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Ordinary Human Failings

4.0(110)
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English
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About the book

*LONGLISTED FOR THE WOMEN'S PRIZE FOR FICTION 2024*

*SHORTLISTED FOR FICTION - 2023 NERO BOOK AWARDS*

After the death of a young girl, the finger of suspicion is pointing at one reclusive family...

'Ambitious and original' DAVID NICHOLLS

'Gripping... A triumph' SUNDAY TIMES

It's 1990 in London and, after the death of a young girl on an estate, the finger of suspicion is pointing at one reclusive Irish family: the Greens.

At their heart sits Carmel: beautiful, other-worldly, and once destined for a future beyond her circumstances until life - and love - got in her way. Now, as the scandal unfolds and the tabloids hunt their monster, she must confront the secrets and silences that have trapped her family for so many generations.

***A DAILY TELEGRAPH, TIMES, NEW STATESMAN AND SUNDAY TIMES BOOK OF THE YEAR***

'Daring, brilliant... Bold and beautiful' DAILY TELEGRAPH

'A compulsive read' THE TIMES

'Heartbreaking' VOGUE

Editions (4)

ISBN9781787332508
PublisherVintage Publishing
Publication Date07/13/23
Pages224

Reviews & Ratings

110 ratings

30 reviews

4.0

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  • 4.5

    "Carmel war nicht grausam zu dem Kind. Sie schlug Lucy nicht, ging nicht grob mit ihr im. Ihre Worte waren knapp, aber nicht harsch. Sie hatte lediglich alles so eingerichtet, dass sie nicht der wahnwitzigen Sache ins Gesicht sehen müsste, dass dieses DING aus ihr uns Derek wirklich existierte" 💔🖤

    ⭐⭐⭐⭐⭐☆ (4,5 von 5 Sternen) Im Innenhof eines Londoner Mietshauses treffen sich in den 90er-Jahren Kinder zum Spielen, bis die dreijährige Mia tot aufgefunden wird. 🕊️ Zufällig ist an diesem Tag der junge Journalist Tom in der Nachbarschaft unterwegs und wittert die Story seines Lebens. 📰 Schnell fällt der Verdacht auf die zehnjährige Lucy Green, die zuletzt mit Mia gesehen wurde. Doch dieses Buch ist weit mehr als ein Kriminalfall. Auf rund 250 Seiten entfaltet sich eine zutiefst erschütternde Familientragödie. 💔 Es geht weniger um die Tat selbst als um die Frage, wie es überhaupt so weit kommen konnte und wie gnadenlos schnell eine Gesellschaft urteilt. Besonders dann, wenn die Betroffenen aus einer sozial schwachen Schicht stammen. Im Kern erzählt die Geschichte von Klassenunterschieden, Vorurteilen und dem gefährlichen Halbwissen, das Menschen so bereitwillig zu „Wahrheiten“ formen. Es geht um eigene Überzeugungen, um voreilige Schlüsse und darum, wie wenig Raum manchmal für echte Hintergründe bleibt. Erschreckend ist vor allem, wie schnell ein besonderes, ohnehin verletzliches Mädchen in ein bestimmtes Licht gerückt wird, ohne eine echte Chance, sich zu erklären. Man glaubt ihr nicht. Man will ihr vielleicht auch gar nicht glauben. 😔 Und genau das macht diese Geschichte so beklemmend, weil es in der Realität viel zu oft genauso geschieht. Nach und nach erfahren wir, was in der Vergangenheit der Familie Green geschehen ist und unter welchen Umständen Lucy aufgewachsen ist. Themen wie Alkoholmissbrauch, Verwahrlosung, fetales Alkoholsyndrom und Gewalt werden schonungslos und gleichzeitig sensibel behandelt. Es ist schmerzhaft zu lesen, wie sehr Herkunft, Umfeld und fehlende Unterstützung ein Kinderleben prägen können und wie schnell daraus ein Stempel wird, den man nicht mehr loswird. ⚖️ Den halben Stern ziehe ich ab, weil mir die Perspektive der Familie des Opfers etwas zu kurz kam. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und emotionalen Einblick gewünscht. Trotzdem – oder gerade deshalb – ist es ein sehr beeindruckendes Buch. Bewegend, aufwühlend und lange nachhallend. ✨ Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. 📖

    "Carmel war nicht grausam zu dem Kind. Sie schlug Lucy nicht, ging nicht grob mit ihr im. Ihre Worte waren knapp, aber nicht harsch. Sie hatte lediglich alles so eingerichtet, dass sie nicht der wahnwitzigen Sache ins Gesicht sehen müsste, dass dieses DING aus ihr uns Derek wirklich existierte" 💔🖤

    Mar 2, 2026

  • raeuberkind
    raeuberkind

    22 Followers

    4.0

    "Inzwischen wusste sie, dass es so einfach nicht war, dass alles was man getan und versäumt hatte, nicht einfach überschrieben werden konnte, nicht einmal durch Liebe." Ein Buch darüber was vorschnelles Urteilen, Glaubenssätze und Stereotype anrichten können. Wie wichtig es ist, dass wir unseren Kindern Vertrauen und Glauben schenken. Wie wichtig das Gefühl ist, welches wir unseren Kindern in den ersten Lebensjahren mitgeben... dass wir damit den Grundstein legen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Manchmal wurden Dinge nur angedeutet und ich hätte mir gewünscht dort noch mehr rein zu gehen, aber vielleicht macht genau das den Charme aus, dass auch in unseren Köpfen durch Andeutungen Bilder und Geschichten entstehen und wir uns nicht sicher sein können... sondern nur mutmaßen.

    "Inzwischen wusste sie, dass es so einfach nicht war, dass alles was man getan und versäumt hatte, nicht einfach überschrieben werden konnte, nicht einmal durch Liebe." 

Ein Buch darüber was vorschnelles Urteilen, Glaubenssätze und Stereotype anrichten können. Wie wichtig es ist, dass wir unseren Kindern Vertrauen und Glauben schenken. Wie wichtig das Gefühl ist, welches wir unseren Kindern in den ersten Lebensjahren mitgeben... dass wir damit den Grundstein legen. 

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Manchmal wurden Dinge nur angedeutet und ich hätte mir gewünscht dort noch mehr rein zu gehen, aber vielleicht macht genau das den Charme aus, dass auch in unseren Köpfen durch Andeutungen Bilder und Geschichten entstehen und wir uns nicht sicher sein können... sondern nur mutmaßen.

    Mar 24, 2026

  • mehralsbuchzeilen
    mehralsbuchzeilen

    189 Followers

    4.0

    Ehrlich, schonungslos, roh und dennoch sensibel 🩶

    Meine Erwartungen an Kleine Schwächen gingen zunächst in eine ganz andere Richtung. Ich dachte, der Fokus würde viel stärker auf dem Fall des toten Mädchens liegen. Stattdessen entpuppt sich das Buch eher als Familiengeschichte – oder besser gesagt als Familientragödie. Nach und nach werden die verschiedenen Familienmitglieder vorgestellt, ihre Geschichten entfalten sich durch Rückblicke und Sprünge in die Gegenwart. Im Kern erzählt der Roman vor allem von Klassenunterschieden und davon, wie gefährlich Vorurteile sein können – besonders dann, wenn sie schnell zu Vorverurteilungen führen. Durch die Perspektiven der anderen Familienmitglieder wird zunehmend verständlicher, unter welchen Umständen die zehnjährige Lucy, die des Mordes verdächtigt wird, aufwächst. Themen wie Alkoholmissbrauch, Verwahrlosung und Gewalt spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Geschichte wirkt sehr ehrlich und schonungslos, gleichzeitig werden die schwierigen Themen sensibel behandelt. Auch wenn ich ursprünglich etwas anderes erwartet hatte, wurde ich letztlich nicht enttäuscht. Allerdings kam mir die Sicht der Opferfamilie deutlich zu kurz. Insgesamt eine tragische Geschichte, die zum mitfühlen anregt 💔

    Ehrlich, schonungslos, roh und dennoch sensibel 🩶

    Mar 8, 2026

3 of 30 reviews

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Page-based comments

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katha_kk
katha_kkMar 24, 2026

Ich kann nicht so recht glauben, dass Lucy das Nachbarskind umgebracht haben soll. Sie wird als klein und schmächtig beschrieben. Mia (das Opfer) wurde erdrosselt, das weist eher darauf hin, dass Mia von einer Person aus ihrem direkten Umfeld getötet wurde.

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