Nachtwald
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Description
Ein Herrenhaus mitten im Wald. Ein unerwarteter Gast. Ein Wochenende, das zum Albtraum wird.
Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus im Westen Irlands. Nach Monaten ohne Kontakt trifft Lizzie hier wieder auf ihre Familie, um die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Lizzie hat einiges wiedergutzumachen und ist fest entschlossen, dass dieses Wochenende ein Erfolg wird. Doch bereits das Haus von George, dem neuen Ehemann ihrer Mutter, ist anders als erwartet: Butler Hall liegt mitten in einem dunklen Wald, selbst die Straße dorthin ist so zugewachsen, dass das Haus nur zu Fuß erreicht werden kann. Trotzdem findet noch jemand den Weg durch den Wald – und dieser Gast wird nicht einfach wieder weggehen. Ein albtraumhaftes Wochenende beginnt, während dem ein Geheimnis nach dem anderen ans Licht kommt. Und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war.
Book Information
Author Description
Tríona Walsh liebt es, Krimis und Thriller zu lesen und zu schreiben, ist im wirklichen Leben aber ziemlich gesetzestreu. Die zweimalige Gewinnerin des Wettbewerbs »Irish Writers Centre Novel Fair« lebt mit vier Kindern, drei Katzen und einem Ehemann in Dublin. Ihr erster Thriller »Schneesturm« eroberte direkt die Bestsellerlisten in Großbritannien, Irland und Deutschland. Auch ihr zweiter Thriller »Nachtwald« erscheint in vielen Ländern weltweit.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wem kannst du noch trauen… Mein dritter Thriller – und leider wurde ich schon wieder ein wenig enttäuscht.🙈 Mir hat im gesamten Buch die Spannung gefehlt, es hat sich ziemlich gezogen und war teilweise sehr vorhersehbar. Zum Glück gab es auch ein paar Plot-Twists und Wendungen, die mich stutzen ließen. 😌 Das Ende konnte das Ganze noch etwas retten, da es für mich sehr unerwartet kam. Auch das aufgezeigt wurde, dass die Trauer Verarbeitung bei jedem Mensch anders sein kann…ein wichtiges Thema. 😌 Generell war die Idee der Autorin wirklich gut und hatte viel Potenzial, konnte mich aber leider nicht ganz abholen. Trotz allem war der Schreibstil sehr gut und das Buch ließ sich leicht lesen.🥰 Dass die Autorin erklärt hat, wie sie zu der Geschichte inspiriert wurde, fand ich außerdem super interessant. Für zwischendurch ist es völlig okay. 👍🏻
"Wohlfühlkrimi" Das war ein schneller, subtil spannender Read für Zwischendurch, der mit einigen Wendungen punktet ohne zu dramatisch zu wirken. Inhalt: Lizzies engste Familie kommt zusammen um die Hochzeit der Mutter zu feiern. Die Location ist Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus mitten in den irischen Wäldern und Eigentum des neuen Ehemanns George. Dieses ist nur über einen langen Fußmarsch zu erreichen und fernab jeglicher Zivilisation. Trotzdem schafft es ein unerwarteter Gast den Weg dorthin zu finden und ist bereits am nächsten Morgen auf unerklärliche Weise wieder verschwunden...und Lizzie muss sich ernsthaft fragen, wem sie eigentlich noch trauen kann... Der Einstieg ins Buch fiel mir total leicht und ich konnte mich sofort auf die Geschichte einlassen. Der 1. Überraschungsmoment hat auch nicht lange auf sich warten lassen... Dann wurde es etwas ruhiger, aber dennoch empfand ich es nicht als langatmig oder langweilig. Durchweg war eine subtile Spannung zu spüren, irgendwas lauerte unterschwellig zwischen den Zeilen, ohne, dass man es greifen konnte... Inhaltlich liefen die Handlungen ohne große Aufreger weiter, es gab keine Schockmomente oder Pulsbeschleuniger, "nur" dieses ungute Gefühl. Was für mich völlig ausreichend war um mich schnell durchs Buch zu treiben. Ich mag solche seichten, angenehm kribbelnden und unterschwellig spannende Romane. Zum Ende hin nahm das Buch nochmal ordentlich Fahrt auf und konnte mit einigen, z.T. unerwarteten Wendungen punkten. Leider fand ich den Abschluss zu schnell und hätte mir mehr Fülle gewünscht, auch was das "danach" betraf. Das war das 2. Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Man merkt deutlich ihre Handschrift, sie bleiben ihrem Stil treu. Wir haben einen abgelegenen, beklemmend wirkenden Ort mitten im Nirgendwo, eine Locked in-Situation und ein paar sehr unterschiedliche Charaktere, die vorrangig oberflächlich gezeichnet blieben. Alle haben ihre Geheimnisse und Unwahrheiten und schnell wird klar, dass mindestens eine/einer von ihnen falsch spielt und Böses im Schilde führt. Man kann wunderbar miträtseln und Theorien aufstellen, nicht nur, wer was zu verbergen hat, sondern auch was und warum. Einiges ist offensichtlich, anderes überhaupt nicht. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, flüssig und unkompliziert. Die kurzen Kapitel enden meist spannend bzw mit einem kleinen Cliffhanger. So ist man bestrebt, immer weiter lesen zu wollen. Fazit: Wer auf unaufgeregte, ruhige Familien-Dramen mit düsterem Setting und Locked in-Charakter steht, wird hier fündig. Gut für Einsteiger in dieses Genre. Ich hatte eine gute Lesezeit. 4/5⭐️
Nachtwald ist das zweite Buch, welches ich von Tríona Walsh gelesen habe und auch dieses hat mir gut gefallen Diese Geschichte spielt in einem abgelegenen Haus, tief im Wald, wo die Hochzeit von Claire und George gefeiert werden soll und den Anlass zu nutzen, dass deren (fast) erwachsene Kinder sich kennenlernen. Jede dieser Personen bringt ein Schicksal und Geheimnisse mit und sie sind an dem Platz gefangen, ohne die Aussicht auf Hilfe. Der Schreibstilhat mich angesprochen, allerdings wirkten die Unterhaltungen der Protagonisten untereinander ein wenig flach auf mich. Dadurch konnte ich außer zu Claires Tochter Lizzie keine richtige Bindung aufbauen. Abgesehen davon haben mich die Twists und Wendungen überrascht und gut gefallen, so dass ich bis auf ein paar kleinen Längen in der Mitte des Buches gut voran kam. Für mich war es eine gute, kurzweilige Unterhaltung, aber auch kein Highlight
**Ein Herrenhaus, ein Familiengeheimnis – und der Beginn eines Albtraums**
Selten hat mich ein Buch so in seinen Bann gezogen wie dieses. Von der ersten Seite an fühlte ich mich hineingezogen in die klaustrophobische Atmosphäre eines alten Herrenhauses, das mitten – und ich meine wirklich mitten – in einem abgelegenen Wald liegt. Es ist der perfekte Schauplatz für die Geschichte einer zerrütteten Familie, die zu einer Hochzeit zusammenkommt und dabei auf ihre Abgründe stößt. Im Mittelpunkt steht eine Familie, die kaum als solche zu bezeichnen ist: Eine alkoholkranke Tochter, die gegen ihre inneren Dämonen kämpft. Eine Mutter, die ein neues Leben mit einem Mann beginnt, den ihre Tochter kaum kennt. Und dann die Tochter dieses Mannes, die mitsamt Begleitung anreist. Unterschiedlicher könnten die Charaktere kaum sein – jeder mit einer eigenen Geschichte, einer eigenen Wunde, die zu reißen droht. Die Dynamik zwischen den Figuren ist angespannt, nahezu elektrisierend, und das alte Herrenhaus selbst scheint mit seinen Ecken und Kanten diese Spannung zu spiegeln. Alles wirkt wie der Anfang eines Horrorfilms – die Isolation, die Ungewissheit, die unterschwelligen Konflikte. Als dann jedoch eine weitere Person auftaucht, die niemand erwartet hat, eskaliert die Situation. Was folgt, ist ein wahrer Horrortrip, der nicht nur die Figuren an ihre Grenzen bringt, sondern auch den Leser atemlos durch die Seiten jagt.
Wenn ein Hochzeitswochenende zum Alptraum wird. Eigentlich sollte das Wochenende alles gut werden Lizzi will sich mit ihrer Mutter versöhnen aber das Haus des neuen Ehemann liegt so tief im Wald das man nicht mal mit dem Auto hin kommt und dann ist da dieser seltsame Gast noch. Und mit diesem Gast beginnt auch das Woche der Alpträume wo mehr Familiengeheimnise ans Licht kommen als gut ist und danach nichts mehr so sein wird wie es war. Das Buch ist wahnsinnig spannend und ich konnte nicht auf Pause drücken an einigen Stellen hatte ich Gänsehaut.

Fand ganz gut, einzelne Handlungen der Charaktere fand ich etwas naiv und somit nicht nachvollziehbar aber sowohl die Idee als auch die Umsetzung als solches fand ich gelungen. Auch den schreibstil fand ich angenehm sodass ich auch schnell durch das Buch gekommen bin. Also abgesehen von ein paar kleinen Schwächen über die ich leicht hinweg sehen konnte war es echt gut.
Düsterer Pageturner im tiefen Wald
Triona Walshs "Nachtwald" verspricht Spannung pur und zieht den Lesenden direkt ins düstere Herz eines verlassenen Anwesens tief im Wald. Das stimmungsvolle Cover schafft sofort eine passende Atmosphäre – geheimnisvoll und düster, genau das, was man von einem Thriller erwartet. Man fühlt sich, als stünde man selbst an der Schwelle zu diesem unheimlichen Ort und sei eingeladen, die Geheimnisse hinter seinen Mauern zu ergründen. Die Handlung beginnt jedoch gemächlich, fast etwas zurückhaltend, und auf den ersten 50 bis 100 Seiten hatte ich das Gefühl, dass es stellenweise ein wenig langatmig wirkt. Doch dann schlägt das Buch plötzlich und dramatisch um. Ab diesem Punkt entfaltet sich die Geschichte wie ein komplexes Puzzle: Eine überraschende Wendung jagt die nächste, was das Buch in einen regelrechten Pageturner verwandelt. Walsh versteht es meisterhaft, das Tempo geschickt zu steigern, ohne den Leser zu überfordern. Die Kapitel sind präzise und gerade lang genug, sodass man sie „schnell noch eins“ lesen möchte. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, der den Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrechterhält. Ein weiterer Pluspunkt sind die facettenreichen Charaktere, die Walsh gekonnt ins Spiel bringt. Jeder von ihnen hat Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte ans Licht kommen und die Handlung noch weiter verdichten. Die Charakterentwicklung ist überzeugend und gibt dem Buch eine psychologische Tiefe, die weit über einfache Spannung hinausgeht. Insgesamt ist "Nachtwald" ein fesselnder Thriller, der nach einem langsamen Start ordentlich an Fahrt aufnimmt und dann bis zum Ende packt. Wer eine Geschichte mit dunkler Atmosphäre, überraschenden Wendungen und tiefgründigen Figuren sucht, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Kein richtiger Pagetuner
Ein altes Herrenhaus im Wald, ein Gast aus der Vergangenheit, ein Mord und jeder ist verdächtig. Eigentlich hat das alles was ein Pageturner braucht und der Vibe von Butler Hall war auch wirklich gelungen. Aber im Ganzen konnte das Buch nicht genug Spannung aufbauen, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Also gut mal für zwischendurch, aber kein Highlight.
Wo war die Spannung? Es war eher ein Familiendrama mit einigen Wendungen,aber gefesselt hat mich die Geschichte nicht . Ich fand das Setting gut und man hätte mehr draus machen können, aber meist plätscherte die Geschichte vor sich hin. Die Auflösung passte zur Geschichte, aber war auch nicht besonders aufregend.
Die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen, aber umgehauen hat sie mich nicht.
Butler Hall ist ein düsteres verfallenes Herrenhaus mitten im Wald, umgeben von unendlich vielen Bäumen. Das Herrenhaus liegt so tief im Wald verborgen, dass es nur mehr zu Fuß zu erreichen ist, keine Straße führt zum Haus. Dieses verlassene Herrenhaus gehört dem bald Ehemann von Lizzies Mutter. Die Hochzeitsfeierlichkeiten sollen dort statt finden, beide Familien machen sich auf den Weg dorthin. Doch auch wenn man es nicht glauben möchte, findet ein nicht geladener Gast den Weg zu Butler Hall und wird dort alle Anwesenden ziemlich aus dem Konzept bringen. Ein Wochenende mag nicht lange sein, doch es reicht aus, um alle Geheimnisse sämtlicher Beteiligten ans Licht zu bringen und unter den Gästen gibt es jemanden der mit allen Mitteln versucht dies zu verhindern. Schnell wird aus der Hochzeitsfeier ein blutiger Albtraum. Das Cover ist ein ziemlicher Hingucker, der Klappentext verspricht eine verwirrende Geschichte mit sogar gruseligen, beklemmenden Aspekten. Nun ja, die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen, aber umgehauen hat sie mich nicht. Als Leser hat man des Öfteren Vermutungen die sich nicht immer als Wahr herausstellen, dies macht die Geschichte etwas spannender. Die Auflösung kommt dann nicht mehr so überraschend daher. Nachtwald konnte mich auch wie schon der erste Thriller der Autorin nicht wirklich überzeugen.
Locked-in im Wald
Wem kannst Du vertrauen, wenn es dunkel wird? Gute Frage. Antwort: Niemandem. Und wenn es hell ist, auch keinem. Dieser Tatsache muss die liebe Lizzie an diesem Wochenende ins Auge sehen. Es sollte so schön sein: Nach längerer Abwesenheit trifft Lizzie auf ihre Familie, um den neuen Mann ihrer Mutter kennenzulernen. Dazu reicht natürlich kein nachmittägliches Treffen bei Filterkaffee und Butterkuchen, nein, nein, es geht gleich für ein ganzes Wochenende mit der gesamten Sippschaft in ein verfallenes Herrenhaus in den tiefen Wäldern Irlands. Dies gehört Georges Familie - sagt er. George sagt so einiges. Wie auch Lizzie. Aber was man sagt und was man macht...nun, es kann sich jeder denken. Angekommen im Herrenhaus (ohne Telefon, ohne Empfang, dafür aber mit Köchin - klar, wie soll es auch sonst sein) trifft die Familie auf Georges Tochter und deren Mann. Alles very nice könnte man meinen - zu dumm nur, dass ein ungebetener Gast auftaucht. Und das war's dann mit dem idyllischen Familiengrillen auf der Terrasse. Zugegebermaßen hat mich die Identität des Gastes überrascht - damit hatte ich nicht gerechnet. Auch, was es mit Lizzies Mutter und der Köchin auf sich hat - ich habe es tatsächlich nicht kommen sehen. Das hat den Thriller für mich dann doch recht interessant gemacht, wobei es auch andere Handlungsstränge gibt, die zu offensichtlich waren. Die Atmosphäre im Buch macht aber einiges wieder wett. Wie schon in "Schneesturm" macht sich Triona Walsh den "Locked-in-trope" zunutze. Meiner Meinung nach hätte es durchaus Möglichkeiten gegeben, das Herrenhaus hinter sich zu lassen und Hilfe zu organisieren, aber alles in allem passt das schon ganz gut. Lizzie als tragende Figur der Handlung gefällt mir sehr gut. Sie ist alles andere als perfekt, liegt nicht immer richtig mit ihren Verdächtigungen, stellt sich aber recht clever an. Spannend ist es allemal, auch wenn die Auflösung ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr die ganz große Überraschung ist. Wir waren nun mit Triona Walsh auf einer stürmischen Insel und einem endlosen Wald - wohin sie uns wohl als nächstes bringt? Ich tippe auf was bergiges. 3,5 💫💫💫 für "Nachtwald"

Puh… dieses Buch hat sich echt gezogen wie Kaugummi. Mehrmals war ich kurz davor, es einfach abzubrechen – aber dann dachte ich: Jetzt hast du schon so weit gelesen, jetzt ziehst du’s auch durch. Rückblickend hätte ich mir das wohl sparen sollen. Die Handlung war flach, die Wendungen wirkten eher willkürlich als spannend, und vieles war leider vorhersehbar. Ich hatte mich eigentlich auf ein atmosphärisches, spannendes Buch gefreut (gerade weil ich das Genre sonst sehr mag) – aber das hier war einfach nur merkwürdig… und nicht im guten Sinne. Ich muss dieses Buch irgendwie wieder vergessen. Wirklich schade, denn die Idee hatte Potenzial – aber für mich hat’s überhaupt nicht funktioniert.
Also ich fand es nicht besonders gut, die Schreibweise ist leicht zu lesen die Geschichte lässt sich gut und schnell weg lesen , es hat fand ich nach meinem Geschmack an Spannung gefehlt, hatte manchmal keine Motivation mehr weiter zu lesen, und umgehauen hat mich der Thriller nicht, ich konnte schon das Ende Vorhersehen, das Cover hat aber ein schönen Effekt mit den Regentropfen , schade mir hat es leider nicht gefallen .

Guter Thriller mit starker und geheimnisvoller Szenerie
Claire und George, die sich noch nicht lange kennen, wollen ihre sehr kurzfristige Hochzeit nachträglich mit ihren Kindern aus jeweils erster Ehe feiern. Dazu lädt George die Familien auf sein Anwesen ein, auf dem die gesamte Story spielt. Gerade als sich die Familien scheinbar zusammenfinden und der erste „Spuk“ um das Anwesen verdaut ist, taucht ein ungebetener -und vor allem unerwarteter Gast auf, der am nächsten Tag bereits wieder verschwunden ist und von den Familien nach Suche tot aufgefunden wird. Das große Misstrauen beginnt und jeder beschuldigt insgeheim jeden und wiederum scheint wirklich jeder Gast auf dem Anwesen Geheimnisse mitgebracht zu haben und etwas zu verbergen. Die Szenerie und wirklich gute und geheimnisvolle Stimmung im Herrenhaus und dem dazugehörigen Land drumherum, haben mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil und die meist kurzen Kapitel sowie die Tatsache, dass es nur einen Schauplatz und einen Erzählstrang gibt, lassen den Leser leicht durch die Story fliegen. Für mich ein guter, kein sehr guter Thriller, der dennoch mehr hatte als ich erwartet habe.

Ich hätte gerne 5 Sterne gegeben 😩
Das Buch war wirklich klasse. Ein richtiges 5 Sterne Buch, wenn da nicht eine Kleinigkeit gefehlt hätte: Die Spannung. Für mich war es bis zu den letzten 40 Seiten eher ein Familien Drama und hatte wenig mit einem Thriller gemeinsam. Dennoch fand ich die Atmosphäre im Buch, sowohl die Charaktere als auch die Geschichte absolut großartig und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war wirklich gut und flüssig geschrieben und man hat echt mit gerätselt und mitgefiebert. Dennoch hätte es ein bisschen spannender sein können. Im Großen und Ganzen ein schöner Abschluss für das Jahr 2024 🥰
Grundidee gut, leider Logiklücken, Längen und ein sehr konstruierter Plot, der Glaubwürdigkeit vermissen läßt.
Sehr konstruiert Fangen wir mal mit dem Cover an: Da hat sich der Verlag wirklich etwas einfallen lassen. Es wird ein Herrenhaus im Wald dargestellt. Das grünliche Zwielicht gibt eine Gewitterstimmung wieder. Die Regentropfen sind haptisch fühlbar, toll! Dazu passend gibt es einen giftgrünen Buchschnitt. Das Herrenhaus, Butler Hall, im Westen von Irland, ist auch der Schauplatz der Geschichte. Es liegt inmitten eines Waldes, weit entfernt von der Zivilisation und wenn man sich nicht auskennt, ist es nur schwer zu finden. George Butler ist der Besitzer des etwas renovierungsbedürftigen Anwesens. Er ist Mitte 50 und Witwer und hat gerade die ebenfalls verwitwete Claire geheiratet. Bei einem Wochenende in dem Herrenhaus gemeinsam mit Claire‘s erwachsenen Kindern Lizzie und Liam und George‘s Tochter Freya soll die Hochzeit gefeiert werden. Außerdem können sich alle ein bisschen kennenlernen. Lizzie hat eine schwere Zeit hinter sich. Der Tod ihres Vaters hat sie in eine schwere Krise gestürzt. Deshalb war sie auch längere Zeit in einer Klinik. Aus ihrer Sicht wird das Wochenende geschildert, dass nach dem Besuch eines unerwarteten Gastes zunehmend eskaliert. Schon im Prolog lässt sich erahnen, dass es um Leben und Tod gehen wird. Das hört sich spannender an als es war. Auch wenn die Autorin atmosphärisch schreiben kann, gibt es in diesem „ Thriller“ einige Längen, so dass ich teilweise quergelesen habe, bis die Geschichte zum Ende hin endlich Fahrt aufnimmt. Leider fallen die Figuren oft durch ihr unlogisches Verhalten auf. Da werden z.b unnötigerweise Risiken eingegangen und man fragt sich wirklich warum. Alles in allem wirkt die Geschichte sehr konstruiert, der Showdown am Ende ist rasant, irgendwie irre und total unglaubwürdig. Schade, ich hatte mich sehr auf die Lektüre gefreut. Die Grundidee hörte sich nämlich wirklich gut an. Leider war das Buch kein Highlight für mich. Es enthält ziemliche Räuberpistolen, und es war einfach zu unrealistisch. Trotzdem wird das Buch sicher sein Publikum finden.
Die ersten 150 Seiten haben mich total mitgezogen. Die Situation in Wald erzeugte allein schon Spannung. Dazu kamen dann immer schöne kleine Andeutungen, die das Interesse aufrecht erhielt. Doch nach einer Zeit zog es sich leider ziemlich in die Länge und ich fand auch die Entwicklung der Handlung nicht wirklich gut.
Es war für mich das erste Buch von der Autorin und ich muss sagen, dafür hat es mir echt gut gefallen. Es geht um Lizzie welche 6 Monate in einer Entzugsklinik war und nun mit ihrer Familie und der Familie von dem neuen Mann ihrer Mutter in dessen Anwesen (Butler Hall zusammenkommt. Bald stellt sich jedoch heraus das alles nicht ganz den Vorstellungen entspricht die sie sich erhofft hatte. Gecatcht wurde ich von Anfang an durch das echt schöne Cover, mit dem Tropfeneffekt. Die Story an sich fand ich auch recht interessant und spannend. Die unterschiedlichen Charaktere wurden gut aufgebaut und umgesetzt und es war eine dauerhafte Spannung vorhanden. Es gab viele Geheimnisse und ein paar echt gute Plots im Buch. Trotz allem hat es mich etwas mehr an ein Familiendrama erinnert, mit einem plötzlichen Ende, welches zwar nicht vorhersehbar, doch so abrupt war. Das war das einzige was mich gestört hat. Für einen Thriller Einsteiger, oder einen der mal in das Genre reinschnuppern will, ist es zu empfehlen.

Sehr langwierig Als ich gelesen habe, dass es sich hier um einen Thriller handelt, war ich erst mal ziemlich vorsichtig. Langsam anfangen, damit mich die Boshaftigkeit nicht direkt überrollt. Als dann nach einer ganzen Weile aber immer noch nichts Spektakuläres passiert war, bin ich auf das Hörbuch ausgewichen und siehe da, damit ging es besser. Allerdings war die Story jetzt trotzdem nicht so Hammer. Es zieht sich ohne Ende und dann diese verqueren Denkansätze, die auf die falsche Fährte locken sollten. Hat anfangs auch och gut geklappt, aber irgendwann wurden selbst die etwas langweilig. Der Showdown, der dann wohl richtig erschrecken sollte, hat mich dann vollends enttäuscht. Einziger Lichtblick war der Zusammenhalt, der am Ende Früchte getragen hat und sogar ein gutes Ende nahm. Die Sprecherin war überzeugend und hat das Buch sehr gut umgesetzt, nur hat mich leider das Buch selbst nicht überzeugen können. Gut unterhalten hat es mich zwar, aber von einem Thriller erwarte ich dann doch deutlich tiefere Abgründe als ein paar Betrügereien
Das erste Buch im neuen Jahr - Hin- und Hergerissen
Klappentext ließ Gutes verhoffen! Voll meins ! Leider nicht so gelungen, wie ich es mir vorstellte und bin dann doch ein wenig über die üppig positiven Rezensionen erstaunt. Potenzial ? Definitiv Alles rausgeholt ? Klares nein Spannung? Mäßig Fragwürdiges Verhalten der Mutter Claire ? Großes ja Schreibstil ? Angenehm und leicht Die letzten 70 Seiten? Volle Punktzahl
Vorweg: Das Cover ist wirklich wunderschön. Dieser Regentropfeneffekt ist wirklich toll gemacht!! Dies war mein erstes Buch von der Autorin und der Klappentext versprach Gutes... Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen, jedoch konnte es mich nicht auf ganzer Linie überzeugen. Ich bin da ein wenig hin und her gerissen. Die Charaktere sind alle gut beschrieben und vielseitig, auch wenn nicht immer wirklich sympathisch. Auch deren Handlungen konnte ich öfters nicht nachvollziehen. Der Schreibstil gefiel mir gut. Die Geschichte an sich fand ich aber im Laufe des Buches irgendwie sehr kurios und eher realitätsfern. Ich weiß nicht irgendwie konnte ich mich da nicht so mitreißen lassen. Es hätte durchaus auch noch mehr Spannung gebrauchen können. Es gab ein paar falsche Fährten, aber zum Schluss hin hat sich mein Verdacht auch bestätigt. Das Finale war in meinen Augen auch ein wenig too much. Es hat mich unterhalten, aber mehr leider auch nicht. Schade, es hätte durchaus mehr Potenzial gehabt.

Für einen Thriller zu lahm..
Hatte mir ein bisschen mehr erhofft, aber es war dennoch okay.. Wie viele vor mir schon festgestellt haben, handelt es sich hier eher um ein Familiendrama. Hätte mir gewünscht, wenn der Wald und die Atmosphäre, die der Wald mitbringt noch weiter ausgeschmückt gewesen wären. Der Handlungsaufbau war okay,aber nicht super spannend. Erst bei den letzten 15% kam die gewünschte Spannung. Was mir nicht so gut gefallen hat, war generell die Konfrontation und das Ende in Bezug auf George und Freya.
Hörbücher
Autor: Tríona Walsh Buch : Nachtwald - Wem kannst du vertrauen, wenn es dunkel wird? Hörbuch 11 h 7 min ⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Ein Herrenhaus mitten im Wald. Ein unerwarteter Gast. Ein Wochenende, das zum Albtraum wird. Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus im Westen Irlands. Nach Monaten ohne Kontakt trifft Lizzie hier wieder auf ihre Familie, um die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Lizzie hat einiges wiedergutzumachen und ist fest entschlossen, dass dieses Wochenende ein Erfolg wird. Doch bereits das Haus von George, dem neuen Ehemann ihrer Mutter, ist anders als erwartet: Butler Hall liegt mitten in einem dunklen Wald, selbst die Straße dorthin ist so zugewachsen, dass das Haus nur zu Fuß erreicht werden kann. Trotzdem findet noch jemand den Weg durch den Wald – und dieser Gast wird nicht einfach wieder weggehen. Ein albtraumhaftes Wochenende beginnt, während dem ein Geheimnis nach dem anderen ans Licht kommt. Und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war. ⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Die Autorin stellt die Charaktere sehr authentisch dar, die Protagonisten sind alle undurchschaubar und niemand kann dem Gegenüber vertrauen. Dies passt perfekt zu der Geschichte. Leider war es mir zwischenzeitlich zu unrealistisch und zu vorhersehbar, das ist sehr schade. Das Ende jedoch war wieder unglaublich stark. Die Sprecherin war sehr gut gewählt, durch ihre ruhige Art machte mir das Hörbuch viel Spaß. ⭐⭐⭐⭐ Fazit: Ein Hörbuch mit Potential. Hat mich gut unterhalten
Ein neues Werk von Triona Walsh🥳 "Schneesturm" hab ich letztes Jahr verschlungen und immernoch alles davon vor Augen. Nun wollte ich natürlich auch wissen, was sich hinter "Nachtwald" versteckt. Und da hat mich das Cover wieder förmlich umgehauen!😍 Haptisch fühlbare Regentropfen auf dem gesamten Buch,und ein grüner Farbschnitt passend zum Cover. Mega! Ein abgelegenes Herrenhaus,tief im zugewachsenen Wald. Zwei Familien die zu einer werden und sich das erste Mal richtig Kennenlernen. Jeder hat seine Geheimnisse und auch seine Päckchen zu tragen. Als dann auch noch am ersten Abend ein Gast auftaucht,bei dem es niemand für möglich hält das er kommt, eskaliert die Situation. Ich war vollkommen gefesselt von der ganzen Atmosphäre. Das herrschaftliche Haus,riesig groß mit seinen unzähligen Zimmern konnte ich mir richtig gut vor Augen führen. Kein Empfang,keine Zivilisation,nur ein großer,undurchsichtiger Wald außenrum. Die Charaktere waren jeder für sich größtenteils sympathisch,aber irgendwie auch unsympathisch. Jeder hat Dreck am Stecken,und ich habe der Reihe nach alle unter die Lupe genommen. Immer wenn ich dachte,dass es doch jetzt offensichtlich ist,wendete sich das Blatt. Es war total flüssig geschrieben und durch kurze Kapitel und Cliffhanger wurde es zu einem richtigen Pageturner. Innerhalb von zwei Tagen verschlungen! Ich hatte schon eine Idee in welche Richtung das ganze gehen könnte,wurde aber dennoch überrascht welche Ausmaße es annahm. ⭐⭐⭐⭐,75 | 5 Sternen

🎧 Nachtwald - Wem kannst du vertrauen, wenn es dunkel wird? ✍🏽 Triona Walsh 📚 argon Verlag 🗣️ Christiane Marx 🗓️ Erscheinungstermin 27.11.2024 Ein Hörbuch Rezensionsexemplar von netgalleyde 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Nach der spontanen Hochzeit von Claire und George findet im einsam gelegenen Herrenhaus Butler Hall ein Familientreffen statt. Claires Kinder Lizzie und Liam sollen den neuen Partner und bei der Gelegenheit auch Georges Tochter Freya kennenlernen. Auch Freya hat ihren frisch angetrauten Partner Hudson dabei. Doch Lizzie ist gerade erst aus einer Entzugsklinik entlassen und nicht wirklich im Guten mit der Mutter auseinander gegangen. Liam ist seltsam schweigsam und George wirkt quasi schon zu perfekt. Doch mitten in die Wiedersehensfeierlichkeiten stößt Declan - der totgeglaubte Ehemann von Claire und Vater von Lizzy und Liam dazu. In der düsteren Atmosphäre und fern von jeder Zivilisation entbrennt ein Konflikt. Am nächsten Morgen gibt es einen Toten. Doch was steckt dahinter? 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Triona Walsh hat einen spannenden, abwechslungsreichen und atmosphärischen Irland Thriller geschaffen. Bis zuletzt war ich im unklaren, was hier eigentlich gespielt wird. Das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Der Epilog rundet die Geschichte gelungen ab. Die Sprecherin Christina Marx schafft es die vielen Protagonisten wunderbar rüber zu bringen. Mich hat das Hörbuch daher sehr gut unterhalten. Ich gebe 4 von 5 Sternen!

Positiv zu bewerten sind definitiv die kurzen Kapitel und der Schreibstil, der mit so ganz gut gefällt. Leicht lesbar und flüssig. Das Problem ist, dass irgendwie nie so richtig Spannung aufkommt. Zwar wird man häufiger neugierig und die kurzen Kapitel verleiten auch zum Weiterlesen, aber es fetzt einfach nicht. Hinzu kommen diverse unlogische Handlungen. Weshalb packt man Fingerabdrücke hinzu, wenn man sie lediglich wegzuwischen braucht, um den Täter zu verschleiern. Weil die Geschichte passen muss? Viel später macht "sie" es aber an anderer Stelle, wo sich der Leser dann denkt, weshalb nicht vorhin so, bzw sich daran erfreut, dass die Autorin doch noch auf die Idee gekommen ist. Überhaupt scheint die Geschichte sehr weit hergeholt, doch wirklich schlecht lässt sie sich nicht lesen. Daher solide 3 Sterne. Fazit: Kann man ruhig lesen, kann man aber auch lassen.
Rezension Die Suchtkranke Lizzie trifft nach ihrer Therapie das erste Mal wieder auf ihre Familie und wird mit der recht schnellen Heirat ihrer Mutter konfrontiert. Deren Ehemann lädt die ganze Familie für ein Wochenende auf seinen Sitz ein: ein Haus mitten im Wald ohne Verbindung nach draußen. Am ersten Abend erhält die Familie Besuch von einem Fremden der nicht vor hat wieder zu gehen. Ein spannendes Wochenende beginnt…. Das Cover und der Klappentext hat mich hier neugierig gemacht. Die Autorin konnte mich mit ihrem tollen und leichten Schreibstil ab der ersten Seite begeistern. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und es wird überwiegend aus der Sicht von Lizzie erzählt. Die Geschichte fängt spannend an und flacht dann erst mal ab. In der zweiten Hälfte nimmt sie dann ordentlich Fahrt auf mit Wendungen bei denen ich echt aufpassen musste das ich nichts durcheinanderbringe. Das Setting fand ich toll: ein Herrenhaus in Irland mitten im Wald. Richtig gut hat mir auch gefallen das es nur wenige Protagonisten im Buch gab. Die Atmosphäre ist düster und fesselnd und man merkt immer eine unterschwellige Spannung. Meine Meinung: Ein toller Thriller mit Charakteren die zwar nicht alle sympathisch sind aber gut dargestellt werden. Lizzie mochte ich ganz gerne und in sie konnte ich mich auch gut hineinversetzen. Ich hatte spannende Lesestunden und Spaß am rätseln wie sich das ganze am Schluss auflöst. Das Buch empfehle ich sehr gerne weiter. 4 / 5 ⭐️
Naja
Der Klappentext klang sehr vielversprechend, das Cover ist ein echter Hingucker. Doch der Inhalt war recht fad. Eine langsam vor sich hinplätschernde Familiengeschichte auf einem alten Anwesen. Lange passiert überhaupt nichts. Dann aus heiterem Himmel ein Mord. Dann passiert wieder lange nichts, bis es auf den letzten 50 Seiten zur Auflösung etwas spannend wird. Alle offenen Fragen wurden geklärt, doch das Motiv war für mich etwas wirr. Da hätte man viel viel mehr draus machen können!
Die 23-jährige Lizzie kehrt nach langer Funkstille zur ihrer Familie zurück, um die Hochzeit ihrer Mutter in kleinem Kreis in einem abgelegenen, verfallenen Herrenhaus in Irland zu feiern. Nachdem sie ihren Entzug erfolgreich hinter sich gebracht hat, ist sie fest entschlossen, einen guten Eindruck zu hinterlassen und dem neuen Ehemann ihrer Mutter eine Chance zu geben. Doch ein unerwarteter Gast dringt ebenfalls durch den Wald nach Butler Hall und sorgt für Chaos in der kleinen Runde... "Nachtwald" von Triona Walsh startet richtig stark! Der ungeladene Gast und die Enthüllungen, die er mitbringt, bescherten mir ein aufregendes erstes Drittel. Lizzie ist eine tolle Protagonistin. Sie ist auf Zack, hat aber gleichzeitig Angst, etwas Falsches zu tun oder zu sagen, weil sie ihrer Familie einen Haufen Ärger bereitet hat, als sie noch getrunken hat. Jetzt will sie ein besseres Bild abgeben, ist aber gleichzeitig diejenige, die am ehesten versteht, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und das auch anspricht. Als trockene Alkoholikerin gerät sie leicht unter Verdacht und ihre Worte werden vorschnell angezweifelt, was Spannung in die Sache bringt. Ihr Bruder und ihre Mutter verhalten sich ihr gegenüber kühl, vor allem aufgrund eines ganz bestimmten Vorfalls, der immer wieder mal kurz angesprochen wird. Etwas tiefere Einblicke in die Vergangenheit, vielleicht eine konkrete Szene, die man direkt miterlebt, hätte mir geholfen, die emotional angespannte Lage in der Familie noch besser am eigenen Leib nachfühlen zu können. Kurze, griffige Kapitel machen das Lesen angenehm und durch das Hörbuch, das ich abwechselnd mit der Printversion genutzt habe, kam zusätzlich Leben in die Geschichte. Die Atmosphäre des Herrenhauses und des dichten Waldes, der das Anwesen umgibt, wurde durch zahlreiche Beschreibungen unterstrichen. Leider hat mich die düstere Stimmung nicht vollständig erreicht. Möglicherweise lag es am Schreibstil, den ich teils etwas steif empfand, oder an der Übersetzung. Nach den anfänglichen Highlights flacht die Handlung in der Mitte durch zu viele belanglose Gespräche ab. Ich hätte mir insgesamt mehr emotionale Intensität gewünscht, besonders in den Reaktionen der Figuren auf die dramatischen Ereignisse. Das war mir zu viel Yoga und höfliches Geplänkel und zu wenig Streit und Drama. Gegen Ende kommen so einige Geheimnisse ans Licht, die mir gut gefallen haben und wieder Tempo in die Sache bringen. Für geübte Thriller-Leser ist der Übeltäter bei einer kleinen Auswahl von Personen, die von der Außenwelt abgeschottet sind, nicht die allergrößte Überraschung aber das Ende glänzt trotzdem nochmal mit viel Aufregung und gestaltet sich absolut zufriedenstellend. Eine solide Geschichte, die mit mehr emotionaler Tiefe und stärkeren Reaktionen der Figuren noch besser hätte sein können. Für Fans von düsteren Familiengeheimnissen in irischer Kulisse aber einen Blick wert.

Vom Schneesturm in den Nachtwald
Triona Walsh kann Atmosphäre. Das hat sie vor einem Jahr bereits mit SCHNEESTURM unter Beweis gestellt. Jetzt legt sie mit ihrem neuen Thriller NACHTWALD nach. . Ein Herrenhaus mitten im Wald. Ein unerwarteter Gast. Ein Wochenende, das zum Albtraum wird… Der Beginn des Klappentextes sagt schon das Wichtigste. Und ja, das hat man so oder so ähnlich schon x-mal gelesen. Aber wenn es gut gemacht und geschrieben ist, lese ich so etwas eben gerne auch noch x weitere Male. Und Triona Walsh macht es hier definitiv gut. . Was mir positiv aufgefallen ist: Die Autorin hat sich weiterentwickelt und an entscheidenden Stellen nachgebessert. Im Vergleich zum Vorgänger kommt die Geschichte in NACHTWALD deutlich schneller zur Sache. Sie hat auch insgesamt etwas mehr Drive, wie ich finde. Außerdem gibt es diesmal keine ungewöhnlichen irischen Begriffe und Namen, die einen beim Lesen unnötig aufhalten. Das geht einerseits zu Lasten der irischen Atmosphäre, ist aber andererseits gut für den Lesefluss. . In anderer Hinsicht bleibt Walsh ihrem Stil treu. Sie arbeitet auch in NACHTWALD mit einem überschaubaren Personenkreis. Wir haben sieben Charaktere, die in einem atmosphärisch inszenierten Setting platziert sind. Das hat mich auch diesmal wieder an Agatha Christie erinnert. Obwohl NACHTWALD ein Thriller und kein Krimi ist, erinnert die Machart schon irgendwie an einen klassischen Locked Room-Mystery – nur eben in die Moderne transportiert. Der Handlungsverlauf macht entsprechend großen Spaß. Die Autorin hat Spuren gelegt, denen ich folgen konnte. Teilweise haben sie mich in die Irre geführt. Aber es gibt auch zahlreiche scheinbar lapidar eingestreute Hinweise, durch die man tatsächlich auf die Lösung kommen kann. Man hat also eine reelle Chance zum Mitraten. . Mit NACHTWALD hat Triona Walsh einen gelungenen zweiten Thriller veröffentlicht. Ich mag den Schreibstil der Autorin und die Art, wie sie ihre Geschichten aufbaut. Die Handlung verläuft insgesamt eher ruhig. Dabei wird aber durchweg ein gewisses Spannungslevel gehalten. Und die Wendungen, die der Plot nimmt, sind für meinen Geschmack auch gelungen. . NACHTWALD ist ein lesenswerter Thriller und hat mir gut gefallen. Ich glaube, dass Triona Walsh aus dem Setting und den Charakteren sogar spielend noch mehr hätte rausholen können. Vielleicht gelingt es ihr beim nächsten Mal, da noch eins draufzusetzen.

Ein Thriller der ganz und gar unter die Haut geht!
**** Worum geht es? **** Ein Wochenende, ein altes Anwesen, wunderschön, aber leicht Verfallen und zwei Familien, die sich weniger kennen, als sie zu glauben scheinen. Butler Hall muss gerettet werden, also lasst die Jagd beginnen. Nur worauf? **** Mein Eindruck **** Ich bin seit Schneesturm ein richtiger Fan der Autorin und habe mich entsprechend auf diese Veröffentlichung gefreut. Meist werde ich enttäuscht, je größer meine Vorfreude ist, aber hier sind meine hohen Erwartungen mehr als überzeugt worden. Die Atmosphäre in diesem Buch ist etwas ganz besonderes. Tief im Wald in einem englischen Herrenhaus treffen sich zwei Familien. Wir selbst lernen die Charaktere und ihre Eigenheiten erst dort kennen, denn sie sind sich selbst fremd. Wir erleben das Geschehen somit aus erster Hand und stecken in dem Kopf von Lizzie fest. Was mit den anderen Figuren ist, können wir nur erahnen und das macht es besonders spannend. Jeder scheint irgendwie nicht vertrauenswürdig zu sein, aber doch auch irgendwie lieb und herzlich. So auch die Protagonistin. Ich hatte im Verlauf des Buches viele unter Verdacht und wurde am Ende so richtig überrascht. Die Motive und auch die Auflösung haben viel Raum bekommen. Das Ende ist aufregend und dynamisch, vor allem aber nachvollziehbar und zeitlich angemessen. Die Stimmung zuvor war düster und ich rechnete immer damit, dass was passieren könnte, aber der Thrill war eher unterschwellig zu spüren. Für mich genau richtig, denn dann braucht es keine Superlativen für einen gelungenen Abschluss. Walsh schafft es erneut auf dem Boden der Tatsachen zu bleibe, trotzdem ganz und gar zu fesseln und ein mulmiges Gefühl durch das gesamte Buch hinweg aufrecht zu erhalten. Beste Unterhaltung! **** Empfehlung? **** Fans von Thrillern und englischen Herrenhäusern müssen dieses Buch einfach lesen. Ein Thriller, den ich vor allem wegen der außergewöhnlichen Atmosphäre weiterempfehle.
Dieser Thriller lebt von seiner ruhigen, geheimnisvollen Atmosphäre und dem schaurigen Setting. Ein von der Zivilisation abgeschnittenes Herrenhaus 🙈 im Wald und mehrere Gäste, die es einem echt nicht leicht gemacht haben, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Der Umgang der Protagonisten mit manchen Geschehnissen konnte ich nicht ganz nachvollziehen und kam mir sehr suspekt vor 🤔 Ich fand die Story allgemein ganz unterhaltsam und kurzweilig. Auch der Schreibstil machte es mir sehr leicht :) Dennoch kein außergewöhnliches Buch. Der Schreibstil war angenehm und es hat mir Spaß gemacht die Story zu verfolgen :) Das Ende war mir etwas zu aprupt und auch, wenn mich der Twist überrascht hat, fühlte ich jetzt keinen „WOW Moment“ Trotzdem gibts eine Leseempfehlung von mir 3,5/5 ⭐ Das Buch ist meiner Meinung nach gut für Thrillereinsteiger geeignet oder auch Leser, welche eine eher ruhige Story suchen.

Sher spannend mit einigen interessanten Plottwists!🫣
Ich hab das Buch als Hörbuch gehört und hab es innerhalb von 2 Tagen durch gehabt. Ich muss sagen ich fand die Thematik schon alleine sehr spannend. Lizzy die erst gerade aus der Entzugsklinik kommt und den neuen Ehemann ihrer Mutter trifft und dabei ein Wochenende erlebt das sie sicherlich nicht so schnell vergessen wird 🫣 Auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch, ich hatte zwar mit dem Ende geahnt ab der Mitte des Buches und doch fand ich es sehr interessant, wer auch gerne Hörbücher hört kann ich es nur empfehlen, da die Sprecherin eine sehr angenehme Stimme hat🤭
Ein herrlicher Nachtroman
🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳 Rezension zu "Nachtwald" von Triona Walsh Ein herrlicher Nachtroman ❤️❤️❤️❤️❤️ Lizzy war einige Zeit in einer Klinik. Als sie entlassen wird, holt Georg sie gemeinsam mit ihren Freunden ab. Um gemeinsam die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Georg bringt sie nach ButlerHall - einem Herrenhaus. Zunächst verläuft es dort angenehm, aber dann wird's etwas mysteriöser - als ein geheimnisvoller Fremder auftaucht. Was will ER? Was sind deine genauen Absichten??? Auf mich wirkt es wie ein herrschaftlichen Roman, den man von vorneherein gleich ins Herz schließt. Die mysteriöse Stimmung merkt man dabei sofort. Ich habe dabei auch wahrlich tief den Atem angehalten. Im Herrenhaus wirkte es aber auch wirklich gemütlich. Da könnte man durchaus mal übernachten. Es ist ein Wohlfühlkrimi der mittleren Art - den man wirklich unbedingt lesen sollte. Daher lade ich Euch alle sehr herzlichst in den spannenden Nachtwald ein. 🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳
"Thriller", der im Wald spielt
Die Geschichte hätte schön sein können. Der Wald, die Tiere, die darin leben, ein geheimnisvolles Anwesen inmitten diesem Wald und eine Familie, die Hochzeit feiert. Leider ist diese Geschichte trotz vieler Wendungen lahm erzählt. Die Handlung ist wirr und wird immer konfuser. Ich konnte mit keinem der Protagonisten warm werden und habe beim Lesen innerlich nur mit den Augen gerollt. Zwischendurch habe ich versucht die Geschichte von "Thriller" auf "Familiengeheimnis" umzubenennen, aber auch das hat nicht geholfen, diese konstruierte Story zu mögen. Wer die neueren Werke von Sebastian Fitzek mag, dem wird auch dieses Buch gefallen. Für mich war es leider nichts.
Als ersten Thriller nach langer Zeit habe ich beängstigende Szenen erwartet und war erleichtert, dass es sich bei dem Buch, um ein Familiendrama handelt und überwiegend spannend ist. Bis zum Ende war, mir nicht klar wer der Täter ist und die Wendungen waren teilweise merkwürdig, aber es wurde gut aufgelöst. In erster Linie hat mich die Ausgangslage, ein Herrenhaus im düsteren Wald ohne Empfang 😲 interessiert und das wurde gut umgesetzt. Für mein sanftes Gemüt war der Thriller andererseits eine gute Wahl. ^^
Enttäuschungen im Nachtwald
Für mich eher enttäuschung im Nachtwald: Ich habe mich sehr auf "Nachtwald" von Triona Walsh gefreut, da die Prämisse vielversprechend klang und ich gehofft hatte, in eine spannende und tiefgründige Geschichte eintauchen zu können. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Die Dialoge in diesem Buch sind für mich das grösste Manko. Sie wirken oft oberflächlich und uninspiriert, als wären sie lediglich dazu da, die Handlung voranzutreiben, ohne den Charakteren wirklich Tiefe oder Persönlichkeit zu verleihen. Es ist schwer, eine emotionale Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen, wenn ihre Gespräche so flach und unbedeutend erscheinen. Auch die Handlung selbst hat zwar Potenzial, wird jedoch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Die Ideen sind da, aber sie werden nicht ausreichend entwickelt. Die Geschichte plätschert vor sich hin und bietet kaum Überraschungen oder Wendungen, die das Interesse aufrechterhalten könnten. Stattdessen fühlt es sich oft so an, als würde ich durch eine Reihe von Ereignissen blättern, ohne wirklich in die Welt einzutauchen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass "Nachtwald" für mich zu leichte Kost ist. Es fehlt an Substanz und Tiefgang, was das Leseerlebnis stark beeinträchtigt. Ich hatte mir viel mehr von diesem Buch erhofft und kann es leider nicht weiterempfehlen.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein Herrenhaus mitten im Wald. Ein unerwarteter Gast. Ein Wochenende, das zum Albtraum wird.
Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus im Westen Irlands. Nach Monaten ohne Kontakt trifft Lizzie hier wieder auf ihre Familie, um die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Lizzie hat einiges wiedergutzumachen und ist fest entschlossen, dass dieses Wochenende ein Erfolg wird. Doch bereits das Haus von George, dem neuen Ehemann ihrer Mutter, ist anders als erwartet: Butler Hall liegt mitten in einem dunklen Wald, selbst die Straße dorthin ist so zugewachsen, dass das Haus nur zu Fuß erreicht werden kann. Trotzdem findet noch jemand den Weg durch den Wald – und dieser Gast wird nicht einfach wieder weggehen. Ein albtraumhaftes Wochenende beginnt, während dem ein Geheimnis nach dem anderen ans Licht kommt. Und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war.
Book Information
Author Description
Tríona Walsh liebt es, Krimis und Thriller zu lesen und zu schreiben, ist im wirklichen Leben aber ziemlich gesetzestreu. Die zweimalige Gewinnerin des Wettbewerbs »Irish Writers Centre Novel Fair« lebt mit vier Kindern, drei Katzen und einem Ehemann in Dublin. Ihr erster Thriller »Schneesturm« eroberte direkt die Bestsellerlisten in Großbritannien, Irland und Deutschland. Auch ihr zweiter Thriller »Nachtwald« erscheint in vielen Ländern weltweit.
Posts
Wem kannst du noch trauen… Mein dritter Thriller – und leider wurde ich schon wieder ein wenig enttäuscht.🙈 Mir hat im gesamten Buch die Spannung gefehlt, es hat sich ziemlich gezogen und war teilweise sehr vorhersehbar. Zum Glück gab es auch ein paar Plot-Twists und Wendungen, die mich stutzen ließen. 😌 Das Ende konnte das Ganze noch etwas retten, da es für mich sehr unerwartet kam. Auch das aufgezeigt wurde, dass die Trauer Verarbeitung bei jedem Mensch anders sein kann…ein wichtiges Thema. 😌 Generell war die Idee der Autorin wirklich gut und hatte viel Potenzial, konnte mich aber leider nicht ganz abholen. Trotz allem war der Schreibstil sehr gut und das Buch ließ sich leicht lesen.🥰 Dass die Autorin erklärt hat, wie sie zu der Geschichte inspiriert wurde, fand ich außerdem super interessant. Für zwischendurch ist es völlig okay. 👍🏻
"Wohlfühlkrimi" Das war ein schneller, subtil spannender Read für Zwischendurch, der mit einigen Wendungen punktet ohne zu dramatisch zu wirken. Inhalt: Lizzies engste Familie kommt zusammen um die Hochzeit der Mutter zu feiern. Die Location ist Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus mitten in den irischen Wäldern und Eigentum des neuen Ehemanns George. Dieses ist nur über einen langen Fußmarsch zu erreichen und fernab jeglicher Zivilisation. Trotzdem schafft es ein unerwarteter Gast den Weg dorthin zu finden und ist bereits am nächsten Morgen auf unerklärliche Weise wieder verschwunden...und Lizzie muss sich ernsthaft fragen, wem sie eigentlich noch trauen kann... Der Einstieg ins Buch fiel mir total leicht und ich konnte mich sofort auf die Geschichte einlassen. Der 1. Überraschungsmoment hat auch nicht lange auf sich warten lassen... Dann wurde es etwas ruhiger, aber dennoch empfand ich es nicht als langatmig oder langweilig. Durchweg war eine subtile Spannung zu spüren, irgendwas lauerte unterschwellig zwischen den Zeilen, ohne, dass man es greifen konnte... Inhaltlich liefen die Handlungen ohne große Aufreger weiter, es gab keine Schockmomente oder Pulsbeschleuniger, "nur" dieses ungute Gefühl. Was für mich völlig ausreichend war um mich schnell durchs Buch zu treiben. Ich mag solche seichten, angenehm kribbelnden und unterschwellig spannende Romane. Zum Ende hin nahm das Buch nochmal ordentlich Fahrt auf und konnte mit einigen, z.T. unerwarteten Wendungen punkten. Leider fand ich den Abschluss zu schnell und hätte mir mehr Fülle gewünscht, auch was das "danach" betraf. Das war das 2. Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Man merkt deutlich ihre Handschrift, sie bleiben ihrem Stil treu. Wir haben einen abgelegenen, beklemmend wirkenden Ort mitten im Nirgendwo, eine Locked in-Situation und ein paar sehr unterschiedliche Charaktere, die vorrangig oberflächlich gezeichnet blieben. Alle haben ihre Geheimnisse und Unwahrheiten und schnell wird klar, dass mindestens eine/einer von ihnen falsch spielt und Böses im Schilde führt. Man kann wunderbar miträtseln und Theorien aufstellen, nicht nur, wer was zu verbergen hat, sondern auch was und warum. Einiges ist offensichtlich, anderes überhaupt nicht. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, flüssig und unkompliziert. Die kurzen Kapitel enden meist spannend bzw mit einem kleinen Cliffhanger. So ist man bestrebt, immer weiter lesen zu wollen. Fazit: Wer auf unaufgeregte, ruhige Familien-Dramen mit düsterem Setting und Locked in-Charakter steht, wird hier fündig. Gut für Einsteiger in dieses Genre. Ich hatte eine gute Lesezeit. 4/5⭐️
Nachtwald ist das zweite Buch, welches ich von Tríona Walsh gelesen habe und auch dieses hat mir gut gefallen Diese Geschichte spielt in einem abgelegenen Haus, tief im Wald, wo die Hochzeit von Claire und George gefeiert werden soll und den Anlass zu nutzen, dass deren (fast) erwachsene Kinder sich kennenlernen. Jede dieser Personen bringt ein Schicksal und Geheimnisse mit und sie sind an dem Platz gefangen, ohne die Aussicht auf Hilfe. Der Schreibstilhat mich angesprochen, allerdings wirkten die Unterhaltungen der Protagonisten untereinander ein wenig flach auf mich. Dadurch konnte ich außer zu Claires Tochter Lizzie keine richtige Bindung aufbauen. Abgesehen davon haben mich die Twists und Wendungen überrascht und gut gefallen, so dass ich bis auf ein paar kleinen Längen in der Mitte des Buches gut voran kam. Für mich war es eine gute, kurzweilige Unterhaltung, aber auch kein Highlight
**Ein Herrenhaus, ein Familiengeheimnis – und der Beginn eines Albtraums**
Selten hat mich ein Buch so in seinen Bann gezogen wie dieses. Von der ersten Seite an fühlte ich mich hineingezogen in die klaustrophobische Atmosphäre eines alten Herrenhauses, das mitten – und ich meine wirklich mitten – in einem abgelegenen Wald liegt. Es ist der perfekte Schauplatz für die Geschichte einer zerrütteten Familie, die zu einer Hochzeit zusammenkommt und dabei auf ihre Abgründe stößt. Im Mittelpunkt steht eine Familie, die kaum als solche zu bezeichnen ist: Eine alkoholkranke Tochter, die gegen ihre inneren Dämonen kämpft. Eine Mutter, die ein neues Leben mit einem Mann beginnt, den ihre Tochter kaum kennt. Und dann die Tochter dieses Mannes, die mitsamt Begleitung anreist. Unterschiedlicher könnten die Charaktere kaum sein – jeder mit einer eigenen Geschichte, einer eigenen Wunde, die zu reißen droht. Die Dynamik zwischen den Figuren ist angespannt, nahezu elektrisierend, und das alte Herrenhaus selbst scheint mit seinen Ecken und Kanten diese Spannung zu spiegeln. Alles wirkt wie der Anfang eines Horrorfilms – die Isolation, die Ungewissheit, die unterschwelligen Konflikte. Als dann jedoch eine weitere Person auftaucht, die niemand erwartet hat, eskaliert die Situation. Was folgt, ist ein wahrer Horrortrip, der nicht nur die Figuren an ihre Grenzen bringt, sondern auch den Leser atemlos durch die Seiten jagt.
Wenn ein Hochzeitswochenende zum Alptraum wird. Eigentlich sollte das Wochenende alles gut werden Lizzi will sich mit ihrer Mutter versöhnen aber das Haus des neuen Ehemann liegt so tief im Wald das man nicht mal mit dem Auto hin kommt und dann ist da dieser seltsame Gast noch. Und mit diesem Gast beginnt auch das Woche der Alpträume wo mehr Familiengeheimnise ans Licht kommen als gut ist und danach nichts mehr so sein wird wie es war. Das Buch ist wahnsinnig spannend und ich konnte nicht auf Pause drücken an einigen Stellen hatte ich Gänsehaut.

Fand ganz gut, einzelne Handlungen der Charaktere fand ich etwas naiv und somit nicht nachvollziehbar aber sowohl die Idee als auch die Umsetzung als solches fand ich gelungen. Auch den schreibstil fand ich angenehm sodass ich auch schnell durch das Buch gekommen bin. Also abgesehen von ein paar kleinen Schwächen über die ich leicht hinweg sehen konnte war es echt gut.
Düsterer Pageturner im tiefen Wald
Triona Walshs "Nachtwald" verspricht Spannung pur und zieht den Lesenden direkt ins düstere Herz eines verlassenen Anwesens tief im Wald. Das stimmungsvolle Cover schafft sofort eine passende Atmosphäre – geheimnisvoll und düster, genau das, was man von einem Thriller erwartet. Man fühlt sich, als stünde man selbst an der Schwelle zu diesem unheimlichen Ort und sei eingeladen, die Geheimnisse hinter seinen Mauern zu ergründen. Die Handlung beginnt jedoch gemächlich, fast etwas zurückhaltend, und auf den ersten 50 bis 100 Seiten hatte ich das Gefühl, dass es stellenweise ein wenig langatmig wirkt. Doch dann schlägt das Buch plötzlich und dramatisch um. Ab diesem Punkt entfaltet sich die Geschichte wie ein komplexes Puzzle: Eine überraschende Wendung jagt die nächste, was das Buch in einen regelrechten Pageturner verwandelt. Walsh versteht es meisterhaft, das Tempo geschickt zu steigern, ohne den Leser zu überfordern. Die Kapitel sind präzise und gerade lang genug, sodass man sie „schnell noch eins“ lesen möchte. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, der den Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrechterhält. Ein weiterer Pluspunkt sind die facettenreichen Charaktere, die Walsh gekonnt ins Spiel bringt. Jeder von ihnen hat Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte ans Licht kommen und die Handlung noch weiter verdichten. Die Charakterentwicklung ist überzeugend und gibt dem Buch eine psychologische Tiefe, die weit über einfache Spannung hinausgeht. Insgesamt ist "Nachtwald" ein fesselnder Thriller, der nach einem langsamen Start ordentlich an Fahrt aufnimmt und dann bis zum Ende packt. Wer eine Geschichte mit dunkler Atmosphäre, überraschenden Wendungen und tiefgründigen Figuren sucht, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Kein richtiger Pagetuner
Ein altes Herrenhaus im Wald, ein Gast aus der Vergangenheit, ein Mord und jeder ist verdächtig. Eigentlich hat das alles was ein Pageturner braucht und der Vibe von Butler Hall war auch wirklich gelungen. Aber im Ganzen konnte das Buch nicht genug Spannung aufbauen, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Also gut mal für zwischendurch, aber kein Highlight.
Wo war die Spannung? Es war eher ein Familiendrama mit einigen Wendungen,aber gefesselt hat mich die Geschichte nicht . Ich fand das Setting gut und man hätte mehr draus machen können, aber meist plätscherte die Geschichte vor sich hin. Die Auflösung passte zur Geschichte, aber war auch nicht besonders aufregend.
Die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen, aber umgehauen hat sie mich nicht.
Butler Hall ist ein düsteres verfallenes Herrenhaus mitten im Wald, umgeben von unendlich vielen Bäumen. Das Herrenhaus liegt so tief im Wald verborgen, dass es nur mehr zu Fuß zu erreichen ist, keine Straße führt zum Haus. Dieses verlassene Herrenhaus gehört dem bald Ehemann von Lizzies Mutter. Die Hochzeitsfeierlichkeiten sollen dort statt finden, beide Familien machen sich auf den Weg dorthin. Doch auch wenn man es nicht glauben möchte, findet ein nicht geladener Gast den Weg zu Butler Hall und wird dort alle Anwesenden ziemlich aus dem Konzept bringen. Ein Wochenende mag nicht lange sein, doch es reicht aus, um alle Geheimnisse sämtlicher Beteiligten ans Licht zu bringen und unter den Gästen gibt es jemanden der mit allen Mitteln versucht dies zu verhindern. Schnell wird aus der Hochzeitsfeier ein blutiger Albtraum. Das Cover ist ein ziemlicher Hingucker, der Klappentext verspricht eine verwirrende Geschichte mit sogar gruseligen, beklemmenden Aspekten. Nun ja, die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen, aber umgehauen hat sie mich nicht. Als Leser hat man des Öfteren Vermutungen die sich nicht immer als Wahr herausstellen, dies macht die Geschichte etwas spannender. Die Auflösung kommt dann nicht mehr so überraschend daher. Nachtwald konnte mich auch wie schon der erste Thriller der Autorin nicht wirklich überzeugen.
Locked-in im Wald
Wem kannst Du vertrauen, wenn es dunkel wird? Gute Frage. Antwort: Niemandem. Und wenn es hell ist, auch keinem. Dieser Tatsache muss die liebe Lizzie an diesem Wochenende ins Auge sehen. Es sollte so schön sein: Nach längerer Abwesenheit trifft Lizzie auf ihre Familie, um den neuen Mann ihrer Mutter kennenzulernen. Dazu reicht natürlich kein nachmittägliches Treffen bei Filterkaffee und Butterkuchen, nein, nein, es geht gleich für ein ganzes Wochenende mit der gesamten Sippschaft in ein verfallenes Herrenhaus in den tiefen Wäldern Irlands. Dies gehört Georges Familie - sagt er. George sagt so einiges. Wie auch Lizzie. Aber was man sagt und was man macht...nun, es kann sich jeder denken. Angekommen im Herrenhaus (ohne Telefon, ohne Empfang, dafür aber mit Köchin - klar, wie soll es auch sonst sein) trifft die Familie auf Georges Tochter und deren Mann. Alles very nice könnte man meinen - zu dumm nur, dass ein ungebetener Gast auftaucht. Und das war's dann mit dem idyllischen Familiengrillen auf der Terrasse. Zugegebermaßen hat mich die Identität des Gastes überrascht - damit hatte ich nicht gerechnet. Auch, was es mit Lizzies Mutter und der Köchin auf sich hat - ich habe es tatsächlich nicht kommen sehen. Das hat den Thriller für mich dann doch recht interessant gemacht, wobei es auch andere Handlungsstränge gibt, die zu offensichtlich waren. Die Atmosphäre im Buch macht aber einiges wieder wett. Wie schon in "Schneesturm" macht sich Triona Walsh den "Locked-in-trope" zunutze. Meiner Meinung nach hätte es durchaus Möglichkeiten gegeben, das Herrenhaus hinter sich zu lassen und Hilfe zu organisieren, aber alles in allem passt das schon ganz gut. Lizzie als tragende Figur der Handlung gefällt mir sehr gut. Sie ist alles andere als perfekt, liegt nicht immer richtig mit ihren Verdächtigungen, stellt sich aber recht clever an. Spannend ist es allemal, auch wenn die Auflösung ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr die ganz große Überraschung ist. Wir waren nun mit Triona Walsh auf einer stürmischen Insel und einem endlosen Wald - wohin sie uns wohl als nächstes bringt? Ich tippe auf was bergiges. 3,5 💫💫💫 für "Nachtwald"

Puh… dieses Buch hat sich echt gezogen wie Kaugummi. Mehrmals war ich kurz davor, es einfach abzubrechen – aber dann dachte ich: Jetzt hast du schon so weit gelesen, jetzt ziehst du’s auch durch. Rückblickend hätte ich mir das wohl sparen sollen. Die Handlung war flach, die Wendungen wirkten eher willkürlich als spannend, und vieles war leider vorhersehbar. Ich hatte mich eigentlich auf ein atmosphärisches, spannendes Buch gefreut (gerade weil ich das Genre sonst sehr mag) – aber das hier war einfach nur merkwürdig… und nicht im guten Sinne. Ich muss dieses Buch irgendwie wieder vergessen. Wirklich schade, denn die Idee hatte Potenzial – aber für mich hat’s überhaupt nicht funktioniert.
Also ich fand es nicht besonders gut, die Schreibweise ist leicht zu lesen die Geschichte lässt sich gut und schnell weg lesen , es hat fand ich nach meinem Geschmack an Spannung gefehlt, hatte manchmal keine Motivation mehr weiter zu lesen, und umgehauen hat mich der Thriller nicht, ich konnte schon das Ende Vorhersehen, das Cover hat aber ein schönen Effekt mit den Regentropfen , schade mir hat es leider nicht gefallen .

Guter Thriller mit starker und geheimnisvoller Szenerie
Claire und George, die sich noch nicht lange kennen, wollen ihre sehr kurzfristige Hochzeit nachträglich mit ihren Kindern aus jeweils erster Ehe feiern. Dazu lädt George die Familien auf sein Anwesen ein, auf dem die gesamte Story spielt. Gerade als sich die Familien scheinbar zusammenfinden und der erste „Spuk“ um das Anwesen verdaut ist, taucht ein ungebetener -und vor allem unerwarteter Gast auf, der am nächsten Tag bereits wieder verschwunden ist und von den Familien nach Suche tot aufgefunden wird. Das große Misstrauen beginnt und jeder beschuldigt insgeheim jeden und wiederum scheint wirklich jeder Gast auf dem Anwesen Geheimnisse mitgebracht zu haben und etwas zu verbergen. Die Szenerie und wirklich gute und geheimnisvolle Stimmung im Herrenhaus und dem dazugehörigen Land drumherum, haben mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil und die meist kurzen Kapitel sowie die Tatsache, dass es nur einen Schauplatz und einen Erzählstrang gibt, lassen den Leser leicht durch die Story fliegen. Für mich ein guter, kein sehr guter Thriller, der dennoch mehr hatte als ich erwartet habe.

Ich hätte gerne 5 Sterne gegeben 😩
Das Buch war wirklich klasse. Ein richtiges 5 Sterne Buch, wenn da nicht eine Kleinigkeit gefehlt hätte: Die Spannung. Für mich war es bis zu den letzten 40 Seiten eher ein Familien Drama und hatte wenig mit einem Thriller gemeinsam. Dennoch fand ich die Atmosphäre im Buch, sowohl die Charaktere als auch die Geschichte absolut großartig und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war wirklich gut und flüssig geschrieben und man hat echt mit gerätselt und mitgefiebert. Dennoch hätte es ein bisschen spannender sein können. Im Großen und Ganzen ein schöner Abschluss für das Jahr 2024 🥰
Grundidee gut, leider Logiklücken, Längen und ein sehr konstruierter Plot, der Glaubwürdigkeit vermissen läßt.
Sehr konstruiert Fangen wir mal mit dem Cover an: Da hat sich der Verlag wirklich etwas einfallen lassen. Es wird ein Herrenhaus im Wald dargestellt. Das grünliche Zwielicht gibt eine Gewitterstimmung wieder. Die Regentropfen sind haptisch fühlbar, toll! Dazu passend gibt es einen giftgrünen Buchschnitt. Das Herrenhaus, Butler Hall, im Westen von Irland, ist auch der Schauplatz der Geschichte. Es liegt inmitten eines Waldes, weit entfernt von der Zivilisation und wenn man sich nicht auskennt, ist es nur schwer zu finden. George Butler ist der Besitzer des etwas renovierungsbedürftigen Anwesens. Er ist Mitte 50 und Witwer und hat gerade die ebenfalls verwitwete Claire geheiratet. Bei einem Wochenende in dem Herrenhaus gemeinsam mit Claire‘s erwachsenen Kindern Lizzie und Liam und George‘s Tochter Freya soll die Hochzeit gefeiert werden. Außerdem können sich alle ein bisschen kennenlernen. Lizzie hat eine schwere Zeit hinter sich. Der Tod ihres Vaters hat sie in eine schwere Krise gestürzt. Deshalb war sie auch längere Zeit in einer Klinik. Aus ihrer Sicht wird das Wochenende geschildert, dass nach dem Besuch eines unerwarteten Gastes zunehmend eskaliert. Schon im Prolog lässt sich erahnen, dass es um Leben und Tod gehen wird. Das hört sich spannender an als es war. Auch wenn die Autorin atmosphärisch schreiben kann, gibt es in diesem „ Thriller“ einige Längen, so dass ich teilweise quergelesen habe, bis die Geschichte zum Ende hin endlich Fahrt aufnimmt. Leider fallen die Figuren oft durch ihr unlogisches Verhalten auf. Da werden z.b unnötigerweise Risiken eingegangen und man fragt sich wirklich warum. Alles in allem wirkt die Geschichte sehr konstruiert, der Showdown am Ende ist rasant, irgendwie irre und total unglaubwürdig. Schade, ich hatte mich sehr auf die Lektüre gefreut. Die Grundidee hörte sich nämlich wirklich gut an. Leider war das Buch kein Highlight für mich. Es enthält ziemliche Räuberpistolen, und es war einfach zu unrealistisch. Trotzdem wird das Buch sicher sein Publikum finden.
Die ersten 150 Seiten haben mich total mitgezogen. Die Situation in Wald erzeugte allein schon Spannung. Dazu kamen dann immer schöne kleine Andeutungen, die das Interesse aufrecht erhielt. Doch nach einer Zeit zog es sich leider ziemlich in die Länge und ich fand auch die Entwicklung der Handlung nicht wirklich gut.
Es war für mich das erste Buch von der Autorin und ich muss sagen, dafür hat es mir echt gut gefallen. Es geht um Lizzie welche 6 Monate in einer Entzugsklinik war und nun mit ihrer Familie und der Familie von dem neuen Mann ihrer Mutter in dessen Anwesen (Butler Hall zusammenkommt. Bald stellt sich jedoch heraus das alles nicht ganz den Vorstellungen entspricht die sie sich erhofft hatte. Gecatcht wurde ich von Anfang an durch das echt schöne Cover, mit dem Tropfeneffekt. Die Story an sich fand ich auch recht interessant und spannend. Die unterschiedlichen Charaktere wurden gut aufgebaut und umgesetzt und es war eine dauerhafte Spannung vorhanden. Es gab viele Geheimnisse und ein paar echt gute Plots im Buch. Trotz allem hat es mich etwas mehr an ein Familiendrama erinnert, mit einem plötzlichen Ende, welches zwar nicht vorhersehbar, doch so abrupt war. Das war das einzige was mich gestört hat. Für einen Thriller Einsteiger, oder einen der mal in das Genre reinschnuppern will, ist es zu empfehlen.

Sehr langwierig Als ich gelesen habe, dass es sich hier um einen Thriller handelt, war ich erst mal ziemlich vorsichtig. Langsam anfangen, damit mich die Boshaftigkeit nicht direkt überrollt. Als dann nach einer ganzen Weile aber immer noch nichts Spektakuläres passiert war, bin ich auf das Hörbuch ausgewichen und siehe da, damit ging es besser. Allerdings war die Story jetzt trotzdem nicht so Hammer. Es zieht sich ohne Ende und dann diese verqueren Denkansätze, die auf die falsche Fährte locken sollten. Hat anfangs auch och gut geklappt, aber irgendwann wurden selbst die etwas langweilig. Der Showdown, der dann wohl richtig erschrecken sollte, hat mich dann vollends enttäuscht. Einziger Lichtblick war der Zusammenhalt, der am Ende Früchte getragen hat und sogar ein gutes Ende nahm. Die Sprecherin war überzeugend und hat das Buch sehr gut umgesetzt, nur hat mich leider das Buch selbst nicht überzeugen können. Gut unterhalten hat es mich zwar, aber von einem Thriller erwarte ich dann doch deutlich tiefere Abgründe als ein paar Betrügereien
Das erste Buch im neuen Jahr - Hin- und Hergerissen
Klappentext ließ Gutes verhoffen! Voll meins ! Leider nicht so gelungen, wie ich es mir vorstellte und bin dann doch ein wenig über die üppig positiven Rezensionen erstaunt. Potenzial ? Definitiv Alles rausgeholt ? Klares nein Spannung? Mäßig Fragwürdiges Verhalten der Mutter Claire ? Großes ja Schreibstil ? Angenehm und leicht Die letzten 70 Seiten? Volle Punktzahl
Vorweg: Das Cover ist wirklich wunderschön. Dieser Regentropfeneffekt ist wirklich toll gemacht!! Dies war mein erstes Buch von der Autorin und der Klappentext versprach Gutes... Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen, jedoch konnte es mich nicht auf ganzer Linie überzeugen. Ich bin da ein wenig hin und her gerissen. Die Charaktere sind alle gut beschrieben und vielseitig, auch wenn nicht immer wirklich sympathisch. Auch deren Handlungen konnte ich öfters nicht nachvollziehen. Der Schreibstil gefiel mir gut. Die Geschichte an sich fand ich aber im Laufe des Buches irgendwie sehr kurios und eher realitätsfern. Ich weiß nicht irgendwie konnte ich mich da nicht so mitreißen lassen. Es hätte durchaus auch noch mehr Spannung gebrauchen können. Es gab ein paar falsche Fährten, aber zum Schluss hin hat sich mein Verdacht auch bestätigt. Das Finale war in meinen Augen auch ein wenig too much. Es hat mich unterhalten, aber mehr leider auch nicht. Schade, es hätte durchaus mehr Potenzial gehabt.

Für einen Thriller zu lahm..
Hatte mir ein bisschen mehr erhofft, aber es war dennoch okay.. Wie viele vor mir schon festgestellt haben, handelt es sich hier eher um ein Familiendrama. Hätte mir gewünscht, wenn der Wald und die Atmosphäre, die der Wald mitbringt noch weiter ausgeschmückt gewesen wären. Der Handlungsaufbau war okay,aber nicht super spannend. Erst bei den letzten 15% kam die gewünschte Spannung. Was mir nicht so gut gefallen hat, war generell die Konfrontation und das Ende in Bezug auf George und Freya.
Hörbücher
Autor: Tríona Walsh Buch : Nachtwald - Wem kannst du vertrauen, wenn es dunkel wird? Hörbuch 11 h 7 min ⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Ein Herrenhaus mitten im Wald. Ein unerwarteter Gast. Ein Wochenende, das zum Albtraum wird. Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus im Westen Irlands. Nach Monaten ohne Kontakt trifft Lizzie hier wieder auf ihre Familie, um die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Lizzie hat einiges wiedergutzumachen und ist fest entschlossen, dass dieses Wochenende ein Erfolg wird. Doch bereits das Haus von George, dem neuen Ehemann ihrer Mutter, ist anders als erwartet: Butler Hall liegt mitten in einem dunklen Wald, selbst die Straße dorthin ist so zugewachsen, dass das Haus nur zu Fuß erreicht werden kann. Trotzdem findet noch jemand den Weg durch den Wald – und dieser Gast wird nicht einfach wieder weggehen. Ein albtraumhaftes Wochenende beginnt, während dem ein Geheimnis nach dem anderen ans Licht kommt. Und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war. ⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Die Autorin stellt die Charaktere sehr authentisch dar, die Protagonisten sind alle undurchschaubar und niemand kann dem Gegenüber vertrauen. Dies passt perfekt zu der Geschichte. Leider war es mir zwischenzeitlich zu unrealistisch und zu vorhersehbar, das ist sehr schade. Das Ende jedoch war wieder unglaublich stark. Die Sprecherin war sehr gut gewählt, durch ihre ruhige Art machte mir das Hörbuch viel Spaß. ⭐⭐⭐⭐ Fazit: Ein Hörbuch mit Potential. Hat mich gut unterhalten
Ein neues Werk von Triona Walsh🥳 "Schneesturm" hab ich letztes Jahr verschlungen und immernoch alles davon vor Augen. Nun wollte ich natürlich auch wissen, was sich hinter "Nachtwald" versteckt. Und da hat mich das Cover wieder förmlich umgehauen!😍 Haptisch fühlbare Regentropfen auf dem gesamten Buch,und ein grüner Farbschnitt passend zum Cover. Mega! Ein abgelegenes Herrenhaus,tief im zugewachsenen Wald. Zwei Familien die zu einer werden und sich das erste Mal richtig Kennenlernen. Jeder hat seine Geheimnisse und auch seine Päckchen zu tragen. Als dann auch noch am ersten Abend ein Gast auftaucht,bei dem es niemand für möglich hält das er kommt, eskaliert die Situation. Ich war vollkommen gefesselt von der ganzen Atmosphäre. Das herrschaftliche Haus,riesig groß mit seinen unzähligen Zimmern konnte ich mir richtig gut vor Augen führen. Kein Empfang,keine Zivilisation,nur ein großer,undurchsichtiger Wald außenrum. Die Charaktere waren jeder für sich größtenteils sympathisch,aber irgendwie auch unsympathisch. Jeder hat Dreck am Stecken,und ich habe der Reihe nach alle unter die Lupe genommen. Immer wenn ich dachte,dass es doch jetzt offensichtlich ist,wendete sich das Blatt. Es war total flüssig geschrieben und durch kurze Kapitel und Cliffhanger wurde es zu einem richtigen Pageturner. Innerhalb von zwei Tagen verschlungen! Ich hatte schon eine Idee in welche Richtung das ganze gehen könnte,wurde aber dennoch überrascht welche Ausmaße es annahm. ⭐⭐⭐⭐,75 | 5 Sternen

🎧 Nachtwald - Wem kannst du vertrauen, wenn es dunkel wird? ✍🏽 Triona Walsh 📚 argon Verlag 🗣️ Christiane Marx 🗓️ Erscheinungstermin 27.11.2024 Ein Hörbuch Rezensionsexemplar von netgalleyde 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Nach der spontanen Hochzeit von Claire und George findet im einsam gelegenen Herrenhaus Butler Hall ein Familientreffen statt. Claires Kinder Lizzie und Liam sollen den neuen Partner und bei der Gelegenheit auch Georges Tochter Freya kennenlernen. Auch Freya hat ihren frisch angetrauten Partner Hudson dabei. Doch Lizzie ist gerade erst aus einer Entzugsklinik entlassen und nicht wirklich im Guten mit der Mutter auseinander gegangen. Liam ist seltsam schweigsam und George wirkt quasi schon zu perfekt. Doch mitten in die Wiedersehensfeierlichkeiten stößt Declan - der totgeglaubte Ehemann von Claire und Vater von Lizzy und Liam dazu. In der düsteren Atmosphäre und fern von jeder Zivilisation entbrennt ein Konflikt. Am nächsten Morgen gibt es einen Toten. Doch was steckt dahinter? 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Triona Walsh hat einen spannenden, abwechslungsreichen und atmosphärischen Irland Thriller geschaffen. Bis zuletzt war ich im unklaren, was hier eigentlich gespielt wird. Das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Der Epilog rundet die Geschichte gelungen ab. Die Sprecherin Christina Marx schafft es die vielen Protagonisten wunderbar rüber zu bringen. Mich hat das Hörbuch daher sehr gut unterhalten. Ich gebe 4 von 5 Sternen!

Positiv zu bewerten sind definitiv die kurzen Kapitel und der Schreibstil, der mit so ganz gut gefällt. Leicht lesbar und flüssig. Das Problem ist, dass irgendwie nie so richtig Spannung aufkommt. Zwar wird man häufiger neugierig und die kurzen Kapitel verleiten auch zum Weiterlesen, aber es fetzt einfach nicht. Hinzu kommen diverse unlogische Handlungen. Weshalb packt man Fingerabdrücke hinzu, wenn man sie lediglich wegzuwischen braucht, um den Täter zu verschleiern. Weil die Geschichte passen muss? Viel später macht "sie" es aber an anderer Stelle, wo sich der Leser dann denkt, weshalb nicht vorhin so, bzw sich daran erfreut, dass die Autorin doch noch auf die Idee gekommen ist. Überhaupt scheint die Geschichte sehr weit hergeholt, doch wirklich schlecht lässt sie sich nicht lesen. Daher solide 3 Sterne. Fazit: Kann man ruhig lesen, kann man aber auch lassen.
Rezension Die Suchtkranke Lizzie trifft nach ihrer Therapie das erste Mal wieder auf ihre Familie und wird mit der recht schnellen Heirat ihrer Mutter konfrontiert. Deren Ehemann lädt die ganze Familie für ein Wochenende auf seinen Sitz ein: ein Haus mitten im Wald ohne Verbindung nach draußen. Am ersten Abend erhält die Familie Besuch von einem Fremden der nicht vor hat wieder zu gehen. Ein spannendes Wochenende beginnt…. Das Cover und der Klappentext hat mich hier neugierig gemacht. Die Autorin konnte mich mit ihrem tollen und leichten Schreibstil ab der ersten Seite begeistern. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und es wird überwiegend aus der Sicht von Lizzie erzählt. Die Geschichte fängt spannend an und flacht dann erst mal ab. In der zweiten Hälfte nimmt sie dann ordentlich Fahrt auf mit Wendungen bei denen ich echt aufpassen musste das ich nichts durcheinanderbringe. Das Setting fand ich toll: ein Herrenhaus in Irland mitten im Wald. Richtig gut hat mir auch gefallen das es nur wenige Protagonisten im Buch gab. Die Atmosphäre ist düster und fesselnd und man merkt immer eine unterschwellige Spannung. Meine Meinung: Ein toller Thriller mit Charakteren die zwar nicht alle sympathisch sind aber gut dargestellt werden. Lizzie mochte ich ganz gerne und in sie konnte ich mich auch gut hineinversetzen. Ich hatte spannende Lesestunden und Spaß am rätseln wie sich das ganze am Schluss auflöst. Das Buch empfehle ich sehr gerne weiter. 4 / 5 ⭐️
Naja
Der Klappentext klang sehr vielversprechend, das Cover ist ein echter Hingucker. Doch der Inhalt war recht fad. Eine langsam vor sich hinplätschernde Familiengeschichte auf einem alten Anwesen. Lange passiert überhaupt nichts. Dann aus heiterem Himmel ein Mord. Dann passiert wieder lange nichts, bis es auf den letzten 50 Seiten zur Auflösung etwas spannend wird. Alle offenen Fragen wurden geklärt, doch das Motiv war für mich etwas wirr. Da hätte man viel viel mehr draus machen können!
Die 23-jährige Lizzie kehrt nach langer Funkstille zur ihrer Familie zurück, um die Hochzeit ihrer Mutter in kleinem Kreis in einem abgelegenen, verfallenen Herrenhaus in Irland zu feiern. Nachdem sie ihren Entzug erfolgreich hinter sich gebracht hat, ist sie fest entschlossen, einen guten Eindruck zu hinterlassen und dem neuen Ehemann ihrer Mutter eine Chance zu geben. Doch ein unerwarteter Gast dringt ebenfalls durch den Wald nach Butler Hall und sorgt für Chaos in der kleinen Runde... "Nachtwald" von Triona Walsh startet richtig stark! Der ungeladene Gast und die Enthüllungen, die er mitbringt, bescherten mir ein aufregendes erstes Drittel. Lizzie ist eine tolle Protagonistin. Sie ist auf Zack, hat aber gleichzeitig Angst, etwas Falsches zu tun oder zu sagen, weil sie ihrer Familie einen Haufen Ärger bereitet hat, als sie noch getrunken hat. Jetzt will sie ein besseres Bild abgeben, ist aber gleichzeitig diejenige, die am ehesten versteht, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und das auch anspricht. Als trockene Alkoholikerin gerät sie leicht unter Verdacht und ihre Worte werden vorschnell angezweifelt, was Spannung in die Sache bringt. Ihr Bruder und ihre Mutter verhalten sich ihr gegenüber kühl, vor allem aufgrund eines ganz bestimmten Vorfalls, der immer wieder mal kurz angesprochen wird. Etwas tiefere Einblicke in die Vergangenheit, vielleicht eine konkrete Szene, die man direkt miterlebt, hätte mir geholfen, die emotional angespannte Lage in der Familie noch besser am eigenen Leib nachfühlen zu können. Kurze, griffige Kapitel machen das Lesen angenehm und durch das Hörbuch, das ich abwechselnd mit der Printversion genutzt habe, kam zusätzlich Leben in die Geschichte. Die Atmosphäre des Herrenhauses und des dichten Waldes, der das Anwesen umgibt, wurde durch zahlreiche Beschreibungen unterstrichen. Leider hat mich die düstere Stimmung nicht vollständig erreicht. Möglicherweise lag es am Schreibstil, den ich teils etwas steif empfand, oder an der Übersetzung. Nach den anfänglichen Highlights flacht die Handlung in der Mitte durch zu viele belanglose Gespräche ab. Ich hätte mir insgesamt mehr emotionale Intensität gewünscht, besonders in den Reaktionen der Figuren auf die dramatischen Ereignisse. Das war mir zu viel Yoga und höfliches Geplänkel und zu wenig Streit und Drama. Gegen Ende kommen so einige Geheimnisse ans Licht, die mir gut gefallen haben und wieder Tempo in die Sache bringen. Für geübte Thriller-Leser ist der Übeltäter bei einer kleinen Auswahl von Personen, die von der Außenwelt abgeschottet sind, nicht die allergrößte Überraschung aber das Ende glänzt trotzdem nochmal mit viel Aufregung und gestaltet sich absolut zufriedenstellend. Eine solide Geschichte, die mit mehr emotionaler Tiefe und stärkeren Reaktionen der Figuren noch besser hätte sein können. Für Fans von düsteren Familiengeheimnissen in irischer Kulisse aber einen Blick wert.

Vom Schneesturm in den Nachtwald
Triona Walsh kann Atmosphäre. Das hat sie vor einem Jahr bereits mit SCHNEESTURM unter Beweis gestellt. Jetzt legt sie mit ihrem neuen Thriller NACHTWALD nach. . Ein Herrenhaus mitten im Wald. Ein unerwarteter Gast. Ein Wochenende, das zum Albtraum wird… Der Beginn des Klappentextes sagt schon das Wichtigste. Und ja, das hat man so oder so ähnlich schon x-mal gelesen. Aber wenn es gut gemacht und geschrieben ist, lese ich so etwas eben gerne auch noch x weitere Male. Und Triona Walsh macht es hier definitiv gut. . Was mir positiv aufgefallen ist: Die Autorin hat sich weiterentwickelt und an entscheidenden Stellen nachgebessert. Im Vergleich zum Vorgänger kommt die Geschichte in NACHTWALD deutlich schneller zur Sache. Sie hat auch insgesamt etwas mehr Drive, wie ich finde. Außerdem gibt es diesmal keine ungewöhnlichen irischen Begriffe und Namen, die einen beim Lesen unnötig aufhalten. Das geht einerseits zu Lasten der irischen Atmosphäre, ist aber andererseits gut für den Lesefluss. . In anderer Hinsicht bleibt Walsh ihrem Stil treu. Sie arbeitet auch in NACHTWALD mit einem überschaubaren Personenkreis. Wir haben sieben Charaktere, die in einem atmosphärisch inszenierten Setting platziert sind. Das hat mich auch diesmal wieder an Agatha Christie erinnert. Obwohl NACHTWALD ein Thriller und kein Krimi ist, erinnert die Machart schon irgendwie an einen klassischen Locked Room-Mystery – nur eben in die Moderne transportiert. Der Handlungsverlauf macht entsprechend großen Spaß. Die Autorin hat Spuren gelegt, denen ich folgen konnte. Teilweise haben sie mich in die Irre geführt. Aber es gibt auch zahlreiche scheinbar lapidar eingestreute Hinweise, durch die man tatsächlich auf die Lösung kommen kann. Man hat also eine reelle Chance zum Mitraten. . Mit NACHTWALD hat Triona Walsh einen gelungenen zweiten Thriller veröffentlicht. Ich mag den Schreibstil der Autorin und die Art, wie sie ihre Geschichten aufbaut. Die Handlung verläuft insgesamt eher ruhig. Dabei wird aber durchweg ein gewisses Spannungslevel gehalten. Und die Wendungen, die der Plot nimmt, sind für meinen Geschmack auch gelungen. . NACHTWALD ist ein lesenswerter Thriller und hat mir gut gefallen. Ich glaube, dass Triona Walsh aus dem Setting und den Charakteren sogar spielend noch mehr hätte rausholen können. Vielleicht gelingt es ihr beim nächsten Mal, da noch eins draufzusetzen.

Ein Thriller der ganz und gar unter die Haut geht!
**** Worum geht es? **** Ein Wochenende, ein altes Anwesen, wunderschön, aber leicht Verfallen und zwei Familien, die sich weniger kennen, als sie zu glauben scheinen. Butler Hall muss gerettet werden, also lasst die Jagd beginnen. Nur worauf? **** Mein Eindruck **** Ich bin seit Schneesturm ein richtiger Fan der Autorin und habe mich entsprechend auf diese Veröffentlichung gefreut. Meist werde ich enttäuscht, je größer meine Vorfreude ist, aber hier sind meine hohen Erwartungen mehr als überzeugt worden. Die Atmosphäre in diesem Buch ist etwas ganz besonderes. Tief im Wald in einem englischen Herrenhaus treffen sich zwei Familien. Wir selbst lernen die Charaktere und ihre Eigenheiten erst dort kennen, denn sie sind sich selbst fremd. Wir erleben das Geschehen somit aus erster Hand und stecken in dem Kopf von Lizzie fest. Was mit den anderen Figuren ist, können wir nur erahnen und das macht es besonders spannend. Jeder scheint irgendwie nicht vertrauenswürdig zu sein, aber doch auch irgendwie lieb und herzlich. So auch die Protagonistin. Ich hatte im Verlauf des Buches viele unter Verdacht und wurde am Ende so richtig überrascht. Die Motive und auch die Auflösung haben viel Raum bekommen. Das Ende ist aufregend und dynamisch, vor allem aber nachvollziehbar und zeitlich angemessen. Die Stimmung zuvor war düster und ich rechnete immer damit, dass was passieren könnte, aber der Thrill war eher unterschwellig zu spüren. Für mich genau richtig, denn dann braucht es keine Superlativen für einen gelungenen Abschluss. Walsh schafft es erneut auf dem Boden der Tatsachen zu bleibe, trotzdem ganz und gar zu fesseln und ein mulmiges Gefühl durch das gesamte Buch hinweg aufrecht zu erhalten. Beste Unterhaltung! **** Empfehlung? **** Fans von Thrillern und englischen Herrenhäusern müssen dieses Buch einfach lesen. Ein Thriller, den ich vor allem wegen der außergewöhnlichen Atmosphäre weiterempfehle.
Dieser Thriller lebt von seiner ruhigen, geheimnisvollen Atmosphäre und dem schaurigen Setting. Ein von der Zivilisation abgeschnittenes Herrenhaus 🙈 im Wald und mehrere Gäste, die es einem echt nicht leicht gemacht haben, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Der Umgang der Protagonisten mit manchen Geschehnissen konnte ich nicht ganz nachvollziehen und kam mir sehr suspekt vor 🤔 Ich fand die Story allgemein ganz unterhaltsam und kurzweilig. Auch der Schreibstil machte es mir sehr leicht :) Dennoch kein außergewöhnliches Buch. Der Schreibstil war angenehm und es hat mir Spaß gemacht die Story zu verfolgen :) Das Ende war mir etwas zu aprupt und auch, wenn mich der Twist überrascht hat, fühlte ich jetzt keinen „WOW Moment“ Trotzdem gibts eine Leseempfehlung von mir 3,5/5 ⭐ Das Buch ist meiner Meinung nach gut für Thrillereinsteiger geeignet oder auch Leser, welche eine eher ruhige Story suchen.

Sher spannend mit einigen interessanten Plottwists!🫣
Ich hab das Buch als Hörbuch gehört und hab es innerhalb von 2 Tagen durch gehabt. Ich muss sagen ich fand die Thematik schon alleine sehr spannend. Lizzy die erst gerade aus der Entzugsklinik kommt und den neuen Ehemann ihrer Mutter trifft und dabei ein Wochenende erlebt das sie sicherlich nicht so schnell vergessen wird 🫣 Auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch, ich hatte zwar mit dem Ende geahnt ab der Mitte des Buches und doch fand ich es sehr interessant, wer auch gerne Hörbücher hört kann ich es nur empfehlen, da die Sprecherin eine sehr angenehme Stimme hat🤭
Ein herrlicher Nachtroman
🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳 Rezension zu "Nachtwald" von Triona Walsh Ein herrlicher Nachtroman ❤️❤️❤️❤️❤️ Lizzy war einige Zeit in einer Klinik. Als sie entlassen wird, holt Georg sie gemeinsam mit ihren Freunden ab. Um gemeinsam die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Georg bringt sie nach ButlerHall - einem Herrenhaus. Zunächst verläuft es dort angenehm, aber dann wird's etwas mysteriöser - als ein geheimnisvoller Fremder auftaucht. Was will ER? Was sind deine genauen Absichten??? Auf mich wirkt es wie ein herrschaftlichen Roman, den man von vorneherein gleich ins Herz schließt. Die mysteriöse Stimmung merkt man dabei sofort. Ich habe dabei auch wahrlich tief den Atem angehalten. Im Herrenhaus wirkte es aber auch wirklich gemütlich. Da könnte man durchaus mal übernachten. Es ist ein Wohlfühlkrimi der mittleren Art - den man wirklich unbedingt lesen sollte. Daher lade ich Euch alle sehr herzlichst in den spannenden Nachtwald ein. 🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳
"Thriller", der im Wald spielt
Die Geschichte hätte schön sein können. Der Wald, die Tiere, die darin leben, ein geheimnisvolles Anwesen inmitten diesem Wald und eine Familie, die Hochzeit feiert. Leider ist diese Geschichte trotz vieler Wendungen lahm erzählt. Die Handlung ist wirr und wird immer konfuser. Ich konnte mit keinem der Protagonisten warm werden und habe beim Lesen innerlich nur mit den Augen gerollt. Zwischendurch habe ich versucht die Geschichte von "Thriller" auf "Familiengeheimnis" umzubenennen, aber auch das hat nicht geholfen, diese konstruierte Story zu mögen. Wer die neueren Werke von Sebastian Fitzek mag, dem wird auch dieses Buch gefallen. Für mich war es leider nichts.
Als ersten Thriller nach langer Zeit habe ich beängstigende Szenen erwartet und war erleichtert, dass es sich bei dem Buch, um ein Familiendrama handelt und überwiegend spannend ist. Bis zum Ende war, mir nicht klar wer der Täter ist und die Wendungen waren teilweise merkwürdig, aber es wurde gut aufgelöst. In erster Linie hat mich die Ausgangslage, ein Herrenhaus im düsteren Wald ohne Empfang 😲 interessiert und das wurde gut umgesetzt. Für mein sanftes Gemüt war der Thriller andererseits eine gute Wahl. ^^
Enttäuschungen im Nachtwald
Für mich eher enttäuschung im Nachtwald: Ich habe mich sehr auf "Nachtwald" von Triona Walsh gefreut, da die Prämisse vielversprechend klang und ich gehofft hatte, in eine spannende und tiefgründige Geschichte eintauchen zu können. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Die Dialoge in diesem Buch sind für mich das grösste Manko. Sie wirken oft oberflächlich und uninspiriert, als wären sie lediglich dazu da, die Handlung voranzutreiben, ohne den Charakteren wirklich Tiefe oder Persönlichkeit zu verleihen. Es ist schwer, eine emotionale Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen, wenn ihre Gespräche so flach und unbedeutend erscheinen. Auch die Handlung selbst hat zwar Potenzial, wird jedoch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Die Ideen sind da, aber sie werden nicht ausreichend entwickelt. Die Geschichte plätschert vor sich hin und bietet kaum Überraschungen oder Wendungen, die das Interesse aufrechterhalten könnten. Stattdessen fühlt es sich oft so an, als würde ich durch eine Reihe von Ereignissen blättern, ohne wirklich in die Welt einzutauchen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass "Nachtwald" für mich zu leichte Kost ist. Es fehlt an Substanz und Tiefgang, was das Leseerlebnis stark beeinträchtigt. Ich hatte mir viel mehr von diesem Buch erhofft und kann es leider nicht weiterempfehlen.






















































