Nachtflut
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Description
Wenn die Flut alte Verbrechen ans Tageslicht spült
Orkanböen peitschen über die Straße, in den Nachrichten wird vor der kommenden Sturmflut gewarnt. Die Lage ist mehr als bedrohlich, der kleine Ort direkt an der Ostseeküste muss vollständig evakuiert werden. Doch Elisa wartet bis zur letzten Sekunde, längst sind alle anderen fort.
Ein klaustrophobischer Psychothriller, der Wellen schlagen wird.
Vor ihrem Aufbruch stößt sie im Haus nebenan überraschend auf die Nachbarn. Wieso sind sie noch da? Das Paar scheint – genau wie Elisa selbst – etwas zu verbergen. Der Deich bricht. Die drei sind in dem Haus gefangen. Der Strom fällt aus, der Pegel steigt. Aus der nahegelegenen JVA können Häftlinge entfliehen, und einer von ihnen hat nur ein Ziel: Elisa.
Fesselnd, rasant, voll unvorhersehbarer Twists
Book Information
Author Description
Stina Westerkamp ist das Pseudonym einer erfolgreichen Thrillerautorin. Schon während ihres Psychologiestudiums hat sie die Frage fasziniert, wie ein Mensch zum Mörder werden kann. Bis heute beschäftigt sie sich aus beruflichen Gründen mit der Psyche von Tätern und Opfern. Stina Westerkamp lebt mit ihrer Familie im Rheinland.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Bei Nachtflut ist mir mal wieder als erstes das Cover ins Auge gefallen und hat meine Neugier auf das Buch geweckt. Es ist das zweite Buch, welches ich von Stina Westerkamp gelesen habe und dieses hat mir noch viel besser gefallen. Ein kurzer, tragischer Prolog und schon ist man mitten in der Geschichte. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht der Protagonisten Elisa, Paul und Max, abgewechselt durch Tagebucheinträge, bei denen erst nicht ganz klar ist, von wem sie stammen. Diese Abwechslung, die klare Sprache und die relativ kurzen Kapitel haben das Buch für mich zu einem Pageturner gemacht. Die Story ist durchgehend spannend und die Personen fand ich allesamt interessant. Auch wenn es für mich ein kleines bisschen vorhersehbar war, hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich hatte Spaß daran, dieses Buch zu lesen, es hat mich sehr gut unterhalten!

An der Ostsee wird eine heftige Sturmflut erwartet und der kleine Ort Bad Seeberg liegt direkt am Deich. Elisa hat kürzlich ihre beiden Eltern und ihre große Schwester Lizzy verloren. Gegen ihre Panikattacken helfen ihr nur noch ihre Tabletten. Kann sie die Flut überstehen? Ihr Exmann Max ist freiwilliger Helfer und hat bisher noch nie jemanden während einem Einsatz verloren. Wird das bei dieser Katastrophe auch so bleiben? Paul sitzt wegen Mord im Gefängnis. Kann er das Chaos während der Sturmflut für seine Rache ausnutzen? Vera lebt mit ihrem Mann Joachim direkt gegenüber von Elisa. Welches Geheimnis bewahren die beiden? Wird das Wasser es ans Licht führen? Es war spannend, die einzelnen Charaktere durch die Stunden vor und während der Flut zu begleiten, auch wenn ich einige der Enthüllungen habe kommen sehen.
Ein Thriller, der sowohl fesselt als auch verstört. Gute Wendungen und packende Spannung.
Tatbestand: Die gesuchte Person, wurde zuletzt in einem Haus nahe der Küstenlinie gesehen. Berichten zufolge verweilte sie trotz offizieller Evakuierungsmaßnahmen noch vor Ort. Warum? Die Frage bleibt offen, doch erste Hinweise deuten darauf hin, dass ihre Flucht nicht allein an ihr scheiterte. Zeugen berichteten von einem mysteriösen Paar im Nachbarhaus. Zudem zweier Männer: Max und Paul. Letzterer ein entflohener Insasse, verurteilt wegen Totschlags. Ermittlungsstand: Die Lage vor Ort war katastrophal. Wasser drang unaufhaltsam ein, die Dunkelheit schnitt jede Fluchtmöglichkeit ab. Wer Freund, wer Feind war, ließ sich in der Panik schwer sagen. So beschrieben, wirkte es eher wie ein Film. Die Autorin hat mit Worten geschrieben, die bedrückender nicht hätten sein können. Elisa selbst hat alles verloren: Eltern, Schwester, Ehe. Trotzdem bleibt bei ihrem Charakter ein fahler Nachgeschmack - da sie selbst schuld an ihrer Lage war!? Ihre Hilflosigkeit war für mich schwer nachvollziehbar. Fazit: Dieser Psychothriller ist hochgradig spannend. Die bedrückende Atmosphäre fühlte sich an, als wäre man selbst mittendrin. Erst auf den letzten Seiten entwirrten sich die Fäden und die Auflösung kam dazu noch unerwartet.
Selten hat mich eine Buch so mitfühlen und mitfiebern lassen.
Was eine gewaltige Story und ein noch gewaltigeres Setting. 🌊 Selbst jetzt, gut 3 Wochen nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich immernoch ein wenig atemlos wenn ich an die Story zurück denke. Ich war von Beginn an direkt in der Story drin und habe die Sturmflut samt Deichbruch irgendwie hautnah miterlebt. Wirklich, selten bin ich gedanklich aber auch gefühlsmäßig so krass in einer Geschichte drin gewesen. Zweimal habe ich mich sogar dabei ertappt, dass ich in meinem Alltag kurz an Elisa eine der Haupt-Protagonistinnen denken musste und mich fragte wie es ihr wohl gerade geht und was sie durchmacht. Etwas Crazy ja, aber ich war einfach so drin im Geschehen ich habe es so gefühlt. Also kurzum, ich habe das Buch in kürzester Zeit durch gelesen, die Kapitel sind angenehm kurz und der Schreibstil schön flüssig so, dass das lesen auch einfach Spaß macht. Nicht das der Spannungsaufbau schon grandios war, hatte das Ende nochmal einen so krassen Plottwist der es für mich somit auch fast zu einer 5 ⭐️ Bewertung gebracht hat. Also von mir definitiv eine ganz klare Leseempfehlung.
Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich muss gestehen: es hat mich fasziniert. An der Ostseeküste wird eine schwere Sturmflut vorausgesagt. Häftlinge aus der nahegelegenen JVA nutzen die Ausnahmesituation zur Flucht. Einer von ihnen hat ein klares Ziel: Er will Eliza finden. Eliza lebt nach mehreren schweren Schicksalsschlägen und der Trennung von ihrem Ehemann allein im Elternhaus in Deichnähe – in einem kleinen Ort an der deutschen Ostseeküste. Seit Tagen regnet und stürmt es unaufhörlich, die Deiche sind durchweicht und drohen zu brechen. Fast alle Bewohner haben ihre Häuser bereits fluchtartig verlassen. Eliza schafft es nicht rechtzeitig wegzukommen und rettet sich in das Haus ihrer Nachbarn gegenüber. Doch kann sie ihnen trauen? Lest selbst! Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Die Naturkatastrophe und ihre Auswirkungen sind hautnah beschrieben – die düstere Atmosphäre zieht einen vollkommen in den Bann. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Es gibt allerdings sehr viele, und anfangs fragte ich mich, wie alles zusammenhängt. Die Geschichte wirkte stellenweise etwas überladen – nicht alles hätte in eine einzige Handlung gepackt werden müssen. Am Ende warten großartige Enthüllungen und überraschende Wendungen. Insgesamt ein spannendes Buch, das ich definitiv empfehlen kann
Naturkatastrophen haben an sich ja schon etwas sehr beängstigendes. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man bei dem Setting des Buches schon ein mulmiges Gefühl bekommt: eine Sturmflut bedroht die Küste, der Deich droht zu brechen, die Einwohner des Dorfes müssen evakuiert werden. Doch manche harren hartnäckig aus in ihren Häusern, so auch Joachim und Vera Peters und Elisa. Zeitgleich haben die JVA Insassen die Möglichkeit auszubrechen durch die Sturmflut. Der Wasserspiegel steigt zusehends und dann noch die Frage: Wer ist Freund und wer ist Feind? Das Buch lässt sich sehr leicht lesen durch eine angenehme Sprache und Schreibstil. Die Story wird im Wechsel erzählt aus der Sicht von der medikamentenabhängigen und unter Panikattacken leidenden Elisa, den Peters, die irgendein Geheimnis haben, dem JVA Insassen Paul und Elisas Ex-Mann Max, der beim THW aushilft. Hin und wieder erhält man zusätzlich noch Einblick in Tagebucheinträge. Bis zum Ende hin wird es mit der Flut und den vielen Ereignissen immer dramatischer, die Spannung nimmt deutlich zu und es gibt einige unverhersehbare Wendungen. Allerdings hätte das Ende selbst etwas packender sein können, das war mir persönlich zu offen. Alles in allem war "Flutnacht" ein mitreißender (und damit meine ich nicht mal nur die Flut) Thriller, der zu lesen Spaß gemacht hat.

Packend
Dieser packende, temporeicher Thriller hat mir unheimlich gut gefallen. Stets passierte etwas und die unterschiedlichen Geschichten wurden klasse zusammengeführt. Der flotte und flüssige Schreibstil ließ mich nur so durch das Buch fliegen. Lediglich das Ende war mir einen Tick zuviel, aber trotzdem eine absolute Leseempfehlung.
Tolles Setting - schwache Story
Ein sehr atmosphärischer Thriller. Die Gewalt der Sturmflut und das Ausmaß einer solchen Katastrophe, sowie die Beklemmung, die die Protagonistin fühlt sind super umschrieben und mitfühlbar. Leider ist die ganze Story sehr konstruiert und nicht realistisch. Auch waren die Charaktere eindimensional. Unsympathische, „böse“ Männer und schwache „kranke“ Frauen. Das war einfach nicht meins. Die ganze Spannung kam einzig vom Sturm und seinem Ausmaß.

Ob die Geschichte so mitreißend ist, wie sie verspricht zu sein? Seh mer dann. Ich hab zumindest für den Notfall mal a paar Gummistiefel mitgenommen. Was mir gleich gut gefallen hat, der Spaß war sehr bildhaft erzählt. Schon länger konnte ich mir die Story nicht mehr so gut gedanklich vorstellen wir hier. Begleitet hab ich bei dem feuchten Abenteuer nicht nur „Elisa“ die zwar klar der Hauptcharakter ist, aber irgendwie auch nicht. Denn alle haben fast den gleichen Anteil. Sei’s drum, alle die ich begleitet hab, fand ich sehr gut. Den insgesamt werden hier vier Geschichten erzählt, die alle auf ihrer persönlichen Mission sind mit den Witterungen zu kämpfen haben. Dazu gibts noch ein Tagebuch in dem man ab und zu mal seine neugierige Nase stecken darf. Macht man ja eigentlich nicht sowas. Später fügt sich dann alles zusammen und ergibt das große ganze. Die Story selbst fand ich gar nicht mal so spannend. Alles war ein wenig oberflächlich und so richtige Weltuntergangsstimmung hatte ich nicht. Das Wetter spielte für mich halt so nebenher mit. Aber trotzdem war es dann doch sehr fesselnd. Die 26 teilweise schon sehr langen Kapitel, haben mir hier nichts ausgemacht, da ich so gefesselt durch die Story gesurft bin. Von „Nachtflut“ hab ich nicht viel erwartet, wurde aber dann eines Besseren belehrt. So soll es doch sein.

Die Idee von Nachtflut fand ich richtig spannend, und das Setting an der Ostsee hat mich sofort angesprochen, gerade weil ich selbst an der Nordsee wohne und mich Themen wie Deichbruch total interessieren. Schade nur, dass die Figuren ziemlich blass blieben. Auch der große Plot Twist war für mich vorhersehbar, sodass die Spannung etwas auf der Strecke blieb. Die Tagebucheinträge haben den Lesefluss eher gestört, weil sie mich immer wieder aus der Geschichte rausgebracht haben. Und das Ende … das hat mich leider gar nicht überzeugt..
Also, das war nix! Zwar schafft die Autorin eine bedrückende Atmosphäre und am Anfang durchaus spannende Momente, aber die Story ist bei bestem Willen kaum zu ertragen. Unlogisch, an den Haaren herbei gezogen, viel zu gewollt und überhaupt nicht überzeugend. Da durchsucht die Tabletten abhängige Protagonistin panisch das Haus der Nachbarn nach Schmerztabletten, um nur wenige Seiten weiter dem Rettungssanitäter zu erklären, sie wolle lieber einen klaren Kopf behalten, als dieser ihr ein starkes Schmerzmittel anbietet. Ernsthaft? Beispiele für einen unlogischen Handlungsaufbau gäbe es noch viele und dann das Ende..... Die zwei Sternchen gibt es für den guten Anfang und die eingeflochtenen Tagebucheinträge von einer lange Zeit unbekannten Verfasserin. Das war ganz gut gemacht.
spannend bis zum Schluss
Die Geschichte spielt in Norddeutschland in dem fiktiven Ort Bad Seeberg an der Ostseeküste. Eine Sturmflut bedroht die Küste, und man begleitet verschiedene Protagonisten, die den Deichbruch und den Orkan miterleben müssen, da sie aus unterschiedlichen Gründen die Evakuierung nicht mitmachen konnten. Mit dem Anstieg des Unwetters stieg auch die Anspannung beim Lesen. Elisa, die aufgrund ihrer Vergangenheit schwere psychische Probleme hat, das benachbarte Ehepaar, das ein Geheimnis verbergen muss sowie geflohen Gefängnisinsasssen, die das Unwetter für einen Aufstand genutzt haben, kämpfen gegen die Flut. Nach und nach offenbart sich, wie die Beziehungen der einzelnen Protagonisten zusammenhängt. Unterstützt wird die Erzählung von Tagebucheinträgen und Rückblenden. Der Thriller ist von der ersten bis zur letzten Zeile spannend und durchaus lesenswert.
Spannend, aber nicht ganz überzeugend
„Nachtflucht“ liest sich schnell und bietet einen soliden Spannungsbogen. Die Geschichte fesselt – zumindest anfangs. Leider wirken einige Entwicklungen zu einfach oder unrealistisch, was die Glaubwürdigkeit schmälert. Am Ende bleibt man etwas unzufrieden zurück. Gute Unterhaltung, aber mit Schwächen.

Naja…
Leider konnte dieses Buch mich nicht so richtig überzeugen. Das Setting ist eigentlich recht gelungen, die Story auch mal was anderes. Das Katastrophen feeling bringt die Autorin gut rüber, das Gefühl von Gefahr und dass die Zeit davon läuft wird gut rübergebracht. Leider wirkt der Rest ziemlich konstruiert, die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen sehr unsympathisch und gerade in die Protagonistin Elisa konnte ich mich leider gar nicht hineinfühlen, da sie extrem passiv ist. Verhalten und Reaktionen sind häufig nicht nachvollziehbar und auch die Auflösung war für mich unglaubwürdig. Sprachlich schön geschrieben, lässt sich sehr flüssig und zügig runterlesen. Fazit: ich habe vom Klappentext definitiv mehr erwartet. Die Story finde ich schwach und unglaubwürdig umgesetzt, auch wenn die Grundidee auf jeden Fall ihren Charme hat. Das Katastrophen Szenario wird hingegen gut abgebildet und die Story dadurch zu einem gewissen Maß spannend und rasant. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.
Also ich weiß nicht, hatte mir so viel versprochen von dieser Story. Gut, dass ich das Buch nicht gekauft, sondern über Amazon ausgeliehen hatte. Die Story ist fad, zu schnelle Wendungen und Auflösungen zum Ende des Buches. Keinerlei Raffinesse, einfach eine sehr platte Geschichte. Und zudem noch Mega unglaubwürdig. Leider nur zwei Sterne.
Grundidee toll, aber…
Ich mochte den einnehmenden Stil und auch die Grundidee gefiel mir wirklich gut. Allerdings verlor sich die Story in vielen Nebenhandlungen und die Tablettensucht der Prota war teilweise anstrengend. Teilweise verlor sich der Fokus für mich. Das offene Ende lässt Raum für jeden einzelnen. Für mich ein solides Buch.
Puh… sorry, aber nein! 😬
Ich hatte richtig Lust auf dieses Buch – der Klappentext klang spannend und vielversprechend. Ich konnte es kaum erwarten, loszulegen. Aber leider hat mich die Geschichte sehr enttäuscht. Wie die Protagonistin mit sich gekämpft hat, so habe ich mit mir gekämpft, das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Die Story war irgendwann einfach nur noch okay – und das war’s auch schon. Für mich leider nur noch 1 von 5 Sternen. 😔 📖 Habt ihr’s gelesen? Ging’s euch ähnlich oder ganz anders?
Tolles Setting, schwache Geschichte
Ein Orkan, der eine Sturmflut mit sich bringt. Eine Flucht aus der JVA und ein wieder aufeinander Treffen, dass ein altes Geheimnis lüftet. Die Storyline klang gut und spannend, aber das Ganze war nicht rund für mich und die unerwarteten Wendungen waren gar nicht so unerwartet. Darum hat es mir im Ganzen nicht gefallen.
Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr spannend. Aus dieser Naturkatastrophen-Thematik hätte man so viel rausholen können. Leider war die Umsetzung nicht überzeugend. Einen der Plottwists habe ich schon seit dem Prolog vorhergesehen, weshalb ich nur auf die Enthüllung gewartet habe und nicht überrascht gewesen bin. Von den anderen Plottwists dagegen hatte ich irgendwie mehr erwartet. Zum Teil haben die auch sehr gewollt gewirkt. Die Charaktere reißen das Ganze auch nicht heraus. Elisa ist eine weinerliche, medikamentenabhängige Frau, deren einzige Gedanken bei dem Vorfall vor einem Jahr, ihrer Schuld und ihren Medikamenten liegen. Sie ist vollkommen lebensunfähig. Generell ist es ein Problem des Buches, dass die Frauen dort komplett passiv und hilflos bzw. abhängig von einem Mann beschrieben werden. Zumindest glauben sie, abhängig zu sein. Die meisten Männer dagegen werden als absolute Arschlöcher mit Überlegenheitskomplex dargestellt, deren einziger Charakterzug ihr dominantes Gehabe ist. Abgesehen davon, kann ich manche Entscheidungen der Personen überhaupt nicht nachvollziehen. Zum Beispiel warum Josh, ein Mithäftling von Paul, Paul auf jeden Fall an seiner Seite haben will. Der Typ wäre wahrscheinlich sogar besser ohne ihn dran gewesen. Es gibt einfach keinen Grund, weshalb er Paul die ganze Zeit mitzerren muss, wenn er doch sowieso vorhat, dass sich ihre Wege später trennen. Und warum Paul unbedingt zu Elisas Haus will, um sie zu finden, ist auch unlogisch. Ihr Haus ist direkt am Deich und die Überflutung hat längst begonnen. Wieso glaubt er, sie dort anzutreffen, wenn doch die Evakuierung längst gelaufen ist? Ab und an gibt es dann noch Tagebucheinträge, bei denen anfänglich nicht klar ist, von wem sie stammen. Aber auch hier folgt ein weinerlicher Eintrag einer hilflosen Frau den nächsten, die sich einfach alles gefallen lässt und nur ohnmächtig alles geschehen lässt, sodass auch das irgendwann einfach zu viel ist. Außerdem passiert nichts Neues. Eigentlich wiederholt sich in den Einträgen ständig das Gleiche. Zwischendurch hatte ich echt Probleme, mich durch das Buch zu kämpfen, weil es einfach keinen Spaß mehr gemacht hat und mich gewisse Dinge bzw. Verhaltensweisen genervt haben. Langweilig war das Buch nicht, aber auch nicht wirklich spannend. Dennoch ließ es sich flüssig und zügig weglesen. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Viel Getue um Nichts
Mich hat bei diesem Buch, wie viele andere auch, das Cover sehr zugesagt, da es definitiv ein Eye-Catcher ist und echt was her macht. Und auch der Klappentext hat eigentlich nur gutes versprochen. Es geht um Elisa, die während einer nahenden Flut in Bad Seeberg zu lange bleibt und sich notgedrungen gerade noch bei ihren Nachbarn unterbringen kann, obwohl diese am Vortag schon losgefahren sind. Zudem begleitet man ihren Ex-Mann Max und den Ex-Partner ihrer Schwester Paul, der während der Flut aus dem Gefängnis ausbricht. Es verspricht ein beklemmender Thriller auf engem Raum mit zu wenig Zeit zu werden. Ich muss allerdings sagen, dass es das nicht wirklicj war. Es wird hier aus mindestens 5 verschiedenen Sichten erzählt, sodass diese beklemmende Stimmung irgendwie nicht wirklich aufkommen will. Elisa bemitleidet sich dabei ständig selbst, da es ihr so schlecht geht und sie tablettenabhängig ist. Auch in den anderen Perspektiven wird dann immer wieder erzählt wie schlecht es ihr doch geht und sie zu nichts in der Lage sei. Nach einer gewissen Zeit war es mir zu eintönig und hat die Story nicht wirklich voran gebracht. Auch die zwischen geschobenen Tagebucheinträge wiederholen sich vom Inhalt ständig, sodass nach dem dritten auch die keinen Mehrwert mehr haben. Das alle Charaktere etwas zu verbergen haben ist von Anfang an klar, aber so wirklich groß drauf eingegangen wird darauf nie und selbst die Enthüllungen gegen Ende sind auch nicht so spektakulär, dass die eine nicht vorhandene Spannung wettmachen. Zudem kommt mir Elisas Tablettenkonsum mehr als fragwürdig vor, zumindest wirkt es für mich sehr unrealistisch so viel und durcheinander in so kurzer Zeit zu konsumieren. Auch wird erst eine halbe Ewigkeit diskutiert, bis die Gefahr erst richtig eintritt, anstatt direkt zu handeln. Die beschriebene Flut kann sich hier irgendwie nicht richtig entfalten und wirkt nicht ernsthaft gefährlich. In Zusammenspiel mit den eher flachen und "dummen" Charakteren kommt hier kaum Spannung auf und die "Wendungen" hatten für mich keinen wirklichen Impact. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.
Ein solider Thriller
Das Buch fängt direkt mit der Sturmflut und der Evakuierung an und entwickelt sich zu einem Buch in dem gleich vier Stories miteinander verwoben sind, jede für sich aber gut zu einem typischen Thriller passt. Elisa die durch den Verlust ihrer Schwester an Angst- und Panikattacken leidet und dadurch eine Tablettensucht entwickelt hat, ging mir genau damit etwas auf die Nerven. Allerdings wurde sie im Laufe des Buches besser. . Die Kapitel waren überschaubar und es gab Tagebucheinträge einer Person, bei der mir bis zu deren Aufklärung nicht klar war, um welche Person es sich handelt. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. . Fazit: Ein toller, aber nicht allzu spannender, solider Thriller.
Nichts ist so, wie es scheint - die Flut bringt Wahrheiten ans Licht
Während einer Jahrhundertflut kommen sich Menschen näher, die sich bisher nur oberflächlich kannten. Im Lauf der Ereignisse erkennt man, dass jeder so seine Geheimnisse hat. Sehr flüssig geschrieben und gut zu lesen. Die Plottwists sind unvorhersehbar und man muss stellenweise erstmal überlegen. Ich kann es empfehlen.
Thriller zum schnellen „Weglesen“
Durch den Thriller bin ich recht schnell durchgerauscht - und dass, obwohl zu keiner Zeit so richtig Spannung aufgekommen ist. Die Beschreibung der Hauptcharaktere bleibt an der Oberflächen und die vermeintlich überraschende Wendung war für mich leider vorhersehbar. Ich frage mich, wenn ich ein Buch beende, oftmals, ob ich eine Fortsetzung lesen würde, meine Abtwort wäre in diesem Fall leider ein klares Nein.
Das Thalia Buch des Monats Januar 25
Joa, ich denke so eine solide Mittelfeldbewertung passt ganz gut. Das Cover ist ein absoluter Hingucker und auch der Klappentext klingt sehr gut. Man wird von Anfang an direkt in die Story rein geschmissen und nach und nach kommt immer mehr die Wahrheit ans Licht. Sehr gute und bildliche Beschreibung der Szenerie. Das war ein durchaus gelungenes Buch mit ein paar Schwächen aber auch vielen Höhen. Und trotz der zugegeben etwas nervigen Passagen über Elisas Tablettensucht durchweg spannend. Die Auflösung hab ich so in etwa erwartet. Nicht aber dieses "offene Ende". Wer also was spannendes für zwischendurch sucht kommt hier auf seine Kosten.

Es ist erst Januar und ich habe bereits ein erstes Highlight gelesen. Stina Westerkamps Thriller „Nachtflut“ hat mich ab der ersten Seite mitgerissen und ich war völlig in der Geschichte versunken. Elsa leidet an Panikattacken und ist stark medikamentensüchtig. Ihre Gedanken kreisen permanent um die nächste Dosis oder um den tragischen Unfalltod ihrer Schwester. Als eine Sturmflut angekündigt wird, wartet sie viel zu lange mit der Evakuierung, so dass sie letztendlich gemeinsam mit ihren undurchsichtigen Nachbarn auf Rettung wartet. Der vermeintliche Retter, ihr Ex-Mann Max ist auf dem Weg. Außerdem ist ihre Ex-Affäre Paul aus dem Gefängnis entflohen. Wer ist Freund und wer ist Feind? Eine Frage, die Elsa möglichst schnell beantworten muss, wenn sie überleben will. Die Geschichte konzentriert sich auf eine handvoll Charaktere. Tatsächlich waren mir die beiden Männer Max und Paul am sympathischsten und dass, obwohl Paul wegen Totschlag im Gefängnis sitzt. Bei seiner Flucht geht es teilweise nicht zimperlich zu, aber die meiste Zeit wirkte er viel zu rücksichtsvoll und freundlich, so dass ich mir nicht richtig vorstellen konnte, dass er ein Krimineller ist. Elisa hat mir leid getan. Sie hat ihre Eltern und ihre Schwester verloren. Ihre Ehe ist zerbrochen. Sie führt ein Leben hinter dicken Mauern und verbringt ihre Tage zugedröhnt. Obwohl ich ihr Schicksal ohne Frage schlimm fand, fand ich ihre Art und ihr Auftreten nervig. An ihrer Notlage war sie im Grunde selber Schuld, denn es war ja lange bekannt, dass der Deich mit hoher Wahrscheinlichkeit brechen wird. Deswegen hielt sich mein Mitleid in Grenzen, zumal sie von ihrem Ex erwartet, dass er ins Überflutungsgebiet kommt und sein Leben aufs Spiel setzt. Die Nachbarn fand ich sehr interessante Charaktere. Es war mir schnell klar, dass diese beiden nicht sind, was sie nach außen suggerieren. Sie geben eine Menge Anlass zu Spekulationen. Am Ende war ich etwas enttäuscht, dass die Handlung mit den Nachbarn letztendlich keinen Bezug zur restlichen Geschichte hatte. In meiner Vorstellung war die Verschwörung viel größer. Das ist aber mein einziger Mini-Kritikpunkt. Ansonsten fand ich „Nachtflut“ einfach mega fesselnd. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich das steigende Wasser. Die Vorstellung, dass das eigene Haus mit eisigem Wasser und Schlamm überflutet werden könnte ist schrecklich und beängstigend. Durch den hohen Spannungsfaktor bin ich in einen richtigen Leserausch geraten. Erst auf den letzten Seiten hat man alles durchschaut und das Ende war in dieser Form so nicht vorhersehbar. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen kurzweiligen Thriller haben.

Ich habe das Buch gemocht, auch wenn es einiges an Potential verschenkt hat. Angefangen von einer unsympathischen, teilweise wirklich nervigen Hauptprotagonistin, bis hin zu - meiner Meinung nach - komplett unverständlichen und teilweise unlogischen Gedankengängen und Handlungen. Alles in allem war das Buch aber sehr angenehm zu lesen, Plottwists waren ok, nicht der Börner. Ich fands sehr atmosphärisch und das naturkatastrophenszenario hat mich sehr angesprochen 👐🏼 Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Wenn die Flut alte Verbrechen ans Tageslicht spült
Orkanböen peitschen über die Straße, in den Nachrichten wird vor der kommenden Sturmflut gewarnt. Die Lage ist mehr als bedrohlich, der kleine Ort direkt an der Ostseeküste muss vollständig evakuiert werden. Doch Elisa wartet bis zur letzten Sekunde, längst sind alle anderen fort.
Ein klaustrophobischer Psychothriller, der Wellen schlagen wird.
Vor ihrem Aufbruch stößt sie im Haus nebenan überraschend auf die Nachbarn. Wieso sind sie noch da? Das Paar scheint – genau wie Elisa selbst – etwas zu verbergen. Der Deich bricht. Die drei sind in dem Haus gefangen. Der Strom fällt aus, der Pegel steigt. Aus der nahegelegenen JVA können Häftlinge entfliehen, und einer von ihnen hat nur ein Ziel: Elisa.
Fesselnd, rasant, voll unvorhersehbarer Twists
Book Information
Author Description
Stina Westerkamp ist das Pseudonym einer erfolgreichen Thrillerautorin. Schon während ihres Psychologiestudiums hat sie die Frage fasziniert, wie ein Mensch zum Mörder werden kann. Bis heute beschäftigt sie sich aus beruflichen Gründen mit der Psyche von Tätern und Opfern. Stina Westerkamp lebt mit ihrer Familie im Rheinland.
Posts
Bei Nachtflut ist mir mal wieder als erstes das Cover ins Auge gefallen und hat meine Neugier auf das Buch geweckt. Es ist das zweite Buch, welches ich von Stina Westerkamp gelesen habe und dieses hat mir noch viel besser gefallen. Ein kurzer, tragischer Prolog und schon ist man mitten in der Geschichte. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht der Protagonisten Elisa, Paul und Max, abgewechselt durch Tagebucheinträge, bei denen erst nicht ganz klar ist, von wem sie stammen. Diese Abwechslung, die klare Sprache und die relativ kurzen Kapitel haben das Buch für mich zu einem Pageturner gemacht. Die Story ist durchgehend spannend und die Personen fand ich allesamt interessant. Auch wenn es für mich ein kleines bisschen vorhersehbar war, hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich hatte Spaß daran, dieses Buch zu lesen, es hat mich sehr gut unterhalten!

An der Ostsee wird eine heftige Sturmflut erwartet und der kleine Ort Bad Seeberg liegt direkt am Deich. Elisa hat kürzlich ihre beiden Eltern und ihre große Schwester Lizzy verloren. Gegen ihre Panikattacken helfen ihr nur noch ihre Tabletten. Kann sie die Flut überstehen? Ihr Exmann Max ist freiwilliger Helfer und hat bisher noch nie jemanden während einem Einsatz verloren. Wird das bei dieser Katastrophe auch so bleiben? Paul sitzt wegen Mord im Gefängnis. Kann er das Chaos während der Sturmflut für seine Rache ausnutzen? Vera lebt mit ihrem Mann Joachim direkt gegenüber von Elisa. Welches Geheimnis bewahren die beiden? Wird das Wasser es ans Licht führen? Es war spannend, die einzelnen Charaktere durch die Stunden vor und während der Flut zu begleiten, auch wenn ich einige der Enthüllungen habe kommen sehen.
Ein Thriller, der sowohl fesselt als auch verstört. Gute Wendungen und packende Spannung.
Tatbestand: Die gesuchte Person, wurde zuletzt in einem Haus nahe der Küstenlinie gesehen. Berichten zufolge verweilte sie trotz offizieller Evakuierungsmaßnahmen noch vor Ort. Warum? Die Frage bleibt offen, doch erste Hinweise deuten darauf hin, dass ihre Flucht nicht allein an ihr scheiterte. Zeugen berichteten von einem mysteriösen Paar im Nachbarhaus. Zudem zweier Männer: Max und Paul. Letzterer ein entflohener Insasse, verurteilt wegen Totschlags. Ermittlungsstand: Die Lage vor Ort war katastrophal. Wasser drang unaufhaltsam ein, die Dunkelheit schnitt jede Fluchtmöglichkeit ab. Wer Freund, wer Feind war, ließ sich in der Panik schwer sagen. So beschrieben, wirkte es eher wie ein Film. Die Autorin hat mit Worten geschrieben, die bedrückender nicht hätten sein können. Elisa selbst hat alles verloren: Eltern, Schwester, Ehe. Trotzdem bleibt bei ihrem Charakter ein fahler Nachgeschmack - da sie selbst schuld an ihrer Lage war!? Ihre Hilflosigkeit war für mich schwer nachvollziehbar. Fazit: Dieser Psychothriller ist hochgradig spannend. Die bedrückende Atmosphäre fühlte sich an, als wäre man selbst mittendrin. Erst auf den letzten Seiten entwirrten sich die Fäden und die Auflösung kam dazu noch unerwartet.
Selten hat mich eine Buch so mitfühlen und mitfiebern lassen.
Was eine gewaltige Story und ein noch gewaltigeres Setting. 🌊 Selbst jetzt, gut 3 Wochen nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich immernoch ein wenig atemlos wenn ich an die Story zurück denke. Ich war von Beginn an direkt in der Story drin und habe die Sturmflut samt Deichbruch irgendwie hautnah miterlebt. Wirklich, selten bin ich gedanklich aber auch gefühlsmäßig so krass in einer Geschichte drin gewesen. Zweimal habe ich mich sogar dabei ertappt, dass ich in meinem Alltag kurz an Elisa eine der Haupt-Protagonistinnen denken musste und mich fragte wie es ihr wohl gerade geht und was sie durchmacht. Etwas Crazy ja, aber ich war einfach so drin im Geschehen ich habe es so gefühlt. Also kurzum, ich habe das Buch in kürzester Zeit durch gelesen, die Kapitel sind angenehm kurz und der Schreibstil schön flüssig so, dass das lesen auch einfach Spaß macht. Nicht das der Spannungsaufbau schon grandios war, hatte das Ende nochmal einen so krassen Plottwist der es für mich somit auch fast zu einer 5 ⭐️ Bewertung gebracht hat. Also von mir definitiv eine ganz klare Leseempfehlung.
Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich muss gestehen: es hat mich fasziniert. An der Ostseeküste wird eine schwere Sturmflut vorausgesagt. Häftlinge aus der nahegelegenen JVA nutzen die Ausnahmesituation zur Flucht. Einer von ihnen hat ein klares Ziel: Er will Eliza finden. Eliza lebt nach mehreren schweren Schicksalsschlägen und der Trennung von ihrem Ehemann allein im Elternhaus in Deichnähe – in einem kleinen Ort an der deutschen Ostseeküste. Seit Tagen regnet und stürmt es unaufhörlich, die Deiche sind durchweicht und drohen zu brechen. Fast alle Bewohner haben ihre Häuser bereits fluchtartig verlassen. Eliza schafft es nicht rechtzeitig wegzukommen und rettet sich in das Haus ihrer Nachbarn gegenüber. Doch kann sie ihnen trauen? Lest selbst! Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Die Naturkatastrophe und ihre Auswirkungen sind hautnah beschrieben – die düstere Atmosphäre zieht einen vollkommen in den Bann. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Es gibt allerdings sehr viele, und anfangs fragte ich mich, wie alles zusammenhängt. Die Geschichte wirkte stellenweise etwas überladen – nicht alles hätte in eine einzige Handlung gepackt werden müssen. Am Ende warten großartige Enthüllungen und überraschende Wendungen. Insgesamt ein spannendes Buch, das ich definitiv empfehlen kann
Naturkatastrophen haben an sich ja schon etwas sehr beängstigendes. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man bei dem Setting des Buches schon ein mulmiges Gefühl bekommt: eine Sturmflut bedroht die Küste, der Deich droht zu brechen, die Einwohner des Dorfes müssen evakuiert werden. Doch manche harren hartnäckig aus in ihren Häusern, so auch Joachim und Vera Peters und Elisa. Zeitgleich haben die JVA Insassen die Möglichkeit auszubrechen durch die Sturmflut. Der Wasserspiegel steigt zusehends und dann noch die Frage: Wer ist Freund und wer ist Feind? Das Buch lässt sich sehr leicht lesen durch eine angenehme Sprache und Schreibstil. Die Story wird im Wechsel erzählt aus der Sicht von der medikamentenabhängigen und unter Panikattacken leidenden Elisa, den Peters, die irgendein Geheimnis haben, dem JVA Insassen Paul und Elisas Ex-Mann Max, der beim THW aushilft. Hin und wieder erhält man zusätzlich noch Einblick in Tagebucheinträge. Bis zum Ende hin wird es mit der Flut und den vielen Ereignissen immer dramatischer, die Spannung nimmt deutlich zu und es gibt einige unverhersehbare Wendungen. Allerdings hätte das Ende selbst etwas packender sein können, das war mir persönlich zu offen. Alles in allem war "Flutnacht" ein mitreißender (und damit meine ich nicht mal nur die Flut) Thriller, der zu lesen Spaß gemacht hat.

Packend
Dieser packende, temporeicher Thriller hat mir unheimlich gut gefallen. Stets passierte etwas und die unterschiedlichen Geschichten wurden klasse zusammengeführt. Der flotte und flüssige Schreibstil ließ mich nur so durch das Buch fliegen. Lediglich das Ende war mir einen Tick zuviel, aber trotzdem eine absolute Leseempfehlung.
Tolles Setting - schwache Story
Ein sehr atmosphärischer Thriller. Die Gewalt der Sturmflut und das Ausmaß einer solchen Katastrophe, sowie die Beklemmung, die die Protagonistin fühlt sind super umschrieben und mitfühlbar. Leider ist die ganze Story sehr konstruiert und nicht realistisch. Auch waren die Charaktere eindimensional. Unsympathische, „böse“ Männer und schwache „kranke“ Frauen. Das war einfach nicht meins. Die ganze Spannung kam einzig vom Sturm und seinem Ausmaß.

Ob die Geschichte so mitreißend ist, wie sie verspricht zu sein? Seh mer dann. Ich hab zumindest für den Notfall mal a paar Gummistiefel mitgenommen. Was mir gleich gut gefallen hat, der Spaß war sehr bildhaft erzählt. Schon länger konnte ich mir die Story nicht mehr so gut gedanklich vorstellen wir hier. Begleitet hab ich bei dem feuchten Abenteuer nicht nur „Elisa“ die zwar klar der Hauptcharakter ist, aber irgendwie auch nicht. Denn alle haben fast den gleichen Anteil. Sei’s drum, alle die ich begleitet hab, fand ich sehr gut. Den insgesamt werden hier vier Geschichten erzählt, die alle auf ihrer persönlichen Mission sind mit den Witterungen zu kämpfen haben. Dazu gibts noch ein Tagebuch in dem man ab und zu mal seine neugierige Nase stecken darf. Macht man ja eigentlich nicht sowas. Später fügt sich dann alles zusammen und ergibt das große ganze. Die Story selbst fand ich gar nicht mal so spannend. Alles war ein wenig oberflächlich und so richtige Weltuntergangsstimmung hatte ich nicht. Das Wetter spielte für mich halt so nebenher mit. Aber trotzdem war es dann doch sehr fesselnd. Die 26 teilweise schon sehr langen Kapitel, haben mir hier nichts ausgemacht, da ich so gefesselt durch die Story gesurft bin. Von „Nachtflut“ hab ich nicht viel erwartet, wurde aber dann eines Besseren belehrt. So soll es doch sein.

Die Idee von Nachtflut fand ich richtig spannend, und das Setting an der Ostsee hat mich sofort angesprochen, gerade weil ich selbst an der Nordsee wohne und mich Themen wie Deichbruch total interessieren. Schade nur, dass die Figuren ziemlich blass blieben. Auch der große Plot Twist war für mich vorhersehbar, sodass die Spannung etwas auf der Strecke blieb. Die Tagebucheinträge haben den Lesefluss eher gestört, weil sie mich immer wieder aus der Geschichte rausgebracht haben. Und das Ende … das hat mich leider gar nicht überzeugt..
Also, das war nix! Zwar schafft die Autorin eine bedrückende Atmosphäre und am Anfang durchaus spannende Momente, aber die Story ist bei bestem Willen kaum zu ertragen. Unlogisch, an den Haaren herbei gezogen, viel zu gewollt und überhaupt nicht überzeugend. Da durchsucht die Tabletten abhängige Protagonistin panisch das Haus der Nachbarn nach Schmerztabletten, um nur wenige Seiten weiter dem Rettungssanitäter zu erklären, sie wolle lieber einen klaren Kopf behalten, als dieser ihr ein starkes Schmerzmittel anbietet. Ernsthaft? Beispiele für einen unlogischen Handlungsaufbau gäbe es noch viele und dann das Ende..... Die zwei Sternchen gibt es für den guten Anfang und die eingeflochtenen Tagebucheinträge von einer lange Zeit unbekannten Verfasserin. Das war ganz gut gemacht.
spannend bis zum Schluss
Die Geschichte spielt in Norddeutschland in dem fiktiven Ort Bad Seeberg an der Ostseeküste. Eine Sturmflut bedroht die Küste, und man begleitet verschiedene Protagonisten, die den Deichbruch und den Orkan miterleben müssen, da sie aus unterschiedlichen Gründen die Evakuierung nicht mitmachen konnten. Mit dem Anstieg des Unwetters stieg auch die Anspannung beim Lesen. Elisa, die aufgrund ihrer Vergangenheit schwere psychische Probleme hat, das benachbarte Ehepaar, das ein Geheimnis verbergen muss sowie geflohen Gefängnisinsasssen, die das Unwetter für einen Aufstand genutzt haben, kämpfen gegen die Flut. Nach und nach offenbart sich, wie die Beziehungen der einzelnen Protagonisten zusammenhängt. Unterstützt wird die Erzählung von Tagebucheinträgen und Rückblenden. Der Thriller ist von der ersten bis zur letzten Zeile spannend und durchaus lesenswert.
Spannend, aber nicht ganz überzeugend
„Nachtflucht“ liest sich schnell und bietet einen soliden Spannungsbogen. Die Geschichte fesselt – zumindest anfangs. Leider wirken einige Entwicklungen zu einfach oder unrealistisch, was die Glaubwürdigkeit schmälert. Am Ende bleibt man etwas unzufrieden zurück. Gute Unterhaltung, aber mit Schwächen.

Naja…
Leider konnte dieses Buch mich nicht so richtig überzeugen. Das Setting ist eigentlich recht gelungen, die Story auch mal was anderes. Das Katastrophen feeling bringt die Autorin gut rüber, das Gefühl von Gefahr und dass die Zeit davon läuft wird gut rübergebracht. Leider wirkt der Rest ziemlich konstruiert, die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen sehr unsympathisch und gerade in die Protagonistin Elisa konnte ich mich leider gar nicht hineinfühlen, da sie extrem passiv ist. Verhalten und Reaktionen sind häufig nicht nachvollziehbar und auch die Auflösung war für mich unglaubwürdig. Sprachlich schön geschrieben, lässt sich sehr flüssig und zügig runterlesen. Fazit: ich habe vom Klappentext definitiv mehr erwartet. Die Story finde ich schwach und unglaubwürdig umgesetzt, auch wenn die Grundidee auf jeden Fall ihren Charme hat. Das Katastrophen Szenario wird hingegen gut abgebildet und die Story dadurch zu einem gewissen Maß spannend und rasant. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.
Also ich weiß nicht, hatte mir so viel versprochen von dieser Story. Gut, dass ich das Buch nicht gekauft, sondern über Amazon ausgeliehen hatte. Die Story ist fad, zu schnelle Wendungen und Auflösungen zum Ende des Buches. Keinerlei Raffinesse, einfach eine sehr platte Geschichte. Und zudem noch Mega unglaubwürdig. Leider nur zwei Sterne.
Grundidee toll, aber…
Ich mochte den einnehmenden Stil und auch die Grundidee gefiel mir wirklich gut. Allerdings verlor sich die Story in vielen Nebenhandlungen und die Tablettensucht der Prota war teilweise anstrengend. Teilweise verlor sich der Fokus für mich. Das offene Ende lässt Raum für jeden einzelnen. Für mich ein solides Buch.
Puh… sorry, aber nein! 😬
Ich hatte richtig Lust auf dieses Buch – der Klappentext klang spannend und vielversprechend. Ich konnte es kaum erwarten, loszulegen. Aber leider hat mich die Geschichte sehr enttäuscht. Wie die Protagonistin mit sich gekämpft hat, so habe ich mit mir gekämpft, das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Die Story war irgendwann einfach nur noch okay – und das war’s auch schon. Für mich leider nur noch 1 von 5 Sternen. 😔 📖 Habt ihr’s gelesen? Ging’s euch ähnlich oder ganz anders?
Tolles Setting, schwache Geschichte
Ein Orkan, der eine Sturmflut mit sich bringt. Eine Flucht aus der JVA und ein wieder aufeinander Treffen, dass ein altes Geheimnis lüftet. Die Storyline klang gut und spannend, aber das Ganze war nicht rund für mich und die unerwarteten Wendungen waren gar nicht so unerwartet. Darum hat es mir im Ganzen nicht gefallen.
Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr spannend. Aus dieser Naturkatastrophen-Thematik hätte man so viel rausholen können. Leider war die Umsetzung nicht überzeugend. Einen der Plottwists habe ich schon seit dem Prolog vorhergesehen, weshalb ich nur auf die Enthüllung gewartet habe und nicht überrascht gewesen bin. Von den anderen Plottwists dagegen hatte ich irgendwie mehr erwartet. Zum Teil haben die auch sehr gewollt gewirkt. Die Charaktere reißen das Ganze auch nicht heraus. Elisa ist eine weinerliche, medikamentenabhängige Frau, deren einzige Gedanken bei dem Vorfall vor einem Jahr, ihrer Schuld und ihren Medikamenten liegen. Sie ist vollkommen lebensunfähig. Generell ist es ein Problem des Buches, dass die Frauen dort komplett passiv und hilflos bzw. abhängig von einem Mann beschrieben werden. Zumindest glauben sie, abhängig zu sein. Die meisten Männer dagegen werden als absolute Arschlöcher mit Überlegenheitskomplex dargestellt, deren einziger Charakterzug ihr dominantes Gehabe ist. Abgesehen davon, kann ich manche Entscheidungen der Personen überhaupt nicht nachvollziehen. Zum Beispiel warum Josh, ein Mithäftling von Paul, Paul auf jeden Fall an seiner Seite haben will. Der Typ wäre wahrscheinlich sogar besser ohne ihn dran gewesen. Es gibt einfach keinen Grund, weshalb er Paul die ganze Zeit mitzerren muss, wenn er doch sowieso vorhat, dass sich ihre Wege später trennen. Und warum Paul unbedingt zu Elisas Haus will, um sie zu finden, ist auch unlogisch. Ihr Haus ist direkt am Deich und die Überflutung hat längst begonnen. Wieso glaubt er, sie dort anzutreffen, wenn doch die Evakuierung längst gelaufen ist? Ab und an gibt es dann noch Tagebucheinträge, bei denen anfänglich nicht klar ist, von wem sie stammen. Aber auch hier folgt ein weinerlicher Eintrag einer hilflosen Frau den nächsten, die sich einfach alles gefallen lässt und nur ohnmächtig alles geschehen lässt, sodass auch das irgendwann einfach zu viel ist. Außerdem passiert nichts Neues. Eigentlich wiederholt sich in den Einträgen ständig das Gleiche. Zwischendurch hatte ich echt Probleme, mich durch das Buch zu kämpfen, weil es einfach keinen Spaß mehr gemacht hat und mich gewisse Dinge bzw. Verhaltensweisen genervt haben. Langweilig war das Buch nicht, aber auch nicht wirklich spannend. Dennoch ließ es sich flüssig und zügig weglesen. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Viel Getue um Nichts
Mich hat bei diesem Buch, wie viele andere auch, das Cover sehr zugesagt, da es definitiv ein Eye-Catcher ist und echt was her macht. Und auch der Klappentext hat eigentlich nur gutes versprochen. Es geht um Elisa, die während einer nahenden Flut in Bad Seeberg zu lange bleibt und sich notgedrungen gerade noch bei ihren Nachbarn unterbringen kann, obwohl diese am Vortag schon losgefahren sind. Zudem begleitet man ihren Ex-Mann Max und den Ex-Partner ihrer Schwester Paul, der während der Flut aus dem Gefängnis ausbricht. Es verspricht ein beklemmender Thriller auf engem Raum mit zu wenig Zeit zu werden. Ich muss allerdings sagen, dass es das nicht wirklicj war. Es wird hier aus mindestens 5 verschiedenen Sichten erzählt, sodass diese beklemmende Stimmung irgendwie nicht wirklich aufkommen will. Elisa bemitleidet sich dabei ständig selbst, da es ihr so schlecht geht und sie tablettenabhängig ist. Auch in den anderen Perspektiven wird dann immer wieder erzählt wie schlecht es ihr doch geht und sie zu nichts in der Lage sei. Nach einer gewissen Zeit war es mir zu eintönig und hat die Story nicht wirklich voran gebracht. Auch die zwischen geschobenen Tagebucheinträge wiederholen sich vom Inhalt ständig, sodass nach dem dritten auch die keinen Mehrwert mehr haben. Das alle Charaktere etwas zu verbergen haben ist von Anfang an klar, aber so wirklich groß drauf eingegangen wird darauf nie und selbst die Enthüllungen gegen Ende sind auch nicht so spektakulär, dass die eine nicht vorhandene Spannung wettmachen. Zudem kommt mir Elisas Tablettenkonsum mehr als fragwürdig vor, zumindest wirkt es für mich sehr unrealistisch so viel und durcheinander in so kurzer Zeit zu konsumieren. Auch wird erst eine halbe Ewigkeit diskutiert, bis die Gefahr erst richtig eintritt, anstatt direkt zu handeln. Die beschriebene Flut kann sich hier irgendwie nicht richtig entfalten und wirkt nicht ernsthaft gefährlich. In Zusammenspiel mit den eher flachen und "dummen" Charakteren kommt hier kaum Spannung auf und die "Wendungen" hatten für mich keinen wirklichen Impact. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.
Ein solider Thriller
Das Buch fängt direkt mit der Sturmflut und der Evakuierung an und entwickelt sich zu einem Buch in dem gleich vier Stories miteinander verwoben sind, jede für sich aber gut zu einem typischen Thriller passt. Elisa die durch den Verlust ihrer Schwester an Angst- und Panikattacken leidet und dadurch eine Tablettensucht entwickelt hat, ging mir genau damit etwas auf die Nerven. Allerdings wurde sie im Laufe des Buches besser. . Die Kapitel waren überschaubar und es gab Tagebucheinträge einer Person, bei der mir bis zu deren Aufklärung nicht klar war, um welche Person es sich handelt. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. . Fazit: Ein toller, aber nicht allzu spannender, solider Thriller.
Nichts ist so, wie es scheint - die Flut bringt Wahrheiten ans Licht
Während einer Jahrhundertflut kommen sich Menschen näher, die sich bisher nur oberflächlich kannten. Im Lauf der Ereignisse erkennt man, dass jeder so seine Geheimnisse hat. Sehr flüssig geschrieben und gut zu lesen. Die Plottwists sind unvorhersehbar und man muss stellenweise erstmal überlegen. Ich kann es empfehlen.
Thriller zum schnellen „Weglesen“
Durch den Thriller bin ich recht schnell durchgerauscht - und dass, obwohl zu keiner Zeit so richtig Spannung aufgekommen ist. Die Beschreibung der Hauptcharaktere bleibt an der Oberflächen und die vermeintlich überraschende Wendung war für mich leider vorhersehbar. Ich frage mich, wenn ich ein Buch beende, oftmals, ob ich eine Fortsetzung lesen würde, meine Abtwort wäre in diesem Fall leider ein klares Nein.
Das Thalia Buch des Monats Januar 25
Joa, ich denke so eine solide Mittelfeldbewertung passt ganz gut. Das Cover ist ein absoluter Hingucker und auch der Klappentext klingt sehr gut. Man wird von Anfang an direkt in die Story rein geschmissen und nach und nach kommt immer mehr die Wahrheit ans Licht. Sehr gute und bildliche Beschreibung der Szenerie. Das war ein durchaus gelungenes Buch mit ein paar Schwächen aber auch vielen Höhen. Und trotz der zugegeben etwas nervigen Passagen über Elisas Tablettensucht durchweg spannend. Die Auflösung hab ich so in etwa erwartet. Nicht aber dieses "offene Ende". Wer also was spannendes für zwischendurch sucht kommt hier auf seine Kosten.

Es ist erst Januar und ich habe bereits ein erstes Highlight gelesen. Stina Westerkamps Thriller „Nachtflut“ hat mich ab der ersten Seite mitgerissen und ich war völlig in der Geschichte versunken. Elsa leidet an Panikattacken und ist stark medikamentensüchtig. Ihre Gedanken kreisen permanent um die nächste Dosis oder um den tragischen Unfalltod ihrer Schwester. Als eine Sturmflut angekündigt wird, wartet sie viel zu lange mit der Evakuierung, so dass sie letztendlich gemeinsam mit ihren undurchsichtigen Nachbarn auf Rettung wartet. Der vermeintliche Retter, ihr Ex-Mann Max ist auf dem Weg. Außerdem ist ihre Ex-Affäre Paul aus dem Gefängnis entflohen. Wer ist Freund und wer ist Feind? Eine Frage, die Elsa möglichst schnell beantworten muss, wenn sie überleben will. Die Geschichte konzentriert sich auf eine handvoll Charaktere. Tatsächlich waren mir die beiden Männer Max und Paul am sympathischsten und dass, obwohl Paul wegen Totschlag im Gefängnis sitzt. Bei seiner Flucht geht es teilweise nicht zimperlich zu, aber die meiste Zeit wirkte er viel zu rücksichtsvoll und freundlich, so dass ich mir nicht richtig vorstellen konnte, dass er ein Krimineller ist. Elisa hat mir leid getan. Sie hat ihre Eltern und ihre Schwester verloren. Ihre Ehe ist zerbrochen. Sie führt ein Leben hinter dicken Mauern und verbringt ihre Tage zugedröhnt. Obwohl ich ihr Schicksal ohne Frage schlimm fand, fand ich ihre Art und ihr Auftreten nervig. An ihrer Notlage war sie im Grunde selber Schuld, denn es war ja lange bekannt, dass der Deich mit hoher Wahrscheinlichkeit brechen wird. Deswegen hielt sich mein Mitleid in Grenzen, zumal sie von ihrem Ex erwartet, dass er ins Überflutungsgebiet kommt und sein Leben aufs Spiel setzt. Die Nachbarn fand ich sehr interessante Charaktere. Es war mir schnell klar, dass diese beiden nicht sind, was sie nach außen suggerieren. Sie geben eine Menge Anlass zu Spekulationen. Am Ende war ich etwas enttäuscht, dass die Handlung mit den Nachbarn letztendlich keinen Bezug zur restlichen Geschichte hatte. In meiner Vorstellung war die Verschwörung viel größer. Das ist aber mein einziger Mini-Kritikpunkt. Ansonsten fand ich „Nachtflut“ einfach mega fesselnd. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich das steigende Wasser. Die Vorstellung, dass das eigene Haus mit eisigem Wasser und Schlamm überflutet werden könnte ist schrecklich und beängstigend. Durch den hohen Spannungsfaktor bin ich in einen richtigen Leserausch geraten. Erst auf den letzten Seiten hat man alles durchschaut und das Ende war in dieser Form so nicht vorhersehbar. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen kurzweiligen Thriller haben.

Ich habe das Buch gemocht, auch wenn es einiges an Potential verschenkt hat. Angefangen von einer unsympathischen, teilweise wirklich nervigen Hauptprotagonistin, bis hin zu - meiner Meinung nach - komplett unverständlichen und teilweise unlogischen Gedankengängen und Handlungen. Alles in allem war das Buch aber sehr angenehm zu lesen, Plottwists waren ok, nicht der Börner. Ich fands sehr atmosphärisch und das naturkatastrophenszenario hat mich sehr angesprochen 👐🏼 Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.


























































