Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein

Softcover
3.8275

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Description

*** Mit wunderschönem farbigen Buchschnitt – limitiert auf die erste Auflage ***

Wenn dein schönster Traum zu deinem schlimmsten Albtraum wird

Julia und Nicki sind beste Freundinnen. Für Julias Junggesellinnenabschied haben sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Statt Party zu machen, gehen sie lieber wandern. Nur sie beide auf dem abgelegenen Kungsleden-Wanderweg in Schweden. Doch eines Morgens geschieht das Unvorstellbare, und Julia bleibt allein in der Einsamkeit der rauen Natur zurück. Ohne Karten, ohne Orientierung, ohne zu ahnen, was mit Nicki passiert ist. Wird sie den Weg zurückfinden? Und wer ist die Gestalt, die Julia immer wieder zu sehen glaubt?

Alle Gewissheiten sind dahin. In diesem Buch wirst du dich verirren.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
306
Price
16.50 €

Author Description

Rebecca Russ wurde 1991 in Salzburg geboren, wo sie noch heute mit ihrem Mann lebt, umgeben von Bergen und Seen. Neben dem Schreiben von Büchern gehört auch deren Gestaltung zu ihren Leidenschaften: Sie arbeitet als selbstständige Coverdesignerin. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in der Natur beim Wandern oder Segeln.Im Aufbau Taschenbuch erschienen von ihr bisher »Die erste Frau« und »Mutterliebe«, bei Rütten & Loening sind »Die Influencerin« und »Weg« lieferbar.

Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
32%
3%
22%
1%
47%
1%
69%
30%
16%
28%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
43%
30%
48%
64%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate40%
Variable60%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (50%)Minimalistisch (75%)

Posts

89
All
5

Fesselnd und sehr gut zu lesen 😊 Ich hatte mich täuschen lassen und hätte es in diese Richtung nicht so vermutet 😉 Ein Roman zum durchlesen 😍 Hat mir Spaß gemacht es zu lesen 😉😊

4.5

Mindfuck

Was hab ich da gelesen? Alter. Ich musste die letzten Seiten immer wieder Springen um erstmal klar zu kommen weil ich Teile einfach nicht lesen konnte. Da fehlt eine Triggerwarnung... Absonsten absolut gut geschrieben. Verschafft Gänsehaut und den Plot sieht man nicht kommen. Man muss sich aber klar werden das es wirklich hart für bestimmte Personen sein kann. ACHTUNG SPOILER WEIL TRIGGERNENNUNG! Ich denke es wäre wichtig vor dem hyper Narzistischen Partner zu warnen. Vor Fehlgeburt, vor Übergriffen körperlich und psychisch. Vor bedrohung von Familienmitgliedern und vor Tod von geliebten Personen.

Mindfuck
4.5

Plottwists des Todes 😍😍

✨Rezensionsexemplar✨ Das Buch hat mir sehr gut gefallen, viel besser als „Die Influencerin“ und darum geht es: Nicki schenkt ihrer entfremdeten Freundin Julia einen Wandertrip nach Schweden. Julia, die kurz davor ist zu heiraten, wundert sich, macht aber mit. In der Wildnis angekommen, verschwindet Nicki und Julia bleibt allein und orientierungslos zurück… Die Geschichte liest sich atemlos, auch wenn sie recht ruhig anfängt. Je weiter man liest, desto kürzer und spannender werden die Kapitel. Es ist lange her, dass mich ein Plottwist extrem überrascht hat. Und in diesem Buch gab es gleich zwei solche Momente! Das hat die Autorin einfach toll hinbekommen. Ich kenne die eine Situation schon aus Filmen, aber diese Art von Twist kriegt mich jedes Mal und macht mir Gänsehaut und ein gruseliges Gefühl. Liebe es! Die Atmosphäre und das Setting in den Bergen Schwedens ist bei mir ebenfalls sehr überzeugend angekommen. Meine einzige Kritik ist, dass dem Buch ein paar mehr Seiten nicht geschadet hätten. Ein paar mehr Erklärungen hier und da wären gut gewesen, um das Leseerlebnis und den Plot wirklich wasserdicht zu machen. So gibt es einige Stellen, an denen ich nicht ganz sicher bin, wie es wirklich abgelaufen ist. Aber den Leser mit einem ungemütlichen Gefühl zurückzulassen, gehört beim Genre ja etwas dazu. Leseempfehlung! 4,5/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Plottwists des Todes 😍😍
4

Wandern in Schweden. Was harmlos klingt wird bald zum Überlebenskampf. Julia und Nicki haben mir gut gefallen. Ein bisschen mehr Spannung hätte der Geschichte nicht geschadet, aber die Wendungen waren wirklich gut und nachvollziehbar. Die Atmosphäre beim Wandern hat mir so gut gefallen, gern mehr davon.

4

Ein eher seichter aber äußerst atmosphärischer Thriller im schwedischen Gebirge

Zugegeben, das Buch war ein bisschen seichter als erwartet. Bei den Kapiteln alleine in der Natur/Wildnis hätte ich mir ein bisschen mehr Grusel gewünscht. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr mitreißend und die Geschichte "drumherum", also die Kapitel mit den progressiven Rückblenden, äußerst gut und fesselnd geschrieben. Generell mochte ich den bildlichen Schreibstil von Rebecca Rus sehr sehr gerne! Ich kann das Buch vor allem für Thriller-Einsteiger wirklich sehr empfehlen oder wenn es einfach etwas Kurzweiliges sein soll, das man schnell verschlingen kann :) 4/5 ⭐️

5

WOW! Klare Empfehlung

Zwei beste Freundinnen, ein Junggesellenabschied und eine Wanderung durch die Einsamkeit Nordschwedens. Es klingt erstmal so ruhig, entspannend und harmlos, aber dieses Buch hat mich komplett gefesselt. Ich konnte es nicht weglegen. Es war Adrenalin pur. Es gab auch kaum Verschnaufpausen. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Ganz klare Empfehlung von mir an alle Thrillerfans.

WOW! Klare Empfehlung
5

Leute ihr müsst dieses Buch lesen. Adrenalin pur!! Ein Überlebensthriller mit ein paar Wendungen, die man nicht kommen sieht und das Ende!!!! Nie im Leben hätte ich damit gerechnet.

3

DER WEG Jeder Schritt könnte dein letzter sein Wenn dein schönster Traum zu deinem schlimmsten Albtraum wird. Vorweg das Positive. Die Gestaltung des Buches und den Farbschnitt finde ich richtig toll. Bin immer so ein Cover-Opfer . Interessante Cover ziehen mich immer an. Schreibstil ist toll, aber es ist eigentlich ja ein doch recht kurzes Buch .Die Schrift es recht groß . Das Setting ist auch total meins .Ich würde nie in den Bergen Urlaub machen oder wandern gehen,aber Bücher mit dem Thema Berg , Wandern , schlechtes Wetter , Geheimnisse, Berghütte , verschwundene Personen usw. ziehen mich immer richtig an. Nun zum Buch ohne groß zu spoilern. Es hat mich leider nicht abgeholt oder besonders umgehauen. Irgendwie war dort jetzt nicht so viel Neues enthalten um mir den Aha-Moment zu geben. Viele Sachen habe ich von vornherein geahnt und es hatte sich auch bewahrheitet. Die Charaktere waren OK. Man kann sich nur einiges am Anfang schon zusammenreimen. Alles in allem solide zu lesen . Etwas für zwischendurch.

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3

[Rezensionsexemplar] Julia steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann Lars. Plötzlich überrascht ihre beste Freundin Nicki sie mit einem Junggesellinnenabschied - ein Wanderwochenende in der Norwegischen Wildnis. Direkt in der ersten Wandernacht wütet ein starkes Gewitter über ihnen. Auf der Suche nach Schutz gehen die beiden Frauen immer tiefer in den Wald rein und schlagen dort ihr Zelt auf. Am nächsten Morgen wacht Julia alleine im Zelt auf, von Nicki fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihrer Freundin verläuft sie sich selbst, ohne jegliche Ausrüstung, im Wald. Werden die beiden Frauen den Weg nach Hause wieder finden? Der Schreibstil ist knackig und prägnant. Ich konnte von ersten Satz an direkt in die Geschichte eintauchen. Dank den Beschreibungen wirkte die Atmosphäre sehr düster und beklemmend. Die Geschichte wird von Julia selbst erzählt. Zwischendurch gibt es einen Einblick in eine andere, unbekannte Perspektive. An dieser Stelle möchte ich nicht Spoilern auch, wenn diese Perspektive ziemlich früh offensichtlich wird. Was die Charaktere und die Handlung angeht bin ich im Zwiespalt. Da ich so eine kleine „Survival-Siglinde“ bin, war für mich die Geschichte durch die ganzen Ungereimtheiten, fast zu Beginn sehr offensichtlich. Ich habe jedoch das Buch mit jemandem gelesen, der nicht so Waldbegeistert ist, wie ich. Ihm sind einige Sachen tatsächlich nicht so stark aufgefallen. Was lernen wir daraus? Ich bin einfach die falsche Zielgruppe für das Buch. Für alle anderen, die nicht im Wald aufgewachsen sind - euch erwartet eine düstere Geschichte voller Ausweglosigkeit, mit einem Kampf ums Überleben. Für mich war es kein Meisterwerk und ich glaube ich habe meinen Buch-Buddy mit meinem Survival- Klugscheißen etwas genervt. Aber trotz der offensichtlichen Handlung hatte ich dennoch Spaß beim Lesen.

3

Deine besten Freundin läd dich auf einen besonderen Junggesellenabschied ein. Es geht nach Schweden auf einen abgelegten Wanderweg. Nach einen Unwetter ist deine Freundin auf einmal verschwunden und du bis ganz alleine im Wald. Und was hat dein Verlobter damit zutun. Muss sagen, dass Setting und die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Genau wie der lockere Schreibstil. Man flog durch die Seiten. Die Story an sich war sehr vorhersehbar. Für mich gab es dann auch keinen überraschend Plotstwist. Einzig in meinen Kopf hatte ich noch ein besseres Ende gehabt. Für Zwischendurch ganz okay für die tolle Beschreibung im Wald gibt es einen halben Punkt extra.

4.5

Obwohl die ganze Handlung im Prinzip nur drei Personen beinhaltet, ist von Anfang an der Spannungsbogen hoch. Man will das Buch garnicht aus der Hand legen, um zu wissen wie es weiter geht. Heftig, toll geschrieben!

3

Guter packender Psychothriller, der sich gut und schnell hören lässt. An manchen Stellen ahnt man - und ja, weiß auch - wohin die Reise geht.

3.5

Wer bisschen Survival & bisschen Thriller garniert mit Wanderstimmung mag, der ist hier ganz nice bedient. Die Story ist schnell erzählt & es gab auch für mich keine krassen Plottwists, weil der:die geneigte Leser:in schnell schnallt, was Sache ist. Aber die Stimmung mochte ich und es war auch gut und trotzdem spannend zu lesen. Prädikat: Kann man machen.

2.5

Zu vorhersehbar

Der Weg - Jeder Schritt könnte dein letzter sein - von Rebecca Russ Die Geschichte wird im Wechsel von Julia und einer anderen Person erzählt. Wer die andere Person ist, war mir von Anfang an klar, sodass der Spannungsbogen schon nicht mehr gegeben war. Somit war leider die Luft raus. Das war natürlich sehr schade. Ein bisschen mehr Spannung hätte der Geschichte sicherlich gut getan. Aber so richtig wollte es nicht zünden. Auch die Protagonisten kamen schwach rüber. Teilweise auch naiv. Kann man so blind sein und nicht erkennen, was Lars für ein Spiel treibt? Für mich ein sehr kurzweiliger Thriller, der leider sehr vorhersehbar war.

Zu vorhersehbar
3

Solider Survial-Thriller

Wie ein Junggesellinnen Abschied für mich auf keinen Fall sein sollte, eine super anstrengende Wanderung, mieses Wetter und Einsamkeit. Als dann eine der beiden Hauptpersonen auch noch verschwindet, wird es schnell düster und man spürt sogar manchmal selbst einen Funken Paranoia. Über Rückblenden erfährt man dann immer mehr vom Leben der beiden Frauen und am Ende wird es nochmal ganz spannend fand ich.

3.5

Ganz okay! Spannend und gut zu lesen! Hatte zwischendurch schon so eine Ahnung, wie die Story endet! Kann ich wohl empfehlen

4

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da jeder von dem Plottwist geschwärmt hat. Leider war mir alles von Anfang an klar. Trotzdem fand ich das Buch spannend. Der Schluss war für mich ein wenig unbefriedigend.

4.5

Super Herbst-Krimi-Lektüre!!

Zwei sympathische und tiefe Protagonisten voller Geheimisse! Ein tolles Surrounding in den Bergen, stimmungsvoll und pointiert! Endlich mal wieder ein Krimi, der mich bis zur letzten Seite mitgenommen hat und alles erfüllt, was ich mir von einem Krimi wünsche: kluge sympathische Protagonisten, einen nicht offensichtlich vorhersehbaren Plot, samt Spannung und kluge Wendung.

5

Hat mir sehr gut gefallen! Ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen, wollte ständig wissen was weiter passiert! Für mich das bisher beste Buch der Autorin!

3.5

Schweden. Wandern. Und irgendwas stimmt hier nicht.

Julia steht kurz vor ihrer Hochzeit und hat dabei ihre beste Freundin Nicki ein bisschen aus den Augen verloren. Die Freundschaft? Auf Eis. Bis Nicki plötzlich wieder auftaucht. Mit einer Überraschung: Statt Junggesellinnenabschied geht es spontan nach Schweden. Wandern. Auf einen Trail, den beide schon immer zusammen gehen wollten. Klingt nach Versöhnungstrip. Ist es aber nur bedingt. Denn in Schweden läuft nicht alles rund. Das Wetter spielt nicht mit, die Stimmung auch nicht so richtig und irgendetwas stimmt ganz grundsätzlich nicht zwischen den beiden. Als Nicki dann plötzlich verschwindet, ist Julia auf sich allein gestellt. Die Geschichte wird aus Julias Perspektive erzählt, ergänzt durch Rückblenden und einen weiteren Erzählstrang, bei dem man zunächst nicht ganz weiß, wie er einzuordnen ist – was aber relativ schnell klarer wird. Wenn man öfter Thriller liest, ahnt man ziemlich früh, in welche Richtung es gehen könnte. Ich dachte auch, ich hätte es durchschaut. Sagen wir so: nur teilweise hatte ich Recht. Ein Twist am Ende hat mich dann doch noch überrascht. Das Buch liest sich gut, die Kapitel sind kurz, der Einstieg leicht. Kein nervenzerreißender Thriller, kein großes Herzklopfen, aber solide Spannung und eine Geschichte, die man gut weglesen kann. Unterm Strich: Unterhaltsam, lesenswert...aber kein absolutes Highlight.

Schweden. Wandern. Und irgendwas stimmt hier nicht.
3

Ich dachte zuerst wirklich, mein Buch wäre dreckig … aber nein, das ist einfach der Farbschnitt 😅

Bei diesem Buch hatte ich zuerst einen ganz anderen Gedanken als zur Story: Was ist das bitte für ein Farbschnitt? 😅 Ganz ehrlich – im ersten Moment dachte ich, das Buch wäre dreckig oder beschädigt. Der Look ist definitiv Geschmackssache und für mich persönlich leider kein schöner Farbschnitt. Beim Lesen hatte ich dann ein ähnliches Gefühl: Alle Wendungen waren für mich vorhersehbar. Wirklich jede. Dadurch ging leider viel Spannung verloren, weil ich immer schon wusste, was als Nächstes passieren wird. Was ich aber positiv hervorheben muss, ist der Schreibstil. Der ist flüssig, angenehm und sorgt dafür, dass man sehr schnell durch die rund 300 Seiten kommt. Für mich also ein Buch mit tollem Schreibstil, aber einer Handlung, die mich leider kaum überraschen konnte 🙊

3

Der Weg das Buch hat ein interessantes Cover und ein tollen Farbschnitt Das Buch in sich war nicht schlecht , am Anfang habe ich mich gut unterhalten gefühlt der Schreibstil ist angenehm zu lesen . Ich war schnell in der Geschichte drin , man konnte es sich bildhaft alles vorstellen. Man liest immer mal wieder zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Tagebucheinträge was gar nicht so schlecht wahr. Doch irgendwie habe ich von dem Buch an manchen Stellen mir mehr Spannung gewünscht und die Wendungen hatte da auch mehr kick sein können. Es war dann auch irgendwann vorhersehbar so das ich schon wusste was als nächstes passiert. Am Anfang fand ich es noch recht gut doch dann ist meine Begeisterung leider gefallen. Alles in einem kann man sagen das es okay ist aber so ein WOW Effekt ist es leider nicht.

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3

gut geschriebenes Buch mit spannenden Rückblenden und angenehmer Lesbarkeit – für mich insgesamt eher durchschnittlich, aber definitiv unterhaltsam für Zwischendurch.

R ebecca Russ entführt uns mit Der Weg auf eine Wanderung, die mehr seelische als physische Abgründe offenbart. Die Geschichte liest sich dank der kurzen Kapitel angenehm schnell, was für eine gewisse Kurzweiligkeit sorgt – auch wenn insgesamt nicht allzu viel passiert. Besonders gelungen fand ich die Tagebucheinträge, die als Rückblicke eingesetzt werden. Sie bringen Rätselspaß. Phasenweise war ich auch gefesselt. Das Ende allerdings konnte diesen Spannungsbogen für mich nicht ganz halten – kein Pageturner, aber solide erzählt. Wer gerne psychologisch angehauchte Geschichten liest, die mit Atmosphäre statt Action arbeiten, wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Ich persönlich bin nach der Lektüre allerdings kein größerer Fan von Wanderungen geworden – im Gegenteil. 😆

4

Ich fande es gut geschrieben und man ist flüssig durch die Kapitel durchgerutscht. Ein wenig mehr Spannung hätte ich mir gewünscht aber trotzdem eine klare Leseempfehlung 😀

5

Meinung: Ich liebe es, wenn mich ein Buch so sehr fesselt, dass ich alles um mich herum vergesse – und genau das ist mir bei diesem Thriller passiert. Schon nach den ersten Seiten war ich völlig in der Geschichte versunken. Was mich besonders fasziniert hat: In diesem Buch ist wirklich nicht alles so, wie es anfangs scheint. Nicki lädt ihre beste Freundin Julia zu einer Wanderung auf dem abgelegenen Kungeleien-Weg in Schweden ein – als besondere Überraschung für ihren Junggesellinnenabschied. Anfangs klingt alles noch nach einem kleinen Abenteuer unter Freundinnen. Doch dann entwickelt sich alles zu einem wahren Albtraum: Eines Morgens ist Nicki plötzlich verschwunden, und Julia bleibt allein in der rauen, unbarmherzigen Natur zurück. Kein Handyempfang, keine Karte, keine Ahnung, was passiert ist – und ob sie überhaupt den Weg zurück in die Zivilisation findet. Ich habe beim Lesen richtig mit Julia mitgelitten – ihre Angst, ihre Verzweiflung, aber auch ihren Überlebenswillen konnte ich so gut nachempfinden. Der Schreibstil trägt viel dazu bei: Er ist unglaublich leicht und flüssig zu lesen, dabei aber emotional sehr dicht. Die liebe Rebecca hat ein Händchen dafür, Charaktere so lebendig zu zeichnen, dass man sie fast wie echte Menschen kennt. Die atmosphärischen Beschreibungen der schwedischen Natur waren großartig. Besonders gelungen fand ich auch den Wechsel der Erzählperspektiven und die Tagebucheinträge. Manche Passagen haben mich zutiefst berührt, andere haben mich richtig erschüttert. Es gab Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte – und das Ende? Schlüssig und rund. Eine klare Leseempfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5⭐️

1.5

(Hörbuch) Nach 1 Stunde hatte ich eine klare Vorstellung....

.... Und genau so ist es auch passiert. Leider. Das heißt für mich, das Buch war nicht gut, ansonsten hätte der Plot Twist mich umgehauen.. Fehlanzeige... Bis zum Ende dachte ich, jetzt muss doch noch ein Hammer kommen... Kam aber nicht. Leider enttäuschend... Am Anfang wurde durch ein paar gezielte Sätze alles klar, die hätte man besser weggelassen!

4

„Der Weg“ von Rebecca Russ überzeugt vor allem durch den angenehm flüssigen Schreibstil und die passende Länge der Kapitel, die sich hervorragend zum immersiven Lesen eignen. Obwohl man bei dem Titel vielleicht ein Buch rund ums Wandern erwarten könnte, spielt der Weg eher eine metaphorische Rolle – nicht im Zentrum, aber dennoch bedeutend für die Geschichte. Besonders gelungen fand ich, wie geschickt die Kapitel Leser:innen in die Irre führen – das erzeugt Spannung und hält die Aufmerksamkeit hoch. Die düstere, durchgehend präsente Atmosphäre trägt ebenfalls viel zur Wirkung des Buches bei. Zwar ist der Verlauf der Handlung in weiten Teilen vorhersehbar, dennoch bleibt die Story durch Stil und Stimmung fesselnd. Ein lesenswertes Buch für alle, die psychologisch dichte Geschichten mit einem Hauch Irritation mögen – und sich weniger am äußeren als am inneren Weg orientieren möchten.

5

Rezension zu Der Weg von Rebecca Russ Diese Geschichte hat mich auf eine ganz besondere Weise gepackt. Zwei Freundinnen, Julia und Nicki, feiern den Junggesellinnenabschied nicht mit Party und Prosecco, sondern entscheiden sich für eine außergewöhnliche Wanderung durch die schwedische Wildnis. Doch der scheinbar idyllische Trip nimmt eine dramatische Wendung: Eines Morgens wacht Julia allein im Zelt auf – von Nicki fehlt jede Spur. Was folgt, ist eine mitreißende und nervenaufreibende Suche voller Herausforderungen: Orientierungslosigkeit, Hunger, Erschöpfung und das zunehmend unberechenbare Wetter stellen Julia auf eine harte Probe. Das Setting in Schweden hat mir besonders gut gefallen – es war mal etwas völlig anderes, sehr atmosphärisch und greifbar beschrieben. Ich liebe das Land, und Rebecca Russ hat es geschafft, die raue Schönheit der Natur eindrucksvoll einzufangen. Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen – bildhaft, spannend und dennoch feinfühlig. Ich war schnell in der Geschichte drin und konnte kaum aufhören zu lesen. Julia war mir als Protagonistin sofort sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, ihre Sorgen und Ängste haben sich sehr authentisch angefühlt. Nicki wirkte anfangs etwas distanziert und geheimnisvoll, aber im Laufe der Geschichte verstand man sie immer besser – und ich hoffte inständig, dass die beiden wieder zueinanderfinden. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, was für ordentlich Spannung sorgt. Auch wenn ich eine leise Vorahnung hatte, wohin die Geschichte führen könnte, hat mich das Buch emotional absolut abgeholt und berührt. Fazit: Ein atmosphärischer, spannender Roman mit Tiefgang über Freundschaft, Grenzen und das Überleben – in der Natur und in sich selbst. Absolute Leseempfehlung!

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4

Der Weg Julia steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Lars, als plötzlich ihre beste Freundin Nikki vor der Tür steht. Der Kontakt war in den vergangenen Monaten komplett eingeschlafen und nun möchte Nikki mit Julia den abgelegenen Kungsleden-Wanderweg in Schweden wandern und quasi Jungesellinnenabschied feiern. Etwas überrumpelt sagt Julia zu und am nächsten Tag brechen die Freundinnen auf. Die Stimmung ist eigenartig, Nikki wortkarg und das Wetter schlecht. Nach der ersten Nacht im Zelt wacht Julia auf und Nikki ist weg. Was dann folgt ist der Kampf ums Überleben und zurückfinden in die Zivilisation. Rebecca Russ gelingt mit Der Weg ein atmosphärisch dichter Roman, der von der ersten Seite an Spannung erzeugt. Der Überlebenskampf der Protagonistin wird glaubhaft dargestellt, die Widrigkeiten der Natur authentisch beschrieben. Rückblicke und Perspektivwechsel sind bewusst verschleiert, mir war lange ist unklar, aus wessen Sicht man bestimmte Abschnitte liest, was zur Spannung beiträgt.Das Buch ist ein Pageturner – man liest die Geschichte in einem Rutsch durch, getrieben von der unaufhörlichen Frage: Was ist hier eigentlich los? Was stimmt denn nun? Trotzdem wirkten einige Szenen auf mich unlogisch oder zu vage. Und am Ende hatte ich das Gefühl, mit mehr Fragen zurückzubleiben, als ich Antworten bekommen habe. Das Ende war mir zu lahm und ich habe das Gefühl, da fehlt in der Auflösung was. Insgesamt ist Der Weg ein spannender, atmosphärisch dichter Roman, den ich gerne gelesen habe.

3.5

Hat mir gut gefallen ☺️🏔️

Ich dachte, es ist mal wieder Zeit für einen Thriller… lese ja immer mal gern einen zwischendurch, auch wenn Fantasy mein Genre ist ☺️ Hatte es zufällig in der Buchhandlung entdeckt und den Klappentext gelesen… Das ganze Setting in Schweden hat mir zugesagt und daher habe ich es mitgenommen. Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere interessant gezeichnet. Einen Plottwist habe ich kommen sehen, die anderen nicht. Es wurde wirklich zunehmend im Verlauf der Geschichte immer spannender 🥰. Auf den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch dann nicht mehr weglegen. Alles in allem ein solider Thriller für zwischendurch mit nicht allzu vielen Seiten 🫶

4.5

Fesselnd und sehr ruhig

𝓦𝓮𝓻𝓫𝓾𝓷𝓰 - 𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷𝓼𝓮𝔁𝓮𝓶𝓹𝓵𝓪𝓻 Hallo #bookis 👋 Ein weiteres Hörbuch, das mich letzte Woche begleitet hat, war #derweg von @rebeccaruss_autorin , das mich aufgrund des Klappentextes sehr neugierig gemacht hat. Die Handlung verläuft erwartungsgemäß ruhig, aber trotzdem sehr spannend. Oder gerade deshalb? Auf mich wirkt alles sehr authentisch, besonders das Wandern und die bildliche Beschreibung der Umgebung in Schweden fand ich klasse. Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen, waren wirklich toll ausgearbeitet. Ich weiß, dass einige Leser*innen bemängeln, dass sie genau das erwartet haben und dadurch gelangweilt waren. Mich hat der Spannungsbogen aber wirklich überrascht und leider habe ich sonst häufig den richtigen Riecher und bin dann enttäuscht, nicht überrascht zu werden. Aber nicht so bei "Der Weg"... Ein spannender Thriller, der kein #pageturner ist, sondern ganz unterschwellig eine erschütternde Geschichte erzählt. Das Hörbuch ist tatsächlich nicht ganz mein Fall gewesen, meine Ohren kamen mit den Sprechern nicht so zurecht, was aber der Story keinen Abbruch tat! 4,5/⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne für ein tolles Buch! #Thriller #thrillerbooks #thrillerbücher #thrillerliebe #thrillerbook #thrilleraddict #netgalleyde #Hörbuch #hörbuchliebe #hörbuchtipp #hörbuchempfehlung #hörbücher #hörbuchjunkie Dankeschön #netgalleyde

Fesselnd und sehr ruhig
3

Ich mag den flotten, knackigen Schreibstil von Rebecca Russ sehr gerne. Auch in dieser Geschichte hat dieser es geschafft, dass ich dranbleiben und erfahren wollte, was hinter allem steckt. Die kurzen Kapitel waren zusätzlich hilfreich, um durch die Seiten zu fliegen. Mir war allerdings schon sehr früh klar, in welche Richtung sich alles entwickeln würde, weswegen es nur wenige Überraschungsmomente gab. Mir persönlich waren es außerdem etwas viele Umgebungsbeschreibungen, aber das ist wohl Geschmackssache.

4.5

Von der ersten Seite an war ich mittendrin.Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und angenehm, ohne unnötiges Geplänkel geht es direkt los zur Wanderung. Das Setting ist sehr gelungen. Die Autorin beschreibt die düstere, unheilvolle Atmosphäre so bildhaft, dass man förmlich spürt, wie etwas hinter der nächsten Ecke lauert. Diese Beklemmung, die sie aufbaut, ist einfach gut gemacht. Sobald Nicki verschwunden ist, spürt man Julias Verzweiflung und Angst so intensiv, dass es einen packt und nicht mehr loslässt. Die Spannung schraubt sich rasant nach oben, sodass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, nicht zuletzt wegen der geschickt eingestreuten Rückblenden, die einen unbedingt wissen lassen wollen, wohin diese Reise geht. Und dann kam der Punkt, an dem ich dachte: "Aha, ich hab's durchschaut!" Es gab ja nicht viele Charaktere, also war ich mir sicher, den Twist zu kennen. Tja, Pustekuchen! 🤯 Die Wendung, die im Nachhinein so simpel ist (und das meine ich keineswegs negativ!), hat mich SO überrascht und mir regelrecht den Boden unter den Füßen weggerissen. Was war das bitte für ein Mind-fucking Twist?! Chapeau an die Autorin @rebeccaruss_autorin , damit habe ich absolut nicht gerechnet. Ich kann euch nicht mehr verraten, aber eins ist sicher: Wenn ihr auf der Suche nach einem nervenaufreibenden, gut geschriebenen Psychothriller seid, der euch bis zur letzten Seite fesseln wird, dann lest dieses Buch.

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4.5

Sie wollen noch einmal zusammen eine Wandertour machen, bevor Julia heiratet. Was die Freundinnen Julia und Nicki bis vor einiger Zeit regelmässig getan haben, kommt eindeutig zu kurz seit Julia mit Nils verlobt ist. Nicki schenkt ihrer besten Freundin deshalb einen sechstägigen Wanderurlaub in Schweden. Der Startpunkt ist das Städtchen Ammarnas, am Rande des Vindelfjällen Naturreservats. Die beiden Freundinnen wollen im Zelt übernachten und täglich mehrere Kilometer in der atemberaubenden Natur zurücklegen. Am zweiten Morgen erwacht Julia und das Zelt ist leer. Nicki ist spurlos verschwunden und Julia macht sich auf die Suche nach ihrer besten Freundin. Sie verirrt sich und gerät mehr und mehr in die Fänge der wilden Natur. Findet sie Nicki und können sie sich retten? Warum ist Nicki überhaupt verschwunden? Rebecca Russ richtet betreffend Anzahl der Figuren nicht mit der grossen Kelle an. Tatsächlich wird die ganze Geschichte von drei Figuren bestritten. Julia, Nicki und Nils, Julias Verlobten. Dafür klotzt die Autorin mit den Landschaftsbeschreibungen, die atmosphärisch und anschaulich geschrieben sind. Im Zentrum steht der sagenumwobene Kungsleden in Schweden. Die beiden Frauen wollen ein Teilstück des "Königsweges" mit rund 78 Kilometer zu Fuss gehen. Damit machte sich Wanderlust in mir breit. Zumindest bis Julia und Nicki sich verirren. Ich stelle es mir sehr beklemmend vor, dort in dem riesigen Naturreservat zu sein und sich zu verlaufen. Die vielen gefährlichen Situationen im Regen, glitschigen Gelände und immer mit dem Kampf gegen Hunger, Kälte und wilde Tiere sind sehr dicht beschrieben. Ab und zu sind in der Handlung der Gegenwart Kapitel eingesetzt, in denen die Vergangenheit erwähnt wird. Diese kursiv geschriebenen Einspieler verraten lange Zeit keine Identität der Ich Perspektive und pushen die Frage, ob denn wirklich alles so ist, wie es scheint. Was danach kommt, ist ein packender Thriller, bei dem ich mir nie sicher war, wer denn nun richtig und wer falsch spielt. Allerdings hatte ich ziemlich schnell eine Ahnung wem diese Kapitel zugeordnet werden können. Bei nur drei Figuren war das auch nicht allzu schwierig und die Autorin hätte gutgetan noch ein paar Nebenfiguren einzubauen. Tatsächlich ging die Geschichte dann auch genau in die Richtung, die ich vermutet habe. Damit kam ein Stück Vorhersehbarkeit ins Spiel, die gute Unterhaltung blieb jedoch bestehen.

4.5

Spannend, teilweise Gruselig und sehr bildhaft geschrieben!

Anders als viele andere Bewertungen zu dem Buch, kann ich sagen, dass mich dieser Thriller/Drama ab Seite 1 völlig mitgerissen hat. Die Soannung wird direkt aufgebaut, es ist kein Kapitel langweilig. Die kurzen Kapitel in der Vergangenheit sind auch sehr spannend. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und dramatisch, so dass man sich direkt auf dem Kungsleden wiederfindet und die Kälte spührt. Eigentlich hatte ich geplant den Kungsleden in naher Zukunft selbst zu laufen.. zwischenzeitlich im Buch habe ich aber erstmal davon abgesehen😂 Die Handlung ist zwar etwas absehbar. Aber dennoch wahnsnnig gut geschrieben.

Spannend, teilweise Gruselig und sehr bildhaft geschrieben!
3.5

Guter Thriller für zwischendurch

4.5

Gleich zu Beginn ist mir das Cover ins Auge gestochen. Düster, greift das Thema des Buches perfekt auf, und lässt einen direkt neugierig werden. Und ich muss sagen, nicht nur das schöne Äußere konnte überzeugen. Aber worum geht es eigentlich? Nicki lädt ihre beste Freundin, Julia, spontan zu einer Wanderung auf dem abgelegenen Kungeleien-Weg in Schweden ein, um ihren Junggesellinnenabschied zu feiern. Doch schon bald wendet sich das Blatt. Aus der geplanten, idyllischen Wanderung wird ein harter Überlebenskampf, als Julia eines Morgens alleine in dem Zelt aufwacht. Auf der Suche nach Nikki kommt Julia immer weiter vom Weg ab. Wie wird sie ohne Karten oder Orientierung zurückfinden? Das Thema hat mich sofort angesprochen. Nicht nur, weil ich Schweden als Setting liebe, sondern auch weil es in der rauen Natur spielt. Das ist doch schon direkt ein guter Grundstein für einen spannenden Thriller, der einen mitfiebern lässt. Man steigt direkt in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Kein ellenlanger Einstieg, durch den man sich etwas durch Quälen muss. Relativ schnell kommen zudem Kapitel dazu, die eine Art Vorgeschichte zu sein scheinen. Viel kann ich dazu leider nicht sage, da es ansonsten Spoilern würde. Aber diese Kapitel konnten dem Buch noch mehr Spannung verleihen, da man somit zwei Handlungsstränge hatte, bei denen man mitfiebern konnte. Wie schon erwähnt, hat mir das Setting sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, die Verhältnisse der Natur so zu beschreiben, dass man sich gut in die Lage und Charaktere hineinversetzten kann. Generell hat der angenehme, bildlich beschriebene Schreibstil dazu beigetragen, dass man die Emotionen und Wahrnehmungen nachvollziehen kann. Schon lange bin ich nicht mehr so durch ein Buch geflogen. Was man nicht nur dem tollen Schreibstil zugutehalten kann, sondern auch der angenehmen Länge. Es wurde nichts unnötig hinausgezogen. Die Kapitel sind kurz und knackig, und dennoch hat man nicht das Gefühl, dass etwas weggelassen wird. Es fühlt sich rundum stimmig an. Alle Emotionen werden einem glaubwürdig übermittelt. Man fühlt mit den beiden Frauen mit. Trauer, Wut, Angst, Erleichterung. Alles ist dabei. Auch haben mir die Charaktere zugesagt. Anfänglich konnte ich Nicki nicht ganz verstehen, fand sie etwas seltsam. Doch je tiefer man in die Geschichte eindringt, desto mehr beginnt man, alles zu verstehen und nachzuvollziehen. Nachzuvollziehen, wieso sie sich so benimmt, wie sie es eben tut. Rebecca Russ hat es geschafft, zwei faszinierende Frauen zu erschaffen. Beide stark und interessant auf ihre eigene Weise. Für mich persönlich waren die Plots / Twists zwar absolut vorhersehbar, jedoch empfand ich dies keineswegs als negativ. Es hat mir dennoch großen Spaß gemacht, in die Geschichte einzutauchen, und zu erfahren, ob ich denn mit meinen Vermutungen und Spekulationen richtig liege. Obwohl ich einem letzten, überraschenden Twist nicht abgeneigt gewesen wäre. Einfach noch ein letzter großer „Wow“ Effekt. Dennoch muss ich sagen, dass ich das Ende als durchaus befriedigend empfunden habe. Es wurden keine Fragen offen gelassen, alle Handlungsstränge sind zusammen gelaufen und haben eine solide Auflösung gefunden. Abschließend kann ich sagen, dass, auch wenn „Der Weg“ kein absolutes Highlight für mich war, ich es dennoch als eine spannende, unterhaltende Lektüre empfunden habe, die mir ein paar gute Stunden bereitet hat. Wer auf der Suche nach einem schnellen, gut geschriebenen Survival-Thriller ist, könnte hier fündig werden. Während hartgesonnene Thriller-Leser:innen die Handlung vielleicht als vorhersehbar empfinden könnten - so wie es mir auch ging - kann ich dieses Buch besonders Thriller-Einsteigern empfehlen! Dies war meine erste Begegnung mit Rebecca Russ, aber es wird auf jeden Fall nicht meine letzte sein! Ich bin jetzt schon gespannt auf ihre kommenden Werke!

3

📚 Rezension 📚 (Werbung/Rezensionsexemplar) Ich war super gespannt auf „der Weg“ und generell auf die Wanderung über den Kungsleden in Schweden – und die Wanderung selbst hat bei mir auf ganzer Linie gepunktet! Relativ schnell verbleibt Julia allein in der rauen Natur und die Atmosphäre während der Wanderung und Julias Gedanken, Gefühle und die Verzweiflung wurden richtig gut rübergebracht. Mir gefiel auch der flüssige Schreibstil, auch wenn er sehr einfach gehalten ist, aber das ist Geschmackssache. Man liest im Wechsel in der Gegenwart und durch Tagebucheinträge in der Vergangenheit, das hielt die Spannung gut aufrecht und hat mir sehr gut gefallen. Mein größter Kritikpunkt: Für mich gab es keinerlei Überraschungen im Buch. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich viele Thriller lese, aber für mich war es sehr vorhersehbar. Leider wurde viel Potenzial hinsichtlich der Geschichte verschenkt, die Grundidee war gut, aber ich finde, da hätte man mehr rausholen können. Ich hätte mir die eine oder andere Wendung (mehr) gewünscht. Trotzdem wollte ich durchgängig weiterlesen. Für mich hat das Buch vor allem durch die atmosphärische Erzählung punkten können. Das Buch ist mit 244 Seiten sehr kurz und ich hatte trotz der Vorhersehbarkeit Spaß beim Lesen. ✨ Bewertung: 3 / 5 ⭐️

5

Ich habe schon lange kein Buch mehr so schnell durchgelesen! Ich bin sehr begeistert über diesen großartigen Thriller! Das liegt vor allem an der durchgehenden Spannung, dem tollen Schreibstil und den kurzen knackigen Kapiteln! Ein Buch mit starker Sogkraft! Russ schafft eine intensive, düstere und abenteuerliche Atmosphäre in der rauen schwedischen Natur. Dies ließ mich richtig in diese Umgebung einsinken. Es wird durchaus auch sehr berührend und es kommen sehr harte Themen ans Licht. Es gab für mich zwei sehr dicke Plottwists, die super überraschend und toll umgesetzt waren. Ich kann hier nur eine große Leseempfehlung aussprechen! Schaut euch auch gerne mal das Buch „Die Influencerin“ an, das hat mir damals auch sehr gut gefallen! 😊

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5

Großartig

Meine Meinung zu "Der Weg - Jeder Schritt könnte dein letzter sein" von Rebecca Russ Ein grossartiger Thriller. Ich mag die Thriller von Rebecca Russ sehr. Auch dieser hat mich wieder total begeistert und überzeugt. In der Geschichte ist nichst so wie es scheint und so spannend erzählt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Julia und Nicki sind ganz toll beschriebene Charaktere. Diese verbindet eine lange Freundschaft. Und auch darum geht es in diesem Thriller. Freundschaft und Liebe. In diesem Buch gibt es immer wieder Tagebucheinträge, die mich sehr begeistert, berührt und auch geschockt haben. Was das mit Julia und Nicki zu tun hat wird gegen Ende sehr schlüssig aufgeklärt. Ein unblutiger, aber äusserst fesselnder und spannender Thriller, der mich grossartig unterhalten hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Und hier kommt der Klappentext: Julia und Nicki sind beste Freundinnen. Für Julias Junggesellinnenabschied haben sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Statt Party zu machen, gehen sie lieber wandern. Nur sie beide auf dem abgelegenen Kungsleden-Wanderweg in Schweden. Doch eines Morgens geschieht das Unvorstellbare, und Julia bleibt allein in der Einsamkeit der rauen Natur zurück. Ohne Karten, ohne Orientierung, ohne zu ahnen, was mit Nicki passiert ist. Wird sie den Weg zurückfinden? Und wer ist die Gestalt, die Julia immer wieder zu sehen glaubt? Alle Gewissheiten sind dahin. In diesem Buch wirst du dich verirren. Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. Vielen Dank an NetGalley und Rütten & Loening Berlin

5

Sehr zu empfehlen ,mega spannend würde es aber fast als Psychothriller deklarieren.

...

4.5

Einst die besten Freundinnen und unzertrennlich, haben sich Julia und Nicki nun schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Julia selbst steckt aktuell mit ihren Verlobten Lars in den letzten Hochzeitsvorbereitungen, als Nicki plötzlich mit zwei Flugtickets auftaucht und die zukünftige Braut zum Junggesellinnenabschied auf eine Wanderung nach Schweden einlädt. Der Kungsleden zwischen Ammarnäs und Hemavan ist ein Teil des berühmten schwedischen Königspfades und diese 78 Kilometer will Nicki in 6 Tagesetappen mit Julia zurücklegen, um an alte Zeiten anzuknüpfen. Doch schon kurz nach dem Abflug verhält sich Nicki merkwürdig abwesend, abweisend und in sich gekehrt und nach der ersten Nacht im Zelt ist sie spurlos verschwunden. Julia bleibt allein in der rauen und regnerischen Natur zurück und auf der Suche nach ihrer vermissten Freundin verliert sie schließlich komplett die Orientierung. Was ist mit Nicki geschehen? ➸ Ich war ja schon immer ein recht schneller Leser, aber ein Buch an einem einzigen Tag durchzulesen, gelingt selbst mir dann doch relativ selten. Aber genau das ist mir mit "Der Weg" von Rebecca Russ passiert, und obwohl dieser Thriller mit seinen knapp 300 Seiten jetzt nicht wirklich als Buchbrocken bezeichnet werden kann, hat er spannungstechnisch einiges herzugeben und bereits nach den ersten zwei Kapiteln war mir klar: Dieser freie Sonntag wird zum Lesen genutzt! Auch sprachlich konnte mich die Autorin mit der dichten Atmosphäre komplett überzeugen, denn hier zeigt sie Schwedens wundervolle Natur, passend zur Geschichte, von ihrer rauen und ungemütlichen Seite, ohne dabei unsinnig abzuschweifen. Die Temperatur ist kühl, während dichter Nebel die Sicht verschleiert und das tobende Unwetter lässt die Vorfreude auf die Wanderung schnell zum Albtraum werden. Und genau diese unerbittliche Schönheit spiegelt auch den Twist wieder, der mich so an die Seiten gefesselt hat, denn nach der anfänglichen Kennenlernphase wechselt die Geschichte dann zwischen der Gegenwart und Szenen aus der Vergangenheit der beiden Frauen hin und her. Diese lassen zwar sehr schnell erahnen, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt, aber greifbar wird diese Vorahnung nicht direkt und ab einem gewissen Punkt ist plötzlich das Puzzleteil eingerastet und mir tatsächlich die Kinnlade runtergefallen. In den meisten Szenen ist Julia die einzige handlungstragende Figur und auch sonst sind die Protagonisten auf lediglich drei begrenzt. In ihrem Überlebenskampf gefangen, schafft es Rebecca Russ hervorragend Julias Emotionen einzufangen und real wirken zu lassen. Ihre (Ur-)Ängste sind stets nachvollziehbar und während ihre Wahrnehmung aufgrund von Hunger und Durst immer unzuverlässiger wird, ist auch bei mir das Misstrauen gewachsen, wem man überhaupt noch glauben darf. Dadurch steigt die Spannung deutlich an und obwohl ich einige Wendungen und dann auch das Ende habe kommen sehen, war ich durchgehend gefesselt. Ein wirklich guter Thriller also, der mich auf den verschiedensten Ebenen begeistern konnte. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!

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4

Tolle Wander und Survival Lektüre...

Hier hat mich zuerst dieses wunderschöne Cover angezogen. Nach der Leseprobe habe ich das Buch voller Spannung erwartet und mich umso mehr gefreut, dass es unglaublich schnell bei mir ankam. Also gleich ran gesetzt und die Seiten inhaliert... Julia steht 3 Wochen vor der Hochzeit mit ihrem Traummann Lars. Plötzlich überrascht ihre beste Freundin Nicki, die sie vom Studium kennt, sie mit einem Junggesellinnenabschied - eine Wanderwoche in Schweden auf dem Kungsleden. Für beide Frauen war das schon immer ein Traum und deshalb ist Julia, trotz stressiger Hochzeitsvorbereitung schnell dabei. In der Pension, wo beide starten, werden sie vor dem Unwetter und dem kommenden Wintereinbruch gewarnt, aber beide sind frohen Mutes und starten trotzdem in der Frühe in den Wald. Doch leider wird in der ersten Nacht die Warnung Realität und es wütet ein starkes Gewitter über ihnen. Auf der Suche nach Schutz gehen die beiden Frauen immer tiefer in den Birkenwald rein und schlagen dort ihr Zelt auf. Am nächsten Morgen wacht Julia alleine im Zelt auf, von Nicki fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihrer Freundin verläuft sie sich selbst, ohne jegliche Ausrüstung, Essen und Trinken im Wald. Werden die beiden Frauen sich wieder finden und gemeinsam den Heimweg antreten? Ich konnte vom ersten Satz an direkt in die Geschichte eintauchen. Dank den Beschreibungen wirkte die Atmosphäre sehr düster und beklemmend und der Schreibstil ist prägnant und recht knackig. Die Beschreibungen der Landschaft und des Weges, die die beiden gehen haben mich sofort in den Wald mitgenommen. Die Anspannung wegen Nickis distanziertem Verhalten fand ich vom ersten Moment an merkwürdig und als sie dann verschwand wunderte ich mich wenig darüber. Die Geschichte wird von Julia in der Ich-Perspektive erzählt und zwischendurch gibt es einen Einblick in kleine Tagebucheinträge von einer unbekannten Perspektive. Dieser Wechsel und die Cliffhanger an den Kapitelenden lassen einen schon durch das Buch rauschen und man setzt kaum ab. Durch die Spannung, was mit beiden geschehen ist und die kurzen Kapitel machen es einem leicht und ich hatte die paar Seiten auch im Nu durch. Auf Julias Suche begegnet sie einem Geschöpf des Waldes, was für mich schwer zu ertragen war. Ja, ich habe gegoogelt für mehr Infos und meine Furbie schlug voll zu. Dieses kleine Stilmittel macht eigentlich fast den kompletten restlichen Verlauf aus und was der Kopf mit einem anstellen kann, war für mich sehr interessant zu lesen. Trotzdem war es stellenweise sehr vorhersehbar und mich haben die Plotttwists weder schockiert noch umgehauen. Das war leider etwas schade und auch das Ende war mir zu schnell und überstürzt. Nachdem, was hier im Wald passiert ist, hätte ich andere Entscheidungen vorgezogen. Schlussendlich war es ein solider Thriller, der mir Spaß gemacht hat und mich für den Tag gut unterhalten hat. Es hätte ausschweifender über Natur philosophiert werden können und auch das Ende hätte mehr Zeit vertragen, aber nichts desto trotz kann ich das Buch als eine schöne Sommerlektüre empfehlen.

Tolle Wander und Survival Lektüre...
3.5

Ein tolles Buch, das Ende hat ihm leider die 1 1/2 Sterne genommen! Will nicht spoilern, aber da hätte ich Julia einfach nur fragen wollen, wie man so blöd sein kann!!!

Ein tolles Buch, das Ende hat ihm leider die 1 1/2 Sterne genommen! Will nicht spoilern, aber da hätte ich Julia einfach nur fragen wollen, wie man so blöd sein kann!!!
3.5

Kann man lesen muss man aber nicht

Gut gefallen haben mir die beiden Perspektiven, aus deren Sicht geschrieben wurde. Einmal begleitet man die Freundinnen in der Gegenwart und dann gibt es noch eine unbekannte Person, die aus der Vergangenheit erzählt. Beklemmend fand ich auch die Beschreibungen der Natur, das hat mir auch gut gefallen. Für mein Empfinden konnte man sich früh denken, wie alles zusammenhängt, jedoch ist das Buch ja auch nicht sonderlich dick 😊 Mir persönlich fehlte der Wow-Effekt. Trotzdem wurde ich gut unterhalten.

3

Ein gutes Buch, dessen Handlung ich zu leicht vorhersehen konnte

3

Gutes Buch für zwischendurch. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte an sich ist nicht überragend aber auch nicht schlecht. Leider ein bisschen zu vorhersehbar und spätestens ab der Hälfte ist klar wer das Tagebuch schreibt. Teilweise empfand ich die Protagonistinnen als sehr naiv. Wo man sich manchmal die Frage stellt "Mädel wie dumm bist du eigentlich?" und nur mit den Kopf schütteln kann. Sowohl an Stellen von Nickis Geschichte als auch im besonderen bei Julias Part als angeblich beste Freundin, als auch dann im Wald. Der Plot-Twist im Wald war dann wieder gut. Danach leider wieder zu vorhersehbar. Alles in allem okay aber ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Da wurde leider Potenzial verschenkt. Hab aber auch schon schlechteres gelesen. 😆

4

Ich hatte am Anfang ein bisschen Sorge, dass es Ulf Kvenslers „Der Ausflug“ ähnelt, da dass Setting und der Teaser auf dem Buchrücken eine ähnliche Story ankündigte, wurde aber eines Besseren belehrt. Die Handlung war eine vollkommen andere, sehr spannende Geschichte, eingebettet in atmosphärische Momentaufnahmen der unberührten Natur Schwedens. Auch wenn die Auflösung schon deutlich vor dem Ende stattfand, hat es mich dennoch bis zum Schluss gepackt.

4.5

Fesselnd!

Das erte Buch dieser Autorin und was soll ich sagen? Nicht schlecht! Die Geschichte der zwei Freundinnen, zwischen denen es brodelt, hat mir unglaublich gut gefallen. Bereits nach wenigen Seiten hat sich eine unglaublich intensive Atmosphäre zwischen Julia und Nicki ergeben, die zum zerschneiden dick war. Gleichzeitig fand ich den Survival-Aspekt zwischen Angst und Isolation spannend geschrieben. Und auch die Rückblenden sind atmosphärisch und erschreckend durch ihre ernsten Themen. Das Buch bietet einen wirklich guten Twist, der jedoch anders daherkommt, als man vermuten würde. Fantastisch erzählt. Sowie hat Russ diesen Thriller packend und intensiv erzählt, lässt einem dank bildlichem Schreibstil aber dennoch durch die Seiten fliegen. Was soll ich sagen? Auch wenn es nicht ganz zum Highlight gereicht hat (auch wenn ich nicht wirklich bestimmen kann, was gefehlt hat), ist „Der Weg“ dennoch ein unfassbar guter, ruhiger Thriller, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.

Fesselnd!
4

Atmosphärisch stark, spannend und mit emotionaler, überraschender Wendung. Kleinere Schwächen, aber insgesamt überzeugend!

Julia und Nicki tauschen Party gegen Naturidylle und machen sich auf zum Kungsleden-Wanderpfad. Doch plötzlich ist Nicki verschwunden und Julia steht allein in der schwedischen Wildnis... Sie verliert die Orientierung aber erhält neue Erkenntnisse. "Der Weg" von Rebecca Russ durfte mich in den Schweden-Urlaub begleiten. Die Autorin bringt die raue Natur Schwedens lebendig aufs Papier. Ich hatte die von Farn durchzogenen Birkenwälder direkt vor Augen... Unterstützt durch meine Urlaubskulisse, aber vor allem durch die starken Beschreibungen im Buch. Spannung wird zunächst leise, aber stetig aufgebaut. Die gegenwärtige Survival-Situation wechselt sich regelmäßig mit Rückblenden ab, die Julias Vergangenheit mit Nicki beleuchten und auch Einblick in die Beziehung zu ihrem Verlobten Lars geben. Das sorgt für Abwechslung und bringt immer wieder neue Puzzlestücke ans Licht. Rebecca Russ' Schreibstil empfand ich zu Beginn als etwas steif für eine Ich-Erzählerin, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt und dann ging es wirklich flott zu lesen. Die leeren Seiten nach jedem Kapitelende und die nur knapp über 300 Seiten machen das Buch zu einem Thriller-Quickie. Besonders gelungen finde ich die Wendung im letzten Drittel. Die hat mich kalt erwischt. Rückblickend hätte man sie vielleicht erahnen können, aber ich hab’s nicht kommen sehen und war begeistert. Kleines Manko: Die Situation hätte sich mit mehr Offenheit vielleicht vermeiden lassen, das wirkt im Nachhinein etwas konstruiert. Auch das Ende schlägt ordentlich aus, fast ein bisschen drüber, aber emotional hat es bei mir genau ins Schwarze getroffen. Von der anfänglichen Distanziertheit, die ich durch den Schreibstil empfunden habe, war nichts mehr zu spüren. Ein atmosphärischer, überraschend düsterer Thriller, der sich mühelos lesen lässt und lange nachwirkt. Keine perfekte 5, aber sehr gute 4⭐ und eine klare Leseempfehlung! Rebecca Russ ist ein deutschsprachiges Talent, das ich im Auge behalten werde!

Atmosphärisch stark, spannend und mit emotionaler, überraschender Wendung. Kleinere Schwächen, aber insgesamt überzeugend!
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