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Also wer McFadden mag, wird diese Story lieben...
Apr 26, 2026
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Apr 26, 2026
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»Der Inbegriff eines Pageturners – schlau, originell und wendungsreich, ich konnte nicht aufhören zu lesen!« Liane Moriarty
Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb.
Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu.
Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?
»Ein Riesenspaß und teuflisch gut geplottet. Sie werden atemlos durch die letzten Seiten rasen und verzweifelt jeden noch so kleinen Hinweis aufsaugen, der dieses Lügengebäude zum Einsturz bringt.« Katy Hays , New York Times-Bestsellerautorin
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. Klappentext: "Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. . Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. . Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?" . Meine Meinung: Mit „Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ entwirft die Autorin einen Thriller, der von der ersten Seite an Zweifel sät und in ein Netz aus Geheimnissen, Halbwahrheiten und psychologischer Manipulation zieht. Zwischen trügerischer Nähe und wachsendem Misstrauen entfaltet sich die Geschichte, in der nichts so eindeutig ist, wie es zunächst scheint. Die Autorin spielt geschickt mit Erwartungen und moralischen Grauzonen und stellt dabei die zentrale Frage, wie gut man einem Menschen wirklich vertrauen kann. . Überblick & Inhalt Die Geschichte handelt von Sloane Caraway, einer notorischen Lügnerin, die sich aus Langeweile und Selbstinszenierung als „Krankenschwester Caitlin“ ausgibt. Bei einem zufälligen Kontakt mit der Familie Lockhart, bestehend aus Vater Jay, Mutter Violet und Tochter Harper, gelingt es ihr, sich einzuschleusen und schließlich als Kindermädchen einzustellen. Mit jeder neuen Lüge verstrickt sich Sloane tiefer, beginnt, Violet äußerlich nachzuahmen, und wird Teil eines gefährlichen Machtspiels indem sie möglicherweise selbst belogen wird. Sloane ist eine unscheinbare Frau, die sich mit Lügen, meist aus Unsicherheit, ins Rampenlicht bringen will. Sie reichte von kleineren Notlügen bis hin zur Erfindung eines professionell wirkenden Ichs, um interessant zu wirken. . Erzählstil & Aufbau Die Story wird aus mehreren Perspektiven (Sloane, Violet, Jay) erzählt, insbesondere der Plottwist ab der Mitte verschiebt die Wahrnehmung deutlich. Anfangs wirkt das Erzähltempo gemächlich, man begleitet Sloanes Alltag und ihre Banal-Lügen. Doch ab der zweiten Hälfte gewinnt ein wenig der Spannungsbogen an Fahrt. Die zweite Hälfte wechselt die Erzählperspektiven. Violet und zuletzt Jay übernehmen die Geschichte. Hinter dem vermeintlich perfekten Haushalt zeigen sich Risse, verborgene Motive und Täuschungen, die sich wechselseitig entlarven. Der Schreibstil ist lebendig, direkt und flüssig. . Zentrale Themen Lügen als Schutz und Waffen: Sloane lügt nicht aus Gemeinheit, sondern aus einem tiefen Bedürfnis, geliebt und gesehen zu werden. Ihre Lügen sind Mechanismen zur Selbstinszenierung und dennoch sehr gefährlich. Identitätsverlust: Sloanes Anpassung an Violet, äußerlich und im Verhalten, zeigt, wie leicht man sich selbst verliert und sich in einer Rolle verstrickt, die man gar nicht mehr kontrolliert. Machtspiel und Kontrolle: Die Beziehung dreht sich um subtile Machtausübung. Sloane gewinnt Zugang und später Kontrolle, Violet lässt dies zu oder plant selbst mit. Letztlich ist nicht Sloane die Einzige, die täuscht, auch andere Figuren verstricken sich in Lügen und Gegenlügen. Das perfekte Bild und seine Risse: Das scheinbar perfekte Familienleben wirkt idyllisch, bis klar wird, dass hinter der Fassade Konflikte, Manipulation oder gar Gewalt lauern. Disney-Mütter und New York-Leben dienen als Kulisse für psychologische Analyse. . Charaktere & Motivationen Sloane/Caitlin ist keine typische Protagonistin, clever, unsicher, widersprüchlich, man mag sie einerseits, zweifelt andererseits an ihr, eine Figur in moralischer Grauzone. Ein Charakter mit Ambivalenz, unscheinbar, innerlich verletzt, aber gefährlich faszinierend. Ihre Lügen sind eingespielt, doch mit jeder weiteren wächst das Risiko des Zusammenbruchs. Sie wirkt unschuldig, manipulativ und gleichzeitig verletzlich. Violet wirkt zunächst makellos, ist aber ebenso komplex, besonders in ihrer Sicht entpuppen sich ihre Motive als tiefgründiger und manipulativer. Am Anfang ruhig, passiv, doch später fahndet man nach ihren Beweggründen. Welche Rolle spielt sie in Sloanes Täuschung, Opfer, Mitspieler oder doch Strippenzieherin? Jay bleibt eher flacher, Klischee-Charakter ohne wirkliche Tiefe. Leider konnte ich keine emotionale Verbindung zu ihm aufbauen. Der attraktive Vater, Start-Up-Unternehmer, charmant, ideell aber auch oberflächlich. Sein Bild wird durch Perspektivwechsel um einige unliebsame Wahrheiten erweitert. . Spannung & Plot Durch das geschickte Lügen-Konstrukt entsteht ein undurchsichtiges Netz, bei dem ich lange im Dunkeln tappte. Die plötzlichen Wendungen überraschen gelungen und bringen ein wenig Spannung. Leider muss ich bemängeln, dass die Auflösung gegen Ende eher zu konstruiert wirkt, auch der Ausgang auf Block Island wirkte teilweise unrealistisch und glücksabhängig. . Fazit: „Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ ist ein Thriller mit kluger dramaturgischer Struktur, lohnenswertem Perspektivenspiel und intimer Auseinandersetzung mit Identitätslügen, gesellschaftlichem Druck und psychologischen Spielen. Dies ist ein charaktergetriebener Thriller über die Kunst, sich zu verstellen und den Preis, den man dafür zahlt. Die Themen Lüge, Identität, Zugehörigkeit und Täuschung sind fein verwoben mit psychologischer Spannung. Der Stil ist klar, wechselnd, überraschend und macht das Buch doch interessant. Wer aber ganz klassisch ausgearbeitete Protagonisten mit emotionalen Tiefgang sucht, könnte hier enttäuscht sein. Ebenso wirkt die Auflösung zu konstruiert und unrealistisch. Dennoch fand ich es weitestgehend gut, gerade durch die Themen und das Spiel mit Wahrnehmung und Wahrheit. Hiermit vergebe ich 3 von 5 Sternen.
Jan 31, 2026
. Klappentext: "Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. . Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. . Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?" . Meine Meinung: Mit „Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ entwirft die Autorin einen Thriller, der von der ersten Seite an Zweifel sät und in ein Netz aus Geheimnissen, Halbwahrheiten und psychologischer Manipulation zieht. Zwischen trügerischer Nähe und wachsendem Misstrauen entfaltet sich die Geschichte, in der nichts so eindeutig ist, wie es zunächst scheint. Die Autorin spielt geschickt mit Erwartungen und moralischen Grauzonen und stellt dabei die zentrale Frage, wie gut man einem Menschen wirklich vertrauen kann. . Überblick & Inhalt Die Geschichte handelt von Sloane Caraway, einer notorischen Lügnerin, die sich aus Langeweile und Selbstinszenierung als „Krankenschwester Caitlin“ ausgibt. Bei einem zufälligen Kontakt mit der Familie Lockhart, bestehend aus Vater Jay, Mutter Violet und Tochter Harper, gelingt es ihr, sich einzuschleusen und schließlich als Kindermädchen einzustellen. Mit jeder neuen Lüge verstrickt sich Sloane tiefer, beginnt, Violet äußerlich nachzuahmen, und wird Teil eines gefährlichen Machtspiels indem sie möglicherweise selbst belogen wird. Sloane ist eine unscheinbare Frau, die sich mit Lügen, meist aus Unsicherheit, ins Rampenlicht bringen will. Sie reichte von kleineren Notlügen bis hin zur Erfindung eines professionell wirkenden Ichs, um interessant zu wirken. . Erzählstil & Aufbau Die Story wird aus mehreren Perspektiven (Sloane, Violet, Jay) erzählt, insbesondere der Plottwist ab der Mitte verschiebt die Wahrnehmung deutlich. Anfangs wirkt das Erzähltempo gemächlich, man begleitet Sloanes Alltag und ihre Banal-Lügen. Doch ab der zweiten Hälfte gewinnt ein wenig der Spannungsbogen an Fahrt. Die zweite Hälfte wechselt die Erzählperspektiven. Violet und zuletzt Jay übernehmen die Geschichte. Hinter dem vermeintlich perfekten Haushalt zeigen sich Risse, verborgene Motive und Täuschungen, die sich wechselseitig entlarven. Der Schreibstil ist lebendig, direkt und flüssig. . Zentrale Themen Lügen als Schutz und Waffen: Sloane lügt nicht aus Gemeinheit, sondern aus einem tiefen Bedürfnis, geliebt und gesehen zu werden. Ihre Lügen sind Mechanismen zur Selbstinszenierung und dennoch sehr gefährlich. Identitätsverlust: Sloanes Anpassung an Violet, äußerlich und im Verhalten, zeigt, wie leicht man sich selbst verliert und sich in einer Rolle verstrickt, die man gar nicht mehr kontrolliert. Machtspiel und Kontrolle: Die Beziehung dreht sich um subtile Machtausübung. Sloane gewinnt Zugang und später Kontrolle, Violet lässt dies zu oder plant selbst mit. Letztlich ist nicht Sloane die Einzige, die täuscht, auch andere Figuren verstricken sich in Lügen und Gegenlügen. Das perfekte Bild und seine Risse: Das scheinbar perfekte Familienleben wirkt idyllisch, bis klar wird, dass hinter der Fassade Konflikte, Manipulation oder gar Gewalt lauern. Disney-Mütter und New York-Leben dienen als Kulisse für psychologische Analyse. . Charaktere & Motivationen Sloane/Caitlin ist keine typische Protagonistin, clever, unsicher, widersprüchlich, man mag sie einerseits, zweifelt andererseits an ihr, eine Figur in moralischer Grauzone. Ein Charakter mit Ambivalenz, unscheinbar, innerlich verletzt, aber gefährlich faszinierend. Ihre Lügen sind eingespielt, doch mit jeder weiteren wächst das Risiko des Zusammenbruchs. Sie wirkt unschuldig, manipulativ und gleichzeitig verletzlich. Violet wirkt zunächst makellos, ist aber ebenso komplex, besonders in ihrer Sicht entpuppen sich ihre Motive als tiefgründiger und manipulativer. Am Anfang ruhig, passiv, doch später fahndet man nach ihren Beweggründen. Welche Rolle spielt sie in Sloanes Täuschung, Opfer, Mitspieler oder doch Strippenzieherin? Jay bleibt eher flacher, Klischee-Charakter ohne wirkliche Tiefe. Leider konnte ich keine emotionale Verbindung zu ihm aufbauen. Der attraktive Vater, Start-Up-Unternehmer, charmant, ideell aber auch oberflächlich. Sein Bild wird durch Perspektivwechsel um einige unliebsame Wahrheiten erweitert. . Spannung & Plot Durch das geschickte Lügen-Konstrukt entsteht ein undurchsichtiges Netz, bei dem ich lange im Dunkeln tappte. Die plötzlichen Wendungen überraschen gelungen und bringen ein wenig Spannung. Leider muss ich bemängeln, dass die Auflösung gegen Ende eher zu konstruiert wirkt, auch der Ausgang auf Block Island wirkte teilweise unrealistisch und glücksabhängig. . Fazit: „Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ ist ein Thriller mit kluger dramaturgischer Struktur, lohnenswertem Perspektivenspiel und intimer Auseinandersetzung mit Identitätslügen, gesellschaftlichem Druck und psychologischen Spielen. Dies ist ein charaktergetriebener Thriller über die Kunst, sich zu verstellen und den Preis, den man dafür zahlt. Die Themen Lüge, Identität, Zugehörigkeit und Täuschung sind fein verwoben mit psychologischer Spannung. Der Stil ist klar, wechselnd, überraschend und macht das Buch doch interessant. Wer aber ganz klassisch ausgearbeitete Protagonisten mit emotionalen Tiefgang sucht, könnte hier enttäuscht sein. Ebenso wirkt die Auflösung zu konstruiert und unrealistisch. Dennoch fand ich es weitestgehend gut, gerade durch die Themen und das Spiel mit Wahrnehmung und Wahrheit. Hiermit vergebe ich 3 von 5 Sternen.
Jan 31, 2026

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ℝ𝕖𝕫𝕚: Manche Lügen beginnen harmlos. Ein Bienenstich. Ein Spielplatz. Ein freundliches Lächeln. Sloane beugt sich über die kleine Harper, beruhigt sie und behauptet ganz selbstverständlich, sie sei Krankenschwester. Eine winzige Lüge. Eine, die ihr die Tür in ein anderes Leben öffnet. Denn der Vater des Mädchens, Jay, sieht sie an, als wäre sie mehr. Mehr als die mittellose Nageltechnikerin Mitte dreißig, die noch bei ihrer Mutter lebt und jeden Cent zweimal umdreht. Mehr als die Frau, die sich selbst nie genug ist. Und Sloane liebt dieses Gefühl. In direkter Ansprache gesteht sie uns früh: Sie beobachtet Menschen. Sie studiert sie. Sie weiß, was sie hören wollen. Und sie liefert es. Ihre Lügen sind keine Ausrutscher, sie sind ein fein gesponnenes Netz. Als sie Jays Frau Violet kennenlernt, scheint alles fast zu perfekt. Violet bedankt sich überschwänglich für die Hilfe. Sie ist warm, offen, wohlhabend und ahnt nichts. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine Freundschaft, die sich schnell intensiv anfühlt. Zu intensiv. Doch dann kommt das Angebot: Ein Job als Kindermädchen. Für Harper. Harper, die herzkrank ist. Harper, die medizinische Betreuung braucht. Harper, deren Mutter Sloane für eine ausgebildete Krankenschwester hält. Und Sloane… widerspricht nicht. Ab diesem Moment liegt eine unheilvolle Spannung über jeder Szene. Man wartet. Auf das Stolpern. Auf das Auffliegen. Auf den Moment, in dem die Lüge ein Eigenleben entwickelt. Was passiert, wenn Harper wirklich in Not gerät? Wie lange kann Sloane improvisieren? Und vor allem: Wie weit würde sie gehen, um dieses neue Leben nicht wieder zu verlieren? Fazit: Die Ich-Perspektive macht das Ganze beklemmend nah. Wir sitzen direkt in Sloanes Kopf und der ist kein sicherer Ort. Ihre Gedanken werden zunehmend obsessiv. Ihre Bewunderung für Violet kippt langsam in etwas Besitzergreifendes. Ihre Schwärmerei für Jay bekommt eine dunkle, beinahe verzweifelte Note. Mit jeder Seite wird klarer: Sloane will nicht nur gemocht werden. Sie will dazugehören. Um jeden Preis. Was als kleine Notlüge begann, wächst zu etwas Bedrohlichem heran. Grenzen verschwimmen. Moral wird verhandelbar. Und irgendwann fragt man sich nicht mehr nur, wann sie auffliegt, sondern ob vielleicht etwas ganz anderes im Verborgenen lauert. Denn vielleicht ist die größte Gefahr nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Vielleicht ist die größte Gefahr Sloane selbst. Und als der Boden unter der scheinbar perfekten Fassade zu bröckeln beginnt, trifft die Erkenntnis wie ein kalter Schlag: Nicht jede Lüge dient dazu, sich ein besseres Leben aufzubauen. Manche Lügen sind der erste Schritt in den Abgrund. Und vielleicht hat sich Sloane diesmal mit ihren Lügen, die falsche Familie ausgesucht. Ein psychologischer Thriller, der leise beginnt und sich unmerklich unter die Haut schleicht. Unheimlich, beklemmend und mit einem Twist-Gefühl, das noch lange nachhallt.
Feb 20, 2026
ℝ𝕖𝕫𝕚: Manche Lügen beginnen harmlos. Ein Bienenstich. Ein Spielplatz. Ein freundliches Lächeln. Sloane beugt sich über die kleine Harper, beruhigt sie und behauptet ganz selbstverständlich, sie sei Krankenschwester. Eine winzige Lüge. Eine, die ihr die Tür in ein anderes Leben öffnet. Denn der Vater des Mädchens, Jay, sieht sie an, als wäre sie mehr. Mehr als die mittellose Nageltechnikerin Mitte dreißig, die noch bei ihrer Mutter lebt und jeden Cent zweimal umdreht. Mehr als die Frau, die sich selbst nie genug ist. Und Sloane liebt dieses Gefühl. In direkter Ansprache gesteht sie uns früh: Sie beobachtet Menschen. Sie studiert sie. Sie weiß, was sie hören wollen. Und sie liefert es. Ihre Lügen sind keine Ausrutscher, sie sind ein fein gesponnenes Netz. Als sie Jays Frau Violet kennenlernt, scheint alles fast zu perfekt. Violet bedankt sich überschwänglich für die Hilfe. Sie ist warm, offen, wohlhabend und ahnt nichts. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine Freundschaft, die sich schnell intensiv anfühlt. Zu intensiv. Doch dann kommt das Angebot: Ein Job als Kindermädchen. Für Harper. Harper, die herzkrank ist. Harper, die medizinische Betreuung braucht. Harper, deren Mutter Sloane für eine ausgebildete Krankenschwester hält. Und Sloane… widerspricht nicht. Ab diesem Moment liegt eine unheilvolle Spannung über jeder Szene. Man wartet. Auf das Stolpern. Auf das Auffliegen. Auf den Moment, in dem die Lüge ein Eigenleben entwickelt. Was passiert, wenn Harper wirklich in Not gerät? Wie lange kann Sloane improvisieren? Und vor allem: Wie weit würde sie gehen, um dieses neue Leben nicht wieder zu verlieren? Fazit: Die Ich-Perspektive macht das Ganze beklemmend nah. Wir sitzen direkt in Sloanes Kopf und der ist kein sicherer Ort. Ihre Gedanken werden zunehmend obsessiv. Ihre Bewunderung für Violet kippt langsam in etwas Besitzergreifendes. Ihre Schwärmerei für Jay bekommt eine dunkle, beinahe verzweifelte Note. Mit jeder Seite wird klarer: Sloane will nicht nur gemocht werden. Sie will dazugehören. Um jeden Preis. Was als kleine Notlüge begann, wächst zu etwas Bedrohlichem heran. Grenzen verschwimmen. Moral wird verhandelbar. Und irgendwann fragt man sich nicht mehr nur, wann sie auffliegt, sondern ob vielleicht etwas ganz anderes im Verborgenen lauert. Denn vielleicht ist die größte Gefahr nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Vielleicht ist die größte Gefahr Sloane selbst. Und als der Boden unter der scheinbar perfekten Fassade zu bröckeln beginnt, trifft die Erkenntnis wie ein kalter Schlag: Nicht jede Lüge dient dazu, sich ein besseres Leben aufzubauen. Manche Lügen sind der erste Schritt in den Abgrund. Und vielleicht hat sich Sloane diesmal mit ihren Lügen, die falsche Familie ausgesucht. Ein psychologischer Thriller, der leise beginnt und sich unmerklich unter die Haut schleicht. Unheimlich, beklemmend und mit einem Twist-Gefühl, das noch lange nachhallt.
Feb 20, 2026
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Aiaiai es fängt schon SO spannend an. Ich liebe ProtagonistInnen, die einen an der Waffel haben und man fragt sich schon die ganze Zeit, WANN MACHT SIE WAS SCHLIMMES 😱😱
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Sophie Stava war Ghostwriterin, bevor sie sich an ihren ersten eigenen Thriller »Eine falsche Lüge« wagte. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden Kaliforniens und arbeitet bereits an einer neuen spannenden Thrilleridee.
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