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Monsters

3.6(55)
Hardcover€27.34Paperback€14.50
Language
English
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About the book

The must-read book for fans everywhere

'How rare and nourishing this sort of roaming thought is and what a joy to read'
MEGAN NOLAN, Sunday Times

'An exhilarating, shape-shifting exploration of the perilous boundaries between art and life'
JENNY OFFILL
Pablo Picasso beat his partners. Richard Wagner was deeply antisemitic. David Bowie slept with an underage fan. But many of us still love Guernica and the Ring cycle and Ziggy Stardust.

And what are we to do with that love? How are we, as fans, to reckon with the biographical choices of the artists whose work sustains us?

Wildly smart and insightful, Monsters is an exhilarating attempt to understand our relationship with art and the artist in the twenty-first century.

'An incredible book, the best work of criticism I have read in a very long time' NICK HORNBY

'Part memoir, part treatise, and all treat' New York Times

'Clever and provocative' Daily Telegraph

Editions (3)

ISBN9781399715072
PublisherHodder And Stoughton Ltd.
Publication Date05/23/24
Pages273

Characteristics

1 reviews

Moderate

Reviews & Ratings

55 ratings

11 reviews

3.6

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  • cupcake_kathi
    cupcake_kathi

    130 Followers

    3.0

    Persönliche Gedankengänge, die bei der Eigenmeinungsbildung helfen

    In diesem Buch widmet sich Claire Dederer einem der drängendsten kulturellen Konflikte unserer Zeit: dem moralischen Dilemma, das entsteht, wenn künstlerische Meisterwerke von Schöpfern stammen, die schwere ethische Verfehlungen begangen haben. Anhand einer breiten Palette von Fallbeispielen – darunter Figuren wie Vladimir Nabokov, Woody Allen, Roman Polanski oder auch historische Größen wie Picasso und Hemingway – erforscht die Autorin, ob und inwieweit es möglich ist, das Werk von der Person zu trennen. Dederer verknüpft dabei ihre eigenen biografischen Erfahrungen als begeisterte Leserin und Kunstanhängerin mit einer scharfsinnigen Analyse der heutigen #MeToo-Ära. Sie hinterfragt traditionelle Narrativen, die Genies über ihren menschlichen Fehlern erheben, und zeigt auf, dass diese Trennung oft eine Illusion ist, da das Publikum gleichzeitig Bewunderung für das Schaffen und Empörung über das Handeln empfindet. Statt einfache Antworten oder ein pauschales „Konsumentenverbot" vorzugeben, plädiert sie für eine differenzierte, ehrliche Auseinandersetzung, die den Schmerz der Opfer nicht ignoriert, aber auch den komplexen Raum für Ambivalenz zulässt. Das Buch ist somit sowohl ein persönliches Bekenntnis als auch ein philosophischer Versuch, einen neuen Umgang mit der „Kunst des Monsters" zu finden, bei dem wir unsere eigene Verantwortung als Rezipienten reflektieren.

    Jun 22, 2026

  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Followers

    3.0

    "In certain ways this is a book about broken hearts, and teenagers are the world's leading experts on heartbreak." Claire Dederer ist u.a. Autorin und Buchkritikerin, außerdem würde man sie wohl als Kunstkennerin bezeichnen, was außer Literatur und Film auch viele andere Kunstformen umfasst. In ihrem Buch 'Monsters' beschäftigt sie sich mit der Frage, wie wir als Konsument*innen von Kunst damit umgehen sollten, wenn die Kunstschaffenden sich als Monster herausstellen - als Menschen, die ihre Macht missbrauchen, andere Menschen verletzen, benutzen oder diffamieren, um möglicherweise sogar daraus zu profitieren. Dabei knüpft sich Claire Dederer verschiedene Kunstschaffende und ihre Vergehen vor, z.B. Roman Polanski, J.K. Rowling, Ernest Hemingway, Vrigina Woolf, und Pablo Picasso, etc. Langsam schreibt die Autorin sich durch die Rezeption ihrer (ehemaligen) Held*innen, sie stellt sich als Konsumentin dabei immer wieder in den Mittelpunkt und überlegt, was das Wissen um die missbräuchlichen Verhaltensweisen mit ihr macht, wenn sie weiterhin die Kunst anschaut. Dadurch ist die Erzählweise sehr langsam und hat sich, zumindest meinem Gefühl nach, öfters im Kreis gedreht. Interessant fand ich, welche Unterschiede es in der Wahrnehmung von weiblichen und männlichen Monstern gibt - was bei Künstlerinnen Monsterhaft ist (Vernachlässigung der Kinder, z.B. Doris Lessing), ist bei Künstlern nicht der Rede wert. Claire Dederer wirft spannende Fragen auf und gibt der Enttäuschung, die vermutlich die meisten von uns schon mal gefühlt haben, wenn ein Idol sich als Arschloch erwiesen hat, viel Raum. Umso enttäuschter war ich über ihr Fazit bzw. ihre Lösung zum Umgang mit dem Problem am Ende des Buchs. Einen besonderen Twist bekommt das Buch auf den letzten Seiten, als die Autorin etwas sehr persönliches über sich erzählt. Insgesamt hat mir das Buch aber leider keine neuen Perspektiven oder gar Antworten aufgezeigt. Bitte achtet auf die Content Notes, es werden sehr viele unterschiedliche Formen von Gewalt reproduziert. CN: Kindesm1ssbrauch, Verg3waltigung, s3xualisierte G3walt in verschiedenen Formen, Tran$feindlichkeit, Su1zid, Alkoh0labhängigkeit, Abtr3ibung, psychische Erkrankung, Ras$ismus, Antisem1tismus, M0rd

    Aug 29, 2024

  • hailseitan
    hailseitan

    12 Followers

    4.0

    Lesenswert!

    Clever geschrieben, enthält viele anregende Gedanken unterschiedlichster Blickwinkel auf das Thema und gibt den Taten der einzeln umschreibenden Personen nicht zu viel Raum. 1 Stern Abzug, weil es sich für mich dann doch manchmal zu sehr in persönlichen Anekdoten verliert und dadurch etwas im Kreis zu drehen scheint.

    Lesenswert!

    Sep 26, 2025

3 of 11 reviews

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