Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

Hardback
3.851

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Description

Das Römische Reich endlich aus weiblicher Sicht.

Lasst uns das Drehbuch des Römischen Reiches zerreißen: Genug von Brüdermördern, Frauenräubern und Kriegsspektakel! Die Geschichte Roms ist so viel mehr: Mit Emma Southon entdecken wir, wie die Sexarbeiterin Hispala Faecenia eine Verschwörung aufdeckt, wir lernen die klügste Geschäftsfrau von Pompeji kennen, während wir die wunderbare Aussicht auf den Vesuv genießen (was kann da schon schiefgehen?), und wir begleiten Septimia Zenobia, die – nachdem sie mit ansehen musste, wie inkompetente, psychopathische und inkompetent-psychopathische Kaiser das Imperium fast zerstörten – das einzig Logische tut: Sie erklärt sich selbst zur Kaiserin ... Southon folgt 21 Frauen in Krieg, verbotener Liebe und Naturkatastrophen (sowie der einen oder anderen bacchantischen Orgie) und zeigt uns ein neues Gesicht des Reiches, das wir so gut zu kennen glaubten.

»Southon zeigt, wie Frauen unglaublich häufig aus der römischen Geschichte getilgt wurden ... Römische Frauen waren immer da – jetzt müssen wir dafür sorgen, dass ihre Geschichten erzählt werden.« BBC History

»Wo war Emma Southon, als ich römische Geschichte studierte?« Laura Shepperson

»Klug, frech und erfrischend feministisch. Dieses Buch verdient einen Platz in den Regalen der Bibliotheken, um die patriarchalischen Sachbuchsammlungen auszugleichen. Wir brauchen mehr Geschichtsschreibungen wie diese.« Booklist

»Emma Southon hat die erstaunliche Fähigkeit, alles, was man über die römische Geschichte zu wissen glaubte, auf den Kopf zu stellen, neu auszurichten und neu zu zeigen, während sie einen gleichzeitig zum Lachen bringt, weil sie, offen gesagt, urkomisch ist. ›Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen‹ ist das Geschichtsbuch, von dem ich nicht wusste, dass ich es brauche – ein sofortiger Klassiker.« Jane Draycott

»Dies ist nicht nur ein Buch über das Leben historischer Frauen, sondern eines über die Geschichte des Frauseins.« The Times Literary Supplement

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Hardback
Pages
495
Price
28.80 €

Author Description

Emma Southon promovierte in Alter Geschichte, gab dann aber nach einigen Jahren als Dozentin für antike und mittelalterliche Geschichte die akademische Welt auf und begann, zu ihrem eigenen Vergnügen zu schreiben. Nach ihren ersten beiden hochgelobten Büchern erscheint nun ihr drittes Buch erstmals auch auf Deutsch.

Posts

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All
3

Insgesamt aber ein interessantes Hörbuch, das zum Nachdenken anregt und eine andere Perspektive auf Geschichte bietet.

„Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen“ hat mir als Hörbuch einen spannenden, aber auch etwas gemischten Eindruck hinterlassen. Der Ansatz, Geschichte aus der Perspektive von Frauen zu erzählen, ist wirklich interessant und hebt sich angenehm von den üblichen Darstellungen ab. Allerdings war der Hörfluss für mich stellenweise etwas schwierig. Einige Geschichten wirkten recht trocken, was vor allem daran liegt, dass zu manchen Frauen nur wenige oder sehr schwammige Informationen überliefert sind. Zudem springt das Buch von einer zur nächsten Geschichte, was das Zuhören manchmal etwas unruhig macht. Manchmal wird auch eine sehr moderne Sprache genutzt, die eher wie ein lockeres Gespräch unter Freunden wirkt. Dabei tauchen Begriffe auf, die historisch eigentlich viel später entstanden sind – das hat mich zwischendurch etwas aus der Atmosphäre gerissen.

4

Hätte es dieses Buch zu meiner Unizeit gegeben...

... hätte ich vielleicht nicht so schnell das Interesse an der römischen Antike verloren. Dieses Buch erzählt die Geschichte des römischen Reiches von seinen chaotischen Anfängen bis hin zur Reichsteilung nicht ausschließlich anhand großer Männer und großer Schlachten, sondern mit Blick auf die Entwicklung der patriarchalen Gesellschaftsordnung. Frauen werden weder ausgeklammert noch "mit gemeint", sondern nehmen (meist aus Leidtragende) eine zentrale und aktive Rolle ein. Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gefallen, da er weder trocken noch langweilig ist und immer wieder durch bissige Bemerkungen und Kommentar aus dem Off die Thematik auflockert. (Nur so ließ sich die unfassbare und mir bis dato unbekannte Misogynie dieser Epoche aushalten.) Nicht alle Kapitel sind gleich spannend (da ich mich aber auch nicht für alle Themen gleichermaßen interessiere), sodass es auch streckenweise etwas gezogen hat. Das ist aber kein wirklicher Kritikpunkt. Einzig und allein hat mir das Portrait einer Frau gefehlt, und zwar das von Agrippina der Jüngeren.

4

Toll! Wenn Geschichte (und/oder ein Sachbuch) immer so ist, würden sie alle lieben.

War sehr positiv überrascht über die lockere sprache und die modernen Vergleiche. Ein Punkt Abzug nur, weil es mir persönlich zwischen „Schwanz“ und „bumsen“ manchmal doch zuviel des guten war.

2

Nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit – Mein Leseeindruck zu Eine Geschichte des römischen Reichs in 21 Frauen

Leider musste ich dieses Buch abbrechen – nicht etwa wegen des Schreibstils, der tatsächlich locker und verständlich war, sondern weil ich einfach nicht in das Thema reinkam. Nach der epischen Reich der Vampire-Reihe fiel es mir schwer, von einer fesselnden Fantasywelt in ein Sachbuch über die römische Geschichte zu wechseln. Obwohl das Buch interessante Einblicke versprach, war es für mich persönlich zu viel: zu viele Namen, zu viele Vermutungen darüber, wie bestimmte Ereignisse abgelaufen sein könnten. Ich habe kaum Vorwissen über das römische Reich, und genau das hat mir den Einstieg erschwert. Ich hätte mich auch nicht für ein Sachbuch entschieden, aber es wurde im Buchclub ausgelost. Wer sich jedoch für Geschichte interessiert und keine Berührungsängste mit Sachbüchern hat, wird hier sicher fündig. Für mich war es einfach nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit.

4

Frauen, Macht und die alte Lüge vom „Nebenbei“

Emma Southons "Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen" ist mehr als ein Geschichtsbuch: Es ist ein feministisches Manifest in Verkleidung, denn während wir seit Schulzeiten mit Namen wie Caesar, Augustus oder Nero überhäuft werden, tauchen Frauen in der Überlieferung fast nur als Randfiguren auf – als Ehefrauen, Mütter, Intrigantinnen oder „Verderberinnen“. Southon nimmt diese Bruchstücke und zeigt: Sie waren nicht nebensächlich, sondern Teil der Machtmechanismen, die Rom prägten. Ihr Ton ist witzig, frech und schonungslos. Sie macht sichtbar, wie Geschichtsschreibung Frauen systematisch verkleinert, dämonisiert oder glorifiziert, anstatt sie als Menschen darzustellen. Und das Bittere: Die Muster sind uns vertraut. Damals wie heute gilt: Eine Frau, die Einfluss nimmt, wird schnell als „machthungrig“ oder „skandalös“ abgestempelt. Eine Frau, die unabhängig ist, gilt als Bedrohung. Und eine Frau, die stillhält, wird gefeiert – aber bleibt unsichtbar. Genau diese Parallelen machen das Buch so aktuell. Southon hält uns vor Augen, dass patriarchale Narrative nicht nur ein Problem der Antike sind, sondern bis in die Gegenwart wirken – ob in Politik, Medien oder in der Frage, wer überhaupt „geschichtsträchtig“ genug ist, um erinnert zu werden.

5

Eine feministische und weibliche Sicht auf das Römische Reich

Das letzte Mal, dass ich mich mit dem Römischen Reich beschäftigte, war in der Grundschule. Aber dieses Buch hat mein Interesse wieder entfacht. Neben den interessanten Geschichten und Einblicken mochte ich auch den Humor und die Kommentare der Autorin sehr. Ich werde in Zukunft definitiv mehr von ihr lesen! ❤️

5

Genial

(Rezensionsexemplar) Emma Southon ist eine unglaublich geniale Autorin und Historikerin. Ihr in die Geschichte des römischen Reiches aus der Sicht von Frauen zu folgen war ein unglaubliches Erlebnis. Southon versteht es auf eine großartige Art und Weise einen Einblick in die römische Geschichte zu geben, der gleichzeitig unterhaltsam ist. Meine Sorge war, dass Southons sehr spezieller, manchmal sehr britischer, manchmal flapsiger Humor sich ins Deutsche nicht so gut übertragen lässt. Aber die Übersetzung finde ich hier a den meisten Stellen sehr gelungen. Die Sprecherin des Hörbuchs fand ich ebenfalls sehr angenehm, auch wenn ich gemerkt habe, dass ich häufig die englische Aussprache von Namen etwas mehr gewohnt bin. Das Hörbuch war ein sehr kurzweiliges Hörvergnügen, empfehlenswert für jeden und jede, der oder die an einer neuen Perspektive auf das römische Reich interessiert ist.

3

Ein interessanter Einblick aus der Sicht bedeutender Frauen – war stellenweise jedoch etwas langatmig für mich.

In dem Buch werden die Geschichten von 21 Frauen erzählt, die alle auf unterschiedliche Weise mit Rom verbunden sind. Das Buch bietet eine weibliche Perspektive auf die Stadt und bildet damit einen spannenden Kontrast zu den häufig männlich geprägten Erzählungen über Rom. Es geht um Frauen, die entweder in Rom gelebt haben, dort gewirkt haben oder auf andere Weise einen Bezug zur Stadt hatten, und zeigt Rom so aus einem neuen Blickwinkel. Der Schreibstil ist verständlich und gut zu lesen, und ich kam gut in das Buch hinein. Besonders spannend fand ich die Kapitel über bedeutende Frauen wie Zenobia, Boudicca oder Galla Placidia, die alle auf ihre eigene Art beeindruckende Persönlichkeiten waren. Viele der vorgestellten Frauen waren mir zuvor unbekannt, und es war interessant, mehr über sie und ihren Einfluss zu erfahren. Allerdings fand ich das Buch stellenweise langatmig und kann nicht genau benennen woran das lag - vieleicht da es oft stark auf politische Themen fokussiert ist. Persönliche Details oder Lebensläufe der Frauen kamen da etwas zu kurz fand ich. Trotzdem war es ein interessanter Einblick, und ich kann es jedem empfehlen, der gern mehr über die Geschichte Roms erfahren und lesen möchte.

5

Super interessante Einblicke in die Geschichte Roms gepaart mit einem tollen Humor und spannenden Geschichten.

4

Ein großartiges Sachbuch mit einem ganz anderen Blick auf das Imperium Romanum.

Ich, als alte Lateinerin, behaupte von mir, ziemlich viel über das antike Rom zu wissen. Ich war schon auf unzähligen Ausgrabungsstätten, in tausenden Museen und hab mehr Texte von und über Caesar, Cicero & Co gelesen und übersetzt als irgendwer für möglich halten kann. "Wie oft denkst du an das römische Reich?" Was aber immer fehlt, ist die weibliche Sicht. Ziemlich ätzend, fehlt doch 50%. Aber hier gibt's Abhilfe. Emma Southon schaut sich mit uns das Imperium aus weiblicher Sicht an und stellt 21, mal mehr, mal weniger bekannte Frauen vor, die ihren eigenen Stempel in der Geschichte hinterließen. Es ist eine erfrischende Sicht, vor allem kombiniert mit dem Humor Southons, der mal dezent, dann wieder mit dem Vorschlaghammer daher kommt und wunderbar von albern bis zynisch ist. Trotz allem ist sie äußerst professionell in ihrem Wissen, was sich großartig ergänzt. Von mir eine klare Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, Frauen und / oder Rom interessieren oder einfach so Cicero nicht mögen.

5

Es sind genau diese historischen Bücher, die ebenso selten wie kostbar sind. Bestens recherchiert zu einem Thema, was nicht schon drölfzig andere Spezialexperten beackert haben und dazu noch in einem witzig, lockeren Ton, der kurz vor erzwungen komisch bzw. unseriös schwadronierend, lässig abbiegt. Dazu noch ausgestattet mit einem Erkenntniswert, eine nützliches Accessoire, mit dem weit weniger historische Bücher als man glauben mag, ausgestattet sind.

3

Einige Kapitel waren sehr spannend und überzeugend, andere wieder weniger.

Seltsam war auch teilweise die Stimme der Autorin, die Elagabal aus Spaß „Gally“ nennt, weil es ihr so gefällt. Ja, das ist stellenweise lustig, aber zerstört auch den wissenschaftlichen Anspruch des Buches. Außerdem geht es trotz der vorherigen Ankündigung, dass es in dem Buch um Frauen gehen soll, viel um Männer und ihre Kriege. Das Buch konnte mich leider nur stellenweise überzeugen.

3.5

Für Menschen ohne großes geschichtliches Hintergrundwissen aber eigen grundsätzlichen Interesse an Roms Geschichte - vor allem erzählt anhand weniger bekannter römischer Frauen - ideal! Der Humor war für mich das i-Tüpfelchen.

3

Zwar interessant, die stellenweise unreife und betont lustige Sprache hat mir jedoch nicht gefallen.

3.5

Spannender Einblick in das Leben von Frauen im Römischen Reich

Eine Geschichte des römischen Reiches in 21 Frauen von Emma Southon erzählt die Geschichten verschiedener Frauen im Römischen Reich und gibt dadurch einen interessanten Blick auf Geschichte abseits der typischen Männerfiguren. Manche Kapitel und Lebensgeschichten fand ich spannend, andere dagegen eher weniger. Besonders Menschen, die sich schon mehr mit Geschichte oder dem Römischen Reich beschäftigen, haben wahrscheinlich noch mehr Freude an dem Buch und verstehen manche Zusammenhänge besser. Teilweise war das Lesen durch lange Erzählungen und viele Namen etwas anstrengend. Trotzdem hat die Autorin einen lockeren und angenehmen Schreibstil, wodurch das Buch insgesamt gut lesbar bleibt und historische Themen lebendig vermittelt

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