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Monsters: A Fan's Dilemma

3.6(55)
Hardcover€27.34Paperback€14.50
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English
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About the book

A NEW YORK TIMES NOTABLE BOOK • NATIONAL BESTSELLER • A timely, passionate, provocative, blisteringly smart interrogation of how we make and experience art in the age of cancel culture, and of the link between genius and monstrosity. Can we love the work of controversial classic and contemporary artists but dislike the artist?

"A lively, personal exploration of how one might think about the art of those who do bad things" —Vanity Fair • "[Dederer] breaks new ground, making a complex cultural conversation feel brand new." —Ada Calhoun, author of Also a Poet

From the author of the New York Times best seller Poser and the acclaimed memoir Love and Trouble, Monsters is “part memoir, part treatise, and all treat” (The New York Times). This unflinching, deeply personal book expands on Claire Dederer’s instantly viral Paris Review essay, "What Do We Do with the Art of Monstrous Men?"

Can we love the work of artists such as Hemingway, Sylvia Plath, Miles Davis, Polanski, or Picasso? Should we? Dederer explores the audience's relationship with artists from Michael Jackson to Virginia Woolf, asking: How do we balance our undeniable sense of moral outrage with our equally undeniable love of the work? Is male monstrosity the same as female monstrosity? And if an artist is also a mother, does one identity inexorably, and fatally, interrupt the other? In a more troubling vein, she wonders if an artist needs to be a monster in order to create something great. Does genius deserve special dispensation? Does art have a mandate to depict the darker elements of the psyche? And what happens if the artist stares too long into the abyss?

Highly topical, morally wise, honest to the core, Monsters is certain to incite a conversation about whether and how we can separate artists from their art.

“Monsters leaves us with Dederer’s passionate commitment to the artists whose work most matters to her, and a framework to address these questions about the artists who matter most to us." —The Washington Post

A Best Book of the Year: The New York Times, NPR, The Washington Post, The New Yorker, Vulture, Elle, Esquire, Kirkus

Editions (3)

ISBN9780525655114
PublisherKnopf
Publication Date04/25/23
Pages288

Reviews & Ratings

55 ratings

11 reviews

3.6

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  • cupcake_kathi
    cupcake_kathi

    130 Followers

    3.0

    Persönliche Gedankengänge, die bei der Eigenmeinungsbildung helfen

    In diesem Buch widmet sich Claire Dederer einem der drängendsten kulturellen Konflikte unserer Zeit: dem moralischen Dilemma, das entsteht, wenn künstlerische Meisterwerke von Schöpfern stammen, die schwere ethische Verfehlungen begangen haben. Anhand einer breiten Palette von Fallbeispielen – darunter Figuren wie Vladimir Nabokov, Woody Allen, Roman Polanski oder auch historische Größen wie Picasso und Hemingway – erforscht die Autorin, ob und inwieweit es möglich ist, das Werk von der Person zu trennen. Dederer verknüpft dabei ihre eigenen biografischen Erfahrungen als begeisterte Leserin und Kunstanhängerin mit einer scharfsinnigen Analyse der heutigen #MeToo-Ära. Sie hinterfragt traditionelle Narrativen, die Genies über ihren menschlichen Fehlern erheben, und zeigt auf, dass diese Trennung oft eine Illusion ist, da das Publikum gleichzeitig Bewunderung für das Schaffen und Empörung über das Handeln empfindet. Statt einfache Antworten oder ein pauschales „Konsumentenverbot" vorzugeben, plädiert sie für eine differenzierte, ehrliche Auseinandersetzung, die den Schmerz der Opfer nicht ignoriert, aber auch den komplexen Raum für Ambivalenz zulässt. Das Buch ist somit sowohl ein persönliches Bekenntnis als auch ein philosophischer Versuch, einen neuen Umgang mit der „Kunst des Monsters" zu finden, bei dem wir unsere eigene Verantwortung als Rezipienten reflektieren.

    Jun 22, 2026

  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Followers

    3.0

    "In certain ways this is a book about broken hearts, and teenagers are the world's leading experts on heartbreak." Claire Dederer ist u.a. Autorin und Buchkritikerin, außerdem würde man sie wohl als Kunstkennerin bezeichnen, was außer Literatur und Film auch viele andere Kunstformen umfasst. In ihrem Buch 'Monsters' beschäftigt sie sich mit der Frage, wie wir als Konsument*innen von Kunst damit umgehen sollten, wenn die Kunstschaffenden sich als Monster herausstellen - als Menschen, die ihre Macht missbrauchen, andere Menschen verletzen, benutzen oder diffamieren, um möglicherweise sogar daraus zu profitieren. Dabei knüpft sich Claire Dederer verschiedene Kunstschaffende und ihre Vergehen vor, z.B. Roman Polanski, J.K. Rowling, Ernest Hemingway, Vrigina Woolf, und Pablo Picasso, etc. Langsam schreibt die Autorin sich durch die Rezeption ihrer (ehemaligen) Held*innen, sie stellt sich als Konsumentin dabei immer wieder in den Mittelpunkt und überlegt, was das Wissen um die missbräuchlichen Verhaltensweisen mit ihr macht, wenn sie weiterhin die Kunst anschaut. Dadurch ist die Erzählweise sehr langsam und hat sich, zumindest meinem Gefühl nach, öfters im Kreis gedreht. Interessant fand ich, welche Unterschiede es in der Wahrnehmung von weiblichen und männlichen Monstern gibt - was bei Künstlerinnen Monsterhaft ist (Vernachlässigung der Kinder, z.B. Doris Lessing), ist bei Künstlern nicht der Rede wert. Claire Dederer wirft spannende Fragen auf und gibt der Enttäuschung, die vermutlich die meisten von uns schon mal gefühlt haben, wenn ein Idol sich als Arschloch erwiesen hat, viel Raum. Umso enttäuschter war ich über ihr Fazit bzw. ihre Lösung zum Umgang mit dem Problem am Ende des Buchs. Einen besonderen Twist bekommt das Buch auf den letzten Seiten, als die Autorin etwas sehr persönliches über sich erzählt. Insgesamt hat mir das Buch aber leider keine neuen Perspektiven oder gar Antworten aufgezeigt. Bitte achtet auf die Content Notes, es werden sehr viele unterschiedliche Formen von Gewalt reproduziert. CN: Kindesm1ssbrauch, Verg3waltigung, s3xualisierte G3walt in verschiedenen Formen, Tran$feindlichkeit, Su1zid, Alkoh0labhängigkeit, Abtr3ibung, psychische Erkrankung, Ras$ismus, Antisem1tismus, M0rd

    Aug 29, 2024

  • hailseitan
    hailseitan

    12 Followers

    4.0

    Lesenswert!

    Clever geschrieben, enthält viele anregende Gedanken unterschiedlichster Blickwinkel auf das Thema und gibt den Taten der einzeln umschreibenden Personen nicht zu viel Raum. 1 Stern Abzug, weil es sich für mich dann doch manchmal zu sehr in persönlichen Anekdoten verliert und dadurch etwas im Kreis zu drehen scheint.

    Lesenswert!

    Sep 26, 2025

3 of 11 reviews

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