Madwoman
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Description
Clove lebt das perfekte Vorstadtleben. Ihre Welt kreist um Yogastunden, achtsame Erziehungsmantras und einen inspirierenden Instagram-Feed. Doch hinter der makellosen Fassade verbirgt sich ein sorgsam konstruiertes Lügengeflecht. Niemand ahnt, wie unsicher Clove den Alltag als junge Mutter navigiert oder dass ihr Aufwachsen von Gewalt geprägt war. Nicht einmal ihr netter Ehemann weiß Bescheid. Als Clove unerwartet Post aus einem Frauengefängnis erhält, droht ihre Vergangenheit, sie einzuholen. Mit den Briefen drängen dunkle Erinnerungen ans Licht, und Clove ringt mit ihrer Identität. Wie stark hat das Trauma ihrer Kindheit sie geprägt? Kann jemand wie sie eine gute Mutter sein?
Book Information
Author Description
Chelsea Bieker ist Journalistin und prämierte Autorin, sie erhielt u.a. den Rona Jaffe Writers‘ Award. Ihr Roman MADWOMAN stand auf der US-Bestsellerliste und war Buch des Monats bei der NEW YORK TIMES. Ihre Artikel erschienen u.a. in PEOPLE, MARIE CLAIRE UK, WALL STREET JOURNAL, THE PARIS REVIEW, GRANTA und THE CUT. Sie wuchs auf Hawaii und in Kalifornien auf, heute lebt sie mit ihrer Familie in Portland.
Posts
Mad Woman hatte ich per Zufall bei den Kindle Angeboten gefunden und da ich die Bücher vom Pola Verlag eigentlich sehr gerne mag und es mich direkt angesprochen hat, musste ich es einfach lesen. Das Thema ist keine leichte Kost und man sollte definitiv vor dem Lesen checken, ob es triggernde Inhalte geben könnte. Das Buch hat sich wirklich schnell lesen lassen, da es schön und auch leicht poetisch geschrieben ist, zudem sind die Kapitel kurz und es gibt Kapitel aus ihrer Kindheit und ihrem jetzigen Leben, das fand ich interessant weil sich so Stück für Stück ein Bild zusammengesetzt hat. Irgendwann hatte ich dann auch eine Idee, wo es hinführen könnte. Ich war beim Lesen einfach so oft wütend und traurig und man hat richtig Cloves Drang zur Selbstoptimierung und irgendwann auch "Wahnsinn" gespürt (der Titel hält was er verspricht). Kann das Buch nur empfehlen (wenn man mit der Thematik klarkommt).

Eine Geschichte, die mich nicht los gelassen hat. Sie macht traurig und wütend zugleich
Mad Women kommt mit einer größeren Wucht daher, als ich es jemals erwartet habe. Es hat mich unsagbar traurig und gleichzeitig wütend gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindrücklich und beschönigt nichts, sie führt das volle Ausmaß häuslicher Gewalt und deren Folgen, auch Generationen weiter, vor Augen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und doch musste ich es zwischendurch weglegen, einfach, um Verschnaufen zu können, da es inhaltlich wirklich sehr ungemütlich wird. Die Protagonisten würde ich nicht als Symphatieträger bezeichnen, aber sie sind authentisch mit Ecken und Kanten. Besonders berührt haben mich die zwischenmenschlichen Beziehungen und Freundschaften, welche alle auf ihre Art besonders sind und wahrscheinlich nur nachvollziebar, wenn man ähnliche Schicksale erlebt hat - hier beziehen ich mich vor allem auf Jane und Clove. Das Schicksal von Clove hat mich wirklich sehr berührt und selbst nach beenden des Buches schwebt mir die Geschichte noch im Kopf. Sie macht wütend auf jeden der wegsieht und noch wütender auf die Menschen, die anderen so etwas antun. Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, tragen oft im hohen Alter noch die Folgen davon . Besonders gut wird hier verdeutlicht, wie die Folgen auch Generationen später noch weitergereicht werden. Ein wirklich sehr anspruchsvoller Roman, der mit bedacht gelesen werden sollte. Was ich mir gewünscht hätte: wenn die Zeitsprünge gekennzeichnet worden wären.
Clove führt ein nahezu perfektes Leben. Sie hat einen Mann, zwei süße Kinder und ein Haus. Einen gesunden Lifestyle hat sie auch, Yoga, Meditation, gesundes Essen. So versucht sie sich immer weiter zu optimieren. Scheinbar alles toll aber in ihr brodelt es. Geplagt von vielen Ängsten und dauerhaftem Stress durch die Kinder drängt sich auch noch die Vergangenheit in die Gegenwart. Cloves Kindheit war geprägt von häuslicher Gewalt und ständiger Angst um ihre Mutter. Nach einem traumatischen Erlebnis taucht sie ab und erfindet sich komplett neu. Ihr aktuelles Leben basiert auf einer Lüge aber wie lange kann sie die noch aufrecht erhalten? Packend, poetisch und sensibel wird die Geschichte von Clove erzählt. Zwischen dem jetzt gibt es viele Rückblenden, in denen wir einen Einblick in Cloves Kindheit bekommen. Die Protagonistin ist wunderbar gezeichnet. Ihre innere Zerrissenheit, die Liebe zu den Kindern, das Verdrängen, alles ganz toll geschrieben. Sie sehnt sich nach ihrer Mutter, gleichzeitig will sie nichts mit ihr zu tun haben. Zwischendurch gab es mal kleinere Längen und zum Ende hin nimmt das Buch nochmal ordentlich Fahrt auf. Eine für mich sehr überraschende Wendung gab es auch noch. Wurde noch richtig spannend. Wer sich für dieses Buch interessiert, bitte unbedingt vorher die Triggerwarnung lesen! Es ist schon ziemlich heftig. Für alle Leser, die die Warnung nicht abschreckt, möchte ich das Buch sehr gern weiterempfehlen.
War mal ‘was anderes
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Ich habe schon einige Bücher vom Pola-Verlag gelesen und fand sie richtig toll, da sie mich zum Nachdenken anregen. Bei der Lesejury hatte ich noch einige Prämienpunkte übrig, weshalb ich mir dieses Buch geholt habe. Um was geht es? Clove lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern ein gutes Leben. Eines Tages bekommt sie allerdings Post von ihrer Mutter aus dem Frauengefängnis. Clove hatte eine schwere Kindheit mit ihren Eltern und hat ihrer neuen Familie erzählt, dass ihre Eltern gestorben sind. Die Vergangenheit droht sie, einzuholen, und ihr schönes Leben, was sie sich aufgebaut, könnte zerfallen... Meine Meinung Nach einem wackeligen Start hatte ich spannende Lesestunden mit dem Buch! Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Cloves Sicht erzählt. An sich kann man da nichts bei mir falsch machen, allerdings spricht Clove in dem Buch ihre Mutter an und springt relativ oft in den Zeiten, was meinen Lesefluss gestört hat. Man wird direkt in die Handlung hineingeschmissen und ich brauchte ein wenig Zeit, um mich zurechtzufinden. Als ich mich orientieren konnte, wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Das letzte Drittel hat es Plottwist-mäßig nochmal in sich gehabt, was mich positiv überrascht hat. Clove konnte ich von Anfang bis Ende nicht so richtig einschätzen und ich könnte gar nicht sagen, ob ich sie sympathisch fand oder nicht. Sie ist auf jeden Fall facettenreich mit Ecken und Kanten, was sie spannend gemacht hat. Die angesprochenen Themen haben mich zum Nachdenken angeregt und die Bedrohung aus der Vergangenheit haben die Geschichte fesselnd gemacht. Alles in allem ein gelungener Roman!

WERBUNG | Rezensionsexemplar ✨ Rezension ✨ Madwoman | Chelsea Bieker | Pola | 400 Seiten | Übersetzt von Jasmin Humburg | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ In Madwoman begleiten wir Clove, verheiratet, zwei Kinder und alles voll im Griff. Zumindest so lange, bis sie Post aus dem Gefängnis erhält. Denn entgegen dem, was sie ihrem Mann erzählt hat, ist ihre Mutter nicht tot, sondern sitzt ein. Das sorgsam aufgebaute Konstrukt eines Lebens bricht zusammen und die Vergangenheit flutet Cloves Gedanken und dann auch ihr Leben. Wir erhalten hier sehr emotionale Rückblicke in eine Kindheit, geprägt von Alkohol, Drogen und vor allem Gewalt. Immer spricht unsere Protagonistin dabei direkt ihre Mutter an und so hat man ein sehr kindliches und emotionales Gefühl beim lesen, was mich völlig gefangen hat, die Geschichte aber stellenweise nur schwer erträglich macht. Ich konnte Cloves Verhalten nicht immer verstehen, aber wenn man so traumatisiert ist wie sie, handelt man sicherlich auch nicht immer rational und die Angst ist ein unbeständiger Partner im Leben. Man sollte sich vorher die Content Notes anschauen, aber Stil und Story entfalten viel Sog und konnten mich völlig gefangen nehmen. Von mir 5 Sterne und eine Empfehlung, wenn ihr mit dem Inhalt zurecht kommt. ❓Gibt es Themen in Büchern die dich triggern❓

"Madwoman" ist das erste (und wahrscheinlich einzige) Buch, welches ich außerhalb meines gewohnten New-Adult Genre gelesen habe. Der Klappentext klang sehr interessant und auch vom Pola-Verlag habe ich viel Positives gehört. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, doch leider war mir die Handlung danach etwas zu langatmig. Im Verlauf der Geschichte ist mir Clove immer unsympathischer geworden. Ihr psychischer Zustand, ihr Verhalten, ihr Kontrollwahn und ihr Drang nach gesunder Ernährung waren mir oftmals zu übertrieben und haben für mich einen zu großen Teil der Erzählung eingenommen. Das war garantiert so beabsichtigt und die Idee des Buches, doch meins war es leider nicht. "Madwoman" hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet, doch konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Danke an Pola und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Ein starkes Buch über einige triggernde Themen. Sehr tiefgründig erzählt aus der Sicht unserer Protagonistin.
"Mad Woman" ist ein starkes Buch über die Angst in der Vergangenheit verloren gegangen zu sein und den Mut der Protagonistin, die sich nicht alles gefallen lässt. Am meisten die Charaktereentwicklung unserer Protagonistin, wenn man so merkt wo sie herkommt und was sie alles erlebt habt. Und ein ganz wichtiges Thema ist das Mutter sein und werden. Das gewiss kein Zuckerschlecken ist. Kann das Buch wirklich empfehlen!
Madwoman ist hart, aufwühlend und ungerecht. Gleichzeitig macht das Buch aber auch Mut.
“Wir erlösen kranke Tiere von ihrem Leid, damit sie keine Qualen erleiden, damit sie den Rest der Gruppe nicht anstecken. Männer lassen wir leben.“ (Kapitel 1) 𝗪𝗼𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀? Clove ist in einem gewalttätigen Elternhaus aufgewachsen und hat sich ihr normales Leben hart erarbeitet. Doch als sie Briefe aus dem Frauengefängnis bekommt, holt sie ihre Vergangenheit ein und ihre Geheimnisse scheinen nicht mehr sicher zu sein. 𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗮𝗿'𝘀? Madwoman ist kein Buch für nebenbei. Es befasst sich intensiv mit Themen wie Vergangenheitsbewältigung, Traumata und Mutterschaft, ganz unbeschönigt. Und es spielt jede Menge Gesellschaftskritik, gerade in Bezug auf häusliche Gewalt, eine Rolle. Chelsea Bieker gelingt es jedoch diese Themen schonungslos, aber sensibel aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Clove ist getrieben vom Wunsch nach Heilung. Dem Wunsch, alles besser zu machen. Als Leserin fühlt man immer wieder ihre innere Zerrissenheit. Wie sie einerseits ihr hart erkämpftes Leben, die gespielte Normalität aufrechterhalten will. Andererseits versucht sie Verständnis für das Verhalten ihrer Mutter aufzubringen und durchlebt ihre ganze Vergangenheit erneut. Die stilistische Umsetzung hat mir richtig gut gefallen. So wendet sich Clove immer wieder direkt an ihre Mutter, spricht sie in du-Form an, wenn sie von der Vergangenheit erzählt. Das Buch konnte ich nur schwer zur Seite legen und war trotz der Dramatik mitgerissen. Das Ende hatte es auch noch mal so richtig in sich! Madwoman ist hart, aufwühlend und ungerecht. Gleichzeitig macht das Buch aber auch Mut und zeigt, dass man selbst immer Einfluss auf sein eigenes Leben nehmen kann und verschafft dadurch letztendlich Heilung.

“Madwoman” von Chelsea Bieker (ins Deutsche übersetzt von Jasmin Humburg) befasst sich mit dem Thema häusliche Gewalt und geht der Frage nach, inwieweit wir die Vergangenheit, die uns geprägt hat, wirklich hinter uns lassen können. Cloves Kindheit ist geprägt durch häusliche Gewalt. Als Erwachsene hat sie sich eine neue Identität aufgebaut in der niemand weiß, wer sie wirklich ist und lebt mit ihrer Familie das perfekte Vorstadtleben. Dann bekommt sie Post von ihrer Mutter, die für den Mord am Vater im Gefängnis sitzt, und Cloves Welt wird völlig auf den Kopf gestellt. Der Autorin gelingt es, durch verschiedene Zeitebenen zu springen und die Lesenden immer tiefer in Cloves Welt eintauchen zu lassen und eine vielschichtige, mindblowing Geschichte spannend und mitreißend zu erzählen, und das so leicht, als würde man einen einfachen Sommerroman lesen. Dabei ist es heftig zu lesen, was Trauma mit einem Menschen machen kann, auch wenn man es schwer nachfühlen kann, wie das Leben entgleist, wenn man es nicht selbst durchgemacht hat. Ein toller Roman, der das “private” Thema Femizid/häusliche Gewalt von der Beziehungs- auf die Gesellschaftsebene runterbricht und in der letzten Hälfte dann zum Thriller wird. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Intensiv, schmerzhaft und absolut eindringlich ❤️🩹
Clove führt nach außen das perfekte Leben: Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, ein schönes Haus und einen inspirierender Instagram-Feed. Doch was niemand sieht und weiß: Ihre Kindheit war geprägt von Gewalt und der ständigen Sorge um ihre Mutter. Nach einem traumatischen Erlebnis hat sie sich ein neues Leben aufgebaut – auf einer Lüge. Als sie plötzlich Post aus einem Frauengefängnis erhält, drohen die alten Wunden wieder aufzureißen und ihr Lügenkonstrukt zusammenzubrechen. Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zeichnet so ein vielschichtiges Bild von Cloves Leben. Besonders eindringlich fand ich die Form, in der sie ihre Worte direkt an ihre Mutter richtet – dadurch ist man beim Lesen ganz nah dran, und die Wucht ihrer Verletzungen und Sehnsucht wird noch spürbarer. Madwoman zeigt schonungslos, wie häusliche Gewalt Familien zerstört und wie sehr Traumata nachwirken – auch über Generationen hinweg. Ich habe unglaublich mit Clove mitgefühlt, ihre innere Zerrissenheit hat mich sehr berührt. Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal eine unerwartete Wendung, die mich richtig gepackt hat. Es ist definitiv kein leichtes Buch, und man sollte sich die Triggerwarnungen unbedingt durchlesen. Wenn man damit umgehen kann, erwartet einen eine Geschichte, die aufwühlt, bewegt – und lange nachhallt.
Feminismus meets InstaFeed
Bist du deine Vergangenheit? -Rezensionsexemplar- . Genre: Ein Roman voll mit schwarzen Humor, Feminismus & reflektierten Mamasein. . Setting: Clove führt das Vorzeigeleben. Biomarkt, Yoga, alles für die Tochter - perfekt für den InstaFeed. Dann erreich sie ein Brief aus dem Frauengefägnis & die Vergangenheit droht sie einzuholen. . Schnapp dir einen Kaffee & lass dich mitnehmen
Ein Roman, der fesselt aber auch traurig und unglaublich wütend macht
Chelsea Bieker erzählt uns in ihrem Roman "Madwoman" die zutiefst erschütternde Lebensgeschichte von Clove. Clove lebt mit Mann und Kind in einer Welt, die sie sich durch Lügen aufgebaut hat. Niemand kennt ihre Geschichte, auch ihr Mann nicht. Clove lebt in ihrer selbstgemachten Welt, die von Kontrolle und übertriebenem Gesundheitsbewusstsein geprägt ist. Durch einen Brief, den ihr ihre Mutter aus dem Gefängnis schreibt, kommt ihre verdrängte Vergangenheit wieder hoch. Was passiert, wenn ihr Mann davon erfährt? Wie wird sie mit der erneuten Konfrontation mit dem Erlebten fertig? Der Roman ist keine leichte Kost, schildert er doch auf sehr eindrückliche Weise, wie sich häusliche Gewalt in der Familie auswirkt und auch Auswirkungen auf nachfolgende Generationen hat. Die Schilderungen selbst sind teilweise so drastisch, dass ich das Buch zwischendurch weglegen musste, um tief durchzuatmen. Ich habe geschwankt zwischen Mitgefühl mit Clove, Traurigkeit und unglaublicher Wut. Wut auf die Männer, die ihren Familien das antun, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wut auf die Menschen, die wegsehen wenn in ihrem Umfeld alles auf häusliche Gewalt hindeutet. Es empfiehlt sich, die Triggerwarnung VOR der Lektüre des Romans zu lesen, die Schilderungen sind heftig und gerade deshalb beängstigend. Am Ende des Romans sind Hilfsorganisationen für Opfer häuslicher Gewalt aufgeführt, Anlaufstellen für Betroffene. Dank an die Autorin hierfür! Es sollte mehr Bücher dieser Art geben, die in Romanform ein so wichtiges Thema aufgreifen. Ich wünsche diesem Roman auch in Deutschland viele Leserinnen aber auch und besonders männliche Leser.
Langatmiger Anfang hinzu spannend man möchte mehr erfahren
Schreibstil📝✍️: Erzählend Spannung:⚡️Anfang eher langatmig/ Ende spannend Verständnis 🤔: einfach gehalten Inhalt📔: Spannungsaufbauend, hinterfragend Protagonist: Selbstkritisch, selbstreflektierend, ängstlich, mutig Themen: Gewalt, Neuanfang, Lügen/ Betrügen
"Madwoman" ist ein eindringlicher, emotional starker Roman über Traumata, weibliche Identität und die Macht einer Lüge. Chelsea Bieker verbindet psychologische Tiefe mit dunklem Humor und schafft eine Erzählung, die sowohl literarisch anspruchsvoll als auch spannend ist. Einen Stern ziehe ich ab für das etwas schleppend Tempo im Mittelteil des Buches. Außerdem gibt es zwischendurch Zeitsprünge in die Vergangenheit, die nicht als solche gekennzeichnet sind, was das Lesen erschweren kann. Insgesamt erhält das Buch von mir 4☆ und eine Empfehlung!
Ein Buch, das einen nicht kalt lassen kann. Leider ist es die Geschichte vieler Frauen und Kinder. Macht euch vorher schlau, ob das Buch was für euch ist, es kann triggern. Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Clove lebt das perfekte Vorstadtleben. Ihre Welt kreist um Yogastunden, achtsame Erziehungsmantras und einen inspirierenden Instagram-Feed. Doch hinter der makellosen Fassade verbirgt sich ein sorgsam konstruiertes Lügengeflecht. Niemand ahnt, wie unsicher Clove den Alltag als junge Mutter navigiert oder dass ihr Aufwachsen von Gewalt geprägt war. Nicht einmal ihr netter Ehemann weiß Bescheid. Als Clove unerwartet Post aus einem Frauengefängnis erhält, droht ihre Vergangenheit, sie einzuholen. Mit den Briefen drängen dunkle Erinnerungen ans Licht, und Clove ringt mit ihrer Identität. Wie stark hat das Trauma ihrer Kindheit sie geprägt? Kann jemand wie sie eine gute Mutter sein?
"Madwoman" ist ein eindringlicher, emotional starker Roman über Traumata, weibliche Identität und die Macht einer Lüge. Chelsea Bieker verbindet psychologische Tiefe mit dunklem Humor und schafft eine Erzählung, die sowohl literarisch anspruchsvoll als auch spannend ist. Einen Stern ziehe ich ab für das etwas schleppend Tempo im Mittelteil des Buches. Außerdem gibt es zwischendurch Zeitsprünge in die Vergangenheit, die nicht als solche gekennzeichnet sind, was das Lesen erschweren kann. Insgesamt erhält das Buch von mir 4☆ und eine Empfehlung!
Description
Clove lebt das perfekte Vorstadtleben. Ihre Welt kreist um Yogastunden, achtsame Erziehungsmantras und einen inspirierenden Instagram-Feed. Doch hinter der makellosen Fassade verbirgt sich ein sorgsam konstruiertes Lügengeflecht. Niemand ahnt, wie unsicher Clove den Alltag als junge Mutter navigiert oder dass ihr Aufwachsen von Gewalt geprägt war. Nicht einmal ihr netter Ehemann weiß Bescheid. Als Clove unerwartet Post aus einem Frauengefängnis erhält, droht ihre Vergangenheit, sie einzuholen. Mit den Briefen drängen dunkle Erinnerungen ans Licht, und Clove ringt mit ihrer Identität. Wie stark hat das Trauma ihrer Kindheit sie geprägt? Kann jemand wie sie eine gute Mutter sein?
Book Information
Author Description
Chelsea Bieker ist Journalistin und prämierte Autorin, sie erhielt u.a. den Rona Jaffe Writers‘ Award. Ihr Roman MADWOMAN stand auf der US-Bestsellerliste und war Buch des Monats bei der NEW YORK TIMES. Ihre Artikel erschienen u.a. in PEOPLE, MARIE CLAIRE UK, WALL STREET JOURNAL, THE PARIS REVIEW, GRANTA und THE CUT. Sie wuchs auf Hawaii und in Kalifornien auf, heute lebt sie mit ihrer Familie in Portland.
Posts
Mad Woman hatte ich per Zufall bei den Kindle Angeboten gefunden und da ich die Bücher vom Pola Verlag eigentlich sehr gerne mag und es mich direkt angesprochen hat, musste ich es einfach lesen. Das Thema ist keine leichte Kost und man sollte definitiv vor dem Lesen checken, ob es triggernde Inhalte geben könnte. Das Buch hat sich wirklich schnell lesen lassen, da es schön und auch leicht poetisch geschrieben ist, zudem sind die Kapitel kurz und es gibt Kapitel aus ihrer Kindheit und ihrem jetzigen Leben, das fand ich interessant weil sich so Stück für Stück ein Bild zusammengesetzt hat. Irgendwann hatte ich dann auch eine Idee, wo es hinführen könnte. Ich war beim Lesen einfach so oft wütend und traurig und man hat richtig Cloves Drang zur Selbstoptimierung und irgendwann auch "Wahnsinn" gespürt (der Titel hält was er verspricht). Kann das Buch nur empfehlen (wenn man mit der Thematik klarkommt).

Eine Geschichte, die mich nicht los gelassen hat. Sie macht traurig und wütend zugleich
Mad Women kommt mit einer größeren Wucht daher, als ich es jemals erwartet habe. Es hat mich unsagbar traurig und gleichzeitig wütend gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindrücklich und beschönigt nichts, sie führt das volle Ausmaß häuslicher Gewalt und deren Folgen, auch Generationen weiter, vor Augen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und doch musste ich es zwischendurch weglegen, einfach, um Verschnaufen zu können, da es inhaltlich wirklich sehr ungemütlich wird. Die Protagonisten würde ich nicht als Symphatieträger bezeichnen, aber sie sind authentisch mit Ecken und Kanten. Besonders berührt haben mich die zwischenmenschlichen Beziehungen und Freundschaften, welche alle auf ihre Art besonders sind und wahrscheinlich nur nachvollziebar, wenn man ähnliche Schicksale erlebt hat - hier beziehen ich mich vor allem auf Jane und Clove. Das Schicksal von Clove hat mich wirklich sehr berührt und selbst nach beenden des Buches schwebt mir die Geschichte noch im Kopf. Sie macht wütend auf jeden der wegsieht und noch wütender auf die Menschen, die anderen so etwas antun. Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, tragen oft im hohen Alter noch die Folgen davon . Besonders gut wird hier verdeutlicht, wie die Folgen auch Generationen später noch weitergereicht werden. Ein wirklich sehr anspruchsvoller Roman, der mit bedacht gelesen werden sollte. Was ich mir gewünscht hätte: wenn die Zeitsprünge gekennzeichnet worden wären.
Clove führt ein nahezu perfektes Leben. Sie hat einen Mann, zwei süße Kinder und ein Haus. Einen gesunden Lifestyle hat sie auch, Yoga, Meditation, gesundes Essen. So versucht sie sich immer weiter zu optimieren. Scheinbar alles toll aber in ihr brodelt es. Geplagt von vielen Ängsten und dauerhaftem Stress durch die Kinder drängt sich auch noch die Vergangenheit in die Gegenwart. Cloves Kindheit war geprägt von häuslicher Gewalt und ständiger Angst um ihre Mutter. Nach einem traumatischen Erlebnis taucht sie ab und erfindet sich komplett neu. Ihr aktuelles Leben basiert auf einer Lüge aber wie lange kann sie die noch aufrecht erhalten? Packend, poetisch und sensibel wird die Geschichte von Clove erzählt. Zwischen dem jetzt gibt es viele Rückblenden, in denen wir einen Einblick in Cloves Kindheit bekommen. Die Protagonistin ist wunderbar gezeichnet. Ihre innere Zerrissenheit, die Liebe zu den Kindern, das Verdrängen, alles ganz toll geschrieben. Sie sehnt sich nach ihrer Mutter, gleichzeitig will sie nichts mit ihr zu tun haben. Zwischendurch gab es mal kleinere Längen und zum Ende hin nimmt das Buch nochmal ordentlich Fahrt auf. Eine für mich sehr überraschende Wendung gab es auch noch. Wurde noch richtig spannend. Wer sich für dieses Buch interessiert, bitte unbedingt vorher die Triggerwarnung lesen! Es ist schon ziemlich heftig. Für alle Leser, die die Warnung nicht abschreckt, möchte ich das Buch sehr gern weiterempfehlen.
War mal ‘was anderes
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Ich habe schon einige Bücher vom Pola-Verlag gelesen und fand sie richtig toll, da sie mich zum Nachdenken anregen. Bei der Lesejury hatte ich noch einige Prämienpunkte übrig, weshalb ich mir dieses Buch geholt habe. Um was geht es? Clove lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern ein gutes Leben. Eines Tages bekommt sie allerdings Post von ihrer Mutter aus dem Frauengefängnis. Clove hatte eine schwere Kindheit mit ihren Eltern und hat ihrer neuen Familie erzählt, dass ihre Eltern gestorben sind. Die Vergangenheit droht sie, einzuholen, und ihr schönes Leben, was sie sich aufgebaut, könnte zerfallen... Meine Meinung Nach einem wackeligen Start hatte ich spannende Lesestunden mit dem Buch! Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Cloves Sicht erzählt. An sich kann man da nichts bei mir falsch machen, allerdings spricht Clove in dem Buch ihre Mutter an und springt relativ oft in den Zeiten, was meinen Lesefluss gestört hat. Man wird direkt in die Handlung hineingeschmissen und ich brauchte ein wenig Zeit, um mich zurechtzufinden. Als ich mich orientieren konnte, wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Das letzte Drittel hat es Plottwist-mäßig nochmal in sich gehabt, was mich positiv überrascht hat. Clove konnte ich von Anfang bis Ende nicht so richtig einschätzen und ich könnte gar nicht sagen, ob ich sie sympathisch fand oder nicht. Sie ist auf jeden Fall facettenreich mit Ecken und Kanten, was sie spannend gemacht hat. Die angesprochenen Themen haben mich zum Nachdenken angeregt und die Bedrohung aus der Vergangenheit haben die Geschichte fesselnd gemacht. Alles in allem ein gelungener Roman!

WERBUNG | Rezensionsexemplar ✨ Rezension ✨ Madwoman | Chelsea Bieker | Pola | 400 Seiten | Übersetzt von Jasmin Humburg | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ In Madwoman begleiten wir Clove, verheiratet, zwei Kinder und alles voll im Griff. Zumindest so lange, bis sie Post aus dem Gefängnis erhält. Denn entgegen dem, was sie ihrem Mann erzählt hat, ist ihre Mutter nicht tot, sondern sitzt ein. Das sorgsam aufgebaute Konstrukt eines Lebens bricht zusammen und die Vergangenheit flutet Cloves Gedanken und dann auch ihr Leben. Wir erhalten hier sehr emotionale Rückblicke in eine Kindheit, geprägt von Alkohol, Drogen und vor allem Gewalt. Immer spricht unsere Protagonistin dabei direkt ihre Mutter an und so hat man ein sehr kindliches und emotionales Gefühl beim lesen, was mich völlig gefangen hat, die Geschichte aber stellenweise nur schwer erträglich macht. Ich konnte Cloves Verhalten nicht immer verstehen, aber wenn man so traumatisiert ist wie sie, handelt man sicherlich auch nicht immer rational und die Angst ist ein unbeständiger Partner im Leben. Man sollte sich vorher die Content Notes anschauen, aber Stil und Story entfalten viel Sog und konnten mich völlig gefangen nehmen. Von mir 5 Sterne und eine Empfehlung, wenn ihr mit dem Inhalt zurecht kommt. ❓Gibt es Themen in Büchern die dich triggern❓

"Madwoman" ist das erste (und wahrscheinlich einzige) Buch, welches ich außerhalb meines gewohnten New-Adult Genre gelesen habe. Der Klappentext klang sehr interessant und auch vom Pola-Verlag habe ich viel Positives gehört. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, doch leider war mir die Handlung danach etwas zu langatmig. Im Verlauf der Geschichte ist mir Clove immer unsympathischer geworden. Ihr psychischer Zustand, ihr Verhalten, ihr Kontrollwahn und ihr Drang nach gesunder Ernährung waren mir oftmals zu übertrieben und haben für mich einen zu großen Teil der Erzählung eingenommen. Das war garantiert so beabsichtigt und die Idee des Buches, doch meins war es leider nicht. "Madwoman" hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet, doch konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Danke an Pola und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Ein starkes Buch über einige triggernde Themen. Sehr tiefgründig erzählt aus der Sicht unserer Protagonistin.
"Mad Woman" ist ein starkes Buch über die Angst in der Vergangenheit verloren gegangen zu sein und den Mut der Protagonistin, die sich nicht alles gefallen lässt. Am meisten die Charaktereentwicklung unserer Protagonistin, wenn man so merkt wo sie herkommt und was sie alles erlebt habt. Und ein ganz wichtiges Thema ist das Mutter sein und werden. Das gewiss kein Zuckerschlecken ist. Kann das Buch wirklich empfehlen!
Madwoman ist hart, aufwühlend und ungerecht. Gleichzeitig macht das Buch aber auch Mut.
“Wir erlösen kranke Tiere von ihrem Leid, damit sie keine Qualen erleiden, damit sie den Rest der Gruppe nicht anstecken. Männer lassen wir leben.“ (Kapitel 1) 𝗪𝗼𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀? Clove ist in einem gewalttätigen Elternhaus aufgewachsen und hat sich ihr normales Leben hart erarbeitet. Doch als sie Briefe aus dem Frauengefängnis bekommt, holt sie ihre Vergangenheit ein und ihre Geheimnisse scheinen nicht mehr sicher zu sein. 𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗮𝗿'𝘀? Madwoman ist kein Buch für nebenbei. Es befasst sich intensiv mit Themen wie Vergangenheitsbewältigung, Traumata und Mutterschaft, ganz unbeschönigt. Und es spielt jede Menge Gesellschaftskritik, gerade in Bezug auf häusliche Gewalt, eine Rolle. Chelsea Bieker gelingt es jedoch diese Themen schonungslos, aber sensibel aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Clove ist getrieben vom Wunsch nach Heilung. Dem Wunsch, alles besser zu machen. Als Leserin fühlt man immer wieder ihre innere Zerrissenheit. Wie sie einerseits ihr hart erkämpftes Leben, die gespielte Normalität aufrechterhalten will. Andererseits versucht sie Verständnis für das Verhalten ihrer Mutter aufzubringen und durchlebt ihre ganze Vergangenheit erneut. Die stilistische Umsetzung hat mir richtig gut gefallen. So wendet sich Clove immer wieder direkt an ihre Mutter, spricht sie in du-Form an, wenn sie von der Vergangenheit erzählt. Das Buch konnte ich nur schwer zur Seite legen und war trotz der Dramatik mitgerissen. Das Ende hatte es auch noch mal so richtig in sich! Madwoman ist hart, aufwühlend und ungerecht. Gleichzeitig macht das Buch aber auch Mut und zeigt, dass man selbst immer Einfluss auf sein eigenes Leben nehmen kann und verschafft dadurch letztendlich Heilung.

“Madwoman” von Chelsea Bieker (ins Deutsche übersetzt von Jasmin Humburg) befasst sich mit dem Thema häusliche Gewalt und geht der Frage nach, inwieweit wir die Vergangenheit, die uns geprägt hat, wirklich hinter uns lassen können. Cloves Kindheit ist geprägt durch häusliche Gewalt. Als Erwachsene hat sie sich eine neue Identität aufgebaut in der niemand weiß, wer sie wirklich ist und lebt mit ihrer Familie das perfekte Vorstadtleben. Dann bekommt sie Post von ihrer Mutter, die für den Mord am Vater im Gefängnis sitzt, und Cloves Welt wird völlig auf den Kopf gestellt. Der Autorin gelingt es, durch verschiedene Zeitebenen zu springen und die Lesenden immer tiefer in Cloves Welt eintauchen zu lassen und eine vielschichtige, mindblowing Geschichte spannend und mitreißend zu erzählen, und das so leicht, als würde man einen einfachen Sommerroman lesen. Dabei ist es heftig zu lesen, was Trauma mit einem Menschen machen kann, auch wenn man es schwer nachfühlen kann, wie das Leben entgleist, wenn man es nicht selbst durchgemacht hat. Ein toller Roman, der das “private” Thema Femizid/häusliche Gewalt von der Beziehungs- auf die Gesellschaftsebene runterbricht und in der letzten Hälfte dann zum Thriller wird. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Intensiv, schmerzhaft und absolut eindringlich ❤️🩹
Clove führt nach außen das perfekte Leben: Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, ein schönes Haus und einen inspirierender Instagram-Feed. Doch was niemand sieht und weiß: Ihre Kindheit war geprägt von Gewalt und der ständigen Sorge um ihre Mutter. Nach einem traumatischen Erlebnis hat sie sich ein neues Leben aufgebaut – auf einer Lüge. Als sie plötzlich Post aus einem Frauengefängnis erhält, drohen die alten Wunden wieder aufzureißen und ihr Lügenkonstrukt zusammenzubrechen. Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zeichnet so ein vielschichtiges Bild von Cloves Leben. Besonders eindringlich fand ich die Form, in der sie ihre Worte direkt an ihre Mutter richtet – dadurch ist man beim Lesen ganz nah dran, und die Wucht ihrer Verletzungen und Sehnsucht wird noch spürbarer. Madwoman zeigt schonungslos, wie häusliche Gewalt Familien zerstört und wie sehr Traumata nachwirken – auch über Generationen hinweg. Ich habe unglaublich mit Clove mitgefühlt, ihre innere Zerrissenheit hat mich sehr berührt. Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal eine unerwartete Wendung, die mich richtig gepackt hat. Es ist definitiv kein leichtes Buch, und man sollte sich die Triggerwarnungen unbedingt durchlesen. Wenn man damit umgehen kann, erwartet einen eine Geschichte, die aufwühlt, bewegt – und lange nachhallt.
Feminismus meets InstaFeed
Bist du deine Vergangenheit? -Rezensionsexemplar- . Genre: Ein Roman voll mit schwarzen Humor, Feminismus & reflektierten Mamasein. . Setting: Clove führt das Vorzeigeleben. Biomarkt, Yoga, alles für die Tochter - perfekt für den InstaFeed. Dann erreich sie ein Brief aus dem Frauengefägnis & die Vergangenheit droht sie einzuholen. . Schnapp dir einen Kaffee & lass dich mitnehmen
Ein Roman, der fesselt aber auch traurig und unglaublich wütend macht
Chelsea Bieker erzählt uns in ihrem Roman "Madwoman" die zutiefst erschütternde Lebensgeschichte von Clove. Clove lebt mit Mann und Kind in einer Welt, die sie sich durch Lügen aufgebaut hat. Niemand kennt ihre Geschichte, auch ihr Mann nicht. Clove lebt in ihrer selbstgemachten Welt, die von Kontrolle und übertriebenem Gesundheitsbewusstsein geprägt ist. Durch einen Brief, den ihr ihre Mutter aus dem Gefängnis schreibt, kommt ihre verdrängte Vergangenheit wieder hoch. Was passiert, wenn ihr Mann davon erfährt? Wie wird sie mit der erneuten Konfrontation mit dem Erlebten fertig? Der Roman ist keine leichte Kost, schildert er doch auf sehr eindrückliche Weise, wie sich häusliche Gewalt in der Familie auswirkt und auch Auswirkungen auf nachfolgende Generationen hat. Die Schilderungen selbst sind teilweise so drastisch, dass ich das Buch zwischendurch weglegen musste, um tief durchzuatmen. Ich habe geschwankt zwischen Mitgefühl mit Clove, Traurigkeit und unglaublicher Wut. Wut auf die Männer, die ihren Familien das antun, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wut auf die Menschen, die wegsehen wenn in ihrem Umfeld alles auf häusliche Gewalt hindeutet. Es empfiehlt sich, die Triggerwarnung VOR der Lektüre des Romans zu lesen, die Schilderungen sind heftig und gerade deshalb beängstigend. Am Ende des Romans sind Hilfsorganisationen für Opfer häuslicher Gewalt aufgeführt, Anlaufstellen für Betroffene. Dank an die Autorin hierfür! Es sollte mehr Bücher dieser Art geben, die in Romanform ein so wichtiges Thema aufgreifen. Ich wünsche diesem Roman auch in Deutschland viele Leserinnen aber auch und besonders männliche Leser.
Langatmiger Anfang hinzu spannend man möchte mehr erfahren
Schreibstil📝✍️: Erzählend Spannung:⚡️Anfang eher langatmig/ Ende spannend Verständnis 🤔: einfach gehalten Inhalt📔: Spannungsaufbauend, hinterfragend Protagonist: Selbstkritisch, selbstreflektierend, ängstlich, mutig Themen: Gewalt, Neuanfang, Lügen/ Betrügen
"Madwoman" ist ein eindringlicher, emotional starker Roman über Traumata, weibliche Identität und die Macht einer Lüge. Chelsea Bieker verbindet psychologische Tiefe mit dunklem Humor und schafft eine Erzählung, die sowohl literarisch anspruchsvoll als auch spannend ist. Einen Stern ziehe ich ab für das etwas schleppend Tempo im Mittelteil des Buches. Außerdem gibt es zwischendurch Zeitsprünge in die Vergangenheit, die nicht als solche gekennzeichnet sind, was das Lesen erschweren kann. Insgesamt erhält das Buch von mir 4☆ und eine Empfehlung!
Ein Buch, das einen nicht kalt lassen kann. Leider ist es die Geschichte vieler Frauen und Kinder. Macht euch vorher schlau, ob das Buch was für euch ist, es kann triggern. Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Clove lebt das perfekte Vorstadtleben. Ihre Welt kreist um Yogastunden, achtsame Erziehungsmantras und einen inspirierenden Instagram-Feed. Doch hinter der makellosen Fassade verbirgt sich ein sorgsam konstruiertes Lügengeflecht. Niemand ahnt, wie unsicher Clove den Alltag als junge Mutter navigiert oder dass ihr Aufwachsen von Gewalt geprägt war. Nicht einmal ihr netter Ehemann weiß Bescheid. Als Clove unerwartet Post aus einem Frauengefängnis erhält, droht ihre Vergangenheit, sie einzuholen. Mit den Briefen drängen dunkle Erinnerungen ans Licht, und Clove ringt mit ihrer Identität. Wie stark hat das Trauma ihrer Kindheit sie geprägt? Kann jemand wie sie eine gute Mutter sein?
"Madwoman" ist ein eindringlicher, emotional starker Roman über Traumata, weibliche Identität und die Macht einer Lüge. Chelsea Bieker verbindet psychologische Tiefe mit dunklem Humor und schafft eine Erzählung, die sowohl literarisch anspruchsvoll als auch spannend ist. Einen Stern ziehe ich ab für das etwas schleppend Tempo im Mittelteil des Buches. Außerdem gibt es zwischendurch Zeitsprünge in die Vergangenheit, die nicht als solche gekennzeichnet sind, was das Lesen erschweren kann. Insgesamt erhält das Buch von mir 4☆ und eine Empfehlung!




















