Lamento

Lamento

Hardback
3.650
Deirdre MonaghanRob MartinMusikFeenkönigin

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Description

Luke flüsterte mir ins Ohr, so nah, dass seine Lippen mein Haar streiften: 'Sag mir, dass du mich wiedersehen willst.' Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige – und ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume. Immer wieder taucht darin ein faszinierender Junge auf, dessen geheimnisvolle Augen Deirdre verzaubern. Als ihr Luke eines Tages leibhaftig gegenübersteht, wird Deirdres Leben ausgesprochen aufregend … aber gleichzeitig schwebt sie nun in großer Gefahr. Sind ihre Gefühle für Luke stark genug, um einen uralten Fluch zu brechen? Spannend, geheimnisvoll, romantisch: Eine wunderbare Geschichte über geheime Wünsche und die Macht der Liebe!

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
352
Price
13.59 €

Posts

10
All
3

Joa 🫢

Lamento war keine besonders eindrückliche Story, die mir ewig im Gedächtnis bleiben wird. Ich fand es schön, die Schreibanfänge von Maggie Stiefvater zu lesen. Und an manchen Stellen habe ich bereits Bruchstücke ihres mittlerweile sehr einnehmenden und besonderen Schreibstils erkannt. Ihre Art zu formulieren und zu beschreiben ließ sich bereits erahnen und das hat mich total begeistert. Generell war auch die Geschichte eine sehr tolle Idee und ich hab jetzt richtig Lust mehr Elfen- und Feen-Geschichte zu lesen. 😍 Ich mochte das Buch schon irgendwie, aber es hatte nichts Besonderes, Einzigartiges oder sonst irgendwie Ergreifendes. Alles passiert sehr schnell hintereinander. Die Charaktere bekommen wenig bzw keine Tiefe und Beziehungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Die Emotionen haben mich auch nicht erreicht. Manche Momente zwischen Deirdre und ihrem Love-Interest waren jedoch bittersüß geschrieben. Das könnte ich sehr gut nachfühlen bzw mir die einhergehenden Emotionen vorstellen. Und das Ende war viel zu plötzlich und lässt mich etwas verloren zurück. 😅 Für Fans von Maggie Stiefvater kann ich es der Vollständigkeit halber empfehlen. Besonders wenn man gerade keine anderen Bücher von ihr mehr auf dem SuB hat. Vielleicht könnte man da allerdings auch lieber irgendeine ihrer Geschichten rereaden. 🫢 Allen anderen kann ich es nicht empfehlen. Dafür aber die Raven-Boys Reihe.❤️

2.5

So sehr ich die Werke von Maggie Stiefvater auch mag, man merkt hier deutlich, dass es eines der ersten Bücher war. Der Anfang war super, allerdings hat mich das Buch nach ca der Hälfte verloren und ich hab doch recht lange gebraucht für dieses kurze Buch. Die Hauptperson Deidre Würdenträger leider immer unsympathischer, je übernatürliche das Buch wurde. Zudem konnte ich die Chemie zwischen den Hauptpersonen nicht nachvollziehen. Schade, aber dieses Buch + Band 2 werden wohl ausziehen.

4

Ein schönes Buch für Zwischendurch.

Schöne Story, gut aufgebaut und nach und nach mit kleinen Häppchen an Informationen gefüttert und man will immer mehr wissen, um die weiteren Ungereimtheiten zu verstehen. Dies hat mich beim Lesen am Ball gehalten und was als kleines Buch zwischendurch geplant war (ich hab erst nach Beginn des Buches gecheckt, dass es auch 350 Seiten sind), hat mir viel Freude. Die Charaktere sind schön beschrieben und das abtauchen. In traditionelle Mythen ist schön verpackt und für den Leser aufbereitet. Es ist ein ständiges hin und her zwischen Gefühlen, der Weiterentwicklung der Charaktere (auch die Protagonistin muss die ganzen Infos verarbeiten) und den Building einer fast märchenhaften kleinen Welt. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es zum Rekordzeit verschlungen. Wer was kleines soll abgeschlossen ist für zwischendurch ist hier richtig. Es gibt zwar einen zweiten Band, der aber wohl im Grundsatz die gleiche Story aber aus einer Sicht eines Nebencharakters beschreibt, werde ich wohl nicht mehr lesen.

3

It really is a sweet little love story with a touch of Irish and Scottish folk story. You’ll notice that this one is Stiefvater’s first book, you get completely different characters than in her later well known book series. It is much sweeter and so innocent in the beginning and more tragic in the end. But something was missing. A specific bound I guess. Lament wasn’t that catching and special to me, maybe because it seemed to me that the whole story was a little too short. And Deidre was less shocked or confused than I expected her to be. Like everything happening was totally normal to her. Let’s be honest, I didn’t even like her. I would never want my 16 year old daughter to be like her. A little too naive I guess. But all in all I enjoyed the read and the setting and atmosphere in the book.

5

Inhalt Die 16 jährige Deidre spielt Harfe und findet ihr Leben, bis auf ihre musikalischen Auftritte, eigentlich recht normal und durchschnittlich. Als sie sich vor Aufregung vor einem Auftritt mal wieder Übergeben muss, steht plötzlich Luke hinter ihr, ein ihr völlig fremder Junge. Er streichelt ihr das Haar und versucht sie zu berühigen und schon bald kommen die beiden ins Gespräch. Luke spielt Flöte und die beiden beschließen ihre Auftritte zusammenzulegen und ein Duett zu spielen. Und so beginnt ihre Geschichte... Zitate "Grinsend parkte Luke neben dem Haus, holte meine Harfe heraus, kam um den Wagen herum und nahm mich fest bei der Hand. Gemeinsam gingen wir um die große Villa nach hinten, vorbei an zu Skulpturen geschnittenen Büschen und einem Springbrunnen - ein kleiner Junge, der in ein Becken pinkelte. Sollte ich je reich und berühmt werden, würde mich das viele Geld hoffentlich nicht so verkorksen, dass ich pinkelnde kleine Jungen als hübsche Gartendeko betrachtete." "Draußen empfind mich das satte Gold und tiefblau des Zwielichts. Lange Schatten in Form gespenstischer Bäume lagen über dem Garten. Glühwürmchen leuchteten im hohen Gras, und eine Trauertaube rief leise und traurig und schön. Ich setzte mich in die Mulde am Fuße eines Baumstamms und lehnte die Harfe an meine Schulter. Ich wusste nicht, was ich spielen sollte, also entlockte ich den Saiten nur eine kleine, einsame Melodie." "Recht lästig. Ich war gerade von einer Raubkatze halb zerfleischt worden, neben der sich der Weiße Hai wie ein übellauniger Goldfisch ausnahmt. Wenn das recht lästig war, wollte ich das ganze Ausmaß des Problems lieber nicht kennenlernen." "War es ein Hinweis darauf, wie verschieden die Planeten waren, auf denen wir lebten, dass es Lichtjahre dauerte, bis wir die Witze der jeweils anderen kapierten?" "Ich traf eine Entscheidug und rutschte neben ihn auf die Bank. Arm in Arm saßen wir da und starrten auf die schmierige Plastikspeisekarte, als wären wir ein ganz normales Pärchen und kein telekinetischer Freak in Begleitung ihres Feen-Meuchlers." Fazit "Lamento - Im Bann der Feenkönigin" ist der erste Band um die Feen von Maggie Stiefvater. Ich muss gestehen, dass ich nur durch Zufall und nur wegen des tollen Covers auf dieses Buch aufmerksam geworden bin - zusätzlich neugierig geworden bin ich jedoch durch die Tatsache, dass Maggie Stiefvater diese Romane geschrieben hat und ich von ihr bisher nur gutes gehört hatte. "Lamento" gibt es in diesem Fall jedoch schon ein bisschen länger, PAN hat diesen Roman nur nochmal neu aufgelegt und herausgebracht. Vor einigen Tagen schlug ich also die erste Seite auf und lies mich in eine Welt voller Feen, Magie und Geheimnissen entführen. Der Prolog beginnt mit der Geschichte über einen Jungen, der sich verzweifelt an der zerklüfteten Mauer eines Brunnens festklammert um nicht gesehen und gehört zu werden. Das erste Kapitel hingegen beginnt direkt damit, dass Deidre und ihre Mutter auf dem Weg zu einem Auftritt sind und Deidre, wie üblich, wieder furchtbar übel ist. Der Prolog und die nachfolgende Geschichte passen augenscheinlich erst einmal nicht zusammen, man braucht einige Zeit um zu verstehen, was diese beiden, scheinbar so unterschiedlichen Geschichten miteinander zu tun haben und wie sie sich verknüpfen lassen, doch bald ergibt auch das einen Sinn. Deidre ist ein gewöhnliches 16 jähriges Mädchen, in der Schule eher unscheinbar und mit wenig Freunden. Ihr bester Freund James ist der einzige der immer zu ihr hält und mit dem sie die ganze Geschichte über auch ihre Probleme und Sorgen teilt, immer darauf bedacht das beste für sie zu erreichen. James ist meiner Ansicht nach ein Bilderbuch-bester-Freund, doch auch hier ist es wie so oft: Gefühle sind mit im Spiel, doch Deidre verschließt die Augen und will garnicht wissen, dass ihr bester Freund in sie verliebt ist. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Luke und hat nichts anderes mehr im Sinn - ein typischer Teenager also. Mit ihrer Mutter versteht sich Deidre eher weniger, sie versucht sie immer zu bevormunden und ist der Meinung immer zu wissen was am besten für die 16 jährige ist, während ihr Vater sich hier komplett heraushält. Deidres Tante Delia ist sogar noch etwas schlimmer, ein richtiges gemeines Biest. Ich als Leser fand die Mutter eher unsympathisch, der Vater tritt insgesamt viel zu selten auf um wirklich eine Meinung entwickeln zu können außer der, dass er seine Tochter eher im Stich lässt. Und wie so oft hat die biestige Tante einen ganz besonderen Hintergrund... Deidre und Luke lernen sich auf einer Toilette kennen, während Deidre gerade dabei ist, ihren Mageninhalt geräuschvoll in eine Toilettenschüssel zu entleeren. Luke will ihr beistehen, streichelt ihr den Rücken und hält ihr das Haar aus dem Gesicht. Deidre ist diese Situation natürlich außerordentlich peinlich, doch schnell finden sie ein normales Gesprächsthema und freunden sich an. Der Leser wird schnell in den Bann dieser Geschichte gezogen, denn schnell wird klar, dass dies keine normale "Mädchen trifft Junge und sie verlieben sich" - Geschichte ist, hier ist Magie im Spiel. Immer seltsamere Dinge geschehen mit Deidre, plötzlich findet sie überall Kleeblätter, sieht Gestalten und nimmt Dinge wahr, die sonst kein anderer wahrzunehmen scheint. Luke, der immer wieder ihre Nähe sucht, bleibt ihr jedoch jegliche Erklärung schuldig und weicht immer wieder aus, während sie versucht herauszufinden was mit ihr los ist. Als Leser wissen wir auf Grund des Titels natürlich, dass das alles irgendetwas mit dem Feenreich zu tun hat, doch so richtig kommt man doch nicht hinter den Sinn des ganzen, bis sich plötzlich dann doch alles etwas aufklart. Es bleibt jedoch weiter spannend und man wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen, der Bann der Feenkönigin wirkt sich auch auf uns aus! Anders als in anderen Romanen sind die Feen hier keine kleinen, unscheinbaren und farbenfrohen Geschöpfe, dieses Mal sind die machtvoll, gefährlich, fordernd und hinterhältig. Ihnen gehört die Musik und jeder außergewöhnliche Musiker erregt ihre Aufmerksamkeit - denn niemand sollte so gut musizieren können wie die Feen selbst - und meistens ist die Aufmerksamkeit der Feen kein Geschenk. Ich persönlich finde diese Gestaltung und Darstellung dieser Fabelwesen definitiv besser als das ganze "Bling - bling - Super liebe, bunte, farbenfrohe Feen, Glitzer, Glitzer, mit viel rosa, zarte Geschöpfe, unglaublich zerbrechlich" - Klischee und bin begeistert von der Kraft, Macht und Beschreibung der Feen in Stiefvater's Roman. Endlich mal jemand der erkannt hat, dass auch dieses Klischee nicht immer erfüllt werden muss, und damit sogar mir - als Verachter der kitschigen Feenbildchen und -geschichten eine Begeisterung für diese Art von Geschöpfen aufdrücken konnte. Luke fand ich sehr sehr sympathisch, außerordentlich anziehend und definitiv spannend. Sein Charakter ist vielschichtig und etwas geheimnisvoll und macht den Leser sehr neugierig auf die Hintergründe und darauf, wie es weitergeht. Was hat Luke mit dem Feenreich zu tun, wieso taucht er so plötzlich auf? Was bedeuten all die Seltsamkeiten, die Deidre zufällig mitbekommt? Ist er am Ende sogar gefährlich? Ihr dürft gespannt sein, denn all diese Antworten könnt ihr in dem Roman finden - und das gibt sogar einen weiteren Pluspunkt: Am Ende klärt sich alles auf und es bleiben, zumindest für mich, keine Fragen mehr offen. Insgesamt konnten mich die Charaktere durchaus überzeugen, die Hauptprotagonisten Luke und Deidre, fand ich sehr gut dargestellt, mit viel Tiefgang, Romantik und guten Hintergrundgeschichten. Möglicherweise mag dem ein oder anderen die Liebesgeschichte der beiden zu schnell vorangeschritten sein, ich persönlich fand sie jedoch genau richtig und konnte mich damit auf jedenfall identifizieren. Die Nebencharaktere waren mal mehr oder weniger sympathisch, passten aber auf jedenfall in die Geschichte und niemand wirkte mehr oder weniger "unnötig", wie es bei manchen Romanen hin und wieder der Fall ist, jeder hatte seinen festen Platz in der Geschichte. Der Roman selbst war spannend, mitreißend, lustig, fesselnd und einfach nur wunderschön und ich bin sehr gespannt darauf, wie es im nächsten Band "Ballade" mit den Protagonisten weitergeht. Die Geschichte wurde in der Vergangenheit geschrieben und von Deidre's Sicht aus erzählt, die Kapitel waren ausreichend lang (manchmal fast sogar etwas zu lang), waren aber an den richtigen Stellen gesetzt. Die Sprache war flüssig und gut verständlich und die Schrift weder zu groß noch zu klein. Das Cover gefiel mir besonders gut (ein echter Blickfang) und wird auf jedenfall einen guten Platz in meinem Regal bekommen - sodass ich immer mal wieder einen Blick darauf werfen kann. Wertung: 5 von 5 Sternen! Mein herzlicher Dank geht an den PAN - Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

3

Nach dem etwas holprigen Start konnte ich mich der leicht unheimlichen Atmosphäre doch nicht entziehen und versuchte mit Deidre das Geheimnis der Feen und ihrer Familie zu entschlüsseln. Der angenehme Schreibstil und die sympathischen Nebencharaktere täuschen auch gut über die oberflächliche Liebesgeschichte und die teilweise nicht ganz schlüssige Handlung hinweg. Die Feen fand ich etwas übertrieben grausam, hier hätte ich gern mehr Hintergrund erfahren und das Ende hat mich ziemlich geschockt. Gut fand ich jedoch, dass es nicht die Kombination normales Mädchen verliebt sich in magisches Wesen war, sondern auch sie so einiges an Fähigkeiten bieten konnte und sich dessen auch bewusst war.

4

Kurzbeschreibung: Die sechzehnjährige Deirdre ist eine begabte Harfenspielerin, wenn nur nicht immer ihr Lampenfieber wäre. Als sie bei einem wichtigen Schulkonzert auftreten soll, ist ihr Lampenfieber so stark, dass sie sich in einen Nebenraum flüchtet. Nicht einmal ihr bester Freund James kann sie diesmal beruhigen. Erst als die sehnsuchtsvollen Töne einer Flöte an ihr Ohr dringen, merkt Deirdre, dass sie dort nicht allein ist: Vor ihr steht Luke, ein Junge, dem sie zwar noch nie begegnet ist, den sie aber trotzdem kennt - aus ihren Träumen. Durch gutes Zureden schafft er es tatsächlich, ihr Lampenfieber zu vertreiben. Gemeinsam spielen sie ein wunderbar trauriges, zutiefst bewegendes Lied und verzaubern damit nicht nur das Publikum. Doch kurz darauf verschwindet Luke, und lässt eine verwirrte Deirdre zurück. Deirdre, die sich unsterblich in Luke verliebt hat, macht sich auf die Suche nach ihm. Dabei gerät sie mitten hinein in einen magischen Krieg, der seit Jahrhunderten währt. Sie erfährt, dass Luke einst ein Königssohn war, dessen Vater sich von Feen verführen ließ. Mittlerweile ist er mehr Fee als Mensch, und seine Seele gehört schon seit ewigen Zeiten der grausamen Feenkönigin - und er muss in ihrem Auftrag Menschen töten. Sein neues Opfer soll niemand anders sein als Deirdre! Ist Deirdres Liebe stark genug, um den uralten Fluch zu brechen? Zur Autorin: Maggie Stiefvater, geboren 1981, führt in Virginia mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ein "Wildes Hippie-Leben", wie sie es selbst nennt. Sie arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin, mag Rock, besonders Celtic-Rock, und alte Autos. Wie Luke und Deirdre, die Helden in ihrem Romandebüt, spielt sie Harfe und Flöte. Lange Zeit lag ich reglos auf dem Marmor, während die Grabsteine die Stunden am Mond abzählten, der über sie hinwegwanderte und auf ihrer anderen Seite Vornamen erhellte, die seit Jahrzehnten niemand mehr ausgesprochen hatte. (Seite 165) Rezension: "Lamento" ist der Debütroman von Maggie Stiefvater. Deirdre Monaghan ist ein liebenswerter Charakter, weil sie ein sehr normaler Teenager ist, mit dem man sich als Leser gut identifizieren kann. Sie hat Probleme mit ihrer Mutter, die sie teilweise sehr bevormundet, der Vater hält sich aus jedweder Diskussion heraus und ihre Tante Delia ist ein richtiges Biest. Deirdre hat nur einen besten Freund, James, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und auf den sie sich immer verlassen kann. Luke Dillon, der Junge, der sie in seinen Bann zieht und in den sie sich Hals über Kopf verliebt, ist ein weiterer gut durchdachter Charakter, der sich schuldig fühlt für das, was er anderen angetan hat, was ihn sehr sympathisch macht. Gelungen finde ich auch die Einbindung der Musik, die für Deirdre und auch Luke eine sehr große Rolle spielt. Sie passt gut zu dem Feen-Thema des Buches und bringt einen Hauch von Mythologie mit ein. Die Nebencharaktere Brendan und Una, zwei Feen, und auch Sara, Deirdres Kollegin in der Eisdiele, haben mir sehr gut gefallen, da sie etwas Humor in die Geschichte miteinfließen lassen. Ich hoffe, im nächsten Band etwas mehr über die Familienverhältnisse von Deirdre zu erfahren, vor allem über Tante Delia und warum sie sich so gemein und gehässig verhält. Der 2. Band der "Books of Faerie"-Reihe wird bereits im Juni 2010 mit dem Titel "Ballade. Der Tanz der Feen" beim PAN-Verlag erscheinen und ich bin sehr gespannt, wie es mit Deirdre, Luke und James weitergehen wird. Zur Gestaltung des Buchs: Ein verträumt gestaltetes Cover, das gut zum Thema der Feen passt. Fazit: Maggie Stiefvater ist ein fantastisches, mystisches und in manchen Teilen auch spannendes Debüt gelungen. Ich empfehle es gerne weiter. Wertung: 4 von 5 Punkten

5

Beschreibung: Deidre ist 16 Jahre alt und eigentlich ein ganz normales Mädchen, wären da nicht diese seltsamen Träume, die sie Nacht für Nacht hat. In ihren Träumen erscheint ihr ein Junge, dessen Augen sie unbeschreiblich schön findet und dem sie vorher noch nie begegnet ist. Obwohl Deidre ist eine begnadete Harfenspielerin ist, hat sie vor jedem ihrer Auftritte extrem Lampenfieber. Als sie eines Tages eine wichtige Schulaufführung hat, ist sie so aufgeregt, dass sie sich von den anderen abkapselt und für sich allein sein möchte. Plötzlich hört sie die Melodie einer Flöte und Luke, der Junge aus ihren Träumen, steht vor ihr. Deidre weiß gar nicht wie sie reagieren soll und wird nur noch aufgeregter. Der Junge aus ihren Träumen versucht ihr Mut zu machen. Gemeinsam spielen sie bei der Schulaufführung und ernten großen Applaus. Doch nach der Aufführung ist Luke plötzlich spurlos verschwunden. Deidre beschließt, sich auf die Suche nach ihm zu begeben.. Dabei erfährt sie, dass Luke eine Fee ist, welcher einer bösen Feenkönigin unterliegt. Seine Aufgabe ist es, Menschen zu töten, auch Deidre.. Eigene Meinung: Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen! Ich bin normalerweise keine Schnellleserin, aber dieses Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen durchgehabt. Ich weiß noch wie ich im Bett lag, passende Musik hörte, es war dunkel und ich dieses Buch gelesen habe. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich mir viele der beschriebenen Szenen nahezu bildlich vorstellen konnte und auch davon träumte *grins*. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut und sorgt für ein einzigartiges Lesevergnügen. Selten habe ich mich so schnell in ein Buch einfinden und mit den Charakteren identifizieren können. Auch den 2. Band (Ballade - Der Tanz der Feen), bei dem ich mir nicht sicher bin, ob es sich um eine Fortsetzung oder mehr eine eigenständige Geschichte mit den selben und neuen Charakteren handelt, habe ich gelesen. Er hat mir ebenfalls gut gefallen, jedoch hat mich dieses nicht so sehr in den Bann gezogen, wie Lamento. Fazit: Ich bin von diesem Buch absolut begeistert und kann es uneingeschränkt jedem empfehlen, der sich für Feen interessiert. Könnte ich mehr als 5 Sterne vergeben, so würde ich es tun. Das Buch hat meiner Meinung nach jeden einzelnen davon verdient.

4

Recht lästig. Ich war gerade von einer Raubkatze halb zerfleischt worden, neben der sich der weiße Hai wie ein übellauniger Goldfisch ausnahm. Wenn das "recht lästig" war, wollte ich das ganze Ausmaß des Problems lieber nicht kennenlernen. 3,5 Sterne. Ich sollte meine Lektion endlich lernen. Wenn du einmal ein Buch im englischen Original gelesen hast, vermeide die deutsche Übersetzung wie der Teufel das Weihwasser. Die englische Ausgabe habe ich letztes Jahr an einem Abend begeistert durchgesuchtet, die deutsche Übersetzung mutete sich teilweise sehr holprig an und wollte mich nicht so recht in ihren Bann schlagen. Dennoch waren Deirdre, James und Luke tolle Charaktere, denen man gerne gefolgt ist.

3

Inhalt: Deirdre ist ein musikalisches Ausnahmetalent, ansonsten aber weitgehend unsichtbar und ziemlich normal. Aber dann steht bei einem Wettbewerb auf einmal Luke, der Junge ihrer Träume, vor ihr und meldet sie spontan zu einem Duett mit ihm um. Deirdre spielt besser als je zuvor und von da an lässt Luke sie nicht mehr los. Doch als in ihrer Umgebung immer mehr übernatürliche Phänomene auftreten, muss sie sich fragen, wer er wirklich ist - und welche Rolle sie spielt ... Meine Meinung: Ich wurde in meinen niedrigen Erwartungen überrascht, auch wenn das Buch lange nicht an spätere Werke der Autorin heran reicht. Die Geschichte ist tatsächlich ziemlich stereotypisch aufgebaut - bis dato unsichtbares Mauerblümchen als Protagonistin, das auf einmal neue Fähigkeiten entwickelt, dann der geheimnisvolle, düstere Junge, der plötzlich auftaucht, ein bester Freund, bei dem zumindest die Protagonistin nicht mehr empfindet, eine angespannte Beziehung zu der Mutter ... Einiges war somit vorhersehbar, auch wenn ich die genaueren Zusammenhänge und die Auflösung selbst nicht erraten habe. Anfangs wird der Leser sofort in die Geschichte hinein geworfen, nach einem ebenso unverständlichen wie spannungsaufbauenden Prolog geht es sofort mit dem Wettbewerb los. Da dieses Buch aber mit etwa 350 Seiten nicht sonderlich dick ist und der zweite Band aus der Sicht eines anderen Charakters ist, kann sich die Handlung kaum wirklich entfalten und entwickeln, ohne dass sie ihre Nachvollziehbarkeit direkt einbüßt. Inwieweit damit jetzt Potenzial verschenkt oder aber eben der Anspruch einer oberflächlichen Unterhaltungslektüre entsprochen wird, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Unterhaltsam ist die Story allemal. Zwar sind die Charaktere lange nicht so lebendig und vielschichtig und der Schreibstil noch nicht so atmosphärisch wie in Maggie Stiefvaters späteren Büchern, nichtdestotrotz ist die Geschichte aber sehr humorvoll geschrieben. Das liegt vor allem an Deirdre, die das Geschehen dauernd sarkastisch in Gedanken kommentiert. Aber auch ihr bester Freund James brachte mich mit seiner witzigen Art und seinen lockeren Sprüchen zum Grinsen. Zwar hatte ich keinerlei Problem damit, das Buch beiseite zu legen, dennoch ließ es sich flüssig durchlesen. Die geringe Seitenzahl bietet kaum Raum für Entwicklungen, das Ende ist weitgehend abgeschlossen, weshalb das Lesen des zweiten Teiles nicht zwingend erforderlich ist. Dennoch kann ich rückblickend sagen, dass sich das lohnt, weil das Potenzial da genutzt und weiter ausgearbeitet wird. Deirdre hat zumindest eine funktionierende Auffassungsgabe, und auch wenn sie sich schnell den entflammenden Gefühlen hingibt, erkennt sie zumindest rational die Hinweise. Auf die obligatorischen Minderwertigkeitskomplexe wird verzichtet und auch wenn sie unter starkem Lampenfieber mit einhergehendem Brechzwang leidet, findet sie im Verlauf der Geschichte doch zu Stärke. Alles in allem war sie mir sympathisch. Auch bei Luke deutet sich eine Tiefgründigkeit zumindest an, er ist ein faszinierender Charakter, obwohl die Liebesgeschichte vielleicht eine Spur zu schnell ablief. Was mir vermutlich am meisten gefallen hat, ist die Einbindung irischer Legenden rund um Feen - Freunde dieser Mythen kommen durchaus auf ihre Kosten. Schade eigentlich, dass die Thematik aufgrund der Kürze des Buches nur kurz angeschnitten werden kann. So bietet das Buch aber auf jeden Fall eine kurzweilige Unterhaltung. Fazit: Kurzweilige, weitgehend vorhersehbare und sehr humorvolle Unterhaltungslektüre, die nicht an spätere Werke der Autorin heranzureichen vermag

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