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Kim Jiyoung, Born 1982

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About the book

Longlisted • National Book Award (Translated Literature)
A New York Times Notable Book of 2020 and Editors' Choice Selection
Best Books of 2020 ― NPR, TIME Magazine, Chicago Public Library
Vulture • Best Books of the Year (So Far) A fierce international bestseller that launched Korea’s new feminist movement, Kim Jiyoung, Born 1982 follows one woman’s psychic deterioration in the face of rigid misogyny.
Truly, flawlessly, completely, she became that person.
In a small, tidy apartment on the outskirts of the frenzied metropolis of Seoul lives Kim Jiyoung. A thirtysomething-year-old “millennial everywoman,” she has recently left her white-collar desk job―in order to care for her newborn daughter full-time―as so many Korean women are expected to do. But she quickly begins to exhibit strange symptoms that alarm her husband, parents, and in-laws: Jiyoung impersonates the voices of other women―alive and even dead, both known and unknown to her. As she plunges deeper into this psychosis, her discomfited husband sends her to a male psychiatrist.
In a chilling, eerily truncated third-person voice, Jiyoung’s entire life is recounted to the psychiatrist―a narrative infused with disparate elements of frustration, perseverance, and submission. Born in 1982 and given the most common name for Korean baby girls, Jiyoung quickly becomes the unfavored sister to her princeling little brother. Always, her behavior is policed by the male figures around her―from the elementary school teachers who enforce strict uniforms for girls, to the coworkers who install a hidden camera in the women’s restroom and post their photos online. In her father’s eyes, it is Jiyoung’s fault that men harass her late at night; in her husband’s eyes, it is Jiyoung’s duty to forsake her career to take care of him and their child―to put them first.
Jiyoung’s painfully common life is juxtaposed against a backdrop of an advancing Korea, as it abandons “family planning” birth control policies and passes new legislation against gender discrimination. But can her doctor flawlessly, completely cure her, or even discover what truly ails her?
Rendered in minimalist yet lacerating prose, Kim Jiyoung, Born 1982 sits at the center of our global #MeToo movement and announces the arrival of writer of international significance.

Editions (7)

ISBN9781631496707
PublisherLiveright Publishing Corporation
Publication Date04/14/20
Pages176

Reviews & Ratings

1.7K ratings

294 reviews

4.2

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  • luzifer
    luzifer

    360 Followers

    4.0

    „Jiyoung dachte damals, dass eine Mutter einfach nur eine Mutter sei, und lachte, weil ihr die Worte irgendwie absurd vorkamen.“

    „Kim Jiyoung, geboren 1982“ erzählt ruhig, fast sachlich – und trifft gerade deshalb so hart. Ohne große Dramatik zeigt Cho Nam-Joo die kleinen, alltäglichen Ungerechtigkeiten, die sich über Jahre ansammeln und zermürben. Vieles wirkt erschreckend normal, beinahe unspektakulär und genau das macht die Lektüre so eindringlich. Der Roman verzichtet bewusst auf Trost oder einfache Auswege. Hoffnung schimmert nur selten durch, stattdessen bleibt ein nüchterner Blick auf strukturelle Ungleichheit und festgefahrene Rollenbilder. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges – leise erzählt und gerade deshalb lange im Kopf.

    Dec 29, 2025

  • bea777
    bea777

    483 Followers

    4.0

    Nüchtern und informativ beschreibt Cho Nam-Joo das Leben einer koreanischen Frau.

    Kim Jiyoung wird 1982 als mittleres Kind einer koreanischen Familie in Seoul geboren. Ihre ältere Schwester und Kim erfahren schon früh, dass die Wünsche und Ziele von Frauen und Mädchen weniger zählen als die der Jungen und Männer. Sie haben schlechtere Bedingungen bei der Wahl des Berufes und müssen sehr häufig die eigene Karriere hinten an Stellen, wenn sie heiraten und spätestens, wenn sich das erste Kind ankündigt. Auch wenn man eine starke Solidarität unter den Frauen spürt, gibt es doch auch immer wieder traditionelle Denkweisen, bspw. wenn die junge Ehefrau nicht gleich schwanger wird oder sich ein Mädchen als Nachwuchs ankündigt. Man spürt beim Lesen deutlich die Zerrissenheit der weiblichen Protagonist*innen. Das traditionelle Wertesystem zu durchbrechen ist schwer. Die durch Cho Nam-Joo beschriebenen Übergriffe durch Männer und ihre stellenweise Verachtung, die damit verbundene Unsicherheit und Ängste bei den Frauen wird trotz der nüchternen und schnörkellosen Schreibweise sehr gut transportiert. Der Schreibstil passt aus meiner Sicht sehr gut zur Handlung und der Situation der Frauen- unaufgeregt, etwas belanglos und unauffällig. Dennoch konnte mich das Buch nicht gänzlich überzeugen und ich musste mich bemühen, der Handlung zu folgen. Die verschiedenen Informationen (mit Quellen belegt) zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben mir sehr gut gefallen und haben aus meiner Sicht dem Lesefluss keinen Abbruch getan.

    Mar 18, 2025

  • greenwitchthinks
    greenwitchthinks

    161 Followers

    4.0

    Wenn Erwartungen ein Leben formen

    Das Buch ist eine kurze, aber unglaublich ehrliche Prosa, die nicht nur für Südkorea spricht, sondern für Frauen auf der ganzen Welt. Die Geschichte gibt uns einen Überblick über Kim Jiyoungs Leben. Von ihrer Geburt über Kindheit und Schulzeit bis hin zur Arbeitswelt, dem Muttersein und ihrem weiteren Erwachsenwerden. Schon früh beobachtet sie die Welt um sich herum und lernt, sich anzupassen. Eine Anpassung, die eng mit dem Frausein verbunden ist: geprägt von Druck, Traditionen und Erwartungen. Immer wieder wird deutlich, dass von ihr erwartet wird, jede Rolle zu erfüllen, die einer Frau zugeschrieben wird. Sie versucht, all dem gerecht zu werden. Und doch schafft sie es nicht, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Der Druck hinterlässt Spuren. Sie wird krank, erschöpft und depressiv. Beim Lesen war ich stellenweise sprachlos, müde und gleichzeitig wütend. Vor allem deshalb, weil ich mich als Frau in vielen Momenten dieser Erzählung wiedergefunden habe. Genau das macht dieses Buch zu so einem starken Sprachrohr. Die Autorin schafft es, Erfahrungen sichtbar zu machen, die oft übersehen oder als selbstverständlich hingenommen werden. Der Schreibstil ist passend direkt und minimalistisch gehalten. Ohne große Ausschmückungen trifft er genau ins Schwarze und verstärkt die Wirkung der Geschichte. Nur das Ende hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Ich hätte mir gewünscht, mehr über Kim Jiyoung selbst zu erfahren und ihre Geschichte ausklingen zu sehen. Stattdessen übernimmt ihr Therapeut das letzte Wort und spricht zunehmend über sie und schließlich über sich selbst. Es wirkte fast so, als würde ihre Geschichte aus der Hand genommen und zu seiner werden. Das hat mich ehrlich gesagt etwas unzufrieden zurückgelassen. Trotzdem bleibt dieses Buch für mich eine eindringliche und wichtige Lektüre, die lange nachhallt und zum Nachdenken zwingt.

    Apr 11, 2026

3 of 294 reviews

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Page-based comments

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miss.amanogawa
miss.amanogawaMar 3, 2025

Meine Begeisterung hält sich ein wenig in Grenzen. Ja, der Umgang mit dem weiblichen Geschlecht ist wirklich empörend. Ich fühle Wut und Aufgebrachtheit. Aber dass das Buch so gehyped wird, erschließt sich mir leider nicht.

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