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Horror

Ghost Station

3.6(80)
Language
English
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About the book

"Relentlessly creepy and fantastically atmospheric...Ghost Station is space horror at its best."-The New York Times

A crew must try to survive on an ancient, abandoned planet in the latest space horror novel from S.A. Barnes, acclaimed author of Dead Silence.

An abandoned planet. A hidden past. A deadly danger.

Psychologist Dr. Ophelia Bray has dedicated her life to the study and prevention of Eckhart-Reiser syndrome (ERS)-the most famous case of which resulted in the brutal murders of twenty-nine people. It's personal to her, and when she's assigned to a small exploration crew who recently suffered the tragic death of a colleague, she wants to help. But as they begin to establish residency on an abandoned planet, it becomes clear that the crew is hiding something.

And Ophelia's crewmates are far more interested in investigating the eerie, ancient planet and unraveling the mystery behind the previous colonizers' hasty departure than opening up to her.

That is, until their pilot is discovered gruesomely murdered. Is this Ophelia's worst nightmare starting-a wave of violence and mental deterioration from ERS? Or is it something even more sinister?

Terrified that history will repeat itself, Ophelia and the crew must work together to figure out what's happening. But trust is hard to come by...and the crew members aren't the only ones keeping secrets.

Also by S.A. Barnes:
Dead Silence
Cold Eternity

Editions (3)

ISBN9781250884923
PublisherTor Nightfire
Publication Date05/13/24
Pages384

Reviews & Ratings

80 ratings

25 reviews

3.6

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  • bookhooked
    bookhooked

    1.1K Followers

    4.0

    "Sie erreicht den Zentralbereich und bleibt stehen. Der Schuh steht dort in den Schatten, ein heller Punkt auf der weiten, dunklen Metallfläche. Wie ein einsames Ruderboot auf dem weiten Ozean oder eine Rettungskapsel die immer tiefer ins Schwarze das Alls entschwindet, anstatt nach Hause zu fliegen. Unbehagen durchströmt Ophelia, als sie weitergeht, um den Schuh zu holen. Das Gefühl beobachtet zu werden, beschert ihr eine Gänsehaut. Sie glaubt nicht an Geister, nur an Traumata aus der Vergangenheit. Dass Menschen aus Angst und um den weiteren Schmerz zu vermeiden Dinge tun, mit denen sie genauso ungewollt wie unbewusst in einen Teufelskreis geraten. Aber echte Geister, die aus dem Grab klettern, um Rache an den Lebenden zu nehmen? Nein, niemals. Und doch...Die heruntergedimmte Deckenbeleuchtung flackert, als könnte der Generator nicht mal den drastisch reduzierten Strombedarf decken. Mach dich nicht lächerlich. Hier gibt es keine Geister. Es ist nicht mal jemand hier gestorben."

    Wieder ein Buch von S.A. Barnes, dass mir gut gefallen hat. Es kommt zwar nicht an Dead Silence heran, ist aber spannend erzählt. Ophelia Bray trägt ein schweres Erbe. Ihre Familie betreibt ein weltweit führendes Unternehmen, dass neben ein paar wenigen anderen, die politischen Geschicke der Menschen leiten. Dabei schrecken sie nicht vor Korruption, Vertuschung, Betrug oder gar Mord zurück. Ophelia, die den desaströsen Machtspiele ihrer Familie den Rücken gekehrt hat, versucht als Psychologin, die Verbrechen ihrer Verwandten, wieder gut zu machen. Dabei geht sie bis ans Äußerste und wird Teil der Crew vom Raumschiff Resilience, um die Mitglieder psychologische Unterstützung bei der Erkunden des Planeten Lyria 929-C zu bieten. Denn der lange Kälteschlaf und die Isolation auf engsten Raum, lässt die menschliche Psyche krank werden. Auf dem Planeten wurden Überreste einer außerirdischen Spezies entdeckt und sollen näher untersucht werden. Schnell wird klar, dass auf dem Planeten Seltsames vorgeht oder ist es etwa jemand aus der Crew, dessen psychische Probleme zu Brutalität und Mord führen? Schnell spitzt sich die Lage zu und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Während der ganzen Handlung hatte ich das Gefühl von Beklemmung, Paranoia und ständigen Stress, denn kaum ist die Crew gelandet, verbreitet die eisige Atmosphäre des Planeten und die unheimliche Raumstation diese Gefühle und dazu kommt sehr schnell das sich rapide veränderte Verhalten einzelner Crewmitglieder. SPOILER ALERT Die Crew findet nichts vor, wie erwartet, die Station scheint absichtlich beschädigt und verwüstet zu sein. Überall findet Ophelia Relikte der vorherigen Missionsmitglieder und fragt sich warum diese, zurück gelassen wurden. Da sie selber traumatische Erlebnisse auf einer vergleichbar eingerichteten Raumstation als Kind erfahren hat, wird sie zunehmend getriggert und bekommt Flashbacks. Hinzu kommt, dass die Crew ihr nicht vertraut. Das ganze macht das Lesen echt spannend, weil ich nie wusste was als nächstes passiert. Was ist echt und was Einbildung, warum verhalten sich einzelne Mitglieder der Crew zunehmend seltsam und was sind das für außerirdische Gebäude, die sie untersuchen sollen? Das Ende kam für mich etwas zu schnell und hat mich nicht ganz zufrieden gestellt, aber ansonsten war es ein spannendes Erlebnis auf Lyria 929-C. "Es braucht Mut, sich der Dunkelheit in sich zu stellen, seinen schlimmsten Ängsten." Ich werde bei der Autorin auf jeden Fall am Ball bleiben.

    Jan 13, 2026

  • east
    east

    827 Followers

    3.5

    Stimmen im Wind eines fremden Planeten

    Ophelia Bray soll als Psychologin ein Weltall-Außenteam auf die nächste Routinemission begleiten, um dem Team den Verlust eines Crewmitglieds unter ungeklärten Umständen zu erleichtern. Doch schon zu Beginn häufen sich die Probleme. Die Crew vertraut ihr nicht und verschweigt ihr etwas. Als sie dann auf dem Zielplaneten eintreffen, finden sie nicht nur eine verlassene Station des Konkurrenzunternehmens und die Ruinen einer untergegangenen Zivilisation, auch eines der Crewmitglieder findet unter brutalen Umständen den Tod. Auf der Suche nach Antworten muss Ophelia schon bald an ihrem eigenen Verstand zweifeln… Mit Dead Silence ist S.A. Barnes ein extrem spannendes Sci-Fi-Horror-Debüt gelungen und auch Ghost Station versprach wieder viel eisiges Weltall, viel Spannung und auch Grusel. Aber mit Dead Silence mithalten konnte es leider nicht. Ophelia ist eine sehr eigenwillige Protagonistin, die sehr viel Trauma mit sich herumschleppt und meint, es in Schach halten zu können, indem sie Psychologie studiert und eine kollektive Schuld zu begleichen versucht. Überraschung, das funktioniert nicht. Sie ist sehr darauf fixiert, das Verhalten der anderen Protagonisten nur durch die Psychologie-Brille zu betrachten, was ziemlich abgehoben wirkt und auch etwas nervt. Zum Glück macht sie mit der Zeit eine Charakterentwicklung durch, wenn auch unter sehr fraglichen Umständen. Die Handlung klingt vielversprechend und die Atmosphäre ist gekonnt gruselig und eisig, es wird richtig kalt beim Lesen. Das Problem des Buches liegt eher dabei, dass der Autorin der Handlungs- und Spannungsbogen etwas verrutscht ist. Der Prolog der Geschichte dauert zu lange, bis die Handlung richtig in den Gang kommt und aus Unwohlsein und Neugierde wirklich Grusel und Spannung wird, vergeht die Hälfte des Buches. Richtig Schlag auf Schlag geh es erst ab dem Ende des zweiten Drittels. Es war vorher keineswegs langweilig oder unspektakulär, das Buch ist einfach schlecht eingeteilt. Die Zeit -vom Beginn der Haupthandlung bis zur Enthüllung der Bedrohung (was ja immer ein bisschen die Spannung des Unbekannten wegnimmt) und schließlich zum Finale- ist einfach zu kurz im Vergleich zum Rest des Buches. Es kommt gerade erst ein bisschen 2001: Odyssee im Weltraum – Stimmung auf, dann ist es auch schon vorbei. Leider gingen da dann einige Details zur eigentlichen Mission, zu der untergegangenen Zivilisation und schließlich auch zu der mysteriösen Bedrohung verloren. Schade, denn die Ansätze da waren sehr spannend (wenn auch ziemlich befremdlich). Das Ende des Buches kam dann ebenfalls zu schnell, da hätte gern mehr sein dürfen. Insgesamt bleibt ein solider Weltraum-Thriller mit Gruseleffekt, der auch, genau wie Dead Silence, viele gesellschaftskritische Themen anspricht, von Gier und Arroganz der Menschen bis zu Ausbeutung durch Megakonzerne, der es aber nicht so schafft, mit der Psyche zu spielen, wie es dem Vorgänger möglich war und dem leider ein paar Hintergrundinformationen fehlen. Unterhalten wurde ich trotzdem, ich hoffe einfach, dass mich das nächste Buch der Autorin dann wieder richtig begeistern kann.

    Stimmen im Wind eines fremden Planeten

    Mar 29, 2025

  • elarama
    elarama

    215 Followers

    3.5

    Das ist sicher nicht das stärkste Buch von S.A. Barnes. Aber hat definitiv wieder diesen dunklen, düsteren Vibe den ich so mag. Eine Raumstation, die Neue Person in einer eingespielten Crew, dunkle Geheimnis… das gibt eine ganz gute Mischung ab für einen klaustrophobischen Sci-Fi-Horror-Roman. Ich hab ihn jedenfalls nicht mehr oft aus der Hand gelegt.

    Jul 31, 2025

3 of 25 reviews

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