Cold Eternity
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Description
Book Information
Author Description
S. A. Barnes arbeitet tagsüber als Bibliothekarin und schreibt nachts Romane, die sie bisher unter Pseudonym veröffentlicht hat. Für ihr Horror-SF-Debüt ›Dead Silence‹ wurde sie 2022 mit dem Goodreads Choice Award in der Kategorie Science-Fiction ausgezeichnet. S. A. Barnes lebt mit zu vielen Büchern, zu vielen Hunden und einem sehr geduldigen Partner in Illinois.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Was ist der Preis für ein ewiges Leben?
Weltraumhorror. Warum bin ich da vorher noch nicht drauf gekommen? 🫠 Dieses Buch war wirklich gut! Ich hab mir gegruselt, es war spannend mit großen und kleinen Twists und das Setting war perfekt. 🥰 Vollkommen allein auf einem „verlassenen“ Raumschiff. Mich hat allein die Vorstellung daran gegruselt. 😵💫 Dann ist es doch umso schöner wenn man noch einen passiv-aktiven Mitfahrer namens Karl hat…ich mein…KARL? 🫣 Ich denke das war auf jeden Fall nicht das letzte Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. 🫢

📚 Inhalt Halley hat ein grosses Problem. So gross, dass sie untertauchen muss und zwar dringend. Denn einige einflussreiche und bekannte Personen sind hinter ihr her. Da kommt es ihr sehr gelegen, einen Job auf der «Elysium Fields» anzunehmen. Das Raumschiff beherbergt hunderte Menschen, die sich in einem Kälteschlaf befinden. Damals, vor hunderten von Jahren, wurde die Technologie als Revolutionär verkauft. Wer es sich leisten konnte, liess sich in den Kälteschlaf versetzen, um irgendwann wieder daraus erweckt zu werden. Doch leider stellte sich heraus, dass die Menschen nicht mehr erweckt werden können, zu geschädigt sind ihre Zellen. Halleys Aufgabe besteht nur darin, alle drei Stunden einen Knopf zu drücken und Kontrollgänge durch die Zimmer der «Passagiere» zu machen. Aber sie darf nicht jedes Stockwerk betreten, dies wurde ihr ausdrücklich von ihrem Arbeitgeber untersagt. Dies sei zu ihrer eigenen Sicherheit, denn das Raumschiff ist im Grunde ziemlich renovierungsbedürftig. Obwohl Halley sich alleine an Bord befinden soll, bemerkt sie rasch merkwürdige Ereignisse. Unsicher, ob sie sich diese einbildet oder sie wirklich nicht alleine ist, beginnt sie damit, das Schiff zu erforschen. Als sie auf die Hologramme der Gründerfamilie trifft, wird sie von ihnen gewarnt, das Schiff zu verlassen, da sie sich in grosser Gefahr befinde. Aber welche Gefahr ist grösser für Halley? Die auf dem Raumschiff oder die ausserhalb? Schliesslich wird sie immer noch gesucht… 📖 Meinung Ich habe mit etwas gemischten Gefühlen in das Buch gestartet. «Dead Silence» hat mir enorm gut gefallen und mich richtig ins Sci-Fi-Genre gebracht. «Ghost Station» hat mir dann leider nicht so gut gefallen und konnte mich nicht recht abholen. Zu Beginn der Geschichte hatte ich kurz Metro-Vibes. Die Station auf der sich Halley aufgehalten hat, hat sich für mich irgendwie nach Metro angefühlt, ich kann aber nicht genau sagen, woran es lag. Halley zu begleiten war für mich sehr spannend, da von Anfang an ein Geheimnis über ihr lag. Was hat sie gemacht? Wieso muss sie sich verstecken? Ihre Vergangenheit wurde immer wieder ein wenig angerissen, aber gerade so viel, dass es spannend blieb und ich darüber nachdenken musste. Die Stimmung auf dem Schiff war sehr atmosphärisch und gelungen. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und hatte ein ungutes Gefühl bei der Vorstellung, alleine mit Menschen in einem Kälteschlaf auf einem Raumschiff irgendwo im Weltraum zu sein. Ich persönlich finde es schwierig, mich beim Lesen wirklich zu gruseln und für mich ist es kein Horror-Sci-Fi-Buch. Klar, die Spannung ist da, ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und es gibt auch ein paar eklige Aspekte, aber das wars dann auch. Vielleicht liegt es an mir, aber weder Angst noch Grusel sind aufgekommen. Nichts desto trotz konnte mich die Autorin wirklich fesseln. Halleys Geschichte, sowohl die auf dem Raumschiff, wie auch ihre private, habe ich gerne und gespannt verfolgt. Das Buch kommt zwar nicht an «Dead Silence» ran, ist aber trotzdem absolut lesenswert und sorgt für beste Unterhaltung.
Gruseliger Weltraumhorror ✨️ gefiel mir von allen S.A. Barnes Büchern am besten
Nach Dead Silence und Ghost Station war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher ob ich noch was von der Autorin lesen soll.. sie waren auf keinen Fall schlecht, aber sie waren seltsam 🤣 Aber bin froh das ich im Thalia den Spontankauf gemacht hab xD Das Buch gibt her was ich unter Locked Room im Weltraum samt Horrorelemente haben will. Und ich Schisser hab so mitgelitten mit Halley. Ich würd da auf ner einsamen Station mit eingefrorenen "Toten" sowieso nen Kollaps kriegen, egal wieviel Geld mir da gezahlt wird. Halley ist keine Heldin oder erfahrene Soldatin, sondern jemand wie du und ich die sich da (fast) alleine aus der Situation rausboxen muss. Liebe ich. Die Vibes im Schiff samt dem Überwachungsraum den Halley benutzt, hatte vieles von Five Nights at Freddys 😎 Ich bin echt begeistert und hab die letzten 200 Seiten in einem Stück durchgelesen vor Spannung (und fertig mit den Nerven 🤣)
Spannender Weltraum-Horror mit kleinen Schwächen
Nach "Dead Silence" und "Ghost Station" ist "Cold Eternity" nun schon das dritte Buch der Autorin für mich. S. A. Barnes steht für mich für spannende Weltraum-Horror-Action, durchaus mit ein paar Schwächen, aber immer unterhaltsam. Die Geschichte fängt auch hier wieder eher langsam an, steigert sich jedoch schnell. Protagonistin Halley steckt in Schwierigkeiten und muss untertauchen. Wo ginge das besser als auf dem beinahe von der Öffentlichkeit vergessenen Raumschiff "Elysium Fields", auf dem die Reichen und Berühmten vergangener Jahrzehnte versuchten, mittels Cryotechnik dem Tod zu entgehen? Nachdem klar wurde, dass das mit dem späteren Auftauen nicht so wirklich funktioniert und das Verfahren als gescheitertes Experiment abgelegt wurde, existiert das gigantische Cryo-Schiff weiter - zunächst als Attraktion für Besucher, danach als antiquiertes Überbleibsel des menschlichen Traums von der Unsterblichkeit auf endloser Reise durch die Galaxie. Mit an Bord: hunderte lebende Tote in Cryo-Tanks und ein einziges lebendiges Besatzungsmitglied, das den Laden am Laufen hält. Als Verstärkung für die Besatzung der "Elysium Fields" gesucht wird, sieht Halley darin die perfekte Möglichkeit, eine Zeitlang unterzutauchen ... Bei den beiden Vorgänger-Romanen hatte ich den Eindruck, dass die Protagonistin eigentlich die selbe Person ist und auch die Handlung durchaus viele Parallelen aufweist. Hier bricht Barnes aus diesem Muster aus - zumindest, was die Protagonistin angeht. Aber natürlich ist auch hier nichts so, wie es scheint und schon bald kann Halley ihrem eigenen Verstand nicht mehr trauen. Leider gibt es wieder ein paar Dinge, die nach kurzem Überlegen unlogisch erscheinen (ich geh aber nicht näher darauf ein, um nicht zu spoilern). Wenn man bereit ist, darüber hinwegzusehen, entwickelt sich "Cold Eternity" schnell zu einem Pageturner, der die Spannung bis zum Schluss halten kann. S. A. Barnes hat mich auch in ihrem dritten Space-Abenteuer richtig gut unterhalten und sogar ab und zu für wohliges Gruseln gesorgt. Von mir gibt's 4 von 5 Sternen.
Spanned, nur leider nicht ganz mein Thema
Durch den Roman Dead Silence der Autorin, der für mich ein Highlight war, bin ich auch auf dieses Buch gestoßen. Vom Aufbau her wieder top, ich habe mich absurd gegruselt und war gefesselt. Während dead silence eher Psycho Horror war, ging es hier mehr um dystopische Weltraumzukunft und alienartiges. Für mich einfach etwas zu Sci-Fi, ist aber ein reines Ich Problem. Es gab wieder viele Plottwist und Intrigen, Horror kann die Frau einfach. Also super Buch, nur leider nicht ganz mein Thema
Ganz okay
Der Stil des Buches gefiel mir gut. Ich bin auch gut in die Geschichte eingestiegen. Aber leider war der Mittelteil irgendwie zäh und ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass sich die Hauptfiguren in Barnes' Büchern zu sehr ähneln. Insgesamt noch schwächer als die anderen Werke. Mir fehlte irgendwie doch bisschen die Spannung. Lediglich die letzt 50-100 Seiten waren dann doch ganz cool.
Spannung ja, aber nicht mein Favorit
Nachdem der Roman 𝘋𝘦𝘢𝘥 𝘚𝘪𝘭𝘦𝘯𝘤𝘦 von S.A. Barnes für mich im Mai zum Monatshighlight gekürt wurde, stand es für mich außer Frage ein weiteres Buch der Autorin zu lesen. Das grobe Thema ist auch hier wieder: Horrorszenarien auf einem Raumschiff. Allerdings anders aufgezogen, als in ihrem ersten Roman. Wieder einmal hat mich der Schreibstil von Barnes monstermäßig abgeholt. Ihre Beschreibungen sind spanned und nervenaufreibend und man möchte sich beim Lesen die Decke bis unter die Nase ziehen. Was mir einfach persönlich nicht so gefallen hat, war die Art von Horror und Thema. Ja, ähnlich Dead Silence, aber: während der erste Roman eher ein Psychohorror ist, der nur im Weltall stattfindet, haben wir hier ein wirkliches Unwesen, das durch die Gänge streift. Außerdem ist die Sci-Fi Welt in diesem Roman wesentlich ausgeprägter, die tiefgreifende Technologie, implaniteren Chips, Hard Coins und Hologramme in Kombination mit Planetenbezeichnungen à la EX70i ist einfach nicht meine Welt. Ich konnte mich daher nicht so gut in das Szenario einfinden und mir mangelte es an Vorstellungskraft, um die eigentliche Hintergrundstory überhaupt nachvollziehen zu können. Daher: Horror top, Story meh. Wer aber sagt Filme wie Alien sind genau seins, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Generell kann ich S.A. Barnes als Autorin weiterhin empfehlen, Dead Silence wird aber weiterhin mein Favorit bleiben.

Nach Dead Silence und Ghost Station habe ich mich nun an Cold Eternity gewagt und bin sehr begeistert von diesem Buch. Solider Weltraum-Horror mit einer Prise Melancholie und Nachdenklichkeit plus etwas Ekelfaktor. Was möchte man mehr. Nachdem ich Dead Silence sehr gut fand und Ghost Station etwas enttäuschend, da die Protagonistin doch ziemlich nervig war, ist dieses Buch für mich persönlich wieder ein Highlight. Ein paar überraschende Wendungen plus ein annehmbarer Hauptcharakter machen eine Menge aus. S. A. Barnes etabliert sich bei mir langsam zu einer Lieblingsautorin, wo ich gespannt aufs nächste Buch sein darf.
Wenn ein Buch wie Cold Eternity von S.A. Barnes auf den Markt kommt, fühlt man sich unwillkürlich an jene altbekannten Popcorn-Horrorfilme erinnert, die man im jugendlichen Überschwang nachts konsumiert hat – nicht aus literarischem Ehrgeiz, sondern aus einer Art schadenfrohem Nervenkitzel. Allerdings wäre es ungerecht, Barnes’ Roman in die bloße Ecke des billigen Gruselkrams zu stellen, denn er besitzt durchaus Qualitäten, die über das kalkulierte Erschrecken hinausgehen. Der Plot ist denkbar simpel und in seiner Reduziertheit beinahe elegant: Eine Frau mit beschädigter Biografie – Halley Zwick, einst gesellschaftlich diskreditiert – heuert auf einem verlassenen Raumschiff an, das als fliegendes Mausoleum für eingefrorene Leichen der Wohlstandselite fungiert. In diesem Szenario liegt natürlich ein kapitales Symbol: der Wunsch, dem Tod durch Technik zu entkommen, wird hier in ein makabres Stillleben verwandelt. Barnes gelingt es erstaunlich gut, diese groteske Ausgangslage auszuleuchten und mit einer dichten, fast beklemmenden Atmosphäre zu versehen. Halley ist eine Protagonistin, die weniger durch ihre Persönlichkeit als durch die Leere um sie herum definiert wird. Sie wirkt wie eine Hülle, die nur deshalb interessant bleibt, weil man nie sicher ist, ob sie den Verstand verliert oder tatsächlich Zeugin unheimlicher Vorkommnisse wird. Diese Unzuverlässigkeit ist einer der größten Vorzüge des Buchs: Immer wieder verschwimmen Realität und Halluzination, bis der Leser nicht mehr weiß, ob hier wirklich etwas Übernatürliches am Werk ist oder nur ein kranker Geist. Der psychologische Horror wächst langsam, fast genüsslich, wie Schimmel in einem abgedichteten Raum. Leider zeigt sich in der zweiten Hälfte, dass Barnes ihre Stoffe zwar effektvoll anlegen, aber nicht immer zu einem befriedigenden Abschluss bringen kann. Während der Anfang von subtilen Andeutungen und kluger Taktung lebt, verheddert sich der Roman im letzten Drittel in einer Gemengelage aus Action, erklärenden Rückblenden und Effekthascherei. Aus der kühlen Studie über Angst wird ein Showdown, der beinahe alle Zwischentöne opfert. Man hat den Eindruck, die Autorin traue dem eigenen Suspense nicht und müsse ihn durch grelle Spitzen legitimieren. Stilistisch bleibt Barnes auf sicherem Terrain. Sie schreibt in einer Sprache, die weder stilistisch ambitioniert noch ärgerlich simpel ist. Ihre Stärke ist das szenische Erzählen: Man hört die metallischen Knackgeräusche der Elysian Fields, riecht die abgestandene Luft der kryogenen Särge, spürt die Einsamkeit, die Halley langsam zersetzt. Diese suggestive Konkretheit rettet das Buch vor der Beliebigkeit vieler Genrevertreter. So bleibt Cold Eternity ein Werk, das im Kern durch eine bemerkenswerte Atmosphäre besticht, aber an seinen eigenen Ansprüchen scheitert, ein Roman zu sein, der über das rein Episodische hinausweist. Wer sich jedoch gern in labyrinthischen Gängen verliert und ein Herz für den Weltraum als Projektionsfläche des kollektiven Unterbewusstseins hat, dürfte sich hier bestens aufgehoben fühlen. Für alle anderen bleibt ein solides, manchmal großartiges, manchmal enttäuschendes Buch, das vor allem die Frage stellt, was größer ist: die Stille des Alls oder die Leere in uns selbst.
Hat eher was von 'Castaway' auf nem Raumschiff mit einem ominösen roten Knopf..
Zunächst mal bin ich echt flüssig und schnell durchs Buch geflogen. Ich mag einfach S.A Barnes Schreibstil sehr gern. Ist jetzt das dritte Buch, was ich von ihr lese. Zwar nicht mein Favorit, Dead Silence ist da immer noch aus meiner Sicht ihr Bestes, aber ich war gut unterhalten. Mochte das Grundszenario, dieses Mal eine Hauptprotagonistin auf der Flucht, die sich auf einem alten, in Vergessenheit geratenem Schiff versteckt. Das Buch leidet leider im Mittelteil immer wieder an Handlungsarmut, irgendwie passiert was und irgendwie spekuliert man selbst die ganze Zeit mit, aber gleichzeitig geht es eher langsam voran. Glücklicherweise ist es nicht unbedingt vorhersehbar. Viele der Entwicklungen habe ich bis zu einem gewissen Punkt nicht kommen sehen. Auch wenn ich gestehen muss noch immer nicht zu wissen was es mit dem roten Knopf jetzt auf sich hatte. Entweder ich hab das geflissentlich überlesen oder da ist ne Logik-Lücke... Nett für Zwischendurch, gerade für Horror Anfänger, zu denen ich Teils auch noch zähle. Aber eher Psychothriller bis auf die letzten 100 Seiten...
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
S. A. Barnes arbeitet tagsüber als Bibliothekarin und schreibt nachts Romane, die sie bisher unter Pseudonym veröffentlicht hat. Für ihr Horror-SF-Debüt ›Dead Silence‹ wurde sie 2022 mit dem Goodreads Choice Award in der Kategorie Science-Fiction ausgezeichnet. S. A. Barnes lebt mit zu vielen Büchern, zu vielen Hunden und einem sehr geduldigen Partner in Illinois.
Posts
Was ist der Preis für ein ewiges Leben?
Weltraumhorror. Warum bin ich da vorher noch nicht drauf gekommen? 🫠 Dieses Buch war wirklich gut! Ich hab mir gegruselt, es war spannend mit großen und kleinen Twists und das Setting war perfekt. 🥰 Vollkommen allein auf einem „verlassenen“ Raumschiff. Mich hat allein die Vorstellung daran gegruselt. 😵💫 Dann ist es doch umso schöner wenn man noch einen passiv-aktiven Mitfahrer namens Karl hat…ich mein…KARL? 🫣 Ich denke das war auf jeden Fall nicht das letzte Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. 🫢

📚 Inhalt Halley hat ein grosses Problem. So gross, dass sie untertauchen muss und zwar dringend. Denn einige einflussreiche und bekannte Personen sind hinter ihr her. Da kommt es ihr sehr gelegen, einen Job auf der «Elysium Fields» anzunehmen. Das Raumschiff beherbergt hunderte Menschen, die sich in einem Kälteschlaf befinden. Damals, vor hunderten von Jahren, wurde die Technologie als Revolutionär verkauft. Wer es sich leisten konnte, liess sich in den Kälteschlaf versetzen, um irgendwann wieder daraus erweckt zu werden. Doch leider stellte sich heraus, dass die Menschen nicht mehr erweckt werden können, zu geschädigt sind ihre Zellen. Halleys Aufgabe besteht nur darin, alle drei Stunden einen Knopf zu drücken und Kontrollgänge durch die Zimmer der «Passagiere» zu machen. Aber sie darf nicht jedes Stockwerk betreten, dies wurde ihr ausdrücklich von ihrem Arbeitgeber untersagt. Dies sei zu ihrer eigenen Sicherheit, denn das Raumschiff ist im Grunde ziemlich renovierungsbedürftig. Obwohl Halley sich alleine an Bord befinden soll, bemerkt sie rasch merkwürdige Ereignisse. Unsicher, ob sie sich diese einbildet oder sie wirklich nicht alleine ist, beginnt sie damit, das Schiff zu erforschen. Als sie auf die Hologramme der Gründerfamilie trifft, wird sie von ihnen gewarnt, das Schiff zu verlassen, da sie sich in grosser Gefahr befinde. Aber welche Gefahr ist grösser für Halley? Die auf dem Raumschiff oder die ausserhalb? Schliesslich wird sie immer noch gesucht… 📖 Meinung Ich habe mit etwas gemischten Gefühlen in das Buch gestartet. «Dead Silence» hat mir enorm gut gefallen und mich richtig ins Sci-Fi-Genre gebracht. «Ghost Station» hat mir dann leider nicht so gut gefallen und konnte mich nicht recht abholen. Zu Beginn der Geschichte hatte ich kurz Metro-Vibes. Die Station auf der sich Halley aufgehalten hat, hat sich für mich irgendwie nach Metro angefühlt, ich kann aber nicht genau sagen, woran es lag. Halley zu begleiten war für mich sehr spannend, da von Anfang an ein Geheimnis über ihr lag. Was hat sie gemacht? Wieso muss sie sich verstecken? Ihre Vergangenheit wurde immer wieder ein wenig angerissen, aber gerade so viel, dass es spannend blieb und ich darüber nachdenken musste. Die Stimmung auf dem Schiff war sehr atmosphärisch und gelungen. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und hatte ein ungutes Gefühl bei der Vorstellung, alleine mit Menschen in einem Kälteschlaf auf einem Raumschiff irgendwo im Weltraum zu sein. Ich persönlich finde es schwierig, mich beim Lesen wirklich zu gruseln und für mich ist es kein Horror-Sci-Fi-Buch. Klar, die Spannung ist da, ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und es gibt auch ein paar eklige Aspekte, aber das wars dann auch. Vielleicht liegt es an mir, aber weder Angst noch Grusel sind aufgekommen. Nichts desto trotz konnte mich die Autorin wirklich fesseln. Halleys Geschichte, sowohl die auf dem Raumschiff, wie auch ihre private, habe ich gerne und gespannt verfolgt. Das Buch kommt zwar nicht an «Dead Silence» ran, ist aber trotzdem absolut lesenswert und sorgt für beste Unterhaltung.
Gruseliger Weltraumhorror ✨️ gefiel mir von allen S.A. Barnes Büchern am besten
Nach Dead Silence und Ghost Station war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher ob ich noch was von der Autorin lesen soll.. sie waren auf keinen Fall schlecht, aber sie waren seltsam 🤣 Aber bin froh das ich im Thalia den Spontankauf gemacht hab xD Das Buch gibt her was ich unter Locked Room im Weltraum samt Horrorelemente haben will. Und ich Schisser hab so mitgelitten mit Halley. Ich würd da auf ner einsamen Station mit eingefrorenen "Toten" sowieso nen Kollaps kriegen, egal wieviel Geld mir da gezahlt wird. Halley ist keine Heldin oder erfahrene Soldatin, sondern jemand wie du und ich die sich da (fast) alleine aus der Situation rausboxen muss. Liebe ich. Die Vibes im Schiff samt dem Überwachungsraum den Halley benutzt, hatte vieles von Five Nights at Freddys 😎 Ich bin echt begeistert und hab die letzten 200 Seiten in einem Stück durchgelesen vor Spannung (und fertig mit den Nerven 🤣)
Spannender Weltraum-Horror mit kleinen Schwächen
Nach "Dead Silence" und "Ghost Station" ist "Cold Eternity" nun schon das dritte Buch der Autorin für mich. S. A. Barnes steht für mich für spannende Weltraum-Horror-Action, durchaus mit ein paar Schwächen, aber immer unterhaltsam. Die Geschichte fängt auch hier wieder eher langsam an, steigert sich jedoch schnell. Protagonistin Halley steckt in Schwierigkeiten und muss untertauchen. Wo ginge das besser als auf dem beinahe von der Öffentlichkeit vergessenen Raumschiff "Elysium Fields", auf dem die Reichen und Berühmten vergangener Jahrzehnte versuchten, mittels Cryotechnik dem Tod zu entgehen? Nachdem klar wurde, dass das mit dem späteren Auftauen nicht so wirklich funktioniert und das Verfahren als gescheitertes Experiment abgelegt wurde, existiert das gigantische Cryo-Schiff weiter - zunächst als Attraktion für Besucher, danach als antiquiertes Überbleibsel des menschlichen Traums von der Unsterblichkeit auf endloser Reise durch die Galaxie. Mit an Bord: hunderte lebende Tote in Cryo-Tanks und ein einziges lebendiges Besatzungsmitglied, das den Laden am Laufen hält. Als Verstärkung für die Besatzung der "Elysium Fields" gesucht wird, sieht Halley darin die perfekte Möglichkeit, eine Zeitlang unterzutauchen ... Bei den beiden Vorgänger-Romanen hatte ich den Eindruck, dass die Protagonistin eigentlich die selbe Person ist und auch die Handlung durchaus viele Parallelen aufweist. Hier bricht Barnes aus diesem Muster aus - zumindest, was die Protagonistin angeht. Aber natürlich ist auch hier nichts so, wie es scheint und schon bald kann Halley ihrem eigenen Verstand nicht mehr trauen. Leider gibt es wieder ein paar Dinge, die nach kurzem Überlegen unlogisch erscheinen (ich geh aber nicht näher darauf ein, um nicht zu spoilern). Wenn man bereit ist, darüber hinwegzusehen, entwickelt sich "Cold Eternity" schnell zu einem Pageturner, der die Spannung bis zum Schluss halten kann. S. A. Barnes hat mich auch in ihrem dritten Space-Abenteuer richtig gut unterhalten und sogar ab und zu für wohliges Gruseln gesorgt. Von mir gibt's 4 von 5 Sternen.
Spanned, nur leider nicht ganz mein Thema
Durch den Roman Dead Silence der Autorin, der für mich ein Highlight war, bin ich auch auf dieses Buch gestoßen. Vom Aufbau her wieder top, ich habe mich absurd gegruselt und war gefesselt. Während dead silence eher Psycho Horror war, ging es hier mehr um dystopische Weltraumzukunft und alienartiges. Für mich einfach etwas zu Sci-Fi, ist aber ein reines Ich Problem. Es gab wieder viele Plottwist und Intrigen, Horror kann die Frau einfach. Also super Buch, nur leider nicht ganz mein Thema
Ganz okay
Der Stil des Buches gefiel mir gut. Ich bin auch gut in die Geschichte eingestiegen. Aber leider war der Mittelteil irgendwie zäh und ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass sich die Hauptfiguren in Barnes' Büchern zu sehr ähneln. Insgesamt noch schwächer als die anderen Werke. Mir fehlte irgendwie doch bisschen die Spannung. Lediglich die letzt 50-100 Seiten waren dann doch ganz cool.
Spannung ja, aber nicht mein Favorit
Nachdem der Roman 𝘋𝘦𝘢𝘥 𝘚𝘪𝘭𝘦𝘯𝘤𝘦 von S.A. Barnes für mich im Mai zum Monatshighlight gekürt wurde, stand es für mich außer Frage ein weiteres Buch der Autorin zu lesen. Das grobe Thema ist auch hier wieder: Horrorszenarien auf einem Raumschiff. Allerdings anders aufgezogen, als in ihrem ersten Roman. Wieder einmal hat mich der Schreibstil von Barnes monstermäßig abgeholt. Ihre Beschreibungen sind spanned und nervenaufreibend und man möchte sich beim Lesen die Decke bis unter die Nase ziehen. Was mir einfach persönlich nicht so gefallen hat, war die Art von Horror und Thema. Ja, ähnlich Dead Silence, aber: während der erste Roman eher ein Psychohorror ist, der nur im Weltall stattfindet, haben wir hier ein wirkliches Unwesen, das durch die Gänge streift. Außerdem ist die Sci-Fi Welt in diesem Roman wesentlich ausgeprägter, die tiefgreifende Technologie, implaniteren Chips, Hard Coins und Hologramme in Kombination mit Planetenbezeichnungen à la EX70i ist einfach nicht meine Welt. Ich konnte mich daher nicht so gut in das Szenario einfinden und mir mangelte es an Vorstellungskraft, um die eigentliche Hintergrundstory überhaupt nachvollziehen zu können. Daher: Horror top, Story meh. Wer aber sagt Filme wie Alien sind genau seins, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Generell kann ich S.A. Barnes als Autorin weiterhin empfehlen, Dead Silence wird aber weiterhin mein Favorit bleiben.

Nach Dead Silence und Ghost Station habe ich mich nun an Cold Eternity gewagt und bin sehr begeistert von diesem Buch. Solider Weltraum-Horror mit einer Prise Melancholie und Nachdenklichkeit plus etwas Ekelfaktor. Was möchte man mehr. Nachdem ich Dead Silence sehr gut fand und Ghost Station etwas enttäuschend, da die Protagonistin doch ziemlich nervig war, ist dieses Buch für mich persönlich wieder ein Highlight. Ein paar überraschende Wendungen plus ein annehmbarer Hauptcharakter machen eine Menge aus. S. A. Barnes etabliert sich bei mir langsam zu einer Lieblingsautorin, wo ich gespannt aufs nächste Buch sein darf.
Wenn ein Buch wie Cold Eternity von S.A. Barnes auf den Markt kommt, fühlt man sich unwillkürlich an jene altbekannten Popcorn-Horrorfilme erinnert, die man im jugendlichen Überschwang nachts konsumiert hat – nicht aus literarischem Ehrgeiz, sondern aus einer Art schadenfrohem Nervenkitzel. Allerdings wäre es ungerecht, Barnes’ Roman in die bloße Ecke des billigen Gruselkrams zu stellen, denn er besitzt durchaus Qualitäten, die über das kalkulierte Erschrecken hinausgehen. Der Plot ist denkbar simpel und in seiner Reduziertheit beinahe elegant: Eine Frau mit beschädigter Biografie – Halley Zwick, einst gesellschaftlich diskreditiert – heuert auf einem verlassenen Raumschiff an, das als fliegendes Mausoleum für eingefrorene Leichen der Wohlstandselite fungiert. In diesem Szenario liegt natürlich ein kapitales Symbol: der Wunsch, dem Tod durch Technik zu entkommen, wird hier in ein makabres Stillleben verwandelt. Barnes gelingt es erstaunlich gut, diese groteske Ausgangslage auszuleuchten und mit einer dichten, fast beklemmenden Atmosphäre zu versehen. Halley ist eine Protagonistin, die weniger durch ihre Persönlichkeit als durch die Leere um sie herum definiert wird. Sie wirkt wie eine Hülle, die nur deshalb interessant bleibt, weil man nie sicher ist, ob sie den Verstand verliert oder tatsächlich Zeugin unheimlicher Vorkommnisse wird. Diese Unzuverlässigkeit ist einer der größten Vorzüge des Buchs: Immer wieder verschwimmen Realität und Halluzination, bis der Leser nicht mehr weiß, ob hier wirklich etwas Übernatürliches am Werk ist oder nur ein kranker Geist. Der psychologische Horror wächst langsam, fast genüsslich, wie Schimmel in einem abgedichteten Raum. Leider zeigt sich in der zweiten Hälfte, dass Barnes ihre Stoffe zwar effektvoll anlegen, aber nicht immer zu einem befriedigenden Abschluss bringen kann. Während der Anfang von subtilen Andeutungen und kluger Taktung lebt, verheddert sich der Roman im letzten Drittel in einer Gemengelage aus Action, erklärenden Rückblenden und Effekthascherei. Aus der kühlen Studie über Angst wird ein Showdown, der beinahe alle Zwischentöne opfert. Man hat den Eindruck, die Autorin traue dem eigenen Suspense nicht und müsse ihn durch grelle Spitzen legitimieren. Stilistisch bleibt Barnes auf sicherem Terrain. Sie schreibt in einer Sprache, die weder stilistisch ambitioniert noch ärgerlich simpel ist. Ihre Stärke ist das szenische Erzählen: Man hört die metallischen Knackgeräusche der Elysian Fields, riecht die abgestandene Luft der kryogenen Särge, spürt die Einsamkeit, die Halley langsam zersetzt. Diese suggestive Konkretheit rettet das Buch vor der Beliebigkeit vieler Genrevertreter. So bleibt Cold Eternity ein Werk, das im Kern durch eine bemerkenswerte Atmosphäre besticht, aber an seinen eigenen Ansprüchen scheitert, ein Roman zu sein, der über das rein Episodische hinausweist. Wer sich jedoch gern in labyrinthischen Gängen verliert und ein Herz für den Weltraum als Projektionsfläche des kollektiven Unterbewusstseins hat, dürfte sich hier bestens aufgehoben fühlen. Für alle anderen bleibt ein solides, manchmal großartiges, manchmal enttäuschendes Buch, das vor allem die Frage stellt, was größer ist: die Stille des Alls oder die Leere in uns selbst.
Hat eher was von 'Castaway' auf nem Raumschiff mit einem ominösen roten Knopf..
Zunächst mal bin ich echt flüssig und schnell durchs Buch geflogen. Ich mag einfach S.A Barnes Schreibstil sehr gern. Ist jetzt das dritte Buch, was ich von ihr lese. Zwar nicht mein Favorit, Dead Silence ist da immer noch aus meiner Sicht ihr Bestes, aber ich war gut unterhalten. Mochte das Grundszenario, dieses Mal eine Hauptprotagonistin auf der Flucht, die sich auf einem alten, in Vergessenheit geratenem Schiff versteckt. Das Buch leidet leider im Mittelteil immer wieder an Handlungsarmut, irgendwie passiert was und irgendwie spekuliert man selbst die ganze Zeit mit, aber gleichzeitig geht es eher langsam voran. Glücklicherweise ist es nicht unbedingt vorhersehbar. Viele der Entwicklungen habe ich bis zu einem gewissen Punkt nicht kommen sehen. Auch wenn ich gestehen muss noch immer nicht zu wissen was es mit dem roten Knopf jetzt auf sich hatte. Entweder ich hab das geflissentlich überlesen oder da ist ne Logik-Lücke... Nett für Zwischendurch, gerade für Horror Anfänger, zu denen ich Teils auch noch zähle. Aber eher Psychothriller bis auf die letzten 100 Seiten...


















