Ghost Station
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Description
Book Information
Author Description
S. A. Barnes arbeitet tagsüber als Bibliothekarin und schreibt nachts Romane, die sie bisher unter Pseudonym veröffentlicht hat. Für ihr Horror-SF-Debüt ›Dead Silence‹ wurde sie 2022 mit dem Goodreads Choice Award in der Kategorie Science-Fiction ausgezeichnet. S. A. Barnes lebt mit zu vielen Büchern, zu vielen Hunden und einem sehr geduldigen Partner in Illinois.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Sie erreicht den Zentralbereich und bleibt stehen. Der Schuh steht dort in den Schatten, ein heller Punkt auf der weiten, dunklen Metallfläche. Wie ein einsames Ruderboot auf dem weiten Ozean oder eine Rettungskapsel die immer tiefer ins Schwarze das Alls entschwindet, anstatt nach Hause zu fliegen. Unbehagen durchströmt Ophelia, als sie weitergeht, um den Schuh zu holen. Das Gefühl beobachtet zu werden, beschert ihr eine Gänsehaut. Sie glaubt nicht an Geister, nur an Traumata aus der Vergangenheit. Dass Menschen aus Angst und um den weiteren Schmerz zu vermeiden Dinge tun, mit denen sie genauso ungewollt wie unbewusst in einen Teufelskreis geraten. Aber echte Geister, die aus dem Grab klettern, um Rache an den Lebenden zu nehmen? Nein, niemals. Und doch...Die heruntergedimmte Deckenbeleuchtung flackert, als könnte der Generator nicht mal den drastisch reduzierten Strombedarf decken. Mach dich nicht lächerlich. Hier gibt es keine Geister. Es ist nicht mal jemand hier gestorben."
Wieder ein Buch von S.A. Barnes, dass mir gut gefallen hat. Es kommt zwar nicht an Dead Silence heran, ist aber spannend erzählt. Ophelia Bray trägt ein schweres Erbe. Ihre Familie betreibt ein weltweit führendes Unternehmen, dass neben ein paar wenigen anderen, die politischen Geschicke der Menschen leiten. Dabei schrecken sie nicht vor Korruption, Vertuschung, Betrug oder gar Mord zurück. Ophelia, die den desaströsen Machtspiele ihrer Familie den Rücken gekehrt hat, versucht als Psychologin, die Verbrechen ihrer Verwandten, wieder gut zu machen. Dabei geht sie bis ans Äußerste und wird Teil der Crew vom Raumschiff Resilience, um die Mitglieder psychologische Unterstützung bei der Erkunden des Planeten Lyria 929-C zu bieten. Denn der lange Kälteschlaf und die Isolation auf engsten Raum, lässt die menschliche Psyche krank werden. Auf dem Planeten wurden Überreste einer außerirdischen Spezies entdeckt und sollen näher untersucht werden. Schnell wird klar, dass auf dem Planeten Seltsames vorgeht oder ist es etwa jemand aus der Crew, dessen psychische Probleme zu Brutalität und Mord führen? Schnell spitzt sich die Lage zu und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Während der ganzen Handlung hatte ich das Gefühl von Beklemmung, Paranoia und ständigen Stress, denn kaum ist die Crew gelandet, verbreitet die eisige Atmosphäre des Planeten und die unheimliche Raumstation diese Gefühle und dazu kommt sehr schnell das sich rapide veränderte Verhalten einzelner Crewmitglieder. SPOILER ALERT Die Crew findet nichts vor, wie erwartet, die Station scheint absichtlich beschädigt und verwüstet zu sein. Überall findet Ophelia Relikte der vorherigen Missionsmitglieder und fragt sich warum diese, zurück gelassen wurden. Da sie selber traumatische Erlebnisse auf einer vergleichbar eingerichteten Raumstation als Kind erfahren hat, wird sie zunehmend getriggert und bekommt Flashbacks. Hinzu kommt, dass die Crew ihr nicht vertraut. Das ganze macht das Lesen echt spannend, weil ich nie wusste was als nächstes passiert. Was ist echt und was Einbildung, warum verhalten sich einzelne Mitglieder der Crew zunehmend seltsam und was sind das für außerirdische Gebäude, die sie untersuchen sollen? Das Ende kam für mich etwas zu schnell und hat mich nicht ganz zufrieden gestellt, aber ansonsten war es ein spannendes Erlebnis auf Lyria 929-C. "Es braucht Mut, sich der Dunkelheit in sich zu stellen, seinen schlimmsten Ängsten." Ich werde bei der Autorin auf jeden Fall am Ball bleiben.
Stimmen im Wind eines fremden Planeten
Ophelia Bray soll als Psychologin ein Weltall-Außenteam auf die nächste Routinemission begleiten, um dem Team den Verlust eines Crewmitglieds unter ungeklärten Umständen zu erleichtern. Doch schon zu Beginn häufen sich die Probleme. Die Crew vertraut ihr nicht und verschweigt ihr etwas. Als sie dann auf dem Zielplaneten eintreffen, finden sie nicht nur eine verlassene Station des Konkurrenzunternehmens und die Ruinen einer untergegangenen Zivilisation, auch eines der Crewmitglieder findet unter brutalen Umständen den Tod. Auf der Suche nach Antworten muss Ophelia schon bald an ihrem eigenen Verstand zweifeln… Mit Dead Silence ist S.A. Barnes ein extrem spannendes Sci-Fi-Horror-Debüt gelungen und auch Ghost Station versprach wieder viel eisiges Weltall, viel Spannung und auch Grusel. Aber mit Dead Silence mithalten konnte es leider nicht. Ophelia ist eine sehr eigenwillige Protagonistin, die sehr viel Trauma mit sich herumschleppt und meint, es in Schach halten zu können, indem sie Psychologie studiert und eine kollektive Schuld zu begleichen versucht. Überraschung, das funktioniert nicht. Sie ist sehr darauf fixiert, das Verhalten der anderen Protagonisten nur durch die Psychologie-Brille zu betrachten, was ziemlich abgehoben wirkt und auch etwas nervt. Zum Glück macht sie mit der Zeit eine Charakterentwicklung durch, wenn auch unter sehr fraglichen Umständen. Die Handlung klingt vielversprechend und die Atmosphäre ist gekonnt gruselig und eisig, es wird richtig kalt beim Lesen. Das Problem des Buches liegt eher dabei, dass der Autorin der Handlungs- und Spannungsbogen etwas verrutscht ist. Der Prolog der Geschichte dauert zu lange, bis die Handlung richtig in den Gang kommt und aus Unwohlsein und Neugierde wirklich Grusel und Spannung wird, vergeht die Hälfte des Buches. Richtig Schlag auf Schlag geh es erst ab dem Ende des zweiten Drittels. Es war vorher keineswegs langweilig oder unspektakulär, das Buch ist einfach schlecht eingeteilt. Die Zeit -vom Beginn der Haupthandlung bis zur Enthüllung der Bedrohung (was ja immer ein bisschen die Spannung des Unbekannten wegnimmt) und schließlich zum Finale- ist einfach zu kurz im Vergleich zum Rest des Buches. Es kommt gerade erst ein bisschen 2001: Odyssee im Weltraum – Stimmung auf, dann ist es auch schon vorbei. Leider gingen da dann einige Details zur eigentlichen Mission, zu der untergegangenen Zivilisation und schließlich auch zu der mysteriösen Bedrohung verloren. Schade, denn die Ansätze da waren sehr spannend (wenn auch ziemlich befremdlich). Das Ende des Buches kam dann ebenfalls zu schnell, da hätte gern mehr sein dürfen. Insgesamt bleibt ein solider Weltraum-Thriller mit Gruseleffekt, der auch, genau wie Dead Silence, viele gesellschaftskritische Themen anspricht, von Gier und Arroganz der Menschen bis zu Ausbeutung durch Megakonzerne, der es aber nicht so schafft, mit der Psyche zu spielen, wie es dem Vorgänger möglich war und dem leider ein paar Hintergrundinformationen fehlen. Unterhalten wurde ich trotzdem, ich hoffe einfach, dass mich das nächste Buch der Autorin dann wieder richtig begeistern kann.

Das ist sicher nicht das stärkste Buch von S.A. Barnes. Aber hat definitiv wieder diesen dunklen, düsteren Vibe den ich so mag. Eine Raumstation, die Neue Person in einer eingespielten Crew, dunkle Geheimnis… das gibt eine ganz gute Mischung ab für einen klaustrophobischen Sci-Fi-Horror-Roman. Ich hab ihn jedenfalls nicht mehr oft aus der Hand gelegt.
Ich hatte hohe Erwartungen an Ghost Station, da ich Sci-Fi-Horror liebe. Doch leider blieb der Horror-Aspekt in diesem Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Die Geschichte spielt auf einer verlassenen Raumstation, was eigentlich die perfekte Kulisse für Spannung und Grusel bietet. Doch anstatt echten Nervenkitzel oder eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen, fühlte sich die Handlung oft eher wie ein Mystery-Drama mit leichten Thriller-Elementen an. Ein weiteres Problem war für mich die Protagonistin, Ophelia. Sie wirkte auf mich nicht besonders stimmig – ihre Handlungen und Gedanken waren manchmal schwer nachzuvollziehen, und ich konnte keine echte Verbindung zu ihr aufbauen. Es gab interessante Ansätze in ihrer Charakterentwicklung, aber insgesamt blieb sie mir zu blass und inkonsistent. Trotzdem hat das Buch auch gute Seiten. Die Raumstation als Setting ist faszinierend beschrieben, und die Grundidee der Handlung hatte Potenzial. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen, und einige Wendungen konnten mich durchaus überraschen. Doch letztlich fehlte mir das, was ich mir von einem Sci-Fi-Horror-Roman erhofft hatte: ein Gefühl von echter Bedrohung und gruseliger Spannung. Fazit. Es ist ein solides Buch mit einer interessanten Prämisse, aber wenn man echten Horror erwartet, wird man hier eher enttäuscht.
Wenig atmosphärisch, wenig spannend, nervige Protagonistin.
S.A. Barnes „Ghost Station“ ist ein Weltraum Horror Thriller, der meinen Erwartungen nicht gerecht wurde. Die Psychologin Ophelia, die hauptsächlich Patienten mit ERS behandelt (Eine Psychische Erkrankung, die durch lange Weltraum Aufenthalte hervorgerufen wird) reist mit einem Team zu einer Erkundungsmission nach Lyria 393-C. Ein verlassener Planet auf dem sich Überreste einer lange ausgestorbenen Zivilisation befinden. Da ein Mitglied des Erkundungsteams kürzlich auf einer Mission verstorben ist, soll Ophelia das Team als psychologische Unterstützung begleiten. Ophelia selbst hat allerdings durch ihre Familiengeschichte und ihrer Vergangenheit schwer mit ihrer eigenen Psyche zu kämpfen. Auf Lyria 393-C angekommen, bezieht das Erkundungsteam Stellung in einer verlassenen Station. Schon bald stellt sich die Frage, warum die Station scheinbar fluchtartig verlassen wurde. Einige Teammitglieder verhalten sich zunehmend merkwürdig. Zunächst nimmt Ophelia an, dass es an ERS liegen könnte, doch es könnte auch der Einfluss von etwas Fremden sein, dass in den Ruinen der alten Zivilisation zurückgelassen wurde. Schon bald wird die Situation zu einem Wettlauf um Leben und Tod. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und hatte nach „Dead Silence“ recht große Erwartungen. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Den Schreibstil empfand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, lies sich aber nach ein paar Kapiteln gut lesen. Für das eigentlich perfekte Setting zu einer SCI-FI Horror Geschichte, gab es für meinen Geschmack aber viel zu wenige gute Horror Momente. Für mich kam auch leider keine wirklich gruselige Atmosphäre auf, obwohl das Potential definitiv da war. Am meisten hat mich an dem Buch die Protagonistin Ophelia gestört. Es geht einfach viel zu viel um ihren inneren Kampf mit sich selbst. Es wurde versucht ein großes Geheimnis um ihre Vergangenheit zu machen, allerdings konnte ich mir schon sehr früh das meiste zusammenreimen. In der ersten Hälfte des Buches gibt es fast keine Handlung in der Geschichte, sondern nur Ophelias Gedanken und inneren Monologe. Ich muss sagen das ich es dann irgendwann schon etwas nervig empfand. Im letzten Viertel kommt die Geschichte dann mehr in Fahrt. Der Teil war dann auch wirklich spannend und es kam etwas Horror Feeling auf. Das Ende war für mich total unbefriedigend. Es blieben mir zu viele Fragen unbeantwortet. Mein Fazit, wenig atmosphärisch, wenig spannend, zu wenige Horror Momente und eine nervige Protagonistin. Auch wenn meine Erwartungen an das Buch vielleicht zu hoch waren, war es für mich kein gelungenes SCI-FI Horror Buch. Von mir gibt es für Ghost Station KEINE Leseempfehlung.
Für mich etwas zu wenig Horror für ein Buch, dass sich als Weltraum-Horrorroman bezeichnet.
"Unsere Arroganz könnte uns noch teurer zu stehen kommen, wenn eine dieser Spezies eines Tages beschließt, genug von uns zu haben." Mit "Ghost Station" liefert uns S. A. Barnes den nächsten Science Fiction-Horror-Roman, der viele Parallelen zu ihrem ersten Roman "Dead Silence" aufweist - aber dazu später mehr. Erst einmal: Worum geht's? Nach einem Todesfall wird Dr. Ophelia Bray der Crew von Captain Ethan Severin als Psychologin zugeteilt, um mit den Crewmitgliedern Gespräche zu führen. Das Schiff ist auf dem Weg zu Lyria 929-C, einem fremden Planeten, mit einer verlassenen Station, alten Alien-Ruinen und einem schrecklichen Geheimnis. Auf der Station angekommen, findet die Crew ein paar seltsame Gegebenheiten, die ein Stirnrunzeln bei ihnen verursachen. Im Laufe der Tage häufen sich eigenartige Vorkommnisse und das Misstrauen - auch untereinander - wächst. Als es dann zu einem befremdlichen Todesfall kommt, sind alle alarmiert. Wer oder was will die Crew tot sehen, und warum? Ein Wettkampf ums Überleben beginnt ... Obwohl ich "Ghost Station" insgesamt gerne gelesen habe, konnte mich Barnes dieses Mal nicht so ganz überzeugen. Woran lag das? Nun ja, einerseits kam bei mir im Gegensatz zu Barnes' erstem Roman "Dead Silence" beim Lesen überhaupt keine Beklemmung auf - so wirklich Weltraum-Horror war das hier nicht für mich. Das kann allerdings auch jeder anders empfinden. Und der zweite Grund ist, dass es für mich zu viele Parallelen zum ersten Roman gibt. Wir haben wieder eine Ärztin, welche wieder ein psychisches Problem aus ihrer Vergangenheit mit sich rumschleppt und wir haben wieder eine sich anbahnende Romanze zwischen der Ärztin und dem Captain. Diese Parallelen hinterlassen bei mir ein wenig Langeweile, obwohl die Grundstory und das mysteriöse Problem etwas komplett anderes sind. Insgesamt habe ich das Buch trotzdem gern gelesen und der Schreibstil ist auch sehr flüssig und gut zu lesen. Wer auf der Suche nach einem nicht allzu gruseligen Weltraum-Horrorroman ist, der sollte hier ruhig zugreifen. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl.

"Die KI fragt, ob Ophelia einen Unfall hatte. Einen Unfall, ja. Diese ganze Reise war einer."
Ich kann einfach nicht anders als die Bücher der Autorin so ein bisschen miteinander zu vergleichen, aber first things first😅 Ich war natürlich gleich wieder hooked, sobald ich das Buch angefangen hatte. Irgendetwas am Schreibstil der Autorin fasziniert mich jedes Mal sehr. Ähnlich wie bei Dead Silence begleiten wir die Protagonistin Ophelia in den Weltraum. Dort ist sie als Psychologin an Bord der Resilience, dem Schiff des E&G Teams rund um Kommandant Ethan Severin. Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir Ophelia deutlich sympathischer war als Claire in Dead Silence. Auch, dass diesmal keine unnötige Love Story verwurstet wurde, fand ich absolut top. Leider fand ich jedoch die Spannung nicht ganz so nervenzerfetzend wie in Dead Silence. Auch über die Logik lässt sich ein bisschen streiten. Zum Beispiel werden sehr oft Parallelen zu Ophelias Vater gezogen, aber irgendwie wird das nie so richtig aufgelöst. Hat das jetzt was miteinander zu tun oder nicht? Ich hatte eher so das Gefühl, dass der ursprüngliche Plan des Plots ein anderer war und sich die Autorin während des Schreibens umentschieden hat. Das Ende war gut. Vielleicht ein bisschen zu schnell abgehandelt, aber ansonsten gut. Es wurde nicht mehr viel erklärt, außer dass ziemlich viel Zeit vergangen ist. Wenigstens hat das "Happy End" diesmal zur Geschichte gepasst; anders als bei Dead Silence😅
𝑅𝑒𝑧𝑒𝑛𝑠𝑖𝑜𝑛: Ghost Station 3/𝟓 ⭐️
Ghost Station ist das 2 Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Nach dem Dead Silence nach wie vor in meinem Kopf ist und echt ein Jahreshighlight aus 2024 war, hat mich Ghost Station etwas enttäuscht. Insgesamt hatte ich zwar meinen Spaß beim lesen jedoch blieb das erhofft beklemmende Gefühl beim lesen diesmal aus. Die Dialoge waren teilweise sehr flach, die Story hier und da vorhersehbar und insgesamt etwas chaotisch. Der Schreibstil lies einen trotzdem durch die Seiten fliegen und die Storyidee machte sorgte für genug Interesse und Lust das Buch zu beenden. Insgesamt ist Ghost Station ein Weltraumhorror der leichten Klasse. Wer mal einen Gerne Ausflug machen, aber nicht gleich die volle Dröhnung an Weltraumhorror möchte, sollte auch jeden Fall zu dem Buch greifen. Für alle anderen kann ich wärmsten ihren ersten Roman Dead Silence empfehlen.

Science Fiction-Grusel-Horror, oder so ähnlich. Eine Psychologin heuert auf einem Raumschiff an, um mit der Mannschaft einen Planeten zu untersuchen. Das Vorgänger Team, hatte diesen überstürzt verlassen. Es geschieht ein brutaler Todesfall und weitere unerklärliche Ereignisse, versetzen die Crew in Angst und Panik. Das zweite Buch von S.A. Barnes, das erste "Dead Silence", hatte einen höheren Grusel und Spannungsfaktor, aber wieder kurzweilige und leicht gruselige Unterhaltung.
Kommt nicht an Dead Silence heran
Eine gruselige Atmosphäre in einer leerstehenden Anlage auf einem fremden Planeten…Interessante Geschichte, die auch gerne hätte tiefer gehen können. Den Horrorfaktor wie in Dead Silence hat das Buch nicht, aber es hat sich gut und spannend lesen lassen. Der Epilog war mir zu kurz 😅

Spannender Weltraum-Grusel mit kleinen Schwächen
Als großer Fan der Alien-Reihe bin ich seit mehreren Jahrzehnten eine Freundin des gepflegten Weltraum-Horrors. Gute Bücher in dieser Richtung sind selten, deswegen freue ich mich immer, wenn mal wieder ein Vertreter des Genres auf den Markt kommt – erst recht auf den deutschen Markt. Von S.A. Barnes habe ich bereits „Dead Silence“ gelesen und sehr gemocht (mit kleineren Abzügen). Deshalb war klar, dass ich auch das neue Buch der Autorin lesen würde. Und genau wie beim Vorgänger konnte mich Barnes von Kapitel 1 an fesseln und sehr gut unterhalten. Protagonistin Ophelia war mir nicht unbedingt immer sympathisch, aber für die spannende Handlung war das auch nicht nötig. Bereits nach ein paar Kapiteln war ich komplett drin in der Geschichte und konnte das Buch kaum weglegen. Das beklemmende Gefühl, das man bei Sci-Fi-Horror erwartet, hat sich dann auch recht schnell bei mir eingestellt. Nach und nach schlichen sich jedoch einige Punkte ein, die meine Begeisterung getrübt haben. Zum einen gab es viele Ähnlichkeiten zum bereits erwähnten „Dead Silence“: Auch hier ist die Protagonistin stark traumatisiert und versucht, dies vor allen anderen zu verheimlichen. Auch hier ist die psychische Stabilität der gesamten Crew alles andere als optimal. Und offene Kommunikation im Team wäre auch hier von großem Vorteil gewesen. Die (zum Glück nur angedeutete) Romanze hätte es für mich auch nicht gebraucht. Ich finde es schade, dass die Autorin hier zum zweiten Mal zu einem sehr ähnlichen Konzept gegriffen hat. Was mich aber nicht davon abhalten wird, auch den dritten Roman von ihr, „Cold Eternity“ (erscheint im Juni bei Heyne), zu lesen – denn auch, falls sie wirklich ein „One Trick Pony“ sein sollte, kann sie eins phänomenal gut: unterhalten! Fazit: Das Buch war ein richtiger Pageturner und konnte mich sehr gut unterhalten, es gab für mich aber zu viele Parallelen zu „Dead Silence“ und das Ende hat mich leider nicht komplett begeistern können. 4 von 5 Sternen gibt´s dafür von mir.

Ganz nett
In Ghost Station geht es um die Therapeutin Ophelia, welche eine Crew bei ihrer Mission begleitet, einen Planeten zu untersuchen. Vor Ort finden sie eine Raumstation und das gute alte Grauen. Allerdings muss ich sagen, dass sich dieses Grauen leider mehr und mehr als das große Gähnen entpuppt. Der Grundplot ist erstmal interessant. Eine Therapeutin soll eine Crew unterstützen, die nun wirklich alles wollen, nur eben keinen Seelenklempner. Dementsprechend geht es natürlich viel um psychologische Themen. Ein interessanter Ansatz, denn es geht auch viel um die Vergangenheit der Therapeutin und auch um viele Vorurteile. Allerdings passiert neben dieser Thematik kaum etwas. Ja, es wird eine Leiche gefunden, aber irgendwie läuft alles schleppend. Da hilft auch der eigentlich total flüssige Schreibstil nicht. Insgesamt eine gute Idee mit verschenktem Potential. Man kann es durchaus lesen, aber man verpasst wohl nichts, wenn man es eben nicht liest. 6/10 🔪 Und danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar
📚 Inhalt Die Psychologin Ophelia ist mit einer Crew auf Weltraummission. Die Crew hat den Auftrag, Bodenproben eines unbekannten Planeten einzusammeln. Kürzlich verlor die Crew ein Teammitglied und deswegen ist Ophelia mit dabei. Sie soll das Team psychologisch betreuen und Verhaltensauffälligkeiten erkennen, damit es nicht zu weiteren Suiziden kommt. Doch sie stösst auf Ablehnung, das Team macht ihr klar, dass sie sie nicht dabei haben wollen. Doch es dauert nicht lange, bis Ophelia zum Einsatz kommt, denn erste Mitglieder zeigen ein merkwürdiges Verhalten. Sie scheinen infiziert worden zu sein, aber von was? Nach allem, was bisher über den Planeten bekannt ist, gibt es dort kein Leben. Aber die Zeichen deuten auf etwas anderes. Es scheint eine ausserirdische Lebensform zu geben, die sich menschliche Wirte sucht. Die Crew schwebt in Lebensgefahr. 📖 Meinung Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich das erste Buch der Autorin «Dead Silence» unglaublich gut fand. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, aber genug davon. Meine Erwartungen an «Ghost Station» waren dementsprechend ziemlich hoch, aber mir war schon klar, dass es ziemlich unwahrscheinlich sein würde, dass mich dieses Buch genauso in seinen Bann ziehen kann oder wird. Und so war es leider auch. Ich finde die Grundidee spannend und sie hätte gut umgesetzt werden können. Aber leider ist das Buch ziemlich langatmig und irgendwie passiert häufig nichts. Der Spannungsbogen wurde zwar immer wieder aufgebaut, aber dann ist nichts richtig damit gemacht worden, die Spannung brach einfach wieder in sich zusammen. Auch die Charaktere fand ich nicht wirklich nahbar oder sympathisch. Obwohl man immer sehr nahe an Ophelia ist, hatte ich nicht den Eindruck, dass ich sie kennen gelernt habe und ich habe immer noch einige Fragezeichen, was sie angeht. Und ein wenig genervt hat sie mich ehrlich gesagt auch, aber was solls. Für meinen Geschmack hätten 100-150 Seiten weniger dem Buch gut getan, damit die Handlung auch wirklich vorangetrieben wird. Richtig weiter empfehlen kann ich das Buch irgendwie auch nicht. Es war okay, ich würde es aber kein zweites Mal lesen.
Leider nicht so fantastisch wie das erste Buch von S.A. Barnes
Ich habe ein ganzes Jahr auf Ghost Station hingefiebert. Dead Silence fande ich persönlich eines meiner Jahreshighlights 2024. Ghost Station dahingehend war solide. Die Charaktere waren nicht so vielschichtig gestaltet und die Story ging nicht wirklich signifikant voran. Die Auflösung, um die Lebensform fand leider nicht statt. Ebenfalls fande ich den Epilog nicht sonderlich gut gelungen, da keine Aufklärung vor lag, warum die Protagonisten erst so spät aus dem Kälteschlaf zurückgekommen sind. Ein trotzdem spannendes Buch. Die Geschichte scheint allerdings nicht sonderlich gut ausgereift zu sein.
Sci - Fi Horror? Ich weiß ja nicht ... 🚀☄️
Also ... Eigentlich fand ich es nicht schlecht ... ABER ... Science-Fiction Horror war das nicht. Die Protagonistin ist mkr ein bisschen auf die Nerven gegangen und erst weit über der helfte des Buches ist es etwas spannender geworden. Den Horror habe ich absolut vermisst - Wirklich schade

Ghost Station von S.A. Barnes „Ghost Station“ ist ein gut verständlich geschriebener Science-Fiction-Roman mit Horrorelementen. Der Einsatz der Technologie wirkt durchdacht und nachvollziehbar, was die Handlung sehr glaubwürdig macht. Teilweise gibt es etwas viele Gedanken der Protagonistin, wodurch das Tempo stellenweise gebremst wird. Das eingebaute Horrorszenario sorgt für Spannung, hätte aber gern noch intensiver ausfallen dürfen. Insgesamt eine solide, atmosphärische Geschichte mit interessanten Ideen.

Interessant, atmosphärisch aber leider fehlte irgendwie was
Nachdem ich von Dead Silence relativ begeistert war (vor allem da die Autorin vorher kein Scifi Horror geschrieben hatte), hab ich mich auf dieses Buch so gefreut, dass ich nicht mal warten wollte bis es im Januar nächstes Jahr auf Deutsch rauskommt. Es gibt einfach doch immer noch verhältnismäßig wenig Bücher in dem Genre die aus der Perspektive einer weiblich Protagonistin geschrieben sind. Erst recht wenn man, wie ich hungrig nach der Sorte Scifi-Horror ist, die nicht immer hoch wissenschaftlich, aber dafür schaurig, spannend und trotzdem character-driven sind. Leider konnte dieses Buch, obwohl das Setting a la Prometheus meets Auslöschung sehr interessant und Hauptfigur Ophelia gut geschrieben, nicht an das Gänsehautgefühl rankommen, dass mir der Vorgänger bereitet hatte. Es passiert über weite Strecken doch sehr wenig, sodass der Spannungsbogen immer wieder absackt, viele Entscheidungen der Figuren wirken zudem nicht besonders plausibel, man bekommt das Gefühl, die Autorin hat sich selbst in eine Ecke geschrieben und kommt nur mit Ach und Krach gerade so raus. Das Ende obwohl Spannung aufkam, war schließlich zu gehetzt. Wo zwischendurch so viele Filler-Passagen waren, wird hier ein möglicherweise spannendes Geschehen in nicht einmal 3 Seiten abgehandelt. Schade. Dennoch waren gut Ideen drin, nur halt alles etwas unausgereift.
S.A. Barnes hat mit Dead Silence bewiesen, dass sie das Zusammenspiel von Science-Fiction und Horror meisterhaft beherrscht. Mit Ghost Station wagt sie sich erneut in die Dunkelheit des Alls, diesmal mit einer Geschichte, die psychologische Spannung mit klassischem Grusel verbindet. Doch während die Atmosphäre zweifellos gelungen ist, bleibt das erzählerische Fundament hinter den Erwartungen zurück. Schon der Ausgangspunkt des Romans klingt nach einer literarischen Einladung zum gepflegten Frösteln: Dr. Ophelia Bray, eine Psychologin mit mehr als nur einer Leiche im Keller, schließt sich einer Weltraummission an, um eine Crew zu betreuen, die mit einem traumatischen Verlust kämpft. Doch statt offener Arme erwarten sie Misstrauen und Ablehnung, denn wer sich im All auf einen Seelenklempner einlässt, riskiert nicht nur seine psychische Gesundheit, sondern auch seine Karriere. Dass Ophelia selbst ein Fass voller ungelöster Traumata ist, macht ihre Aufgabe nicht einfacher. Als das Team eine verlassene Forschungsstation auf einem unwirtlichen Planeten untersucht, werden die Schatten der Vergangenheit und Gegenwart ununterscheidbar. Plötzlich verschwimmen Realität und Wahn, Bedrohung und Paranoia – ein Konzept, das sich schon in unzähligen literarischen und filmischen Vorbildern bewährt hat. Barnes versteht es, die beengte Klaustrophobie einer verlassenen Station in den Weiten des Alls spürbar zu machen. Die Stille ist allgegenwärtig, jeder Schatten könnte ein Vorbote des Grauens sein, und doch bleibt das Grauen oft merkwürdig abstrakt. Ophelias Perspektive ist zugleich Stärke und Schwäche des Romans: Ihre innere Zerrissenheit, ihre psychischen Kämpfe, ihre Unzuverlässigkeit als Erzählerin verleihen der Geschichte Tiefe, doch sie bremsen den Erzählfluss auch erheblich. Wer auf packenden Eskalationshorror à la Alien hofft, könnte hier enttäuscht werden. Vielmehr dominiert über weite Strecken die psychologische Innenschau einer Protagonistin, die sich selbst im Weg steht. Das ist zweifellos ambitioniert, sorgt aber auch für einen erzählerischen Leerlauf, der sich besonders in der ersten Hälfte des Romans bemerkbar macht. Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung an Fahrt auf, fast schon ein wenig überhastet, als hätte die Autorin gemerkt, dass sie ihre Schockmomente zu lange aufgespart hat. Ein weiteres Problem des Romans liegt in seinen Nebenfiguren, die über bloße Skizzenhaftigkeit selten hinauskommen. Sie sind Konfliktfolien für Ophelias inneren Kampf, nicht mehr. So bleibt der emotionale Impact der Geschichte hinter dem Potenzial zurück, das sie hätte entfalten können. Auch das große Mysterium rund um die Station erweist sich letztlich als weniger spektakulär, als man es sich wünschen würde – das Spiel mit Halluzination und Realität verliert an Spannung, wenn die Auflösung eher konventionell als verstörend ausfällt. Letztlich ist Ghost Station eine Übung in Atmosphäre, die mehr Wert auf Stimmung als auf Handlung legt. Barnes gelingt es, eine unheimliche, bedrückende Szenerie zu erschaffen, doch die narrative Ungleichgewichtung zwischen introspektivem Psychodrama und Weltraumhorror lässt den Roman nicht vollends zünden. Wer sich auf einen langsamen, bewusst diffusen Horror einlassen kann, findet hier zweifellos ein stimmungsvolles Erlebnis. Wer jedoch eine klar strukturierte, mitreißende Horrorgeschichte erwartet, wird sich bisweilen fühlen wie Ophelia selbst: verloren im Dunkeln.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
S. A. Barnes arbeitet tagsüber als Bibliothekarin und schreibt nachts Romane, die sie bisher unter Pseudonym veröffentlicht hat. Für ihr Horror-SF-Debüt ›Dead Silence‹ wurde sie 2022 mit dem Goodreads Choice Award in der Kategorie Science-Fiction ausgezeichnet. S. A. Barnes lebt mit zu vielen Büchern, zu vielen Hunden und einem sehr geduldigen Partner in Illinois.
Posts
"Sie erreicht den Zentralbereich und bleibt stehen. Der Schuh steht dort in den Schatten, ein heller Punkt auf der weiten, dunklen Metallfläche. Wie ein einsames Ruderboot auf dem weiten Ozean oder eine Rettungskapsel die immer tiefer ins Schwarze das Alls entschwindet, anstatt nach Hause zu fliegen. Unbehagen durchströmt Ophelia, als sie weitergeht, um den Schuh zu holen. Das Gefühl beobachtet zu werden, beschert ihr eine Gänsehaut. Sie glaubt nicht an Geister, nur an Traumata aus der Vergangenheit. Dass Menschen aus Angst und um den weiteren Schmerz zu vermeiden Dinge tun, mit denen sie genauso ungewollt wie unbewusst in einen Teufelskreis geraten. Aber echte Geister, die aus dem Grab klettern, um Rache an den Lebenden zu nehmen? Nein, niemals. Und doch...Die heruntergedimmte Deckenbeleuchtung flackert, als könnte der Generator nicht mal den drastisch reduzierten Strombedarf decken. Mach dich nicht lächerlich. Hier gibt es keine Geister. Es ist nicht mal jemand hier gestorben."
Wieder ein Buch von S.A. Barnes, dass mir gut gefallen hat. Es kommt zwar nicht an Dead Silence heran, ist aber spannend erzählt. Ophelia Bray trägt ein schweres Erbe. Ihre Familie betreibt ein weltweit führendes Unternehmen, dass neben ein paar wenigen anderen, die politischen Geschicke der Menschen leiten. Dabei schrecken sie nicht vor Korruption, Vertuschung, Betrug oder gar Mord zurück. Ophelia, die den desaströsen Machtspiele ihrer Familie den Rücken gekehrt hat, versucht als Psychologin, die Verbrechen ihrer Verwandten, wieder gut zu machen. Dabei geht sie bis ans Äußerste und wird Teil der Crew vom Raumschiff Resilience, um die Mitglieder psychologische Unterstützung bei der Erkunden des Planeten Lyria 929-C zu bieten. Denn der lange Kälteschlaf und die Isolation auf engsten Raum, lässt die menschliche Psyche krank werden. Auf dem Planeten wurden Überreste einer außerirdischen Spezies entdeckt und sollen näher untersucht werden. Schnell wird klar, dass auf dem Planeten Seltsames vorgeht oder ist es etwa jemand aus der Crew, dessen psychische Probleme zu Brutalität und Mord führen? Schnell spitzt sich die Lage zu und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Während der ganzen Handlung hatte ich das Gefühl von Beklemmung, Paranoia und ständigen Stress, denn kaum ist die Crew gelandet, verbreitet die eisige Atmosphäre des Planeten und die unheimliche Raumstation diese Gefühle und dazu kommt sehr schnell das sich rapide veränderte Verhalten einzelner Crewmitglieder. SPOILER ALERT Die Crew findet nichts vor, wie erwartet, die Station scheint absichtlich beschädigt und verwüstet zu sein. Überall findet Ophelia Relikte der vorherigen Missionsmitglieder und fragt sich warum diese, zurück gelassen wurden. Da sie selber traumatische Erlebnisse auf einer vergleichbar eingerichteten Raumstation als Kind erfahren hat, wird sie zunehmend getriggert und bekommt Flashbacks. Hinzu kommt, dass die Crew ihr nicht vertraut. Das ganze macht das Lesen echt spannend, weil ich nie wusste was als nächstes passiert. Was ist echt und was Einbildung, warum verhalten sich einzelne Mitglieder der Crew zunehmend seltsam und was sind das für außerirdische Gebäude, die sie untersuchen sollen? Das Ende kam für mich etwas zu schnell und hat mich nicht ganz zufrieden gestellt, aber ansonsten war es ein spannendes Erlebnis auf Lyria 929-C. "Es braucht Mut, sich der Dunkelheit in sich zu stellen, seinen schlimmsten Ängsten." Ich werde bei der Autorin auf jeden Fall am Ball bleiben.
Stimmen im Wind eines fremden Planeten
Ophelia Bray soll als Psychologin ein Weltall-Außenteam auf die nächste Routinemission begleiten, um dem Team den Verlust eines Crewmitglieds unter ungeklärten Umständen zu erleichtern. Doch schon zu Beginn häufen sich die Probleme. Die Crew vertraut ihr nicht und verschweigt ihr etwas. Als sie dann auf dem Zielplaneten eintreffen, finden sie nicht nur eine verlassene Station des Konkurrenzunternehmens und die Ruinen einer untergegangenen Zivilisation, auch eines der Crewmitglieder findet unter brutalen Umständen den Tod. Auf der Suche nach Antworten muss Ophelia schon bald an ihrem eigenen Verstand zweifeln… Mit Dead Silence ist S.A. Barnes ein extrem spannendes Sci-Fi-Horror-Debüt gelungen und auch Ghost Station versprach wieder viel eisiges Weltall, viel Spannung und auch Grusel. Aber mit Dead Silence mithalten konnte es leider nicht. Ophelia ist eine sehr eigenwillige Protagonistin, die sehr viel Trauma mit sich herumschleppt und meint, es in Schach halten zu können, indem sie Psychologie studiert und eine kollektive Schuld zu begleichen versucht. Überraschung, das funktioniert nicht. Sie ist sehr darauf fixiert, das Verhalten der anderen Protagonisten nur durch die Psychologie-Brille zu betrachten, was ziemlich abgehoben wirkt und auch etwas nervt. Zum Glück macht sie mit der Zeit eine Charakterentwicklung durch, wenn auch unter sehr fraglichen Umständen. Die Handlung klingt vielversprechend und die Atmosphäre ist gekonnt gruselig und eisig, es wird richtig kalt beim Lesen. Das Problem des Buches liegt eher dabei, dass der Autorin der Handlungs- und Spannungsbogen etwas verrutscht ist. Der Prolog der Geschichte dauert zu lange, bis die Handlung richtig in den Gang kommt und aus Unwohlsein und Neugierde wirklich Grusel und Spannung wird, vergeht die Hälfte des Buches. Richtig Schlag auf Schlag geh es erst ab dem Ende des zweiten Drittels. Es war vorher keineswegs langweilig oder unspektakulär, das Buch ist einfach schlecht eingeteilt. Die Zeit -vom Beginn der Haupthandlung bis zur Enthüllung der Bedrohung (was ja immer ein bisschen die Spannung des Unbekannten wegnimmt) und schließlich zum Finale- ist einfach zu kurz im Vergleich zum Rest des Buches. Es kommt gerade erst ein bisschen 2001: Odyssee im Weltraum – Stimmung auf, dann ist es auch schon vorbei. Leider gingen da dann einige Details zur eigentlichen Mission, zu der untergegangenen Zivilisation und schließlich auch zu der mysteriösen Bedrohung verloren. Schade, denn die Ansätze da waren sehr spannend (wenn auch ziemlich befremdlich). Das Ende des Buches kam dann ebenfalls zu schnell, da hätte gern mehr sein dürfen. Insgesamt bleibt ein solider Weltraum-Thriller mit Gruseleffekt, der auch, genau wie Dead Silence, viele gesellschaftskritische Themen anspricht, von Gier und Arroganz der Menschen bis zu Ausbeutung durch Megakonzerne, der es aber nicht so schafft, mit der Psyche zu spielen, wie es dem Vorgänger möglich war und dem leider ein paar Hintergrundinformationen fehlen. Unterhalten wurde ich trotzdem, ich hoffe einfach, dass mich das nächste Buch der Autorin dann wieder richtig begeistern kann.

Das ist sicher nicht das stärkste Buch von S.A. Barnes. Aber hat definitiv wieder diesen dunklen, düsteren Vibe den ich so mag. Eine Raumstation, die Neue Person in einer eingespielten Crew, dunkle Geheimnis… das gibt eine ganz gute Mischung ab für einen klaustrophobischen Sci-Fi-Horror-Roman. Ich hab ihn jedenfalls nicht mehr oft aus der Hand gelegt.
Ich hatte hohe Erwartungen an Ghost Station, da ich Sci-Fi-Horror liebe. Doch leider blieb der Horror-Aspekt in diesem Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Die Geschichte spielt auf einer verlassenen Raumstation, was eigentlich die perfekte Kulisse für Spannung und Grusel bietet. Doch anstatt echten Nervenkitzel oder eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen, fühlte sich die Handlung oft eher wie ein Mystery-Drama mit leichten Thriller-Elementen an. Ein weiteres Problem war für mich die Protagonistin, Ophelia. Sie wirkte auf mich nicht besonders stimmig – ihre Handlungen und Gedanken waren manchmal schwer nachzuvollziehen, und ich konnte keine echte Verbindung zu ihr aufbauen. Es gab interessante Ansätze in ihrer Charakterentwicklung, aber insgesamt blieb sie mir zu blass und inkonsistent. Trotzdem hat das Buch auch gute Seiten. Die Raumstation als Setting ist faszinierend beschrieben, und die Grundidee der Handlung hatte Potenzial. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen, und einige Wendungen konnten mich durchaus überraschen. Doch letztlich fehlte mir das, was ich mir von einem Sci-Fi-Horror-Roman erhofft hatte: ein Gefühl von echter Bedrohung und gruseliger Spannung. Fazit. Es ist ein solides Buch mit einer interessanten Prämisse, aber wenn man echten Horror erwartet, wird man hier eher enttäuscht.
Wenig atmosphärisch, wenig spannend, nervige Protagonistin.
S.A. Barnes „Ghost Station“ ist ein Weltraum Horror Thriller, der meinen Erwartungen nicht gerecht wurde. Die Psychologin Ophelia, die hauptsächlich Patienten mit ERS behandelt (Eine Psychische Erkrankung, die durch lange Weltraum Aufenthalte hervorgerufen wird) reist mit einem Team zu einer Erkundungsmission nach Lyria 393-C. Ein verlassener Planet auf dem sich Überreste einer lange ausgestorbenen Zivilisation befinden. Da ein Mitglied des Erkundungsteams kürzlich auf einer Mission verstorben ist, soll Ophelia das Team als psychologische Unterstützung begleiten. Ophelia selbst hat allerdings durch ihre Familiengeschichte und ihrer Vergangenheit schwer mit ihrer eigenen Psyche zu kämpfen. Auf Lyria 393-C angekommen, bezieht das Erkundungsteam Stellung in einer verlassenen Station. Schon bald stellt sich die Frage, warum die Station scheinbar fluchtartig verlassen wurde. Einige Teammitglieder verhalten sich zunehmend merkwürdig. Zunächst nimmt Ophelia an, dass es an ERS liegen könnte, doch es könnte auch der Einfluss von etwas Fremden sein, dass in den Ruinen der alten Zivilisation zurückgelassen wurde. Schon bald wird die Situation zu einem Wettlauf um Leben und Tod. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und hatte nach „Dead Silence“ recht große Erwartungen. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Den Schreibstil empfand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, lies sich aber nach ein paar Kapiteln gut lesen. Für das eigentlich perfekte Setting zu einer SCI-FI Horror Geschichte, gab es für meinen Geschmack aber viel zu wenige gute Horror Momente. Für mich kam auch leider keine wirklich gruselige Atmosphäre auf, obwohl das Potential definitiv da war. Am meisten hat mich an dem Buch die Protagonistin Ophelia gestört. Es geht einfach viel zu viel um ihren inneren Kampf mit sich selbst. Es wurde versucht ein großes Geheimnis um ihre Vergangenheit zu machen, allerdings konnte ich mir schon sehr früh das meiste zusammenreimen. In der ersten Hälfte des Buches gibt es fast keine Handlung in der Geschichte, sondern nur Ophelias Gedanken und inneren Monologe. Ich muss sagen das ich es dann irgendwann schon etwas nervig empfand. Im letzten Viertel kommt die Geschichte dann mehr in Fahrt. Der Teil war dann auch wirklich spannend und es kam etwas Horror Feeling auf. Das Ende war für mich total unbefriedigend. Es blieben mir zu viele Fragen unbeantwortet. Mein Fazit, wenig atmosphärisch, wenig spannend, zu wenige Horror Momente und eine nervige Protagonistin. Auch wenn meine Erwartungen an das Buch vielleicht zu hoch waren, war es für mich kein gelungenes SCI-FI Horror Buch. Von mir gibt es für Ghost Station KEINE Leseempfehlung.
Für mich etwas zu wenig Horror für ein Buch, dass sich als Weltraum-Horrorroman bezeichnet.
"Unsere Arroganz könnte uns noch teurer zu stehen kommen, wenn eine dieser Spezies eines Tages beschließt, genug von uns zu haben." Mit "Ghost Station" liefert uns S. A. Barnes den nächsten Science Fiction-Horror-Roman, der viele Parallelen zu ihrem ersten Roman "Dead Silence" aufweist - aber dazu später mehr. Erst einmal: Worum geht's? Nach einem Todesfall wird Dr. Ophelia Bray der Crew von Captain Ethan Severin als Psychologin zugeteilt, um mit den Crewmitgliedern Gespräche zu führen. Das Schiff ist auf dem Weg zu Lyria 929-C, einem fremden Planeten, mit einer verlassenen Station, alten Alien-Ruinen und einem schrecklichen Geheimnis. Auf der Station angekommen, findet die Crew ein paar seltsame Gegebenheiten, die ein Stirnrunzeln bei ihnen verursachen. Im Laufe der Tage häufen sich eigenartige Vorkommnisse und das Misstrauen - auch untereinander - wächst. Als es dann zu einem befremdlichen Todesfall kommt, sind alle alarmiert. Wer oder was will die Crew tot sehen, und warum? Ein Wettkampf ums Überleben beginnt ... Obwohl ich "Ghost Station" insgesamt gerne gelesen habe, konnte mich Barnes dieses Mal nicht so ganz überzeugen. Woran lag das? Nun ja, einerseits kam bei mir im Gegensatz zu Barnes' erstem Roman "Dead Silence" beim Lesen überhaupt keine Beklemmung auf - so wirklich Weltraum-Horror war das hier nicht für mich. Das kann allerdings auch jeder anders empfinden. Und der zweite Grund ist, dass es für mich zu viele Parallelen zum ersten Roman gibt. Wir haben wieder eine Ärztin, welche wieder ein psychisches Problem aus ihrer Vergangenheit mit sich rumschleppt und wir haben wieder eine sich anbahnende Romanze zwischen der Ärztin und dem Captain. Diese Parallelen hinterlassen bei mir ein wenig Langeweile, obwohl die Grundstory und das mysteriöse Problem etwas komplett anderes sind. Insgesamt habe ich das Buch trotzdem gern gelesen und der Schreibstil ist auch sehr flüssig und gut zu lesen. Wer auf der Suche nach einem nicht allzu gruseligen Weltraum-Horrorroman ist, der sollte hier ruhig zugreifen. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl.

"Die KI fragt, ob Ophelia einen Unfall hatte. Einen Unfall, ja. Diese ganze Reise war einer."
Ich kann einfach nicht anders als die Bücher der Autorin so ein bisschen miteinander zu vergleichen, aber first things first😅 Ich war natürlich gleich wieder hooked, sobald ich das Buch angefangen hatte. Irgendetwas am Schreibstil der Autorin fasziniert mich jedes Mal sehr. Ähnlich wie bei Dead Silence begleiten wir die Protagonistin Ophelia in den Weltraum. Dort ist sie als Psychologin an Bord der Resilience, dem Schiff des E&G Teams rund um Kommandant Ethan Severin. Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir Ophelia deutlich sympathischer war als Claire in Dead Silence. Auch, dass diesmal keine unnötige Love Story verwurstet wurde, fand ich absolut top. Leider fand ich jedoch die Spannung nicht ganz so nervenzerfetzend wie in Dead Silence. Auch über die Logik lässt sich ein bisschen streiten. Zum Beispiel werden sehr oft Parallelen zu Ophelias Vater gezogen, aber irgendwie wird das nie so richtig aufgelöst. Hat das jetzt was miteinander zu tun oder nicht? Ich hatte eher so das Gefühl, dass der ursprüngliche Plan des Plots ein anderer war und sich die Autorin während des Schreibens umentschieden hat. Das Ende war gut. Vielleicht ein bisschen zu schnell abgehandelt, aber ansonsten gut. Es wurde nicht mehr viel erklärt, außer dass ziemlich viel Zeit vergangen ist. Wenigstens hat das "Happy End" diesmal zur Geschichte gepasst; anders als bei Dead Silence😅
𝑅𝑒𝑧𝑒𝑛𝑠𝑖𝑜𝑛: Ghost Station 3/𝟓 ⭐️
Ghost Station ist das 2 Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Nach dem Dead Silence nach wie vor in meinem Kopf ist und echt ein Jahreshighlight aus 2024 war, hat mich Ghost Station etwas enttäuscht. Insgesamt hatte ich zwar meinen Spaß beim lesen jedoch blieb das erhofft beklemmende Gefühl beim lesen diesmal aus. Die Dialoge waren teilweise sehr flach, die Story hier und da vorhersehbar und insgesamt etwas chaotisch. Der Schreibstil lies einen trotzdem durch die Seiten fliegen und die Storyidee machte sorgte für genug Interesse und Lust das Buch zu beenden. Insgesamt ist Ghost Station ein Weltraumhorror der leichten Klasse. Wer mal einen Gerne Ausflug machen, aber nicht gleich die volle Dröhnung an Weltraumhorror möchte, sollte auch jeden Fall zu dem Buch greifen. Für alle anderen kann ich wärmsten ihren ersten Roman Dead Silence empfehlen.

Science Fiction-Grusel-Horror, oder so ähnlich. Eine Psychologin heuert auf einem Raumschiff an, um mit der Mannschaft einen Planeten zu untersuchen. Das Vorgänger Team, hatte diesen überstürzt verlassen. Es geschieht ein brutaler Todesfall und weitere unerklärliche Ereignisse, versetzen die Crew in Angst und Panik. Das zweite Buch von S.A. Barnes, das erste "Dead Silence", hatte einen höheren Grusel und Spannungsfaktor, aber wieder kurzweilige und leicht gruselige Unterhaltung.
Kommt nicht an Dead Silence heran
Eine gruselige Atmosphäre in einer leerstehenden Anlage auf einem fremden Planeten…Interessante Geschichte, die auch gerne hätte tiefer gehen können. Den Horrorfaktor wie in Dead Silence hat das Buch nicht, aber es hat sich gut und spannend lesen lassen. Der Epilog war mir zu kurz 😅

Spannender Weltraum-Grusel mit kleinen Schwächen
Als großer Fan der Alien-Reihe bin ich seit mehreren Jahrzehnten eine Freundin des gepflegten Weltraum-Horrors. Gute Bücher in dieser Richtung sind selten, deswegen freue ich mich immer, wenn mal wieder ein Vertreter des Genres auf den Markt kommt – erst recht auf den deutschen Markt. Von S.A. Barnes habe ich bereits „Dead Silence“ gelesen und sehr gemocht (mit kleineren Abzügen). Deshalb war klar, dass ich auch das neue Buch der Autorin lesen würde. Und genau wie beim Vorgänger konnte mich Barnes von Kapitel 1 an fesseln und sehr gut unterhalten. Protagonistin Ophelia war mir nicht unbedingt immer sympathisch, aber für die spannende Handlung war das auch nicht nötig. Bereits nach ein paar Kapiteln war ich komplett drin in der Geschichte und konnte das Buch kaum weglegen. Das beklemmende Gefühl, das man bei Sci-Fi-Horror erwartet, hat sich dann auch recht schnell bei mir eingestellt. Nach und nach schlichen sich jedoch einige Punkte ein, die meine Begeisterung getrübt haben. Zum einen gab es viele Ähnlichkeiten zum bereits erwähnten „Dead Silence“: Auch hier ist die Protagonistin stark traumatisiert und versucht, dies vor allen anderen zu verheimlichen. Auch hier ist die psychische Stabilität der gesamten Crew alles andere als optimal. Und offene Kommunikation im Team wäre auch hier von großem Vorteil gewesen. Die (zum Glück nur angedeutete) Romanze hätte es für mich auch nicht gebraucht. Ich finde es schade, dass die Autorin hier zum zweiten Mal zu einem sehr ähnlichen Konzept gegriffen hat. Was mich aber nicht davon abhalten wird, auch den dritten Roman von ihr, „Cold Eternity“ (erscheint im Juni bei Heyne), zu lesen – denn auch, falls sie wirklich ein „One Trick Pony“ sein sollte, kann sie eins phänomenal gut: unterhalten! Fazit: Das Buch war ein richtiger Pageturner und konnte mich sehr gut unterhalten, es gab für mich aber zu viele Parallelen zu „Dead Silence“ und das Ende hat mich leider nicht komplett begeistern können. 4 von 5 Sternen gibt´s dafür von mir.

Ganz nett
In Ghost Station geht es um die Therapeutin Ophelia, welche eine Crew bei ihrer Mission begleitet, einen Planeten zu untersuchen. Vor Ort finden sie eine Raumstation und das gute alte Grauen. Allerdings muss ich sagen, dass sich dieses Grauen leider mehr und mehr als das große Gähnen entpuppt. Der Grundplot ist erstmal interessant. Eine Therapeutin soll eine Crew unterstützen, die nun wirklich alles wollen, nur eben keinen Seelenklempner. Dementsprechend geht es natürlich viel um psychologische Themen. Ein interessanter Ansatz, denn es geht auch viel um die Vergangenheit der Therapeutin und auch um viele Vorurteile. Allerdings passiert neben dieser Thematik kaum etwas. Ja, es wird eine Leiche gefunden, aber irgendwie läuft alles schleppend. Da hilft auch der eigentlich total flüssige Schreibstil nicht. Insgesamt eine gute Idee mit verschenktem Potential. Man kann es durchaus lesen, aber man verpasst wohl nichts, wenn man es eben nicht liest. 6/10 🔪 Und danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar
📚 Inhalt Die Psychologin Ophelia ist mit einer Crew auf Weltraummission. Die Crew hat den Auftrag, Bodenproben eines unbekannten Planeten einzusammeln. Kürzlich verlor die Crew ein Teammitglied und deswegen ist Ophelia mit dabei. Sie soll das Team psychologisch betreuen und Verhaltensauffälligkeiten erkennen, damit es nicht zu weiteren Suiziden kommt. Doch sie stösst auf Ablehnung, das Team macht ihr klar, dass sie sie nicht dabei haben wollen. Doch es dauert nicht lange, bis Ophelia zum Einsatz kommt, denn erste Mitglieder zeigen ein merkwürdiges Verhalten. Sie scheinen infiziert worden zu sein, aber von was? Nach allem, was bisher über den Planeten bekannt ist, gibt es dort kein Leben. Aber die Zeichen deuten auf etwas anderes. Es scheint eine ausserirdische Lebensform zu geben, die sich menschliche Wirte sucht. Die Crew schwebt in Lebensgefahr. 📖 Meinung Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich das erste Buch der Autorin «Dead Silence» unglaublich gut fand. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, aber genug davon. Meine Erwartungen an «Ghost Station» waren dementsprechend ziemlich hoch, aber mir war schon klar, dass es ziemlich unwahrscheinlich sein würde, dass mich dieses Buch genauso in seinen Bann ziehen kann oder wird. Und so war es leider auch. Ich finde die Grundidee spannend und sie hätte gut umgesetzt werden können. Aber leider ist das Buch ziemlich langatmig und irgendwie passiert häufig nichts. Der Spannungsbogen wurde zwar immer wieder aufgebaut, aber dann ist nichts richtig damit gemacht worden, die Spannung brach einfach wieder in sich zusammen. Auch die Charaktere fand ich nicht wirklich nahbar oder sympathisch. Obwohl man immer sehr nahe an Ophelia ist, hatte ich nicht den Eindruck, dass ich sie kennen gelernt habe und ich habe immer noch einige Fragezeichen, was sie angeht. Und ein wenig genervt hat sie mich ehrlich gesagt auch, aber was solls. Für meinen Geschmack hätten 100-150 Seiten weniger dem Buch gut getan, damit die Handlung auch wirklich vorangetrieben wird. Richtig weiter empfehlen kann ich das Buch irgendwie auch nicht. Es war okay, ich würde es aber kein zweites Mal lesen.
Leider nicht so fantastisch wie das erste Buch von S.A. Barnes
Ich habe ein ganzes Jahr auf Ghost Station hingefiebert. Dead Silence fande ich persönlich eines meiner Jahreshighlights 2024. Ghost Station dahingehend war solide. Die Charaktere waren nicht so vielschichtig gestaltet und die Story ging nicht wirklich signifikant voran. Die Auflösung, um die Lebensform fand leider nicht statt. Ebenfalls fande ich den Epilog nicht sonderlich gut gelungen, da keine Aufklärung vor lag, warum die Protagonisten erst so spät aus dem Kälteschlaf zurückgekommen sind. Ein trotzdem spannendes Buch. Die Geschichte scheint allerdings nicht sonderlich gut ausgereift zu sein.
Sci - Fi Horror? Ich weiß ja nicht ... 🚀☄️
Also ... Eigentlich fand ich es nicht schlecht ... ABER ... Science-Fiction Horror war das nicht. Die Protagonistin ist mkr ein bisschen auf die Nerven gegangen und erst weit über der helfte des Buches ist es etwas spannender geworden. Den Horror habe ich absolut vermisst - Wirklich schade

Ghost Station von S.A. Barnes „Ghost Station“ ist ein gut verständlich geschriebener Science-Fiction-Roman mit Horrorelementen. Der Einsatz der Technologie wirkt durchdacht und nachvollziehbar, was die Handlung sehr glaubwürdig macht. Teilweise gibt es etwas viele Gedanken der Protagonistin, wodurch das Tempo stellenweise gebremst wird. Das eingebaute Horrorszenario sorgt für Spannung, hätte aber gern noch intensiver ausfallen dürfen. Insgesamt eine solide, atmosphärische Geschichte mit interessanten Ideen.

Interessant, atmosphärisch aber leider fehlte irgendwie was
Nachdem ich von Dead Silence relativ begeistert war (vor allem da die Autorin vorher kein Scifi Horror geschrieben hatte), hab ich mich auf dieses Buch so gefreut, dass ich nicht mal warten wollte bis es im Januar nächstes Jahr auf Deutsch rauskommt. Es gibt einfach doch immer noch verhältnismäßig wenig Bücher in dem Genre die aus der Perspektive einer weiblich Protagonistin geschrieben sind. Erst recht wenn man, wie ich hungrig nach der Sorte Scifi-Horror ist, die nicht immer hoch wissenschaftlich, aber dafür schaurig, spannend und trotzdem character-driven sind. Leider konnte dieses Buch, obwohl das Setting a la Prometheus meets Auslöschung sehr interessant und Hauptfigur Ophelia gut geschrieben, nicht an das Gänsehautgefühl rankommen, dass mir der Vorgänger bereitet hatte. Es passiert über weite Strecken doch sehr wenig, sodass der Spannungsbogen immer wieder absackt, viele Entscheidungen der Figuren wirken zudem nicht besonders plausibel, man bekommt das Gefühl, die Autorin hat sich selbst in eine Ecke geschrieben und kommt nur mit Ach und Krach gerade so raus. Das Ende obwohl Spannung aufkam, war schließlich zu gehetzt. Wo zwischendurch so viele Filler-Passagen waren, wird hier ein möglicherweise spannendes Geschehen in nicht einmal 3 Seiten abgehandelt. Schade. Dennoch waren gut Ideen drin, nur halt alles etwas unausgereift.
S.A. Barnes hat mit Dead Silence bewiesen, dass sie das Zusammenspiel von Science-Fiction und Horror meisterhaft beherrscht. Mit Ghost Station wagt sie sich erneut in die Dunkelheit des Alls, diesmal mit einer Geschichte, die psychologische Spannung mit klassischem Grusel verbindet. Doch während die Atmosphäre zweifellos gelungen ist, bleibt das erzählerische Fundament hinter den Erwartungen zurück. Schon der Ausgangspunkt des Romans klingt nach einer literarischen Einladung zum gepflegten Frösteln: Dr. Ophelia Bray, eine Psychologin mit mehr als nur einer Leiche im Keller, schließt sich einer Weltraummission an, um eine Crew zu betreuen, die mit einem traumatischen Verlust kämpft. Doch statt offener Arme erwarten sie Misstrauen und Ablehnung, denn wer sich im All auf einen Seelenklempner einlässt, riskiert nicht nur seine psychische Gesundheit, sondern auch seine Karriere. Dass Ophelia selbst ein Fass voller ungelöster Traumata ist, macht ihre Aufgabe nicht einfacher. Als das Team eine verlassene Forschungsstation auf einem unwirtlichen Planeten untersucht, werden die Schatten der Vergangenheit und Gegenwart ununterscheidbar. Plötzlich verschwimmen Realität und Wahn, Bedrohung und Paranoia – ein Konzept, das sich schon in unzähligen literarischen und filmischen Vorbildern bewährt hat. Barnes versteht es, die beengte Klaustrophobie einer verlassenen Station in den Weiten des Alls spürbar zu machen. Die Stille ist allgegenwärtig, jeder Schatten könnte ein Vorbote des Grauens sein, und doch bleibt das Grauen oft merkwürdig abstrakt. Ophelias Perspektive ist zugleich Stärke und Schwäche des Romans: Ihre innere Zerrissenheit, ihre psychischen Kämpfe, ihre Unzuverlässigkeit als Erzählerin verleihen der Geschichte Tiefe, doch sie bremsen den Erzählfluss auch erheblich. Wer auf packenden Eskalationshorror à la Alien hofft, könnte hier enttäuscht werden. Vielmehr dominiert über weite Strecken die psychologische Innenschau einer Protagonistin, die sich selbst im Weg steht. Das ist zweifellos ambitioniert, sorgt aber auch für einen erzählerischen Leerlauf, der sich besonders in der ersten Hälfte des Romans bemerkbar macht. Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung an Fahrt auf, fast schon ein wenig überhastet, als hätte die Autorin gemerkt, dass sie ihre Schockmomente zu lange aufgespart hat. Ein weiteres Problem des Romans liegt in seinen Nebenfiguren, die über bloße Skizzenhaftigkeit selten hinauskommen. Sie sind Konfliktfolien für Ophelias inneren Kampf, nicht mehr. So bleibt der emotionale Impact der Geschichte hinter dem Potenzial zurück, das sie hätte entfalten können. Auch das große Mysterium rund um die Station erweist sich letztlich als weniger spektakulär, als man es sich wünschen würde – das Spiel mit Halluzination und Realität verliert an Spannung, wenn die Auflösung eher konventionell als verstörend ausfällt. Letztlich ist Ghost Station eine Übung in Atmosphäre, die mehr Wert auf Stimmung als auf Handlung legt. Barnes gelingt es, eine unheimliche, bedrückende Szenerie zu erschaffen, doch die narrative Ungleichgewichtung zwischen introspektivem Psychodrama und Weltraumhorror lässt den Roman nicht vollends zünden. Wer sich auf einen langsamen, bewusst diffusen Horror einlassen kann, findet hier zweifellos ein stimmungsvolles Erlebnis. Wer jedoch eine klar strukturierte, mitreißende Horrorgeschichte erwartet, wird sich bisweilen fühlen wie Ophelia selbst: verloren im Dunkeln.




























