Im Schatten des Blitzes
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Description
Book Information
Author Description
Brian McClellan wurde 1986 in Cleveland, Ohio, USA, geboren und begann bereits im Alter von 15 Jahren Kurzgeschichten zu schreiben. Dies führte dazu, dass er Anglistik mit dem Kernfach »Kreatives Schreiben« studierte. Für seinen ersten Roman, „Die Powder-Mage-Chroniken 1: Blutschwur“, gewann er den Morningstar Award für den besten Fantasy-Newcomer. „Blutschwur“ war so erfolgreich, dass eine komplette Trilogie daraus entstand, die bei Fans und Kritikern gleichermaßen gut ankam. Danach schrieb er die im selben Universum spielende Fortsetzung, die Trilogie „Die Götter von Blut und Pulver“. Derzeit arbeitet er an der neuen Fantasyreihe „The Glass Immortals“.
Posts
Episch, kämpferisch, magisch. ♥️
In diesem grandiosen Auftakt der Reihe „The Glass Immortals“ begleiten wir vier Charaktere im multiplen POV durch eine Welt, in der Magie eine begrenzte und dadurch auch hart umkämpfte Ressource ist. Und das bietet das Potential für eine Geschichte, die genau nach meinem Geschmack ist: kämpferisch, gefährlich, episch. Die Charaktere sind mir alle auf Ihre Art nahe gegangen. Besonders sympathisch fand ich, dass jeder mit seinem eigenen Schicksal und „Dämonen“ zu kämpfen hat, keiner perfekt ist; dadurch fühlen sich für mich Charaktere realer an. Geschickt wurde die Geschichte so erzählt, dass die Handlungsstränge sich immer wieder getroffen haben und einen Zusammenhang gebildet haben. Das Magiesystem basierend auf unterschiedlichen Arten von Götterglas hat mich sehr beeindruckt & fasziniert. Zu Beginn des Buches gibt es eine kleine Übersicht über die Glasarten und deren Auswirkungen auf den Menschen, damit man gleich ein Gefühl für das System bekommt. Hierauf musste ich auch wiederholt zurückgreifen, da es einfach sehr umfangreich ist. Brian McClellan hat es geschafft, sowohl die militärischen Aspekte als auch die Intrigen und Machtkämpfe spannend zu gestalten. Ich bin nahezu durch das Buch geflogen, wollte es gar nicht aus der Hand legen. Schlusswort Ich bin BE-GEIS-TERT! Ein einzigartiges Magiesystem, mitreißende Kämpfe, strategisches Vorgehen und spannende Charaktere: alles in einem Buch. Diese vielen offenen Enden haben mir allerdings echt den letzten Nerv geraubt: ich will UNBEDINGT weiterlesen. Brian - bitte beeil Dich mit dem Schreiben! 😄

Demir Grappo muss aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehren, nachdem seine Mutter ermordet wurde. Nun ist es an ihm, die Geschicke der mächtigen Familie Grappo zu lenken und den Mord an seiner Mutter aufzuklären. Unversehens findet er sich zwischen einem zu Neige gehenden Vorrat an Götterglas und einem aufziehendem Krieg wieder und er muss seine gesamte Genialität als Offizier nutzen, um die Menschen, die er liebt zu schützen. Ein neuer Roman von Brian McClellan! Ich kenne seine Powder Mage Trilogie und war deshalb sehr gespannt auf den Auftakt seiner neuen Reihe. (Die PowderMage-Reihe rund um Thaniel Zweischuss habe ich mit seinen militärischen Strukturen und seiner Urbanität sehr gemocht.) In diesem Buch folgen wir zunächst Demir Grappo, einem jungen genialen Offizier, der auf den ersten Seiten eine herbe Niederlage erlebt und das Exil wählt. Demir ist ein toller Hauptcharakter, dem ich gerne gefolgt bin. Man stellt gleich auf den ersten Seiten eine Verbindung zu ihm her, die man später braucht. Man versteht seine Gefühle und seine Handlungen - und seine tiefe Verbundenheit zu seinen Leuten, auch nach der mehrjährigen Abwesenheit, nach der er in die Hauptstadt zurückkehrt und die Fäden der Familie aufnimmt. Auch seinen besten Freund - Baby Montego - mochte ich gerne. Montego stellt man sich lieber nicht entgegen, wenn man nicht der selben Meinung ist. Er wird als gefährlich beschrieben und ist ein Berg von einem Mann (und Meister der Knüppler, einer beliebten Sportart in dieser Welt). Montego ist ambivalent angelegt, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Thessa, eine Quarzschmiedin, der Soldat Idrian und Kizzy, die in Demirs Auftrag im Mordfall seiner Mutter ermittelt, ergänzen die Truppe. Ich mochte das Magiesystem total, das auf Göttergläsern, die unterschiedlich geschliffen und verwendet werden, wirklich sehr gerne. Ich habe gespürt, wie viele Gedanken sich der Autor über das System und wie es in die Welt passt, gemacht hat. Gerade deshalb mochte ich auch das erste Drittel des Buches so gerne. Thessa - eine Quarzschmiedin - nimmt uns mit in die Glashütte und führt uns in die Schmiedekunst ein, während Demir sich gerade wieder in der Stadt zurechtfindet, alles im Schatten des aufkommenden Krieges. Ihr wisst, dass ich solche Anfänge immer sehr genieße und neue Welten gerne entdecke. Alles ist noch spannend und ich hätte am liebsten jedes Instrument und jedes Glas berührt. In der zweiten Hälfte hat mich Brian leider ein bisschen verloren, muss ich sagen. Es gab einige Entwicklungen, die für mich arg konstruiert wirkten, nur um zusätzliches Zündmaterial zu schaffen. Das hätte es nicht gebraucht. Zudem war das „Military“ in „Military Fantasy“ für mich ein bisschen zu stark in den Vordergrund gestellt. Natürlich gibt es in einer entwickelten Welt wie dem Ossanischen Reich eine akribisch strukturierte Armee. Ich hatte aber immer das Gefühl, dass sich Brian in die Beschreibung des militärischen Alltags flüchtet und darüber seine Charakterentwicklungen von statten gehen lässt, als sich mit den Figuren selbst zu beschäftigen. Versteht ihr, was ich meine? Das hat mich neben der Konstruktion am meisten gestört und mir zum Ende hin die Seiten lang werden lassen, obwohl Demir mit seiner Genialität und Bodenständigkeit natürlich geglänzt hat. Alles in allem war „Im Schatten des Blitzes“ ein guter Auftakt mit einem tollen Magiesystem, Ränkespielen bis in die höchsten Ränge und reichlich Schlachtengetümmel. Mich lässt der Band neugierig auf den zweiten zurück.

𝐈𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐁𝐥𝐢𝐭𝐳𝐞𝐬 ist mein erstes Buch des Autors Brian McClellan und da ich die Powder-Mage-Reihe noch nicht gelesen hatte, bin ich hier völlig unbedarft herangegangen. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Auch wenn ich es mal aus den Händen gelegt habe, um etwas anderes zu machen, hatte ich es oft relativ schnell wieder in der Hand und das ist doch immer ein gutes Zeichen. Es ist der erste Band einer neuen High Fantasyreihe und das Worldbuilding ist wirklich grandios. Die Glasmagie ist toll durchdacht und schafft schöne Bilder im Kopf und auch das technologische Setting, was nicht mittelalterlich ist, hat mir viel Spass gemacht. Im Zentrum der Geschichte steht Demir, ein gefallener Offizier, der nach 10 Jahren selbst auferlegtem Exil vom Gewalttod seiner Mutter erfährt und in die Heimat zurückkehrt und gemeinsam mit Freunden gefährlichen Geheimnissen auf die Schliche kommt. Die Stärken der Geschichte sind die Welt, das Pacing, der Spannungsbogen und auch das Schicksal der Charaktere hat mich durchweg interessiert. Die Liebesgeschichte dagegen ging mir zu flott, das hätte ich mir mit einer langsameren Anbindung besser vorgestellt und ein paar mehr Grautöne hätten der Geschichte nicht geschadet. Der Hauptcharakter Demir wird als Pazifist und Gutmensch dargestellt, gleichzeitig killt er Feinde ohne Skrupel. Der Bogen ist noch nicht ganz ausgegoren. Nichtsdestotrotz, es war das beste Buch bisher im Februar, ein echter Lichtblick und ich freue mich auf Band 2.

Military Fantasy mit einem spannenden Magiesystem, aber ein paar Defiziten
📚 REZENSION - 3,75 Sterne ⭐️ Nach 9 Jahren selbstauferlegten Exils kehrt Demir in seine Heimat zurück; seine Mutter wurde in aller Öffentlichkeit ermordet und er ist der einzige Erbe, der seine Gilde nun wieder anführen muss. Demir ist ein Glastänzer, das heisst, er kann über Glasmagie verfügen und gehört damit zu einer mächtigen und respektierten Gruppe. Die Ermordung seiner Mutter hat einen Krieg ausgelöst; Die Stadt Ossa gegen das Herzogtum Grent; aber auch der Frieden zwischen den mächtigen Gildenfamilien Ossas ist fragil. Demir engagiert seine Jugendfreundin Kizzie, die herausfinden soll, wer hinter der Ermordung seiner Mutter steckt und was das Motiv gewesen ist. Demirs erste Nachforschungen führen ihn in eine Quarzschmiede und kreuzen seinen Weg mit Thessa, einer talentierten Quarzschmiedin. Die Wirtschaft und Politik des Ossanischen Reiches wird von der Glasmagie dominiert, jedoch zeichnet sich ab, dass die Glassandvorräte langsam zur Neige gehen und damit ein Kollaps bevorsteht. Gäbe es die Möglichkeit, entladenen Gläser wieder mit Magie aufzuladen, wäre dies die Lösung. Demir findet heraus, dass seine Mutter genau daran gearbeitet hat und führt zusammen mit Thessa die Arbeit seiner Mutter fort. Da mit dieser Erfindung jedoch auch viel Macht und Reichtum einhergeht, bewegen sie sich in großer Gefahr und Verräter finden sich oft näher als gedacht… Zeitgleich tobt der Krieg und die Ermittlungen Kizzies bringen mehr Fragen und Grausamkeiten zutage…. Dies war mein erstes Buch von Brian McClellan und ich habe mich riesig darauf gefreut! Das Worldbuilding rund um die Glasmagie hat mich begeistert; die Entstehung, die verschiedenen Glasarten, ihre Eigenschaften und auch Schattenseiten fand ich super spannend. Wir haben in diesem Buch viele Sichtweisen und springen in der Geschichte zwischen einigen Charakteren hin und her; dies lässt sich gut lesen und wir bekommen so auch einen guten Eindruck vom Innenleben der verschiedenen Charaktere. Brian McClellan setzt seinen Fokus in dieser Geschichte sehr stark aufs Militärische und Kämpferische; Besprechungen von Kriegssstrategien nehmen großen Raum ein, sowie auch deren Ausführungen. Leider hat dies zur Folge, dass Szenen und Entwicklungen zwischenmenschlicher Beziehungen (worauf ich persönlich großen Wert lege) zu schnell abgehandelt wurden; für mich hätte das “kriegerische Geschehen” etwas mehr gekürzt werden können und dafür mehr in eine glaubwürdige Charakterentwicklung und auf die Entwicklung der Beziehung zwischen den Charakteren gelegt werden können. Dies hatte in meinen Fall nämlich leider zur Folge, dass die Entwicklungen für mich sehr überrumpelt, damit auch nicht glaubhaft rüberkamen, und das Schlimmste - ich konnte es einfach nicht fühlen und mir fehlte der emotionale Bezug. Dabei gab es in meinen Augen am Anfang viel Potenzial, das dann aber irgendwie im weiteren Verlauf nicht mehr ausgeschöpft wurde. Dadurch wirkten manche Szenen und Handlungsverläufe auf mich auch recht konstruiert und teilweise auch vorhersehbar und so manches “künstliche Drama” hätte einfach nicht sein müssen. So fand ich die Welt und die Geschichte und auch die Charaktere sehr spannend und habe ich das Buch auch gerne gelesen, dennoch traf die Umsetzung meinen Geschmack nicht komplett und blieb leider doch auch hinter meinen Erwartungen zurück.

Verrat, Macht, Intrigen, Krieg, Monster und verpisstes Götterglas.
Brian McClellan hat es erneut getan. Nach den Schwarzpulverschnupfenden Magiern hat er eine komplett neue Welt erschaffen mit einem neuem Magiesystem. Auch wenn das Buch einige Längen hat, hat es mir sehr gut gefallen und es macht Lust auf mehr. Vorallem nach dem Ende. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Würde es empfehlen
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Brian McClellan wurde 1986 in Cleveland, Ohio, USA, geboren und begann bereits im Alter von 15 Jahren Kurzgeschichten zu schreiben. Dies führte dazu, dass er Anglistik mit dem Kernfach »Kreatives Schreiben« studierte. Für seinen ersten Roman, „Die Powder-Mage-Chroniken 1: Blutschwur“, gewann er den Morningstar Award für den besten Fantasy-Newcomer. „Blutschwur“ war so erfolgreich, dass eine komplette Trilogie daraus entstand, die bei Fans und Kritikern gleichermaßen gut ankam. Danach schrieb er die im selben Universum spielende Fortsetzung, die Trilogie „Die Götter von Blut und Pulver“. Derzeit arbeitet er an der neuen Fantasyreihe „The Glass Immortals“.
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Episch, kämpferisch, magisch. ♥️
In diesem grandiosen Auftakt der Reihe „The Glass Immortals“ begleiten wir vier Charaktere im multiplen POV durch eine Welt, in der Magie eine begrenzte und dadurch auch hart umkämpfte Ressource ist. Und das bietet das Potential für eine Geschichte, die genau nach meinem Geschmack ist: kämpferisch, gefährlich, episch. Die Charaktere sind mir alle auf Ihre Art nahe gegangen. Besonders sympathisch fand ich, dass jeder mit seinem eigenen Schicksal und „Dämonen“ zu kämpfen hat, keiner perfekt ist; dadurch fühlen sich für mich Charaktere realer an. Geschickt wurde die Geschichte so erzählt, dass die Handlungsstränge sich immer wieder getroffen haben und einen Zusammenhang gebildet haben. Das Magiesystem basierend auf unterschiedlichen Arten von Götterglas hat mich sehr beeindruckt & fasziniert. Zu Beginn des Buches gibt es eine kleine Übersicht über die Glasarten und deren Auswirkungen auf den Menschen, damit man gleich ein Gefühl für das System bekommt. Hierauf musste ich auch wiederholt zurückgreifen, da es einfach sehr umfangreich ist. Brian McClellan hat es geschafft, sowohl die militärischen Aspekte als auch die Intrigen und Machtkämpfe spannend zu gestalten. Ich bin nahezu durch das Buch geflogen, wollte es gar nicht aus der Hand legen. Schlusswort Ich bin BE-GEIS-TERT! Ein einzigartiges Magiesystem, mitreißende Kämpfe, strategisches Vorgehen und spannende Charaktere: alles in einem Buch. Diese vielen offenen Enden haben mir allerdings echt den letzten Nerv geraubt: ich will UNBEDINGT weiterlesen. Brian - bitte beeil Dich mit dem Schreiben! 😄

Demir Grappo muss aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehren, nachdem seine Mutter ermordet wurde. Nun ist es an ihm, die Geschicke der mächtigen Familie Grappo zu lenken und den Mord an seiner Mutter aufzuklären. Unversehens findet er sich zwischen einem zu Neige gehenden Vorrat an Götterglas und einem aufziehendem Krieg wieder und er muss seine gesamte Genialität als Offizier nutzen, um die Menschen, die er liebt zu schützen. Ein neuer Roman von Brian McClellan! Ich kenne seine Powder Mage Trilogie und war deshalb sehr gespannt auf den Auftakt seiner neuen Reihe. (Die PowderMage-Reihe rund um Thaniel Zweischuss habe ich mit seinen militärischen Strukturen und seiner Urbanität sehr gemocht.) In diesem Buch folgen wir zunächst Demir Grappo, einem jungen genialen Offizier, der auf den ersten Seiten eine herbe Niederlage erlebt und das Exil wählt. Demir ist ein toller Hauptcharakter, dem ich gerne gefolgt bin. Man stellt gleich auf den ersten Seiten eine Verbindung zu ihm her, die man später braucht. Man versteht seine Gefühle und seine Handlungen - und seine tiefe Verbundenheit zu seinen Leuten, auch nach der mehrjährigen Abwesenheit, nach der er in die Hauptstadt zurückkehrt und die Fäden der Familie aufnimmt. Auch seinen besten Freund - Baby Montego - mochte ich gerne. Montego stellt man sich lieber nicht entgegen, wenn man nicht der selben Meinung ist. Er wird als gefährlich beschrieben und ist ein Berg von einem Mann (und Meister der Knüppler, einer beliebten Sportart in dieser Welt). Montego ist ambivalent angelegt, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Thessa, eine Quarzschmiedin, der Soldat Idrian und Kizzy, die in Demirs Auftrag im Mordfall seiner Mutter ermittelt, ergänzen die Truppe. Ich mochte das Magiesystem total, das auf Göttergläsern, die unterschiedlich geschliffen und verwendet werden, wirklich sehr gerne. Ich habe gespürt, wie viele Gedanken sich der Autor über das System und wie es in die Welt passt, gemacht hat. Gerade deshalb mochte ich auch das erste Drittel des Buches so gerne. Thessa - eine Quarzschmiedin - nimmt uns mit in die Glashütte und führt uns in die Schmiedekunst ein, während Demir sich gerade wieder in der Stadt zurechtfindet, alles im Schatten des aufkommenden Krieges. Ihr wisst, dass ich solche Anfänge immer sehr genieße und neue Welten gerne entdecke. Alles ist noch spannend und ich hätte am liebsten jedes Instrument und jedes Glas berührt. In der zweiten Hälfte hat mich Brian leider ein bisschen verloren, muss ich sagen. Es gab einige Entwicklungen, die für mich arg konstruiert wirkten, nur um zusätzliches Zündmaterial zu schaffen. Das hätte es nicht gebraucht. Zudem war das „Military“ in „Military Fantasy“ für mich ein bisschen zu stark in den Vordergrund gestellt. Natürlich gibt es in einer entwickelten Welt wie dem Ossanischen Reich eine akribisch strukturierte Armee. Ich hatte aber immer das Gefühl, dass sich Brian in die Beschreibung des militärischen Alltags flüchtet und darüber seine Charakterentwicklungen von statten gehen lässt, als sich mit den Figuren selbst zu beschäftigen. Versteht ihr, was ich meine? Das hat mich neben der Konstruktion am meisten gestört und mir zum Ende hin die Seiten lang werden lassen, obwohl Demir mit seiner Genialität und Bodenständigkeit natürlich geglänzt hat. Alles in allem war „Im Schatten des Blitzes“ ein guter Auftakt mit einem tollen Magiesystem, Ränkespielen bis in die höchsten Ränge und reichlich Schlachtengetümmel. Mich lässt der Band neugierig auf den zweiten zurück.

𝐈𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐁𝐥𝐢𝐭𝐳𝐞𝐬 ist mein erstes Buch des Autors Brian McClellan und da ich die Powder-Mage-Reihe noch nicht gelesen hatte, bin ich hier völlig unbedarft herangegangen. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Auch wenn ich es mal aus den Händen gelegt habe, um etwas anderes zu machen, hatte ich es oft relativ schnell wieder in der Hand und das ist doch immer ein gutes Zeichen. Es ist der erste Band einer neuen High Fantasyreihe und das Worldbuilding ist wirklich grandios. Die Glasmagie ist toll durchdacht und schafft schöne Bilder im Kopf und auch das technologische Setting, was nicht mittelalterlich ist, hat mir viel Spass gemacht. Im Zentrum der Geschichte steht Demir, ein gefallener Offizier, der nach 10 Jahren selbst auferlegtem Exil vom Gewalttod seiner Mutter erfährt und in die Heimat zurückkehrt und gemeinsam mit Freunden gefährlichen Geheimnissen auf die Schliche kommt. Die Stärken der Geschichte sind die Welt, das Pacing, der Spannungsbogen und auch das Schicksal der Charaktere hat mich durchweg interessiert. Die Liebesgeschichte dagegen ging mir zu flott, das hätte ich mir mit einer langsameren Anbindung besser vorgestellt und ein paar mehr Grautöne hätten der Geschichte nicht geschadet. Der Hauptcharakter Demir wird als Pazifist und Gutmensch dargestellt, gleichzeitig killt er Feinde ohne Skrupel. Der Bogen ist noch nicht ganz ausgegoren. Nichtsdestotrotz, es war das beste Buch bisher im Februar, ein echter Lichtblick und ich freue mich auf Band 2.

Military Fantasy mit einem spannenden Magiesystem, aber ein paar Defiziten
📚 REZENSION - 3,75 Sterne ⭐️ Nach 9 Jahren selbstauferlegten Exils kehrt Demir in seine Heimat zurück; seine Mutter wurde in aller Öffentlichkeit ermordet und er ist der einzige Erbe, der seine Gilde nun wieder anführen muss. Demir ist ein Glastänzer, das heisst, er kann über Glasmagie verfügen und gehört damit zu einer mächtigen und respektierten Gruppe. Die Ermordung seiner Mutter hat einen Krieg ausgelöst; Die Stadt Ossa gegen das Herzogtum Grent; aber auch der Frieden zwischen den mächtigen Gildenfamilien Ossas ist fragil. Demir engagiert seine Jugendfreundin Kizzie, die herausfinden soll, wer hinter der Ermordung seiner Mutter steckt und was das Motiv gewesen ist. Demirs erste Nachforschungen führen ihn in eine Quarzschmiede und kreuzen seinen Weg mit Thessa, einer talentierten Quarzschmiedin. Die Wirtschaft und Politik des Ossanischen Reiches wird von der Glasmagie dominiert, jedoch zeichnet sich ab, dass die Glassandvorräte langsam zur Neige gehen und damit ein Kollaps bevorsteht. Gäbe es die Möglichkeit, entladenen Gläser wieder mit Magie aufzuladen, wäre dies die Lösung. Demir findet heraus, dass seine Mutter genau daran gearbeitet hat und führt zusammen mit Thessa die Arbeit seiner Mutter fort. Da mit dieser Erfindung jedoch auch viel Macht und Reichtum einhergeht, bewegen sie sich in großer Gefahr und Verräter finden sich oft näher als gedacht… Zeitgleich tobt der Krieg und die Ermittlungen Kizzies bringen mehr Fragen und Grausamkeiten zutage…. Dies war mein erstes Buch von Brian McClellan und ich habe mich riesig darauf gefreut! Das Worldbuilding rund um die Glasmagie hat mich begeistert; die Entstehung, die verschiedenen Glasarten, ihre Eigenschaften und auch Schattenseiten fand ich super spannend. Wir haben in diesem Buch viele Sichtweisen und springen in der Geschichte zwischen einigen Charakteren hin und her; dies lässt sich gut lesen und wir bekommen so auch einen guten Eindruck vom Innenleben der verschiedenen Charaktere. Brian McClellan setzt seinen Fokus in dieser Geschichte sehr stark aufs Militärische und Kämpferische; Besprechungen von Kriegssstrategien nehmen großen Raum ein, sowie auch deren Ausführungen. Leider hat dies zur Folge, dass Szenen und Entwicklungen zwischenmenschlicher Beziehungen (worauf ich persönlich großen Wert lege) zu schnell abgehandelt wurden; für mich hätte das “kriegerische Geschehen” etwas mehr gekürzt werden können und dafür mehr in eine glaubwürdige Charakterentwicklung und auf die Entwicklung der Beziehung zwischen den Charakteren gelegt werden können. Dies hatte in meinen Fall nämlich leider zur Folge, dass die Entwicklungen für mich sehr überrumpelt, damit auch nicht glaubhaft rüberkamen, und das Schlimmste - ich konnte es einfach nicht fühlen und mir fehlte der emotionale Bezug. Dabei gab es in meinen Augen am Anfang viel Potenzial, das dann aber irgendwie im weiteren Verlauf nicht mehr ausgeschöpft wurde. Dadurch wirkten manche Szenen und Handlungsverläufe auf mich auch recht konstruiert und teilweise auch vorhersehbar und so manches “künstliche Drama” hätte einfach nicht sein müssen. So fand ich die Welt und die Geschichte und auch die Charaktere sehr spannend und habe ich das Buch auch gerne gelesen, dennoch traf die Umsetzung meinen Geschmack nicht komplett und blieb leider doch auch hinter meinen Erwartungen zurück.

Verrat, Macht, Intrigen, Krieg, Monster und verpisstes Götterglas.
Brian McClellan hat es erneut getan. Nach den Schwarzpulverschnupfenden Magiern hat er eine komplett neue Welt erschaffen mit einem neuem Magiesystem. Auch wenn das Buch einige Längen hat, hat es mir sehr gut gefallen und es macht Lust auf mehr. Vorallem nach dem Ende. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Würde es empfehlen









