Outpost – Der Posten
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Dmitry Glukhovsky ist ein russischer Schriftsteller und Dramatiker. 1979 in Moskau geboren, machte er seinen Abschluss an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er schreibt für die internationale Presse, darunter THE GUARDIAN, LA LIBERATION, DIE ZEIT und NOVAYA GAZETA. Glukhovsky ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter der Welterfolg »METRO 2033«. Seine Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt. Als entschiedener Kritiker des Putin-Regimes wurde er zum »ausländischen Agenten« erklärt und 2023 von einem Moskauer Gericht in Abwesenheit zu 8 Jahren Haft verurteilt. Er lebt im Exil.Instagram: @glukhovsky, Twitter: @glukhovsky, Facebook: @glukhovskybooks
Posts
Stimmung: 10/10. Klarheit: 4/10. Und das Ende? Leider verschwunden wie der letzte Funkkontakt mit Moskau.
Die Atmosphäre von Outpost hat mich sofort gepackt: düster, beklemmend, fast greifbar vor Spannung. Der Autor versteht es, eine Welt zu zeichnen, in der alles fremd und gefährlich wirkt – und doch irgendwie vertraut. Besonders gelungen fand ich die Dialoge, die oft zwischen Bedrohung und Hoffnung schwanken, ohne sich je ganz auf eines festzulegen. Was mich besonders beeindruckt hat, war die unterschwellige Bedrohung, die sich nie ganz zeigt, aber stets spürbar bleibt. Man merkt schnell: Es geht hier nicht nur um eine postapokalyptische Welt – es geht um Kontrolle, Glauben, Angst und das, was Menschen daraus machen. Die Figuren wirken kantig, widersprüchlich, aber gerade deshalb glaubwürdig. Besonders Jegor ist mir mit seiner Skepsis und seiner inneren Zerrissenheit im Gedächtnis geblieben. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass sie sich in Andeutungen verliert. Es gab viele intensive Szenen, starke Bilder, eine düstere Stimmung, die unter die Haut ging – aber je näher das Ende rückte, desto weniger fühlte es sich an, als würde alles auf etwas Konkretes hinauslaufen. Immer mehr Fragen türmten sich auf, Hinweise wurden gestreut – aber Antworten blieben aus. Gerade das Ende wirkte auf mich nicht wie ein Abschluss, sondern wie ein abruptes Verstummen. Vieles blieb so vage, dass ich nicht einmal sicher war, was überhaupt passiert war – geschweige denn warum. Und so blieb ich nicht mit Gänsehaut oder einem Aha-Moment zurück, sondern mit Frust und einem unbefriedigenden Ende.
Mehr als ein dystopischer Roman
Zuallererst kann ich nur empfehlen, den Klappentext NICHT zu lesen. Dann entfalten die ersten 350 Seiten ihre Wirkung mit Sicherheit besser. So kam mir dieser erste Teil des Buches etwas zäh vor. Aber dann. Hat es mich eingesogen und erst wieder auf der letzten Seite ausgespuckt. Russland in näherer Zukunft, es gab Kriege und Teile des Landes sind abgespalten. Los geht es an einem Grenzposten in einer kleinen Postengemeinschaft, in der plötzlich ein seltsamer Priester mit seltsamen Predigten auftaucht. So beginnen die Merkwürdigkeiten und es wird klar, dass hinter der Grenze zu ihrem Posten etwas Ungeheuerliches, Gefährliches lauert. Die Charaktere fand ich komplex und echt, Gut und Böse sind unzutreffende Kategorien. Vielleicht habe ich zu viel hineininterpretiert, aber die Kritik am Kreml-"Chef" war für mich vielschichtig und pointiert, dabei aber subtil genug und erst allmählich erkennbar. Und nach und nach offenbart sich, wie ein System Taten der Vergangenheit verdrängen will und sie damit erst recht in die Gegenwart holt und zu einer Bedrohung macht. Keine leichte, aber eine fesselnde, lohnende Lektüre.

Bereits jetzt ein Highlight in meinem Lesejahr!
Das Buch besteht aus ursprünglich 2 Büchern, „Outpost: Der Posten“ und „Outpost: der Aufbruch“. Beide sind in 10 Kapiteln unterteilt. Im Ersten Teil wird in den Kapiteln zwischen den Ansichten gewechselt. Das gibt der Handlung eine schnelle Dynamik, die viele Eindrücke einfängt. Ich war hier bereits komplett von der Geschichte gefesselt. Im zweiten Teil wird meist die Erfahrung von einer Person pro Kapitel geschildert. Dies lässt das Tempo zwar etwas abnehmen aber es bleibt die ganze Zeit spannend und das Buch hat mich bis zum Ende fasziniert. Es wird zwar zwischendurch blutig, aber nicht so, dass ich es als unangenehm empfand. Auch die Charaktere sind mir alle ans Herz gewachsen und manche Wendungen kamen für mich sehr überraschend. Daher bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung von mir!
Auch wenn dieser Titel nicht das Beste ist, was Glukhovsky vorzuweisen hat, so ist es doch eine solide Mischung aus Dystopie und Horror. Leicht zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin, sodass es auch noch vor dem Schlafengehen reinpasst (ausser, man neigt zu Albträumen). Die Spannung braucht einige Zeit, um sich zu entwickeln, haut dann aber am Ende ziemlich rein. Die Metro-Vibes sind hier sehr stark. So stark, dass ich dieses Buch sogar als eine Art Pre- oder Sequel betrachte, das auf der Erdoberfläche spielt, während sich die Städter in die Metro verzogen haben. Es kommt zu einigen schaurigen Vorkommnissen, oftmals wird es auch richtig blutig. Wer hier empfindlich reagiert, sollte vorsichtig sein. Leider hapert es bei Glukhovsky noch immer an den Frauenfiguren. Mit denen hat er so seine liebe Mühe. Überhaupt sind die Charaktere eher austauschbar. Es kommen zwar viele vor, aber nur wenige nehmen wirklich Form an. Hier fokussiert sich der Autor klar auf die Handlung. Da der Plot gegen Schluss doch noch stark aufgebaut hat, habe ich mir den zweiten Band vorbestellt und hoffe sehr, dass der Autor die Schwachpunkte des ersten Teils dann ausgemerzt hat.
Moin ... So...wie fange ich an. beginnen wir damit, dass ich Outpost im letzten Jahr /Oktober gekauft habe. Als großer Fan Glukhovsky´s Metro 2033 und anderen Dystopien/post-apocalyptischen Geschichten war dies ein Pflichtkauf. Ich begann ihn noch am selben Tag zu lesen. Bin aber nur bis Seite 32 gekommen. Der Start ist etwas schwierig, der Autor versucht gut in die Welt einzuführen, so das auch unwissende sich ein Bild machen können von der Welt. Problem sind hier die Charaktere, ich hab schwer Zugang gefunden und das sollte auch eine lange Zeit so bleiben. So aufgrund gewisser privaten Umstände und dem etwas schwierigem Start, gab es eine Pause.....bis gestern Abend. Ich nahm mir also vor mal wieder ein paar Seiten zu lesen. Sagen wir so... ich bin froh heute Spätdienst zu haben, ich begann um 22:00 Uhr und beendete die letzte Seite (416) um 03:00 Uhr. So schwierig der Einstieg ist zu beginn, nimmt die Story nach dem ersten Drittel fahrt auf. Die Charakere bleiben schwierig und ich hab mich so manches mal dabei ertappt bei dem Gedanken gewisse Personen schlagen zu wollen. Glukhovsky schafft es mit fortschreiten der Story den Leser zu binden und man möchte Wissen wie es weitergeht. Die Twists sind solide und ergeben Sinn, die Handlungen der Charaktere zum Ende hin auch. Am Ende ist es vor allem die Welt die fesselt, sowie der Storybogen zum Ende hin, im Finale hat es dann noch etwas Gore und Blut. Eine Warnung an alle interessierten noch , der Schreibstil ist recht einfach gehalten, es stört aber weniger weil es zur Situation und den dort agierenden Personen passt. Da ich dann gestern in einem Rutsch ca 370 Seiten gelesen hatte, kann und will ich hier 4 von 5 Sternen vergeben.
Wow. Ich bin fertig mit der Welt 🗺️ Uns uch habe ein neues Genre für mich entdeckt.
Das Buch war so gut. Ich muss sagen, ich fand den ersten Teil noch einen ticken besser, derwar 5 Sterne für mich. Die erzählart im 2. Teil war ganz anders und dadurch etwas langsamer. Dementsprechend bin ich durch die 2. Hälfte auch langsamer durch gekommen. Das Ende hat sich aber super spannend aufgebaut und die letzten 50 Seiten.... Da hätte ich fast meine Finger aufgegessen. Insgesammt fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Und das auf ca. 850 Seiten. Das muss man erstmal schaffen. Ich werde auf jede Fall bald die Metro 🚇 Reihe anfangen!!
Die Prämisse ist mega nice aber leider lässt sich das Buch zu viel Zeit. Während die linke Hand immer mehr Seiten halten muss und die rechte Hand nur noch symbolisch ein paar Seiten festhält, fragt man sich was bei so wenig Seiten noch passieren soll. Es passiert zum Glück noch einiges aber das gerne 100 Seiten vorher.
Moin ... So...wie fange ich an. beginnen wir damit, dass ich Outpost im letzten Jahr /Oktober gekauft habe. Als großer Fan Glukhovsky´s Metro 2033 und anderen Dystopien/post-apocalyptischen Geschichten war dies ein Pflichtkauf. Ich begann ihn noch am selben Tag zu lesen. Bin aber nur bis Seite 32 gekommen. Der Start ist etwas schwierig, der Autor versucht gut in die Welt einzuführen, so das auch unwissende sich ein Bild machen können von der Welt. Problem sind hier die Charaktere, ich hab schwer Zugang gefunden und das sollte auch eine lange Zeit so bleiben. So aufgrund gewisser privaten Umstände und dem etwas schwierigem Start, gab es eine Pause.....bis gestern Abend. Ich nahm mir also vor mal wieder ein paar Seiten zu lesen. Sagen wir so... ich bin froh heute Spätdienst zu haben, ich begann um 22:00 Uhr und beendete die letzte Seite (416) um 03:00 Uhr. So schwierig der Einstieg ist zu beginn, nimmt die Story nach dem ersten Drittel fahrt auf. Die Charakere bleiben schwierig und ich hab mich so manches mal dabei ertappt bei dem Gedanken gewisse Personen schlagen zu wollen. Glukhovsky schafft es mit fortschreiten der Story den Leser zu binden und man möchte Wissen wie es weitergeht. Die Twists sind solide und ergeben Sinn, die Handlungen der Charaktere zum Ende hin auch. Am Ende ist es vor allem die Welt die fesselt, sowie der Storybogen zum Ende hin, im Finale hat es dann noch etwas Gore und Blut. Eine Warnung an alle interessierten noch , der Schreibstil ist recht einfach gehalten, es stört aber weniger weil es zur Situation und den dort agierenden Personen passt. Da ich dann gestern in einem Rutsch ca 370 Seiten gelesen hatte, kann und will ich hier 4 von 5 Sternen vergeben.
Die Metrotrilogie, besonders Metro 33, war für mich ein Wahnsinnsleseerlebnis - im positiven Sinne. Daher hatte ich mich sehr gefreut, ein weiteres Buch aus der Feder Glukhovkys zu entdecken. Ich habe das Buch in erster Linie auf Englisch gehört, aber auch ein wenig gelesen. Was mich damals bei Metro faszinierte war die Atmosphäre, das Ungewisse, Finstere und Nichbeherrschbare. Und genau diese Stimmung fing der Sprecher auch bei diesem Roman richtig gut ein. Jeder Figur hauchte er Leben ein durch ihre besondere Stimmlage, ihren Akzent und der Sprechgeschwindigkeit. Besonders gruselig fand ich die Zwiegespräche, die im Kopf des Protagonisten stattfanden. Einfach toll gemacht. Das Thema ist ernst und aktueller denn je. Wir befinden uns in Russland der nahen Zukunft nach einem Krieg (vermute ich). Das Land ist verseucht, Nahrung knapp und Menschen können sich kaum noch frei bewegen. Jegor lebt mit seinem Stievater Polkan in einem Außenposten an einer Brücke - über die keiner geht und es verboten ist, sich dieser zu nähern. Doch Jegor wagt es. Und dann taucht auf einmal ein Geistlicher auf, der mit seinen Predigten für Unruhe sorgt. Den Typen hätte ich am liebsten im Fluss versenkt, stattdessen nutzte er die Not der Menschen aus und traf auf offene Ohren. Der Autor ist ein Kritiker des aktuellen Systems in Russland und - das überrascht nicht - es werden politische Inhalte in dem Buch verarbeitet. Es geht um die Macht der Propaganda und auch die Rolle der Kirche. Und was von einem Land nach einem Krieg übrig bleibt. Einen Wermutstropfen gibt es, weil ich mit einem wichtigen Details hadere. Ist aber eine persönliche Abneigung. Wer dystopische und fast schon apokalyptische Bücher mag, probiert das Buch unbedingt aus.
Description
Book Information
Author Description
Dmitry Glukhovsky ist ein russischer Schriftsteller und Dramatiker. 1979 in Moskau geboren, machte er seinen Abschluss an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er schreibt für die internationale Presse, darunter THE GUARDIAN, LA LIBERATION, DIE ZEIT und NOVAYA GAZETA. Glukhovsky ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter der Welterfolg »METRO 2033«. Seine Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt. Als entschiedener Kritiker des Putin-Regimes wurde er zum »ausländischen Agenten« erklärt und 2023 von einem Moskauer Gericht in Abwesenheit zu 8 Jahren Haft verurteilt. Er lebt im Exil.Instagram: @glukhovsky, Twitter: @glukhovsky, Facebook: @glukhovskybooks
Posts
Stimmung: 10/10. Klarheit: 4/10. Und das Ende? Leider verschwunden wie der letzte Funkkontakt mit Moskau.
Die Atmosphäre von Outpost hat mich sofort gepackt: düster, beklemmend, fast greifbar vor Spannung. Der Autor versteht es, eine Welt zu zeichnen, in der alles fremd und gefährlich wirkt – und doch irgendwie vertraut. Besonders gelungen fand ich die Dialoge, die oft zwischen Bedrohung und Hoffnung schwanken, ohne sich je ganz auf eines festzulegen. Was mich besonders beeindruckt hat, war die unterschwellige Bedrohung, die sich nie ganz zeigt, aber stets spürbar bleibt. Man merkt schnell: Es geht hier nicht nur um eine postapokalyptische Welt – es geht um Kontrolle, Glauben, Angst und das, was Menschen daraus machen. Die Figuren wirken kantig, widersprüchlich, aber gerade deshalb glaubwürdig. Besonders Jegor ist mir mit seiner Skepsis und seiner inneren Zerrissenheit im Gedächtnis geblieben. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass sie sich in Andeutungen verliert. Es gab viele intensive Szenen, starke Bilder, eine düstere Stimmung, die unter die Haut ging – aber je näher das Ende rückte, desto weniger fühlte es sich an, als würde alles auf etwas Konkretes hinauslaufen. Immer mehr Fragen türmten sich auf, Hinweise wurden gestreut – aber Antworten blieben aus. Gerade das Ende wirkte auf mich nicht wie ein Abschluss, sondern wie ein abruptes Verstummen. Vieles blieb so vage, dass ich nicht einmal sicher war, was überhaupt passiert war – geschweige denn warum. Und so blieb ich nicht mit Gänsehaut oder einem Aha-Moment zurück, sondern mit Frust und einem unbefriedigenden Ende.
Mehr als ein dystopischer Roman
Zuallererst kann ich nur empfehlen, den Klappentext NICHT zu lesen. Dann entfalten die ersten 350 Seiten ihre Wirkung mit Sicherheit besser. So kam mir dieser erste Teil des Buches etwas zäh vor. Aber dann. Hat es mich eingesogen und erst wieder auf der letzten Seite ausgespuckt. Russland in näherer Zukunft, es gab Kriege und Teile des Landes sind abgespalten. Los geht es an einem Grenzposten in einer kleinen Postengemeinschaft, in der plötzlich ein seltsamer Priester mit seltsamen Predigten auftaucht. So beginnen die Merkwürdigkeiten und es wird klar, dass hinter der Grenze zu ihrem Posten etwas Ungeheuerliches, Gefährliches lauert. Die Charaktere fand ich komplex und echt, Gut und Böse sind unzutreffende Kategorien. Vielleicht habe ich zu viel hineininterpretiert, aber die Kritik am Kreml-"Chef" war für mich vielschichtig und pointiert, dabei aber subtil genug und erst allmählich erkennbar. Und nach und nach offenbart sich, wie ein System Taten der Vergangenheit verdrängen will und sie damit erst recht in die Gegenwart holt und zu einer Bedrohung macht. Keine leichte, aber eine fesselnde, lohnende Lektüre.

Bereits jetzt ein Highlight in meinem Lesejahr!
Das Buch besteht aus ursprünglich 2 Büchern, „Outpost: Der Posten“ und „Outpost: der Aufbruch“. Beide sind in 10 Kapiteln unterteilt. Im Ersten Teil wird in den Kapiteln zwischen den Ansichten gewechselt. Das gibt der Handlung eine schnelle Dynamik, die viele Eindrücke einfängt. Ich war hier bereits komplett von der Geschichte gefesselt. Im zweiten Teil wird meist die Erfahrung von einer Person pro Kapitel geschildert. Dies lässt das Tempo zwar etwas abnehmen aber es bleibt die ganze Zeit spannend und das Buch hat mich bis zum Ende fasziniert. Es wird zwar zwischendurch blutig, aber nicht so, dass ich es als unangenehm empfand. Auch die Charaktere sind mir alle ans Herz gewachsen und manche Wendungen kamen für mich sehr überraschend. Daher bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung von mir!
Auch wenn dieser Titel nicht das Beste ist, was Glukhovsky vorzuweisen hat, so ist es doch eine solide Mischung aus Dystopie und Horror. Leicht zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin, sodass es auch noch vor dem Schlafengehen reinpasst (ausser, man neigt zu Albträumen). Die Spannung braucht einige Zeit, um sich zu entwickeln, haut dann aber am Ende ziemlich rein. Die Metro-Vibes sind hier sehr stark. So stark, dass ich dieses Buch sogar als eine Art Pre- oder Sequel betrachte, das auf der Erdoberfläche spielt, während sich die Städter in die Metro verzogen haben. Es kommt zu einigen schaurigen Vorkommnissen, oftmals wird es auch richtig blutig. Wer hier empfindlich reagiert, sollte vorsichtig sein. Leider hapert es bei Glukhovsky noch immer an den Frauenfiguren. Mit denen hat er so seine liebe Mühe. Überhaupt sind die Charaktere eher austauschbar. Es kommen zwar viele vor, aber nur wenige nehmen wirklich Form an. Hier fokussiert sich der Autor klar auf die Handlung. Da der Plot gegen Schluss doch noch stark aufgebaut hat, habe ich mir den zweiten Band vorbestellt und hoffe sehr, dass der Autor die Schwachpunkte des ersten Teils dann ausgemerzt hat.
Moin ... So...wie fange ich an. beginnen wir damit, dass ich Outpost im letzten Jahr /Oktober gekauft habe. Als großer Fan Glukhovsky´s Metro 2033 und anderen Dystopien/post-apocalyptischen Geschichten war dies ein Pflichtkauf. Ich begann ihn noch am selben Tag zu lesen. Bin aber nur bis Seite 32 gekommen. Der Start ist etwas schwierig, der Autor versucht gut in die Welt einzuführen, so das auch unwissende sich ein Bild machen können von der Welt. Problem sind hier die Charaktere, ich hab schwer Zugang gefunden und das sollte auch eine lange Zeit so bleiben. So aufgrund gewisser privaten Umstände und dem etwas schwierigem Start, gab es eine Pause.....bis gestern Abend. Ich nahm mir also vor mal wieder ein paar Seiten zu lesen. Sagen wir so... ich bin froh heute Spätdienst zu haben, ich begann um 22:00 Uhr und beendete die letzte Seite (416) um 03:00 Uhr. So schwierig der Einstieg ist zu beginn, nimmt die Story nach dem ersten Drittel fahrt auf. Die Charakere bleiben schwierig und ich hab mich so manches mal dabei ertappt bei dem Gedanken gewisse Personen schlagen zu wollen. Glukhovsky schafft es mit fortschreiten der Story den Leser zu binden und man möchte Wissen wie es weitergeht. Die Twists sind solide und ergeben Sinn, die Handlungen der Charaktere zum Ende hin auch. Am Ende ist es vor allem die Welt die fesselt, sowie der Storybogen zum Ende hin, im Finale hat es dann noch etwas Gore und Blut. Eine Warnung an alle interessierten noch , der Schreibstil ist recht einfach gehalten, es stört aber weniger weil es zur Situation und den dort agierenden Personen passt. Da ich dann gestern in einem Rutsch ca 370 Seiten gelesen hatte, kann und will ich hier 4 von 5 Sternen vergeben.
Wow. Ich bin fertig mit der Welt 🗺️ Uns uch habe ein neues Genre für mich entdeckt.
Das Buch war so gut. Ich muss sagen, ich fand den ersten Teil noch einen ticken besser, derwar 5 Sterne für mich. Die erzählart im 2. Teil war ganz anders und dadurch etwas langsamer. Dementsprechend bin ich durch die 2. Hälfte auch langsamer durch gekommen. Das Ende hat sich aber super spannend aufgebaut und die letzten 50 Seiten.... Da hätte ich fast meine Finger aufgegessen. Insgesammt fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Und das auf ca. 850 Seiten. Das muss man erstmal schaffen. Ich werde auf jede Fall bald die Metro 🚇 Reihe anfangen!!
Die Prämisse ist mega nice aber leider lässt sich das Buch zu viel Zeit. Während die linke Hand immer mehr Seiten halten muss und die rechte Hand nur noch symbolisch ein paar Seiten festhält, fragt man sich was bei so wenig Seiten noch passieren soll. Es passiert zum Glück noch einiges aber das gerne 100 Seiten vorher.
Moin ... So...wie fange ich an. beginnen wir damit, dass ich Outpost im letzten Jahr /Oktober gekauft habe. Als großer Fan Glukhovsky´s Metro 2033 und anderen Dystopien/post-apocalyptischen Geschichten war dies ein Pflichtkauf. Ich begann ihn noch am selben Tag zu lesen. Bin aber nur bis Seite 32 gekommen. Der Start ist etwas schwierig, der Autor versucht gut in die Welt einzuführen, so das auch unwissende sich ein Bild machen können von der Welt. Problem sind hier die Charaktere, ich hab schwer Zugang gefunden und das sollte auch eine lange Zeit so bleiben. So aufgrund gewisser privaten Umstände und dem etwas schwierigem Start, gab es eine Pause.....bis gestern Abend. Ich nahm mir also vor mal wieder ein paar Seiten zu lesen. Sagen wir so... ich bin froh heute Spätdienst zu haben, ich begann um 22:00 Uhr und beendete die letzte Seite (416) um 03:00 Uhr. So schwierig der Einstieg ist zu beginn, nimmt die Story nach dem ersten Drittel fahrt auf. Die Charakere bleiben schwierig und ich hab mich so manches mal dabei ertappt bei dem Gedanken gewisse Personen schlagen zu wollen. Glukhovsky schafft es mit fortschreiten der Story den Leser zu binden und man möchte Wissen wie es weitergeht. Die Twists sind solide und ergeben Sinn, die Handlungen der Charaktere zum Ende hin auch. Am Ende ist es vor allem die Welt die fesselt, sowie der Storybogen zum Ende hin, im Finale hat es dann noch etwas Gore und Blut. Eine Warnung an alle interessierten noch , der Schreibstil ist recht einfach gehalten, es stört aber weniger weil es zur Situation und den dort agierenden Personen passt. Da ich dann gestern in einem Rutsch ca 370 Seiten gelesen hatte, kann und will ich hier 4 von 5 Sternen vergeben.
Die Metrotrilogie, besonders Metro 33, war für mich ein Wahnsinnsleseerlebnis - im positiven Sinne. Daher hatte ich mich sehr gefreut, ein weiteres Buch aus der Feder Glukhovkys zu entdecken. Ich habe das Buch in erster Linie auf Englisch gehört, aber auch ein wenig gelesen. Was mich damals bei Metro faszinierte war die Atmosphäre, das Ungewisse, Finstere und Nichbeherrschbare. Und genau diese Stimmung fing der Sprecher auch bei diesem Roman richtig gut ein. Jeder Figur hauchte er Leben ein durch ihre besondere Stimmlage, ihren Akzent und der Sprechgeschwindigkeit. Besonders gruselig fand ich die Zwiegespräche, die im Kopf des Protagonisten stattfanden. Einfach toll gemacht. Das Thema ist ernst und aktueller denn je. Wir befinden uns in Russland der nahen Zukunft nach einem Krieg (vermute ich). Das Land ist verseucht, Nahrung knapp und Menschen können sich kaum noch frei bewegen. Jegor lebt mit seinem Stievater Polkan in einem Außenposten an einer Brücke - über die keiner geht und es verboten ist, sich dieser zu nähern. Doch Jegor wagt es. Und dann taucht auf einmal ein Geistlicher auf, der mit seinen Predigten für Unruhe sorgt. Den Typen hätte ich am liebsten im Fluss versenkt, stattdessen nutzte er die Not der Menschen aus und traf auf offene Ohren. Der Autor ist ein Kritiker des aktuellen Systems in Russland und - das überrascht nicht - es werden politische Inhalte in dem Buch verarbeitet. Es geht um die Macht der Propaganda und auch die Rolle der Kirche. Und was von einem Land nach einem Krieg übrig bleibt. Einen Wermutstropfen gibt es, weil ich mit einem wichtigen Details hadere. Ist aber eine persönliche Abneigung. Wer dystopische und fast schon apokalyptische Bücher mag, probiert das Buch unbedingt aus.





















