Elefant
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Description
Book Information
Author Description
Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Sabu Barisha 🐘🩷
Elefant hat mich auf eine ganz besondere Art berührt 🧡 Die Geschichte trifft nicht laut, sondern leise — aber dafür direkt ins Herz. Von Anfang an wollte ich einfach nur wissen, wie es weitergeht, weil dieses kleine rosa Wesen und die Menschen um ihn herum so viel Gefühl und Tiefe mitbringen 🐘✨ Das Thema Genetik ist extrem detailliert dargestellt. Manchmal war es für mich ein bisschen too much 🤯, aber gleichzeitig dachte ich: Ja, genau so ist die Realität eben auch. Wissenschaft ist komplex, unbequem und manchmal erschreckend ehrlich. Und genau das macht das Buch so eindringlich. Es ist ein Roman, der einen fesselt, berührt und auch nach dem Zuschlagen nicht so schnell wieder loslässt. Ich hätte mir persönlich ein kleines bisschen mehr Happy End gewünscht — aber vielleicht ist es gerade diese Mischung aus Hoffnung und Wehmut, die so lange nachhallt 🌙💭 Und: Es war mein erster Roman von Martin Suter — aber ganz sicher nicht mein letzter! Die kurzen Kapitel sind ein Traum fürs Lesen zwischendurch, und ich habe es wirklich geliebt 📚💕 Suter stößt ein wichtiges Thema an und bringt einen dazu, über die eigene Moral nachzudenken. Wie weit darf Wissenschaft gehen? Ab welchem Punkt überschreiten wir Grenzen, die wir vielleicht gar nicht überschreiten sollten? Dieses Buch lässt einen nicht nur fühlen, sondern auch denken 🧬🤍 Sabu Barisha - ein wundervoller pinker Regen 🩷

Martin Suter erzählt die Geschichte eines kleinen, genetisch veränderten rosa Elefanten, der durch illegale Genforschung entstanden ist und plötzlich im Leben eines obdachlosen Mannes auftaucht. Daraus entwickelt sich eine ungewöhnliche Reise zwischen Wissenschaft, wirtschaftlichen Interessen, Tierliebe und der Frage, wie weit Menschen gehen dürfen, wenn technisch plötzlich fast alles möglich wird. Für mich wieder ein typischer Suter. Ich hatte sofort Bilder im Kopf – von den Figuren, der Umgebung, den Tieren und natürlich besonders von dem kleinen rosa Elefanten. Die Geschichte ist nicht hochspannend, aber sie entfaltet diesen typischen Suter-Sog: ruhig erzählt, atmosphärisch dicht und so geschrieben, dass man trotzdem ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Interessant fand ich den Blick auf die Genforschung. Suter beschreibt deren Möglichkeiten, bleibt aber gleichzeitig kritisch und zeigt, welche moralischen Fragen entstehen, wenn Wissenschaft und wirtschaftliche Interessen aufeinandertreffen.
Außergewöhnlich und überraschend spannend
Martin Suter verbindet in diesem Roman auf elegante Weise Spannung, Gesellschaftskritik und moralische Fragen. Mit präziser Sprache erzählt er von Zufall, Verantwortung und den Grauzonen menschlichen Handelns. Gerade die Thematik der Gentechnik war als Biologin besonders spannend für mich. Zwar gab es zwischenzeitlich ein paar Längen, aber am Ende geht das Buch genau so aus wie ich es gehofft habe und das Ende gefällt mir auch deshalb so gut, weil der Roman einfache Antworten konsequent verweigert.
Ich hätte auch gerne einen rosa leuchtenden Elefanten 🤧
Ich wusste echt nicht worauf ich mich hier einlasse. Irgendwie war die Geschichte super wirr und gleichzeitig so realitätsnah. Das war mein zweites Suter Buch. Es war schwer reinzukommen in die Geschichte, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Er hat einfach einen sehr besonderen Schreibstil 🙂↕️
Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Elefant war mein erster Roman von Martin Suter. Und er hat mein Herz berührt. Gute Voraussetzungen, würde ich behaupten! :) Ich muss Suter zugute halten, dass er für eine Bio-Chemie-Niete wie mich, die ganzen biochemischen Prozesse echt gut dargestellt hat. Und deren Umsetzung sehr bildlich. *schüttel* Neben Barisha, dem kleinen Elefanten, haben sich auch Schoch, Kaung und Valerie in mein Herz geschlichen. Wie könnte man diese Charaktere auch nicht lieben? Suter zwingt einen quasi dazu, die eigene Moral zu überdenken. Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Was ist vertretbar? Wo liegt die Grenze in der Genmanipulation, die nicht überschritten werden darf? Diese Fragen werden aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet und bringen einen dazu, sich selbst als Leser zu positionieren. Ein Buch, das einem so schnell nicht aus dem Kopf geht. Absolute Empfehlung!
Eine bewegende Geschichte über Genveränderung, Machtgier und Elefanten
Der Obdachlose Schoch findet in seiner Höhle einen kleinen, rosa leuchtenden Elefanten. Erst glaubt er, er würde ihn nur sehen, weil er einen über den Durst getrunken hat und Halluzinationen hat, aber dem ist nicht so. Der Elefant ist das Projekt des Forschers Roux, dem der Elefant abhanden gekommen ist. Roux führt auch nichts Gutes im Schilde. Mit vereinten Kräften versuchen Schoch und sympathische weitere Personen, wie Kaung, den Elefanten zu beschützen. Das Ende war super (und verdient hihi) und schon ein wenig traurig. Die ganze Story hat mir sehr gut gefallen, weil Schoch eine beeindruckende Person ist und einen wahnsinnig guten Wandel durchlebt, außerdem sind rosa leuchtende Miniaturelefanten auch schon was besonderes.
Ein gentechnisch erzeugter rosa Minielefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Gibt es nicht? Doch! Er ist bisher der einzige. Und genau dieser außergewöhnliche Elefant soll seinem Schöpfer, dem Direktor einer Gentechnikfirma, durch ein Patent Geld und Ansehen einbringen. Doch dann verschwindet dieser Elefant und taucht beim obdachlosen Schoch wieder auf. Dieser glaubt natürlich nicht daran, dass es den Elefanten wirklich gibt. Eine verrückte Verfolgungsjagd beginnt. Der Roman kombiniert das Thema Genforschung mit einer spannenden Erzählung, die auch als Kritik an der Gentechnik verstanden werden kann. Sehr witzig und kurzweilig geschrieben, mit vielen Rückblenden und Paralellsträngen. Anfänglich braucht man ein bisschen, um mit dem Schreibstil des Autors warum zu werden, wird dann aber von der Geschichte gefangen genommen.
Ich kann verstehen warum andere das Buch ganz toll finden. Meins, war es jedoch nicht.
Die Geschichte über einen Obdachlosen Säufer, der eines Tages einen kleinen, rosa Elefanten in seiner Höhle findet und den Genforscher der diesen händeringend wieder finden will klingt echt vielversprechend. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Das Buch ist in Episoden in verschiedenen Zeitsträngen und Blickwinkeln geschrieben, vielleicht hat genau das mich daran gehindert mit den Personen warm zu werden oder die Spannung zu fühlen.
"Elefant" ist auf den ersten und auch auf den zweiten Blick keine wahnsinnig anspruchsvolle Lektüre. Martin Suter schafft es, den Leser durch gut recherchierte Inhalte und eine spannende Grundidee in seinen Bann zu ziehen. Mir persönlich hat die kurzweilige Geschichte um den Obdachlosen Schoch, die Tierärztin Valerie, den Elefantenpfleger Kaung und den kleinen rosa Elefanten Sabu sehr gut gefallen. Für 5 Sterne fehlt dann aber doch das gewisse Etwas.
Nicht so meins
Ich wollte unbedingt ein Buch von Martin Suter lesen. Die Idee des Buches mit dem gentechnisch veränderten rosa Elefanten, der von einem Obdachlosen gefunden wird, sowie die Vielfalt der Charaktere im Buch sind prinzipiell gut, ich habe jedoch keinen Zugang gefunden - weder zu den Charakteren noch zum Plot - und fand auch die Story zu verwirrend. Auch den allseits hochgelobten Schreibstil konnte ich nicht finden. Daher am Ende 3 Sterne😐
Tolles Tier!
Eine schöne Geschichte, das ein ernstes Thema behandelt. Darüber denkt man, so finde ich, während des Lesens immer wieder nach. Aber es ist in eine so zugängliche, sympathische, ja vielleicht sogar liebevolle Geschichte eingesponnen, das man es gerne liest. Der Antagonist wird gut gut in Szene gesetzt, ohne aus ihm den "Antichristen" zu machen. Eine große Empfehlung für den kleinen Elefanten!
Rezension | Elefant von Martin Suter Beschreibung Durch Zufall entdeckt der Obdachlose Schoch vor seinem Schlafplatz einen kleinen rosafarbenen Elefanten, den er zunächst aufgrund seiner Größe für ein Spielzeug hält. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Elefanten um ein richtiges Lebewesen in Miniaturform handelt, dass im Dunkeln sogar leuchtet. Der entzückende Mini-Elefant ist das Ergebnis eines Experiments des Genforschers Roux, der sich mit seinem süßen Forschungsobjekt eine große Sensation und einen entsprechenden finanziellen Reibach verspricht. Doch Roux hat die Rechnung nicht mit dem burmesischen Elefantenpfleger Kaung und weiteren Menschen gemacht, die den kleinen Elefanten vor seinem Schicksal beschützen. Meine Meinung In Martin Suters neuesten Roman mit dem Titel „Elefant“ habe ich mich schockverliebt! Anders kann man es überhaupt nicht ausdrücken – die Begegnung mit dem ganz und gar entzückenden Minielefanten und den wundervollen Menschen die alles erdenkliche unternehmen, um dieses einzigartige Geschöpf vor der Sensationslust und Gier böser Menschen versuchen zu beschützen, hat einen emotionalen Tiefgang der mich sofort abholt. "Er war seit der ersten Begegnung mit dem kleinen Wesen verzaubert von dessen – Anmut." (Seite 174) Die näheren Informationen und Hintergründe zum Minielefanten werden erst nach und nach gelüftet, daher spannt sich ein angenehmer Spannungsbogen über die gesamte Erzählung. Von Langeweile also keine Spur! Ganz im Gegenteil – ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hatte den Roman in einem Rutsch verschlungen. In einem flüssigen und nicht allzu ausladenden Stil erzählt Martin Suter eine außergewöhnliche Geschichte aus diversen Perspektiven die im Plot zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft hin- und her springen. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis eines Genexperimentes des Forschers Roux zu den so genannten „Glowing Animals“, wobei mehr durch Zufall ein Elefant in Miniaturformat mit einer rosaroten Hautfarbe entsteht, der im Dunkeln leuchtet. Man taucht zuerst in die Obdachlosenszene Zürichs ein, die man durch Schoch näher kennen lernt. Dadurch wird auch das Thema Alkoholismus und die Tierhaltung der Obdachlosenszene angeschnitten. Die Begegnung mit dem kleinen Elefanten bringt schließlich Schochs komplettes Leben durcheinander. Er möchte auf keinen Fall den putzigen Elefanten sich selbst überlassen und sucht sich Hilfe. Schnell wird allerdings klar, dass er der Elefant etwas besonderes ist und der vermeintliche Schöpfer Roux mit Nachdruck nach ihm sucht. Der Obdachlose Schoch und weitere Protagonisten des Romans können sich der Anmut des rosaroten Elefanten nicht entziehen und legen somit Roux immer wieder Steine in den Weg. Ein spannendes Katz- und Mausspiel entsteht. Der Ausgang bleibt bis zum Ende ungewiss (auch wenn man evt. so eine Ahnung über ein mögliches Ende im Kopf haben kann). Die Charaktere sind zwar etwas klischeebehaftet, jedoch mochte ich sie trotzdem sehr gerne! Der Genforscher Roux hat schwer an einer vergangenen Niederlage zu knabbern und setzt seine ganze Energie in sein Projekt und die Suche nach dem rosafarbenen Elefanten. Damit ist ein wunderbarer Bösewicht geboren der ohne jegliche Moral und Menschlichkeit handelt und vor allem durch seine Machtgier glänzt. Im Gegenzug dazu gibt es mit dem Obdachlosen Schoch, der sich aus eigenem Antrieb für ein Leben auf der Straße entschieden hat, einen Protagonisten der das komplette Gegenteil verkörpert. Fazit Ein absolut wundervoller Roman, der perfekt eine emotionale sowie spannende Geschichte zwischen Genexperimenten und diversen Lebensgeschichten spannt. Lesevergnügen pur!
Meinung: Kurz gesagt geht es in dem Buch um Schoch, der einen kleinen, rosa leuchtenden Elefanten, ganannt Sabu, zufällig findet und dann vor Roux, dem Genforscher, der Sabu erschaffen hat, beschützen will. Valerie, eine Tierärztin, und Kaung, ein Elefantendresseuer, helfen Schoch dabei. Viele Charaktere, verschiedenen Sichtweisen und einige Zeitsprünge. Verwirrend? Absolut. Ich habe einige Zeit gebraucht um in die Geschichte eintauchen zu können. Und auch wenn es bis zum Ende manchmal wirr bleibt, baut sich die Spannung großartig auf. Bis zum Schluss konnte ich nicht vorhersehen, wie es enden wird. Der Schreibstil ist kühl, kein bisschen emotional. Ich denke, sowas muss man mögen. Mir hat es auf jeden Fall gefallen, auch wenn ich eine Eingewöhnungsphase gebraucht habe. In manchen Absätzen wird es auch etwas wissenschaftlich, was ich sehr positiv fand. Das hätte sogar gerne noch mehr sein können, um mehr von dem Hintergrund von Sabu zu erfahren. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, dadurch konnte ich gut durchs Buch fliegen. Fazit: Ich könnte das Buch nicht wirklich in ein Genre einordnen. Ein literarischer Roman mit SciFi und Thriller Elementen beschreibt es wohl am Besten. Für mich auf jeden Fall gelungen! Mein erster und defintiv nicht letzter Suter.
Rezension | Elefant von Martin Suter Beschreibung Durch Zufall entdeckt der Obdachlose Schoch vor seinem Schlafplatz einen kleinen rosafarbenen Elefanten, den er zunächst aufgrund seiner Größe für ein Spielzeug hält. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Elefanten um ein richtiges Lebewesen in Miniaturform handelt, dass im Dunkeln sogar leuchtet. Der entzückende Mini-Elefant ist das Ergebnis eines Experiments des Genforschers Roux, der sich mit seinem süßen Forschungsobjekt eine große Sensation und einen entsprechenden finanziellen Reibach verspricht. Doch Roux hat die Rechnung nicht mit dem burmesischen Elefantenpfleger Kaung und weiteren Menschen gemacht, die den kleinen Elefanten vor seinem Schicksal beschützen. Meine Meinung In Martin Suters neuesten Roman mit dem Titel „Elefant“ habe ich mich schockverliebt! Anders kann man es überhaupt nicht ausdrücken – die Begegnung mit dem ganz und gar entzückenden Minielefanten und den wundervollen Menschen die alles erdenkliche unternehmen, um dieses einzigartige Geschöpf vor der Sensationslust und Gier böser Menschen versuchen zu beschützen, hat einen emotionalen Tiefgang der mich sofort abholt. "Er war seit der ersten Begegnung mit dem kleinen Wesen verzaubert von dessen – Anmut." (Seite 174) Die näheren Informationen und Hintergründe zum Minielefanten werden erst nach und nach gelüftet, daher spannt sich ein angenehmer Spannungsbogen über die gesamte Erzählung. Von Langeweile also keine Spur! Ganz im Gegenteil – ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hatte den Roman in einem Rutsch verschlungen. In einem flüssigen und nicht allzu ausladenden Stil erzählt Martin Suter eine außergewöhnliche Geschichte aus diversen Perspektiven die im Plot zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft hin- und her springen. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis eines Genexperimentes des Forschers Roux zu den so genannten „Glowing Animals“, wobei mehr durch Zufall ein Elefant in Miniaturformat mit einer rosaroten Hautfarbe entsteht, der im Dunkeln leuchtet. Man taucht zuerst in die Obdachlosenszene Zürichs ein, die man durch Schoch näher kennen lernt. Dadurch wird auch das Thema Alkoholismus und die Tierhaltung der Obdachlosenszene angeschnitten. Die Begegnung mit dem kleinen Elefanten bringt schließlich Schochs komplettes Leben durcheinander. Er möchte auf keinen Fall den putzigen Elefanten sich selbst überlassen und sucht sich Hilfe. Schnell wird allerdings klar, dass er der Elefant etwas besonderes ist und der vermeintliche Schöpfer Roux mit Nachdruck nach ihm sucht. Der Obdachlose Schoch und weitere Protagonisten des Romans können sich der Anmut des rosaroten Elefanten nicht entziehen und legen somit Roux immer wieder Steine in den Weg. Ein spannendes Katz- und Mausspiel entsteht. Der Ausgang bleibt bis zum Ende ungewiss (auch wenn man evt. so eine Ahnung über ein mögliches Ende im Kopf haben kann). Die Charaktere sind zwar etwas klischeebehaftet, jedoch mochte ich sie trotzdem sehr gerne! Der Genforscher Roux hat schwer an einer vergangenen Niederlage zu knabbern und setzt seine ganze Energie in sein Projekt und die Suche nach dem rosafarbenen Elefanten. Damit ist ein wunderbarer Bösewicht geboren der ohne jegliche Moral und Menschlichkeit handelt und vor allem durch seine Machtgier glänzt. Im Gegenzug dazu gibt es mit dem Obdachlosen Schoch, der sich aus eigenem Antrieb für ein Leben auf der Straße entschieden hat, einen Protagonisten der das komplette Gegenteil verkörpert. Fazit Ein absolut wundervoller Roman, der perfekt eine emotionale sowie spannende Geschichte zwischen Genexperimenten und diversen Lebensgeschichten spannt. Lesevergnügen pur!
Ich muss gestehen, dass ich zuerst skeptisch war. Aber ich bin sehr positiv überrascht.
Ich war am Anfang wirklich unsicher, ob es das richtige Buch für mich ist. Aber doch! Ja! Ich hab so 50 - 100 Seiten gebraucht um richtig reinzukommen, aber dann konnte ich es nicht mehr weglegen. Richtig gelungen finde ich, wie so nach 3/4 des Buch bis zum Ende hin alles zusammenkommt und die unterschiedlichen Sichtweisen und Erzählperspektiven zusammenfinden.
Um dieses Hörbuch bin ich nicht lange herumgeschlichen. Kaum war es veröffentlicht, landete es auch auf meine Ohren. Ich wusste nicht, was mich genau bei dieser Geschichte erwartet aber ich wollte mich unbedingt darauf einlassen. Manchmal muss man sich einfach in ein Buch fallen lassen; und das habe ich getan. Nach meiner letzten Suter-Lekture "Die dunkle Seite des Mondes" wusste ich, es könnte sehr skurril werden. Und Martin Suter hat mich nicht enttäuscht! Ich lernte einen kleinen, rosa-leuchtenden Elefanten kennen und war verliebt. Wie putzig müsste es sein, diesem im wahren Leben zu begegnen?! Und schneller als ich denken konnte, war ich bereits in die Thematik des Buches verstrickt! Durch die ständig weiter entwickelte Genforschung ist heute schon fast alles möglich. Wahrscheinlich auch die "Herstellung" so eines echten, kleinen und leuchtenden Elefanten. Auch wenn Suter seine Geschichte sehr leicht und locker erzählt, bleibt am Ende zur Thematik etwas hängen. Es gibt sie, die Beschützer der Wehrlosen, die alles dafür tun, damit die, die sich nicht wehren können, nicht ausgebeutet werden. Zu ihnen zählen der Obdachlose Akloholiker Schoch, ein Tierarzt, eine Tierärztin und Kaung, der im örtlichen Zirkus als Elefantenpfleger arbeitet. In verschiedenen zeitlichen Handlungssträngen, die sich aufeinander abwechseln, erfährt der Leser / Hörer wie es dazu kommen konnte, dass Schoch in seiner Höhle am Fluss dem kleinen Elefanten begegnet. Zuerst an sich zweifelnd und dem Alkohol die Schuld gebend, glaubt Schoch nicht an die Existenz dessen, was er gesehen hat. Rasch wird klar, dass dieser Elefant der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden darf. Da er künstlich gezeugt wurde, gibt es auch die Gegenseite, die den Elefanten reproduzieren und sich an ihm bereichern will, denn bunt und leuchtend sollte der Elefant werden, doch dass er klein geraten ist, war ein zufälliges "Glück". Die Bösen, das ist einmal der Genforscher Roux als auch seine chinesischen Geldgeber. Klingt zwar sehr nach Klischee aber weit hergeholt finde ich das nicht. In manchen Ländern ist das Ausprobieren, was alles mit der Genforschung möglich ist, leichter und gesetzlich weniger strikt geregelt als in anderen. Und China gehört eher zu der "Lass-uns-mal-probieren-und-sehen-Fraktion". Durch intensive Recherche des Autors in den Bereichen Obdachlosigkeit, Genforschung, Elefantenzeugung, -aufzucht und -medizin erhält der Roman den letzten Schliff. Sehr glaubwürdig ist die "Obdachlosen-Szene" dargestellt und der Leser / Hörer hat stets vor Augen, wie die aggierenden Figuren sich darin bewegen. Ich wurde mit dieser etwas anderen Lekture sehr gut unterhalten. Zum Ende hin wird durch kurze und sich schnell abwchselnde Kapitel Spannung aufgebaut. Können die Gejagten fliehen oder gewinnt die Geld- und Geltungsgier? "Elefant" ist kein Buch mit sehr streng erhobenem Zeigefinger. Ich denke, es soll die Menschen etwas stupsen, rütteln und Gedanken und (moralischen) Fragen Anlauf geben. Es ist ein schöner Roman, der hoffentlich auch in Zukunft den kleinen, rosa leuchtenden Elefanten als -fantastisches (im Sinne von frei erfundenem) Element- aufzeigt und nicht in die Realität entlässt!
"Elefant" hat mir wirklich gut gefallen! Martin Suter ist ja vor allem für seinen Schreibstil bekannt, der mir auch wirklich gut gefallen hat. Zu Beginn wusste ich gar nicht so richtig, was mich erwartet und fand es zu Beginn auch leicht verwirrend. Es hat aber nur wenige Seiten gedauert, bis ich mich an alle Charaktere gewöhnt hatte und mich "zurecht gefunden" habe - danach hat mir das Lesen große Freude bereitet. Eine große Empfehlung, wenn ihr Lust auf einen Roman mit gewissen Spannungen und wissenschaftlichen, fast schon übernatürlichen Elementen habt.
Schöne, berührende Geschichte. Leicht zu lesen. Gegen Ende ist die Handlung mMn leider etwas abgeflacht.
Sehr schöne Idee, gut umgesetzt und teilweise sehr berührend. Es hat sich sehr leicht lesen lassen. Das Ende kam dann allerdings etwas plötzlich, das hätte man meiner Meinung nach noch mehr ausschmücken können, da es ja dann doch sehr emotional war, was alles geschehen ist. Dir Liebesgeschichte hat sich für mich auch ein bisschen unrealistisch angefühlt. Ansonsten aber schönes Buch.
Ein leuchtendes Wunder gegen die Skrupellosigkeit der modernen Wissenschaft.
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an tief erschüttert sowie zugleich verzaubert. Martin Suter nutzt seinen gewohnt präzisen und eleganten Schreibstil, um eine Geschichte zu erzählen, die weit über einen bloßen Roman hinausgeht. Die Atmosphäre schwankt meisterhaft zwischen der harten, kühlen Realität der Labore und der fast schon märchenhaften Hoffnung, die von einem winzigen, rosa leuchtenden Wesen ausgeht. Es ist eine Erzählung, die den Puls beschleunigt und das Herz schwer werden lässt. Das Buch setzt sich auf extrem kritische Weise mit dem Thema der brutalen Tierforschung auseinander. Hier geht es nicht um einfache medizinische Versuche, sondern um tiefgreifende genetische Manipulationen, die unter dem Deckmantel des wissenschaftlichen Fortschritts allein dem Profit dienen. Suter macht die Grausamkeit dieser Welt spürbar, in der das Lebewesen nur noch als Ware betrachtet wird. Umso berührender ist die Figur der Tierärztin Kaegi gezeichnet. Im Gegensatz zu den gierigen Forschern hat sie allein das Wohl der Geschöpfe im Blick und stellt sich mutig gegen die skrupellose Maschinerie. Ihr Einsatz für das Tier als Individuum bildet einen starken moralischen Gegenpol zur Profitgier der Wissenschaftler. Was mich jedoch am meisten fasziniert hat, ist die lebensverändernde Kraft des kleinen Elefanten für den obdachlosen Schoch. Zu Beginn herrscht bei ihm eine gewisse Skepsis vor und er möchte das seltsame Tier eigentlich nur loswerden, was ich beim Lesen sehr deutlich gespürt habe. Doch im Laufe der Handlung vollzieht Schoch eine beeindruckende Wandlung und nimmt die Rolle eines fürsorglichen Ziehpapas an. Er beschützt den kleinen Kerl bis zum Schluss und setzt dabei sogar sein eigenes Leben aufs Spiel. Diese tiefe Verbindung schenkt ihm eine neue Aufgabe, die sein gesamtes Dasein transformiert sowie seine eigene Vergangenheit wieder aufleben lässt. In der literarischen Welt wird oft die Verbindung zwischen der Zerbrechlichkeit des kleinen Tieres und der inneren Heilung des Mannes hervorgehoben. Diese Kombination aus knallhartem Wirtschaftskrimi und poetischer Fabel regt massiv zum Nachdenken über unsere Verantwortung gegenüber der Natur an. Wissenswertes Martin Suter verbrachte für diesen Roman viel Zeit mit Recherchen im Bereich der Gentechnik sowie der Reproduktionsmedizin, um die wissenschaftlichen Hintergründe so realitätsnah wie möglich darzustellen. Kritiker loben oft, wie Suter das Phänomen des Glow-in-the-dark, welches in der realen Genforschung tatsächlich existiert, nutzt, um ethische Fragen für ein breites Publikum greifbar zu machen. Der Roman stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gilt als eines seiner wichtigsten gesellschaftskritischen Werke, das die soziale Unsichtbarkeit von Obdachlosen mit hochmoderner Wissenschaft verknüpft.
War mein erster Suter und muss sagen, dass er ne richtig angenehme, mitreißende Schreibe hat, simpel aber trotzdem nicht plump. Ich habe das Buch an drei Abenden weggelesen, hatte n richtige Leseflow, war fast schon süchtig. Und Ja, man konnte richtig abtauchen in eine angenehme, fast schon märchenhafte, Lesewelt. Sehr spannend und gut umgesetzt fand ich die recherchierten Infos über die Obdachlosen bzw. „Randständigen“ in Zürich und über Elefanten im Allgemeinen. Weniger gelungen bzw. fast schon ausweichend fand ich die Behandlung von Genmanipulation. Als Hauptthema hat er das schon irgendwie stiefmütterlich behandelt. Insgesamt war es mir dann hintenraus auch etwas zu cheesy und die Figuren zu glatt gebügelt: gut oder böse. Aber ey, hat kurzweilig Spaß gemacht, und darauf kommt es ja hauptsächlich an ✌
„Elefant“ hat mich abgeholt. Die Geschichte ist schön erzählt, gut verständlich und nimmt einen mit – man fiebert mit den Figuren mit und bleibt dran. Besonders die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven sorgen für Tempo und Abwechslung. Für mich eine rundum gelungene Lektüre, die ich gern gelesen habe.

Elefantastisch 🐘
Die Geschichte dreht sich um einen Obdachlosen, ein rosa-leuchtendendes Elefäntchen, eine passionierte Tierärztin, einen gläubigen Elefantenpfleger, einen skrupellosen Arzt mit dem Forschungsgebiet Gentechnik und anderen dubiosen Gestalten. Jede Figur folgt ihrem eigenen moralischen Kompass und dies teilweise doch recht skrupellos. Das bietet eine gute Grundlage für eine spannende Geschichte rund um das Schicksal des kleinen rosa Elefanten. Der Autor schafft es aktuelle und gesellschaftskritische Themen amüsant zu verpacken, ohne dabei zu oberflächlich zu bleiben oder zu schwermütig zu werden. Ich war von Suters Schreibstil sehr begeistert. „Elefant“ war mein erster, aber definitiv nicht mein letzte Suter-Roman.
Elefant - Manchmal ist die Wahrheit zu fantastisch, um geglaubt zu werden.
Die Geschichte beginnt mit einem biologischen Wunder: Ein kleiner, rosafarbener Elefant, der im Dunkeln leuchtet, taucht in der Höhle eines Obdachlosen in Zürich auf. Was wie ein modernes Märchen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Jagd zwischen skrupellosen Genforschern, die das Tier als lukratives Patent betrachten, und einer Gruppe von Außenseitern, die das Wesen schützen wollen. Die größte Stärke des Romans ist zweifellos die Empathie, die man für das kleine Geschöpf empfunden wird. Das Buch liest sich sehr flüssig und man möchte unbedingt wissen, wie es für das kleine Tier ausgeht. Die Mischung aus einem modernen Märchen und der harten Realität der Straße ist spannend gemacht. Die Rollenverteilung zwischen „Gut“ und „Böse“ ist sehr klassisch und bietet wenig Raum für moralische Grauzonen. Während die erste Hälfte des Buches eine enorme Sogwirkung entfaltet, verliert sich das Finale ein wenig in Vorhersehbarkeit. Fazit Ein handwerklich solider Roman mit einer zauberhaften Idee, der wunderbar unterhält, aber den letzten Tiefgang vermissen lässt. Für ein echtes Meisterwerk ist die Handlung am Ende etwas zu glatt poliert. Von mir 7 von 10 P.

Inhalt: Die Geschichte startet im Jahre 2013 und endet am 18. Dezember 2018. Der Genforscher Roux möchte einen rosaroten Elefant, der Nachts leuchtet zeugen. Dafür landet sein Weg in Zirkus Pellegrini, in dem er die Elefantenkuh Asha als Leihmutter aussucht. Asha wird mit dem Embryo befruchtet. Der burmesische Elefantenflüsterer Kaung begleitet Asha durch ihre Schwangerschaft. Dr. Reber der in einem bestimmten Ryhtmus Ultraschallaufnahmen von Asha macht, bemerkt, dass das Baby-Elefant im Bauch nicht wächst. Er ist der Meinung, dass es nicht überleben wird, auch wenn es geboren wird. Roux ist es egal. Denn er ist davon entzückt, dass das Elefanten-Baby klein bleibt. Denn nun kann er, neben der Sensation, den er mit einem rosaroten Elefanten erwartet, das Miniatur-Wesen auch noch als Spielzeug verkaufen. Kaung der absolut davon überzeugt ist, dass der rosarote Elefant heilig ist, überredet Dr. Reber dazu, ihn vom Zirkus wegzubringen und Roux zu entwenden. Dr. Reber passt als erstes auf den Elefanten bei sich auf. Kaung lässt heimlich Milch für den kleinen Elefanten, der gerade mal 40 cm hoch, und 30 cm breit ist, bringen. Währenddessen gibt Roux keine Ruhe. Er möchte das Experiment erneut starten und sucht erneut Asha dafür aus. Irgendwann wird der Zirkusdirektor Pellegrini von einem seiner Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht, dass Kaung heimlich Milch an einen anderen Mann übergibt. Somit fallen Dr. Reber und Kaung auf und dann beginnt eine wahnsinnige Verfolgungsjagd nach dem Elefanten. Dr. Reber bringt den Elefanten in die städtische Obdachlosenszene und setzt ihn dort in einer Höhle ab. Dr. Reber ertrinkt nach dieser Verfolgungsjagd, jedoch ist Sabu (so wird der Elefant später heißen) von Roux nicht mehr auffindbar. Somit, gerettet. Schoch findet einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle ... Fritz Schoch ist ein Investmentbanker, der nach seiner Trennung von seiner Frau schon seit zehn Jahren auf der Straße lebt und Alkoholiker ist. Somit ist es überhaupt nicht wunderlich, dass er denkt, dass er mal wieder zuviel getrunken hat, als er auf einmal einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle entdeckt. Nach ein paar Stunden wird Schoch klar, dass er nicht halluziniert. Er denkt, dass irgendetwas mit dem Elefanten nicht stimmt und bringt ihn in die "Gassenklinik", in der Dr. Valerie Sommer ehrenamtlich sich um die Tiere der Obdachlosen kümmert. Sabu im Villenviertel von Zürich ... Valeries Eltern waren wohlhabend und besitzen eine Villa im Zürichberg. Sie bringt Schoch und Sabu zu dieser Villa. Sie selbst lebt seit 22 Jahren nicht mehr dort und kann noch nicht mal eine Nacht dort übernachten. Sie kündigt ihren Job im Hospital und geht nur noch zu der Gassenklinik, damit sie jeden Tag Schoch und dem Elefanten Nahrung bringen kann. Viele Tage halten sie sich dort versteckt. Schoch begeht den Fehler nach seinem Verschwinden, an einem Tag der Sehnsucht zu den Obdachlosen zu gehen. Dort wird er von Bolle gesehen. Dass Schoch mit einem rosaroten Elefantenspielzeug gesehen wurde, spricht sich sehr schnell rum und somit geht die Verfolgung weiter. Mit Kaungs Hilfe, der mittlerweile Valerie in der Gassenklinik als Hundeflüsterer hilft, arbeitet, werden sie den Elefanten nach Myanmar bringen. In dieser Stadt wird Sabu Barisha gehuldigt. Meine Meinung Ich fand das Buch sehr spannend. Von Anfang an war klar, wer der Böse und der Gute in dieser Geschichte ist. Dass das Buch, welches aus drei Teilen besteht, zwischen den verschiedenen Szenen und Orten hin und her springt, verleiht dem ganzen eine spannende Entwicklung, welches dazu führte, dass ich das Buch nicht aus der Hand lassen wollte. Am Ende des zweiten Teiles, stirbt Doktor Reber, was mich schon ein wenig traurig gemacht hat. Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich vorher noch nie ein Buch von Suter gelesen habe. Es hat sich nicht ergeben. Somit steht fest, dass das nicht mein letztes Suter-Buch wird. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar. - so many books, so little time. www.ahukader.de
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Author Description
Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.
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Sabu Barisha 🐘🩷
Elefant hat mich auf eine ganz besondere Art berührt 🧡 Die Geschichte trifft nicht laut, sondern leise — aber dafür direkt ins Herz. Von Anfang an wollte ich einfach nur wissen, wie es weitergeht, weil dieses kleine rosa Wesen und die Menschen um ihn herum so viel Gefühl und Tiefe mitbringen 🐘✨ Das Thema Genetik ist extrem detailliert dargestellt. Manchmal war es für mich ein bisschen too much 🤯, aber gleichzeitig dachte ich: Ja, genau so ist die Realität eben auch. Wissenschaft ist komplex, unbequem und manchmal erschreckend ehrlich. Und genau das macht das Buch so eindringlich. Es ist ein Roman, der einen fesselt, berührt und auch nach dem Zuschlagen nicht so schnell wieder loslässt. Ich hätte mir persönlich ein kleines bisschen mehr Happy End gewünscht — aber vielleicht ist es gerade diese Mischung aus Hoffnung und Wehmut, die so lange nachhallt 🌙💭 Und: Es war mein erster Roman von Martin Suter — aber ganz sicher nicht mein letzter! Die kurzen Kapitel sind ein Traum fürs Lesen zwischendurch, und ich habe es wirklich geliebt 📚💕 Suter stößt ein wichtiges Thema an und bringt einen dazu, über die eigene Moral nachzudenken. Wie weit darf Wissenschaft gehen? Ab welchem Punkt überschreiten wir Grenzen, die wir vielleicht gar nicht überschreiten sollten? Dieses Buch lässt einen nicht nur fühlen, sondern auch denken 🧬🤍 Sabu Barisha - ein wundervoller pinker Regen 🩷

Martin Suter erzählt die Geschichte eines kleinen, genetisch veränderten rosa Elefanten, der durch illegale Genforschung entstanden ist und plötzlich im Leben eines obdachlosen Mannes auftaucht. Daraus entwickelt sich eine ungewöhnliche Reise zwischen Wissenschaft, wirtschaftlichen Interessen, Tierliebe und der Frage, wie weit Menschen gehen dürfen, wenn technisch plötzlich fast alles möglich wird. Für mich wieder ein typischer Suter. Ich hatte sofort Bilder im Kopf – von den Figuren, der Umgebung, den Tieren und natürlich besonders von dem kleinen rosa Elefanten. Die Geschichte ist nicht hochspannend, aber sie entfaltet diesen typischen Suter-Sog: ruhig erzählt, atmosphärisch dicht und so geschrieben, dass man trotzdem ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Interessant fand ich den Blick auf die Genforschung. Suter beschreibt deren Möglichkeiten, bleibt aber gleichzeitig kritisch und zeigt, welche moralischen Fragen entstehen, wenn Wissenschaft und wirtschaftliche Interessen aufeinandertreffen.
Außergewöhnlich und überraschend spannend
Martin Suter verbindet in diesem Roman auf elegante Weise Spannung, Gesellschaftskritik und moralische Fragen. Mit präziser Sprache erzählt er von Zufall, Verantwortung und den Grauzonen menschlichen Handelns. Gerade die Thematik der Gentechnik war als Biologin besonders spannend für mich. Zwar gab es zwischenzeitlich ein paar Längen, aber am Ende geht das Buch genau so aus wie ich es gehofft habe und das Ende gefällt mir auch deshalb so gut, weil der Roman einfache Antworten konsequent verweigert.
Ich hätte auch gerne einen rosa leuchtenden Elefanten 🤧
Ich wusste echt nicht worauf ich mich hier einlasse. Irgendwie war die Geschichte super wirr und gleichzeitig so realitätsnah. Das war mein zweites Suter Buch. Es war schwer reinzukommen in die Geschichte, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Er hat einfach einen sehr besonderen Schreibstil 🙂↕️
Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Elefant war mein erster Roman von Martin Suter. Und er hat mein Herz berührt. Gute Voraussetzungen, würde ich behaupten! :) Ich muss Suter zugute halten, dass er für eine Bio-Chemie-Niete wie mich, die ganzen biochemischen Prozesse echt gut dargestellt hat. Und deren Umsetzung sehr bildlich. *schüttel* Neben Barisha, dem kleinen Elefanten, haben sich auch Schoch, Kaung und Valerie in mein Herz geschlichen. Wie könnte man diese Charaktere auch nicht lieben? Suter zwingt einen quasi dazu, die eigene Moral zu überdenken. Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Was ist vertretbar? Wo liegt die Grenze in der Genmanipulation, die nicht überschritten werden darf? Diese Fragen werden aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet und bringen einen dazu, sich selbst als Leser zu positionieren. Ein Buch, das einem so schnell nicht aus dem Kopf geht. Absolute Empfehlung!
Eine bewegende Geschichte über Genveränderung, Machtgier und Elefanten
Der Obdachlose Schoch findet in seiner Höhle einen kleinen, rosa leuchtenden Elefanten. Erst glaubt er, er würde ihn nur sehen, weil er einen über den Durst getrunken hat und Halluzinationen hat, aber dem ist nicht so. Der Elefant ist das Projekt des Forschers Roux, dem der Elefant abhanden gekommen ist. Roux führt auch nichts Gutes im Schilde. Mit vereinten Kräften versuchen Schoch und sympathische weitere Personen, wie Kaung, den Elefanten zu beschützen. Das Ende war super (und verdient hihi) und schon ein wenig traurig. Die ganze Story hat mir sehr gut gefallen, weil Schoch eine beeindruckende Person ist und einen wahnsinnig guten Wandel durchlebt, außerdem sind rosa leuchtende Miniaturelefanten auch schon was besonderes.
Ein gentechnisch erzeugter rosa Minielefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Gibt es nicht? Doch! Er ist bisher der einzige. Und genau dieser außergewöhnliche Elefant soll seinem Schöpfer, dem Direktor einer Gentechnikfirma, durch ein Patent Geld und Ansehen einbringen. Doch dann verschwindet dieser Elefant und taucht beim obdachlosen Schoch wieder auf. Dieser glaubt natürlich nicht daran, dass es den Elefanten wirklich gibt. Eine verrückte Verfolgungsjagd beginnt. Der Roman kombiniert das Thema Genforschung mit einer spannenden Erzählung, die auch als Kritik an der Gentechnik verstanden werden kann. Sehr witzig und kurzweilig geschrieben, mit vielen Rückblenden und Paralellsträngen. Anfänglich braucht man ein bisschen, um mit dem Schreibstil des Autors warum zu werden, wird dann aber von der Geschichte gefangen genommen.
Ich kann verstehen warum andere das Buch ganz toll finden. Meins, war es jedoch nicht.
Die Geschichte über einen Obdachlosen Säufer, der eines Tages einen kleinen, rosa Elefanten in seiner Höhle findet und den Genforscher der diesen händeringend wieder finden will klingt echt vielversprechend. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Das Buch ist in Episoden in verschiedenen Zeitsträngen und Blickwinkeln geschrieben, vielleicht hat genau das mich daran gehindert mit den Personen warm zu werden oder die Spannung zu fühlen.
"Elefant" ist auf den ersten und auch auf den zweiten Blick keine wahnsinnig anspruchsvolle Lektüre. Martin Suter schafft es, den Leser durch gut recherchierte Inhalte und eine spannende Grundidee in seinen Bann zu ziehen. Mir persönlich hat die kurzweilige Geschichte um den Obdachlosen Schoch, die Tierärztin Valerie, den Elefantenpfleger Kaung und den kleinen rosa Elefanten Sabu sehr gut gefallen. Für 5 Sterne fehlt dann aber doch das gewisse Etwas.
Nicht so meins
Ich wollte unbedingt ein Buch von Martin Suter lesen. Die Idee des Buches mit dem gentechnisch veränderten rosa Elefanten, der von einem Obdachlosen gefunden wird, sowie die Vielfalt der Charaktere im Buch sind prinzipiell gut, ich habe jedoch keinen Zugang gefunden - weder zu den Charakteren noch zum Plot - und fand auch die Story zu verwirrend. Auch den allseits hochgelobten Schreibstil konnte ich nicht finden. Daher am Ende 3 Sterne😐
Tolles Tier!
Eine schöne Geschichte, das ein ernstes Thema behandelt. Darüber denkt man, so finde ich, während des Lesens immer wieder nach. Aber es ist in eine so zugängliche, sympathische, ja vielleicht sogar liebevolle Geschichte eingesponnen, das man es gerne liest. Der Antagonist wird gut gut in Szene gesetzt, ohne aus ihm den "Antichristen" zu machen. Eine große Empfehlung für den kleinen Elefanten!
Rezension | Elefant von Martin Suter Beschreibung Durch Zufall entdeckt der Obdachlose Schoch vor seinem Schlafplatz einen kleinen rosafarbenen Elefanten, den er zunächst aufgrund seiner Größe für ein Spielzeug hält. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Elefanten um ein richtiges Lebewesen in Miniaturform handelt, dass im Dunkeln sogar leuchtet. Der entzückende Mini-Elefant ist das Ergebnis eines Experiments des Genforschers Roux, der sich mit seinem süßen Forschungsobjekt eine große Sensation und einen entsprechenden finanziellen Reibach verspricht. Doch Roux hat die Rechnung nicht mit dem burmesischen Elefantenpfleger Kaung und weiteren Menschen gemacht, die den kleinen Elefanten vor seinem Schicksal beschützen. Meine Meinung In Martin Suters neuesten Roman mit dem Titel „Elefant“ habe ich mich schockverliebt! Anders kann man es überhaupt nicht ausdrücken – die Begegnung mit dem ganz und gar entzückenden Minielefanten und den wundervollen Menschen die alles erdenkliche unternehmen, um dieses einzigartige Geschöpf vor der Sensationslust und Gier böser Menschen versuchen zu beschützen, hat einen emotionalen Tiefgang der mich sofort abholt. "Er war seit der ersten Begegnung mit dem kleinen Wesen verzaubert von dessen – Anmut." (Seite 174) Die näheren Informationen und Hintergründe zum Minielefanten werden erst nach und nach gelüftet, daher spannt sich ein angenehmer Spannungsbogen über die gesamte Erzählung. Von Langeweile also keine Spur! Ganz im Gegenteil – ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hatte den Roman in einem Rutsch verschlungen. In einem flüssigen und nicht allzu ausladenden Stil erzählt Martin Suter eine außergewöhnliche Geschichte aus diversen Perspektiven die im Plot zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft hin- und her springen. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis eines Genexperimentes des Forschers Roux zu den so genannten „Glowing Animals“, wobei mehr durch Zufall ein Elefant in Miniaturformat mit einer rosaroten Hautfarbe entsteht, der im Dunkeln leuchtet. Man taucht zuerst in die Obdachlosenszene Zürichs ein, die man durch Schoch näher kennen lernt. Dadurch wird auch das Thema Alkoholismus und die Tierhaltung der Obdachlosenszene angeschnitten. Die Begegnung mit dem kleinen Elefanten bringt schließlich Schochs komplettes Leben durcheinander. Er möchte auf keinen Fall den putzigen Elefanten sich selbst überlassen und sucht sich Hilfe. Schnell wird allerdings klar, dass er der Elefant etwas besonderes ist und der vermeintliche Schöpfer Roux mit Nachdruck nach ihm sucht. Der Obdachlose Schoch und weitere Protagonisten des Romans können sich der Anmut des rosaroten Elefanten nicht entziehen und legen somit Roux immer wieder Steine in den Weg. Ein spannendes Katz- und Mausspiel entsteht. Der Ausgang bleibt bis zum Ende ungewiss (auch wenn man evt. so eine Ahnung über ein mögliches Ende im Kopf haben kann). Die Charaktere sind zwar etwas klischeebehaftet, jedoch mochte ich sie trotzdem sehr gerne! Der Genforscher Roux hat schwer an einer vergangenen Niederlage zu knabbern und setzt seine ganze Energie in sein Projekt und die Suche nach dem rosafarbenen Elefanten. Damit ist ein wunderbarer Bösewicht geboren der ohne jegliche Moral und Menschlichkeit handelt und vor allem durch seine Machtgier glänzt. Im Gegenzug dazu gibt es mit dem Obdachlosen Schoch, der sich aus eigenem Antrieb für ein Leben auf der Straße entschieden hat, einen Protagonisten der das komplette Gegenteil verkörpert. Fazit Ein absolut wundervoller Roman, der perfekt eine emotionale sowie spannende Geschichte zwischen Genexperimenten und diversen Lebensgeschichten spannt. Lesevergnügen pur!
Meinung: Kurz gesagt geht es in dem Buch um Schoch, der einen kleinen, rosa leuchtenden Elefanten, ganannt Sabu, zufällig findet und dann vor Roux, dem Genforscher, der Sabu erschaffen hat, beschützen will. Valerie, eine Tierärztin, und Kaung, ein Elefantendresseuer, helfen Schoch dabei. Viele Charaktere, verschiedenen Sichtweisen und einige Zeitsprünge. Verwirrend? Absolut. Ich habe einige Zeit gebraucht um in die Geschichte eintauchen zu können. Und auch wenn es bis zum Ende manchmal wirr bleibt, baut sich die Spannung großartig auf. Bis zum Schluss konnte ich nicht vorhersehen, wie es enden wird. Der Schreibstil ist kühl, kein bisschen emotional. Ich denke, sowas muss man mögen. Mir hat es auf jeden Fall gefallen, auch wenn ich eine Eingewöhnungsphase gebraucht habe. In manchen Absätzen wird es auch etwas wissenschaftlich, was ich sehr positiv fand. Das hätte sogar gerne noch mehr sein können, um mehr von dem Hintergrund von Sabu zu erfahren. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, dadurch konnte ich gut durchs Buch fliegen. Fazit: Ich könnte das Buch nicht wirklich in ein Genre einordnen. Ein literarischer Roman mit SciFi und Thriller Elementen beschreibt es wohl am Besten. Für mich auf jeden Fall gelungen! Mein erster und defintiv nicht letzter Suter.
Rezension | Elefant von Martin Suter Beschreibung Durch Zufall entdeckt der Obdachlose Schoch vor seinem Schlafplatz einen kleinen rosafarbenen Elefanten, den er zunächst aufgrund seiner Größe für ein Spielzeug hält. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Elefanten um ein richtiges Lebewesen in Miniaturform handelt, dass im Dunkeln sogar leuchtet. Der entzückende Mini-Elefant ist das Ergebnis eines Experiments des Genforschers Roux, der sich mit seinem süßen Forschungsobjekt eine große Sensation und einen entsprechenden finanziellen Reibach verspricht. Doch Roux hat die Rechnung nicht mit dem burmesischen Elefantenpfleger Kaung und weiteren Menschen gemacht, die den kleinen Elefanten vor seinem Schicksal beschützen. Meine Meinung In Martin Suters neuesten Roman mit dem Titel „Elefant“ habe ich mich schockverliebt! Anders kann man es überhaupt nicht ausdrücken – die Begegnung mit dem ganz und gar entzückenden Minielefanten und den wundervollen Menschen die alles erdenkliche unternehmen, um dieses einzigartige Geschöpf vor der Sensationslust und Gier böser Menschen versuchen zu beschützen, hat einen emotionalen Tiefgang der mich sofort abholt. "Er war seit der ersten Begegnung mit dem kleinen Wesen verzaubert von dessen – Anmut." (Seite 174) Die näheren Informationen und Hintergründe zum Minielefanten werden erst nach und nach gelüftet, daher spannt sich ein angenehmer Spannungsbogen über die gesamte Erzählung. Von Langeweile also keine Spur! Ganz im Gegenteil – ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hatte den Roman in einem Rutsch verschlungen. In einem flüssigen und nicht allzu ausladenden Stil erzählt Martin Suter eine außergewöhnliche Geschichte aus diversen Perspektiven die im Plot zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft hin- und her springen. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis eines Genexperimentes des Forschers Roux zu den so genannten „Glowing Animals“, wobei mehr durch Zufall ein Elefant in Miniaturformat mit einer rosaroten Hautfarbe entsteht, der im Dunkeln leuchtet. Man taucht zuerst in die Obdachlosenszene Zürichs ein, die man durch Schoch näher kennen lernt. Dadurch wird auch das Thema Alkoholismus und die Tierhaltung der Obdachlosenszene angeschnitten. Die Begegnung mit dem kleinen Elefanten bringt schließlich Schochs komplettes Leben durcheinander. Er möchte auf keinen Fall den putzigen Elefanten sich selbst überlassen und sucht sich Hilfe. Schnell wird allerdings klar, dass er der Elefant etwas besonderes ist und der vermeintliche Schöpfer Roux mit Nachdruck nach ihm sucht. Der Obdachlose Schoch und weitere Protagonisten des Romans können sich der Anmut des rosaroten Elefanten nicht entziehen und legen somit Roux immer wieder Steine in den Weg. Ein spannendes Katz- und Mausspiel entsteht. Der Ausgang bleibt bis zum Ende ungewiss (auch wenn man evt. so eine Ahnung über ein mögliches Ende im Kopf haben kann). Die Charaktere sind zwar etwas klischeebehaftet, jedoch mochte ich sie trotzdem sehr gerne! Der Genforscher Roux hat schwer an einer vergangenen Niederlage zu knabbern und setzt seine ganze Energie in sein Projekt und die Suche nach dem rosafarbenen Elefanten. Damit ist ein wunderbarer Bösewicht geboren der ohne jegliche Moral und Menschlichkeit handelt und vor allem durch seine Machtgier glänzt. Im Gegenzug dazu gibt es mit dem Obdachlosen Schoch, der sich aus eigenem Antrieb für ein Leben auf der Straße entschieden hat, einen Protagonisten der das komplette Gegenteil verkörpert. Fazit Ein absolut wundervoller Roman, der perfekt eine emotionale sowie spannende Geschichte zwischen Genexperimenten und diversen Lebensgeschichten spannt. Lesevergnügen pur!
Ich muss gestehen, dass ich zuerst skeptisch war. Aber ich bin sehr positiv überrascht.
Ich war am Anfang wirklich unsicher, ob es das richtige Buch für mich ist. Aber doch! Ja! Ich hab so 50 - 100 Seiten gebraucht um richtig reinzukommen, aber dann konnte ich es nicht mehr weglegen. Richtig gelungen finde ich, wie so nach 3/4 des Buch bis zum Ende hin alles zusammenkommt und die unterschiedlichen Sichtweisen und Erzählperspektiven zusammenfinden.
Um dieses Hörbuch bin ich nicht lange herumgeschlichen. Kaum war es veröffentlicht, landete es auch auf meine Ohren. Ich wusste nicht, was mich genau bei dieser Geschichte erwartet aber ich wollte mich unbedingt darauf einlassen. Manchmal muss man sich einfach in ein Buch fallen lassen; und das habe ich getan. Nach meiner letzten Suter-Lekture "Die dunkle Seite des Mondes" wusste ich, es könnte sehr skurril werden. Und Martin Suter hat mich nicht enttäuscht! Ich lernte einen kleinen, rosa-leuchtenden Elefanten kennen und war verliebt. Wie putzig müsste es sein, diesem im wahren Leben zu begegnen?! Und schneller als ich denken konnte, war ich bereits in die Thematik des Buches verstrickt! Durch die ständig weiter entwickelte Genforschung ist heute schon fast alles möglich. Wahrscheinlich auch die "Herstellung" so eines echten, kleinen und leuchtenden Elefanten. Auch wenn Suter seine Geschichte sehr leicht und locker erzählt, bleibt am Ende zur Thematik etwas hängen. Es gibt sie, die Beschützer der Wehrlosen, die alles dafür tun, damit die, die sich nicht wehren können, nicht ausgebeutet werden. Zu ihnen zählen der Obdachlose Akloholiker Schoch, ein Tierarzt, eine Tierärztin und Kaung, der im örtlichen Zirkus als Elefantenpfleger arbeitet. In verschiedenen zeitlichen Handlungssträngen, die sich aufeinander abwechseln, erfährt der Leser / Hörer wie es dazu kommen konnte, dass Schoch in seiner Höhle am Fluss dem kleinen Elefanten begegnet. Zuerst an sich zweifelnd und dem Alkohol die Schuld gebend, glaubt Schoch nicht an die Existenz dessen, was er gesehen hat. Rasch wird klar, dass dieser Elefant der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden darf. Da er künstlich gezeugt wurde, gibt es auch die Gegenseite, die den Elefanten reproduzieren und sich an ihm bereichern will, denn bunt und leuchtend sollte der Elefant werden, doch dass er klein geraten ist, war ein zufälliges "Glück". Die Bösen, das ist einmal der Genforscher Roux als auch seine chinesischen Geldgeber. Klingt zwar sehr nach Klischee aber weit hergeholt finde ich das nicht. In manchen Ländern ist das Ausprobieren, was alles mit der Genforschung möglich ist, leichter und gesetzlich weniger strikt geregelt als in anderen. Und China gehört eher zu der "Lass-uns-mal-probieren-und-sehen-Fraktion". Durch intensive Recherche des Autors in den Bereichen Obdachlosigkeit, Genforschung, Elefantenzeugung, -aufzucht und -medizin erhält der Roman den letzten Schliff. Sehr glaubwürdig ist die "Obdachlosen-Szene" dargestellt und der Leser / Hörer hat stets vor Augen, wie die aggierenden Figuren sich darin bewegen. Ich wurde mit dieser etwas anderen Lekture sehr gut unterhalten. Zum Ende hin wird durch kurze und sich schnell abwchselnde Kapitel Spannung aufgebaut. Können die Gejagten fliehen oder gewinnt die Geld- und Geltungsgier? "Elefant" ist kein Buch mit sehr streng erhobenem Zeigefinger. Ich denke, es soll die Menschen etwas stupsen, rütteln und Gedanken und (moralischen) Fragen Anlauf geben. Es ist ein schöner Roman, der hoffentlich auch in Zukunft den kleinen, rosa leuchtenden Elefanten als -fantastisches (im Sinne von frei erfundenem) Element- aufzeigt und nicht in die Realität entlässt!
"Elefant" hat mir wirklich gut gefallen! Martin Suter ist ja vor allem für seinen Schreibstil bekannt, der mir auch wirklich gut gefallen hat. Zu Beginn wusste ich gar nicht so richtig, was mich erwartet und fand es zu Beginn auch leicht verwirrend. Es hat aber nur wenige Seiten gedauert, bis ich mich an alle Charaktere gewöhnt hatte und mich "zurecht gefunden" habe - danach hat mir das Lesen große Freude bereitet. Eine große Empfehlung, wenn ihr Lust auf einen Roman mit gewissen Spannungen und wissenschaftlichen, fast schon übernatürlichen Elementen habt.
Schöne, berührende Geschichte. Leicht zu lesen. Gegen Ende ist die Handlung mMn leider etwas abgeflacht.
Sehr schöne Idee, gut umgesetzt und teilweise sehr berührend. Es hat sich sehr leicht lesen lassen. Das Ende kam dann allerdings etwas plötzlich, das hätte man meiner Meinung nach noch mehr ausschmücken können, da es ja dann doch sehr emotional war, was alles geschehen ist. Dir Liebesgeschichte hat sich für mich auch ein bisschen unrealistisch angefühlt. Ansonsten aber schönes Buch.
Ein leuchtendes Wunder gegen die Skrupellosigkeit der modernen Wissenschaft.
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an tief erschüttert sowie zugleich verzaubert. Martin Suter nutzt seinen gewohnt präzisen und eleganten Schreibstil, um eine Geschichte zu erzählen, die weit über einen bloßen Roman hinausgeht. Die Atmosphäre schwankt meisterhaft zwischen der harten, kühlen Realität der Labore und der fast schon märchenhaften Hoffnung, die von einem winzigen, rosa leuchtenden Wesen ausgeht. Es ist eine Erzählung, die den Puls beschleunigt und das Herz schwer werden lässt. Das Buch setzt sich auf extrem kritische Weise mit dem Thema der brutalen Tierforschung auseinander. Hier geht es nicht um einfache medizinische Versuche, sondern um tiefgreifende genetische Manipulationen, die unter dem Deckmantel des wissenschaftlichen Fortschritts allein dem Profit dienen. Suter macht die Grausamkeit dieser Welt spürbar, in der das Lebewesen nur noch als Ware betrachtet wird. Umso berührender ist die Figur der Tierärztin Kaegi gezeichnet. Im Gegensatz zu den gierigen Forschern hat sie allein das Wohl der Geschöpfe im Blick und stellt sich mutig gegen die skrupellose Maschinerie. Ihr Einsatz für das Tier als Individuum bildet einen starken moralischen Gegenpol zur Profitgier der Wissenschaftler. Was mich jedoch am meisten fasziniert hat, ist die lebensverändernde Kraft des kleinen Elefanten für den obdachlosen Schoch. Zu Beginn herrscht bei ihm eine gewisse Skepsis vor und er möchte das seltsame Tier eigentlich nur loswerden, was ich beim Lesen sehr deutlich gespürt habe. Doch im Laufe der Handlung vollzieht Schoch eine beeindruckende Wandlung und nimmt die Rolle eines fürsorglichen Ziehpapas an. Er beschützt den kleinen Kerl bis zum Schluss und setzt dabei sogar sein eigenes Leben aufs Spiel. Diese tiefe Verbindung schenkt ihm eine neue Aufgabe, die sein gesamtes Dasein transformiert sowie seine eigene Vergangenheit wieder aufleben lässt. In der literarischen Welt wird oft die Verbindung zwischen der Zerbrechlichkeit des kleinen Tieres und der inneren Heilung des Mannes hervorgehoben. Diese Kombination aus knallhartem Wirtschaftskrimi und poetischer Fabel regt massiv zum Nachdenken über unsere Verantwortung gegenüber der Natur an. Wissenswertes Martin Suter verbrachte für diesen Roman viel Zeit mit Recherchen im Bereich der Gentechnik sowie der Reproduktionsmedizin, um die wissenschaftlichen Hintergründe so realitätsnah wie möglich darzustellen. Kritiker loben oft, wie Suter das Phänomen des Glow-in-the-dark, welches in der realen Genforschung tatsächlich existiert, nutzt, um ethische Fragen für ein breites Publikum greifbar zu machen. Der Roman stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gilt als eines seiner wichtigsten gesellschaftskritischen Werke, das die soziale Unsichtbarkeit von Obdachlosen mit hochmoderner Wissenschaft verknüpft.
War mein erster Suter und muss sagen, dass er ne richtig angenehme, mitreißende Schreibe hat, simpel aber trotzdem nicht plump. Ich habe das Buch an drei Abenden weggelesen, hatte n richtige Leseflow, war fast schon süchtig. Und Ja, man konnte richtig abtauchen in eine angenehme, fast schon märchenhafte, Lesewelt. Sehr spannend und gut umgesetzt fand ich die recherchierten Infos über die Obdachlosen bzw. „Randständigen“ in Zürich und über Elefanten im Allgemeinen. Weniger gelungen bzw. fast schon ausweichend fand ich die Behandlung von Genmanipulation. Als Hauptthema hat er das schon irgendwie stiefmütterlich behandelt. Insgesamt war es mir dann hintenraus auch etwas zu cheesy und die Figuren zu glatt gebügelt: gut oder böse. Aber ey, hat kurzweilig Spaß gemacht, und darauf kommt es ja hauptsächlich an ✌
„Elefant“ hat mich abgeholt. Die Geschichte ist schön erzählt, gut verständlich und nimmt einen mit – man fiebert mit den Figuren mit und bleibt dran. Besonders die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven sorgen für Tempo und Abwechslung. Für mich eine rundum gelungene Lektüre, die ich gern gelesen habe.

Elefantastisch 🐘
Die Geschichte dreht sich um einen Obdachlosen, ein rosa-leuchtendendes Elefäntchen, eine passionierte Tierärztin, einen gläubigen Elefantenpfleger, einen skrupellosen Arzt mit dem Forschungsgebiet Gentechnik und anderen dubiosen Gestalten. Jede Figur folgt ihrem eigenen moralischen Kompass und dies teilweise doch recht skrupellos. Das bietet eine gute Grundlage für eine spannende Geschichte rund um das Schicksal des kleinen rosa Elefanten. Der Autor schafft es aktuelle und gesellschaftskritische Themen amüsant zu verpacken, ohne dabei zu oberflächlich zu bleiben oder zu schwermütig zu werden. Ich war von Suters Schreibstil sehr begeistert. „Elefant“ war mein erster, aber definitiv nicht mein letzte Suter-Roman.
Elefant - Manchmal ist die Wahrheit zu fantastisch, um geglaubt zu werden.
Die Geschichte beginnt mit einem biologischen Wunder: Ein kleiner, rosafarbener Elefant, der im Dunkeln leuchtet, taucht in der Höhle eines Obdachlosen in Zürich auf. Was wie ein modernes Märchen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Jagd zwischen skrupellosen Genforschern, die das Tier als lukratives Patent betrachten, und einer Gruppe von Außenseitern, die das Wesen schützen wollen. Die größte Stärke des Romans ist zweifellos die Empathie, die man für das kleine Geschöpf empfunden wird. Das Buch liest sich sehr flüssig und man möchte unbedingt wissen, wie es für das kleine Tier ausgeht. Die Mischung aus einem modernen Märchen und der harten Realität der Straße ist spannend gemacht. Die Rollenverteilung zwischen „Gut“ und „Böse“ ist sehr klassisch und bietet wenig Raum für moralische Grauzonen. Während die erste Hälfte des Buches eine enorme Sogwirkung entfaltet, verliert sich das Finale ein wenig in Vorhersehbarkeit. Fazit Ein handwerklich solider Roman mit einer zauberhaften Idee, der wunderbar unterhält, aber den letzten Tiefgang vermissen lässt. Für ein echtes Meisterwerk ist die Handlung am Ende etwas zu glatt poliert. Von mir 7 von 10 P.

Inhalt: Die Geschichte startet im Jahre 2013 und endet am 18. Dezember 2018. Der Genforscher Roux möchte einen rosaroten Elefant, der Nachts leuchtet zeugen. Dafür landet sein Weg in Zirkus Pellegrini, in dem er die Elefantenkuh Asha als Leihmutter aussucht. Asha wird mit dem Embryo befruchtet. Der burmesische Elefantenflüsterer Kaung begleitet Asha durch ihre Schwangerschaft. Dr. Reber der in einem bestimmten Ryhtmus Ultraschallaufnahmen von Asha macht, bemerkt, dass das Baby-Elefant im Bauch nicht wächst. Er ist der Meinung, dass es nicht überleben wird, auch wenn es geboren wird. Roux ist es egal. Denn er ist davon entzückt, dass das Elefanten-Baby klein bleibt. Denn nun kann er, neben der Sensation, den er mit einem rosaroten Elefanten erwartet, das Miniatur-Wesen auch noch als Spielzeug verkaufen. Kaung der absolut davon überzeugt ist, dass der rosarote Elefant heilig ist, überredet Dr. Reber dazu, ihn vom Zirkus wegzubringen und Roux zu entwenden. Dr. Reber passt als erstes auf den Elefanten bei sich auf. Kaung lässt heimlich Milch für den kleinen Elefanten, der gerade mal 40 cm hoch, und 30 cm breit ist, bringen. Währenddessen gibt Roux keine Ruhe. Er möchte das Experiment erneut starten und sucht erneut Asha dafür aus. Irgendwann wird der Zirkusdirektor Pellegrini von einem seiner Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht, dass Kaung heimlich Milch an einen anderen Mann übergibt. Somit fallen Dr. Reber und Kaung auf und dann beginnt eine wahnsinnige Verfolgungsjagd nach dem Elefanten. Dr. Reber bringt den Elefanten in die städtische Obdachlosenszene und setzt ihn dort in einer Höhle ab. Dr. Reber ertrinkt nach dieser Verfolgungsjagd, jedoch ist Sabu (so wird der Elefant später heißen) von Roux nicht mehr auffindbar. Somit, gerettet. Schoch findet einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle ... Fritz Schoch ist ein Investmentbanker, der nach seiner Trennung von seiner Frau schon seit zehn Jahren auf der Straße lebt und Alkoholiker ist. Somit ist es überhaupt nicht wunderlich, dass er denkt, dass er mal wieder zuviel getrunken hat, als er auf einmal einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle entdeckt. Nach ein paar Stunden wird Schoch klar, dass er nicht halluziniert. Er denkt, dass irgendetwas mit dem Elefanten nicht stimmt und bringt ihn in die "Gassenklinik", in der Dr. Valerie Sommer ehrenamtlich sich um die Tiere der Obdachlosen kümmert. Sabu im Villenviertel von Zürich ... Valeries Eltern waren wohlhabend und besitzen eine Villa im Zürichberg. Sie bringt Schoch und Sabu zu dieser Villa. Sie selbst lebt seit 22 Jahren nicht mehr dort und kann noch nicht mal eine Nacht dort übernachten. Sie kündigt ihren Job im Hospital und geht nur noch zu der Gassenklinik, damit sie jeden Tag Schoch und dem Elefanten Nahrung bringen kann. Viele Tage halten sie sich dort versteckt. Schoch begeht den Fehler nach seinem Verschwinden, an einem Tag der Sehnsucht zu den Obdachlosen zu gehen. Dort wird er von Bolle gesehen. Dass Schoch mit einem rosaroten Elefantenspielzeug gesehen wurde, spricht sich sehr schnell rum und somit geht die Verfolgung weiter. Mit Kaungs Hilfe, der mittlerweile Valerie in der Gassenklinik als Hundeflüsterer hilft, arbeitet, werden sie den Elefanten nach Myanmar bringen. In dieser Stadt wird Sabu Barisha gehuldigt. Meine Meinung Ich fand das Buch sehr spannend. Von Anfang an war klar, wer der Böse und der Gute in dieser Geschichte ist. Dass das Buch, welches aus drei Teilen besteht, zwischen den verschiedenen Szenen und Orten hin und her springt, verleiht dem ganzen eine spannende Entwicklung, welches dazu führte, dass ich das Buch nicht aus der Hand lassen wollte. Am Ende des zweiten Teiles, stirbt Doktor Reber, was mich schon ein wenig traurig gemacht hat. Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich vorher noch nie ein Buch von Suter gelesen habe. Es hat sich nicht ergeben. Somit steht fest, dass das nicht mein letztes Suter-Buch wird. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar. - so many books, so little time. www.ahukader.de






















































