Melody

Melody

Hardback
4.21477

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Description

In einer Villa am Zürichberg wohnt Alt-Nationalrat Dr. Stotz, umgeben von Porträts einer jungen Frau. Melody war einst seine Verlobte, doch kurz vor der Hochzeit – vor über 40 Jahren – ist sie verschwunden. Bis heute kommt Stotz nicht darüber hinweg. Davon erzählt er dem jungen Tom Elmer, der seinen Nachlass ordnen soll. Nach und nach stellt sich Tom die Frage, ob sein Chef wirklich ist, wer er vorgibt zu sein. Zusammen mit Stotz’ Großnichte Laura beginnt er, Nachforschungen zu betreiben, die an ferne Orte führen – und in eine Vergangenheit, wo Wahrheit und Fiktion gefährlich nahe beieinanderliegen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
336
Price
26.80 €

Author Description

Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.

Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
44%
12%
10%
17%
85%
48%
61%
58%
17%
40%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
56%
71%
33%
49%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate60%
Variable40%

Writing Style

Simple40%
Complex0%
Moderate60%
Bildhaft (50%)Minimalistisch (50%)Außergewöhnlich (25%)

Posts

246
All
4

Der Roman liest sich angenehm und die Geschichte macht neugierig. Trotzdem blieb bei mir ein bisschen das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. Für zwischendurch aber gut geeignet.!

4.5

Dichtung und Wahrheit? - Sehr unterhaltsamer Roman des Großmeisters der deutschen Literatur

Der Alt-Nationalrat und erfolgreiche Unternehmer Dr. Peter Stotz sucht seinen nahen Tod ahnend nach Jemandem, der seinen umfangreichen Nachlass ordnen und sein Leben in einem positiven Licht erscheinen lassen soll, und stellt den jungen Juristen Tom ein, der in die Villa seines neuen Arbeitgebers zieht. Die beiden Männer nähern sich an und führen täglich bei gutem Essen und viel Alkohol Gespräche, die sich hauptsächlich um die junge marokkanische Melody drehen, einst die Verlobte von Dr. Stotz und dessen große Liebe, die vor über 40 Jahren kurz vor der Hochzeit spurlos verschwand. Als Tom mit der Großnichte seines Arbeitgebers eigene Nachforschungen anstellt, finden beide heraus, dass Dr. Stotz eine eigene Sicht auf die Wahrheit hat. Der elfte Roman von Martin Suter hat mich sehr gut unterhalten. Dem Autor gelingt es mit Tom und Dr. Stotz interessante Charaktere zu entwerfen. Er zeichnet dabei ein faszinierendes Gesellschaftsbild der Schönen und Reichen in Zürich. Die Suche nach der Wahrheit um den Verbleib der mysteriösen Melody ist fesselnd und reich an überraschenden Wendungen. Dabei behandelt Suter quasi beiläufig große Themen wie das Verhältnis von Wahrheit und Leben, Liebe und große Enttäuschungen, Tod und Einsamkeit. Ein süffiger Pageturner, auch wenn der Schluss vielleicht einen Schnörkel zu viel nimmt. Empfehlenswert!

5

Eine Geschichte über Liebe, Hoffnung und Stolz!

Tom Elmer ist gelernter Anwalt ohne Job und ewiger Dauerstudent. Sein Vater hat Suizid begangen weil dieser hoch verschuldet war. Auf Unterstützung seiner Mutter kann sich Tom ebenfalls, seit der Scheidung seiner Eltern, nicht verlassen. Sie lebt zusammen mit einem Forstingenieur in Kanada. Tom muss einen Job finden. Er findet schliesslich Arbeit bei, der in Zürich lebenden 84 jährigen ex Nationalrat und ehemaliger Miliz Offizier, Dr. Peter Stotz. Der Senior bietet ihn dabei einen lukrativen Job an, was Tom definitiv kaum ablehnen kann. 12‘000 Franken im Monat plus Kost und Aufenthalt in seiner Villa. Tom hat die Aufgabe den Nachlass von Dr. Stotz zu ordnen und der Vertrag ist bindend und von beiden Seiten nicht kündbar. Mit der Zeit baut sich zwischen den beiden Charaktere eine besondere Beziehung auf. Tom wird nicht nur den Nachlass ordnen müssen, sondern wird gleichzeitig Dr. Stotz’s Zuhörer. Dieser erzählt ihm von seiner unvergessene Liebe: Melody! Mich hat die Geschichte sehr berührt und gefesselt. Hoffnungsvoll, sehnsüchtig, stolz und mit einer prise Humor. Für mich definitiv ein Lesegenuss.

4.5

Mein zweiter Suter: Der erste hat mir ja leider nicht so gut gefallen, aber dieser Roman dafür richtig richtig gut. Ich fand ihn sehr spannend; die Geschichte ist sehr detail- und facettenreich erzählt. Man fühlt sich richtig hineinversetzt in das große Haus des 84-jährigen Alt-Nationalrats Dr. Peter Stotz, der dem jungen Juristen Tom Elmer, den er als seinen Nachlassverwalter beauftragt, seine Lebensgeschichte erzählt, vor allem die Geschichte von seiner großen unglücklichen Liebe Melody. Als Stotz stirbt, begibt sich Tom zusammen mit dessen Großnichte auf die Suche... Durch die plötzlichen Plot-Twists ist das Buch wirklich spannend, ich habe es in 3 Tagen als Hörbuch durchgehört, die Stimme des Sprechers Andreas Fröhlich ist zudem sehr passend.

4.5

Zauberhaft präzise!

Martin Suter schreibt so präzise wie ein 🇨🇭Schweizer Uhrwerk und doch so bildlich . Nach dem " 🐘" ist das mein zweites Buch von ihm. Wer die Schweizer kennt, weiss wieviel Wahrheit in den Figuren steckt😉. Diese Geschichte hat alles - Spannung, Humor und Liebe 💘... zauberhaft wie Melody!

5

Verliebt

Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen. Die Suche nach Melody und die Hingabe, mit welcher Dr. Strotz von ihr erzählt, hat mich gefesselt. Auch das Ende kam für mich dann doch unerwartet und ich mochte es sehr.

4

Martin Suter kann einfach schreiben. Sehr angenehm zu lesen und die Protagonisten sind wirklich authentisch. Die ersten zwei Drittel hätten noch ein wenig mehr Tempo haben können aus meiner Sicht. Das letzte Drittel war wirklich spannend mit interessanten Wendungen. Insgesamt zu empfehlen 👍

4

"Jetzt sah er die Tränen. Sie füllten schnell die Augen, quollen über die Lider und liefen die Wangen herunter. Der alte Mann ließ ihnen ungehinderten Lauf. Er versuchte zu lächeln.: "Je älter, desto setinmentaler."

------------------------------------------------------- 'Melody' von Martin Suter behandelt die Geschichte eines alten, sterbenskranken, reichen Mannes und seiner verschwundenen Verlobten Melody. Wir werden in der Gegenwart nach und nach durch die Vergangenheit geführt und erfahren mit der Zeit immer mehr zu den Hintergründen. Das Buch hatte in der Mitte zwar einige kleine Längen, war aber an sich schon sehr spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die letzten ca. 100 Seiten waren dann nochmal richtig gut.

5

Melody ist wieder ein typischer Suter: elegant geschrieben, ruhig aufgebaut und am Ende überraschend treffsicher. Ich brauchte am Anfang einen Moment, um in die Geschichte hineinzufinden — die Figuren wirken zunächst beinahe schlicht. Doch genau das ist Suters Stärke: Sobald man ihre Eigenheiten, ihre kleinen Widersprüche und ihre stillen Geheimnisse versteht, zieht die Geschichte einen langsam, aber unwiderruflich hinein. Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat mich die Handlung gepackt. Die Mischung aus Alltagsnähe, psychologischem Feingefühl und stiller Spannung funktioniert hervorragend. Und das Ende? Überraschend, clever und typisch Suter — ein leiser Knall, der erst im Nachhall seine ganze Wirkung zeigt.

3.5

Ein sehr schön geschriebener Roman mit viel Atmosphäre und einer eher langsamen Erzählweise. Im letzten Drittel nimmt die Handlung deutlich Fahrt auf und das überraschende Ende hat mir gut gefallen. Zwischendurch gab es allerdings auch einige Längen. Insgesamt ein stimmungsvoller Roman, der trotz kleiner Schwächen hängen bleibt und mir gut gefallen hat.

5

Ein ruhiger Roman, der mehr verbirgt, als er zunächst zeigt. Die Wendungen kommen leise – und treffen umso stärker.

Melody von Martin Suter hat mich mit seiner sprachlichen Präzision sofort überzeugt. Kein Satz zu viel, kein Wort zu laut – Suter schreibt kontrolliert, klar und doch mit einer feinen Melancholie, die mich von der ersten Seite an begleitet hat. Die Geschichte um den alten Staatsmann und die verschwundene Frau namens Melody entwickelt sich langsam, fast zurückhaltend – aber genau das hat mich fasziniert. Zwischen Erinnerung, Wunsch und Wahrheit verschwimmen die Linien, ohne sich dabei je zu verlieren. Ich habe besonders den Ton bewundert: elegant, reduziert, aber nie kalt. Und je tiefer man eintaucht, desto mehr spürt man, wie viel Gefühl und Abgrund unter dieser ruhigen Oberfläche liegt. 5 von 5 Sternen – weil selten so leise erzählt wird, und dabei so viel Raum für Nachklang bleibt. #Melody #MartinSuter #SprachlichePräzision #ZwischenErinnerungUndWirklichkeit #LeiseSpannung

4

Ein schönes, interessantes und spannendes Buch was ich als Hörbuch gehört habe. Es war an keiner Stelle langweilig oder langatmig geschrieben. Das Ende war nochmal ein guter Plottwist den ich so nicht kommen gesehen habe.

5

Ein grandioses Buch

Schon lange wollte ich dieses Buch lesen. Aber erst als das Taschenbuch rauskam, wanderte es mir nach Hause und ich musste es sofort lesen. Martin Suter hat einen so tollen Schreibstil, der einen sofort in die Geschichte zieht und eine so tolle Atmosphäre erzeugt, dass ich es nicht mehr weglegen konnte. Die Geschichte ist sehr spannend, ein richtiger Pageturner. Und die geheimnisvolle Melody faszinierte mich von Anfang an. Man wollte die Wahrheit herausfinden, zusammen mit Tom unseren Hauptprotagonisten. Doch so einfach ist das mit der Wahrheit und der Fiktion in diesem wundervollen Roman nicht. Einfach grandios bis zum Schluss.

5

Ein kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen, das mit klugen Wendungen und überraschenden Enthüllungen fesselt. Suter gelingt es, mit feinem Gespür für Details und Tempo eine faszinierende und kurzweilige Geschichte zu erzählen, die zu Recht aktuell unter den Bestsellern zu finden ist.

5

Das Buch ist wahnsinnig gut geschrieben und so wie die Rezension der Süddeutschen auf der Buchrückseite besagt, kann man es wirklich nicht aus der Hand legen. Ich habe es in einem Tag gelesen! Die Geschichte nimmt einen mit und man meint, man ist selbst dort... auf Griechischen Inseln oder in der Schweizer Villa. Spannend bis zur letzten Seite und auch vom Format her super toll in der Hand zu halten. Schade, dass es nun schon ausgelesen ist :)

5

Spannend bis zur letzten Seite!

4.5

Mein Herz ist gebrochen.

Eigentlich: Ein Stern Abzug für mein gebrochenes Herz. Nach kurzer Bedenkpause: Fünf Sterne, für eine Geschichte, die mich nachhaltig berührt und zum nachdenken anregt. Fünf Sterne für eine tolle Geschichte, die spannend und in einem tollen Stil geschrieben ist. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es wird nicht mein letztes Buch von Martin Suter gewesen sein. Wenn alle seine Bücher so sind dann… Chapeau!

5

Erstklassig geschrieben , ein echter Sutter!!!!!

4

unglaublich elegant

Das Buch hat mich berührt: die Figuren waren so wundervoll gestaltet und vor allem die Landschaften haben Fernweh ausgelöst - typisch Suter. Ein schönes, einfaches Büchlein für zwischendurch!

5

Schöner Überraschungserfolg!

Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil es mir von der Onleihe immer wieder als Bestleiher angezeigt wurde. Von der Beschreibung her passte es nicht so richtig in meine üblichen Lesekategorien, aber ich wollte wissen, was dahin steckt. Wie gut, dass ich das gemacht habe! Der Roman hat etwas sehr "klassisches", wirkt aber zugleich auch nicht altbacken. Die kurzen Kapitel helfen dem Lesefluss, die Charaktere sind nahbar, die Story überraschend. Ich bin überrascht vom Ende (aber nicht unzufrieden damit), da ich dachte, dass es in eine andere Richtung geht. Generell hatte ich hier ein Buch vor mir, bei dem ich mir wünschte, es würde nicht enden - gerade auch, weil für mich noch Fragen offen sind. Absolut empfehlenswert!

4

Ein schöner Roman mit einer spannenden Geschichte um Melody. Zum Ende doch anders als erwartet. Das Buch liest sich leicht und flüssig und verführt dazu es hintereinander lesen zu wollen, um mehr über Melody zu erfahren.

4

4 ⭐️; ein Buch zwischen Erzählung und Krimi. Interessante Geschichte, mit eigenwilligen Charakteren und einem gut gemachten Ende.

5

Ein Roman – elegant komponiert, atmosphärisch dicht und getragen von einer subtilen Spannung, die sich weniger aus spektakulären Ereignissen als aus präzisen Figurenbeobachtungen speist. Im Zentrum steht die geheimnisvolle Geschichte um die titelgebende Melody, eine Frau, deren Verschwinden das Leben des Protagonisten bis in die Gegenwart prägt. Die Geschichte entfaltet sich schrittweise, fast unmerklich, bis man als Hörerin oder Hörer völlig in den Strudel aus Erinnerungen, Vermutungen und emotionalen Abgründen hineingezogen wird. Besonders in der Hörbuchversion gewinnt der Roman zusätzliche Tiefe. Andreas Fröhlich versteht es meisterhaft, die klare Sprache und die feinen Zwischentöne der Figuren zum Leben zu erwecken. Seine Erzählstimme ist warm, nuanciert und zugleich pointiert – er schafft es, jede Figur unverwechselbar klingen zu lassen. Der Sprecher trägt die melancholische, leicht schwebende Grundstimmung des Romans mit beeindruckender Sensibilität und verleiht selbst unscheinbaren Momenten eine besondere Intensität. Insgesamt ist Melody als Hörbuch ein großes Vergnügen und eine absolute Empfehlung!

5

Mein erstes Suter Buch

Es war mein erstes Buch von M Suter und ich werde noch mehr lesen. Es lässt sich so gut und schnell lesen.

4

Schön und traurig 😢

Das Buch handelt von der Trauer eines Liebenden und wie er immer wieder aufs Neue versucht sein Herz selbst zu heilen - ob mit der Wahrheit oder Fiktion … mich hat’s regelmäßig zerrissen innerlich 😢

4

Lies sich super schnell lesen, mit kurzen Kapitel, immer mehr Spannungsmomenten und am Ende eine für mich unvorhergesehene Auflösung. Hat mir gut gefallen :)

5

Sehr mitreißender Roman. Der Autor versteht es den Leser immer mehr in die Geschichte hineinzuziehen und dabei wie Tom immer neugieriger zu werden was mit Melody passiert ist. Das Geschehen um die Geschichte herum bringt diese nur noch mehr zur Geltung sodass sich am Ende alles zu einem passenden Ende zusammen rückt, welches Anfangs unvorstellbar war. Das das Ende nochmal so spannend wird hätte ich persönlich auch nicht erwartet. Auf jedenfall ein schönes Buch, auch wenn der Autor es verstand die Geschichte quälend spannend zu halten, das von Liebe und dem in Erinnerung bleiben handelt.

5

Dieses Buch ist hinreißend, wortwörtlich. Einmal in die Hand genommen, konnte ich es nicht wieder weglegen. Ein Suter der mich überzeugt hat.

5

Packendes Wühlen in der Vergangenheit

Ich habe dieses Buch angefangen, während ich ein anderes schleppendes Buch gelesen habe und es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es vor dem ersten Buch beendete. Die Geschichte ist unglaublich spannend. Zuerst taucht der Leser immer tiefer in die Geschichten des Dr. Stotz ein, bis sich irgendwann die Perspektive ändert. Dann nimmt das Buch fast Züge von einem thriller an, der in der Vergangenheit spielt und einen trotzdem nicht los lässt.

4

Zum Design des Diogenes Verlags muss man nichts sagen. Das gewählte Motiv auf dem Cover allerdings schwebt einem während Dr. Stotz' Ausführungen zu Melody immer wieder vor Augen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Der Roman baut sich schön auf. Die Verbindung zwischen Dr. Stotz' und seinem jungen Archivar ist schön zu beobachten und auch, wie sich der alte weiße Mann langsam öffnet und Melody's und seine Geschichte erzählt, hat mir sehr gefallen. Ebenso spannend wird der inhaltlich zweite Teil des Romans, über den ich nicht viel verraten möchte. So viel aber vorweg: Garantierte Atemlosigkeit bis zur letzten Seite. Martin Suter hat es für mich geschafft, bis zum Schluss einen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Durch die kurzen Kapitel von teilweise nur 1-2 Seiten ist man, in alter Suter Manier natürlich, förmlich durch das Buch geschlittert und hat gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht. So wie es mit einem guten Buch sein soll. Das Buch hat mich erneut in ein regelrechtes Suter Fieber verfallen lassen. Anything more to say?

3.5

Ein solides Buch für zwischendurch, das sich sehr gut lesen lässt, aber meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.

📊 𝗥𝗮𝘁𝗶𝗻𝗴 ⭐ Story: 3.5/5 ⭐ Twists: 3/5 ⭐ Spannung: 3/5 ⭐ Setting: 4/5 ⭐ Schreibstil: 4/5 🌶 Spice: - 📄 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁 In einer Villa am Zürichberg lebt Dr. Stotz, der seit über 40 Jahren an das Verschwinden seiner Verlobten Melody gebunden ist. Als Tom Elmer seinen Nachlass ordnen soll, wird er immer tiefer in diese alte Geschichte hineingezogen. Doch schnell stellt sich die Frage, ob Stotz wirklich die Wahrheit sagt. Zusammen mit Laura beginnt Tom nachzuforschen und stösst auf Geheimnisse, die weit in die Vergangenheit reichen. Dabei verschwimmen Wahrheit und Fiktion immer mehr. ⭐️ 𝗥𝗲𝘇𝗶 Ich fand das Buch echt okay für zwischendurch 😊 Der Schreibstil war super angenehm und flüssig, ich bin richtig schnell durchgekommen. Trotzdem hatte ich irgendwie zu hohe Erwartungen und genau das hat mir ein bisschen das Leseerlebnis genommen. Es war nicht schlecht, aber es hat mich auch nicht komplett umgehauen. Die Story war interessant, aber an manchen Stellen hat mir einfach der gewisse Wow Moment gefehlt. Ich glaube, wenn ich vorher ein paar Rezensionen gelesen hätte, wäre ich anders rangegangen und hätte es vielleicht mehr gefühlt. 📖 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁 Ein gutes, leicht zu lesendes Buch für zwischendurch, aber kein absolutes Highlight 😊📚

4

Toll geschrieben, schnell zu lesen und eine schöne Geschichte über die Wahrheit, oder doch Fiktion ??

Mein erster Suter. Und mir hat er richtig gut gefallen. Das Ende war absehbar ab einem bestimmten Zeitpunkt, hat mich aber nicht gestört. Sehr gut erzählte Geschichte, schnell zu lesen und man will wissen, wie es weitergeht. Hat mich sehr gut unterhalten. Zitat am Ende des Buches von Voltaire: jede Art zu schreiben ist erlaubt- nur die langweilige nicht.

5

Sehr spannend und von allem etwas dabei!

So eine hohe Erzählkunst, ich konnte das Buch kaum weg legen. Sehr spannend, um die Geschichte von Melody, welche ein Mythos zu sein scheint. Aber auch mit viel Drama, Liebe und Sehnsucht! Das Ende kann man sich nicht denken, es ist spektakulär! 😊

4.5

Voller Atmosphäre, Suter pur!

Martin Suter entführt in Melody in eine Welt, in der Genuss, Überfluss und Macht kunstvoll miteinander verflochten sind. Besonders gefallen haben mir die detaillierten Beschreibungen über den Genuss von alkoholischen Getränken und das stimmungsvolle Bild des Hauses. Zwar wirkt der Roman stellenweise etwas langatmig, doch die stilvollen Ausschweifungen und die elegante Erzählweise machen das Werk zu einem großen Lesevergnügen.

Voller Atmosphäre, Suter pur!
4

Ein Mann verliert seine große Liebe und sucht sie ein Leben lang. - Melody von Martin Suter ⭐️⭐️⭐️⭐️

"Melody" von Martin Suter erzählt die Geschichte des alten, wohlhabenden und todkranken Dr. Stotz, der nie über das Verschwinden seiner Verlobten Melody hinweggekommen ist. Stück für Stück werden wir als Leserinnen und Leser durch Rückblicke in die Vergangenheit geführt und erfahren immer mehr über die geheimnisvolle Frau, die sein Leben geprägt hat. Es war mein erstes Buch von Martin Suter, und ich war sofort beeindruckt davon, wie leicht und angenehm sich seine Sprache liest. Der Schreibstil ist feinfühlig, klar und trotzdem sehr atmosphärisch. Nach und nach werden immer mehr Details über Dr. Stotz und Melody enthüllt, wodurch sich eine stetige Spannung aufbaut. Man fragt sich die ganze Zeit, was damals wirklich passiert sein könnte – und genau das hält einen beim Lesen fest. Zwar gibt es in der Mitte ein paar ruhigere Passagen, aber das Buch bleibt insgesamt sehr unterhaltsam. Besonders das letzte Drittel fand ich hervorragend: Die Spannung nimmt deutlich zu, es gibt einige überraschende Wendungen, und das Ende hat mich vollkommen überrascht – so sehr, dass ich das letzte Kapitel gleich noch einmal lesen musste. Insgesamt ist „Melody“ ein sehr feinfühliger und zugleich spannender Roman über Erinnerung, Verlust und die Macht der Vergangenheit. Ein absolut lesenswertes Buch, das lange nachklingt.

3

Solide, aber nicht mehr

Martin Suters „Melody“ liest sich, wie eigentlich alles von ihm, ausgesprochen angenehm. Sein Stil ist gewohnt elegant, flüssig und präzise, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Gerade wenn man bereits mehrere Suter-Romane gelesen hat, erkennt man sofort die vertraute Erzählweise, die seine Bücher so zugänglich macht. Allerdings bleibt bei Melody ein wenig das Gefühl zurück, dass der große erzählerische Überraschungsmoment ausbleibt. Während man bei früheren Romanen wie Die dunkle Seite des Mondes oder Die Zeit, die Zeit mit einem stärkeren Sog und einem wirklich überraschenden Plot belohnt wurde, wirkt die Entwicklung hier deutlich vorhersehbarer. Man wartet lange auf einen besonderen Twist oder eine unerwartete Wendung, doch am Ende bleibt die Auflösung eher konventionell und fast etwas altmodisch. Das macht das Buch keineswegs schlecht. Es ist unterhaltsam, stilistisch sauber und angenehm zu lesen. Gerade Fans von Suters ruhiger, eleganter Erzählweise werden sich dennoch gut aufgehoben fühlen. Wer jedoch auf die großen Überraschungen und die besondere Raffinesse hofft, die einige seiner früheren Werke ausgezeichnet haben, könnte diesmal etwas weniger begeistert sein. Unterm Strich also ein solider Suter. Nett zu lesen, stilistisch überzeugend, aber im Vergleich zu seinen stärkeren Romanen nicht ganz auf demselben Niveau.

Solide, aber nicht mehr
4

Sehr gutes Buch, es lohnt sich es zu lesen!

Ich war zunächst ein wenig skeptisch, doch je mehr man liest, umso fesselnder wird das Buch und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen! Ich mochte außerdem den Schreibstil und fand den Plot sehr spannend. Zusammengefasst war dieses Buch die Zeit auf jeden Fall wert und es ist ein sehr gutes Buch.

5

Der Roman Melody von Martin Suter ist ein elegantes, klug komponiertes Werk, das durch seine raffinierte Erzählweise und seine feinsinnige Beobachtungsgabe besticht. Suter versteht es meisterhaft, eine Geschichte zu erzählen, die zugleich geheimnisvoll, melancholisch und überraschend ist. Im Zentrum steht eine Figur, deren Vergangenheit wie ein Puzzle Stück für Stück freigelegt wird. Diese erzählerische Struktur sorgt für eine anhaltende Spannung, die sich nicht durch spektakuläre Wendungen, sondern durch subtile Enthüllungen entfaltet. Gerade diese leise Dramaturgie macht den Reiz des Romans aus. Besonders hervorzuheben ist Suters präziser, unaufgeregter Stil. Mit wenigen, sorgfältig gewählten Worten schafft er dichte Atmosphären und zeichnet Figuren, die in ihrer Ambivalenz äußerst glaubwürdig wirken. Hinter der scheinbar ruhigen Oberfläche verbergen sich große Themen wie Erinnerung, Identität, Wahrheit und die Frage, wie gut wir die Menschen um uns herum tatsächlich kennen. „Melody“ ist ein Buch, das nicht laut werden muss, um nachhaltig zu beeindrucken. Es fordert Aufmerksamkeit und belohnt diese mit einer vielschichtigen, intelligenten Geschichte, die noch lange im Kopf bleibt. Ein stilistisch herausragender Roman, der zeigt, wie spannend leise Literatur sein kann – absolut empfehlenswert.

3.5

Spannende Geschichte mit unerwarteten Wendungen, flüssig zu lesen.

Um sich selbst vor dem Arbeitsamt zu bewahren nimmt Tom die Stelle als Nachlassverwalter bei Alt-Nationalrat Dr. Peter Stotz an, für die er eigentlich überqualifiziert ist. Die Arbeit wird außerordentlich gut bezahlt, dafür ist Tom vertraglich verpflichtet sie mindestens ein Jahr auszuüben, dazu muss er in die Gästewohnung seines Arbeitgebers ziehen. Bald merkt Tom dass er nicht nur eingestellt wurde um alte Akten zu ordnen. Er erfährt viel aus der Vergangenheit des Nationalrates, darunter viel über dessen tragische Liebe zu der jungen Frau, deren Portraits überall im Haus hängen. Achtung, Spoiler! Ich kam sehr zügig in die Geschichte, der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Leider hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Arbeitgeber des Protagonisten. Peter Stotz ist mir leider von Anfang an unsympathisch gewesen, er wirkt selbstgerecht und besitzergreifend. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl dass er Tom irgendwie manipulieren will, vom den ewigen Aufforderungen noch mehr zu trinken bis zum Verkupplungsversuch mit seiner Großnichte. Dass er mehr weiß als über Melodys Verschwinden als er gegenüber Tom zugibt fand ich etwas zu offensichtlich, vielleicht aber auch nur weil ich ihn so wenig mochte. Die Auflösung dahinter kam dann aber doch sehr überraschend. Alles in Allem ein gutes Buch.

5

Es fühlt sich an wie ein Kamin Abend mit Dr. Stotz

Ich wusste nicht was mich erwartete, da ich es von meiner Senior Chefin empfohlen bekommen habe. Am Anfang (ca.60 siezen) konnte ich nichts mit anfangen, aber dann hat es mich in seinen Bann gezogen. Die Erzählungen von Dr Stotz waren so detailliert als wäre man selber dabei. Es war ein bisschen als würde man seinen Opa vorm Kamin bei seinen Geschichten zu hören. Und den letzten Teil fand ich grandios. Einfach ein tolles Buch und bestimmt nicht mein letzter Sutner

4

Das Buch hat mir gefallen, aber zwischendrin gab es dann doch ein paar Längen. Das Ende war sehr überraschend.

5

Ein wunderschöner, typischer Suter!

5

Absoluter Pageturner!

Eine tolle Atmosphähre herrscht in diesem Buch, die mich an die Nachmittage bei meiner alten Tante Paula erinnern. Das Bild des staubigen Luxuslebens eines alten, mit sich und seinem Leben hardernden Mannes, der die Strippen der Politik und Wirtschaft zog ist perfekt inszeniert. Ich konnte mich nur widerwillig davon trennen als die Geschichte unerwartet eine Wendung nahm. Eine große Liebegeschichte, die zum Krimi wird. Applaus!

3

Es ist das erste Buch von Martin Suter, das ich gelesen habe. Nach dem Lesen war ich etwas unschlüssig, wie ich das Buch finden soll – irgendwie hatte ich ein anderes Ende erwartet. Peter, ein wohlhabender, zeitlebens unverheirateter Mann, stand einmal kurz vor der Hochzeit, doch seine Braut Melody verschwand plötzlich. Jetzt ist er alt und schwer krank. Er beauftragt den Juristen Tom damit, seine Akten auf Archivwürdigkeit zu prüfen und später den Nachlass zu regeln. Peter erzählt Tom immer wieder von seiner Suche nach Melody, und überall im Haus hängen Bilder von ihr – was fast schon bizarr wirkt. Im Laufe der Geschichte kommt eine überraschend tragische Wahrheit über Melody ans Licht, die mich persönlich eher ernüchtert hat. Trotzdem habe ich das Buch insgesamt gerne gelesen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, auch wenn mich das Ende emotional nicht ganz abgeholt hat.

5

Das war so eine bewegende, kurzweilige und schöne Geschichte, dass ich sie an drei Abenden verschlungen habe. Perfekt für eine Einstimmung auf den Sommer, die einen doch recht melancholisch zurücklässt…

Das war so eine bewegende, kurzweilige und schöne Geschichte, dass ich sie an drei Abenden verschlungen habe. Perfekt für eine Einstimmung auf den Sommer, die einen doch recht melancholisch zurücklässt…
4

Ein überraschend, gutes Buch. Die Geschichte war wirklich besonders. Der Schreibstil war unglaublich gut und das Ende sensationell. Gut, dass ich das Buch mitgenommen habe.

4

Fesselnder Roman mit überraschenden Entwicklungen

"Melody" ist nicht das erste Buch von Martin Suter, das ich gelesen habe. Ich lese immer wieder einmal einen Roman aus seinem reichhaltigen Werk und mag die Atmosphäre und die Überraschungen, die er schafft, und die Gedanken, die er mir mit auf den Weg gibt. In "Melody" geht es um die Frage, welches Bild wir von uns zeichnen wollen und können und ob sich hierbei Wollen und Können immer in Übereinstimmung bringen lassen. Es geht aber auch darum, wie sich das Bild, das wir uns von anderen machen, drastisch ändern kann, wenn wir mehr über sie erfahren. Und es geht um die Liebe, um verborgene Schuldgefühle und unerwartete Wahrheiten. Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich empfehle es gern weiter.

Fesselnder Roman mit überraschenden Entwicklungen
4

"An sich ist der Tod nichts Schlimmes. Nur das Timing kann schlecht sein." Martin Suter ist schlichtweg ein hervorragender und erprobter Geschichtenerzähler. Elegant und mit großer Leichtigkeit führt er uns durch den Roman, und es gelingt ihm am Schluss sogar, uns zu überraschen. Suter versteht sein Handwerk, auch wenn 'Melody' ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint. Aber immerhin schreibt hier ein über 70-jähriger Suter über einen über 80-jährigen Patriarchen. Irgendwie kann ich da gewisse klischeehafte Ausfälle tolerieren. Mich hat der Roman gut unterhalten.

5

Sehr tiefgehende Geschichte

Was für eine traumhafte Geschichte. So wunderbar erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es hat mich zutiefst berührt und mit sich gezogen. Der Schreibstil von Martin Suter ist einzigartig kurzweilig und tiefgehend. Davon möchte ich gern noch mehr. Klare Leseempfehlung

5

Ein wunderbares Buch, das ich am Ende verschlungen habe. Mit wunderbaren Wendungen, die zu beschreiben schon Spoiler wären.

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