Der Koch

Der Koch

Softcover
3.8238
WirtschaftskriseFinanzkriseLiebes-MenüKochkunst

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Description

Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete Tête-à-Têtes. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
320
Price
14.40 €

Author Description

Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.

Posts

27
All
4

Solider, unterhaltsamer Roman in gewohnter Suter Qualität. Nebenbei erfährt man ein wenig von der Geschichte Sri Lankas. So, jetzt erstmal indisch kochen 😉

3.5

Ein tamilischer Koch in der Schweiz. Ein von sich selbst überzeugter Manager.

Gute, solide Geschichte. Hat Spaß gemacht, etwas gelernt über die tamilische Community habe ich auch. 👨‍🍳

4

Liebe zum Detail

Dieser Roman liest sich sehr vertraut, wenn man vorher schon mal einen „Suter“ gelesen hat. Er spielt in der Schweiz, beschreibt den Lebensstil der gesellschaftlichen Oberschicht und umfasst auch kriminelle Energien. Der Protagonist, Maravan, ein tamilischer Asylbewerber versucht in der Schweiz Fuß zu fassen. Im Mittelpunkt steht dabei seine Liebe zum Kochen, die er nutzen möchte um Geld für seine Familie in Sri Lanka zu verdienen. Dabei kommt ihm vor allem die Liebe in die Quere. Die Geschichte gibt interessante Einblicke in die kriegerischen Unruhen Ende der 2000er in Sri Lanka, die parallel dazu verlaufende Weltwirtschaftskrise und auch in die tamilische und ayurvedische Küche. Dabei verliert Suter sich wirklich in den Details. Ich finde es spannend und zu gleich beeindruckend wie intensiv er für dieses Werk recherchiert hat. Definitiv lesenswert und kein Buch von „der Stange“.

4

Ein Roman, der mal ganz andere Themen beleuchtet. Ich fand das Buch wirklich gut für zwischendurch, es lässt sich leicht lesen und man ist schnell in der Geschichte angekommen 👨‍🍳

4

„Liebe geht durch den Magen“

Der Koch liest sich angenehm leicht. Die Kombination aus sinnlichen Menüs, Einblicken in tamilische Kultur und dem politischen Hintergrund fand ich spannend und stimmig. Die Idee der „Love Menüs“ gibt der Geschichte einen besonderen Dreh ohne dass es kitschig wird. Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen und liest sich schnell weg.

2.5

Im Buch 'Der Koch' kocht der Koch immer wieder das gleiche Gericht. Immer wieder das gleiche. So spannend ist auch ungefähr die gesamte Geschichte.

4.5

„Wer wo kochte, konnte nicht ganz schlecht sein.“ Fantastisches Buch mit Einblicken in die Kunst des Kochens und die tamilische Kultur.

4

Solider Roman

Ein sehr angenehm und leicht zu lesener Roman. Wer Suter mag ist hier genau an der richtigen Stelle

4

Gesellschaftspolitische Kritik trifft auf kulinarische Menüs - ein Buch, dass alle Sinne anspricht

Martin Suter bleibt sich mit Der Koch treu – ein Roman, der sich flüssig und spannend liest, mit einem feinen Gespür für Details. Besonders beeindruckend sind die sinnlichen Beschreibungen der Gerichte. Man hat beim Lesen fast das Gefühl, die Gewürze riechen und die Aromen schmecken zu können. Doch es geht um viel mehr als nur Essen. Die Geschichte zeigt, wie weltpolitische Ereignisse oft im Hintergrund verblassen, während andere – wie der lukrative Waffenhandel – unbemerkt florieren. Dabei werden die persönlichen Geschichten der Protagonisten verwebt mit den politischen Ereignissen mit kritischen Blick auf das gesellschaftspolitische Dasein.

5

Super.

Ein echter Martin Suter. Seine Charaktere entwickeln sich und streben nach etwas. Der Koch beschreibt den Aufstieg nach oben und die Lüge, die es braucht dafür. Der Downfall inklusive. Das Buch verzaubert, macht Appetit und erstaunt!

4

Köstlich dumpfe Gefühle

Zwischen den spannenden Kochvorgängen und Rezepten, zwischen dem starken elitären Lebensstil der oberen 10.000 der Schweiz und der Leidenden des Kriegs und Geflüchteten in Sri Lanka pendelt sich eine Dumpfheit ein, die auch den Protagonisten begleitet. Ein gutes Buch: schnell zu lesen und weckt Emotionen.

3

Gut zu lesen, aber wirkliche Spannung kommt zu keinem Zeitpunkt auf.

5

Wahre Gaumenfreude 🤭

Ich liebe Suters Romane einfach. Und auch dieser enttäuschte wieder nicht. Spannende Geschichte, mit vielen interessanten Details über Teile der Welt, die sonst nicht oft im Fokus stehen. Dieses Mal auch wieder tolle Beschreibungen von Gerichten, bei denen mir das Wasser im Mund zusammenlief. 🤭 Die Charaktere sind auch hervorragend dargestellt und immer diese Spur von Ironie zwischen den Zeilen. Bei Suter komme ich immer auf meine Kosten. 😊

3

Suter erreicht für mich nicht mehr das Niveau aus Die dunkle Seite des Mondes. Unterhaltsam war die Lektüre, aber mehr auch nicht.

5

"Liebe geht durch den Magen" dieses Motto macht sich Love-Food zum Firmengrundsatz. Durch einige Schicksalswendungen gründen der Tamile Maravan und die Schweizerin Andrea einen Cateringservice, der mit aphrodisierenden Gerichten den Gaumen von Paaren in Theraphie und wichtigen Wirtschaftsmagnaten besticht. Maravan kommen die gut bezahlten Aufträge die er als Koch für Love-Food erhält, im richtigen Moment. So kann er Geld in seine Heimat schicken, dass sich seine Tante Nangay, von der er die ayurvedische Kochkunst erlernt hat und die er über alles liebt, lebensnotwendige Medikamente leisten kann. Auch seine Familie benötigt dringend Geld, um in den schwierigen Kriegszeiten die teuer gewordene Nahrungsmittel bezahlen zu können. Nicht nur die schwierige politische Situation die in seinem Heimatland herrscht beschäftigt ihn, auch die aussichtslose Liebe die er zu seiner lesbischen Geschäftspartnerin empfindet prägen seine Gefühlslage. Ein weitere großer Aspekt des Romans handelt von der Finanzkrise, die viele großen Firmen in den Ruin treibt. Einige Firmen versuchen sich mit illegalem Waffenhandel über Wasser zu halten…so decken Maravan und Andrea den Waffenhandel zwischen einem großen Kuden bei Love-Food und einer tamilischen Kampfeinheit auf… Man kann sie förmlich schmecken, die scharf gewürzten Gerichte, die Martin Suters Koch mit seinen Händen zaubert. Es liegt der Duft von Curry, Ingwer und Zimt in der Luft…Nichts ist so faszinierend wie die Art und Weise wie Martin Suter die Gefühle des Kochs Maravan in Worte fasst. Jetzt sollte man meinen, dass es sich in "Der Koch" ausschließlich um solche Dinge dreht, was weit verfehlt. Martin Suter vereint Kochleidenschaft, Erotik, Finanzkrise und die Kriegslage in Sri Lanka gekonnt miteinander. Dreh und Angelpunkt ist der Cateringservice Love-Food, in dem sich politische Magnaten zu Tête-à-Têtes verabreden. Wieder einmal bin ich von Suters Gefühlsreichen und realistischer Schreibweise begeistert! Mein Fazit: Ein kulinarisches Menü gespickt mit Erotik, Finanzpolitik und Bürgerkrieg. Ein Erlebniss für alle Sinne!

3

Ein wirklich solides Buch um einen tamilischen Koch der eine Kreation entwickelt, die unerwartet aphrodisierend wirkt und daraus ein Geschäftsmodell macht. Angenehm geschrieben, hat ein gutes Tempo und liest sich gut weg. Die Rezeptdetailliertheit war mir an manchen Stellen zu viel und die Parallelgeschichte um das Drama der Tamilen in Sri Lanka hat für mich nie die Distanz zur Hauptgeschichte überwinden können. Aber gute Unterhaltung.

5

Liebe

Ganz toll geschriebenes Buch voller Liebe, Drama und viel Ehrlichkeit

2

„Liebe geht durch den Magen“ oder „immer der gleiche Brei“

Nachdem „Der letzte Weynfeldt“ mich absolut abgeholt hat, ist „der Koch“ leider nicht in der Lage ein ähnliches Feuerwerk der interessanten Charaktere abzuliefern. Statt Champus gibt’s dieses Mal nur Wasser (im übertragenen Sinne, da im Buch natürlich wieder gut gebechert wird) und das obwohl die Ausgangssituation mehr zu bieten hätten. Wien zu Zeiten der Wirtschaftskrise: der Koch (ein Flüchtling aus Sri Lanka) ist in der Lage, mit Hilfe eines alten Rezeptes seiner Omi, beim Kochen dermaßen abzuliefern, dass er seine Arbeitskollegin ins Bett bekommt. Und das obwohl sie lesbisch ist. Daraufhin gründen die beiden ein Liebes-Catering (mit nur einem Gericht!) und treffen auf Escort-Girls sowie Waffenhändler mit Potenzproblemen. Klingt unterhaltsam, ist es aber dieses Mal nicht. Die Charaktere bleiben langweilig und wirken austauschbar. Gerade zum Ende erscheint das Ganze leider auch extrem gezwungen, was die moralische Pointe angeht. Einziger Lichtpunkt sind die Dialoge der Elite im Restaurant. Die sind nämlich gewohnt bissig und lassen den Suter erkennen, den ich mir eigentlich gewünscht hätte. So fehlt aber einfach das Salz in der Suppe bzw. im Curry oder was auch immer er da die ganze Zeit gekocht wird. Es interessiert irgendwie nicht.

5

War spannend & ging recht schnell zum Durchlesen

5

Nice novel!

This novel has a very interesting story. I have never read something similar. It is easy to read and entertaining . The critic behind the story is also very interesting. Overall great read!

5

Speisen, Spannungen, Sparsamkeit & Spaß - ein Spitzenbuch über die Spitzengastronomie!

Maravan ist Hilfskraft in einem Sternelokal. Er wäscht Teller, schnibbelt Zutaten und kann eigentlich so viel mehr. Ein Meister der Aromen und Gerüche! Das ist er. Und niemand erkennt es. Irgendwann kommt es zum Streit in der Küche und die Ungerechtigkeiten hassende Servicekraft Andrea pflichtet ihm bei. Beide lernen sich privat kennen und aus einem geheimen Plan Maravans wird eine gemeinsame Geschäftsidee. Mit 'Love Food' bieten Maravan und Andrea im wahrsten Wortsinn Erlebnisgastronomie an. Es gibt Höhen und Tiefen, Konflikte und Probleme. Doch beide halten zusammen und finden ihr Glück. Zwar nicht miteinander als Paar, aber als Team. Wieder einmal ein Spitzenbuch von Martin Suter, diesmal über die Spitzengastronomie. Klare Sprache, sympathische Charaktere, eine spannende Story und ein unerwartetes Ende. Wieder einmal ein guter Beleg dafür, dass Suter zurecht einer meiner Lieblingsautoren ist.

3

Ein Roman für Leser die gerne kochen

Suter kann es besser. Ich habe das Buch mehr und mehr gelangweilt ausgelesen. Hat mich irgendwie nicht erreicht

3

Das Buch ist sehr schnell und einfach gelesen.

„Der Koch“ von Martin Suter lässt sich zwar ganz einfach und schnell lesen, doch ich finde es unangebracht, dass ein älterer weisser Schweizer Mann sich erlaubt, die Geschichte eines tamilischen Flüchtlings in der Schweiz zu schreiben. Meiner Meinung nach gäbe es so viele Geschichten, die Suter schreiben könnte/dürfte, doch diese gehört nicht dazu. Sie ist gefüllt mit vielen Vorurteilen, die Schweizer*innen sowieso über Ausländer*innen haben und das Buch erweckt vielleicht eine gewisse Empathie mit Geflüchteten, doch bringt sie nicht den Schweizer*innen oder, besser gesagt, den Leser*innen näher. Wir finden wenig Gemeinsamkeiten mit Maravan und er tut uns lediglich leid. Sehr schade

4

Ein Koch ist ein Verwandler. Er bewegt sich in fremden Küchen wie ein Eingeweihter, und doch fühlt er sich wie ein blinder Passagier in den Raumfahrzeugen Außerirdischer

Maravan ist sri-lankischer Asylbewerber in der Schweiz. Seine große Leidenschaft ist das Kochen. Er jobbt als Küchenhilfe in verschiedenen Restaurants und lernt von den Chefkochs noch mehr Fertigkeiten. Eines Tages trifft er auf Andrea. Beide sind müde von den Aushilfsjobs und beschließen das Zepter selbst in die Hand zu nehmen und gründen: Love Food. Bald fruchtet ihre Geschäftsidee und sie bekommen die ersten Aufträge und eine Reise durch die verschiedensten Haushalte beginnt und nimmt den Leser mit. Martin Sauter nimmt einen durch die Wirtschaftskrise und den Sri-Lanka Krieg mit und beleuchtet alle Seiten gleich stark. Man erlangt Einblicke in einen Alltag eines jungen Mannes dessen Familie unter Beschuss gerät 8000 km weit weg und er zusehen muss, Einblicke in einen Alltag als Asylbewerber obwohl er so gerne dazugehören mag und den Schweizer Arbeitsmarkt. Fantastisch geschriebenes Buch!

3

In diesem Buch nimmt sich Martin Suter einiger Themen an: der Kulinarik, Politik, Wirtschaft, der Zeitgeschichte, Beziehungsgeflechte, Familie... Obwohl vieles davon interessant zu lesen ist, hat er damit meiner Meinung nach das Buch überladen. Bis auf den ersten Punkt kommt keiner so richtig zum Zuge und geht im Gemenge leider unter. Dennoch habe ich das Buch ganz gerne gelesen. Natürlich vor allem die Szenen, in denen gekocht wird. Traditionelle tamilische Küche trifft auf experimentelles Kochen - nicht übel! Die Rezepte findet man übrigens im Anhang des Buches, falls sich wer daran versuchen möchte. An die politischen und wirtschaftlichen Gegegebenheiten kann ich mich noch gut erinnern, aber es war auch eine aufschlussreiche Erfahrung, hier aus der Sicht einer Erwachsenen davon zu hören. Bei der erwähnten Abstimmung würde ich aber noch immer gleich wählen. Über den Krieg in Sri Lanka wurde tatsächlich sehr wenig berichtet, sodass ich hier sehr viel Neues, aber vor allem Tragisches in Erfahrung brachte. Alle diese Punkte sprechen eindeutig für das Buch, während der eigentliche Plot leider eher vernachlässigbar ist.

5

"Liebe geht durch den Magen" dieses Motto macht sich Love-Food zum Firmengrundsatz. Durch einige Schicksalswendungen gründen der Tamile Maravan und die Schweizerin Andrea einen Cateringservice, der mit aphrodisierenden Gerichten den Gaumen von Paaren in Theraphie und wichtigen Wirtschaftsmagnaten besticht. Maravan kommen die gut bezahlten Aufträge die er als Koch für Love-Food erhält, im richtigen Moment. So kann er Geld in seine Heimat schicken, dass sich seine Tante Nangay, von der er die ayurvedische Kochkunst erlernt hat und die er über alles liebt, lebensnotwendige Medikamente leisten kann. Auch seine Familie benötigt dringend Geld, um in den schwierigen Kriegszeiten die teuer gewordene Nahrungsmittel bezahlen zu können. Nicht nur die schwierige politische Situation die in seinem Heimatland herrscht beschäftigt ihn, auch die aussichtslose Liebe die er zu seiner lesbischen Geschäftspartnerin empfindet prägen seine Gefühlslage. Ein weitere großer Aspekt des Romans handelt von der Finanzkrise, die viele großen Firmen in den Ruin treibt. Einige Firmen versuchen sich mit illegalem Waffenhandel über Wasser zu halten…so decken Maravan und Andrea den Waffenhandel zwischen einem großen Kuden bei Love-Food und einer tamilischen Kampfeinheit auf… Man kann sie förmlich schmecken, die scharf gewürzten Gerichte, die Martin Suters Koch mit seinen Händen zaubert. Es liegt der Duft von Curry, Ingwer und Zimt in der Luft…Nichts ist so faszinierend wie die Art und Weise wie Martin Suter die Gefühle des Kochs Maravan in Worte fasst. Jetzt sollte man meinen, dass es sich in "Der Koch" ausschließlich um solche Dinge dreht, was weit verfehlt. Martin Suter vereint Kochleidenschaft, Erotik, Finanzkrise und die Kriegslage in Sri Lanka gekonnt miteinander. Dreh und Angelpunkt ist der Cateringservice Love-Food, in dem sich politische Magnaten zu Tête-à-Têtes verabreden. Wieder einmal bin ich von Suters Gefühlsreichen und realistischer Schreibweise begeistert! Mein Fazit: Ein kulinarisches Menü gespickt mit Erotik, Finanzpolitik und Bürgerkrieg. Ein Erlebniss für alle Sinne!

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