Lila, Lila
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Description
Book Information
Author Description
Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Irgendwie ziemlich deprimierend
Sehr schwierig. Ich frage mich, ob meine Rezension anders ausgefallen wäre, wenn ich das Buch gelesen und nicht gehört hätte, aber letztlich spielt es keine Rolle. Ich fand dieses Buch in erster Linie einfach nur sehr deprimierend und irgendwie … langweilig. Wobei es zur Mitte hin dann doch wieder interessant wird und man wissen will, wie es nun ausgeht. Aber diese ganze Grundstimmung im Buch hat mir einfach nicht gefallen, auch wenn es irgendwie auch etwas besonderes und eigenes hatte. Die Charaktere finde ich allesamt unsympathisch und sehr unnahbar. Niemanden kann man so richtig einschätzen und generell fühlt man sich die ganze Zeit wie eine Zuschauerin. Die Charaktere bleiben so flach, dass man sich in niemanden hineinzuversetzen vermag. Entgegen der anderen Rezensionen muss ich sagen, hat mir das Ende noch am besten gefallen. Oft musste ich dieses Buch auch mit Yellowface vergleichen und ein ähnliches Ende hätte ich mir auch für das Buch gewünscht. Hiermit ist der Wunsch also irgendwie in Erfüllung gegangen, was mir eine gewisse Genugtuung verschafft. Gesprochen ist das Hörbuch an sich gut. Aber irgendwie auch sehr monoton, was die erwähnte Stimmung übermittelt… wenn ich das Buch nun selbst gelesen hätte und ich Dinge anders interpretiert hätte, hätte das Buch für mich womöglich eine andere Stimmung bekommen und es hätte mir -womöglich- besser gefallen. Ich denke aber der Sprecher wusste schon sehr genau welche Atmosphäre er vermitteln will und hat dies so beabsichtigt. Ich bewerte also was ich bekommen habe und damit schneidet das Buch leider im Endeffekt nicht besonders gut ab…
Bitte lass es nicht traurig enden
David findet die Liebe seines Lebens, die aber auf einer Lüge aufgebaut ist. Er verstrickt sich immer weiter, worunter die junge Liebe leidet. Und auch der*die Leser:in leider ein Stück mit. Martin Sutor schafft es in Lila, Lila ganz wundervollen Bilder zu kreieren.
Eine Geschichte über die Liebe - Lieber Gott laß sie nicht traurig enden! Wieder ein Buch von Martin Suter nach meinem Geschmack. Der Hauptcharackter David bringt sich in eine ausweglose Situation. Mehrfach versucht er die Sache richtig zu stellen. Er nimmt verschiedene Anläufe und lässt die Gelegenheiten doch verstreichen, um die Liebe zu Marie nicht zu gefährden. Ob er sie am Ende verliert?

Literatur, Liebe und Lügen
Typisch leichter, aber cleverer Suter-Roman: gut zu lesen, charmant und mit einer herrlich schrägen Ausgangsidee. Ein schüchterner Kellner gibt ein gefundenes Manuskript als sein eigenes aus – und plötzlich steckt er mitten im Literaturrummel, samt den Konsequenzen, die man kommen sieht, aber trotzdem gern verfolgt. Suter erzählt das alles mit viel Witz und einem feinen Gespür für menschliche Schwächen. Ein unterhaltsames, originelles Buch, das man schnell durchhat und gut gelaunt weglegt.
David findet in einem Nachttisch vom Trödler ein altes Romanmanuskript. Um sich bei seiner heimlichen Liebe Marie, einer Literaturstudentin, interessanter zu machen, gibt er es als sein eigenes aus. Als Marie das Manuskript aber an einen Verlag schickt, verkompliziert sich die Lage. Martin Suter schafft mit "Lila, Lila" erneut eine gelungene Mischung aus Kriminaldrama und Liebesgeschichte. Wie David sich zunehmend in die unaufhaltsam größer werdende Lüge verstrickt, sich selbst dabei immer weiter aus den Augen verliert und sich zwischen seiner eigenen Identität, der des Autors und der der Romanfigur immer weiter verirrt, ist ungemein spannend zu lesen. Und das alles nur für seine große Liebe Marie, Marie...
Was ein Mensch bereit ist zu tun
Martin Suter habe ich erst sehr spät (letztes Jahr) für mich entdeckt und hangle mich seitdem durch sämtliche seiner literarischen Highlights. Lila, lila beschreibt einen Lebensabschnitt eines vermeintlich durchschnittlichen jungen Mannes, der ein Roman-Manuskript entdeckt. Um einem jungen Mädchen zu gefallen, gibt er den Roman als seinen eigenen aus - ab hier beginnt der Anfang vom Ende. Der Roman dreht sich mit dem Hauptprotagonist wie in einer Abwährtsspirale, die einen stetig fragen lässt - schlimmer kann’s doch nicht mehr werden. Ich mag Suters Schreibstil sehr, dementsprechend ist Lila, lila für mich ein absolutes Highlight seiner Werke, welches neben Liebe, Lügen, Neid, Abhängigkeit und Erfolg, besonders deutlich zeigt, wie Menschen sich unter Beeinflussung einer der genannten Themen verändern können. Sehr empfehlenswert! ✨
Ein Buch das mich auf ganzer Linie enttäuscht hat.
Es fällt mir nicht leicht, ein Buch negativ zu bewerten, wenn es sprachlich gut geschrieben ist. Und ja, das ist es: Martin Suter schreibt flüssig, angenehm lesbar, der Einstieg in die Handlung fällt leicht. Man merkt, dass hier jemand sein Handwerk versteht. Aber leider hört es damit auch schon fast auf. Denn was mir vollkommen gefehlt hat, war Nähe. Nähe zu den Figuren, zur Geschichte, zu den Emotionen. Ich habe keine Verbindung zu David aufbauen können. Er war für mich blass, fast schon willenlos. Er hat ständig nachgegeben, sich treiben lassen, war mehr Zuschauer als Handelnder. So jemanden kann ich nicht ernst nehmen, geschweige denn mit ihm mitfiebern. Marie, die große Liebe in dieser angeblichen Liebesgeschichte, war mir von Anfang an unsympathisch. Sie wirkte überheblich, distanziert, nie wirklich greifbar. Und dann war da noch Jacky – eine Figur mit so viel erzählerischem Potenzial. Abee statt spannender Entwicklung gab es nur viel Alkohol und leere Dialoge. Im Rückblick bleibt das Gefühl, dass ich meine Zeit mit diesem Buch verschwendet habe. Es hat mich weder berührt noch zum Nachdenken gebracht. Es hat mich schlicht nicht erreicht. Schade, schade.
Die Geschichte ist wirklich super. Ich persönlich konnte gut Davids Beweggründe verstehen, auch wenn es falsch ist, sich für jemanden auszugeben, der er nicht ist. Es hat für ihn ja eine ganze Weile funktioniert und die Identitätsschwierigkeiten wurden gut erzählt. Die Rolle von Marie finde ich wirklich auch beinahe ironisch gegen Ende. So sieht man, dass sich der Kreis schließt. Wirklich gelungen und spannender als erwartet! Insgesamt fand ich es sehr gut und werde hoffentlich bald noch weitere Bücher von Martin Suter lesen.
ich liebe den herrn suter und seinen stil, dieses buch war zwischendrin sehr langstreckig..
da habe ich mich hier und da wieder erkannt, wie man in der jugend vor kaum einer peinlichkeit halt macht um eine beziehung zu erleuchten, die schon länger im dunklen tappt und nicht merkt wie man immer mehr zu einer sehr traurigen, mitleiderregenden figur wird. für meinen teil, weiß ich, ich habe es überlebt. im falle des vorliegenden anti-protagonisten bin ich unsicher..
Ganz gutes Leseerlebnis
Ich habe schon länger keinen Suter mehr gelesen und war gespannt, ob er mich aktuell überzeugen kann. Die erste Hälfte des Buchs hat es auf jeden Fall geschafft, mich zu begeistern und in die Geschichte hineinzuziehen. Leider war das bei der zweiten Hälfte nicht mehr so sehr der Fall. Insgesamt hat mir das recht typische Suter-Buch ganz gut gefallen, ich mochte die Geschichte und die Hauptfigur David sehr gern. Manche der Wendungen haben mich leider nicht überzeugt, weshalb ich 3 Sterne gebe und halbwegs zufrieden am Ende aus der Geschichte herausgehe.
Großartige Geschichte!
Ich fand dieses Buch wirklich große Klasse und wollte es nur ungern aus der Hand legen, da es mich irgendwie gefesselt hat. Obwohl ich die Geschichte großartig fand, genauso wie das Ende, waren mir dennoch fast alle Personen unsympathisch. Genau deswegen fasziniert es mich seibst ein wenig, dass ich dieses Buch jederzeit wieder lesen würde!

David kellnert bis er weiß, was er mit seinem Leben anfangen möchte. Gern wäre er belesen oder weltgewandt, aber er ist nur Zaungast bei den wirklich coolen Leuten. Ein Looser wie er im Buche steht und damit kann man nunmal seine Herzensdame nicht von sich überzeugen. Zumal eben diese sich zu eben jener Clique hingezogen fühlt, zu der David gern gehören würde. Die Lage scheint schon fast aussichtslos, da findet er in einem alten Möbelstück das Manuskript einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Es sind genau die Worte die er nicht finden kann um Marie seine Liebe zu gestehen, also gibt er es als sein eigenes aus. Doch oh welch ein Gespinst wir weben, wenn wir mit der Lüge leben, denn was als kleiner Schwindel begann, entwickelt sich rasent schnell zu einerm Selbstläufer. Das Herz von Marie hat er gewonnen, aber es bleibt die Frage in wen hat sie sich verliebt? In David oder in den Autor des Manuskripts. Als dann noch der wahre Verfasser des Buches auftaucht, scheint alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen zu stürzen. Ich gestehe es war mein erster Suter, aber bestimmt nicht mein letzter. Einfache schnörkellose Sätze fügen sich zu einer glaubhaften Geschichte zusammen. Die Personen sind so greifbar, das ich sogar einmal dachte :"Herr Gott kann den nicht einer vom Balkon stoßen, der nervt". In vielen Büchern gibt es eine Hauptperson, die man von der ersten bis zur letzten Seite mag. Nicht in diesem Buch. Ich habe die Hauptperson abwechselnd bemitleidet, geliebt, gehasst oder verflucht. Es ist ein Appell daran auch in der Liebe autentisch zu sein und das ohne den typischen "Sei du selbst"-Kitsch der so oft propagiert wird. Einfach ein tolles Lesevergnügen von einem tollen deutschsprachigen Autor.
David ist so einer, der es nirgendwo schafft, dazuzugehören. Deshalb möchte er unbedingt beeindrucken. Besonders Marie, die sich für Literatur interessiert. Als er in einer alten Kommode ein Manuskript für eine Liebesgeschichte aus vergangenen Zeiten findet, gibt er sich kurzerhand als dessen Autor aus. Und imponiert damit mehr Menschen, als er wollte. Nachdem ich [b:Die dunkle Seite des Mondes|1688598|Die dunkle Seite des Mondes|Martin Suter|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1186934662l/1688598._SY75_.jpg|1685410] so gar nicht mochte, wollte ich Suter eine zweite Chance geben und habe mich auf »Lila, Lila« eingelassen. Auch wenn mir erneut keinen der vorkommenden Charaktere sympathisch war, fand ich die Geschichte diesmal doch recht unterhaltsam. Tatenlos verstrickt David sich in ein dichtes Netz aus Lügen. Lange ohne eine Ahnung, wie er draus frei kommen kann. Mir gefielen die Parallelen der beiden Handlungsstränge und die Perspektiv- und Zeitwechsel zwischen den Charakteren. Die Handlung des Buches beginnt kurz vor Weihnachten, deshalb würde ich es auch eher für den Winter empfehlen. Zum Beispiel an einem grauen Sonntag mit nem kleinen Glühweinkater.
Martin Suter könnte wirklich einer meiner Lieblingsautoren werden. Sein Schreibstil macht süchtig und seine Charaktere sind glaubhaft und auf eine Art gleichzeitig liebens- und hassenswert. Lila, Lila ist eine einzigartige Geschichte, die romantische Elemente mit denen eines Psychothrillers verbindet und so ein gelungenes Drama schafft.
Kurzmeinung (3,5 Sterne) Handlung: David kommt der Zufall zu Hilfe. Das Manuskript, das er in der Schublade des gerade gekauften Tisches entdeckt, begeistert Marie. Sie liest viel, möchte Literatur studieren und ist gleich Feuer und Flamme für David, als dieser ihr erzählt, dass er “Lila, Lila” geschrieben hat. Doch Lügen haben kurze Beine, wie der Volksmund sagt, und so verstrickt sich David zunehmend in seinem neuen Leben, das auf einer Lüge basiert. Er hat jedoch keinen Einfluss mehr auf die weiteren Entwicklungen und plötzlich erscheint jemand, der sich David zu erkennen gibt, der weiß, dass er “Lila, Lila” nicht geschrieben hat. Charaktere: Martin Suter vereint verschiedene interessante Charaktere in seinem Buch. Eine verzwickte Dreiecksgeschichte entsteht, mit der zwei von dreien ganz unglücklich sind. David, der glücklose und etwas lethargische junge Mann, der plötzlich in den Vordergrund rückt und damit überhaupt nicht umgehen kann. Marie, eine aufgeweckte junge Frau, die weiß was sie will, bleibt an David hängen, da sie ihn für jemand andere hält. Ihre Beziehung funktioniert zu Beginn, da sie sich in den Autor David verliebt hat. In jemanden, der Literatur liebt und sogar ein Teil davon ist. Sie wundert sich zunehmend, warum ihre Beziehung, die Liebe zu David, langsam bröckelt. Diese Spannung zwischen Lüge und Leben zu verfolgen, emfpand ich als sehr gelungen. Leider bleibt David aber die ganze Geschichte über recht blass. Manchmal wirkt er regelrecht emotionslos und debil. Spannung: Sie Spannung steigert sich durch den Auftritt eines Mannes, der behauptet, der Autor des Manuskriptes zu sein, das David im Nachtschränkchen gefunden hat. Wird er David auffliegen lassen? Wie weit wird David ihn sich in sein Leben drängen lassen? Wird Marie irgendwann klar werden, dass sie mit David nichts gemeinsam hat, und dass sie nur die Vorstellung eines Davids liebt, den sie sich ausgedacht hat? Der Verlag erwartet von David ein weiteres Buch. Wie wird er aus dieser Situation herauskommen? Schreibstil: Martin Suter hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr gut lesen liest. In den Passagen, die auf der Frankfurter Buchmesse spielen und das Verlagswesen darstellen, erkennt man auch die Kritik des Autors am Verlagswesen. Leider hat der Roman ein paar Längen, die einen dazu verleiten, sie überspringen zu wollen. Manch Beziehungsverwicklung weniger, dafür eine tiefere und emotionalere Darstellung des Protagonisten hätte der Geschichte sehr gut getan. Ende: Das Ende hat mich dann doch noch ein klein wenig überrascht und ich finde es gelungen. Wo manche Autoren am Schluss versagen, gelingt Suter der Abschluss ausgezeichnet. Fazit: Ein Buch, das erst ganz leicht daherkommt, sich als reine Liebesgeschichte tarnt, um dann doch weitereThemen zu entfalten. Als Leser kann man sich mit den Fragen beschäftigen, wie man selber in so einer Situation reagieren würde. Ist so eine Notlüge in Ordnung, wenn man damit sein Leben zum Positiven wenden kann? Ab welchem Zeitpunkt wäre es richtig gewesen, die Lüge aufzudecken? Lenkt man seinen Blickwinkel auf Marie, müsste man sich fragen, was man an einem Menschen / Partner eigentlich liebt. Sind es die inneren Werte? Redet man sich seine eigene Beziehung auch schön, um nicht sehen zu müssen, was falsch läuft? Insgesamt eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe, die aber noch etwas mehr “Kick” und einen Protagonisten gebraucht hätte, der eine echte Entwicklung vollzieht.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.
Posts
Irgendwie ziemlich deprimierend
Sehr schwierig. Ich frage mich, ob meine Rezension anders ausgefallen wäre, wenn ich das Buch gelesen und nicht gehört hätte, aber letztlich spielt es keine Rolle. Ich fand dieses Buch in erster Linie einfach nur sehr deprimierend und irgendwie … langweilig. Wobei es zur Mitte hin dann doch wieder interessant wird und man wissen will, wie es nun ausgeht. Aber diese ganze Grundstimmung im Buch hat mir einfach nicht gefallen, auch wenn es irgendwie auch etwas besonderes und eigenes hatte. Die Charaktere finde ich allesamt unsympathisch und sehr unnahbar. Niemanden kann man so richtig einschätzen und generell fühlt man sich die ganze Zeit wie eine Zuschauerin. Die Charaktere bleiben so flach, dass man sich in niemanden hineinzuversetzen vermag. Entgegen der anderen Rezensionen muss ich sagen, hat mir das Ende noch am besten gefallen. Oft musste ich dieses Buch auch mit Yellowface vergleichen und ein ähnliches Ende hätte ich mir auch für das Buch gewünscht. Hiermit ist der Wunsch also irgendwie in Erfüllung gegangen, was mir eine gewisse Genugtuung verschafft. Gesprochen ist das Hörbuch an sich gut. Aber irgendwie auch sehr monoton, was die erwähnte Stimmung übermittelt… wenn ich das Buch nun selbst gelesen hätte und ich Dinge anders interpretiert hätte, hätte das Buch für mich womöglich eine andere Stimmung bekommen und es hätte mir -womöglich- besser gefallen. Ich denke aber der Sprecher wusste schon sehr genau welche Atmosphäre er vermitteln will und hat dies so beabsichtigt. Ich bewerte also was ich bekommen habe und damit schneidet das Buch leider im Endeffekt nicht besonders gut ab…
Bitte lass es nicht traurig enden
David findet die Liebe seines Lebens, die aber auf einer Lüge aufgebaut ist. Er verstrickt sich immer weiter, worunter die junge Liebe leidet. Und auch der*die Leser:in leider ein Stück mit. Martin Sutor schafft es in Lila, Lila ganz wundervollen Bilder zu kreieren.
Eine Geschichte über die Liebe - Lieber Gott laß sie nicht traurig enden! Wieder ein Buch von Martin Suter nach meinem Geschmack. Der Hauptcharackter David bringt sich in eine ausweglose Situation. Mehrfach versucht er die Sache richtig zu stellen. Er nimmt verschiedene Anläufe und lässt die Gelegenheiten doch verstreichen, um die Liebe zu Marie nicht zu gefährden. Ob er sie am Ende verliert?

Literatur, Liebe und Lügen
Typisch leichter, aber cleverer Suter-Roman: gut zu lesen, charmant und mit einer herrlich schrägen Ausgangsidee. Ein schüchterner Kellner gibt ein gefundenes Manuskript als sein eigenes aus – und plötzlich steckt er mitten im Literaturrummel, samt den Konsequenzen, die man kommen sieht, aber trotzdem gern verfolgt. Suter erzählt das alles mit viel Witz und einem feinen Gespür für menschliche Schwächen. Ein unterhaltsames, originelles Buch, das man schnell durchhat und gut gelaunt weglegt.
David findet in einem Nachttisch vom Trödler ein altes Romanmanuskript. Um sich bei seiner heimlichen Liebe Marie, einer Literaturstudentin, interessanter zu machen, gibt er es als sein eigenes aus. Als Marie das Manuskript aber an einen Verlag schickt, verkompliziert sich die Lage. Martin Suter schafft mit "Lila, Lila" erneut eine gelungene Mischung aus Kriminaldrama und Liebesgeschichte. Wie David sich zunehmend in die unaufhaltsam größer werdende Lüge verstrickt, sich selbst dabei immer weiter aus den Augen verliert und sich zwischen seiner eigenen Identität, der des Autors und der der Romanfigur immer weiter verirrt, ist ungemein spannend zu lesen. Und das alles nur für seine große Liebe Marie, Marie...
Was ein Mensch bereit ist zu tun
Martin Suter habe ich erst sehr spät (letztes Jahr) für mich entdeckt und hangle mich seitdem durch sämtliche seiner literarischen Highlights. Lila, lila beschreibt einen Lebensabschnitt eines vermeintlich durchschnittlichen jungen Mannes, der ein Roman-Manuskript entdeckt. Um einem jungen Mädchen zu gefallen, gibt er den Roman als seinen eigenen aus - ab hier beginnt der Anfang vom Ende. Der Roman dreht sich mit dem Hauptprotagonist wie in einer Abwährtsspirale, die einen stetig fragen lässt - schlimmer kann’s doch nicht mehr werden. Ich mag Suters Schreibstil sehr, dementsprechend ist Lila, lila für mich ein absolutes Highlight seiner Werke, welches neben Liebe, Lügen, Neid, Abhängigkeit und Erfolg, besonders deutlich zeigt, wie Menschen sich unter Beeinflussung einer der genannten Themen verändern können. Sehr empfehlenswert! ✨
Ein Buch das mich auf ganzer Linie enttäuscht hat.
Es fällt mir nicht leicht, ein Buch negativ zu bewerten, wenn es sprachlich gut geschrieben ist. Und ja, das ist es: Martin Suter schreibt flüssig, angenehm lesbar, der Einstieg in die Handlung fällt leicht. Man merkt, dass hier jemand sein Handwerk versteht. Aber leider hört es damit auch schon fast auf. Denn was mir vollkommen gefehlt hat, war Nähe. Nähe zu den Figuren, zur Geschichte, zu den Emotionen. Ich habe keine Verbindung zu David aufbauen können. Er war für mich blass, fast schon willenlos. Er hat ständig nachgegeben, sich treiben lassen, war mehr Zuschauer als Handelnder. So jemanden kann ich nicht ernst nehmen, geschweige denn mit ihm mitfiebern. Marie, die große Liebe in dieser angeblichen Liebesgeschichte, war mir von Anfang an unsympathisch. Sie wirkte überheblich, distanziert, nie wirklich greifbar. Und dann war da noch Jacky – eine Figur mit so viel erzählerischem Potenzial. Abee statt spannender Entwicklung gab es nur viel Alkohol und leere Dialoge. Im Rückblick bleibt das Gefühl, dass ich meine Zeit mit diesem Buch verschwendet habe. Es hat mich weder berührt noch zum Nachdenken gebracht. Es hat mich schlicht nicht erreicht. Schade, schade.
Die Geschichte ist wirklich super. Ich persönlich konnte gut Davids Beweggründe verstehen, auch wenn es falsch ist, sich für jemanden auszugeben, der er nicht ist. Es hat für ihn ja eine ganze Weile funktioniert und die Identitätsschwierigkeiten wurden gut erzählt. Die Rolle von Marie finde ich wirklich auch beinahe ironisch gegen Ende. So sieht man, dass sich der Kreis schließt. Wirklich gelungen und spannender als erwartet! Insgesamt fand ich es sehr gut und werde hoffentlich bald noch weitere Bücher von Martin Suter lesen.
ich liebe den herrn suter und seinen stil, dieses buch war zwischendrin sehr langstreckig..
da habe ich mich hier und da wieder erkannt, wie man in der jugend vor kaum einer peinlichkeit halt macht um eine beziehung zu erleuchten, die schon länger im dunklen tappt und nicht merkt wie man immer mehr zu einer sehr traurigen, mitleiderregenden figur wird. für meinen teil, weiß ich, ich habe es überlebt. im falle des vorliegenden anti-protagonisten bin ich unsicher..
Ganz gutes Leseerlebnis
Ich habe schon länger keinen Suter mehr gelesen und war gespannt, ob er mich aktuell überzeugen kann. Die erste Hälfte des Buchs hat es auf jeden Fall geschafft, mich zu begeistern und in die Geschichte hineinzuziehen. Leider war das bei der zweiten Hälfte nicht mehr so sehr der Fall. Insgesamt hat mir das recht typische Suter-Buch ganz gut gefallen, ich mochte die Geschichte und die Hauptfigur David sehr gern. Manche der Wendungen haben mich leider nicht überzeugt, weshalb ich 3 Sterne gebe und halbwegs zufrieden am Ende aus der Geschichte herausgehe.
Großartige Geschichte!
Ich fand dieses Buch wirklich große Klasse und wollte es nur ungern aus der Hand legen, da es mich irgendwie gefesselt hat. Obwohl ich die Geschichte großartig fand, genauso wie das Ende, waren mir dennoch fast alle Personen unsympathisch. Genau deswegen fasziniert es mich seibst ein wenig, dass ich dieses Buch jederzeit wieder lesen würde!

David kellnert bis er weiß, was er mit seinem Leben anfangen möchte. Gern wäre er belesen oder weltgewandt, aber er ist nur Zaungast bei den wirklich coolen Leuten. Ein Looser wie er im Buche steht und damit kann man nunmal seine Herzensdame nicht von sich überzeugen. Zumal eben diese sich zu eben jener Clique hingezogen fühlt, zu der David gern gehören würde. Die Lage scheint schon fast aussichtslos, da findet er in einem alten Möbelstück das Manuskript einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Es sind genau die Worte die er nicht finden kann um Marie seine Liebe zu gestehen, also gibt er es als sein eigenes aus. Doch oh welch ein Gespinst wir weben, wenn wir mit der Lüge leben, denn was als kleiner Schwindel begann, entwickelt sich rasent schnell zu einerm Selbstläufer. Das Herz von Marie hat er gewonnen, aber es bleibt die Frage in wen hat sie sich verliebt? In David oder in den Autor des Manuskripts. Als dann noch der wahre Verfasser des Buches auftaucht, scheint alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen zu stürzen. Ich gestehe es war mein erster Suter, aber bestimmt nicht mein letzter. Einfache schnörkellose Sätze fügen sich zu einer glaubhaften Geschichte zusammen. Die Personen sind so greifbar, das ich sogar einmal dachte :"Herr Gott kann den nicht einer vom Balkon stoßen, der nervt". In vielen Büchern gibt es eine Hauptperson, die man von der ersten bis zur letzten Seite mag. Nicht in diesem Buch. Ich habe die Hauptperson abwechselnd bemitleidet, geliebt, gehasst oder verflucht. Es ist ein Appell daran auch in der Liebe autentisch zu sein und das ohne den typischen "Sei du selbst"-Kitsch der so oft propagiert wird. Einfach ein tolles Lesevergnügen von einem tollen deutschsprachigen Autor.
David ist so einer, der es nirgendwo schafft, dazuzugehören. Deshalb möchte er unbedingt beeindrucken. Besonders Marie, die sich für Literatur interessiert. Als er in einer alten Kommode ein Manuskript für eine Liebesgeschichte aus vergangenen Zeiten findet, gibt er sich kurzerhand als dessen Autor aus. Und imponiert damit mehr Menschen, als er wollte. Nachdem ich [b:Die dunkle Seite des Mondes|1688598|Die dunkle Seite des Mondes|Martin Suter|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1186934662l/1688598._SY75_.jpg|1685410] so gar nicht mochte, wollte ich Suter eine zweite Chance geben und habe mich auf »Lila, Lila« eingelassen. Auch wenn mir erneut keinen der vorkommenden Charaktere sympathisch war, fand ich die Geschichte diesmal doch recht unterhaltsam. Tatenlos verstrickt David sich in ein dichtes Netz aus Lügen. Lange ohne eine Ahnung, wie er draus frei kommen kann. Mir gefielen die Parallelen der beiden Handlungsstränge und die Perspektiv- und Zeitwechsel zwischen den Charakteren. Die Handlung des Buches beginnt kurz vor Weihnachten, deshalb würde ich es auch eher für den Winter empfehlen. Zum Beispiel an einem grauen Sonntag mit nem kleinen Glühweinkater.
Martin Suter könnte wirklich einer meiner Lieblingsautoren werden. Sein Schreibstil macht süchtig und seine Charaktere sind glaubhaft und auf eine Art gleichzeitig liebens- und hassenswert. Lila, Lila ist eine einzigartige Geschichte, die romantische Elemente mit denen eines Psychothrillers verbindet und so ein gelungenes Drama schafft.
Kurzmeinung (3,5 Sterne) Handlung: David kommt der Zufall zu Hilfe. Das Manuskript, das er in der Schublade des gerade gekauften Tisches entdeckt, begeistert Marie. Sie liest viel, möchte Literatur studieren und ist gleich Feuer und Flamme für David, als dieser ihr erzählt, dass er “Lila, Lila” geschrieben hat. Doch Lügen haben kurze Beine, wie der Volksmund sagt, und so verstrickt sich David zunehmend in seinem neuen Leben, das auf einer Lüge basiert. Er hat jedoch keinen Einfluss mehr auf die weiteren Entwicklungen und plötzlich erscheint jemand, der sich David zu erkennen gibt, der weiß, dass er “Lila, Lila” nicht geschrieben hat. Charaktere: Martin Suter vereint verschiedene interessante Charaktere in seinem Buch. Eine verzwickte Dreiecksgeschichte entsteht, mit der zwei von dreien ganz unglücklich sind. David, der glücklose und etwas lethargische junge Mann, der plötzlich in den Vordergrund rückt und damit überhaupt nicht umgehen kann. Marie, eine aufgeweckte junge Frau, die weiß was sie will, bleibt an David hängen, da sie ihn für jemand andere hält. Ihre Beziehung funktioniert zu Beginn, da sie sich in den Autor David verliebt hat. In jemanden, der Literatur liebt und sogar ein Teil davon ist. Sie wundert sich zunehmend, warum ihre Beziehung, die Liebe zu David, langsam bröckelt. Diese Spannung zwischen Lüge und Leben zu verfolgen, emfpand ich als sehr gelungen. Leider bleibt David aber die ganze Geschichte über recht blass. Manchmal wirkt er regelrecht emotionslos und debil. Spannung: Sie Spannung steigert sich durch den Auftritt eines Mannes, der behauptet, der Autor des Manuskriptes zu sein, das David im Nachtschränkchen gefunden hat. Wird er David auffliegen lassen? Wie weit wird David ihn sich in sein Leben drängen lassen? Wird Marie irgendwann klar werden, dass sie mit David nichts gemeinsam hat, und dass sie nur die Vorstellung eines Davids liebt, den sie sich ausgedacht hat? Der Verlag erwartet von David ein weiteres Buch. Wie wird er aus dieser Situation herauskommen? Schreibstil: Martin Suter hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr gut lesen liest. In den Passagen, die auf der Frankfurter Buchmesse spielen und das Verlagswesen darstellen, erkennt man auch die Kritik des Autors am Verlagswesen. Leider hat der Roman ein paar Längen, die einen dazu verleiten, sie überspringen zu wollen. Manch Beziehungsverwicklung weniger, dafür eine tiefere und emotionalere Darstellung des Protagonisten hätte der Geschichte sehr gut getan. Ende: Das Ende hat mich dann doch noch ein klein wenig überrascht und ich finde es gelungen. Wo manche Autoren am Schluss versagen, gelingt Suter der Abschluss ausgezeichnet. Fazit: Ein Buch, das erst ganz leicht daherkommt, sich als reine Liebesgeschichte tarnt, um dann doch weitereThemen zu entfalten. Als Leser kann man sich mit den Fragen beschäftigen, wie man selber in so einer Situation reagieren würde. Ist so eine Notlüge in Ordnung, wenn man damit sein Leben zum Positiven wenden kann? Ab welchem Zeitpunkt wäre es richtig gewesen, die Lüge aufzudecken? Lenkt man seinen Blickwinkel auf Marie, müsste man sich fragen, was man an einem Menschen / Partner eigentlich liebt. Sind es die inneren Werte? Redet man sich seine eigene Beziehung auch schön, um nicht sehen zu müssen, was falsch läuft? Insgesamt eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe, die aber noch etwas mehr “Kick” und einen Protagonisten gebraucht hätte, der eine echte Entwicklung vollzieht.






























