Amy und die geheime Bibliothek
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Description
Book Information
Author Description
Alan Gratz ist Autor vieler von der Kritik gefeierter Bücher für Kinder und Jugendliche. Er wurde 1972 in Knoxville, Tennessee geboren und lebt mit seiner Frau und Tochter im westlichen North Carolina. Nach seinem erfolgreichen Kinderbuch Amy und die geheime Bibliothek (2019) erschien 2020 mit Vor uns das Meer sein erstes Buch für jugendliche Leserinnen und Leser bei Hanser, für das Alan Gratz mit dem Buxtehuder Bullen 2021 ausgezeichnet wurde und das für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert war.
Posts
Gegen die Verbannung von Kinderbüchern!
Amy liest gerne. Die Schulbücherei ist ihr Zufluchtsort vor dem Chaos in ihrem Zuhause, wo ihre beiden kleinen Schwestern viel Aufmerksamkeit bekommen und sie selbst die vernünftige große Schwester sein muss, die immer nachgibt. Was für ein Schreck, als Amy eines morgens erfahren muss, dass ihr Lieblingsbuch durch den Elternbeirat der Schule aus der Bücherei verbannt wurde, weil es Kinder angeblich zum Fluchen, lügen und weglaufen animiert. Während immer mehr Bücher aus der Schulbücherei entfernt werden, gründen Amy und ihre Freunde eine geheime Schließfachbibliothek und verleihen die verbotenen Bücher heimlich an ihre Mitschüler. Im Kampf gegen die Bücherverbote wächst die ängstliche Amy über sich selbst hinaus, zunächst durch das Organisieren und Verleihen verbannter Bücher und schließlich in der offenen Konfrontation mit dem Elternbeirat. Im Vordergrund steht der Gedanke, dass es wichtig und gut ist, wenn Kinder bzw. alle Leser eine große Auswahl an Büchern vorfinden: unterschiedliche Genres, unterschiedliche Protagonisten, Informationen zu allen möglichen Themen. Und allenfalls die eigenen Eltern sollten darüber entscheiden, was ihr Kind lesen darf. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das Lesen, aber auch eine sehr unterhaltsame, witzige und niemals langweilige Erzählung für Kinder. Sieht man sich die Liste der verbannten Bücher in vielen US-Bundesstaaten an, wird klar, wie wichtig und aktuell das Thema ist.
Amy und die Bücher
Ich hatte Glück, meine Eltern würden mir jedes Buch kaufen, das ich haben wollte, wenn ich sie darum bat. Doch nicht alle Eltern taten das. Nicht alle Eltern konnten das. Deshalb gab es Bibliotheken: damit jeder die Chance hatte, die gleichen Bücher zu lesen wie alle anderen. Das war auch der Grund gewesen, warum ich die G. S. B. eröffnet hatte, und aus genau diesem Grund würde ich mir ausnahmslos alle Bücher beschaffen, die Mrs Spencer verbannt hatte. Sogar Captain Underpants.“ Amy liebt die Schulbibliothek ihrer Grundschule, besonders das Buch „Eine wie keine“. Eines Tages, als sie sich wieder einmal das Buch ausleihen möchte, muss sie von der Bibliothekarin erfahren, dass dieses Buch ab sofort nicht mehr ausgeliehen werden kann. So erfährt Amy von den „banned books“ und kann es kaum glauben. Das ansonsten stille, brave Mädchen Amy verändert sich und eröffnet die GSB, eine Schließfach-Bibliothek. Denn was die Erwachsenen nicht ahnen, plötzlich sind die Kinder neugierig, warum genau diese Bücher vor ihnen versteckt werden. Und so kämpfen die Kinder für das Lesen, für Bücher und zeigen eindrucksvoll, wie stark Kinder sein können. In einem Podcast habe ich von dem Buch gehört und war sofort neugierig, lud mir das Buch runter und verschlang es an einem Tag. Alan Gratz greift das aktuelle Thema „Bücher verbannen“ auf und erzählt darum eine tolle und spannende Geschichte, die man kaum weglegen kann. Er zeigt mehrere Perspektiven auf und stellt die in den Vordergrund, um die es letztendlich geht. Ein tolles Kinderbuch ab 10, für alle kleinen
Und da ist es - Mein nächstes Jahreshighlight im Bereich Kinderbuch! Amy und die geheime Bibliothek ist ein Buch für jedes Mädchen, jeden Jungen und jeden Erwachsenen der Bücher liebt. Mit einer wunderbaren Message zu einem wichtigen Thema. Nämlich die Freiheit zu Lesen. Das es ein Menschenrecht ist, die Bücher zu lesen, die man lesen will. Das man sich eine eigene Meinung von etwas bilden darf und das niemand das Recht hat einen vorzuschreiben wie man ein Buch zu verstehen hat! Amy und ihre Freunde sind mir dermaßen ans Herz gewachsen, das ich gerne noch viel mehr Seiten mit ihnen verbracht hätte. Eine absolute Leseempfehlung für Kinder ab 9 Jahre.
Ein tolles Buch über die Bedeutung von Büchern im Leben von Kindern
Was würdest du tun, wenn man dir verbieten würde, dein Lieblingsbuch zu lesen? Ein anderes Buch lesen? Gar nicht mehr lesen? Es trotzdem im Geheimen lesen? In genau einer solchen Situation steckt Amy: Ihr Lieblingsbuch und auch andere Bücher wurden vom Schulrat aus der Schülerbücherei entfernt, da sie nicht für Grundschüler geeignet seien. Das findet Amy gar nicht toll. Sie beschließt, die verbotenen Bücher zu sammeln, und gründet mit zwei Freunden die „Geheime-Schließfach-Bibliothek“. Im Geheimen sammeln sie die verbotenen Bücher, die immer mehr werden, und stellen sie ihren Mitschülern zur Verfügung. Und das alles hinter dem Rücken der Lehrer und Eltern. Ob das wohl gut geht? Ein tolles Buch mit noch besserer Message: Niemand außer unseren Eltern sollte entscheiden dürfen, was wir lesen und was nicht.
Wie kommt jemand auf die Idee, Bücher aus Bibliotheken zu verbannen? Bücher wie Harry Potter (wegen der vielen Zauberei etwa?) oder Anne Franks Tagebuch (weil es erzählt, wie einem Mädchen zumute ist, das sich verstecken muss?), die andere sogar zur Pflichtlektüre erklären wollen. Und wie wehrt man sich dagegen, wenn man selbst erst in die 4. Klasse geht? Lesen bildet – nicht nur durch Anhäufung von Wissen. Auch nicht-Sachbücher bilden: den Charakter. Dieses Buch erinnert daran, Bücher nicht vorschnell zu verurteilen. Ein Buch, das mir nichts gibt, kann für einen Anderen gut und wichtig sein. (ja, sogar dann noch, wenn es schlecht geschrieben ist – aber das ist ein anderes Thema ;) )
Wie kommt jemand auf die Idee, Bücher aus Bibliotheken zu verbannen? Bücher wie Harry Potter (wegen der vielen Zauberei etwa?) oder Anne Franks Tagebuch (weil es erzählt, wie einem Mädchen zumute ist, das sich verstecken muss?), die andere sogar zur Pflichtlektüre erklären wollen. Und wie wehrt man sich dagegen, wenn man selbst erst in die 4. Klasse geht? Lesen bildet – nicht nur durch Anhäufung von Wissen. Auch nicht-Sachbücher bilden: den Charakter. Dieses Buch erinnert daran, Bücher nicht vorschnell zu verurteilen. Ein Buch, das mir nichts gibt, kann für einen Anderen gut und wichtig sein. (ja, sogar dann noch, wenn es schlecht geschrieben ist – aber das ist ein anderes Thema ;) )
Ein soooo wichtiges Buch!
Ein tolles Buch über die Freiheit zu lesen und das unrechtmäßige Verbannen von Büchern. Dieses Buch sollten wir alle mit unseren Kindern lesen und sie für dieses Thema sensibilisieren. In den USA ist es bereits gängige Praxis Bücher aus Bibliotheken zu verbannen, da sie nicht jedem zusagen. Eine absolute Gefahr für die Meinungsfreiheit! Jeder muss das Recht haben frei zu entscheiden, was er/sie lesen möchte!
Ich übernehme einfach mal einen Satz aus dem Nachwort: Die Geschichte von Amy und ihrer geheimen Schließfachbibliothek ist nicht nur spannend zu lesen, dem Autor Alan Gratz ging es beim Schreiben auch noch um etwas anderes. Um ein wichtiges Thema: um die Freiheit zu lesen. Was für ein tolles Kinder- und Jugendbuch. Mich hat die Geschichte fasziniert, obwohl es inzwischen traurige Wahrheit ist, das in den USA Bücher verbannt werden. Daher sind solche Bücher umso wichtiger. Absolute Leseempfehlung für kleine und große Menschen.
Wichtige Message
Dieses Buch habe ich beim Stöbernzufällig im Buchladen entdeckt und aufgrund des Klappentext und der angesprochenen Themen musste ich es einfach kaufen. Da es mich so interessiert hat, habe ich es auch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen. Ich finde, dass Buch gehört in jede Schulbibliothek, in jede Bücherei und in jedes Bücherregal. Ein Buch, dass jedes Kind lesen sollte. So viel Liebe zum Geschriebenen Wort, Liebe zu Kinder- und Jugendbüchern. Eine wundervolle Art, darauf Aufmerksam zu machen, dass Kinder Rechte haben. Dass Lesen unglaublich wichtig ist. Gleichzeitig wird eine auch gerade jetzt aktuelle Debatte aufgegriffen. Gibt es Bücher, die Kinder nicht lesen sollten, weil sie ungeeignet sind? Gibt es Bücher, insbesondere Kinder- und Jugendbücher, die verbannt werden dürfen bzw. müssen? Das Buch zeigt auf, dass Bücher durchaus politisch sind und auch Gegenstand von Politik werden. Neben dem Aspekt, dass es darauf aufmerksam macht, dass Kinder Rechte haben und Kinder die Möglichkeit haben sollten, Bücher lesen zu können, gab es auch noch andere Dinge, die mich begeistert haben. Die Protagonistin macht eine unglaubliche Charakterentwicklung durch. Sie lernt Dinge, die sie stören, anzusprechen. Sie macht ihre Eltern darauf aufmerksam, dass sie sich oft ungesehen und ungerecht behandelt fühlt im Vergleich zu ihren Geschwistern. Dieses Buch vereint so viel, worüber mit Kindern gesprochen werden sollte und muss. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, insbesondere natürlich Eltern, PädagogInnen und GrundschullehrerInnen. Und allen anderen, die einer Arbeit im Sozialen Bereich nachgehen, die Berührungspunkte mit den Kleinen in unserer Gesellschaft hat.
Amy ist (m)eine Heldin. Dieses Buch erzählt über ihren Kampf gegen Windmühlen, den sie voller Mut und Willensstärke führt. Ein tolles Buch für Kinder, aber nicht weniger gut für Erwachsene.
Amy liebt Bücher. Am liebsten hat sie: Gilly Hopkins - Eine wie keine. Es ist ganz einfach: sie leiht es in der Schulbibliothek aus, liest es, gibt es ab, wartet ein paar vorgegebene Tage bis zum erneuten Verleih und leiht es sich wieder aus - und das mit voller Leidenschaft für ihre Lieblingsgeschichte. Doch eines Tages ist das Buch weg. Nicht an jemand anderes verliehen, sondern verbannt, denn es hätte angeblich schädlichen Inhalt für Kinder, so die Meinung einer Erwachsenen. Amy ist empört! Als dann weitere Bücher verbannt werden, beginnt sie zu rebellieren und gründet die G.S.B, die geheime Schubibliothek und versorgt ihre Mitschüler mit genau dem Lesestoff, der ihnen allen schaden soll. Diese Geschichte ist toll: total frech, willensstark, rebellisch. Amy macht viele Dinge, aber nicht alle sind okay. Sie wird nicht permanent verherrlicht, sie muss auch ihre Grenzen lernen. Aber innerhalb dieser Grenzen vollbringt sie Großartiges! Ein tolles Buch zum Vorlesen und drüber sprechen, zum Diskutieren und ein wenig auch um die "Erwachsenenwelt" zu erklären.
Der Vorfall ist bedrückend, doch im Verlauf entwickeln sich positive Nebenwirkungen: Die Kinder finden zueinander, gründen einen Buchclub und halten zusammen. Das Thema Verbot von Büchern wird kindgerecht aufgegriffen und auf eine zugängliche Weise erzählt, wodurch es auch jungen Leserinnen und Lesern verständlich wird. Die Geschichte eröffnet Gesprächsanlässe über Meinungsfreiheit, Zugang zu Informationen und die Bedeutung von Vielfalt im Lesen – Themen, die in vielen Ländern, auch in Amerika, aktuell sind. Die Geschichte setzt auf eine klare, kindgerechte Sprache mit empathischen Charakteren, die ihre Werte durch Taten zeigen. Vor allem fand ich den Fokus Fokus auf Freundschaft und Zusammenarbeit/Zusammenhalt sehr positiv. Zwar ist die Zielgruppe des Buches Schüler ab ca. 8 Jahren, mir hat es aber als Erwachsene sehr gut gefallen und zeigt wie wertvoll auch Kinderbücher für Erwachsene sein können.

Politische Bücherverbannung in den USA aus Sicht eines Kindes Tolles Kinderbuch das auch Erwachsen gut lesen können - und sollten
Amy als weibliche und BIPOC Protagonistin Lienz lesen - ihr persönlicher Save Space in einer chaotischen Familie mit berufstätigen Eltern, kleinen Geschwistern und einer ganz normal kleinen Wohnung macht eine persönliche Wandlung durch. Im Kampf um ihre Lieblingsbücher muss sie lernen das was sie denkt und fühlt auch laut zu sagen und dafür einzutreten. Eine Homage an Bücher, Bibliotheken und Erwachsene die Kinder ernst nehmen. Erwachsene die gerne Momo, die unendliche Geschichte, Harry Potter oder andere Klassiker gelesen haben werden bestimmt auch Amy mögen :-)
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Alan Gratz ist Autor vieler von der Kritik gefeierter Bücher für Kinder und Jugendliche. Er wurde 1972 in Knoxville, Tennessee geboren und lebt mit seiner Frau und Tochter im westlichen North Carolina. Nach seinem erfolgreichen Kinderbuch Amy und die geheime Bibliothek (2019) erschien 2020 mit Vor uns das Meer sein erstes Buch für jugendliche Leserinnen und Leser bei Hanser, für das Alan Gratz mit dem Buxtehuder Bullen 2021 ausgezeichnet wurde und das für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert war.
Posts
Gegen die Verbannung von Kinderbüchern!
Amy liest gerne. Die Schulbücherei ist ihr Zufluchtsort vor dem Chaos in ihrem Zuhause, wo ihre beiden kleinen Schwestern viel Aufmerksamkeit bekommen und sie selbst die vernünftige große Schwester sein muss, die immer nachgibt. Was für ein Schreck, als Amy eines morgens erfahren muss, dass ihr Lieblingsbuch durch den Elternbeirat der Schule aus der Bücherei verbannt wurde, weil es Kinder angeblich zum Fluchen, lügen und weglaufen animiert. Während immer mehr Bücher aus der Schulbücherei entfernt werden, gründen Amy und ihre Freunde eine geheime Schließfachbibliothek und verleihen die verbotenen Bücher heimlich an ihre Mitschüler. Im Kampf gegen die Bücherverbote wächst die ängstliche Amy über sich selbst hinaus, zunächst durch das Organisieren und Verleihen verbannter Bücher und schließlich in der offenen Konfrontation mit dem Elternbeirat. Im Vordergrund steht der Gedanke, dass es wichtig und gut ist, wenn Kinder bzw. alle Leser eine große Auswahl an Büchern vorfinden: unterschiedliche Genres, unterschiedliche Protagonisten, Informationen zu allen möglichen Themen. Und allenfalls die eigenen Eltern sollten darüber entscheiden, was ihr Kind lesen darf. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das Lesen, aber auch eine sehr unterhaltsame, witzige und niemals langweilige Erzählung für Kinder. Sieht man sich die Liste der verbannten Bücher in vielen US-Bundesstaaten an, wird klar, wie wichtig und aktuell das Thema ist.
Amy und die Bücher
Ich hatte Glück, meine Eltern würden mir jedes Buch kaufen, das ich haben wollte, wenn ich sie darum bat. Doch nicht alle Eltern taten das. Nicht alle Eltern konnten das. Deshalb gab es Bibliotheken: damit jeder die Chance hatte, die gleichen Bücher zu lesen wie alle anderen. Das war auch der Grund gewesen, warum ich die G. S. B. eröffnet hatte, und aus genau diesem Grund würde ich mir ausnahmslos alle Bücher beschaffen, die Mrs Spencer verbannt hatte. Sogar Captain Underpants.“ Amy liebt die Schulbibliothek ihrer Grundschule, besonders das Buch „Eine wie keine“. Eines Tages, als sie sich wieder einmal das Buch ausleihen möchte, muss sie von der Bibliothekarin erfahren, dass dieses Buch ab sofort nicht mehr ausgeliehen werden kann. So erfährt Amy von den „banned books“ und kann es kaum glauben. Das ansonsten stille, brave Mädchen Amy verändert sich und eröffnet die GSB, eine Schließfach-Bibliothek. Denn was die Erwachsenen nicht ahnen, plötzlich sind die Kinder neugierig, warum genau diese Bücher vor ihnen versteckt werden. Und so kämpfen die Kinder für das Lesen, für Bücher und zeigen eindrucksvoll, wie stark Kinder sein können. In einem Podcast habe ich von dem Buch gehört und war sofort neugierig, lud mir das Buch runter und verschlang es an einem Tag. Alan Gratz greift das aktuelle Thema „Bücher verbannen“ auf und erzählt darum eine tolle und spannende Geschichte, die man kaum weglegen kann. Er zeigt mehrere Perspektiven auf und stellt die in den Vordergrund, um die es letztendlich geht. Ein tolles Kinderbuch ab 10, für alle kleinen
Und da ist es - Mein nächstes Jahreshighlight im Bereich Kinderbuch! Amy und die geheime Bibliothek ist ein Buch für jedes Mädchen, jeden Jungen und jeden Erwachsenen der Bücher liebt. Mit einer wunderbaren Message zu einem wichtigen Thema. Nämlich die Freiheit zu Lesen. Das es ein Menschenrecht ist, die Bücher zu lesen, die man lesen will. Das man sich eine eigene Meinung von etwas bilden darf und das niemand das Recht hat einen vorzuschreiben wie man ein Buch zu verstehen hat! Amy und ihre Freunde sind mir dermaßen ans Herz gewachsen, das ich gerne noch viel mehr Seiten mit ihnen verbracht hätte. Eine absolute Leseempfehlung für Kinder ab 9 Jahre.
Ein tolles Buch über die Bedeutung von Büchern im Leben von Kindern
Was würdest du tun, wenn man dir verbieten würde, dein Lieblingsbuch zu lesen? Ein anderes Buch lesen? Gar nicht mehr lesen? Es trotzdem im Geheimen lesen? In genau einer solchen Situation steckt Amy: Ihr Lieblingsbuch und auch andere Bücher wurden vom Schulrat aus der Schülerbücherei entfernt, da sie nicht für Grundschüler geeignet seien. Das findet Amy gar nicht toll. Sie beschließt, die verbotenen Bücher zu sammeln, und gründet mit zwei Freunden die „Geheime-Schließfach-Bibliothek“. Im Geheimen sammeln sie die verbotenen Bücher, die immer mehr werden, und stellen sie ihren Mitschülern zur Verfügung. Und das alles hinter dem Rücken der Lehrer und Eltern. Ob das wohl gut geht? Ein tolles Buch mit noch besserer Message: Niemand außer unseren Eltern sollte entscheiden dürfen, was wir lesen und was nicht.
Wie kommt jemand auf die Idee, Bücher aus Bibliotheken zu verbannen? Bücher wie Harry Potter (wegen der vielen Zauberei etwa?) oder Anne Franks Tagebuch (weil es erzählt, wie einem Mädchen zumute ist, das sich verstecken muss?), die andere sogar zur Pflichtlektüre erklären wollen. Und wie wehrt man sich dagegen, wenn man selbst erst in die 4. Klasse geht? Lesen bildet – nicht nur durch Anhäufung von Wissen. Auch nicht-Sachbücher bilden: den Charakter. Dieses Buch erinnert daran, Bücher nicht vorschnell zu verurteilen. Ein Buch, das mir nichts gibt, kann für einen Anderen gut und wichtig sein. (ja, sogar dann noch, wenn es schlecht geschrieben ist – aber das ist ein anderes Thema ;) )
Wie kommt jemand auf die Idee, Bücher aus Bibliotheken zu verbannen? Bücher wie Harry Potter (wegen der vielen Zauberei etwa?) oder Anne Franks Tagebuch (weil es erzählt, wie einem Mädchen zumute ist, das sich verstecken muss?), die andere sogar zur Pflichtlektüre erklären wollen. Und wie wehrt man sich dagegen, wenn man selbst erst in die 4. Klasse geht? Lesen bildet – nicht nur durch Anhäufung von Wissen. Auch nicht-Sachbücher bilden: den Charakter. Dieses Buch erinnert daran, Bücher nicht vorschnell zu verurteilen. Ein Buch, das mir nichts gibt, kann für einen Anderen gut und wichtig sein. (ja, sogar dann noch, wenn es schlecht geschrieben ist – aber das ist ein anderes Thema ;) )
Ein soooo wichtiges Buch!
Ein tolles Buch über die Freiheit zu lesen und das unrechtmäßige Verbannen von Büchern. Dieses Buch sollten wir alle mit unseren Kindern lesen und sie für dieses Thema sensibilisieren. In den USA ist es bereits gängige Praxis Bücher aus Bibliotheken zu verbannen, da sie nicht jedem zusagen. Eine absolute Gefahr für die Meinungsfreiheit! Jeder muss das Recht haben frei zu entscheiden, was er/sie lesen möchte!
Ich übernehme einfach mal einen Satz aus dem Nachwort: Die Geschichte von Amy und ihrer geheimen Schließfachbibliothek ist nicht nur spannend zu lesen, dem Autor Alan Gratz ging es beim Schreiben auch noch um etwas anderes. Um ein wichtiges Thema: um die Freiheit zu lesen. Was für ein tolles Kinder- und Jugendbuch. Mich hat die Geschichte fasziniert, obwohl es inzwischen traurige Wahrheit ist, das in den USA Bücher verbannt werden. Daher sind solche Bücher umso wichtiger. Absolute Leseempfehlung für kleine und große Menschen.
Wichtige Message
Dieses Buch habe ich beim Stöbernzufällig im Buchladen entdeckt und aufgrund des Klappentext und der angesprochenen Themen musste ich es einfach kaufen. Da es mich so interessiert hat, habe ich es auch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen. Ich finde, dass Buch gehört in jede Schulbibliothek, in jede Bücherei und in jedes Bücherregal. Ein Buch, dass jedes Kind lesen sollte. So viel Liebe zum Geschriebenen Wort, Liebe zu Kinder- und Jugendbüchern. Eine wundervolle Art, darauf Aufmerksam zu machen, dass Kinder Rechte haben. Dass Lesen unglaublich wichtig ist. Gleichzeitig wird eine auch gerade jetzt aktuelle Debatte aufgegriffen. Gibt es Bücher, die Kinder nicht lesen sollten, weil sie ungeeignet sind? Gibt es Bücher, insbesondere Kinder- und Jugendbücher, die verbannt werden dürfen bzw. müssen? Das Buch zeigt auf, dass Bücher durchaus politisch sind und auch Gegenstand von Politik werden. Neben dem Aspekt, dass es darauf aufmerksam macht, dass Kinder Rechte haben und Kinder die Möglichkeit haben sollten, Bücher lesen zu können, gab es auch noch andere Dinge, die mich begeistert haben. Die Protagonistin macht eine unglaubliche Charakterentwicklung durch. Sie lernt Dinge, die sie stören, anzusprechen. Sie macht ihre Eltern darauf aufmerksam, dass sie sich oft ungesehen und ungerecht behandelt fühlt im Vergleich zu ihren Geschwistern. Dieses Buch vereint so viel, worüber mit Kindern gesprochen werden sollte und muss. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, insbesondere natürlich Eltern, PädagogInnen und GrundschullehrerInnen. Und allen anderen, die einer Arbeit im Sozialen Bereich nachgehen, die Berührungspunkte mit den Kleinen in unserer Gesellschaft hat.
Amy ist (m)eine Heldin. Dieses Buch erzählt über ihren Kampf gegen Windmühlen, den sie voller Mut und Willensstärke führt. Ein tolles Buch für Kinder, aber nicht weniger gut für Erwachsene.
Amy liebt Bücher. Am liebsten hat sie: Gilly Hopkins - Eine wie keine. Es ist ganz einfach: sie leiht es in der Schulbibliothek aus, liest es, gibt es ab, wartet ein paar vorgegebene Tage bis zum erneuten Verleih und leiht es sich wieder aus - und das mit voller Leidenschaft für ihre Lieblingsgeschichte. Doch eines Tages ist das Buch weg. Nicht an jemand anderes verliehen, sondern verbannt, denn es hätte angeblich schädlichen Inhalt für Kinder, so die Meinung einer Erwachsenen. Amy ist empört! Als dann weitere Bücher verbannt werden, beginnt sie zu rebellieren und gründet die G.S.B, die geheime Schubibliothek und versorgt ihre Mitschüler mit genau dem Lesestoff, der ihnen allen schaden soll. Diese Geschichte ist toll: total frech, willensstark, rebellisch. Amy macht viele Dinge, aber nicht alle sind okay. Sie wird nicht permanent verherrlicht, sie muss auch ihre Grenzen lernen. Aber innerhalb dieser Grenzen vollbringt sie Großartiges! Ein tolles Buch zum Vorlesen und drüber sprechen, zum Diskutieren und ein wenig auch um die "Erwachsenenwelt" zu erklären.
Der Vorfall ist bedrückend, doch im Verlauf entwickeln sich positive Nebenwirkungen: Die Kinder finden zueinander, gründen einen Buchclub und halten zusammen. Das Thema Verbot von Büchern wird kindgerecht aufgegriffen und auf eine zugängliche Weise erzählt, wodurch es auch jungen Leserinnen und Lesern verständlich wird. Die Geschichte eröffnet Gesprächsanlässe über Meinungsfreiheit, Zugang zu Informationen und die Bedeutung von Vielfalt im Lesen – Themen, die in vielen Ländern, auch in Amerika, aktuell sind. Die Geschichte setzt auf eine klare, kindgerechte Sprache mit empathischen Charakteren, die ihre Werte durch Taten zeigen. Vor allem fand ich den Fokus Fokus auf Freundschaft und Zusammenarbeit/Zusammenhalt sehr positiv. Zwar ist die Zielgruppe des Buches Schüler ab ca. 8 Jahren, mir hat es aber als Erwachsene sehr gut gefallen und zeigt wie wertvoll auch Kinderbücher für Erwachsene sein können.

Politische Bücherverbannung in den USA aus Sicht eines Kindes Tolles Kinderbuch das auch Erwachsen gut lesen können - und sollten
Amy als weibliche und BIPOC Protagonistin Lienz lesen - ihr persönlicher Save Space in einer chaotischen Familie mit berufstätigen Eltern, kleinen Geschwistern und einer ganz normal kleinen Wohnung macht eine persönliche Wandlung durch. Im Kampf um ihre Lieblingsbücher muss sie lernen das was sie denkt und fühlt auch laut zu sagen und dafür einzutreten. Eine Homage an Bücher, Bibliotheken und Erwachsene die Kinder ernst nehmen. Erwachsene die gerne Momo, die unendliche Geschichte, Harry Potter oder andere Klassiker gelesen haben werden bestimmt auch Amy mögen :-)

























