Das Parfüm des Todes

Das Parfüm des Todes

Softcover
3.130

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Description

Taipeh : Yang Ning ist Tatortreinigerin und hatte früher den absoluten Geruchssinn. Nach dem Tod ihres Bruders ist sie allerdings mit dem partiellen Verlust dieser Gabe gestraft und kann sie nur noch an Orten des Todes und der Verwesung wieder zum Leben erwecken. Als sie zur Wohnung einer verschwundenen Person gerufen wird, wo sie aufräumen soll, merkt sie allerdings zu spät und nachdem die Räume von ihr schon gesäubert worden sind, dass sie in eine Falle gelockt wurde. Diese Wohnung ist ein Tatort, hier ist ein Mord geschehen. Prompt wird sie von der Polizei als Hauptverdächtige betrachtet.

Yang Ning begibt sich auf eine verzweifelte Suche, um sich zu entlasten. Sie folgt der schwer fassbaren Spur, die der Mörder hinterlassen hat – der Duft eines Parfüms namens Madame Rochas ‒, und nimmt dabei die Hilfe des berühmt-berüchtigten Serienmörders und Künstlers Cheng Chunjin in Anspruch, um das Innenleben eines psychopathischen Geistes zu verstehen. Um das Monster zu jagen, muss sie selbst zu einem Monster werden ...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Serial Killer
Format
Softcover
Pages
483
Price
20.60 €

Author Description

Katniss Hsiao hat einen BA-Abschluss in Geschichte von der National Taiwan University. Derzeit arbeitet sie für eine Filmproduktionsfirma und schreibt Drehbücher. Das Parfüm des Todes ist ihr Debütroman und kam sofort auf die Shortlist des Taiwan Literature Award und des Taipei Book Fair Award. 2023 erhielt ihr Debüt-Drehbuch, Flare, bei den Golden Harvest Awards den Preis für das beste Drehbuch. Zudem wurde sie mit dem Literary Creation Grant des National Arts Council, dem Youth Creation Grant des Kulturministeriums und dem Taiwan Chinese Original Storytelling Resident Programme ausgezeichnet.

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"Das Parfüm des Todes " ist mein erstes Buch von Katniss Hsiao und es handelt sich hierbei um ein nicht selbstgekauftes Rezensionsexemplar. Puh, ja und was soll ich sagen, es ist ein schwieriges Buch. Als positives kann man sagen es hat schöne kurze Kapitel und der Schreibstil ist auch wirklich gut. Die Tatorte wurden wirklich sehr gut beschrieben, auch die Sachen die passieren sind krank, was dem Thriller die gewisse Härte gibt. Die Grundidee des Buches ist auch wirklich super, jetzt fangen wir mit dem Aber an, es ist bei weitem ausbaufähig. Es ist teilweise für mich unlogisch und es kommt einen vor als ob man was verpasst hat manchmal. Die Protagonistin kommt teilweise auf Ideen, wo man sich fragt, wie ein normal denkender Mensch auf sowas kommt. Ein Beispiel ist die Sache, dass sie als verdächtige eines Mordes gilt aber sie rennt sofort zu einem Serienmörder, -Vergewaltiger um zu wissen wie diese Menschen denken🤷‍♂️ Auch ihre allgemeine Unschuld zu beweisen rückt einfach komplett in den Hintergrund. Da es ja in Taiwan spielt, sind die Namen auch am Anfang schwierig zu merken und man kommt sehr schnell durcheinander. Aufjedenfall ist es ein Thriller den man lesen kann aber es ist auch leider keiner den man unbedingt lesen muss. Leider gibt es von mir hier keine eindeutige Leseempfehlung🙈

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3

Ein solides Debüt, dass es geschafft hat von Taiwan nach Deutschland zu kommen. Finde ich lesenswert und wäre mir deutlich leichter gefallen wenn ich es wirklich als geschriebenes Wort vor mir gehabt hätte.

Ein wirklich solides Debüt das in Taiwan geschrieben und die Geschichte auch spielt. Als Hörbuch konnte ich vor allem folgen wenn es um unsere Protagonistin geht. Die Idee mit der Tatortreinigerin fand ich so toll. Zudem fand ich es interessant dass wir hier auch Einblicke von den Kultur und von dem Land Taiwan bekommen. Sobald die Perspektive gewechselt wurde und ich dem Namen nur gehört habe, war ich verloren. Klang für mich alles sehr ähnlich und ich konnte auch die andere Perspektive viel weniger greifen. Glaube wenn ich das Buch als print gelesen hätte und mir einfach noch die Zeit genommen hätte mir so ein zwei Notizen zu machen, hätte ich die Geschichte besser verfolgen können. Hinterher ist man immer schlauer und die Möglichkeit es zu lesen, habe ich ja immer noch. Also wer weiß, was noch kommt. Was ich noch besonders anmerken möchte, sind die Schlussworte der Autorin. So Symphatisch und ihre Dankbarkeit konnte ich spüren.

5

Genial

Eines der besten Thriller des Jahres... der Zusammenhang zwischen Schweigen der Lämmer und das Parfüm ist unglaublich gut umgesetzt

3.5

Sehr bildhaft beschriebener Thriller, der nicht unbedingt etwas für schwache Mägen und (junge) Mütter ist.

Rezensionsexemplar Zur Story: Wir folgen Yang Ning, die als Tatortreinigerin in Taipeh arbeitet. Sie hat eigentlich den absoluten Geruch, quasi das Äquivalent zum absoluten Gedächtnis, allerdings hat sie ihren Geruchssinn seit dem Tod ihres Bruder Yang Han verloren. Naja fast verloren, sie kann ihren Geruchssinn in vollem Umfang nutzen, wenn sie Blut, Verwesung etc. riecht. Daher erfüllt sie ihr Job und erscheint ihr wie eine Droge. Allerdings wird ihr ihre Arbeit zum Verhängnis und sie ist nach einem Auftrag die Hauptverdächtige in einem Mordfall. Meine Meinung: Also ich muss ehrlich sagen, ich fand diesen Thriller aufgrund des Orts des Geschehens sehr interessant, er war spannend, es gab Plottwists, wir haben eine Protagonistin mit einer glaubhaften Verhaltensänderung und trotzdem war ich mehrfach kurz davor das Buch abzubrechen. Es wird teilweise sehr bildhaft beschrieben. Durch kurze Passagen versteht man die Denk- und Handlungsweise des/der Täter/In auch. Aber ich weiß nicht ob ich das will. Da tun sich echt Abgründe auf. Leichte Kost ist das Buch definitiv nicht. Mir persönlich hat es auch nicht so gefallen, dass es alles recht sexuell und irgendwie (fast) alle mit denen Yang Ning zu hat auf irgendeine Art und Weise eine psychische Beeinträchtigung haben. Mein Geschmack war das leider nicht ganz. Daher kann ich persönlich nur 3,5 ⭐️ geben. Mein Fazit ist auf jeden Fall: Für alle die dachten, dass Profiler ein mega toller Job ist, weil sie Criminal Minds gut fanden, die sollten vor der Berufswahl, dann vielleicht doch dieses Buch hier lesen.

2.5

Außergewöhnliche Ermittlerin, außergewöhnlicher Stil, der mich über weite Strecken nicht begeistern konnte. Verworren, viele Zutaten, die zu einem bizarren Teig vermischt wurden. Viele Fragen blieben offen, ebenso das Ende. Von den Anspielungen auf "Das Parfum" und "Das Schweigen" hatte ich mir mehr, vor allem mehr Spin, erhofft. Mehr Drama als Thriller, oft eklig und brutal. Definitiv mal was ganz anderes, aber nicht so meins.

4

Schonungslos und intensiv

Die Tagline "Das Parfum meets Das Schweigen der Lämmer", mit der das Buch beworben wird, beschreibt den Inhalt ziemlich gut. Die Geschichte um die Tatortreinigerin Yang Ning, die ihren Geruchssinn verloren hat und ihn nur bei ihrer Arbeit für kurze Zeit zurückgewinnen kann, ist wirklich harter Tobak. Eine Sache, die mich wirklich überrascht hat ist, wie eklig das Buch ist. Also klar, es geht viel um Leichen und Verwesung, aber diese werden sehr, sehr explizit beschrieben. Ich würde empfehlen, beim Lesen nicht nebenbei zu essen. Ich wurde von der Handlung immer wieder überrascht, weil ich gar keine Ahnung hatte, worauf ich mich einlasse. Das Ende kam sehr plötzlich, es ging Schlag auf Schlag und als Leserin kam ich kaum hinterher. Zusätzlich zur Geschichte gibt es ein Personenverzeichnis und eine Erläuterung zur Aussprache der Namen. Das hat für mich das Buch noch einmal richtig aufgewertet, es zeigt, dass sich der Verlag Gedanken gemacht hat. Außerdem war ich richtig begeistert von der Danksagung der Autorin, welche sie extra für die deutsche Übersetzung geschrieben hat und die total sympathisch ist. Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht von diesem Debüt, das schonungslos, aber auch emotional tiefgründig ist.

3

Mal etwas anderes

Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen. Was mich dann direkt gefesselt hat, ist die Protagonistin. Oftmals sind Charaktere in Krimis Psychologe, Kommissar oder manchmal auch Gerichtsmediziner. Tatortreiniger kamen mir bisher noch gar nicht unter. Dass die Geschichte in Taiwan spielt, fand ich zusätzlich spannend, da ich bisher nicht viele Bücher gelesen habe, die in diesem Land spielen. Den Schreibstil fand ich gut, ich konnte der Geschichte gut folgen und es war spannend geschrieben. Es gab viele kleinere und größere Wendungen, die sehr authentisch in die Geschichte eingewoben waren. Die Protagonistin Yang Ning fand ich allerdings ein wenig anstrengend durch ihre Art, mit anderen Menschen zu interagieren. Andere Charaktere fand ich dagegen sympathischer, auch wenn sie teilweise nicht den Raum hatten, den sie hätten bekommen können. Alles in allem eine interessante Geschichte und eine Protagonistin mit einer besonderen Gabe, was mir so auch noch nicht über den Weg gelaufen ist.

3

Hat so seine Längen. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Bei diesem Buch habe ich mir etwas schwer getan. Mit dem Schreibstil kam ich ganz gut zurecht aber über die chinesischen Namen bin ich immer wieder gestolpert. Das ist aber bestimmt reine Gewöhnugssache. Das war immerhin mein erstes Buch, welches aus dem Chinesischen übersetzt wurde. Ich muss sagen der Titel „bevor wir Monster wurden“ gefällt mir etwas besser wobei „Das Parfüm des Todes“ an sich etwas besser passt. Zur Geschichte und den Charakteren habe ich keinen so richtigen Zugang bekommen. Auch habe ich nicht so richtig verstanden wie sie an ihre ganzen Informationen kommen. Kann man sowas in Taiwan einfach abrufen? Die Beschreibungen der Tatorte sind auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Auch die ganze Sache mit Yang Ning und ihrer Art und Weise etwas riechen zu wollen ist sehr Gewöhnungsbedürftig, ich kann es aber definitiv nachvollziehen, dass sie zu so drastischen Mitteln greift. Das Buch hatte so manchmal echt seine Längen und hin und wieder musste ich mich ganz schön zum weiter lesen zwingen. Alles in allem kann man lesen, muss man aber nicht.

5

Hinter diesem Thriller versteckt sich ziemlich viel Tiefe und eine komplexe Handlung, die auch vor Gesellschaftskritik nicht zurückschreckt. Dazwischen delikate und vor allem sehr genaue Beschreibuen von Leichensaft und Maden und so mancher Twist, der die Frage nach dem Täter immer wieder neu stellt.

4

Vorab sollte man sagen: In diesem Buch wird sehr detailliert beschrieben, wie es aussieht, wenn Tatortreiniger in eine Wohnung kommen, in der (schon länger) Leichen liegen. Des Weiteren gibt es explizite Beschreibungen von Gewalt. Das war schon sehr heftig. Dazu noch einige Themen, die ich hier jetzt nicht nenne (falls es für andere Spoiler sind), die schon krass sind und die man erst mal mental verarbeiten muss, auch wenn sie einen persönlich jetzt nicht triggern. Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Da ich der Originalsprache des Buches nicht mächtig bin und auch bisher noch keine Bücher gelesen habe, die daraus übersetzt wurden, kann ich nicht beurteilen, ob das eine sprachliche Eigenheit ist oder nur der Autorin oder Übersetzerin geschuldet ist. Ich fand es aber sehr gut geschrieben. Es war oft direkt, aber auch ausschweifend im Wechsel. Teilweise war es mir zu vulgär im Ausdruck, es hat aber für die Charaktere gepasst, dass diese sich so ausdrücken. Die Geschichte war sehr faszinierend. Die Tatortreinigerin als Verdächtige in einem Mordfall, den sie selbst so schön "aufgeräumt" hat, dass keine Spuren übrig sind. Dazu dann noch Yang Nings Besonderheit: Der verlorene Geruchssinn, der nur in ganz speziellen Situationen wieder erwacht und dann auf Hochtouren läuft. Wie schon hinten auf dem Buch steht: "Das *Parfüm* meets Hannibal Lector" - das trifft es wirklich gut. Schön fand ich, dass sich hinten im Buch eine Aussprachehilfe für die asiatischen Namen befand - leider hab ich diesen erst ab der Hälfte entdeckt und nur, weil ich danach gesucht habe (da ich gehofft hatte, so etwas zu finden). Ein Verweis wäre hier schön gewesen vorne im Buch. Wer mit harten Psychothrillern gut zurecht kommt, wird hier etwas ganz Ungewöhnliches und Faszinierendes lesen können. Es ist sicherlich nicht für jeden etwas, aber ich konnte das Buch trotz gelegentlichem Ekel nicht mehr weglegen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter und aus geht.

2

Teilweise etwas wirr und chaotisch und daher schwer flüssig zu lesen, Story überzeugt nicht wirklich

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