Nach uns der Himmel

Nach uns der Himmel

Hardback
3.575

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Description

Acht Menschen auf einer Insel im Mittelmeer. Ein idyllisches Urlaubsparadies mit traumhaften Buchten, viel Sonne, pittoresker Architektur, Bars und Cafés an jeder Ecke. Konflikte? Einfach vergessen, bitte! Doch etwas stimmt nicht. Die ganze Szenerie wirkt fahl, die Inselbewohner seltsam abwesend. Und wo sind eigentlich die anderen Passagiere, mit denen die acht im Flugzeug gesessen haben?

Claudius hat mal wieder alles bezahlt, für sich und Elisabeth, aber auch für ihre Studienfreunde Annike und Benedikt. Claudius zahlt immer, weil er’s kann. Sara und Marc sind mit ihrem Sohn Vincent hier, der schwer krank ist, vielleicht machen sie zum letzten Mal gemeinsam Ferien. Gäbe es Vincent nicht, wären Sara und Marc längst kein Paar mehr. Schließlich ist da noch Heidi, die gerade wieder eines ihrer Start-ups verkauft hat und auf die nächste heiße Idee wartet – das lenkt so schön ab von der Sache, über die sie nicht gern nachdenkt.
Die Wege der acht kreuzen sich immer wieder in der kleinen Stadt am Meer. Sie finden sich, zerstreiten sich, lieben sich oder lieber doch nicht. Ferien eben. Doch aus den zu Beginn kleinen Ungereimtheiten um sie herum werden immer größere Löcher, und ihr Bewegungsradius scheint stetig kleiner zu werden. Nach und nach wird ihnen klar, dass hier und jetzt die letzte Gelegenheit sein könnte, sich noch mal richtig lebendig zu fühlen – bevor alles um sie herum zerbricht.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
218
Price
20.60 €

Author Description

Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach Hamburg, wegen des Wetters. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet und schreibt seit 2008 Kriminalromane. Ihre Reihe um die Staatsanwältin Chastity Riley wurde vielfach ausgezeichnet. Simone Buchholz wohnt auf St. Pauli und schreibt regelmäßig die Kolumne »Getränkemarkt« im SZ-Magazin sowie Texte für Die Zeit.

Posts

17
All
4

Bin regelrecht durch das Buch geflogen

Mir hat das Buch eigentlich recht gut gefallen. Die 8 Menschen welche auf der griechischen Insel gestrandet sind haben alle ihr persönliches Päckchen mitgebracht und schaffen es auf eine sympathische und liebenswerte Art nach und nach ein wenig Ballast abzuwerfen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen. Ich finde sogar, dass man sich einige Denkanstöße holen kann und der Roman auch noch ein wenig nachhallt.

4

Ein turbulenter Flug nach Griechenland, 3 Paare, ein Teenager und eine junge Frau. Nach der Ankunft an einem anderen Ziel machen sich alle noch mit dem Urlaubsort bekannt und schnell wird klar. So richtig glücklich ist hier niemand mit seinem Leben. Es geht um Liebe, Tod und den Sinn des Lebens. In dem Roman gibt es 2 Handlungsstränge. Das war am Anfang etwas verwirrend aber erschließt sich dann irgendwann. Geschrieben wurde hier sehr atmosphärisch und mit einem gewissen Wortwitz. Die Charaktere sind vielschichtig und authentisch, jeder kämpft hier mit seinen eigenen Dämonen und versucht irgendwie mit seinem Leben klarzukommen. Am interessantesten fand ich hier den Teenager Vincent und die junge Frau Heidi. Die Erwachsenen fand ich manchmal etwas verwirrend, hab ich teilweise auch verwechselt. Insgesamt ein nicht ganz einfacher aber schon interessanter Roman.

5

Ein absoluter Glückstreffer! Ein Ereignis, acht Personen, das Mittelmeer, auflösende Realitäten und gefangen in der Zwischenwelt. Zum Teil etwas verwirrende Geschichte, auf die, einmal eingelassen, absolut fesselt und fasziniert.

2.5

Der Flug in der Urlaub war mehr als turbulent, die wurden durchgeschüttelt, hatten Angst, krallten sich in den Arm des Sitznachbarn.  Jetzt sind sie auf der Insel  und starten in den Urlaub. Sara und Marc mit ihrem schwer kranken Sohn Vincent, die sich eigentlich nicht mehr viel zu sagen haben. Claudius spendiert Urlaub, Wein und Ausflüge für sich, seine Freundin Elisabeth und deren Studienfreunde Benedikt und Annike. Und da ist Heidi, die ebenfalls im gleichen Flieger saß und einfach ihren Urlaub genießen will. Heidi trifft auf Vincent und gemeinsam wollen sie die Insel erkunden. Währendessen mischen sich die drei Paare irgendwie neu durch. Doch irgendetwas ist seltsam auf der Urlaubsinsel. So idyllisch diese Städte, Cafés und Gassen auch sein mögen, die Menschen benehmen sich merkwürdig, scheinen die acht zu ignorieren. Und irgendwo weit weg von allem versuchen zwei, einem Fehler auf die Spur zu kommen. Und genau so wirr, wie es sich bis hierhin anhört, war es auch beim Lesen. Zwischendurch wollte ich abbrechen, entschied mich dann aber doch dafür, die Geschichte der acht bis zum Ende zu begleiten und des Rätsels Lösung zu erfahren. Nicht zuletzt mochte ich den direkten und unterhaltsamen Schreibstil von Simone Bucholz gern. Man muss sich darauf einlassen, Phantasie zulassen und zwischen den Zeilen lesen. Ich als Frau " Esmussrealistischsein" hab mich da ein bisschen schwer getan.

4

Das war interessant….. Witzig, kurzweilig und irgendwie komplett weird, aber auf eine gute Art 😄 Mehr kann man fast nicht sagen, außer dass es sich lohnt, sich darauf einzulassen…..

3

Eine Gruppe von Menschen auf einer Insel. Auf den ersten Blick scheinen sie dort Urlaub zu machen. Doch dann bemerken sie seltsame Veränderungen an sich und an ihrer Umgebung. Anfangs tauchen wir in die Trägheit ein, die einen erfassen kann, wenn man keine Pläne hat. Es wirkt fast einschläfernd, immer wieder dieselben Personen aufeinandertreffen zu sehen, und etwas irritierend, dass diese dann ständig den Partner wechseln. Vor Langeweile bewahren uns pointierte Beobachtungen. „Ich sammle nur die Einzelstücke meiner Illusionen ein, sie liegen auf dem Boden verteilt im Hotelzimmer herum, erst jetzt sehe ich, wie schäbig der Teppich ist, hier sind vermutlich schon einige Illusionen zerschellt.“ Ich fand es schade, dass die Idee der alternativen Realität erst relativ spät und dann eher mit Anspielungen als mit richtigen Erklärungen thematisiert wurde. Hier hat die Autorin für meinen Geschmack Potenzial verschenkt, nachdem sie doch ein außergewöhnliches Szenario ersponnen hat.

4

Ok, das war wild und unerwartet. Eigentlich hatte ich eine ruhige, vielleicht etwas lustig-melancholische Geschichte erwartet – und bekam stattdessen eine skurrile, aber absolut unterhaltsame Story. Ich flog nur so über die Seiten, es ließ sich wunderbar lesen, und ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht. Die acht Protagonisten machen es einem leicht, dranzubleiben. Jeder bringt seine Eigenheiten mit, und genau diese Macken sorgen dafür, dass man die Figuren und ihre Beziehungen mühelos auseinanderhalten kann. So entsteht schnell eine bunte, lebendige Dynamik, die neugierig macht und Lust weckt, tiefer einzutauchen. Man begleitet die acht Urlauber, und zwischen den Kapiteln tauchen zusätzlich zwei weitere Figuren auf, die man anfangs überhaupt nicht einordnen kann. Zuerst wirft das Fragen auf, doch nach und nach fügen sich die beiden Erzählstränge gekonnt ineinander und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Am Anfang hatte für mich alles noch leichte White Lotus-Vibes – dieses Urlaubssetting mit unterschwelligen Spannungen. Doch nach und nach löst sich die Atmosphäre in eine völlig eigene, wunderbar skurrile Geschichte auf. Die Idee dahinter fand ich wirklich gelungen, und sie hat mir große Freude bereitet. Am Ende war ich überrascht, bestens unterhalten und hatte richtig Spaß daran, die Geschichte Stück für Stück zu entdecken. Für mich eine absolut empfehlenswerte Lektüre!

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2

Naja…

Weirdo! Spannend wie ein Krimi und total abstrus. Kann man lesen, muss man nicht: 👍👍 Die Idee der sehr leicht (und schnell) zu lesenden Geschichte ist ziemlich gut: Was passiert mit den acht Passagieren eines vollen Ferienfliegers, die ausserplanmässig nicht gestorben sind beim Absturz... Eine Geschichte über wachsende Flügel und eheliche Wirrnisse.

4

Abgefahrene Story: erst hä? Dann yeah!

4.5

Skurrile Geschichte über den Tod im Urlaubsparadies

Skurrile Geschichte über den Tod im Urlaubsparadies
3

Einfach, aber packend erzählt.

4

Eine durchaus skurrile Geschichte

8 Menschen nach einer schwierigen Landung eines Flugzeugs, alle irgendwie dann miteinander verbunden. Parallel gibt es einen weiteren Erzählstrang, der nach und nach sich einfügt. Sehr gelungene Geschichte, schöner Schreistil.

4

Ein ungewöhnlicher Roman, der eine Zwischenwelt nach einem Flugzeugabsturz auf einer griechischen Insel beschreibt. Buchholz verbindet Mythologie mit modernen Fragen zu Leben und Tod, erzählt humorvoll und tiefgründig.

3.5

Ein bisschen übernatürlich, ein bisschen tragisch, ein bisschen schön.

3.5

Angenehmer Schreibstil, aber gerade am Ende doch etwas verwirrend.

4

Simone Buchholz for the win!

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