Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit

Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit

Softcover
3.6187

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Description

Ein glückliches Paar. Eine unverhoffte Reise. Und die bedrohliche Schönheit Gotlands.
Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage


Als Isak und Madde die Reise nach Gotland antreten, sind sie voller Zweifel. Wie wird nach Jahren des Schweigens das Wiedersehen mit Isaks Vater verlaufen? Der Vater, vor dessen Unberechenbarkeit Isak immer gewarnt wurde. Doch als das junge Paar auf der Insel ankommt, sind sie überwältigt von der Schönheit, die sie empfängt. Vor allem die makellose Eleganz des väterlichen Anwesens beeindruckt beide sehr – so sehr, dass sie alle Warnungen in den Wind schlagen. Schließlich erwartet sie ein unvergesslicher Sommer. Während die schwüle Luft über Gotland aufsteigt und am Strand Cocktails serviert werden, nehmen die Spannungen in der Gruppe zu. Isak und Madde streiten sich immer häufiger, und lange verschwiegene Geheimnisse der Familie werden ans Tageslicht gebracht. Trotzdem ahnt niemand, welche unheilvollen Folgen die Vergangenheit auf die Zukunft aller Beteiligter wirklich haben wird …

- Spannender Thriller mit Mysteryanteilen
- Psychologische Spannung
- Atmosphärisches Setting

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
400
Price
17.50 €

Author Description

Ulf Kvensler, 1968 geboren, hat eine lange und erfolgreiche Karriere als Drehbuchautor, Regisseur und Showrunner hinter sich. Er begann als Komiker, hat aber in den letzten Jahren Dramen, Horror und Thriller geschrieben. Ulf Kvensler ist sowohl Schöpfer als auch Hauptautor zahlreicher Erfolgsserien. In Schweden ist er ein gefeierter Bestsellerautor, und auch in Deutschland eroberte er mit seinen Thrillern »Der Ausflug« und »Die Insel« sofort die SPIEGEL-Bestsellerliste.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
21%
N/A
24%
13%
86%
N/A
49%
23%
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N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
14%
52%
52%
28%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

66
All
4.5

Dies ist für mich das erste Buch des Autors. Ich liebe sie. Die skandinavischen Krimis und Thriller. Die Beschreibung der Landschaft, der Einsamkeit, der Rauheit und Schönheit. Und auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang eher ruhig , um dann deutlich Spannung aufzubauen. Wunderbar beschriebene Charaktere. Wo man vom ersten Moment an das Böse spürt. Phasenweise harter Tobak. Mit Sicherheit nicht das letzte Buch, welches ich von ihm lesen werde.

4.5

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Nach "Der Ausflug" ist "Die Insel - Einer kennt die ganze Wahrheit" mein zweites Buch des Autors Ulf Kvensler. Man muss sagen, hier wird mehr mit den Gefühlen gespielt 🤔 Kurz aber erstmal zur Story: Isak hat keinen Kontakt mehr zu seinem Vater. Eines Tages bekommt er von ihm einen Anruf, dass er einen Hirntumor hat und noch ein paar Tage gerne mit seinen Sohn verbringen möchte. Der Hauptprotagonist Isak ist mir richtig ans Herz gewachsen. Man leidet und freut sich das ganze Buch lang mit ihm. Er wurde einfach klasse und authentisch dargestellt. Die anderen Protagonisten sind auch sehr schön dargestellt worden. Hier kann man aber nur sagen, entweder man versteht sie oder man hasst sie😅 Eins kann euch vorab schon sagen: (Ironie an) Der Vater sollte den Preis zum Vater des Jahres bekommen. (Ironie aus). Der Typ ist der Inbegriff des Menschen, den man nur verabscheuen kann😑 Dafür spielt das ganze aber wieder in Schweden und da ich die nördlichen Länder liebe, hat das Buch schon einen Pluspunkt von mir gehabt😅 Die Kapitel sind dazu kurz und der achreibstil flüssig. Man fliegt also nur so durch das Buch. Es ist auch sehr spannend geschrieben, aber man weiß leider sofort, wie in etwa das Ende aussehen wird🤔 Es ist pbrigens ein sehr emotionaler Thriller, der eher die Abgründe des menschen aufzeigt, als auf Brutalität zu setzen. Aber genau das, finde ich macht ein Buch von Ulf Kvensler aus😁 Ich fand "Der Ausflug" war trotzdem ein kleines bisschen besser, da hier sehr viel geredet wird🤔 Trotzdem kann man einfach nur sagen, es ist ein Thriller der richtig unter die Haut geht und deswegen gibt es auch von mir eine klare Leseempfehlung 😁

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5

Die Insel von Ulf Kvensler ist der erste Thriller, den ich von ihm gelesen habe. Ich liebe skandinavische Krimis und Thriller und auch Die Insel konnte mich begeistern. Småland: Isak, 25, arbeitet als Altenpfleger und wohnt mit seiner Freundin Madde zusammen. Seine Mutter und die kleine Schwester sind bei einem Brand ums Leben gekommen, als er sechs Jahre alt war, Isak ist bei seinem Großvater aufgewachsen, zu dem er ein herzliches Verhältnis hat. Isaks Vater Fredrik hatte nach dem Brand einen Nervenzusammenbruch und war nicht in der Lage, sich um seinen kleinen Sohn zu kümmern. Doch auch später hat er sich nicht um Isak bemüht, und dieser hatte sich damit abgefunden. Als Fredrik eines Tages anruft und Isak einlädt, ihn auf Gotland zu besuchen, lehnt er zunächst ab. Doch Madde überredet ihn, seinem todkranken Vater eine Chance zu geben. „Seltsam, wie tief Erinnerungen in uns vergraben sein können. Und wenn man in ihnen wühlt wie im Grund eines Sees, steigen sie nach oben.“ (S. 298) Isaks Vater Fredrik Barzal ist ein bekannter Künstler, sein häufigstes Motiv ist Feuer. Seinen Durchbruch hatte er kurz nach dem Brand, bei dem seine Frau und seine Tochter ums Leben gekommen sind. Er ist der Antagonist mit satanischen Zügen und umgarnt Isak nach allen Regeln der Kunst. Er lässt ihn mit seinem Lamborghini fahren, geht mit ihm und Madde ins beste Restaurant Gotlands essen und fliegt mit ihm im Privatjet nach Riga. Isak hat jedoch hohe Moralvorstellungen, seine Welt unterscheidet sich gewaltig von der, in der sein Vater lebt. Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen, in der Gegenwart sitzt Isak in der Untersuchungshaft und denkt über seinen Vater und den Besuch bei ihm in Gotland nach. In Rückblenden erfahren wir einiges über Isaks Kindheit und die Erinnerungen, die ihn in Wach- und Albträumen quälen. Erst am Ende erfahren wir, warum Isak in der Untersuchungshaft ist. Ich fand den Thriller sehr spannend und empfehle ihn sehr gern weiter. Ich habe einen neuen Thrillerautor für mich entdeckt und freue mich auf weitere Bücher von ihm.

3.5

[ad] Was war das denn? Wieder ein Thriller, der die Natur zumindest irgendwie im Titel hat und wieder ein Vater, der nicht alle Latten am Zaun hat. 💛 Nördi Note: 3+ Der Anfang des Buches war noch ganz cool. Isak und Madde sind auch irgendwie ein tolles Paar, aber nach 100 Seiten hatte ich zwar ein drittel gelesen, aber nicht die leiseste Idee wohin die Reise geht. Zumindest nicht runter von der Insel. Nachdem ich den "Ausflug" schon nicht so genießen konnte war ich gespannt, was jetzt noch bei meinem Ausflug zur Insel kommt. Das gesamte Vater-Sohn-Verhältnis ist nicht nur gestört, sondern geht weit darüber hinaus. Im letzten Drittel wurde es dann deutlich spannender und wirklich fesselnd. Vor allem das Motiv und das Ende fand ich richtig gut. Davon hätte ich mir tatsächlich mehr gewünscht. Es hätte dann ein fantatstischer Thriller werden können. So fehlte es aber in der Story und auch bei den Personen an Tiefe. Am besten gefallen hat mir tatsächlich Isak, weil er einige Höhen und Tiefen durchmacht. Mal freiwillig, mal eher nicht so. 💛 Insgesamt war es aber eine gute Story, die ich trotz der Länge in der Mitte sehr gerne gelesen habe. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich das Buch jetzt nicht unbedingt empfehlen würde, weil es eine sehr ruhiges Buch, mit wenigen Spannungsmomenten ist. 💛 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

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3.5

Nach „Der Ausflug“ ist dieses Buch das zweite, welches ich von Ulf Kvensler gelesen habe. Es handelt sich um einen eigenständigen und abgeschlossenen Roman. Die Story spielt in Schweden und beginnt gemächlich, ohne dass sich das Tempo merklich steigert. Die Geschehnisse werden in mehreren Zeitebenen erzählt, wobei mir nicht immer sofort klar war, in welcher man sich befindet. Es ist eine interessante Erzählung rund um einen jungen Mann, der nach Jahren seinen Vater wiedersieht, nachdem in der Vergangenheit ein großes Unglück geschehen ist. Die tatsächlichen Ereignisse bleiben lange im Dunkeln und es war auch hier für mich nicht gleich ersichtlich, auf was die Story genau hinausläuft. Die Protagonisten sind gut durchdacht und interessant gestaltet. Das Ende ist passend zum Rest des Buches schlüssig aufgelöst, mit kleinen Überraschungen, wobei mir ein bis zwei kleine Details fehlen, die nicht erklärt worden. Dieses Buch ist für mich nicht ganz einfach zu verwerten. Stellenweise hat mir die Geschichte richtig gut gefallen, manchmal zog es sich aber auch irgendwie in die Länge. Auch würde ich es nicht unbedingt als Thriller einordnen, auch wenn es an einigen Stellen ganz leicht blutig wurde. Insgesamt hat mich das Buch aber ganz gut unterhalten, es ließ sich angenehm lesen.

2

🏝️ Die Insel von Ulf Kvensler 🔪 Ohje, das war dann mal wohl leider gar nichts. Ganz ehrlich, glaube so ein schlechtes Buch habe ich noch nie gelesen und warum ich es nicht einfach abgebrochen habe ist mir mehr als schleierhaft. 🙈 Ich habe selten so eine wenig Sinn machende und konstruierte Story wie diese gelesen. Die Charaktere waren mir alle durch die Bank weg einfach nur unsympathisch und haben mich nur genervt. Und diese Story hat einfach keinen Sinn gemacht - wirklich nicht schön zu lesen. Bin echt enttäuscht da mir das erste Buch des Autors so gut gefallen hat und ich mich auf dieses hier echt dolle gefreut habe - aber das war gar nichts, das Low Light des Jahres bisher für mich 😅 Also nur zwei Sterne ⭐️, absolut keine Weiterempfehlung und eine große Enttäuschung für mich.

2

War mir zu vorhersehbar

Der Einstieg in das Buch gefiel mir sehr gut, da wir erstmal Isak und seine Freundin Madde besser kennenlernen und erfahren, dass Isak bei seinem Großvater aufgewachsen ist - zu seinem Vater hat er schon länger keinen Kontakt. . Die Reise zu Isaks Vater und den ganze Aufenthalt dort, fand ich gar nicht spannend, sondern teilweise schon ein wenig vorhersehbar, da ich den Vater als sehr manipulativ und narzisstisch empfunden habe. Einige Szenen empfand ich als Vorhersehung für das was darauf passiert und ich hatte schon recht früh Ideen, wie was zusammenhängt oder so passiert. . Die Kapitel, von denen einige in einer anderen Zeitebene spielen, haben mich anfangs ein bisschen verwirrt, trugen dann aber auch dazu bei, dass mir die Spannung vom Buch gefehlt haben. Insgesamt war das Buch für mich eher ein solider Spannungsroman als ein Thriller. . Das Ende war gut und schlüssig, dennoch hatte ich mir mehr von dem Buch erhofft. Ich vergebe 2 von 5 ⭐️

5

Nachdem Debüt „ Der Ausflug-Nur einer kehrt zurück“ begibt sich der Spiegel-Bestsellerautor nun auf seine zweite Reise „Die Insel-Einer kennt die ganze Wahrheit“. Isak und Madde haben sich vor etwa einem Jahr kennengelernt und sind ein glückliches Paar. Isak arbeitet als Pflegekraft und führt ein bescheidenes Leben. Groß geworden ist er bei seinem Großvater und seiner Großmutter. Letztere ist bereits verstorben. Jedoch lässt ihn die Vergangenheit nicht los, seine Mutter und seine kleine Schwester sind bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Er überlebte als Einziger. Sein Vater ist untergetaucht und hatte sich nach dem Brand nicht mehr um ihn gekümmert. Nach rund 20 Jahren meldet sich der Vater bei Isak und möchte, dass er ihn zurückruft und besuchen kommt. Er habe einen Gehirntumor und nicht mehr lange zu leben. Nach langem Überleben fährt er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin gegen den Rat eines Großvaters zu seinem Vater auf die Insel. Von der Insel beeindruckt erleben sie dort ein paar Tage, währenddessen die Spannungen zwischen den Protagonisten immer mehr zunehmen. Was hat sein Vater zu verbergen und warum wollte dieser unbedingt, dass er ihn auf der Insel besuchen kommt? Auch zwischen Isak und seiner Freundin kommt es zu Unstimmigkeiten. Hält diese mehr zu seinem Vater wie zu ihm? Es wird eine interessante düsterere Geschichte gepickt mit den Abgründen einer menschlichen Seele meisterhaft erzählt, die einiges an Überraschungen bereit hält. Der Psychothriller lässt sich gut lesen und man kommt gut durch die Kapitel. Mit jedem Lesefortschritt möchte man wissen, was hinter der ganzen Fassade steckt. Dies erfährt man auch, wenn man die Geschichte zu Ende liest. Spannung und düstere Stimmung ist garantiert. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne für den lieben Ulf Kvensler, der auch nach seinem Debütthriller wieder voll überzeugen konnte.

4.5

Ruhiger und düsterer Thriller

Skandinavische Thriller und ich sind ja meist ein perfektes Match, und so zog „Die Insel – Einer kennt die ganze Wahrheit“ von Ulf Kvensler, erschienen bei Penguin, sofort am Erscheinungsdatum bei mir ein. Kurz zur Handlung: Isak und Madde sind glücklich, bis Isaks Vater, zu dem er keinen Kontakt hat, ihn bittet, nach Gotland zu kommen. Isak will eigentlich nicht, schließlich hat ihn sein Großvater von der Unberechenbarkeit und dem manipulativen Verhalten seines Vaters von jeher gewarnt. Doch nachdem er erfährt, dass sein Vater an einem unheilbaren Hirntumor leidet und bald sterben wird, kommt er dem Wunsch seines Vaters auf eine Aussprache nach. Jedoch verstecken sich in den luxuriösen Mauern des Anwesens dunkle Schatten. Meine Meinung: Der Autor startet langsam in die Geschichte und lässt sich Zeit. Der Thriller wird aus der Sicht von Isak erzählt, den ich sofort in mein Herz schloss. Immer wieder webt der Autor kurze Kapitel auf anderen Zeitebenen ein. In den Kapiteln, die in der Vergangenheit spielen, erfahre ich viel über Isaks Verlust und kann sein Handeln und Tun somit verstehen. In den Kapiteln, die in der Zukunft spielen, sitzt Isak in Untersuchungshaft, wodurch meine Neugierde immer wieder angefacht wird. Allerdings hätte ich mir ab und an eine etwas straffere Erzählweise gewünscht, denn manchmal wurde mein Lesefluss durch die detaillierten Beschreibungen auch gehemmt. Trotz allem erschafft der Autor ein schaurig-schönes Szenario, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse immer mehr verwischen. Außerdem schaffte der Autor es, viele Wendungen einzubauen, die ich so nicht habe kommen sehen. Am Ende schafft er es dann sogar, mich wirklich sprachlos zurückzulassen. Dieser Thriller hat mich definitiv unterhalten, auch wenn ich ab und an den Zug in der Geschichte vermisst habe. Mit 4,5 von 5 Sternen kann ich euch diesen Thriller sehr empfehlen.

Ruhiger und düsterer Thriller
4

Das Buch beginnt relativ ruhig, mit zwischendurch immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit und Vorausdeutungen auf das Kommende. Zunächst etwas langatmig wirken, doch er entfaltet mit der Zeit eine dichte, unheilvolle Atmosphäre, die den Leser unweigerlich in ihren Bann zieht. Besonders gelungen ist die Darstellung der schwedischen Natur: der Autor schafft es, mit wenigen, aber präzisen Worten ein eindrucksvolles Bild von der rauen, abgeschiedenen Insel und der umliegenden Wildnis zu zeichnen. Isak mochte ich als Charakter besonders gerne. Obwohl er nicht unbedingt der klassische Sympathieträger ist, konnte ich eine Verbindung zu ihm aufbauen – vielleicht gerade wegen seiner Ecken und Kanten. Seine inneren Konflikte und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte wirken authentisch und vielschichtig. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und sehr bildhaft, auch wenn er sich ab und an in unnötigen Details verliert. Insgesamt ist "die Insel" ist ein stiller, atmosphärisch dichter Thriller, der besonders durch seine starke Naturbeschreibungen und psychologische Raffinesse überzeugt. Mir persönlich hat "der Ausflug" einen Ticken besser gefallen. Für Fans von subtiler Spannung und düsterer Atmosphäre jedoch absolut empfehlenswert.

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4.5

Ulf Kvenslers Thriller überzeugen vor allem durch anschauliche und sehr ausführliche Landschaftsbeschreibungen. Die Spannung ist sehr subtil und baut sich langsam auf. Ich würde es auch eher bedrohliche Stimmung nennen. Irgendwann fragt man sich halt, was da abgeht und ob tatsächlich alles so stimmt, was die Figuren uns da erzählen... Es entwickelt sich zwar alles sehr langsam, aber trotz allem war ich permanent gefesselt. Ich hatte auch ein paar Theorien, wurde durch die Twists aber trotzdem überrascht. Insgesamt ein ruhiger Thriller, der durch starke Landschaftsbilder und toll ausgearbeitete Figuren überzeugt!

3

Mein erstes Buch von Ulf Kvensler – und definitiv ein bedrückendes Leseerlebnis

- Troubled Family Reunion - The Past Never Stays Buried - Beautiful but Creepy Setting - Facade of Perfection - Isolation Intensifies Tension Rezension zu „Die Insel – Einer kennt die ganze Wahrheit“ von Ulf Kvensler Die Geschichte beginnt mit einem scheinbar simplen Plot: Ein junges Paar, Isak und Madde, reist nach Gotland, um sich mit Isaks entfremdetem Vater zu treffen. Was zunächst wie ein ruhiger, vielleicht sogar versöhnlicher Sommerurlaub klingt, entwickelt sich schnell zu einer düsteren, spannungsgeladenen Atmosphäre voller Misstrauen, unterschwelliger Bedrohung und familiärer Abgründe. Die Darstellung der Insel Gotland ist beeindruckend – Ulf Kessler versteht es, Landschaften so zu beschreiben, dass sie fast zu einem eigenen Charakter werden. Zwischen Schwüle, Meer und der kühlen Eleganz des Anwesens entsteht ein Gefühl ständiger Beklemmung. Diese Atmosphäre ist definitiv die große Stärke des Buches. Weniger überzeugen konnten mich die Figuren: Obwohl ihre Konflikte realistisch wirken, blieben sie mir persönlich etwas zu distanziert. Vor allem die Beziehung zwischen Isak und Madde hätte für mich emotional greifbarer sein können. Auch der Spannungsbogen flacht zwischendurch ab, wodurch sich manche Kapitel etwas gezogen haben. Was bleibt, ist ein psychologischer Spannungsroman mit starker Atmosphäre, vielen unausgesprochenen Wahrheiten und einer bedrückenden Grundstimmung – aber auch mit kleinen Längen und Figuren, die nicht ganz unter die Haut gehen. Ein solides Debüt für mich als Leser des Autors – mit Potenzial nach oben. Wer düstere Familiengeheimnisse in sommerlicher Kulisse mag, sollte trotzdem einen Blick riskieren. 3⭐️

2

Irgendwie ein Reinfall und von einem Thriller fehlt jede Spur...

Dies war mein erstes Buch von diesem Autor. Die ganze Zeit über habe ich mich gefragt, was das ganze soll? Teilweise fand ich mich wie bei Shuter Island wieder. Jetzt nachdem ich das Buch ausgelesen habe, weiß ich immer noch nicht, was ich von der Geschichte halten soll. Die Kapitel sind angenehm groß und der Schreibstil ist ebenso. Aber mehr auch nicht. Irgendwie hatte ich was ganz anderes erwartet. Daher gibt es nur 2 Sterne.

3

Thriller? Nicht wirklich... Psycho-Familien-Drama? Schon eher.. Da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, ausführlichere Meinung dann in der Rezension.

Inhalt: Isaks Vater ist totkrank. Seit Isak als Kind nach einer Familientragödie zu seinen Großeltern kam und dort aufwuchs, gab es fast keine Kontakte mehr. Doch nun bittet er ihn inständig, zu ihm nach Gotland zu kommen. Auch mit seiner Freundin. Und Isak fährt tatsächlich mit Madde nach Gotland. Und die Vergangenheit ist plötzlich wieder lebendig und macht was mit allen Beteiligten. Meine Meinung: Thriller? Nein. Familiendrama Hier muss ich sagen, dass ich ein echtes Opfer von „Pressestimmen“, gepaart mit Kurzbeschreibung und Optik geworden bin. Auch hier gibt’s verlagsseits schon einen Farbschnitt, einen quietschgelben in dem Fall. Das ganze Äußere schreit für meine Begriffe wirklich „Ich bin ein Thriller, sogar ein schwedischer!“ Und genau das wars, wo ich einfach nicht widerstehen konnte, ganz schnell rettungslos am Haken hing. Ich liebe wirklich die nordische Art, hab aber wohl die letzte Zeit kein gutes Händchen mehr, was das angeht. Sehr enthusiastisch bin ich ans Buch gegangen. Und habe darauf gewartet, dass DER Knall kommt. Und habe gewartet. Und gewartet. Ich muss allerdings sagen, dass der Stil wirklich zum Flottlesen einlädt. Man hängt also nicht in blöden, absatzlangen Sätzen fest und versteht die Welt und das Buch nicht. Das ist hier wirklich nicht der Fall. Kurze knackige Kapitel, bzw. Abschnitte fliegen so dahin. Allerdings springt der Autor in den Zeiten nicht immer sofort erkennbar hin und her. Es fiel mir daher manchmal schwer, mich zu verorten. Das machte es nicht gerade leichter, der Geschichte wirklich zu folgen. Hinzu kam dann, dass ich wie gesagt auf den Thrill gewartet habe. Er kam für mich überhaupt nicht. Eher wird eine unbestritten tragische Familiengeschichte aufgedröselt und alles gipfelt dann natürlich auch unschön. Unterm Strich habe ich zum Ende hin gedacht: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Aber Thriller? Habe ich hier in keiner Sekunde empfunden. Dem Autor zu Gute halten muss man, dass er tatsächlich, wie überall zu lesen ist, eine tolle Art hat, Landschaften etc. zu beschreiben. Man war quasi dort, am Strand und hat das Wasser plätschern gehört, die Sonne auf der Haut gespürt und die tolle Luft gerochen. Fazit: Da ich hier wirklich keinen Thriller, auch keinen Psychothriller erkennen kann, fällt mir das Empfehlen auch schwer. Wer möchte, kann sein Glück ja probieren

Thriller? Nicht wirklich...
Psycho-Familien-Drama? Schon eher..

Da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, ausführlichere Meinung dann in der Rezension.
3

Die Insel - Wenn die Vergangenheit zurückkehrt und alles eskaliert

Im Zentrum der Geschichte steht Isak, dessen Leben von einer schwierigen Kindheit geprägt ist: eine verschwundene Mutter, ein gewalttätiger und unberechenbarer Vater und ein Großvater als einzige stabile Bezugsperson. Jahre später scheint Isak mit Madde ein halbwegs geordnetes Leben zu führen – bis die Vergangenheit plötzlich zurückkehrt. Sein Vater taucht wieder auf und lädt die beiden nach Gotland ein. Was zunächst wie eine Chance auf Versöhnung wirkt, entwickelt sich schnell zu einer beklemmenden Reise in alte Traumata. Auf der abgelegenen Insel spitzt sich die Situation immer weiter zu. Alte Erinnerungen brechen auf, verdrängte Wahrheiten kommen ans Licht, und besonders ein Brand aus Isaks Kindheit sowie das Schicksal von seiner Schwester Klara spielen dabei eine zentrale Rolle. Dabei wird deutlich, dass vieles, was Isak über seine Vergangenheit glaubt, nicht der ganzen Wahrheit entspricht. Die Grenzen zwischen Opfer und Mitschuld beginnen zu verschwimmen. Die Geschichte lebt vor allem von ihrer psychologischen Tiefe. Statt auf schnelle Spannung zu setzen, nimmt sie sich Zeit, um die inneren Konflikte und die verzerrte Wahrnehmung der Figuren herauszuarbeiten. Gerade diese intensive Auseinandersetzung mit Trauma und Verdrängung sorgt für eine dichte und oft bedrückende Atmosphäre. Allerdings zeigt sich hier auch die Schwäche des Buches: Als Thriller bleibt es zu ruhig. Die Handlung entwickelt sich langsam, große Überraschungen bleiben weitgehend aus, und vieles ist früh absehbar. Die Spannung entsteht eher im Inneren der Figuren als durch äußere Ereignisse, was nicht immer mitreißend wirkt. So entsteht ein Roman, der vor allem als psychologisches Drama überzeugt, die Erwartungen an einen packenden Thriller jedoch nicht erfüllt. Von mit daher 6 von 10 P. (abgeschlossen 21.04.2026)

Die Insel - Wenn die Vergangenheit zurückkehrt und alles eskaliert
4.5

In dem Buch Die Insel tritt das junge Paar Isak und Madde eine Reise auf die Insel Gotland an, um Isaks Vater nach Jahren des Schweigens zu besuchen. Die Idylle der Insel, das tolle Anwesen von Isaks Vater und seine Gastfreundlichkeit verlocken sie, alle Warnungen zu ignorieren. Doch zwischen Cocktails und leckerem Essen treten immer mehr Spannungen auf, insbesondere zwischen Isak und Madde. Aufkommende Geheimnisse und die bedrohliche Atmosphäre der Insel tun ihr Übriges. Der Autor hat es geschafft, eine tolle Atmosphäre zu schaffen, die einen direkt von der ersten Seite an fesselt. Das Setting, die Insel Gotland und die Landschaft werden von ihm wunderbar nebenbei in Szene gesetzt. Genauso aber auch das Anwesen des Vaters, welches irgendwie düster und gefährlich wirkt. Mit Isak wurde ein interessanter Charakter geschaffen. Durch seine Vergangenheit hat er definitiv ein Trauma erlitten, was ihn bis heute nicht los lässt. Aber auch Madde ist interessant. Ihr Verhalten wirft Fragen auf. Und natürlich nicht zu vergessen Isaks Vater, Fredrik, bei dem man zuerst nicht weiß, ob er wirklich einfach nur Zeit mit seinem Sohn verbringen möchte oder ob er andere Absichten hat. Die Haushälterin von Fredrik blieb eher an der Oberfläche und ist doch ein interessanter Nebencharakter. Isaks Großvater, Anders, hat sich leise in mein Herz geschlichen. Die Kapitel sind alle aus Isaks Perspektive geschrieben und wechseln aber immer mal zwischen verschiedenen Zeiten, was das Buch defintiv spannend macht. Ulf Kvensler versteht es, die Spannung langsam zu steigern, sodass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen will. Ab einem gewissen Zeitpunkt war so manche Handlung vorhersehbar, was den Überraschungseffekt etwas gelindert, aber an Spannung überhaupt nicht losgelassen hat. Das Buch ist ein gelungener Thriller mit einer düsteren Atmosphäre, interessanten Charakteren und einem konstanten Spannungsbogen. Definitiv eine Leseempfehlung!

3

Anders als erwartet

*Rezensionsexemplar* 🏝️ THRILLER 🏝️ TRAUMATIC EXPERIENCE 🏝️ FAMILY DRAMA 🏝️ HIDDEN SECRETS Isak und Madde folgen einer überraschenden Einladung nach Gotland – zu Isaks Vater, zu dem seit dem tragischen Verlust von Mutter und Schwester jeglicher Kontakt abgebrochen ist. Frederic bereitet sich auf seinen nahen Tod vor und hat das Bedürfnis, vorher alles, was zwischen ihnen steht, aus dem Weg zu räumen. Isaks Vater scheint in Geld zu schwimmen und wird nicht müde, möglichst viel davon auf unvernünftigste Weise auszugeben. Isak hingegen wurde von seinem Großvater anders erzogen… eigentlich… »Wenn das Leben einen zum Tanz bittet, tanzt man.« Die Story wird aus der Sicht von Isak in der Gegenwart erzählt, wobei immer wieder Einschübe der nahen Zukunft eine Rolle spielen. Als Lesender weiß man also, dass die psychische Verfassung des Protagonisten im Gefängnis untersucht werden wird und begleitet das Paar und den Vater auf dem Weg dorthin. Die Atmosphäre ist durchweg gedrückt, beklemmend und unterschwellig aggressiv. Isak scheint der Inbegriff eines People Pleasers zu sein, was zum Ende hin zwar Sinn macht, mir persönlich allerdings ein bisschen viel des Guten war. Etwas mehr Rückgrat und Selbstbewusstsein hätten ihm wirklich gut getan. Madde hingegen scheint von Anfang an die Fäden in der Hand zu halten - subtil und kontrolliert. Das emotionale Zentrum des Thrillers ist der Vater: ein exzentrischer, hochmanipulativer, narzisstischer Charakter, der mit seinem Charme wie ein Sturm durch jede Szene fegt – faszinierend und abstoßend zugleich. Man möchte ihm beim Lesen ständig die Meinung geigen. Einige Passagen empfand ich als langatmig – insbesondere Beschreibungen einfacher Handlungen hätten pointierter erzählt werden dürfen. Möglicherweise ein bewusstes Stilmittel, das aber stellenweise die Spannung drosselt. Insgesamt wirkt mir die Storyline etwas zu konstruiert und der Autor verlässt sich zu sehr auf den Zufall. Manche Handlungsstränge bleiben offen oder werden nur angedeutet, was bei mir einige Fragezeichen hinterlässt – vielleicht gewollt, dennoch nicht ganz befriedigend, auch wenn mich das Buch summa summarum gut unterhalten hat.

Anders als erwartet
5

Welche Familie erträgt / verträgt die Wahrheit? Die absolute Wahrheit? Ein glückliches, junges Paar verschiebt den Traumurlaub, um seinen Vater besser kennenzulernen. Doch ist es wirklich ein Urlaub dort? Das junge Paar kommt auf der Insel an, sind überwältigt von der Schönheit, die sie empfängt. Diese Eleganz des Anwesens beeindruckt beide sehr – so sehr, dass sie alle Warnungen in den Wind schlagen. Die Vorahnung, dass irgendwas passieren könnte... Schließlich erwartet sie ein unvergesslicher Sommer. Während die drückende Luft über Gotland aufsteigt und am Strand Cocktails serviert werden, nehmen die Spannungen untereinander zu. Isak und Madde streiten sich immer häufiger, und verschwiegene Familiengeheimnisse werden ans Tageslicht gebracht. Auch oder deswegen ahnt niemand, welch unheilvollen Folgen die Vergangenheit auf die Zukunft aller Angehörigen haben wird … Die Schönheit Schwedens und die Abgründe der Menschen beschreibt keiner besser als Ulf Kvensler. An einem Abend angefangen, leider durch den doch nötigen Schlaf unterbrochen, am nächsten Tag abgeschlossen. Perfekte Spannung, absolute Leseempfehlung 🤩

5

Eine Überraschungsbuch

**** Mein Eindruck **** Aufgrund des Klappentextes habe ich einen sehr persönlichen und emotionalen Thriller erwartet – genau das wurde hier auch geboten, nur ganz anders als zunächst gedacht. Der persönliche Teil der Hauptfigur, ihr Hintergrund und auch die Verstrickung mit dem Vater nehmen einen Großteil des Buches ein. Hier und da werden kleine Hinweise gestreut, um die dunkle Atmosphäre deutlicher hervorzuheben, aber größtenteils bleibt es zunächst eine Familiengeschichte – mit Spannung, keine Frage. Ich hatte das Buch schon als gute Lektüre, aber nichts Besonderes, abgehakt – und dann ging es los, aber wie! Diese leisen Töne schlugen ein und ließen mich kurzzeitig daran zweifeln, was ich da eigentlich las. So gut, so glaubwürdig – und doch hatte ich nicht mehr damit gerechnet, was es für mich besonders machte. Etwas, das man selten findet: Das Motiv, die komplette Entwicklung und auch der Status quo mit all seinen Folgen werden zum Ende hin aufgelöst. Das zeigt die Brillanz der gesamten Geschichte und ließ mich wirklich begeistert zurück. **** Empfehlung? **** Atmosphärisch dicht, psychologisch „on edge“ und punktiert mit emotionalem Beigeschmack. Ich kann es Fans von Psychothrillern nur empfehlen!

Ich kann dieses Buch mal wieder nicht bewerten. Auch dieses Buch hat mich nicht umgehauen, hat auf mich nicht wie ein Thriller gewirkt und spannend fand ich das Buch auch nicht!

3.5

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Rezensionsexemplar / Thriller #penguinverlag #teambloggerportal #dieInsel #ulfKvensler #Schweden #Gotland ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Wieder einmal war ich mir mit Katrin (Lineslieblingsbücher/Insta) einig. Nachdem sie mir den Link zum Buch geschickt hatte, dachten wir beide: Diese Geschichte klingt gut – und außerdem ein Grund, mal wieder einen Buddyread zu starten. Schweden, wir kommen! 🇸🇪 🔎 Worum geht’s? Isak und Madde scheinen ein glückliches Paar zu sein – bis eine unerwartete Einladung alles verändert. Isaks Vater, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, bittet sie nach Gotland. Zu einem Ort, der für Isak nur Schatten und Schmerz bedeutet. Trotzdem treten sie die Reise an. Doch was als harmloser Besuch beginnt, wird schnell zu einem Abstieg in die Vergangenheit – voller ungelöster Geheimnisse, verdrängter Wahrheiten und dunkler Erinnerungen, die nie vergessen wurden. Alte Dämonen erwachen – und nichts wird mehr so sein wie zuvor. 🧠 Meine Meinung: Der Einstieg fiel mir überraschend leicht. Die kurzen Kapitel zogen mich sofort in die Handlung hinein – kein langes Vorgeplänkel, sondern direkt mitten ins Geschehen. Zwar hielt sich meine Begeisterung zu Beginn noch in Grenzen, doch das änderte sich schlagartig, als es mit der Fähre hinüber zur Insel ging. Ab diesem Moment war ich gefesselt. Seite für Seite wuchs die Spannung, und ich geriet immer tiefer in den Sog der Geschichte. Überall taten sich Fragezeichen auf, und ich war mit großer Neugier dabei, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Wer spielt welches Spiel? Wer ist auf welcher Seite – wer ist gut, wer böse? Heute Morgen griff ich dann zu den letzten 90 Seiten – gespannt auf die Auflösung. Doch leider muss ich sagen: Das Ende hat mich enttäuscht. Besonders ein Gedanke, der in Kapitel 45 gestreut wurde, blieb scheinbar unbeantwortet. Zumindest dachte ich das. Denn nach dem letzten Satz schlug ich das Kapitel erneut auf – und da war er, der überlesene Satz: >> Ich liege auf dem Bett und träume mich fort. < Rückblickend wirkte vieles wie ein Rausch – durchzogen von Alkohol, Drogen, Träumen, Halluzinationen. Was war noch echt, was nur Einbildung? Dieses Spiel mit der Wahrnehmung war zwar raffiniert, ließ mich am Ende aber mit gemischten Gefühlen zurück. Denn so mitreißend ich den Großteil der Geschichte fand – das verworrene Finale hat mich nicht restlos überzeugt. ✅️ Fazit: Nordisch durchdachter Thriller mit Suchtfaktor im Mittelteil – aber nicht ganz ohne Kater danach. Ich brauche jetzt erstmal eine Aspirin!

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3

➡️ Inhalt: Isak wächst nach einem Brand, bei dem er Mutter und Schwester verlor, bei seinem Großvater auf. Mittlerweile arbeitet er als Pfleger, und ist glücklich verliebt in Madde. Alles läuft gut, bis sich nach Jahren der Kontaktlosigkeit sein totkranker Vater meldet und das Paar zu sich nach Gotland in sein grosses Haus am Strand einlädt. Trotz vieler Zweifel treten die beiden die Reise an und ahnen nicht, dass sich alles verändern wird. ➡️ Ich bin eigentlich kein grosser Fan von skandinavischen Büchern, weil ich die Atmosphäre in den Geschichten meistens nicht mag. Hier war das anders. Das Setting war nicht düster und kalt, denn wir befinden uns auf einer wunderschönen kleinen Insel in Schweden, mitten im Sommer. Isak erzählt die Geschichte aus der Ich Perspektive. Wir wechseln immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in der er sich in Untersuchungshaft befindet und ahnen lässt, dass etwas schreckliches passiert ist. Die Kapitel sind kurz und knackig, der Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen. Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, wobei Barbro, die Haushälterin schon einen kleinen Gruselfaktor darstellte und Isaks Vater Fredrik ein absoluter Unsympath war. Mit seiner arroganten und manipulativen Art hat er mich teilweise echt wütend gemacht. Die Spannung baut sich eher langsam auf, was aber keineswegs langweilig ist. Leider war der Plot ziemlich vorhersehbar und kaum überraschend. ➡️ Fazit: Ein guter Spannungsroman/Thriller, den man wirklich schnell wegliest. Aber am Ende nichts, was mich absolut begeistern konnte. ⭐️⭐️⭐️/5

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5

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Die Story hat mich direkt in ihren Bann gezogen und gefesselt – ich wollte einfach immer weiterlesen. Isak arbeitet als Pflegekraft. In seiner Kindheit hat er etwas Schreckliches erlebt, sodass er gezwungen war, bei seinen Großeltern aufzuwachsen. Die Vergangenheit lässt ihn nicht los – er vermisst seine verstorbene Mutter und seine kleine Schwester schmerzlich. Er und Madde haben sich vor etwa einem Jahr kennengelernt und sind ein glückliches Paar. Nach 20 Jahren taucht plötzlich Isaks Vater auf. Er möchte Kontakt zu seinem Sohn aufnehmen, da er nicht mehr lange zu leben hat, und lädt ihn und seine Freundin auf eine abgelegene Insel ein. Doch was als Versöhnung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum, als sie dort ein paar Tage verbringen. Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft, ruhig und flüssig – man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet. Man kann sofort eine emotionale Bindung aufbauen, und zugleich spürt man bei manchen, dass etwas nicht stimmt. Welches Geheimnis verbirgt Isaks Vater? Besonders beeindruckt hat mich, wie der liebe Ulf die menschlichen Abgründe dargestellt hat – wie manipulativ Menschen sein können. Die Geschichte wird aus Isaks Perspektive erzählt, und je weiter ich las, desto schockierter war ich. Die kurzen Kapitel aus der Untersuchungshaft haben der Geschichte eine besondere Tiefe verliehen. Die Auflösung fand ich großartig – damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Absolute Leseempfehlung.

3.5

Ein wenig schwächer als „Der Ausflug“

Der Autor hat eine gute Grundlage geschaffen in dem verschiedene „Mysterien“ aufgezeigt wurden, durch die ich beim Lesen überhaupt nicht wusste, wohin die Reise geht. Allerdings haben mir die Szenen die „heute“ spielen, wo Isaak bereits verhaftet wurde, die Spannung eher ein wenig genommen. Ansonsten war der Schreibstil wieder sehr gut und flüssig. Die Auflösung fand ich dann doch ein bisschen dünne und die eine oder andere Frage hat sich für mich nicht geklärt.

4

Spannung pur 🔥☠️

Ich habe nicht viel von dem Buch erwartet und wurde echt positiv überrascht! 😦 Das Buch hat mich so stark gefesselt, es waren so viele Fragezeichen da und ich wollte unbedingt mehr. Die kapitellänge war einfach perfekt. ♥️ Ich habe mir tatsächlich ein etwas anderes Ende gewünscht, ohne diese Götter.. das fand ich schon wieder zu abgespacet. Trotzdem fand ich im großen und Ganzen das Buch sehr spannend und hatte den ein oder anderen schockmoment! Ich kann es an Thriller Liebhaber (vorallem die auf psychosachen stehen 🤓👀) empfehlen!

Spannung pur 🔥☠️
3.5

Kurz bevor ihn nach über 12 Jahren plötzlich sein Vater anruft, hat Isak einen Traum von seiner Schwester Klara. Sie sind Kinder und spielen am See. Klara ist halb verbrannt und sagt zu ihm "fahr nicht". Doch Vater Fredrik ist krank und möchte seinen Sohn noch einmal sehen, sich entschuldigen und ihm einiges erklären. Isak fährt mit seiner Freundin Madde nach Gotland. Seinen Vater kennt er kaum, nur aus wenigen Anmerkungen des Großvaters, bei dem Isak seit seinem sechsten Lebensjahr lebte. Und Opa hat keine gute Meinung vom Vater. Was will dieser Mann nun nach so langer Zeit von ihm? ✏️Ein Thriller, der zunächst relativ ruhig beginnt; wir erfahren aus Isaks Leben, seine Mutter und seine Schwester scheinen bei einem Feuer umgekommen zu sein. Ein Junge nannte ihn früher immer "Feuerwehrmann" (so lautet übrigens auch der schwedische Originaltitel). Als dann plötzlich zwischendurch vereinzelte Kapitel kommen, in denen er in Untersuchungshaft ist, wird man natürlich neugierig, was passiert. Auf der Insel beim Vater geht es jedoch um Sightseeing und Essen. Man wartet auf die überfällige Aussprache und (Er-) Klärung. Isak wird von Alpträumen heimgesucht. Vom Reichtum seines Vaters fühlt er sich gleichzeitig angezogen und abgestoßen und lässt sich leicht manipulieren. Manch Verhalten von Isak und seiner Freundin Magge konnte ich nicht nachvollziehen. Die Figuren erschienen mir auch nicht sonderlich sympathisch, insbesondere den Vater empfand ich unangenehm in seiner Art. ❗️Fazit: Für mich persönlich ist dieser Thriller im Vergleich zu “Der Ausflug” deutlich schwächer und auch langatmiger. Mein Verdacht, der sich nach einer Weile auftat, wurde am Ende auch bestätigt. Mich hat er leider nicht wirklich mitgerissen. Vielleicht hätte ich zwischen beiden Bänden mehr Zeit vergehen lassen sollen, dann hätte ich es ggf anders empfunden. "Der Ausflug" war einfach zu gut.

5

Nur einer kennt die Wahrheit

Sehr guter Thriller, zum Schluss ereignet sich ein Twist nach dem anderen. Hat wirklich Spaß gemacht zu lesen.

3

Einer kennt die ganze Wahrheit

Es ist das zweite Buch, das ich von Ulf Kvensler gelesen habe. Das erste hat mich überzeugt, das zweite nun nicht so. Mal davon abgesehen, dass Alkohol eine sehr große Rolle spielt, fand ich die Geschichte zu konstruiert. Besonders das Ende war dann für mich eine Wendung zu viel. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

4

Interessant

Wieder eine interessante Geschichte von dem Autor. Fing langsam an und steigerte sich drastisch zum Schluss.

5

Ein Familiendrama

Eher ein stiller Thriller, anders als erwartet aber sehr spannend, das Ende ist nicht vorher sehbar

2

Ich fand den Ausflug schon nicht besonders gut wollte aber dem Autoren nochmal eine Chance geben. Leider fand ich die Insel noch langweiliger. Klar, man fragt sich wer hier lügt und wer die Wahrheit sagt. Aber besonders mitgerissen hat mich das Buch leider nicht.

3.5

Das war ein wilder Ritt… Die Geschichte hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Der Autor spielt meisterhaft mit der menschlichen Psyche und immer wieder tun sich düstere Abgründe auf. Leider driftet der Autor im letzten Drittel immer wieder in unnötige Szenen ab und meine anfängliche Euphorie musste einem Rausch aus Drogen und Überdruss weichen. Obwohl die Geschichte mich über weite Strecken richtig gut unterhalten hat, bleibt am Ende ein Gefühl der Unzufriedenheit. Schade.

2.5

Eher ein vorhersehbares Familiendrama

Ich habe mich sehr auf das neue Buch des Autoren gefreut, da mich sein Debüt „der Ausflug“ total überzeugen konnte. Der Schreibstil des Autors ist wie in seinem ersten Buch unglaublich gut. Er schreibt so detailverliebt, dass ich dachte, ich bin tatsächlich in Schweden. Durch den leichten und flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten durchgeflogen. Isak und Madde waren gut ausgearbeitet, mir auf den ersten Blick aber total unsympathisch. Die beiden haben sich dann im Laufe des Buches nicht wirklich positiv entwickelt. Leider hat mir im kompletten Buch die Spannung gefehlt und ich habe auf den WOW Effekt gewartet. Die Handlungen waren sehr vorhersehbar. Der Autor ist zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen, ohne diese kenntlich zu machen - hier musste ich immer erst schauen, wo ich gerade bin. Auch war das Buch eher ein Familiendrama und kein Thriller, was ich sehr schade fand.

Eher ein vorhersehbares Familiendrama
5

Keine idyllische Insel-Story...

"In meinem Traum war es Sommer, ich war auf dem Land bei meinem Großvater und badete im See." (Erster Satz) Isak lebt nach einem schweren Schicksalsschlag vor vielen Jahren bei seinem Großvater. Als sich unerwartet sein Vater wieder meldet, nimmt Isak die Einladung ihn zu besuchen mit viel Bedenken an. Gemeinsam mit seiner Freundin Madde reist er zum abgeschiedenen Gotland, in eine fantastische Gegend. Sein Vater ist Künstler, reich... und wird bald sterben. Isak ist skeptisch- sein Vater hat ihn damals verlassen und nun soll alles bestens sein? Nein. Ein manipulativer Familien-Albtraum beginnt... Der Titel ist verwirrend, finde ich. Nachdem ich auch das erste Buch des Autors, "Der Ausflug", gelesen habe, in dem wirklich sehr viel von der Natur beschrieben wird, kommt "Die Insel" gerade nicht mit vielen Insel-Dingen daher. Es spielt zwar am Meer, in einer traumhaften Gegend, aber der Fokus liegt auf der Beziehung zwischen Isak und seinem Vater und ihre Vergangenheit. Dies mag erstmal weniger spektakulär klingen, aber ich fand die unterschwellige Spannung, die sich immer mehr aufbaut, sehr gelungen. Besonders die einzelnen Figuren waren sehr greifbar gezeichnet. Isak mochte ich sehr, auch Madde. Außerdem gab es noch andere interessante Charaktere, allen voran der Vater, der einem immer seltsamer erscheint. Die harmlos beginnende Reise endete natürlich in brisanter Weise, ich fand die Geschichte jedenfalls von Anfang bis zum Schluss durchweg unterhaltsam. Besonders gut gefallen hat mir wieder der Schreibstil des schwedischen Autors. Sehr lebendig, man kann sich alles toll vorstellen, selbst die abgedrehtesten Kunst-Obtjekte, die er beschreibt. Ein packender Thriller, der sich lohnt zu lesen.

5

"Die Insel" ist ein atmosphärischer und düsterer Psychothriller, der Spannung bis zum Schluss verspricht! Der Plot ist genial konstruiert und gut nachvollziehbar. Eine Wendung folgt auf die andere, bis dann alle Puzzleteile an ihren Platz fallen. Der Schreibstil ist feinfühlig, ruhig und bildhaft und versetzt einen sofort in die schöne Kulisse Schwedens. Doch diese Schönheit ist trügerisch... Nach langer Zeit der Funkstille besucht Isak zusammen seinen Vater auf einer abgelegenen Insel. Schon zu Beginn des Buches wird klar: dieses Wiedersehen wird nicht gut ausgehen. Doch für wen genau? Der Besuch auf der Insel wird zu einer Abfolge von Psychospielchen und als Leser:in fragt man sich bis zum Schluss, was real ist und was nicht. Fazit: volle Empfehlung für diese packende, überraschende Story mit faszinierenden Charakteren!

4

4,25⭐

Isak und Madde sind ein glückliches junges Pärchen. Nach einem Jahr Beziehung brechen sie gemeinsam zu einer Reise auf. Isaks Vater hat sich nach jahrelanger Funkstille bei ihm gemeldet und läd die beiden zu sich auf die Insel Gotland ein. Erst wollte Isak nicht,doch Madde konnte ihn letztendlich doch überzeugen. Auf der Insel angekommen,sind die beiden von dem Anwesen seines Vaters begeistert,und so kommt es,dass Isak Dinge tut,die er sonst nicht für möglich gehalten hätte. Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Isak geschildert. Direkt zu Beginn wird deutlich,dass er sich in Untersuchungshaft befindet. Und dort richtet er sich quasi an den Leser und erzählt von den vergangenen Ereignissen. Durch viele kurze Kapitel wird der Lesefluss die gesamte Zeit aufrecht gehalten. Wir erfahren sowohl von seiner Vergangenheit als Kind als auch von den Geschehnissen auf der Insel. Isak war mir als Charakter sympathisch,jedoch habe ich das ein oder andere Mal an seiner Entscheidungsfindung gezweifelt. Der Autor hat die Umgebung so toll beschrieben,dass ich es mir bildlich vorstellen konnte. Es hat richtig Spaß gemacht,eine literarische Rundreise mit den Charakteren zu unternehmen. Ich mochte die Geschichte sehr gerne,wurde gut unterhalten und habe die ganze Zeit mitgefiebert und gehofft,dass sich Isak richtig entscheiden wird. Mit dem Ende bin ich leider nicht so ganz zufrieden,dass wurde für meinen Geschmack alles zu hektisch beendet. Im Vergleich zu "Der Ausflug" hat mir "Die Insel" noch einen Ticken besser gefallen! Leseempfehlung geht raus! Gerade jetzt für die Sommermonate sehr zu empfehlen. ⭐⭐⭐⭐,25 | 5 Sternen

4,25⭐
3

Irgendwie ein seltsames Buch

Ich weiß nicht... irgendwie hatte ich mir mehr versprochen. Das Buch hatte durchaus spannende Momente, aber irgendwie fand ich es überwiegend seltsam. Sympathisch war mir keiner. Der Plottwist am Ende war recht interessant, aber es waren auch viele eklige Szenen dabei. Psychothriller trifft es schon recht gut, allerdings hat die ganze Stimmung ein sehr beklemmendes Gefühl vermittelt. Ich hab mich nicht wohlig gegruselt und mitgerätselt, wie ich das eigentlich bei Thrillern kenne, sondern mich unwohl gefühlt beim Lesen. Ganz schwer zu erklären. Man taucht halt sehr in die Psyche vom Protagonisten ein und dies sehr intensiv... in der Hinsicht hat der Autor echt einen Geniestreich vollbracht. Deswegen gebe ich noch sehr wohlwollende 3 Sterne, obwohl mein subjektives Empfinden eher Richtung 1,5/ 2 Sterne tendiert. Fazit: Sehr intensives Eintauchen in die Psyche eines sehr traumatisierten Menschen, dem schlimme Situationen widerfahren mit einigen Ekelszenen. Muss man mögen.

3

War das nun gut oder nich?

Ehrlich gesagt bin ich total unentschlossen woe ivh das Buch fand. Der Schreibstil war super flüssig und sehr eingängig. Und auch hier waren wie im ersten Teil die Beschreibungen der Natur und Umgebing wieder total gelungen, so dass man sich wirklich alles total gut bildlich vorstellen kann. Leider konnte ich mich mit dem Charakteren nicht wirklich anfreunden. Also sowohl Isak als auch Madde trafen Enscheidungen die ich irgendwie nicht nachvollziehen konnte. Isak scheint keinerlei Selbstvertrauen und Rückrat zu haben, Madde wirkt total egoistisch und die anderen Charaktere sind total flach. Die Stimmung die vermittelt wird ist einerseits irgendwie passend düster und es ist auch in dem sinme irgendwie spannend, weil man halt wissen will wie es ausgeht aber trotzdem hat mir was gefehlt. Es ist irgendwie kein Höhepunkt entstanden und zum Ende hin isz es zwar dramatisch geworden aber eher im traurigen Sinne also das es spannend oder fesselnd gewesen wäre. Dennoch bin ich bis zum Ende dran geblieben und es haz mich auch irgendwie gefesselt. Im Vergleich zum ersten Teil leider viel schwächer aber dennoch auch mal interessant und man kommt zumimdest mal ins nachdenken und überlegt wie man sich an Isaks Stelle entschieden hätte. Im Großen und Ganzen ok aber kein Highlight.

0.5

Nach dem einem für mich fulminant Einstieg des Autors mit „Der Ausflug“, ist dieses Buch leider eine derbe Enttäuschung.

Sehr sehr schade ich hatte mich wirklich auf die Story gefreut, zum einen weil mir der Debütroman des Autor wirklich ausgesprochen gut gefallen hat, zum anderen weil auch die Aufmachung wieder richtig gut war. Leider konnte das Buch und die Story mich diesmal garnicht abholen. Die Protagonist*innen waren mir allesamt so unfassbar unsympathisch und wirklich total daneben. Die Story an sich ein abstruser und völlig spannungslos zusammen gewürfelter Haufen Buchstaben. 😊 Da ich schon Zuviel sinnlose Lebenszeit ins lesen dieses Buches gesteckt habe, halte ich mich hier nun Sehr knapp. Ein Satz mit X… das war wohl Nix. Also nein ich kann absolut keine Leseempfehlung aussprechen, ob der dritte Roman „Die Klippe“ der in diesem Sommer erscheint noch eine Chance von mir bekommt vermag ich noch nicht zu beurteilen.

Nach dem einem für mich fulminant Einstieg des Autors mit „Der Ausflug“, ist dieses Buch leider eine derbe Enttäuschung.
2

Der reinste Fiebertraum 😵‍💫

Nachdem mich "Der Ausflug" von Ulf Kvensler gut unterhalten hat, habe ich mich auf den neuen Thriller des Autors äußerst gefreut. Den Einstieg fand ich besonders gut. Der Inhalt hat mein Interesse geweckt und ich habe den wunderbaren Schreibstil sehr genossen. Danach wurde es aber schnell langatmig, was mich erst aufgrund des guten Schreibstils nicht gestört hat. Irgendwann wurde ich jedoch ungeduldig und habe mir Spannung und Nervenkitzel gewünscht. Außerdem wurde mir nach und nach der Protagonist, den ich Anfangs sehr mochte, immer unsympathischer. Je mehr ich dem Ende näher kam, desto häufiger dachte ich mir: Hä? Was stimmt mit den Charakteren nicht? Also ein sehr seltsames und verwirrendes Geschehen. Parallel liefert das Buch aber auch vereinzelt brutale Momente die sehr bildhaft in Szene gesetzt werden. Diese haben mich enorm erschaudern lassen. In meinem Kopf sind Bilder entstanden, die ich so schnell nicht mehr loswerde 😵 Insgesamt konnte mich "Die Insel" leider nicht abholen. Mit diesem Buch habe ich einen reinen Fiebertraum erlebt, den ich nicht so leicht vergessen werde. Meiner Meinung nach ist das aber auch eine Kunst. Ein Buch zu schreiben, dass einen nicht sehr gut unterhalten hat, aber trotzdem im Gedächtnis bleibt 😃

Der reinste Fiebertraum 😵‍💫
3.5

Feuer, groß groß.

Zu Beginn war ich etwas ratlos, wohin die Reise mit 'Die Insel' überhaupt geht – der Zusammenhang zwischen Titel und Handlung blieb lange unklar. Zwar liest sich das Buch flüssig und stilistisch gewohnt solide, doch über weite Strecken fehlte mir der Spannungsbogen. Es plätscherte dahin, ohne wirkliche Höhepunkte. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf: Eine überraschende Wendung jagt die nächste, und plötzlich kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die finalen 30% haben für mich vieles rausgerissen und dem Ganzen einen versöhnlichen Abschluss gegeben. Trotzdem bleibt 'Die Insel' für mich spürbar hinter Kvenslers Debüt 'Der Ausflug' zurück, das mich insgesamt deutlich mehr überzeugt hat.

4

Kein typischer Thriller, aber trotzdem spannend und eindrucksvoll geschrieben. Die Spannung baut sich langsam auf und Stück für Stück tun sich mehr Abgründe auf. Die Handlung bleibt immer nah beim Protagonisten und taucht tief in sein Seelenleben ein. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich hatte Kino im Kopf.

3.5

Das Buch hat mich nicht mitgenommen. Keine Spannung, mehr Familiendrama als Thriller. Nicht meins!

4.5

Was eine wilde story

Nachdem ich "der Ausflug" gelesen hatte, ging es jetzt also nach Gotland. Schönes setting (war selbst schonmal da) und angenehm flüssiger schreibstil. Die Geschichte fing gut an, sodass man relativ schnell wissen will, welche Familiengeheimnisse sich auftun. Ab etwa der Hälfte hab ich mich dann gefragt ob allen Figuren im Buch endgültig der Helm brennt... Schlussendlich hat es sich dann aber aufgeklärt und ich freue mich, hoffentlich bald wieder etwas von Ulf Kvensler zu lesen.

4

𝗥𝗘𝗭𝗘𝗡𝗦𝗜𝗢𝗡 🏝️ 𝖤𝗂𝗇 𝗃𝗎𝗇𝗀𝖾𝗌 𝖯𝖺𝖺𝗋 𝗋𝖾𝗂𝗌𝗍 𝗇𝖺𝖼𝗁 𝖦𝗈𝗍𝗅𝖺𝗇𝖽, 𝗎𝗆 𝖨𝗌𝖺𝗄𝗌 𝖾𝗇𝗍𝖿𝗋𝖾𝗆𝖽𝖾𝗍𝖾𝗇 𝖵𝖺𝗍𝖾𝗋 𝗓𝗎 𝖻𝖾𝗌𝗎𝖼𝗁𝖾𝗇. 𝖣𝗂𝖾 𝗂𝖽𝗒𝗅𝗅𝗂𝗌𝖼𝗁𝖾 𝖴𝗆𝗀𝖾𝖻𝗎𝗇𝗀 𝗎𝗇𝖽 𝖽𝖺𝗌 𝖾𝗅𝖾𝗀𝖺𝗇𝗍𝖾 𝖠𝗇𝗐𝖾𝗌𝖾𝗇 𝗍ä𝗎𝗌𝖼𝗁𝖾𝗇 𝗃𝖾𝖽𝗈𝖼𝗁 ü𝖻𝖾𝗋 𝖺𝗅𝗍𝖾 𝖥𝖺𝗆𝗂𝗅𝗂𝖾𝗇𝗀𝖾𝗁𝖾𝗂𝗆𝗇𝗂𝗌𝗌𝖾 𝗁𝗂𝗇𝗐𝖾𝗀, 𝖽𝗂𝖾 𝗇𝖺𝖼𝗁 𝗎𝗇𝖽 𝗇𝖺𝖼𝗁 𝖺𝗇𝗌 𝖫𝗂𝖼𝗁𝗍 𝗄𝗈𝗆𝗆𝖾𝗇 𝗎𝗇𝖽 𝗀𝖾𝖿ä𝗁𝗋𝗅𝗂𝖼𝗁𝖾 𝖥𝗈𝗅𝗀𝖾𝗇 𝖿ü𝗋 𝖺𝗅𝗅𝖾 𝖡𝖾𝗍𝖾𝗂𝗅𝗂𝗀𝗍𝖾𝗇 𝗁𝖺𝖻𝖾𝗇. 🅜🅔🅘🅝🅤🅝🅖 Das Buch hat mich vor allem durch seine dichte, fast drückende Atmosphäre gepackt. Die Mischung aus sommerlicher Idylle auf Gotland und dem Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas nicht stimmt, sorgt durchgehend für Spannung. Die Figuren wirken glaubwürdig und vielschichtig – gerade Isak und Madde haben mich mit ihren Unsicherheiten, Zweifeln und Konflikten abgeholt. Auch die Dynamik innerhalb der Familie ist gut ausgearbeitet und treibt die Geschichte spürbar voran. Besonders gelungen fand ich das Setting: Das elegante Anwesen, die Hitze, die Strände – all das erzeugt eine ganz eigene Stimmung, die gleichzeitig schön und unheimlich wirkt. Insgesamt ein packender, atmosphärisch starker Roman, der für mich solide vier Sterne verdient.

1

Habs mehrfach zur Seite gelegt

Ich finde es sehr zäh und ich habe mich wirklich durchgequält. Den Vorgänger mochte ich sehr gerne, aber diese Geschichte hat mich nicht abgeholt. Weil so viele sagten, das Buch ist gut, habe ich durchgezogen. Nee, spart euch die Zeit. Keine Empfehlung von mir. Beschreibung Ein glückliches Paar. Eine unverhoffte Reise. Und die bedrohliche Schönheit Gotlands. Als Isak und Madde die Reise nach Gotland antreten, sind sie voller Zweifel. Wie wird nach Jahren des Schweigens das Wiedersehen mit Isaks Vater verlaufen? Der Vater, vor dessen Unberechenbarkeit Isak immer gewarnt wurde. Doch als das junge Paar auf der Insel ankommt, sind sie überwältigt von der Schönheit, die sie empfängt. Vor allem die makellose Eleganz des väterlichen Anwesens beeindruckt beide sehr – so sehr, dass sie alle Warnungen in den Wind schlagen. Schließlich erwartet sie ein unvergesslicher Sommer. Während die schwüle Luft über Gotland aufsteigt und am Strand Cocktails serviert werden, nehmen die Spannungen in der Gruppe zu. Isak und Madde streiten sich immer häufiger, und lange verschwiegene Geheimnisse der Familie werden ans Tageslicht gebracht. Trotzdem ahnt niemand, welche unheilvollen Folgen die Vergangenheit auf die Zukunft aller Beteiligter wirklich haben wird …

2.5

Leider keine Empfehlung von mir😕

~Dieses Buch war ein bisschen komisch🫠 Ich hatte mich auf einen tollen, schwedischen Psychothriller gefreut, aber dieses Buch ist viel mehr ein Familiendrama. Erst am Ende konnte ich ein bisschen verstehen, warum es als Thriller bezeichnet wird. Ich glaube, mein Problem war, dass ich mich auf etwas ganz anderes eingestellt hatte. Die Geschichte ist nicht schlecht, aber passt meiner Meinung nach, nicht zur Aufmachung des Buches. Es war schon spannend, gruselig und ich habe es ja auch in ein paar Tagen gelesen, aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, habe ich nicht mal verstanden, was mir das Buch sagen will... Die Sachen, bei denen ich mich beim Lesen am meisten gefragt habe, was da die Auflösung ist, wurden gar nicht aufgelöst. Kurzzeitig hatte ich sogar Sorge, das Buch würde ins Übernatürliche abdriften🤭 Leider nichts für mich und auch nicht wirklich eine Empfehlung😕~ Follow me for more content on Instagram: @anna_amalia_reads 🤍

4

Spannend und atmosphärisch "Die Insel" überzeugt mit einer beklemmenden Atmosphäre und menschlichen Abgründen sowie falsche Fährten. Es ist ein packender Thriller voll überraschender Wendungen. Ich habe schon das vorherige Buch des Autors gelesen und finde "die Insel" nochmal um einiges spannender. Der Schreibstil ist packend und die Story bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau.

5

Atmosphärisch und spannend

Worum geht’s? Als kleiner Junge wurde Isak von seinem Vater verlassen. Er wuchs bei seinem Großvater auf und lebt inzwischen glücklich in einer Beziehung mit Madde, der Liebe seines Lebens. Bis sich nach Jahren des Schweigens sein Vater meldet und möchte, dass er ihn besuchen kommt. Meine Meinung: Bereits in dem ersten Buch, das ich von Ulf Kvensler gelesen habe, hat mich fasziniert, wie lebendig er die ganze Szenerie beschreibt. Und auch in „Die Insel – Einer kennt die ganze Wahrheit“ war ich sofort wieder mitten drin in der heißen, stürmischen, dusteren Landschaft Gotlands. Seinen Schreibstil empfand ich hier sogar als noch intensiver. In dem Buch erzählt uns Isak von seinen Erlebnissen. Besonders gut gefällt mir, dass er mich als Leserin immer wieder direkt anspricht; dadurch wirkte alles näher und realer. Isak mochte ich. Er ist das, was man einen guten Kerl nennt. Auch sein Opa Anders ist sympathisch. Madde kam mir irgendwie nie wirklich nahe und seinen Vater konnte ich gar nicht einschätzen. Aber so richtig gruselig war Barbro – still und unheimlich. Was mich besonders fasziniert hat, waren u.a. die Erzählperspektiven. Isak ist ein Guter, und dennoch gibt es immer wieder Kapitel, in denen wir bei ihm im Gefängnis sind. Allein schon dadurch herrscht immer eine Grundspannung, weil ja etwas passiert sein muss. Bloß was? Ansonsten ist der Thriller eher ruhig, aber irgendwie auch nicht. Mir ging das Buch so richtig unter die Haut. Ich habe es in zwei Tagen weggesuchtet. Immer tiefer wurde ich hineingezogen in die Geschehnisse. Perfekt hat der Autor Umgebung und Wetter mit eingebracht und dadurch noch mehr Atmosphäre und Spannung geschaffen. Was anfangs ein erwartungsvolles, eher harmloses Grundkribbeln war, wuchs sich schnell zu unheimlichen Verwicklungen aus. Ging es um Manipulation? Vielleicht. Um Drogen und Kontrollverlust? Auf jeden Fall. Aber auch Alpträume wurden mit eingebracht, die schrecklich real schienen. Oder es auch waren? Das Beste jedoch war der Schluss. So schade, so erschreckend, so grausam und so gruselig. Und immer die Frage: Wie konnte ich das nicht merken?, also aus Sicht der/des Betroffenen. Und Barbro! Absolut gruselig. Außerdem: Ist der Mörder jetzt ein Mörder, ohne ein Mörder zu sein? Was macht das aus einem Menschen? Trotzdem einen Mörder? Wie ich zu dieser Fragestellung komme? Lest das Buch! Von mir eine große Leseempfehlung, mir hat es total gut gefallen mit seinen schönen Szenerien und grausamen Einblicken und ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors! Fazit: Auch in „Die Insel“ erschafft Ulf Kvensler wieder wundervoll schaurig-schöne Szenerien, die die Atmosphäre des Buches unterstreichen und den Unterschied zwischen Gut und Böse, Schön und Grausam noch deutlicher herausstellen. Wir haben Perspektivwechsel, die eine Grundspannung dauerhaft aufrechterhalten. Tolle Charaktere. Grausame Szenen aber auch unvorhersehbare Wendungen und einen echten Knaller am Ende! Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht, besonders die alptraumhaften Darstellungen und Barbro hatten es in sich. 5 Sterne von mir und wenn ich nur an Barbro denke, bekomme ich Gänsehaut!

Atmosphärisch und spannend
4

Vielleicht eher ein Familiendrama statt ein Thriller. Trotzdem fande ich es spannend und sehr gut. Der Vorgänger hat mir aber tatsächlich besser gefallen. Ich würde es weiter empfehlen.

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