Tode, die wir sterben

Tode, die wir sterben

Paperback
3.9152

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Description

Der Mord an einem dreizehnjährigen Jungen in Malmö sorgt landesweit für Schlagzeilen und setzt die Polizei maximal unter Druck. Ein neues Ermittlerduo soll den Mord aufklären – und weitere verhindern …

Bei einem Drive-by-Shooting im Brennpunktviertel Hermodsdal wird ein Teenager erschossen. Polizeiführung und Presse legen sich schnell fest: ein weiterer tragischer Tiefpunkt in den landesweit eskalierenden Drogenbandenkriegen. Der undankbare Fall wird an den frischverwitweten Kommissar Jon Nordh und die strafversetzte nordschwedische Ermittlerin Svea Karhuu delegiert.

Schnell geraten die beiden zwischen die Fronten der brutal geführten Revierkämpfe um schnelles Geld, Macht, Ehre – und Vergeltung. Als der beste Freund des toten Jungen untertaucht, sieht es nach einem Verrat aus. Doch nach einem weiteren Mord überschlagen sich die Ereignisse und das ungleiche Ermittlerpaar muss innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Team zusammenwachsen. Nordh und Karhuu kämpfen dabei nicht nur gegen einen unerbittlichen Gegner, sondern auch mit der Bürde der jeweils eigenen Vergangenheit.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Female Detective
Format
Paperback
Pages
400
Price
17.50 €

Author Description

Roman Voosen, geboren 1973, studierte Kunst und Germanistik auf Lehramt. Nach langen Jahren in Schweden lebt und arbeitet er seit 2026 wieder in Deutschland. Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson sind seit 2013 miteinander verheiratet.

Posts

42
All
3.5

Grundsätzlich kein schlechtes Buch. Die Charaktere sind detailliert beschrieben, der Schreibstil und die Kapitellänge sind perfekt. Der Plot hat mir gut gefallen. Und doch hat mich gestört, dass es zwar ein Ermittlerpaar gibt, aber jeder im ganzen Buch allein handelt. Das ist doch leider sehr unrealistisch.

4

„Dein Teamleiter hat mich über deinen Wunsch in Kenntnis gesetzt.“ Natürlich hatte sein Chef das. Über die wüsten Beschimpfungen wahrscheinlich auch. Sie entfaltete die Hände und nahm eine offene Körperhaltung ein. Lernte man so etwas auf Fortbildungen für Führungskräfte? Oder war sie ein Naturtalent? (Zitat aus dem Buch Tode, die wir sterben, auf Seite 10)

Ein Teenager wird erschossen. Polizeiführung & Presse legen sich schnell fest. Eskalierende Drogenbandenkriege. Ein undankbarer Fall wird an den frisch verwitweten Kommissar Jon Nordh & an die Strafversetzte Ermittlerin Svea Karhuu delegiert. Was haben wir da für einen spannenden Auftaktreihe. Viel Politik, viel Rassismus & Drogenbandenkriege, die es echt in sich hat. Kann sich das alles zusammen fügen oder muss alles einzeln angeschaut werden… oder fliesst alles doch noch zusammen… Jon & Svea bringen echt viel Gepäck von der Vergangenheit mit. Mit Jon hatte ich am Anfang noch meine Mühe & braucht Zeit, mit ihm warm zu werden… er hat eine sehr spezielle Art & eigentlich liebe ich die speziellen Charaktere….mit der Zeit öffnete er sich & man bekommt eine spannende Persönlichkeit zusehen… Svea, konnte man gleich von Anfang an spüren & ihre kämpferische Persönlichkeit ist präsent….. die Vergangenheit von den beiden & das dazugehörige Gepäck wird langsam geöffnet & wir werden bestimmt in den nächsten Bänder, nach & nach mehr erfahren & verarbeiten & was das ganze natürlich auch spannend macht… Ein ungleiches Team, was spannend zu lesen ist, wie sie langsam Stück für Stück, ein Team bilden & Vertrauen, der einen Weg dazu braucht… „Manchmal waren Worte eben doch mehr als Worte. Sie waren Waffen, verletzender als Tritte und Schläge.“ (Zitat aus Tode, die wir sterben, auf Seite 19) Fazit Dieses Buch liest sich nicht schnell, sondern braucht Zeit & gibt uns auch viel zum Nachdenken. Die vielen Namen waren manchmal auch nicht ganz einfach, richtig zuzuordnen & wo gehört wer zu wem 🙈 …. Teils Wiederholung, waren zwischendurch mühsam & doch wurde es nie langweilig & bietet sehr viel Raum zum spekulieren…. Ein toller Reihenauftakt, welche ich sehr gerne empfehlen kann & ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht ..

4

Auftakt einer Krimi-Reihe die wirklich viel versprechend ist.

Das Ermittlerduo ist Jon Nordh, ein alleinerziehende Vater und die nach Malmö zwangsversetzte Svea Karhuu. Man lernt neben den Kriminalfall auch das Privatleben der beiden . Dennoch ist der Kriminalfall spannend aufgebaut. Diese Reihe werde ich auf jeden Fall fortsetzen.

4

Ein gelungener Thriller mit skandinavischen Setting. Jon Nord, frisch verwitweter Vater, und Svea Karhuu, nach einem misslungenen Polizeieinsatz strafversetzt, ermitteln erstmalig gemeinsam im Fall des ermordeten 13jährigen Jungen. War sein Tod Zufall, Bandenkriminalität oder etwas anderes? Was die Ermittler dann aufdecken, zeigt eine komplexe Geschichte von Gewalt, Gier, Hass. Mir hat die Einführung der Ermittler sehr gefallen. Authentisch in Schmerz, Selbstzweifeln mit dem Anspruch allem gerecht zu werden tragen beide ihr schweres privates Päckchen mit sich und suchen nach Möglichkeiten ihr Leben auf die Reihe zu bekommen und in der Ermittlung voranzukommen. Der Schreibstil ist mitreißend und flüssig. Situationen werden bildhaft und anschaulich beschrieben. Dialogen kann man gut folgen. Die Spannung ist durchgängig hoch mit kleinen Atempausen. Man braucht am Anfang etwas, bis man sich in die Situationen hineinfühlt und die Protagonisten kennen lernt, aber es lohnt sich. Ein gelungener Reihenauftakt.

5

Jon Nordh, Kriminalkommissar und Svea Karhuu, eine verdeckte Ermittlerin, bekommen den Auftrag den Mord an einem Jungen zu lösen, der erschossen wurde. Schnell steht sich raus, dass der Junge ein Zufall Opfer ist und es Clankriminalität sein könnte. Ein Russe hat bei dem Attentat zwei andere Jungen aus dem Milieu gerettet. Nachdem weitere Morde passieren, stellt sich die Frage, wer wirklich hinter all dem steckt. Und was der Russe damit zu tun? Ein toller Auftakt Thriller. Es hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten Teile.

4.5

Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Zwangsprostitution ist ein schwerwiegendes Thema und wir wissen, dass diese Verbrechen täglich verübt werden. Kurzweilig ist darüber berichtet worden, nachdem junge Frauen aus der Ukraine in anderen Ländern Schutz gesucht haben. Doch so schnell, wie dieses Thema angesprochen wurde, so schnell ist dieses auch wieder aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Wieso ist das so? Das Thema ist nach wie vor präsent und wir sollten das Ausmaß nicht unterschätzen. Gang-Gewalt ist schon seit vielen Jahren ein riesiges Thema. In vielen Ländern ist dies ein Problem, was einfach nicht in den Griff zu bekommen ist. Dies ist die öffentliche Wahrnehmung. Doch es gibt immer wieder Polizistinnen und Polizisten, die täglich alles geben, damit unser Leben sicherer wird. Wieso werden aber Flüchtlinge mit Samthandschuhen angefasst? Wer Straftaten begeht, sollte auch nach der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden, wenn er zum Dauergast im Gerichtssaal wird. Ein Teil dieser Straftäter gibt den jeweiligen Ländern die Schuld, dass sie nicht integriert sind. Dies ist eine Problematik, die nicht als Ausrede gelten darf. Viele Flüchtlinge flüchten vor den Gegebenheiten vor Ort und wollen aber diese Gegebenheiten in den sicheren Ländern ausleben. Eine Frau ist weniger wert und hat nicht das Recht, einem Mann etwas beizubringen. Da stehen wir vor einem riesigen Problem. Denn diese Leute müssen endlich verstehen, dass die Kulturen in den Ländern, in denen sie Schutz einfordern, andere sind. Jeder, der in anderen Ländern Schutz sucht und findet, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er sich der Kultur im Land anpassen muss und nicht das Land an ihn und seine Kultur. Wir alle müssten die jeweilige Landessprache lernen und dies ist die erste wichtige Voraussetzung für eine Integration. Schließlich läuft alles über eine vernünftige und respektvolle Kommunikation und dabei ist es egal, ob wir mit einer Frau oder einem Mann sprechen. Wie soll es all den Polizistinnen und Polizisten gehen, die täglich ihre Arbeit machen, aber ebenfalls nicht respektiert werden, weil die Täter entweder nach kurzer Zeit auf freiem Fuß sind oder die Strafen für jeweilige Verbrechen unerträglich niedrig sind. So demotivierst du jeden, der die Bevölkerung schützen möchte. Solange die Gangs der Meinung sind, dass sich Verbrechen lohnt und der Staat nicht mit voller Härte durchgreift, wird sich nichts ändern. Es darf niemals ein Staat vor Menschen kleinbeigeben, die das öffentliche Leben gefährden. Der Lese_Rolli

4

Wieder sehr gut recherchiert. Die neuen Ermittler bieten genug Material für weitere Bücher. Der Fall war interessant, es war aber nicht getrieben spannend.

4.5

Für skandinavische Thriller bin ich ja eigentlich immer zu haben, daher habe ich mich sehr über die neue Reihe gefreut. Beide Autoren kannte ich vorher nicht, werde ich mich aber mit Sicherheit mal merken. Schon mal vorweg, der Auftakt konnte mich durchaus überzeugen. Wie bei neuen Reihen üblich werden erstmal die Protagonisten etwas näher beschrieben. Beide Hauptcharaktere gefielen mit hierbei sehr gut. Sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, mit Ecken und Kanten, die privat zusätzlich noch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Ich bin sehr neugierig darauf in Zukunft etwas mehr über die beiden zu erfahren. Die Geschichte an sich hatte für mich zwischendurch ein paar Längen, das hielt sich aber noch im Rahmen. Ich mag es immer wenn viele verschiedene Themen angesprochen werden. Das war hier absolut der Fall. Dazu hatte das Buch noch einen Bezug zur Aktualität. Für mich ein guter Auftakt einer Reihe die ich gerne weiterverfolgen werde.

5

Meinung: Skandinavische Thriller und Krimis gehören schon lange zu meinen Favoriten, da sie oft eine besondere, düstere Atmosphäre schaffen. Deshalb musste ich dieses Buch einfach lesen. Es ist ein vielversprechender Auftakt einer neuen Reihe um das Ermittlerduo Svea Karhu und Jon Nordh. Ein 13-jähriger Junge wird in Malmö kaltblütig erschossen. Für Svea und Jon beginnt damit nicht nur die Aufklärung des Falls, sondern auch der Prozess des gegenseitigen Kennenlernens und Vertrauensaufbaus. Obwohl sie nun gemeinsam ermitteln, könnten ihre Persönlichkeiten und Hintergründe kaum unterschiedlicher sein. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und Svea und Jon habe ich sofort ins Herz geschlossen. Beide tragen eine tragische Vergangenheit mit sich und müssen damit umgehen. Der Schreibstil des Autorenduos ist angenehm leicht und zugleich fesselnd. Die Handlung wird mit vielen überraschenden Wendungen erzählt. Besonders gefallen haben mir die kurzen Kapitel, die das Tempo hochhalten und es schwer machen, das Buch aus der Hand zu legen. Es gibt keinen Moment, in dem die Spannung nachlässt – immer wieder werden neue Erkenntnisse und unvorhersehbare Entwicklungen präsentiert. Diese überraschenden Wendungen sind gekonnt inszeniert, sodass nichts konstruiert wirkt. Im Gegenteil: Die Auflösung ist so geschickt eingefädelt, dass sie mich völlig überrascht hat. Absolute Leseempfehlung. Der erste Fall ist ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Nun heißt es, sehnsüchtig auf die Fortsetzung zu warten.

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5

Richtig spannend 👀 (Aber auch brutal)

Ein neues Ermittlerduo, Svea Karhuun und Jon Nordh, sollen sich um den Mord an einem dreizehnjährigen Jungen kümmern. Dieser wurde vor einer Pizzeria erschossen, es gab auch noch zwei Verletzte. Es "riecht" nach Gangkonflikt. Sie nehmen die Ermittlungen auf und es dauert nicht lange, bis ein weiterer Mord geschieht. Hängen diese wohlmöglich zusammen? An den Tatorten wird immer wieder ein Rollerfahrer gesichtet. Doch wo versteckt er sich. Und was verheimlicht der Zeuge Okimar? Als wäre dies nicht schon genug, müssen die beiden Ermittler mit ihrer Vergangenheit "kämpfen", was nicht einfach ist. Können sie die Morde rechtzeitig aufklären, bevor ein weiterer geschieht? Wow, was für ein spannendes Buch. Es passiert hier soviel, aber es ist auch brutal. Konnte es gar nicht weglegen. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich, so dass es auf keinen Fall langweilig wurde. Mir hat es richtig gut gefallen.

Richtig spannend 👀
(Aber auch brutal)
5

Der Auftakt einer neuen Reihe des schwedisch-deutschen Autorenduos hat mir sehr gut gefallen. Svea Karhuu wurde aus Stockholm nach Malmö versetzt, nachdem sie in Notwehr einen Polizisten erschossen hatte. Jon Nordh ist alleinerziehender Vater, seine Frau ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, gemeinsam mit Jons bestem Freund, mit dem sie ein Verhältnis hatte. Jon und Svea ermitteln im Fall des 13jährigen Rashid, der vor einer Pizzeria erschossen wurde. Spannende Ermittlungen im Umfeld von Migranten und Exil-Russen mit einem unvorhersehbaren Ende.

4

Toller Krimiauftakt! 🇸🇪

🇸🇪 Darum geht’s: In Malmö wird ein dreizehnjähriger Junge in einem Problemviertel erschossen. Die Presse stürzt sich auf den Fall und macht ihn als aktuellen Höhepunkt eines sich zuspitzenden Bandenkrieges aus. Ein brisantes Thema. Da kommt das neu zusammengestellte Ermittlerduo Jon Nordh und Svea Karhuu ins Spiel. Die beiden sollen den Fall schnell aufklären. Schwierig, denn beide haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Als sie tiefer in die Ermittlungen eintauchen, müssen sie feststellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Und unversehens befinden sie sich selbst in Gefahr. Können sie diesen verzwickten Fall klären? 🇸🇪 Meine Eindrücke: Ein toller neuer Reihenauftakt! Der Fall, der hier präsentiert wird, ist topaktuell. Es geht um Bandenkriminalität, Rassismus und gesellschaftliche und politische Probleme. Diese werden hier wirklich gut beschrieben. Wie die beiden Ermittler an den Fall herangehen, war richtig stark, aber an der ein oder anderen Stelle unlogisch, oder sagen wir lieber unüberlegt. Sie bringen sich teilweise selbst in Gefahr. Aber was tut man nicht alles als guter Ermittler? Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, das Duo bei ihrer Arbeit zu begleiten. Und auch das Ende ist gut gelungen. Was ich nicht gebraucht hätte, waren die privaten Probleme der Ermittler. Der Background war super ausgearbeitet, keine Frage. Und es ist auch interessant zu lesen, wie sie mit ihren Problemen umgehen und diese mehr oder weniger bewältigen. Aber das ist so Standard in den meisten Kriminalromanen. Ich hätte mir mal Ermittler gewünscht, bei denen nicht private Probleme, sondern positive Dinge fokussiert werden, z. B. weil sie brillant arbeiten oder eine besondere Sozialkompetenz haben. Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten. Die Geschichte liest sich recht schnell, vielleicht auch wegen der relativ kurzen Kapitel. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Toller Krimiauftakt! 🇸🇪
4

Spannender Fall, schwieriger Ermittler

Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und ich habe auch einen guten Einstieg in das Buch gefunden. Jon Nordh, der seine Frau und seinen Kollegen und besten Freund bei einem Autounfall verliert, setzt alles daran diesen Fall aufzuklären. Zusammen mit der ehemaligen Undercover-Ermittlerin Svea Karhuu will er einen Mord im Gangmilieu aufklären, um Zugang zu den Ermittlungsergebnissen der Ermittlung um seine Frau zu erhalten. Dass ihn dieser tragische Tod ziemlich mitgenommen hat, ist nachvollziehbar. Aber einige seiner Handlungen konnte ich trotzdem nicht nachvollziehen. Und ich hatte so meine Probleme mit ihm. Da konnte ich Svea sehr gut verstehen und sie fand ich auch wesentlich sympathischer. Zum Ende hin wurde es besser und auch der Fall wurde zum Ende hin ziemlich spannend, wenn er zu Beginn auch nur schleppend anlief, durch die häufigen privaten Schauplätze. Da es der erste Fall der beiden war, denke ich, dass es stellenweise notwendig war den privaten Umständen der beiden etwas mehr Raum zu geben und bin gespannt, wie sich der zweite Fall der beiden entwickeln wird.

5

Wieder ein ganz starker Beginn einer Serie über ein schwedischen Ermittlungspaar.

3.5

Ich hab mich echt ein wenig schwer getan am Anfang. Die Vergangenheit und die Probleme, der beiden Polizisten stehen anfangs stark im Fokus. Ich fand es sehr negativ und laut und an manchen Stellen einfach zu rabiat. Ab der Hälfte stand dann der Fall mehr in Vordergrund und ich wurde reingezogen. Für die zweite Hälfte würde ich sogar 4 Sterne vergeben. Insgesamt war es mir etwas zu politisch. Aber dem zweiten Teil gebe ich auf alle Fälle eine Chance.

4

Sie ist eine 4 von 5 Der Auftakt einer neuen Schwedischen Krimi Reihe. Also als erstes mal zu den zwei Ermittlern, diese werden uns sicherlich noch in den weiteren Teilen begleiten. Da haben wir auf der einen Seite unsern Herrn Jon Nordh, der hat durch einen Starken Schicksalsschlag sein fast komplettes Leben verloren. Jz muss er mithilfe seiner Schwiegermutter, versuchen sein Leben, seine Kinder und seinen Job im Gleichgewicht zu halten. Auf der Anderen Seite gibt es Frau Svea Karhuu, ihr Hintergrund wird hier im Ersten Band ein wenig angeschnitten und man erfährt auch Wieso sie von Stockholm nach Malmö versetzt wurde. Ich fand jedoch das man von Jon mehr mitbekommen hat und man dort auch mehr seine Gefühle nachvollziehen kann. Die Handlung ist spannend geschrieben und man hat echt bis zum Ende hin keine Wirkliche Ahnung wer der Killer sein könnte. Die Handlung ist verworren und man entdeckt immer wieder neue Details die Später wichtig werden, wodurch am Ende der Fall gelöst werden kann. Das Ende ist gut aufgelöst und was die Motivation ist fand ich sehr gut ausgewählt. Insgesamt war es ein guter Krimi. Was ich mir gewünscht hätte wäre evtl ein Epilog wo man das Schicksal von Ti erläutert. Das steht ja am Ende offen da und ich bin ein wenig verwirrt ob man sich jz selbst seinen Teil denken soll oder ob es im nächsten Teil weitergeht damit.

3.5

Ein neues schwedisches Ermittlerduo - der gebrochene Polizist Nordh und die etwas exotische Undercover-Ermittlerin Karhuu

Sie wurde strafversetzt und er erholt sich nach dem Tod seiner Frau. Nun ist aber ihre Zusammenarbeit gefordert, denn in Malmö wird ein Kind ermordet. Mitten im Gangrevier. Die Spuren aber vermitteln bei näherem Hinsehen ein völlig anderes Bild, hat es wirklich mit der Auseinandersetzung zwischen den Gangs zu tun? Spannender Thriller, der nach und nach die wahren Motive und Hintergründe aufdeckt und so Schritt für Schritt der Lösung näher kommt. Gekennzeichnet von ihren privaten Niederlagen rauft sich das neue Ermittlerduo zusammen und kann so am Ende einen beachtlichen Erfolg verbuchen. Nie wurde es in diesem Buch langweilig, immer auf Spannung, gerade auf den letzten 100 Seiten verflogen die Seiten nur so. Und am Ende zeigt sich Wiederwahl, dass Freundschaft und Zusammenhalt wichtig sind, auch wenn der Ausgang manchmal tragisch ist! Ich bin definitiv neugierig auf den nächsten Fall und auf die Weiterentwicklung der Hauptpersonen.

5

Wow, ich habe zwei für mich neue Krimiautoren entdeckt! Die Handlung nimmt sehr schnell Fahrt auf, die Spannung bleibt konstant hoch, bis zum grandiosen Finale haben mich die Autoren auf eine falsche Fährte geschickt. Die beiden Ermittler*in werden gut beschrieben und habe beide ein Päckchen zu tragen. Starker Auftakt mit einem aktuellen Thema!

4

Ein spannender und komplexer Fall für das neue Ermittlerteam aus Malmö

In Malmö wird ein dreizehnjähriger Junge in einem Problemviertel ermordet. Der frisch verwitwete Kommissar Jan Nordh und die strafversetzte Ermittlerin Svea Karhuu nehmen die Ermittlungen auf und geraten dabei selbst in Gefahr. Was zunächst nur nach brutalen Revierkämpfe aussieht, entpuppt sich als ein Fall mit politischen Folgen. Das Autoren-Duo legt mit diesem Auftakt einer neuen Krimireihe einen überzeugenden Start hin. Der erste Fall des ungleichen Ermittlerduos Karhuu und Nordh bietet fesselnde Unterhaltung. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, und die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Nordh und Karhuu erzählt. Besonders gelungen sind die kursiv hervorgehobenen Kapitel, die aus der Sicht des Jungen Taqi geschildert werden, dessen Freund erschossen wurde. Diese Einblicke in seine Hintergrundgeschichte haben mir besonders gut gefallen. Das Privatleben der beiden Ermittler nimmt in diesem Kriminalroman viel Raum ein, was mich jedoch nicht gestört hat. Beide haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Jan Nordh trauert immer noch um seine verstorbene Frau und hat ihren plötzlichen Tod nicht verarbeitet. Seine spezielle Art ist etwas gewöhnungsbedürftig. Svea Karhuu hingegen wirkt sympathischer und ist eine selbstbewusste Frau. Ein beruflicher Einsatz in der Vergangenheit lastet noch schwer auf ihr. Die Story ist vielschichtig und schwer durchschaubar. Es geht um Migrationshintergründe, Drogen und politische Themen. Besonders gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse. Allerdings wird die Spannung nicht durchgehend hoch gehalten. Trotzdem kann ich diesen Kriminalroman empfehlen. Ein spannender und komplexer Fall für das neue Ermittlerteam aus Malmö.

Ein spannender und komplexer Fall für das neue Ermittlerteam aus Malmö
3

An sich war die Geschichte gut. Für meinen Geschmack war das Buch aber zu ausführlich und die seitenlangen Erzählungen, gefühlt ohne Punkt und Komma, zu langatmig und in keinem Bezug zur Handlung. Ich werde diese Buchreihe nicht weiterlesen.

4

Hinein in die warmen Klamotten, es ging mal wieder nach Skandinavien, genauer gesagt nach Schweden. Eine neue Reihe wartet darauf, erkundet zu werden. Skandinavische Bücher sind generell auf den ersten Blick immer schwierig, weil sie mir oft zu ruhig und unspektakulär sind. Aber ein zweiter Blick, lohnt sich doch immer wieder. Ruhiger als gewohnt wurde es auch hier, aber keines Wegs typische skandinavisch. Der Fall ist Top aktuell und an sich interessant. Wie ich von der Ausgangssituation zum Ende gekommen bin, ist mir zwar selbst nicht ganz klar. Aber ich fand es gut und vor allem spannend. Das Neu zusammengewürfelte Duo mochte ich sehr gern, wie eigentlich immer haben beide ihr eigenes Päckchen zu tragen. Die privaten Storys, die immer mal wieder angekratzt werden, fand ich gut gewählt und bin gespannt wie sie das noch entwickeln wird. Parallel verfolgt man noch die Zeit vor der Tat, des Opfers mit seinem Buddy „Taqi“. Auch eine richtig gute Geschichte, die verdeutlicht wie man relativ leicht, in etwas rein rutschen kann. Erzählt wurde die Geschichte wunderbar mit vielen kleinen Kapiteln so wie es sein muss. Ab und zu zog es sich ein wenig, aber das hielt sich komplett im Rahmen. Ich wusste nicht so wirklich was mich hier erwartet und bin auch dementsprechend ohne jegliche Erwartungen an die Sache ran gegangen und wurde positiv überrascht. Ist doch auch mal schön. Die Reihe wird jedenfalls weiter verfolgt.

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3

Mehr Politik als Gangkriminalität

Puh, das war wirklich keine leichte Kost. Wer einen Krimi für einen entspannten Sonntag Nachmittag erwartet ist hier auf jeden Fall an der falschen Stelle. Hier muss man wirklich bei jeder Seite und jeder Zeile aufpassen, sich die Namen der verschiedensten Personen merken und immer mitdenken. Für meinen Geschmack war es dann auch viel zu politisch. Da ich hier nicht spoilern möchte kann ich nicht besonders ins Detail gehen. Die letzten 100 Seiten waren für mich aber wirklich deutlich zu politisch. Einerseits fand ich es wirklich gut dass sich der Krimi in der heutigen Zeit und in der heutigen Welt abgespielt, bzw eingebettet hat, andererseits ging es mir einfach zu lange um die Geheimdienste, Wistleblower und allgemein Politik. Anhand den Klappentextes und auch der Leseprobe hatte ich auch eher einen Kriminalfall mit Schwerpunkt Gangkriminalität erwartet und keinen Politikthriller. Dadurch hat es sich für mich teilweise auch wirklich gezogen und ich musste manche Passagen öfters lesen. Da die Namen der verschiedenen Personen auch nicht die einfachsten waren, war es nicht immer einfach der Story zu folgen. Was ich hingegen wirklich sehr gut fand, war der Anfang. Hier gab es ein Kapitel zur Vorgeschichte von Komissar Jon Nordh und ein weiteres Kapitel zur Vorgeschichte von Svea Karhuu. So hat man die beiden Hauptprotagonisten direkt gut kennengelernt und konnte manche Entscheidungen und Beweggründe wirklich gut nachvollziehen. Die beiden als Duo finde ich auch wirklich interessant und gut. Sollte es einen weiteren Teil mit einem anderen Thema geben, würde ich diesen auch lesen. Sollte es hingegen wieder politisch werden, wäre das auf keinen Fall nochmal etwas für mich. Den Schreibstil der beiden Autoren fand ich gut zu lesen. Einzig die Namen der vielen Personen hätten für mich Verständis etwas einfacher sein dürfen.

4

Meinung: Das Duo Voosen/Danielsson hat ja bereits eine Reihe herausgegeben (Forss/Nyström). Die habe ich sehr gemocht, also freute ich mich sehr auf den Auftakt einer neuen Reihe. Das neu zusammengesetzte Team Jon Nordh und Svea Karhuu tragen beide eine Menge persönliches Gepäck und eigentlich habe ich dagegen eine Abneigung, doch hier wirkte es insgesamt stimmig. Die beiden sind sehr unterschiedlich und müssen sich erst zusammenraufen. Der Fall spielt erstmal im Bandenmilieu, nimmt dann so langsam an Fahrt auf, es gibt einige Wendungen und es wird zunehmend politischer und auch komplexer. Wer sowas mag, kommt hier definitiv auf seine Kosten.

4

Was ist schlimmer, dieser sich komplex entwickelnde Fall, oder die realen Grundlagen, auf denen er fußt? Dramatisch, traurig, beklemmend und unfassbar geht es im Thriller zu. Garniert mit einem Ermittlerduo, das mit intensiven persönlichen Baustellen zu kämpfen hat..alles in allem etwas too much für mich, aber dennoch packend und lesenswert.

4.5

Gelungener Auftakt! Spannend, aktuell - die Spannungskurve stetig steigend! Zum Weiterempfehlen.

4

Ein neues Ermittlerduo mit einem tollen Auftakt! Fesselnd und topaktuell!

Ein neues Ermittlerduo ermittelt in Malmö, Schweden. Die beiden, Jon Nordh und Seva Karhuu bilden ein neues Duo um frischem Wind in die Ermittlungen zu bringen und weil die Polizei ein bisschen hilflos dasteht. Beide lernen sich dadurch kennen und wir können dieses kennen lernen sehr authentisch mitverfolgen. Das sozusagen parallele Erzählstränge darstellen und sogar über das Buch hinüber weg gehen. Der Fall hat es auch gerade in sich. Ein dreizehnjähriger wurde bei einer Schießerei getötet. Das brachte dazu, dass die Polizei handeln muss. Insgesamt ein toller Schreibstil, sehr gut herausgearbeitet Charaktere und eine hochaktuelle und politische Angelegenheit, die sehr authentisch ist. Fazit: Ich muss unbedingt wissen wie es mit den Beiden weitergeht und freue mich auf den nächsten Fall von Nordh & Karhuu. Sehr lesenswert!

5

Spannung bis zum Sch(l)uss

Ein Mord an einem dreizehnjährigen Jungen in Malmö. Dafür verantwortlich: die vorherrschenden Gangs der Stadt. Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Ein neues Ermittlerduo mit neuen Methoden, welches den Mord aufklären soll. Der Krimi ist politisch aktuell und lebt von vielen verschiedenen Personen und Handlungssträngen, die aber nicht zu verworren sind. Aber durch diese und die kurzen Kapitel wird die Spannung bis zum Schluss konstant hochgehalten und man möchte wissen, wie es weitergeht und schnell weiterlesen. Das Ermittlerduo, Jon Nordh und Svea Karhuu, lebt von seinen Eigenheiten und den persönlichen Hintergrundgeschichten. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet, allerdings steht der Mord im Vordergrund und man verliert sich nicht in unwichtigen Details. Für mich ein super gelungener Krimi, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht. Denn eines steht fest, so kann man das Ende nicht stehen lassen.😉

4

Tode die wir sterben" ist der Auftaktband einer neuen Reihe rund um Kommissarin Svea Karhuu und Kommissar Jon Nordh. Es ist der erste Fall den die beiden zusammen bearbeiten, da Svea frisch aus Stockholm in Malmö eingetroffen ist. Die beiden bekommen es nicht nur mit einem wirklich kniffligen Fall zu tun, sondern haben jeder auch noch ein ordentliches Päckchen an privaten Sorgen zu schultern. Beide sind interessante Charakter die mit jeder Menge klarkommen müssen, so ganz warm geworden bin ich mit beiden aber nicht. Aber zum Glück muss man ja nicht jeden Charakter mögen um das Buch gut zu finden... und das fand ich definitiv sehr gut. Alles beginnt mit einem Anschlag im Gangmilieu, bei dem ein unschuldiges Kind uns Leben kommt. Nach und nach gibt es aber immer mehr Verwicklungen so dass man sich irgendwann fragt, ob das alles wirklich noch mit den Gangs der Stadt zu tun hat. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten von Jon und Svea erzählt, so dass man beide ein wenig besser kennenlernen kann. Das Buch ist von Anfang an spannend, und ich wurde beim Lesen immer wieder auf eine falsche Fährte gelenkt, was mir sehr gut gefallen hat. Ich empfehle das Buch gerne weiter und freue mich jetzt schon darauf, den zweiten Teil der Reihe zu lesen.

3.5

Bin leider etwas enttäuscht. Zieht sich, langweilig. Das Ende konnte es nochmal etwas rumreißen, da kam endlich etwas Spannung auf.

3

Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen

Inhalt: Nach dem Unfalltod seiner Frau, die aus unerklärlichen Gründen mit seinem besten Freund und Partner zusammen in dem Unfallwagen saß, hat Jon Nordh sehr mit sich selbst zu kämpfen. Die ungeklärten Fragen zerreißen ihn innerlich. Nach einer Auszeit wird ihm ein grausamer Fall zugeteilt. Bei einer Schießerei vor einer Pizzeria und Malmö wird ein dreizehnjähriger Junge tödlich getroffen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin Svea Karuhuu soll Nordh den Fall schnellstmöglich aufklären. Die Spuren führen die beiden zu zwei verfeindetet Banden, die in dem Problemviertel regieren. Doch wer sollte bei diesem Drive-by-Shooting wirklich sterben? Schnell geraten die beiden zwischen die Fronten der Banden und Svea erfährt am eigenen Leib, wie Brutal die Banden vorgehen. Als dann auch noch der beste Freund des Opfers untertaucht, versuchen Svea und Jon ihn schnellstmöglich zu finden. Hat er die Täter etwa erkannt und bangt um sein Leben? Meinung: Das Cover ist sehr passend in den schwedischen Farben gehalten, was ich ausgesprochen ansprechend finde. In das Buch bin ich leider eher schleppend gekommen. Ich musste mich erst an den Schreibstil des Autoren-Duos gewöhnen. Allerdings bin ich auch weder mit Svea, noch mit Jon wirklich warm geworden. Die beiden waren mir bedauerlicherweise unsympathisch. Auch die Verläufe von Jons Privatleben fand ich teilweise etwas störend und haben mich vollkommen aus den Ermittlungen gerissen. Für Spannung war während der Ermittlungen aber stetig gesorgt. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Insgesamt fand ich diesen Thriller ganz in Ordnung, jedoch hat mir das gewisse Etwas gefehlt.

Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen
5

Gnadenlos spannend. Facettenreiche Handlung , ein neues kluges agierendes Ermittler Team mit Ecken und Kanten. Toller Auftakt einer neuen Reihe

4

Topaktueller Krimireihenauftakt

Da ich beim Durchstöbern der Neuerscheinungen auf „Schwüre, die wir brechen“ des Autorenduos Voosen/Danielsson gestoßen bin, wollte ich vorher den Reihenauftakt zur skandinavischen Krimireihe lesen, bevor ich mich auf Band 2 stürze. Deshalb zog „Tode, die wir sterben“ von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, bei mir ein. Kurz zur Handlung: Ein dreizehnjähriger Junge mit Immigrationshintergrund aus einem Brennpunktviertel wird auf offener Straße aus einem Auto heraus erschossen. Alle gehen vom traurigen Höhepunkt in der Gewalteskalation zweier verfeindeter Gangs aus. Dies setzt die Polizei unter Druck, und ein neues Ermittlerduo wird eingesetzt, um den Fall zu lösen. Kommissar Jon Nordh, der nach dem Tod seiner Frau immer noch schwer traumatisiert ist, und Svea Karhuu, die nach einem verpatzten Einsatz von Stockholm nach Malmö beordert wird. Meine Meinung: Die Autoren zeichnen ein Ermittlerduo mit Ecken und Kanten und werfen mich ohne Umschweife direkt in die Story. Dabei untermalen sie das düstere Setting eines Brennpunktviertels und geben diesem Thriller genau das richtige Ambiente. Die beiden Ermittler haben jeder ihr eigenes Päckchen zu tragen. Dieser Umstand verleiht den beiden zusätzliche Tiefe, und ich konnte ihre Gefühls- und Gedankenwelt verstehen. Der Fall ist klug und topaktuell konstruiert. Auch wenn das Erzähltempo, wie bei skandinavischen Krimis üblich, eher langsamer ist, flaute für mich der Spannungsbogen zu keinem Zeitpunkt ab. Oft führten mich die Autoren auf so manche falsche Fährte. Die Lösung des Falles war topaktuell und leider auch real. Für mich war „Tode, die wir sterben“ ein spannendes Lesevergnügen, und ich folgte dem ungleichen Ermittlerduo atemlos durch diesen fesselnden Fall. Ein klitzekleines Bisschen hat mich gestört, dass der Zusammenhang zwischen den Anschlägen und den Tätern nicht noch genauer herausgearbeitet wurde. Doch darauf möchte ich nicht eingehen, da ich hierfür spoilern müsste. Bei mir wird „Schwüre, die wir brechen“ definitiv einziehen, denn ich will mehr von diesen beiden Ermittlern. 4 von 5 Sternen.

Topaktueller Krimireihenauftakt
5

Als ich im August den Krimi "Tode, die wir sterben" vom Autorenduo Voosen & Danielsson in die Hand nahm, war mir nicht wirklich bewusst, dass mich dieser Schwedenkrimi so in den Bann ziehen würde. Die Autoren haben es tatsächlich geschafft, eine recht fesselnde und atmosphärische Geschichte zu erschaffen, die mich von der ersten Seite an packte. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr gut aufgebaut worden. Im schwedischen Malmö wird ein 13jähriger Junge ermordet aufgefunden und schon bald wird klar, das es wohl eine Abrechnung im Gangmilieu sein könnte. Die Spannung wird mit Seite um Seite gesteigert, und immer wieder gab es Wendungen, die mich überrascht haben. Jede der Szenen fühlt sich für mich authentisch an und hat mich noch tiefer in die Geschichte hineingezogen. Immer wieder legen die Autoren geschickt ein paar falsche Fährten, was mich als Leser oft im Dunkeln tappen ließ. Aber so etwas mag ich ja immer sehr gerne, wenn ich lange rätseln darf, wer der Täter sein könnte. Besonders hervorheben möchte ich das neu zusammen gewürfelte Ermittlerduo Jon Nordh und Svea Karhuu. Sie sind nach recht kurzer Zeit schon, das Herzstück des Romans und bringen so viel Tiefe mit sich. Jon Nordh, mit seiner ruhigen, fast melancholischen Art, und Svea Karhuu, die mit ihrer Entschlossenheit und ihrem intuitiven Gespür für Menschen überzeugt, ergänzen sich dann am Ende richtig gut. Man merkt als Leser hier sehr gut, dass beide mit ihren ganz eigenen Dämonen der Vergangenheit kämpfen, was sie dann auch wiederum umso menschlich und nahbarer machen. Kommissar J. Nordh der gerade erst bei einem schweren Unfall seine geliebte Frau verloren hat und nun auch noch alleinerziehender Vater ist und Ermittlerin Svea Karhuu die am Ende nach einem schief gelaufenen Einsatz nach Malmö strafversetzt wird. Die Sprache ist klar und präzise, ohne unnötige Schnörkel, was dann einfach perfekt zur düsteren Stimmung des Buches passt. Die Autoren schaffen es sehr gut, die ganze schwedische Landschaft und Atmosphäre so detailliert und lebendig zu beschreiben, dass ich stets das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Fazit: Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der einen gut geschriebenen und auch atmosphärischen Krimi mit starken Charakteren sucht. Es ist ein Krimi, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.

2

Jon, einer unserer Hauptprotagonisten verliert seine Frau bei einem Autounfall. Aber nicht nur sie stirbt sondern auch sein Partner bei der Polizei mit welchem seine Frau eine Affäre hatte. Damit schlagen wir uns im Grunde das ganze Buch herum. Jon badet in Selbstmitleid, versinkt in Trauer (und er darf trauern und auch wütend sein bei den Geschehnissen) und vergisst dabei seine Kinder. Denn die werden ja von seiner Schwiegermutter versorgt und er kann weiter arbeiten. Diese Familiensituation war so im Mittelpunkt das der Fall eigentlich mehr drum herum geschrieben wurde. Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen und je länger ich drüber nachdenke desto weniger positives gibt es über dieses Buch zu sagen. Wichtig hierbei ist jedoch, dass es sich um meine Meinung handelt und es durchaus Menschen gibt denen die Geschichte gefallen hat. Denen wünsche ich viel Freude am zweiten Teil der nächstes Jahr raus kommt 🤗

3.5

Interessante politische Bezüge, allerdings wäre insgesamt weniger mehr gewesen.

4

Ein hochaktuelles Thema, spannend gut verpackt

Also zuerst einmal möchte ich das wunderschöne Cover anmerken. Zu sehen ist die imposante und berühmte Öresundbrücke. Der Titel des Buches erscheint in gelber Farbe und im Kontrast mit dem blauen Hintergrund, spiegelt das auch wunderschön die Farben der schwedischen Flagge wieder. Aber besonders gut, hat mir die Hervorhebung des Titels gefallen, was man leider nicht so gut erkennen kann, wenn man das Buch nicht in den Händen hält, es erscheint fast so, als wenn der Titel aus dem Meer emporsteigt, also sehr gelungen.   Der Auftakt der neuen Reihe des Autorenehepaares hat mir jedenfalls sehr gut gefallen und hat zudem für spannende Leseunterhaltung gesorgt, die reich bestückt war mit dem gewohnt schwedischen Flair, auch wenn hier noch ein wenig Luft nach oben ist. Gekonnt wurde hier eine Spannung aufgebaut und falsche Fährten gelegt, dass diese auch bis zum Ende des Buches anhielt.   Den Fall mit dem die beiden Ermittler zu tun hatten, fand ich hoch interessant, da es ein hochaktuelles Thema behandelt und auch sehr anschaulich darstellt wird.  Hier bekommt man einen sehr guten Einblick, wie schnell man doch in etwas hineingezogen werden kann, ohne es eigentlich zu wollen und wie schwer es ist, gerade im Falle der Bandenkriminalität und deren Straftaten erfolgreich ermitteln zu können.   Dazu das Zusammenspiel der beiden Ermittler, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Svea, die verdeckte Ermittlerin, deren letzter Undercover Einsatz total daneben ging und die  nun gemeinsam an der Seite von dem frisch verwitweten Kollegen Jon, den schier unlösbaren Fall  lösen soll. Besonders das beide ihr eigenen Päckchen zu tragen haben,  macht es für beide nicht einfacher (für den Leser auf jeden Fall aber enorm interessanter)  Die verschiedenen Einblicke in das Privatleben der beiden hatten mir enorm gut gefallen und zusätzlich einen guten Einblick vermittelt.  Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band für beide beruflich und privat weitergeht.   Fazit:   4 Sterne für den Startschuss der beiden Ermittler, von denen es hoffentlich bald ein Wiedersehen gibt

2

Der Auftakt einer neuen Reihe von einem bekannten Autoren-Duo. Die Geschichte spielt in Malmö, wo ein 13-jähriger Junge getötet wird. Schnell sind die Clans der Gegend im Fokus. War es Absicht oder ein zufälliges Opfer? Die Ermittler geraten in einen Strudel aus Clankriminalität und politischen Gegebenheiten und geraten dabei selbst in Gefahr... Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. In dem Buch kommt für mich kaum Spannung auf. Es werden politische Themen eingebaut, die besonders zum Ende hin sehr präsent wurden. Das machte das Ganze sehr komplex und das ist leider in dem Ausmaße so gar nicht mein Ding. Ich musste mich schon sehr konzentrieren beim Lesen, um mitzukommen und alle Zusammenhänge zu verstehen. Das hinderte meinen Lesefluss doch schon sehr und machte es somit nicht wirklich zum Lesespaß. Außerdem gab es meiner Meinung nach keinen Plottwist, zumindestens nichts super überraschendes. Die Charaktere waren mir tatsächlich eher unsympathisch. Ich konnte keine Bindung aufbauen. Es geht auch sehr viel, um deren beider Privatleben, die auch nicht so rosig sind. Also insgesamt ist es eher ein Politthriller. Fans von diesem Genre kommen hier bestimmt auf ihre Kosten. Mich catcht es leider nicht.... Ich werde diese Reihe leider wohl eher nicht weiterverfolgen.

3

Schwedischer Krimi oder Thriller. Ich fand ihn etwas zäh. Erst zum Ende kommt etwas Spannung auf. Es geht mehr um die privaten Probleme und die Vergangenheit der Ermittler, als um den eigentlichen Fall. Hat nicht wirklich überzeugt.

4

Das Buch „Tode die wir sterben“ ist der Auftakt einer Krimi-Reihe vom Autorenduo Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson. In Malmös Brennpunktviertel Hermodsdal wird ein Junge erschossen und die beiden Ermittler Jon Nordh und Svea Karhuu gehen dem Fall nach, doch entwickelt sich dieser völlig anders als zunächst gedacht. Der Schreibstil der beiden Autoren lässt sich sehr gut lesen und im Buch herrscht eine kontinuierliche Spannung. Es gibt im Buch zwei Erzählstränge, einer umfasst die gegenwärtigen Geschehnisse rund um den Fall und die Ermittlungen und im zweiten erlebt man durch die Sicht der beiden Jungen Shishi und Taqi das Leben Jugendlicher in einem sozialschwachen Stadtteil Malmös. Gerade dieser zweite Erzählstrang hat mir gut gefallen, da man dadurch einen noch tieferen Einblick in das Leben in Hermodsdal bekam. Die Geschichte an sich, die die Autoren hier geschaffen haben, ist äußerst komplex und zum Teil verworren. Es gibt viele Wendungen und Überraschungen im Laufe der Handlung, was zum einen für eine gute Portion Spannung sorgt, zum anderen muss man das Buch aber auch aufmerksam lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Dies hat meinen Lesefluss aber nicht beeinträchtig, denn ich habe die Geschichte in kürzester Zeit verschlungen. Die beiden Ermittler Svea Karhuu und Jon Nordh wurden von den Autoren sehr gut ausgearbeitet. Sie, aber auch die Vielzahl an anderen Charakteren, die man im Laufe der Story kennenlernt, wirken sehr lebensecht. Svea und Jon sind beide sehr interessante Charaktere mit ihren Ecken und Kanten. Gerade bei Jon hatte ich ein paar Probleme mit ihm warm zu werden, da er zum Teil eine unsympathische und ruppige Art an sich hat und gerade Svea mit einigen Aussagen vor den Kopf stößt. Die Entwicklung, die er durchmacht und dann auch mit Svea als Team zusammenwächst hat mir wieder gut gefallen. Generell war die Polizeiarbeit schlüssig dargestellt, ermitteln in die unterschiedlichsten Richtungen und kombinieren. Gerade Svea hat eine sehr hohe Auffassungsgabe und ihre Erfahrungen im Bereich verdeckte Ermittlungen helfen in dem Fall ungemein. Ein weiterer Punkt, der mir gefiel, war der private Einblick in das Leben von Svea und Jon. Das macht die beiden viel menschlicher. Mir hat das Buch „Tode die wir sterben“ insgesamt gut gefallen. Ich hatte einige spannende Lesestunden und mir gefielen die vielen unterschiedlichen Themen, die die Autoren im Buch angesprochen haben. Gerade das Thema rund um die Gangaktivitäten und wie die Polizei mehr oder weniger erfolgreich versucht dagegen vorzugehen, wurde ausführlich betrachtet, aber auch andere aktuelle politische Themen und auch Themen wie Migration und Rassismus wurden in die Handlung eingebracht. Mir persönlich endete das Buch zu abrupt und es gab so einige Szenen, in der die Ermittler - gerade Jon Nordh - eher fragwürdig handelten. Daher vergebe ich dem Buch insgesamt vier Sterne und freue mich schon auf Band zwei, der im August 2025 erscheinen wird.

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3

Was sage ich jetzt zu diesem Buch...Hmmm für mich persönlich war es etwas langweilig und teilweise sehr durcheinander...sehr sehr viele Namen wo man erstmal mit zurecht kommen musste...auch war .mir das Privatleben von Jon North zu präsent in diesem Buch...mir fehlte hier auch ein wenig die Spannung.... teilweise fand ich es sehr langatmig und langweilig

2.5

Der Auftakt einer neuen Schwedischen Krimireihe mit 2 Menschen die aus 2 unterschiedlichen Lebensrealitäten kommen und zusammengeworden werden um ein Duo zu Bilden das auch gleich in ihren ersten gemeinsamen Fall geworfen wird. Doch was ich hier mehr vorfinde sind seitenlange ausführungen zu diesen beiden Menschen und ihrem Leben als das sie da noch groß ihren Mordfall aufklären so fühlt es sich jedenfalls an. Ich werde denke ich nicht weiterfolgen und lasse so diese Reihe hinter mir mit dem fazit das zuviel charakterbuilding nicht immer gut ist.

4

In einem Rutsch durchgelesen!

Tolle neue Serie, super spannend, hab das Buch ab dem Anfang nicht mehr aus der Hand legen können. Beide neuen Hauptfiguren bringen ordentliche Päckchen mit, müssen noch etwas Sympathiepunkte sammeln, aber es birgt auf jeden Fall ordentlich Potential für eine neue tolle Serie mit hoffentlich vielen Bänden.

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