Corpus Delicti

Corpus Delicti

Softcover
3.21730
GesundheitStudentenAnnotiertIndividualität

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Description

Europa, Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Demokratie wurde von einer Gesundheitsdiktatur abgelöst, die Sport, Schlaf und Ernährung jedes Bürgers staatlich überwacht – und alle verfolgt, die sich diesen Regeln nicht fügen.

Dann geschieht Schreckliches: Als eine junge Frau ermordet wird, scheint mit dem Studenten Moritz Holl schnell der Schuldige gefunden. An seine Unschuld glaubt lediglich seine Schwester Mia, die ihm während der Untersuchungshaft bedingungslos zur Seite steht. Moritz nimmt sich in seiner Zelle das Leben und Mia muss erkennen, dass das System, an das sie einst glaubte, nicht unfehlbar ist. So beginnt sie zu rebellieren und kämpft: Für die Rehabilitation ihres Bruders und gegen die Einschränkung individueller Freiheit. Vor Gericht wird ihr dafür der Prozess gemacht - mit unerwartetem Ausgang…

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Educational material
Format
Softcover
Pages
272
Price
10.30 €

Author Description

Juli Zeh wurde am 30. Juni 1974 in Bonn geboren und ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin. Juli Zeh studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften mit Studienschwerpunkt Völkerrecht in Passau, Krakau, New York – wo sie ein Praktikum bei der UNO absolvierte - und Leipzig und promovierte 2010 an der Universität Saarbrücken. Ab 1996 war sie außerdem am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig für ein Studium eingeschrieben, das sie vier Jahre später mit Diplom abschloss. Schon Zehs erster Roman „Adler und Engel“ 2001 war sehr erfolgreich und wurde in 31 Sprachen übersetzt. Auch ihre weiteren Bücher fanden Beachtung, so zum Beispiel 2001 das Reisetagebuch über Bosnien und Herzegowina „Die Stille ist ein Geräusch“ , 2004 der Roman „Spieltrieb“, eine Art philosophischer Krimi mit Schauplatz an einem Bonner Gymnasium sowie 2009 „Corpus Delicti“, ein Roman über eine Gesundheitsdiktatur in der Zukunft. 2012 veröffentlichte sie das Beziehungsdrama „Neuzeit“ und 2016 den Gesellschaftsroman „Unterleuten“. Für ihr Werk wurde Zeh vielfach ausgezeichnet. Sie ist außerdem politisch aktiv und Tierschutzbotschafterin der Stiftung „Vier Pfoten“. Juli Zeh lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in einem kleinen Dorf im Landkreis Havelland in Brandenburg.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
N/A
0%
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25%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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26%
73%
N/A

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate50%
Variable50%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Außergewöhnlich (100%)

Posts

171
All
0.5

Mia Holl ist eine schizophrene Hexe.

Ne du lass mal

3.5

"𝐃𝐞𝐫 𝐠𝐫𝗼̈𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐬 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐢𝐧, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐠𝐥𝐮̈𝐜𝐤𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐌𝐨𝐦𝐞𝐧𝐭𝐞 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧𝐬 𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐢𝐦 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐡𝐢𝐧𝐞𝐢𝐧 𝐞𝐫𝐤𝐞𝐧𝐧𝐭."

"𝙴𝚒𝚗 𝙼𝚎𝚗𝚜𝚌𝚑, 𝚍𝚎𝚛 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚗𝚊𝚌𝚑 𝙶𝚎𝚜𝚞𝚗𝚍𝚑𝚎𝚒𝚝 𝚜𝚝𝚛𝚎𝚋𝚝, 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚔𝚛𝚊𝚗𝚔, 𝚜𝚘𝚗𝚍𝚎𝚛𝚗 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚜 𝚜𝚌𝚑𝚘𝚗." Jung, attraktiv, begabt und unabhängig: Das ist Mia Holl, eine Frau von dreißig Jahren, die sich vor einem Schwurgericht verantworten muss. Zur Last gelegt wird ihr ein Zuviel an Liebe (zu ihrem Bruder), ein Zuviel an Verstand (sie denkt naturwissenschaftlich) und ein Übermaß an geistiger Unabhängigkeit. In einer Gesellschaft, in der die Sorge um den Körper alle geistigen Werte verdrängt hat, reicht dies aus, um als gefährliches Subjekt eingestuft zu werden. Juli Zeh entwirft in »Corpus Delicti« das spannende Science-Fiction-Szenario einer Gesundheitsdiktatur irgendwann im 21. Jahrhundert, in der Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht geworden ist. Ein bisschen baff und voller Fragen sitze ich nun hier🫣🫢, dieses Buch war wirklich krass. Am Anfang kam ich schlecht rein, musste alles doppelt lesen, um es zu verstehen und gelangweilt hat es mich auch😅. Aber ab der Hälfte wurde es richtig spannend und ich habe das Buch echt gemocht. Und ja ihr Lieben- es war bzw.ist Schullektüre, aber mit Abstand die beste, die ich je hatte. Ich bin echt froh, dieses Buch gelesen zu haben. Los bin ich es damit jedoch auch lange noch nicht, wir werden es die nächsten Wochen sowieso noch hoch und runter analysieren in Deutsch. Der Schreibstil von Juli Zeh war echt gut, sehr bildgewaltig. Am Anfang kam ich damit nicht klar, aber dann konnte ich es immer flüssiger lesen. Es ist richtig gut geschrieben. Einige Zitate waren so gut, dass sie mich zum Nachdenken angeregt haben🤭🤔. Im Grunde genommen geht es um einen Justizskandal, eine Gesundheitsdiktatur und um eine enge Geschwisterbeziehung💗. Die Kapitel haben höchstens fünf Seiten und lassen sich daher sehr schnell lesen. Der Prozess und vorallem die Wesensveränderung von Mia Holl, der Protagonistin, ist sehr wichtig und spielt eine grosse Rolle. Ihr Bruder wurde des Mordes angeklagt,ist eindeutig an der DNA schuldig. Er beteuert seine Unschuld, doch niemand glaubt ihm. Daraufhin begeht er im Gefängnis Selbstmord. Seine Schwester Mia ist tief erschüttert. Zusammen mit der idealen Geliebten, die Moritz ihr hinterlassen hat, geht sie dem Fall auf der Spur. Bis sie merkt, dass die METHODE doch nicht so perfekt ist, wie sie immer glsubte❤️‍🩹und selbst zur Systemgegnerin wird.

"𝐃𝐞𝐫 𝐠𝐫𝗼̈𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐬 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐢𝐧, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐠𝐥𝐮̈𝐜𝐤𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐌𝐨𝐦𝐞𝐧𝐭𝐞 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧𝐬 𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐢𝐦 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐡𝐢𝐧𝐞𝐢𝐧 𝐞𝐫𝐤𝐞𝐧𝐧𝐭."
3

Schwere Kost 🤷‍♀️ das Thema interessant und durchaus in Zukunft nicht abwegig. Ich lese zwischendurch gerne mal solche Zukunftsorientierten Fiktionen, aber das. Ich hier hat sich gefühlt gezogen wie Kaugummi: Die Erzählweise gibt keinen Lesefluss sondern kommt mir eher vor wie eine Aufreihung von Fakten/Ansichten/Visionen in sehr trockener Art und Weise ähnlich eines Debattierklubs. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, war aber kein Highlight für mich.

4

Ich weiß nicht

Ich glaube ich hab zu wenig verstanden um eine gute Bereitung zu schreiben lol, aber ich mochte es gerne

1

Eine einzige Katastrophe… Ich weiß gar nicht wo ich Anfangen soll? Die Charaktere sind unsympathisch und undurchdringlich gestaltet, lieblos und uninteressant. Die Charakterbeziehungen sowieso ganz komisch und ungesund. Die Geschichte einfach nur langweilig und unoriginell. Viel zu stark ausgeprägte direkte Rede, da man ja von den Charakteren eigentlich eh nichts hören wollte, freute man sich dann auf den Teil des Romans, die keine Sprechakte waren aber untermalt wurden, von pseudophilosofischen Gelaber Zehs . Der Innere Monolog von Mia zum Schluss war am schlimmsten. Meine Empfehlung einfach überspringen, denn wenn ihr es gelesen habt wünscht ihr euch nur Mias Märtyrer-Tod herbei. Und eh sie mal auf den Punkt kommt, sind mir schon drei mal die Augen zugefallen. Ich habe das Ende herbeigesehnt. Das teilweise Dinge aus „1984“ geklaut wurden treibt das ganze noch auf die Höhe. George Orwell würde sich im Grab umdrehen, wenn er das lesen müsste. Dazu kommt, dass dieser Roman alles andere als modern geschrieben wurde und dabei spielt es noch in der Zukunft (Obwohl ich zugeben muss, dass die Leseradressaten wohl alte weiße Männer gewesen sein müssen und sich ihre Welt in Zukunft vorstellen lässt, wenn die da oben weiter so regieren). Touché. Das hätte mal lieber ein Theaterstück bleiben sollen, dann wäre es mir wenigstens nicht unter die Augen gekommen.

1

Schlecht, schlechter, Corpus Delicti.

Ich musste dieses Buch gezwungenermaßen in der Schule lesen und habe zu Beginn tatsächlich Vorfreude verspürt, da es endlich mal Buch einer Autorin war die noch lebt... Leider wurde ich jedoch maßlos enttäuscht🥲. Die Protagonisten waren nicht greifbar, durch Handlungen die mir unschlüssig blieben. Zudem wurde das System Methode ungenügend durchdacht, wodurch die Handlung unlogisch blieb. Schade!

4

Lebst du nach einem System?

Irgendwann im 21. Jahrhundert. Der Staat hat ein System entwickelt, durch das alle Menschen glücklich und gesund lange leben. Die Gesundheit ist das wichtigste, Gefühle und Individualität ist nicht gewünscht. Moritz bringt sich um, weil das System ihm einen Mord in die Schuhe schient, welchen er nicht begangen hat. Seine Schwester will seine Unschuld beweisen und gerät selbst in die Hände des Systems. „Ein Mensch, der nicht nach Gesundheit strebt, wird nicht krank, sondern ist es schon.“ Eine negative Utopie, die ziemlich heftig ist. Hauptsache man gehorcht dem System, welches dein ganzes Leben kontrolliert. In den Arm ist ein Chip eingesetzt über den alles gesteuert wird. Und wenn man dem nicht folgen möchte, ist man dran. Mia wird von System vollständig auseinander genommen, klein gehalten, erniedrigt und nieder gemacht. Gibt es überhaupt ein Recht des Einzelnen auf Widerstand? Wie weit kann ein Staat gehen, um die individuellen Rechte einzuschränken? Ein Science-Fiction-Buch, was mehr Wahrheit beinhaltet als man sich wünscht. Juli Zeh - mal wieder sehr gut. ✨

4

Das beste Buch, was ich jemals in der Schule gelesen habe.

5

Gesundheits-Dystopie-Diktatur

Die Methode herrscht über alles, wie Gott, wie die Verfassung, wie alle Gewalten in Einer. Wie der Große Bruder in 1984 von George Orwell ist es hier die Methode, die alles sieht, hört und vor allem bestimmt. Anders ist, dass der Staat oder die Methode bestimmt, was jeder für seine Gesundheit tut. Das wird in dieser Dystopie soweit ausgeschlachtet, bis Sport, Stammzellenspenden und so weiter Pflicht werden. Natürlich eskaliert dieses System. Als Mias Bruder Suizid wegen der Methode begeht, hinterfragt die Protagonistin alles und wird selbst zum Feind der Methode. Das Buch ist sehr gut geschrieben, manchmal leicht verständlich und sehr dialogisch, dann wahnsinnig tiefgründig und manchmal leicht verwirrend. Ich mag wie Juli Zeh mit Worten spielt und auch poetisch und philosophisch wird. Das hat mir wirklich gut gefallen. Lieblingszitate und eins zwei neue Wörter nehme ich nach dieser Lektüre mit nach Hause. Hier ein tolles Zitat: „Deine Knie seien mein einziger Stuhl. Dein Rücken mein Tisch. Deine Augen meine Fenster. Dein Mund sei das Glas, aus dem ich trinke. Dein Herz meine Nahrung, dein Puls meine Uhr, dein Leben meine Zeit. Dein Atem sei meine Luft. Dein Gesicht mein Mond, wenn du dich bei Nacht über mich beugst, und meine Sonne, wenn du bei Tag für mich lachst. Deine Stimme sei mein einziges Geräusch. Dein Puls meine Uhr, dein Leben meine Zeit. Dein Tod sei meiner.“ Noch eins: „Ich bin ein Wort, das man so lange wiederholt hat, bis es keinen Sinn mehr ergibt.“ Hier noch eins: „Kausalität ist keineswegs identisch mit Schuld.“ Hat mir echt gut gefallen, lese ich irgendwann noch einmal. Ich werde noch oft über dieses Buch nachdenken.

4.5

Das Werk regt wirklich zum Nachdenken an!

Wirklich ein toller Roman und eine sprachliche Höchstleistung des Autors! Das Werk zeigt uns eine erschreckende Dystopie, die gar nicht so unrealistisch scheint. Das Buch sollte man wirklich gelesen haben!

4

überraschend gut!

weil es Pflichtlektüre ist, war ich am Anfang nicht so überzeugt... aber ab so Seite 100 wurde es richtig spannend und das Ende war einfach perfekt passend zur ganzen Dystopie📜🌳😷💊👩‍⚕️🧫✨

überraschend gut!
3

Eigentlich genau meins - dachte ich zuerst. Ich bin nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Habe für das relativ kurze Buch auch relativ lange gebraucht. Auch mit der "perfekten Geliebten" konnte ich nichts anfangen. Schade eigentlich

1

Mit das schlechteste Buch, welches ich jemals für den Deutschunterricht lesen musste. Nur „Wolfblut“ toppt „Corpus Delicti“. Das Thema der Gesundheitsdiktatur wurde meiner Meinung nach zu oberflächlich behandelt. Es ging viel zu viel über die Maßnahmen und Mias Empfinden. Interessant wäre es gewesen, etwas über einen „normalen“ Tag mit der METHODE zu lesen. Die Gespräche waren unglaublich verwurstelt und mit zu vielen sich tausendmal wiederholenden Metaphern. Auch waren die Charaktere für mich absolut keine gut geschriebenen Charaktere. Nur Kramer kam an meine Erwartungen nah heran. Das Beste am Buch war das Ende. Nicht nur, weil nun das Buch zu Ende war, nein, das Ende hat wirklich gepasst.

3

Ich habe echt keine Worte dafür. Es ist ne Mischung aus Verlust meines Verstandes und Genialität

Die erste Hälfte dieses Werkes war wirklich grandios, der Aufbau eines Gerichtsprozesses und dazu eine gute Einführung in die Geschichte und den Fall mitsamt seinen Charakteren ist hierbei wirklich geglückt. Teilweise waren die Sätze sehr verschachtelt und überdurchschnittlich kompliziert geschrieben, weswegen ein paar der Sätze wiederholt gelesen werden mussten. Man konnte wirklich gut in die Geschichte eintreten und ihr auch gut folgen, bis wir zum zweiten Teil des Buches kamen. Man hat wirklich gespürt inwiefern sich die Psyche des Hauptcharakters geändert hat, denn ab hier wurde alles sehr kompliziert und verlangsamt erzählt. Dies ist auch der Grund für den Punktabzug, denn man kann zwar irgendwo den Sinn hinter dem Aufbau erkennen, allerdings hätte dies auch in nur etwa 50 Seiten behandelt werden können. Insgesamt ist die Thematik gut gewählt und die Bedeutung der einzelnen Charaktere klar dargestellt. Es ist auf jeden Fall lesenswert, wenn man für den zweiten Teil auch ein wenig länger braucht, um jede einzelne Handlung zu verstehen. Ich würde also sagen, um den Sinn zu erkennen, musst du halt ersteinmal durchsteigen.

4.5

Gruseliges Gedankenexperiment 👀

Mit diesem Gedankenexperiment gelingt es Juli Zeh, einen Einblick in ein gruseliges Zukunftsszenario zu gewähren, in dem eine strikte Gesundheitsdiktatur herrscht. Diese Gesundheitsideologie, die Gesundheit über alles stellt, nennt sich METHODE. Ein Staat, der Kontrolle und Überwachung als Lösung zur Gesunderhaltung der Menschheit sieht. So müssen die Menschen auf ihre Gesundheit achten und stets Protokoll über ihre Daten & Werte festhalten. Rauchen? Alkohol? Sex zum Vergnügen? Nagelkauen? Spaziergänge im unbewachten Zonen? Verboten. 🚫 Mia Holl glaubt an das System und bleibt dem treu. Anders ihr Bruder Moritz - ein Freigeist, der die Regeln immer wieder missachtet und dafür appelliert, das Leben auszukosten. Als dieser wegen eines Mordes verurteilt wird und im Gefängnis landet, begeht er Selbstmord, denn: „Das Leben ist ein Angebot, das man auch ablehnen kann.“ (Zitat Moritz) Ab dem Zeitpunkt beginnt Mia an der METHODE zu zweifeln: „Ich entziehe einer METHODE das Vertrauen, die lieber der DNA eines Menschen als seinen Worten glaubt." Mia glaubt an die Unschuld ihres Bruders, verfällt in Trauer und Depressionen, vernachlässigt den Sport sowie ihre regelmäßigen Protokolle und landet so vor Gericht und das Drama nimmt seinen Lauf… Eine wahnsinnig spannende Dystopie! Dieses Buch ist eine Kritik an der Überwachungsgesellschaft. Der Roman wirft wichtige Fragen über Freiheit, Autonomie und die Rolle des Staates in unserem persönlichen Leben auf. Er regt zum Nachdenken an über die Grenzen staatlicher Kontrolle, über den schmalen Grat zwischen individueller Freiheit und kollektiver Sicherheit. Meinerseits gibt es eine Empfehlung!

1

this book is more confusig than any dream I ever had

1

Der Roman Corpus Delicti von Juli Zeh überzeugt trotz seines vielversprechenden Ansatzes nicht. Die sprachliche Gestaltung wirkt oft gezwungen und häufig übertrieben steril und erschwert den Zugang zur Handlung. Die distanzierte Sprache schafft es nicht, mich emotional einzubinden, wodurch die Figuren wenig greifbar erscheinen. Besonders die Protagonistin bleibt trotz ihres zentralen Konflikts erstaunlich uninteressant, da es ihr an Tiefe und Nachvollziehbarkeit fehlt. Auch inhaltlich bietet der Roman Anlass zur Kritik. Das Thema einer Gesundheitsdiktatur und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Freiheit und Kontrolle wirken zwar zunächst spannend, werden jedoch nur oberflächlich behandelt. Viele Gedankengänge und Fragestellungen bleiben unvollständig ausgearbeitet, was den Eindruck hinterlässt, dass das Buch eher gut verkauft werden möchte, als eine überzeugende Geschichte oder Werte vermitteln zu wollen. Der Handlung fehlt es oft an Spannung. Der Roman ist eine Dystopie, die aber kaum originelle Ansätze bietet. Die dargestellte Zukunft bleibt erschreckend klischeehaft und wiederholt altbekannte Motive, ohne neue Perspektiven oder innovative Ideen zu liefern. Besonders die gesellschaftskritischen Aspekte des Romans wirken dadurch aufgesetzt und wenig glaubwürdig. Statt eine echte Diskussion anzustoßen, bleibt Corpus Delicti bei Aussagen, die den Leseroberflächlich beeindrucken, aber nicht nachhaltig beeinflussen. Insgesamt ist Corpus Delicti ein Roman, der viel verspricht, aber wenig hält. Weder die Figuren noch die Handlung oder die gesellschaftliche Botschaft schaffen es, mich zu überzeugen. Die Sprache und die oberflächliche Behandlung der Themen lassen das Buch an Tiefe und Authentizität vermissen.

4.5

Sensationelle Dystopie!

Die ersten Seiten haben mich zu Beginn nicht gepackt. Doch nach kurzer Zeit hatte mich diese Dystopie vollkommen in seinen Bann gezogen. Wirklich lesenswert - regt zum Nachdenken an!

3.5

Schullektüre in der Oberstufe

Juli Zehs Schreibstil ist meistens sehr eingehend, die Kapitel sind schön kurz und die Überschriften aussagekräftig. Ich habe dieses Buch als Schullektüre gelesen und Mias Geschichte somut auch aufs kleinste Detail auseinandergenommen. Die Methode ust eine Gesundheitsdiktatur, due erstmal einen schönen Schein hat, doch nach und nach merkt man wie weit entfernt man sich von einer gesunden Demokratie befindet. Sehr interessant und die beste Schullektüre seit Jahren.

4

Philosophischer Roman, der sehr zum Nachdenken anregt.

Oh, du schöne neue Welt! Oder doch nicht? ʜɪ, ᴍᴇɪɴ ɴᴀᴍᴇ ɪꜱᴛ ᴍɪᴀ ʜᴏʟʟ ᴜɴᴅ ɪᴄʜ ʙɪɴ ʙɪᴏʟᴏɢɪɴ. ɪɴ ᴍᴇɪɴᴇʀ ᴡᴇʟᴛ ɢɪʙᴛ ᴇꜱ ᴋᴇɪɴᴇ ᴋʀᴀɴᴋʜᴇɪᴛᴇɴ ᴍᴇʜʀ ᴜɴᴅ ᴅɪᴇ ɢᴇꜱᴜɴᴅʜᴇɪᴛ ɪꜱᴛ ᴅᴀꜱ ᴏʙᴇʀꜱᴛᴇ ɢᴇʙᴏᴛ ꜰüʀ ᴊᴇᴅᴇɴ ᴠᴏɴ ᴜɴꜱ. ᴅᴇʀ ꜱᴛᴀᴀᴛ, ᴅɪᴇ ᴍᴇᴛʜᴏᴅᴇ, ꜱᴏʀɢᴛ ᴅᴀꜰüʀ, ᴅᴀꜱꜱ ᴊᴇᴅᴇʀ ꜱɪᴄʜ ᴀɴ ᴅɪᴇ ɢᴇꜱᴇᴛᴢᴇ ʜäʟᴛ ᴜɴᴅ ᴋᴏɴᴛʀᴏʟʟɪᴇʀᴛ ᴜɴꜱ ᴜɴᴅ ᴜɴꜱᴇʀᴇ ᴋöʀᴘᴇʀ ᴜɴᴛᴇʀ ᴀɴᴅᴇʀᴇᴍ ᴅᴜʀᴄʜ ʀᴇɢᴇʟᴍäßɪɢᴇ ʙʟᴜᴛ- ᴜɴᴅ ᴜʀɪɴᴛᴇꜱᴛꜱ. ᴅᴀ ɪᴄʜ ᴇɪɴ ʀᴀᴛɪᴏɴᴀʟᴇʀ, ᴡɪꜱꜱᴇɴꜱᴄʜᴀꜰᴛʟɪᴄʜ ᴅᴇɴᴋᴇɴᴅᴇʀ ᴍᴇɴꜱᴄʜ ʙɪɴ ᴋᴀɴɴ ɪᴄʜ ᴅɪᴇꜱᴇꜱ ᴘʀᴏᴢᴇᴅᴇʀᴇ ɢᴜᴛ ɴᴀᴄʜᴠᴏʟʟᴢɪᴇʜᴇɴ. ʙɪꜱ.... ᴊᴀ, ʙɪꜱ ᴍᴇɪɴ ʙʀᴜᴅᴇʀ ꜱᴛɪʀʙᴛ. Begleitet Mia in einer dystopischen Gesellschaft, die unserer doch gar nicht so unähnlich ist. "Corpus Delicti" ist ein philosophischer Roman, der eine Gesellschaft aufzeigt und auch kritisiert in der der einzelne Mensch keinerlei Relevanz hat, lediglich das Kollektiv ist wichtig. Der Glaube an Gott oder spirituelle Führung ist komplett verschwunden. Emotionen sind unerwünscht und können sogar zu Strafen führen, wenn man sich z.B. verliebt und schlimmstenfalls sogar in jemanden, der nicht immunbiologisch zu einem passt, oder wenn man es wagt jemanden zu küssen. Ich meine, wisst ihr wie viele Bakterien sich im menschlichen Mund befinden?!? 😱 Wer sich nicht an die Regeln hält wird bestraft. Bei einem Staat in dem Überwachung, Ansätze einer Diktatur, Unterdrückung und Ausgrenzung an der Tagesordnung sind ist es doch fast normal, dass sich irgendwann jemand dagegen auflehnt. Oder? Und hat das wohl Erfolg? Dieses Buch ist keine Liebesgeschichte, keine Romance, sondern harte Kost. Es lädt zum Diskutieren ein, zum Austausch und zum Nachdenken. Ich habe das Buch mit meinem Buchclub gelesen und fand es richtig gut. Noch nie haben wir so viel über ein Buch geredet. 🤩

Philosophischer Roman, der sehr zum Nachdenken anregt.
3

Für eine Schullektüre, doch ganz interessant.

Neben den alten Klassikern, war dieses Buch mal was anderes. Zunächst einmal war es etwas verwirrend, doch mit der Zeit wurde es doch irgendwie spannend. Das Ende hat sich etwas gezogen fand ich, aber sonst ganz okay. Teilweise waren die Dialoge sehr formell geschrieben, und haben dadurch Verständnisprobleme hervorgerufen.

5

Ein eindrucksvolles Buch über eine in der Zukunft liegende Gesellschaftsform, in der die Gesundheit das oberste Gut darstellt und um jeden Preis geschützt werden muss. In dieser Gesellschaft durchläuft die Protagonistin einen juristischen Prozess, welcher zunehmend durch Intrigen geprägt wird. Das Buch hat mich teilweise wütend zurückgelassen, weil ich mich phasenweise gefragt habe, wie weit das noch fortgeführt und gesteigert werden kann. Sehr empfehlenswertes Buch, vor allem für Leute, die dystopische Werke lieben.

3.5

Krasse Geschichte, irgendwo zwischen Utopie und Zukunftsvision. Macht wütend und nachdenklich und lässt mich mit sehr ambivalenten Gefühlen zurück.

1

how does anyone enjoy this book? why tf are we forced to read it in school????? highly disturbing

1

Eigentlich sehr spannender ethischer Konflikt, leider nicht in einem Schreibstil, der mir gefällt. Krampfhaft sachlich aber dabei trotzdem Gefühle nicht außer acht gelassen, was für mich in einem großen Widerspruch steht.

4

Reread, ich hatte Corpus Delicti im Abi behandelt. 10 Jahre später war das eine spannende Lektüre, in meiner Schulzeit fand ich das Buch nervig. Eine Gesundheitsdiktatur in der das Rationale als Norm und Leitbild dient, in dem der Fehler, das Menschliche keinen Platz hat. Im Ganzen eine handwerklich gut gemachte Dystophie, passt wunderbar in die Reihe der Großen: Morus, Huxley, Orwell - nur lesefreundlicher, daher besser als Schulbuchlektüre geeignet. Auch weil die Lebenswelt mit unserer vergleichbar ist, in der wir mit Fitnesstracker, Bonusprogramme der Krankenkassen usw. uns freiwillig vermessen und die Daten Konzernen zur Verfügung stellen. Alles in allem eine Leseempfehlung.

Was war das denn!?

Dieses Buch hat mich einfach nur verwirrt - müsste es definitiv noch ein zweites Mal lesen, um alles zu verstehen.

3.5

Mein erstes Juli Zeh Buch! Ich hab einen Podcastinterview von Juli Zeh gehört und wollte ein Buch lesen - und das hab ich getan: Corpus Delicti Ich fands sprachlich schon anspruchsvoll, ich musste Sätze manchmal öfter lesen, um sie zu verstehen, da vieles sehr philosophisch diskutiert wurde und das sprachlich unterstrichen wurde. Die Thematik, inwiefern eine Gesellschaft in den menschlichen Drang nach Freiheit und Selbstzerstörung eingreifen sollte, fand ich spannend. Auch die Gesellschaft, die hier abgebildet wurde mit den verschiedenen Charakteren war wirklich interessant. Ich musste mich manchmal zum Lesen aufraffen, um voranzukommen, war am Schluss aber überrascht, wie apprupt das Buch zu Ende ging.

2

Zeilen: Liebe. Es ist einfach so, Mia, dass du diesen Begriff nicht richtig aussprechen kannst. Für dich gehört er zu einer fremden Sprache, die nach einer unnatürlichen Gaumenstellung verlangt. Ein Mensch der nicht nach Gesundheit strebt wird nicht krank, sondern ist es schon. Als wäre sie nicht in der Lage sich selbst zu spüren, solange ihnen nichts wehtat. Die Vernunft zerlegt alles in zwei einander widersprechende Teile. Die Vernunft macht mich zu einem Grenzfall, zu einem Wesen des Dazwischen. Zu einer Instanz ohne jede Entscheidungsmöglichkeit. Ich bin absolut ungefährlich. Man lebt also für sich selbst und stirbt für die anderen. Anders herum wäre es eine Katastrophe. Der größte Fluch des Menschen besteht darin, dass er die glücklichsten Momente seines Lebens erst im Nachhinein erkennt.

5

Packend, erschütternd, entsetzend, traurig, rührend, wütend machend, zum nachdenken anregend und durch und durch spannend!

3

"Corpus Delicti" ist ein Buch, das einen herausfordert – manchmal mehr, als einem lieb ist. Die komplexen Themen und der dichte Schreibstil haben mich oft verwirrt und das Gefühl hinterlassen, nicht alles zu verstehen. Das machte die Lektüre anstrengend und ließ mich zwischendurch an mir selbst zweifeln. Dennoch sind die spannenden Fragen über Freiheit und Kontrolle fesselnd. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch mag, aber es hat mich definitiv zum Nachdenken gebracht.

2

schullektüre

absoluter fiebertraum

4

Ein dystopisches Buch, das zum Weiterdenken und Hinterfragen gesellschaftlicher Strukturen einlädt. Man muss geduldig dranbleiben beim Lesen, es ist nicht immer leicht zu lesen. Trotzdem ein wichtiges Buch, das relevante Themen anspricht.

4

Tatsächlich nicht allzu schlecht Solange man es nicht innerhalb von einer Nacht lesen muss um eine Klausur zu schreiben…

3

Eine Dystopie über Gesundheit und die Methode des Staates.

Um ehrlich zu sein musste ich dieses Buch nur für die Schule lesen. Am Anfang war es noch sehr harmlos und man wurde langsam in das Geschehen geleitet. Als dann aber die ideale Geliebte aufgetaucht ist, wurde das ganze Buch eher dystopisch als real. Im weiteren Verlauf des Buches würde die Hauptfigur Mia psychisch Krank durch die ganzen Intriegen in die ihre Mitmenschen sie verwickelten. Das Ende war überraschend und interessant. Ich kann mir vorstellen, dass es ohne den schulischen Drang dies zu lesen viel interessanter wäre.

Eine Dystopie über Gesundheit und die Methode des Staates.
3

Wenn Menschen versuchen, das Unmögliche zu kontrollieren: Die Krankheit bzw. Gesundheit der Menschen, dann kann daraus nur eins entstehen: ein totalitäres System und eine Widerstandskämpferin

Mia Holls Geschichte startet mit einem schweren Schicksalsschlag - dem Tod ihres Bruders, der sich im Gefängnis umgebracht hat. Sie glaubt an seine Unschuld an dem Mord und der Vergewaltigung einer Frau und macht sich dadurch Feinde. Denn die METHODE ist der totalitäre Feind. Es geht um einen Menschen, der versucht, sich gegen die Macht des Staates aufzubäumen und um die Schmutzkampagne, die daraufhin losgetreten wird. Die Wendepunkte in der Geschichte sind nicht herausragend und an vielen Stellen geht es schleppend voran. Ich habe definitiv schon bessere Bücher von Juli Zeh gelesen! Insgesamt ist die Geschichte aber spannend und man spürt regelrecht, wie ein totalitärer Staat das Leben einer Person, die Widerstand leistet, niedermacht.

5

Wow das war fr ein mega gutes buch. Bin noch bisschen I don't know geschockt. Das ende hat mich grad gefickt. Wirklich krankes buch. So traurig aktuell und doch hoffentlich fern. Kein plan was ich dazusagen soll fr fr

1.5

empfohlene Schullektüre, als Lehrerin pflichtbewusst gelesen

Sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil her fand ich diesen Roman wenig ansprechend. Die Grundidee ist gut, aber die Handlung wird übermäßig in die Länge gezogen. Auch die Sicht auf die Figuren blieb durchweg distanziert und empathielos. Wäre das Buch nicht auf der Liste der Lektüreempfehlungen für die gymnasiale Oberstufe, dann hätte ich es nie gelesen. Aber eine Behandlung im Unterricht werde ich vermeiden. Damit möchte ich meine Schülerinnen und Schüler nicht langweilen!

5

ein echtes Meisterwerk. Das deutsche / 21. Jhd. Pendant zu Huxleys "Brave new World" die etwa 250 Seite gehen reibungslos über die Bühne, regen zum Denken an und unterhalten zu dem auch noch vortrefflich.

3.5

Gut gedacht, nicht immer schlüssig

Eine wunderbar dystopische Erzählwelt einer totalitären Gesundheitsdiktatur, die auf Rationalität fußt, deshalb ihre Bürgerinnen und Bürger in ihrer individuellen Freiheit beschneidet und eigene Fehler Sündenböcken zuschreibt. Die Kapitel sind angenehm kurz, allerdings bisweilen sprunghaft und inhaltlich nicht immer zu Ende gedacht. Der Beziehung zwischen Mia und Kramer fehlt die Tiefe - und die philosophischen Exkurse wirken konstruiert und vorgegeben - als habe Juli Zeh ihren Leserinnen und Lesern das Mitdenken und die eigene Thesenbildung ersparen wollen. Dadurch ist das Werk für meinen Geschmack zu linear und zu zwanghaft - trotz eines wunderbar lebendigen Schreibstils.

4.5

Normalerweise lesen ich diese Art von Büchern nicht. Aber wir mussten es als Cshullektüre lesen und ich hab es sehr genossen. Es ist so voller Gesellschaftskritik und beleuchtet fremde Probleme so, dass man per die aktuelle Welt wirklich nachdenkt. Die Storyline ist unfassbar gut und hat mich bis zur letzten Sekunde immer wieder überrascht. Es ist zwar anstrengender zu lesen als beispielsweise ein Roman, aber wa sman daraus mitnehmen kann ist so viel wertvoller. Ich würde es jedem ans Herz legen, der in eine verrückte autoritäre Welt eintauchen will, um die Realität zu überdenken.

3

Ich musste diese Lektüre für die Schule lesen und dafür fand ich sie ganz in Ordnung. Es war meiner Meinung nach ein bisschen eintönig, aber auf jeden Fall nicht schlecht geschrieben :)

5

Toll🫶🏻

Gesellschaftskritisch und intelligent! Hat mir total gefallen, auch wenn ich’s vielleicht als eine Schullektüre noch zu „anspruchsvoll“ finde, weil man für manche Dinge eine gewisse Lebenserfahrung braucht, um sie zu verstehen. Aber dennoch ein wirklich gutes Werk!!

Toll🫶🏻
4.5

Dieses Buch behandeln wir bald im Rahmen des Deutschunterrichts, weshalb ich es auch gelesen habe. Der Klappentext klang für mich vielversprechend und ich war sehr gespannt auf die Handlung. Diese dystopische und diktatorische Welt, die Juli Zeh hier erschaffen hat, war wirklich erschreckend, faszinierend und sehr real beschrieben. Die radikale Fokussierung auf Gesundheit ist hier sehr originell dargestellt. Juli Zeh hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, der mir gut gefallen hat. Auch die Geschichte war interessant zu lesen. Ich habe gerade zum Schluss, nicht immer alles zu 100% nachvollziehen können, was unter anderem auch an den vielen Namen lag, aber dennoch war es ein gutes Buch mit einer wichtigen Message! Ich bin sehr gespannt, was wir im Deutschunterricht zu diesem Buch erarbeiten werden, da ich denke, dass „Corpus Delicti“ zu den Werken gehört, die durch Gespräche und Diskussionen darüber noch greifbarer und besser werden! Alles in allem eine sehr faszinierende Lektüre, die sich leicht lesen lässt und nur zu Empfehlen ist!

4

Das Buch war sehr interessant. Man denkt stark über diese Art von Welt aus, welche gar nicht so unrealistisch ist, da wir uns auf dem Weg befinden, immer mehr (möglicherweise übertrieben) auf Gesundheit und Hygiene zu achten. Zudem ist es auch sehr interessant, wie auch ein Staat, welcher versucht seine Bürger möglichst sicher zu behalten, trotzdem alles dafür tun würde, alles beim alten zu belassen. Es erinnert an andere totalitäre Regime. Am Ende des Buches bleibt etwas unklar, was nun genau stimmt oder nicht.

5

Großartige Dystopie über eine Gesundheitsdiktatur, die auf Eigenverantwortung beruht. Gleichzeitig eine sehr anschauliche Sozial- und Gesellschaftskritik. War mein erstes Buch von Juli Zeh und definitiv nicht das letzte!

4

Brauchte ein paar Seiten zum reinkommen, aber dann ein klassisch gutes Juli Zeh Buch!!!!

4

Ich mochte das Buch. Generell mag ich Dystopien sehr gerne und ich mochte den Schreibstil von Juli Zeh auch sehr. Das Lesen war einfach und hat Spaß gemacht und es war spannend. Die vielen und kurzen Kapitel haven zu einem schnellen Lesefluss geführt. Insgesamt mochte ich die Story. Ich mochte vor allem auch die Dynamik zwischen Mia und der Idealen Geliebten und zwischen Mia und Kramer. Ich muss aber sagen das ich den Wandel von Mia nicht so gut fand. Ich kann ihren Wandel zwar auf eine Art nachvollziehen, aber sie wirkt auf mich einfach nicht mehr so intelligent und sympathisch wie noch zu Beginn. Sie ist im wahrsten Sinne zu einer Verrückten geworden und ich konnte mich nicht mehr so gut in sie hineinfühlen. Ich finde auch das ihr Wandel einfach zu plötzlich kam. Auch wäre ein Ende in dem Mia eingefroren geworden wäre deutlich friedlicher gewesen, wobei es aus der Sicht der Methode Sinn ergibt wieso sie es nicht getan haben. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Wie viel Kontrolle darf ein Staat haben? Zu welchem Preis sollte Gesundheit an erster Stelle stehen? Und wann wird eine Freiheitskämpferin zu einer Terroristin? Es gibt so viel was man anhand dieses Buches hinterfragen kann und es hinherlässt ein dumpfes und nachdenkliches unangenehmes Gefühl.

4

Beste Schulleküre. Sehr interessante und gute Geschichte. Hat mich gerettet im Abi 24

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