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Poetry & Drama

Woyzeck. Studienausgabe

2.6(904)
Language
German
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About the book

Als Büchner im Februar 1837 starb, hinterließ er ein Konvolut von vier Entwurfshandschriften, deren Text diese Studienausgabe auf drei Stufen wiedergibt: 1. als »Lese- und Bühnenfassung«; 2. als »emendierten« Text in der dem dokumentierten Willen des Verfassers möglichst entsprechenden Gestalt mit zusätzlicher Verzeichnung der Textstellen, die Büchner von einer Entwurfsstufe zur nächsten übernahm; und 3. als typographisch »differenzierten« Text, der über den Zustand der Handschrift und über Schwierigkeiten und gravierende Unsicherheiten bei der Entzifferung des Dramentextes informiert.

Editions (46)

ISBN9783150180075
PublisherReclam, Philipp
Publication Date01/31/99
Pages211

Characteristics

2 reviews

ModerateThoughtfulDevelopingSadInformativeSlow

Reviews & Ratings

904 ratings

65 reviews

2.6

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  • sophiasticated
    sophiasticated

    28 Followers

    1.0

    Ich habe viele Fragen. Und so wenig Antworten

    Lowkey weirdes Buch. Dafür ist es wenigstens sehr kurz und geht schnell vorbei. Auch wenn ich fast nichts verstanden habe 😂

    Aug 2, 2025

  • v_techniik
    v_techniik

    129 Followers

    2.5

    Wichtig fürs aktuelle Abi

    *Spoiler! * Der Klassiker „Woyzeck“ ist offiziell nicht meins. Auch wenn es genau das System ist, hat mir das Fragmente System nicht gefallen. Also es kann ja auch nicht, da Georg Büchner vorm beenden verstirbt, aber es war nichts für mich. Ich habe nicht gut erkennen können, dass er sich umbringt und es hat mich sauer gemacht, dass es logischerweise keinen Sinn macht, weil er zuletzt noch lebt. Aber ja ich weiß, so funktioniert ein offenes Drama und die Fragmente. Mich nervt es einfach. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht. Aber nochmal brauche ich es nicht, zumindest das Original. Aber nötig fürs Abitur ist es nun mal ! Ich bin eher Fan vom „Zerbrochne Krug“ aber gut, jeder das seine😅

    Mar 1, 2026

  • 4.0

    Heute möchte ich euch das Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner vorstellen, das posthum erstmals im Jahr 1879 erschien. Die Uraufführung fand am 8. November 1913 statt und machte deutlich, welch moderne und zeitlose Kraft dieses Werk besitzt. Im Mittelpunkt steht Franz Woyzeck, ein einfacher Soldat, der verzweifelt versucht, seine Lebensgefährtin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind finanziell zu unterstützen. Neben seinem Dienst als Bursche des Hauptmanns unterwirft er sich den medizinischen Experimenten eines skrupellosen Arztes, der ihn auf eine einseitige Erbsendiät setzt. Sowohl der Hauptmann als auch der Arzt demütigen und instrumentalisieren Woyzeck offen und treiben ihn psychisch wie physisch immer weiter an den Rand des Erträglichen. Als Marie eine Affäre mit dem selbstbewussten Tambourmajor eingeht, verstärken sich Woyzecks innere Stimmen und Wahnvorstellungen, bis er sie schließlich in einem Wald am See ersticht. Georg Büchners „Woyzeck“ zeichnet sich durch einen außergewöhnlich knappen und fragmentarischen Schreibstil aus, der die innere Zerrissenheit der Figuren und die soziale Enge ihrer Lebenswelt eindringlich widerspiegelt. Kurze, oft abrupt endende Szenen, eine reduzierte Sprache sowie die wiederkehrenden Motive von Wahnsinn, Ausgrenzung und Determinismus erzeugen eine beklemmende Atmosphäre. Auf ausführliche Beschreibungen verzichtet Büchner weitgehend und setzt stattdessen auf Dialoge, Andeutungen und eindrucksvolle Bilder, die dem Leser großen Interpretationsspielraum lassen. Zwar ist „Woyzeck“ unvollständig geblieben, was die Lektüre stellenweise irritierend wirken lassen kann, doch schmälert dies die literarische Bedeutung des Dramas keineswegs. Im Gegenteil: Gerade die Offenheit und Fragmenthaftigkeit verleihen dem Text eine besondere Intensität und eine erstaunliche Modernität, die ihn bis heute aktuell erscheinen lässt. Besonders positiv hervorzuheben sind die schonungslose Gesellschaftskritik und die psychologische Tiefe der Hauptfigur, die als Opfer sozialer Ungerechtigkeit und wissenschaftlicher Willkür dargestellt wird. Als negativ empfunden werden können der fragmentarische Aufbau und die teils sprunghaften Szenenwechsel, die den Zugang zum Werk erschweren und eine klare, lineare Handlung vermissen lassen. Insgesamt ist „Woyzeck“ trotz – oder gerade wegen – seiner Unvollständigkeit ein eindrucksvolles und bedeutendes Werk der deutschen Literatur, dessen Wirkung lange nach der Lektüre nachhallt. Bewertung: 4 von 5 Sternen. ✨️

    Dec 29, 2025

3 of 65 reviews

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