Faust. Der Tragödie erster Teil
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Goethe schrieb über 60 Jahre an seinem »Faust« und nannte »diese sehr ernsten Scherze« am Ende sein »Hauptgeschäft«: Dabei entstand eines der großartigsten und gleichzeitig komplexesten Werke der Weltliteratur.
Book Information
Author Description
Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. – 22. 3. 1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Achtung Spoiler
Der Faust ist das Lebenswerk Goethes und dies wird auch beim Lesen bewusst. Die Lektüre selbst zu lesen war an manchen Stellen schwer zu verstehen und zu deuten, aber auch an anderen Stellen einfach und humorvoll. Schon zu Beginn mit den drei Prologen hatte mich es in den Bann gezogen.
Sehr empfehlenswert für all diejenigen, die die Tragödie gelesen haben. Durch die zahlreichen Sprecher hatte so jeder einzelne Charakter eine eigene Persönlichkeit und wurde zum Leben erweckt. Auch die Stimmen von Faust, Mephisto und Gretchen haben sehr gut gepasst, wobei ich mir auch hätte vorstellen können, dass Faust eine jüngere Stimme bekommt nach seiner Verwandlung. Wenn man aber die Interpretationsansätze noch einigermaßen im Kopf hat, so ist es deutlich interessanter die Verknüpfungen herstellen zu können.
⭐️ 2,5 Sterne – Der Literaturklassiker schlechthin – ich hätt es wirklich gerne gemocht.
Goethes Faust ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Faust, die Tragödie, die erstmals 1808 veröffentlicht wurde und in zwei Teile gegliedert ist – basierend auf der alten deutschen Faust-Sage. Inhaltlich möchte ich mich kurz fassen – es geht um Dr. Heinrich Faust und den Teufel Mephistopheles. Die beiden schließen einen Pakt, in dem Mephisto Faust ein abenteuerliches Leben schaffen soll, Mephisto im Gegenzug nach Fausts Tod seine Seele erhält. Folglich gestaltet sich Fausts Leben bis zu seinem Tod recht „turbulent". Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Faust ein echt harter Brocken für mich war. Fast 400 Seiten, jede einzelne mit Dichtung und Lyrik überfüllt, sodass der Inhalt für mich kaum zu greifen war. Das soll nicht heißen, dass ich Goethes Stil abstoßend finde – ganz im Gegenteil. Dieses Talent, ja fast schon diese Gabe, die er aufweist, mit Sprache umzugehen – das ist einfach faszinierend. Ich würde behaupten, nun den grundlegenden Inhalt verstanden zu haben – mit ein bisschen Recherche schien es gar nicht mehr so kompliziert, doch ein tieferer Sinn lässt sich mir zum heutigen Zeitpunkt leider noch nicht erschließen. Ich wünschte wirklich, es hätte mir gefallen. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich Werther schon gelesen hatte – ich mochte diesen Briefroman wirklich sehr und dachte, Faust würde mir auch gefallen. Doch das waren beides ganz verschiedene Welten. Abschließend lässt sich sagen, dass Faust ein Werk ist, das sehr viel Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Aktuell konnte ich die Tiefe, die diesem Werk zweifellos innewohnt, noch nicht ganz fassen. Ich schließe daher nicht aus, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Faust greifen werde – in der Hoffnung, dann mehr darin zu entdecken als nur sprachliche Schönheit. Für den Moment bleibt es jedoch bei der Anerkennung für Goethes Können, ohne dass mich das Werk persönlich überzeugen konnte.
Ist halt ein Klassiker
Die Geschichte von dem Gelehrten Faust und seine verschiedenen Überlegungen haben mir sehr gefallen. Leider war die Geschichte erst am Ende spannend und die Sprache ist sehr schwer zu verstehen. Es ist kein schlechtes Buch aber es ist wirklich anstrengend in so einer veralteten Sprache zu lesen .📖
"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft." -Mephistopheles Eines meiner Lieblingswerke von Goethe
Goethes Faust fand ich schon zu Schulzeiten beeindruckend und noch heute können mich die Zeilen, Verse und Dialoge dieses Werkes wahrlich in den Bann ziehen. Viel Geist und Seele stecken hier drin, auch wenn es eine Tragödie ist. Einfach einzigartig, brillant und unvergessen. Ein Juwel der Literatur.
Lebenswerk Goethes
Faust haben wir im Abitur durchgenommen(ob es als schullektüre wirklich geeignet ist, sei mal so dahingestellt - ich hatte leider einen Lehrer, der die Thematiken nicht so gut rübergebracht hat und nur trocken den Inhalt besprochen hatte). Ich merke zwar heute auch wie schwer greifbar der Inhalt ist und (auch wenn trocken geschildert) wie sehr mir meine Notizen hilfreich waren die tiefe wieder nachvollziehen zu können. Es ist eine zähe und schwere Kost. Allerdings bin ich dennoch überzeugt, dass Faust in jedem Bücherregal seinen Platz haben sollte…gerade weil die Thematiken (Streben nach Erkenntnis und damit einhergehend die Grenzen und auch die Liebe) sind.

𝓦𝓲𝓮 𝓭𝓪𝓼 𝓑𝓸𝓮𝓼𝓮 𝓭𝓲𝓮 𝓾𝓮𝓫𝓮𝓻𝓱𝓪𝓷𝓭 𝓰𝓮𝔀𝓲𝓷𝓷𝓽
──────── ⋆⋅✿⋅⋆ ──────── ᴇs ɪsᴛ sᴄʜᴡᴇʀ ᴢᴜ ᴠᴇʀsᴛᴇʜᴇɴ, ᴅᴏᴄʜ ᴡᴇɴɴ ᴍᴀɴ ᴅɪᴇ ɢᴇsᴄʜɪᴄʜᴛᴇ ᴠᴇʀsᴛᴀɴᴅᴇɴ ʜᴀᴛ ᴍᴇʀᴋᴛ ᴍᴀɴ ᴡɪᴇᴅᴇʀ ᴇɪɴᴍᴀʟ ᴡᴀs ᴇɪɴ ɢᴇɴɪᴇ ɢᴏᴇᴛʜᴇ ᴡᴀʀ. ᴇɪɴ ᴋʟᴀssɪᴋᴇʀ ᴅᴇɴ ᴍᴀɴ ɴᴀᴛüʀʟɪᴄʜ ᴍᴀʟ ɢᴇʟᴇsᴇɴ ʜᴀʙᴇɴ sᴏʟʟᴛᴇ. ᴠᴏʀᴀʟʟᴇᴍ ᴡᴇɴɴ ᴍᴀɴ ᴀᴜғ ᴅᴜɴᴋʟᴇ ᴍᴀɢɪᴇ sᴛᴇʜᴛ ᴅɪᴇ ᴅɪᴇ üʙᴇʀʜᴀɴᴅ ɢᴇᴡɪɴɴᴛ

Ein Klassiker der deutschen Literatur! Und er war definitiv nicht verrückt, dieser Reclam. ;) Anmerkung: Bitte beachtet, dass natürlich Goethe der Autor von Faust ist und Reclam der Verlag. Mein Kommentar ist eine Anspielung auf den Film „Fack Ju Goethe 2“, in dem ein Schüler beides miteinander verwechselt. Deswegen auch der ;) am Ende.
Kommt wohl nie aus der Mode
Auch heute sind fast alle Themen aus diesem Buch relevant, aber der Schreibstil ist echt ein harter Brocken. Anfangs fande ich es zu langatmig und am Ende ziemlich lückenhaft, vieles wurde am Rande erwähnt und gar nicht richtig ausgeführt. Liebe die Tragödie trotzdem über alles!
Ich mochte das Buch nicht wirklich. Natürlich ist es wohl gut durchdacht und man kann so viel hineininterpretieren, aber es ist schwer verständlich gewesen und ich fand es auch eher langweilig. Auch der Fakt das Faust ein alter Mann und Gretchen um die 14 Jahre ist verstört mich und es hat mich sehr genervt dieses Drama zu lesen
harter brocken
faust hat ja einen gewissen ruf – ich würde behaupten zurecht. dieses werk von goethe zu lesen, beansprucht wirklich viele nerven, allein schon wegen der sprache, die derart schwierig zu verstehen ist, dass man entweder ständig doppelt lesen oder immer wieder googeln muss. glücklicherweise gibt es ja mittlerweile viele websites mit erklärungen, videos die die handlung verständlich in komprimierter form darstellen oder bücher mit erläuterungen zu diesem werk. damit öffnen sich einem langsam die türen und man beginnt parallelen zur heutigen zeit zu erkennen, aber ob das den status der pflichtlektüre ausreichend rechtfertigt, bezweifle ich mal 😕
Fast 40 Jahre dran geschrieben und dann trotzdem nicht gut genug??!
Vom Aufbau her ganz OK aber das soll ein Klassiker sein? Was macht es besonders? Was macht es so einzigartig? Alles Fragen auf die beim Lesens des Schulbuches "Faust" keine Antworten gefunden habe. Ob es in "Faust 2" besser wird I doubt it.
Pflichtlektüre, die sogar Spaß machen kann
Durch und durch beeindruckendes Monument der deutschen Literaturhistorie, bei dem jeder, der auch nur einen Hauch von Liebe für Sprachästhetik hat, ehrfurchtsvoll in die Knie gehen dürfte. Zumindest bei der Lektüre von Faust I habe ich (von einigen Ausnahmen wie etwa den ausschweifenden Schilderungen von der Walpurgisnacht) ziemlich große Freude gehabt, während sich Faust II dann rasch anfühlt wie ein heißer Fiebertraum, in dem Goethe dann ziemlich freidreht. Für ein solch komplex-verworrenes Werk muss man sich geistig öffnen, reichlich gebildet sein und wahrscheinlich nebenher auch Einiges an Sekundärliteratur lesen, um es wirklich verstehen zu können. „Faust I“ empfinde ich da als weitaus gelungeneren Spagat zwischen großer Kunst und Leseransprache.
Lohnt sich, nur nicht unbedingt als junger Schüler
Ich denke es lohnt sich, Faust gelesen zu haben. Ob ich es verstanden hätte, hätte ich es damals in der Schule gelesen, bezweifle ich. Als Student an einer Uni kann ich die Kritik an die Gesellschaft und Wissenschaft (denn der Protagonist ist Wissenschaftler und verzweifelt am Gedanken, dass man ja gar nichts wissen könne) viel besser begreifen. Der Monolog auf der ersten Seite hat sich sofort eingebrannt und kann ich auch noch ein Jahr nach dem Lesen auswendig.
Als Schullektüre fürs Abitur gelesen. Faust wir immer als Meilenstein der deutschen Literatur angepriesen, dementsprechend waren meine Erwartungen sehr hoch angesetzt, doch was soll ich sagen, sie wurden tatsächlich erfüllt. Das wirklich hohe Level des Schreibstils war natürlich schön, aber die Geschichte an sich hat mich sehr fasziniert. Es ist ja eigentlich eine Seltenheit, dass SchülerInnen wie ich gerne klassische Literatur lesen, aber ich finde der Fauststoff ist perfekt für die Zeit der Adoleszenz geeignet. Wir suchen momentan alle nach unserer Bestimmung im Leben, nach einem Weg am Ende des Abiturs und Faustens Suche nach seiner Lebenserfüllung regt optimal zu eigenen Überlegungen an. Der Zynismus in Mephisto ist unbeschreiblich erfrischend, Gretchens Naivität in Retrospektive auf sich selbst übertragbar. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Schullektüre so angenehm sein kann. Macht Lust auf Faust II.
Klassiker eben!
Mal wieder ein Schulbuch, wer hätte es gedacht! An sich aber tatsächlich mal eins, wo mich die Habdlung teilweise catchen konnte. Faust ist ein Klassiker und nahezu jeder hat es gelesen. Erstmal hat mich die Thematik des Buches etwas verstört, aber es hat teilweise auch zur Spannung beigetragen. Der Schreibstil war sehr komplex und ich habe einige Zeit gebraucht um wirklich alles verstehen zu können. Die zwei Geschichten in einer Tragödie waren sehr interessant. Zuerst die Gelehrtentragödie von Faust, die wiedergespiegelt hat, wie verzweifelt er nach etwas Höherem sucht und dann die Gretchentragödie. An sich wirklich abgefuckt, aber irgendwie hats dann doch was. An sich doch lesenswert, wenn mans denn versteht :)
I gave myself some time to think about what my review will look like for this one. since I haven’t had the chance to have to read it for school, I read it now. I must say, this was the first time I encountered anything by Göthe, and I really liked it. despite the fact that Mr. Göthe likes to describe women as weak and men as strong, it was beautifully written. he has also complimented women in such a beautiful way that this evens my issue out… In my opinion, Mephisto was slaying with everything he said and did lol. Faust was so depressing but he had a point I guess? He was so educated and still was eager for knowledge, so much that he’d sell his soul for this unlimited knowledge. I mean, where are my academic validation and well read smart girlies at? the fact that Faust was written in 1829 and is somehow portraying our modern lives with the aim for pleasure and knowledge is astonishing to me.
Verweile doch! Du bist so schön!
Faust, ein vielseitig begabter und talentierter, sowie überaus gebildeter Mann hat nun genug von dem tristen Grau seines Alltags. Man ist schon arm dran, wenn man klüger und gewitzter ist, als all die anderen. Und, pahh, Gott? Nein, lieber ein Pakt mit dem Teufel! Klassiker haben bei mir einen schweren Stand. Faust allerdings bietet dabei eine strahlende Ausnahme. Natürlich machen Reime nicht alles verständlicher oder klarer, aber das Werk ist unglaublich tief. Bereits in der ersten Szene mit Faust werden so viele implizite Fragen gestellt und Probleme offenbart, dass es einen etwas sprachlos zurücklässt. Und Goethe lässt diese Ideen nicht in der Luft hängen, sondern greift sie auf und erzählt einen Schwank aus Fausts Leben, aus den Trieben die sein Ego und sein Wissen hervorgebracht haben und nutzt sie, um Fausts schwer vorstellbare Situation begreiflich zu machen. Die Sprache ist eine Blumenwiese der Metaphern und strotzt nur so von Sprachbildern der verschiedensten Sorten. Man weiß was gemeint ist, aber es ist dennoch so vage, dass man es verschieden deuten kann. Ein Ritt auf des Messers Schneide, aber durchaus ein sehr gelungener Ritt! Jede Figur ist dabei eigentlich verabscheuungswürdig und jede auf ihre eigene Weise. Goethe liefert einen Antihelden und allein mit diesem soll man sich identifizieren? Was macht man das als Leser? Diese Antwort gibt Goethe nicht. Goethe lässt den Leser aber auch nicht hängen, denn er gibt Faust ja ein nachvollziehbares Motiv. Ja, er denkt den großen Herzenswunsch einfach mal zu Ende und stellt die Fragen: Welchen Preis willst du dafür bezahlen? Und was wenn du es hast, wenn der Wunsch erfüllt ist? Und mit einem Mal hat Goethe den Leser ganz persönlich am Kragen gepackt. Die Gretchenfrage, als eine Frage nach dem eigenen Glauben, nach den eigenen Idealen. Faust ist etwas wie einer, der den platonischen Ring des Gyges trägt - jemand auf den ein Trasymachos stolz wäre. Doch Faust liefert keine Antwort, wie es Platon täte, Goethe lässt einen am ausgestreckten Arm verhungern und verdursten, aber man tut es gerne... "Da steh' ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor!" Ein durch und durch brillantes Buch!
~Faust - Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang Goethe~ Faust ist klug und hat alles, was man so braucht. Er ist Gelehrter und ein höchst geschätzter Mann. Doch er vermisst die Freiheit und das Glück, dass das Leben bringen kann. Dadurch beginnt er mit der Zauberei zu experimentieren. Wenn er doch nur wüsste, dass Gott und der Teufel Mephistopheles eine Wette um sein Leben abgeschlossen haben... Äh, ja. Verstanden habe ich es jetzt nicht so ganz. Also grob schon, aber irgendwie auch nicht so. Was ich aber sehr wohl bemerkt habe ist, dass das doch eigentlich die erste deutsche Urban-Fantasy ist, oder? Hexen, Geister, Teufel, Zaubertränke? Hört sich sehr nach Fantasy an. Auf jeden Fall gab es schon schlechtere Klassenlektüren und es war schon halbwegs ok.😅 2,5/5😈😈👻

Der Pakt zwischen Sehnsucht und Verdammnis 🕯️👁️
Faust ist mehr als ein Drama – es ist eine Landkarte der menschlichen Seele. Goethe nimmt uns mit in das Herz eines Mannes, der alles wissen will, alles fühlen, alles sein – und dafür bereit ist, seine Seele zu verkaufen. Zwischen den Zeilen spürt man die ewige Frage, ob Erfüllung jemals ganz möglich ist, oder ob wir alle nur Suchende bleiben, gefangen zwischen dem Himmel, den wir ersehnen, und den Abgründen, die wir nicht lassen können. Mephisto ist hier nicht nur der Teufel, sondern ein Spiegel unserer Versuchungen – charmant, witzig, gefährlich. Und Gretchen… sie ist die stille Tragödie, die zeigt, dass jedes Streben nach dem Absoluten eine Spur hinterlässt – manchmal im eigenen Herzen, manchmal im Leben anderer. Goethes Sprache ist ein Zauber, der nicht vergeht. Jedes Wort leuchtet wie Kerzenlicht auf dunklem Samt, jede Szene ist ein Tanz zwischen Philosophie und Poesie. Faust ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist ein Bund, den man mit der eigenen Sehnsucht schließt – und den man nie ganz löst. ⭐⭐⭐⭐⭐
Es war ein Schulbuch, aber ich muss sagen dass es mir besser gefallen hat als erwartet. Auch wenn das Alte Deutsch manchmal echt nervig und schwer zu verstehen ist, mochte ich die Geschichte. Eigentlich mochte ich nur Mephisto. Er hat sich nämlich genau so sehr über Faust und Gretchen lustig gemacht die ich. Also die Beziehung zwischen einem eigentlich um die 60 Jährigen und eine 14 Jährigen ist schon crazy, aber, dass sie nach einmal Treffen, in dem Faust die fast belästigt hat, schon so in ihn verliebt hat war... naja... schlau. Die Kindsmord thematik ist trotzdem wichtig vorallem damals. Was mich fast am meisten genervt hat ist Goete der ein Buch darüber schreibt wie scheiße die Gesellschaft unehelich schwangeren Frauen gegenüber ist und, dass die Schuld nicht allein bei ihren liegt sondern auch an den Arschloch Typen die sie einfach sitzen lassen, dann aber im echten Leben dafür Stimmt, dass Frauen die Kindsmord begangen haben weiterhin gehängt, geköpft oder ertränkt werden. Ich liebe diese Doppelmoral.
Lwk mein Lieblingsbuch auf Erden.
Faust hat meine Liebe zu Bücher wieder erwacht. Ich hatte eine ewige Lesepause, weil ich auch einfach keine Bücher gefunden habe die ich mochte, aber dann haben wir Faust im Unterricht gemacht. Zunächst dachte ich mir, dass es wieder so eine nervige Schullektüre ist, aber dann habe ich realisiert, dass es eigentlich nicht so schlecht ist. Danach, dass ich es eigentlich Liebe. Durch Faust habe ich realisiert, dass Bücher aus älteren Epochen mich viel mehr ansprechen als moderne, und dass auch der Rest von der Schullektüre nicht so schlecht ist. Ich habe den Deutschunterricht immer gehasst, aber dann kam Faust und hat meine Interressen so umgekrempelt, dass ich jetzt sogar deutsch Lehrerin werden will. Die Charaktere sind wundervoll und sehr durchdacht geschrieben. Die ganze Geschichte ist sehr durchdacht und an manchen Stellen so wunderschön verwirrend. Philosophies ist da drinnen auch noch vieles versteckt und egal wie oft man es durchließt man entdeckt immer wieder was neues.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Goethe schrieb über 60 Jahre an seinem »Faust« und nannte »diese sehr ernsten Scherze« am Ende sein »Hauptgeschäft«: Dabei entstand eines der großartigsten und gleichzeitig komplexesten Werke der Weltliteratur.
Book Information
Author Description
Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. – 22. 3. 1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.
Posts
Achtung Spoiler
Der Faust ist das Lebenswerk Goethes und dies wird auch beim Lesen bewusst. Die Lektüre selbst zu lesen war an manchen Stellen schwer zu verstehen und zu deuten, aber auch an anderen Stellen einfach und humorvoll. Schon zu Beginn mit den drei Prologen hatte mich es in den Bann gezogen.
Sehr empfehlenswert für all diejenigen, die die Tragödie gelesen haben. Durch die zahlreichen Sprecher hatte so jeder einzelne Charakter eine eigene Persönlichkeit und wurde zum Leben erweckt. Auch die Stimmen von Faust, Mephisto und Gretchen haben sehr gut gepasst, wobei ich mir auch hätte vorstellen können, dass Faust eine jüngere Stimme bekommt nach seiner Verwandlung. Wenn man aber die Interpretationsansätze noch einigermaßen im Kopf hat, so ist es deutlich interessanter die Verknüpfungen herstellen zu können.
⭐️ 2,5 Sterne – Der Literaturklassiker schlechthin – ich hätt es wirklich gerne gemocht.
Goethes Faust ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Faust, die Tragödie, die erstmals 1808 veröffentlicht wurde und in zwei Teile gegliedert ist – basierend auf der alten deutschen Faust-Sage. Inhaltlich möchte ich mich kurz fassen – es geht um Dr. Heinrich Faust und den Teufel Mephistopheles. Die beiden schließen einen Pakt, in dem Mephisto Faust ein abenteuerliches Leben schaffen soll, Mephisto im Gegenzug nach Fausts Tod seine Seele erhält. Folglich gestaltet sich Fausts Leben bis zu seinem Tod recht „turbulent". Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Faust ein echt harter Brocken für mich war. Fast 400 Seiten, jede einzelne mit Dichtung und Lyrik überfüllt, sodass der Inhalt für mich kaum zu greifen war. Das soll nicht heißen, dass ich Goethes Stil abstoßend finde – ganz im Gegenteil. Dieses Talent, ja fast schon diese Gabe, die er aufweist, mit Sprache umzugehen – das ist einfach faszinierend. Ich würde behaupten, nun den grundlegenden Inhalt verstanden zu haben – mit ein bisschen Recherche schien es gar nicht mehr so kompliziert, doch ein tieferer Sinn lässt sich mir zum heutigen Zeitpunkt leider noch nicht erschließen. Ich wünschte wirklich, es hätte mir gefallen. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich Werther schon gelesen hatte – ich mochte diesen Briefroman wirklich sehr und dachte, Faust würde mir auch gefallen. Doch das waren beides ganz verschiedene Welten. Abschließend lässt sich sagen, dass Faust ein Werk ist, das sehr viel Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Aktuell konnte ich die Tiefe, die diesem Werk zweifellos innewohnt, noch nicht ganz fassen. Ich schließe daher nicht aus, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Faust greifen werde – in der Hoffnung, dann mehr darin zu entdecken als nur sprachliche Schönheit. Für den Moment bleibt es jedoch bei der Anerkennung für Goethes Können, ohne dass mich das Werk persönlich überzeugen konnte.
Ist halt ein Klassiker
Die Geschichte von dem Gelehrten Faust und seine verschiedenen Überlegungen haben mir sehr gefallen. Leider war die Geschichte erst am Ende spannend und die Sprache ist sehr schwer zu verstehen. Es ist kein schlechtes Buch aber es ist wirklich anstrengend in so einer veralteten Sprache zu lesen .📖
"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft." -Mephistopheles Eines meiner Lieblingswerke von Goethe
Goethes Faust fand ich schon zu Schulzeiten beeindruckend und noch heute können mich die Zeilen, Verse und Dialoge dieses Werkes wahrlich in den Bann ziehen. Viel Geist und Seele stecken hier drin, auch wenn es eine Tragödie ist. Einfach einzigartig, brillant und unvergessen. Ein Juwel der Literatur.
Lebenswerk Goethes
Faust haben wir im Abitur durchgenommen(ob es als schullektüre wirklich geeignet ist, sei mal so dahingestellt - ich hatte leider einen Lehrer, der die Thematiken nicht so gut rübergebracht hat und nur trocken den Inhalt besprochen hatte). Ich merke zwar heute auch wie schwer greifbar der Inhalt ist und (auch wenn trocken geschildert) wie sehr mir meine Notizen hilfreich waren die tiefe wieder nachvollziehen zu können. Es ist eine zähe und schwere Kost. Allerdings bin ich dennoch überzeugt, dass Faust in jedem Bücherregal seinen Platz haben sollte…gerade weil die Thematiken (Streben nach Erkenntnis und damit einhergehend die Grenzen und auch die Liebe) sind.

𝓦𝓲𝓮 𝓭𝓪𝓼 𝓑𝓸𝓮𝓼𝓮 𝓭𝓲𝓮 𝓾𝓮𝓫𝓮𝓻𝓱𝓪𝓷𝓭 𝓰𝓮𝔀𝓲𝓷𝓷𝓽
──────── ⋆⋅✿⋅⋆ ──────── ᴇs ɪsᴛ sᴄʜᴡᴇʀ ᴢᴜ ᴠᴇʀsᴛᴇʜᴇɴ, ᴅᴏᴄʜ ᴡᴇɴɴ ᴍᴀɴ ᴅɪᴇ ɢᴇsᴄʜɪᴄʜᴛᴇ ᴠᴇʀsᴛᴀɴᴅᴇɴ ʜᴀᴛ ᴍᴇʀᴋᴛ ᴍᴀɴ ᴡɪᴇᴅᴇʀ ᴇɪɴᴍᴀʟ ᴡᴀs ᴇɪɴ ɢᴇɴɪᴇ ɢᴏᴇᴛʜᴇ ᴡᴀʀ. ᴇɪɴ ᴋʟᴀssɪᴋᴇʀ ᴅᴇɴ ᴍᴀɴ ɴᴀᴛüʀʟɪᴄʜ ᴍᴀʟ ɢᴇʟᴇsᴇɴ ʜᴀʙᴇɴ sᴏʟʟᴛᴇ. ᴠᴏʀᴀʟʟᴇᴍ ᴡᴇɴɴ ᴍᴀɴ ᴀᴜғ ᴅᴜɴᴋʟᴇ ᴍᴀɢɪᴇ sᴛᴇʜᴛ ᴅɪᴇ ᴅɪᴇ üʙᴇʀʜᴀɴᴅ ɢᴇᴡɪɴɴᴛ

Ein Klassiker der deutschen Literatur! Und er war definitiv nicht verrückt, dieser Reclam. ;) Anmerkung: Bitte beachtet, dass natürlich Goethe der Autor von Faust ist und Reclam der Verlag. Mein Kommentar ist eine Anspielung auf den Film „Fack Ju Goethe 2“, in dem ein Schüler beides miteinander verwechselt. Deswegen auch der ;) am Ende.
Kommt wohl nie aus der Mode
Auch heute sind fast alle Themen aus diesem Buch relevant, aber der Schreibstil ist echt ein harter Brocken. Anfangs fande ich es zu langatmig und am Ende ziemlich lückenhaft, vieles wurde am Rande erwähnt und gar nicht richtig ausgeführt. Liebe die Tragödie trotzdem über alles!
Ich mochte das Buch nicht wirklich. Natürlich ist es wohl gut durchdacht und man kann so viel hineininterpretieren, aber es ist schwer verständlich gewesen und ich fand es auch eher langweilig. Auch der Fakt das Faust ein alter Mann und Gretchen um die 14 Jahre ist verstört mich und es hat mich sehr genervt dieses Drama zu lesen
harter brocken
faust hat ja einen gewissen ruf – ich würde behaupten zurecht. dieses werk von goethe zu lesen, beansprucht wirklich viele nerven, allein schon wegen der sprache, die derart schwierig zu verstehen ist, dass man entweder ständig doppelt lesen oder immer wieder googeln muss. glücklicherweise gibt es ja mittlerweile viele websites mit erklärungen, videos die die handlung verständlich in komprimierter form darstellen oder bücher mit erläuterungen zu diesem werk. damit öffnen sich einem langsam die türen und man beginnt parallelen zur heutigen zeit zu erkennen, aber ob das den status der pflichtlektüre ausreichend rechtfertigt, bezweifle ich mal 😕
Fast 40 Jahre dran geschrieben und dann trotzdem nicht gut genug??!
Vom Aufbau her ganz OK aber das soll ein Klassiker sein? Was macht es besonders? Was macht es so einzigartig? Alles Fragen auf die beim Lesens des Schulbuches "Faust" keine Antworten gefunden habe. Ob es in "Faust 2" besser wird I doubt it.
Pflichtlektüre, die sogar Spaß machen kann
Durch und durch beeindruckendes Monument der deutschen Literaturhistorie, bei dem jeder, der auch nur einen Hauch von Liebe für Sprachästhetik hat, ehrfurchtsvoll in die Knie gehen dürfte. Zumindest bei der Lektüre von Faust I habe ich (von einigen Ausnahmen wie etwa den ausschweifenden Schilderungen von der Walpurgisnacht) ziemlich große Freude gehabt, während sich Faust II dann rasch anfühlt wie ein heißer Fiebertraum, in dem Goethe dann ziemlich freidreht. Für ein solch komplex-verworrenes Werk muss man sich geistig öffnen, reichlich gebildet sein und wahrscheinlich nebenher auch Einiges an Sekundärliteratur lesen, um es wirklich verstehen zu können. „Faust I“ empfinde ich da als weitaus gelungeneren Spagat zwischen großer Kunst und Leseransprache.
Lohnt sich, nur nicht unbedingt als junger Schüler
Ich denke es lohnt sich, Faust gelesen zu haben. Ob ich es verstanden hätte, hätte ich es damals in der Schule gelesen, bezweifle ich. Als Student an einer Uni kann ich die Kritik an die Gesellschaft und Wissenschaft (denn der Protagonist ist Wissenschaftler und verzweifelt am Gedanken, dass man ja gar nichts wissen könne) viel besser begreifen. Der Monolog auf der ersten Seite hat sich sofort eingebrannt und kann ich auch noch ein Jahr nach dem Lesen auswendig.
Als Schullektüre fürs Abitur gelesen. Faust wir immer als Meilenstein der deutschen Literatur angepriesen, dementsprechend waren meine Erwartungen sehr hoch angesetzt, doch was soll ich sagen, sie wurden tatsächlich erfüllt. Das wirklich hohe Level des Schreibstils war natürlich schön, aber die Geschichte an sich hat mich sehr fasziniert. Es ist ja eigentlich eine Seltenheit, dass SchülerInnen wie ich gerne klassische Literatur lesen, aber ich finde der Fauststoff ist perfekt für die Zeit der Adoleszenz geeignet. Wir suchen momentan alle nach unserer Bestimmung im Leben, nach einem Weg am Ende des Abiturs und Faustens Suche nach seiner Lebenserfüllung regt optimal zu eigenen Überlegungen an. Der Zynismus in Mephisto ist unbeschreiblich erfrischend, Gretchens Naivität in Retrospektive auf sich selbst übertragbar. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Schullektüre so angenehm sein kann. Macht Lust auf Faust II.
Klassiker eben!
Mal wieder ein Schulbuch, wer hätte es gedacht! An sich aber tatsächlich mal eins, wo mich die Habdlung teilweise catchen konnte. Faust ist ein Klassiker und nahezu jeder hat es gelesen. Erstmal hat mich die Thematik des Buches etwas verstört, aber es hat teilweise auch zur Spannung beigetragen. Der Schreibstil war sehr komplex und ich habe einige Zeit gebraucht um wirklich alles verstehen zu können. Die zwei Geschichten in einer Tragödie waren sehr interessant. Zuerst die Gelehrtentragödie von Faust, die wiedergespiegelt hat, wie verzweifelt er nach etwas Höherem sucht und dann die Gretchentragödie. An sich wirklich abgefuckt, aber irgendwie hats dann doch was. An sich doch lesenswert, wenn mans denn versteht :)
I gave myself some time to think about what my review will look like for this one. since I haven’t had the chance to have to read it for school, I read it now. I must say, this was the first time I encountered anything by Göthe, and I really liked it. despite the fact that Mr. Göthe likes to describe women as weak and men as strong, it was beautifully written. he has also complimented women in such a beautiful way that this evens my issue out… In my opinion, Mephisto was slaying with everything he said and did lol. Faust was so depressing but he had a point I guess? He was so educated and still was eager for knowledge, so much that he’d sell his soul for this unlimited knowledge. I mean, where are my academic validation and well read smart girlies at? the fact that Faust was written in 1829 and is somehow portraying our modern lives with the aim for pleasure and knowledge is astonishing to me.
Verweile doch! Du bist so schön!
Faust, ein vielseitig begabter und talentierter, sowie überaus gebildeter Mann hat nun genug von dem tristen Grau seines Alltags. Man ist schon arm dran, wenn man klüger und gewitzter ist, als all die anderen. Und, pahh, Gott? Nein, lieber ein Pakt mit dem Teufel! Klassiker haben bei mir einen schweren Stand. Faust allerdings bietet dabei eine strahlende Ausnahme. Natürlich machen Reime nicht alles verständlicher oder klarer, aber das Werk ist unglaublich tief. Bereits in der ersten Szene mit Faust werden so viele implizite Fragen gestellt und Probleme offenbart, dass es einen etwas sprachlos zurücklässt. Und Goethe lässt diese Ideen nicht in der Luft hängen, sondern greift sie auf und erzählt einen Schwank aus Fausts Leben, aus den Trieben die sein Ego und sein Wissen hervorgebracht haben und nutzt sie, um Fausts schwer vorstellbare Situation begreiflich zu machen. Die Sprache ist eine Blumenwiese der Metaphern und strotzt nur so von Sprachbildern der verschiedensten Sorten. Man weiß was gemeint ist, aber es ist dennoch so vage, dass man es verschieden deuten kann. Ein Ritt auf des Messers Schneide, aber durchaus ein sehr gelungener Ritt! Jede Figur ist dabei eigentlich verabscheuungswürdig und jede auf ihre eigene Weise. Goethe liefert einen Antihelden und allein mit diesem soll man sich identifizieren? Was macht man das als Leser? Diese Antwort gibt Goethe nicht. Goethe lässt den Leser aber auch nicht hängen, denn er gibt Faust ja ein nachvollziehbares Motiv. Ja, er denkt den großen Herzenswunsch einfach mal zu Ende und stellt die Fragen: Welchen Preis willst du dafür bezahlen? Und was wenn du es hast, wenn der Wunsch erfüllt ist? Und mit einem Mal hat Goethe den Leser ganz persönlich am Kragen gepackt. Die Gretchenfrage, als eine Frage nach dem eigenen Glauben, nach den eigenen Idealen. Faust ist etwas wie einer, der den platonischen Ring des Gyges trägt - jemand auf den ein Trasymachos stolz wäre. Doch Faust liefert keine Antwort, wie es Platon täte, Goethe lässt einen am ausgestreckten Arm verhungern und verdursten, aber man tut es gerne... "Da steh' ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor!" Ein durch und durch brillantes Buch!
~Faust - Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang Goethe~ Faust ist klug und hat alles, was man so braucht. Er ist Gelehrter und ein höchst geschätzter Mann. Doch er vermisst die Freiheit und das Glück, dass das Leben bringen kann. Dadurch beginnt er mit der Zauberei zu experimentieren. Wenn er doch nur wüsste, dass Gott und der Teufel Mephistopheles eine Wette um sein Leben abgeschlossen haben... Äh, ja. Verstanden habe ich es jetzt nicht so ganz. Also grob schon, aber irgendwie auch nicht so. Was ich aber sehr wohl bemerkt habe ist, dass das doch eigentlich die erste deutsche Urban-Fantasy ist, oder? Hexen, Geister, Teufel, Zaubertränke? Hört sich sehr nach Fantasy an. Auf jeden Fall gab es schon schlechtere Klassenlektüren und es war schon halbwegs ok.😅 2,5/5😈😈👻

Der Pakt zwischen Sehnsucht und Verdammnis 🕯️👁️
Faust ist mehr als ein Drama – es ist eine Landkarte der menschlichen Seele. Goethe nimmt uns mit in das Herz eines Mannes, der alles wissen will, alles fühlen, alles sein – und dafür bereit ist, seine Seele zu verkaufen. Zwischen den Zeilen spürt man die ewige Frage, ob Erfüllung jemals ganz möglich ist, oder ob wir alle nur Suchende bleiben, gefangen zwischen dem Himmel, den wir ersehnen, und den Abgründen, die wir nicht lassen können. Mephisto ist hier nicht nur der Teufel, sondern ein Spiegel unserer Versuchungen – charmant, witzig, gefährlich. Und Gretchen… sie ist die stille Tragödie, die zeigt, dass jedes Streben nach dem Absoluten eine Spur hinterlässt – manchmal im eigenen Herzen, manchmal im Leben anderer. Goethes Sprache ist ein Zauber, der nicht vergeht. Jedes Wort leuchtet wie Kerzenlicht auf dunklem Samt, jede Szene ist ein Tanz zwischen Philosophie und Poesie. Faust ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist ein Bund, den man mit der eigenen Sehnsucht schließt – und den man nie ganz löst. ⭐⭐⭐⭐⭐
Es war ein Schulbuch, aber ich muss sagen dass es mir besser gefallen hat als erwartet. Auch wenn das Alte Deutsch manchmal echt nervig und schwer zu verstehen ist, mochte ich die Geschichte. Eigentlich mochte ich nur Mephisto. Er hat sich nämlich genau so sehr über Faust und Gretchen lustig gemacht die ich. Also die Beziehung zwischen einem eigentlich um die 60 Jährigen und eine 14 Jährigen ist schon crazy, aber, dass sie nach einmal Treffen, in dem Faust die fast belästigt hat, schon so in ihn verliebt hat war... naja... schlau. Die Kindsmord thematik ist trotzdem wichtig vorallem damals. Was mich fast am meisten genervt hat ist Goete der ein Buch darüber schreibt wie scheiße die Gesellschaft unehelich schwangeren Frauen gegenüber ist und, dass die Schuld nicht allein bei ihren liegt sondern auch an den Arschloch Typen die sie einfach sitzen lassen, dann aber im echten Leben dafür Stimmt, dass Frauen die Kindsmord begangen haben weiterhin gehängt, geköpft oder ertränkt werden. Ich liebe diese Doppelmoral.
Lwk mein Lieblingsbuch auf Erden.
Faust hat meine Liebe zu Bücher wieder erwacht. Ich hatte eine ewige Lesepause, weil ich auch einfach keine Bücher gefunden habe die ich mochte, aber dann haben wir Faust im Unterricht gemacht. Zunächst dachte ich mir, dass es wieder so eine nervige Schullektüre ist, aber dann habe ich realisiert, dass es eigentlich nicht so schlecht ist. Danach, dass ich es eigentlich Liebe. Durch Faust habe ich realisiert, dass Bücher aus älteren Epochen mich viel mehr ansprechen als moderne, und dass auch der Rest von der Schullektüre nicht so schlecht ist. Ich habe den Deutschunterricht immer gehasst, aber dann kam Faust und hat meine Interressen so umgekrempelt, dass ich jetzt sogar deutsch Lehrerin werden will. Die Charaktere sind wundervoll und sehr durchdacht geschrieben. Die ganze Geschichte ist sehr durchdacht und an manchen Stellen so wunderschön verwirrend. Philosophies ist da drinnen auch noch vieles versteckt und egal wie oft man es durchließt man entdeckt immer wieder was neues.





















































