Blumen für Algernon

Blumen für Algernon

Softcover
4.4359

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Description

»Ein Meisterwerk von ergreifender Brillanz ... herzzerreißend und absolut brillant« Guardian

Die spannende und erschütternde Geschichte des geistig zurückgebliebenen Charlie Gordon, der durch eine Operation eine überragende Intelligenz erlangt, gehört zu den erfolgreichsten Klassikern der Science-Fiction. Der mehrfach preisgekrönte Roman ist in 27 Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft und gelesen und unter dem Titel »Charly« verfilmt worden.

Charlie Gordon, ursprünglich kaum des Lesens mächtig, ist zu Forschungszwecken operiert worden und entwickelt daraufhin eine überragende Intelligenz; schließlich überflügelt er intellektuell sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon – das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde. Mit den überwältigenden Fähigkeiten stellen sich für das Genie Charlie jedoch auch die ersten Probleme ein – in der Bäckerei, in der er früher arbeitete, mit seiner Familie, von der er jetzt entdeckt, dass sie ihn nie akzeptiert hat, und im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, vor dem er unerklärliche Angst hat. Als Charlie auf einem Fachkongress als Attraktion vorgeführt werden soll, flieht er zusammen mit Algernon. Kurze Zeit später zeigen sich im Verhalten der Maus erste Verfallserscheinungen und Charlie ahnt, dass auch er nicht verschont bleiben wird...

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
304
Price
18.50 €

Author Description

Daniel Keyes, geboren 1927 in New York, verstorben am 15. Juni 2014 in Florida; er studierte Psychologie und war Zeitschriftenredakteur und Modephotograph, später Englischlehrer und - nach einem Literaturstudium - Dozent u. a. an der Ohio University. Neben Blumen für Algernon hat Keyes drei weitere Romane und drei Sachbücher (psychologische Fallstudien) veröffentlicht.

Posts

69
All
5

Ein absolutes Highlight

• Buchrezi • 😢 (Mein Lebens-Lesehighlight) Zum Inhalt: Charlie ist zufrieden. Er liebt seinen Job in einer Bäckerei und seine Kollegen. Gemeinsam lachen sie viel, und seine Arbeit wird geschätzt. Charlie wird ausgewählt, an einer neuartigen Operation teilzunehmen, die ihn intelligenter machen soll. Zuvor wurde diese an einer Maus namens Algernon getestet, mit erstaunlichen Ergebnissen. Da Charlie Lernschwierigkeiten hat und ihm diese im Alltag immer wieder bewusst gemacht werden, stimmt er der Operation zu. Und sie ist ein voller Erfolg. Nach und nach verbessert sich Charlies Ausdrucksweise, die Kommunikation mit seinen Mitmenschen wird flüssiger, Zusammenhänge werden klarer. Bis er schließlich so intelligent wird, dass ihn Gespräche langweilen und ihm niemand mehr das Wasser reichen kann… Auch seine früheren Kollegen, sein altes Leben und die Zeit in der Bäckerei sieht er plötzlich mit anderen Augen. Haben sie wirklich gemeinsam gelacht? Hatte er überhaupt Freund*innen? Und wie wird sich sein Leben nun entwickeln? Mein Fazit: „Blumen für Algernon“ geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Ich habe dieses Buch vor vielen Jahren gelesen und geliebt. Es hat mir das Herz gebrochen. Charlie ist ein unglaublich sympathischer, herzensguter Protagonist, und seine Entwicklung zu verfolgen ist gleichermaßen faszinierend wie schmerzhaft. Das Buch ist ausschließlich in Tagebucheinträgen aus Charlies Sicht geschrieben und beginnt mit sehr fehlerhafter Rechtschreibung, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter verbessert. Ein perfektes Stilmittel, das Charlies Entwicklung auf berührende Weise greifbar macht. Was jedoch am meisten erschüttert, ist die Gesellschaft und wie sie mit Charlie umgeht. Selbst jetzt kommen mir noch die Tränen, wenn ich daran denke, wie er im Laufe der Geschichte ein Bewusstsein dafür entwickelt. Nicht umsonst zählt dieses Buch zu den Klassikern des Sci-Fi-Genres. Bitte lest dieses Buch.

Ein absolutes Highlight
3

Schwer reinzukommen

Charlie ist geistig zurückgeblieben, als ihm eine Operation ermöglicht intelligent zu werden, greift er ohne großes Zögern zu, denn nichts wünscht er sich sehnlicher. Aber als er beginnt nicht nur klüger zu werden, sondern alle anderen zu überflügeln wird er wieder zu einem Außenseiter, der er sein Leben lang war. Puh, ich bin gespalten bei diesem Buch. Das es aus der Perspektive von Charlie geschrieben ist, kann man am Anfang vor lauter Sprach- und Rechtschreibfehler finde ich sehr schlecht in das Ganze hinein finden. Manchmal ist es dann aber auch wieder herzzerreißend, wenn er z.B. herausfindet, dass seine „Freunde“ gar nicht mit ihm, sondern über ihn gelacht haben. Und wie er trotz seinem zunehmenden IQ keinerlei soziale Kompetenz aufbauen kann. Also wäre mein Fazit es ist ein gutes Buch, aber es ist nicht mein Buch.

5

Was für ein fantastisches Werk

Es ist einfach nur fantastisch. Dieses Buch ist super geschrieben und man kann alles nachvollziehen. Dadurch, dass es wie ein Tagebuch aufgebaut ist, fühlt man sich regelrecht in Charlie hinein. Es ist so schön geschrieben und auch so traurig. Ich musste weinen am Ende. Meiner Meinung nach ein Buch, dass man in der Schule lesen müsste, denn es gibt einem so viel Einblick in die Psyche eines Menschen und man kan viel Menschlichkeit daraus gewinnen.

4

Ich kann noch nicht genau sagen, was ich von dem Buch halte. Sehr bewegend auf jeden Fall.

Ich kann noch nicht genau sagen, was ich von dem Buch halte. Sehr bewegend auf jeden Fall.
4.5

Sehr berührend, traurig und interessant

5

Trauriger Sci-Fi Klassiker

Ich habe das Buch innerhalb von zwei oder drei Tagen durch gelesen und uff war das traurig....das Buch besteht aus Forschungsberichten von und über Charlie Gordon. Ein geistig zurückgebliebener Mann der durch eine Operation zum Genie wird. Das Buch setzt sich nicht nur mit Moral auseinander, sondern auch mit dem Umgang von behinderten und geistig beeinträchtigten Menschen. Das Buch stammt aus den 1960er Jahren, hat aber nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Insbesondere das Ende hat nochmal eine emotionale Schlagkraft.

4.5

Wenn Intelligenz das Herz überholt…

Wow. Was für ein Buch! Blumen für Algernon hat mich emotional komplett durchgewirbelt – selten hat mich eine Geschichte so berührt und gleichzeitig so zum Nachdenken gebracht. Daniel Keyes schafft es, die Entwicklung von Charlie so authentisch und intensiv zu schildern, dass man sich ihm nicht entziehen kann. Diese langsame Veränderung – vom einfachen, herzlichen jungen Mann zum hochintelligenten Denker – ist faszinierend und erschütternd zugleich. Dabei stellt das Buch auf eine unglaublich eindringliche Weise die Frage: Was bedeutet Intelligenz eigentlich? Und was passiert, wenn Wissen schneller wächst als das Herz hinterherkommt? Die Beziehung zwischen Intelligenz und Menschlichkeit, zwischenmenschliche Nähe und Einsamkeit – das sind Themen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen. Die emotionale Tiefe, die sensible Sprache und die Tatsache, dass man sich am Ende selbst fragt, was im Leben wirklich zählt. Ich fand das Buch gleichzeitig traurig, bewegend, und wunderschön geschrieben. Es ist eines dieser Werke, die man nach dem Zuklappen erstmal wirken lassen muss.

Wenn Intelligenz das Herz überholt…
5

Was für ein vergessener Schatz!!!

-" Intelligenz, Bildung und Wissen ohne menschliche Zuneigung sind ein Dreck Wert"- Eine wunderbare Geschichte vom Hochmut der vor dem Fall kommt, von Chancen die ungenutzt bleiben. Der Anfang, der Recht schwer zu lesen ist und den ich wortweise wiederholen musste um Ihn zu verstehen... 😵‍💫Aber ich bin froh mich durchgebissen zu haben und nun ein neues Buch, von Herzen empfehlen zu können.❣️

4

Eine originelle Idee von geistig behinderten, der durch eine Operation Intelligenz erlangt🙌🏻

Und dessen Welt dadurch so viel komplizierter wird. Die Erkenntnisse die Charlie erlangt sind von erstaunlich über rührend und erschreckend. An und für sich wenig SciFi, was aber der Geschichte gewiss nicht schadet. Das Ende ist…auf rührende Weise bei mir hängen geblieben🥹

5

Ein absolutes Highlight.

5

This will stay with you!

I still think about this book all the time! It’s so memorable and so good! This, from my book club member, perfectly describes this book: A classic and a must-read. This book can be read from many different angles as it deals with very complex themes such as society’s treatment of mentally disabled people, the risks of human medical trials, the alienation of people who are outside the norm, and many more. Though published in the sixties, this book is still immensely relevant today and feels like it was written in the past decade.

5

I'm still crying...

What an amazing story, not just about intelligence and scientific experiments, but also about human nature, about belonging, about the search for connection and identity. I loved Charlie from the first page on. I hoped with him, was happy for him and sad, I felt his joy and anger and frustration and just like everybody else in the story, I have to admit, that it got harder to sympathize with him at some points the smarter he got. His memories of his childhood, especially his mother, were hard to stomach! When I realised what the title might mean, I refused to think about it. It broke my heart that I've been right. But then came that very last sentence and the floodgates opened... 😭 (Spoilers ahead) I feared from the beginning that it wouldn't last, that the experiment woulf fail in the end. And it was just as heartbreaking as I thought it would be. Just the thought of rapidly losing your knowledge and mental abilities is utterly horrible.

5

Sehr interessantes & gesellschaftskritisches Buch mit Herz

Am Anfang kam ich schwer rein, da Charly's Schreibweise sehr schwierig war flüssig zu lesen. Nach einiger Zeit begann ich aber komplett in der Geschichte drinnen zu sein und fühlte mit. Es war sehr herzerreissend zu lesen, wie Charly nach seiner Operation und Steigerung seines IQ's sein Umfeld wahrnahm und sein Umfeld ihn wahrgenommen hat. Die Einsicht, dass Intelligenz ihn nicht unbedingt glücklicher und beliebter machte war sehr gut im Buch inszeniert und zeigt auch, je mehr man weiß, desto mehr versteht man die Welt und versucht auch stetig sie mehr zu verstehen und das ist für einen Menschen zermürbend. Ich bin zwar weit entfernt so intelligent zu sein, aber ich konnte da teils sehr mitfühlen. Ich bin selbst ein Mensch, der sich stetig Wissen aneignet, Dinge hinterfragt, reflektiert und versucht zu verstehen und vieles auch diplomatisch und von einen anderen Standpunkt betrachten kann ohne emotional gefesselt zu sein. Und das kann schon teilweise belastend sein und stimmt einem teilweise depressiv und frustriert teilweise auch. Auch seine Erkenntnisse aus seiner Vergangenheit machten mich ziemlich traurig. Die ganze Beziehung zu seiner Familie, vor allem seiner Mutter ging mir sehr Nahe. Es war auch sehr interessant aus der Perspektive eines Menschen zu sehen, der nicht über einen hohen IQ verfügt und dann noch diese Dynamik zwischen seiner Einsicht vor der OP und nach der OP war überaus spannend zu entnehmen. Der endgültige Zerfall war dann schlichtweg erdrückend mitanzusehen und tat einem einfach nur Leid. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der für Gesellschaftskritik offen ist und eine Vorliebe für Geschichten mit sehr traurigen Unterton hat.

5

Bewegend ehrlich

Charlie Gordon hat einen sehr geringen IQ und stellt sich einem Experiment zur Verfügung, dass ihn intelligent machen soll. Und tatsächlich hilft die Behandlung und die Operation und er wird immer intelligenter. Doch seine Wahrnehmung der Welt, seiner Mitmenschen und die Wahrnehmung von seiner Person durch seine Mitmenschen verändert sich stark. Diese rasante Entwicklung, die Charlie und auch die Maus Algernon hinlegen erfährt der Leser anhand von Tagebucheinträgen. Es geht dadurch einem ganz anders unter die Haut. Man ist sehr nah dran. Das Ende kam mir etwas zu plötzlich, aber eigentlich passt es dadurch auch wieder, wie ich beim Schreiben dieser Rezension feststelle.

5

Very gripping story with an interesting approach and linguistically carried out well. The last third is truly amazing, very emotional. Definitely one of my favorites.

5

Ein Buch, das zu Herzen geht

Algernon ist das erste Wesen, bei dem eine Operation die Intelligenz steigern soll - und es gelingt. Die kleine Maus schließt Freundschaft mit Charlie, einem jungen Mann, der durch die Behandlung nicht länger geistig eingeschränkt ist. Charlie entwickelt sich immer weiter und übertrifft mit seinem Verstand so ziemlich jeden. Er hat zwar seinen kleinen Freund, wird von seinem Umfeld aber bitter enttäuscht. Denn ihm wird klar, wie ihn Freunde und Familie immer gesehen haben. Und dann beginnt Algernon abzubauen. Das Buch ist unglaublich schön und traurig zugleich. Der kleine Algernon hat mich tatsächlich zu Tränen gerührt.

5

Ein einzigartiges Buch, was einen sprachlos und nachdenklich zurück lässt!

Ich habe es nicht oft bei Büchern, dass ich nach dem Beenden erstmal da sitze und über das Buch und Ende nachdenke und mich erstmal sortieren muss. Dieses Buch war so eines! Es war bei weitem kein Buch, was seichte Unterhaltung bietet um sich nach Feierabend zu entspannen - das habe ich auch nicht erwartet. Aber es war ein Buch, was mir sehr unter die Haut ging, mich sehr beschäftigt hat und eines, was ich ganz sicher nicht mehr vergessen werde! Charlie ist zu Beginn ein völlig argloser, naiver und dennoch herzlicher junger Mann, der stets das Gute im Menschen sieht, leider aber durch seine Vergangenheit und Erfahrungen ein Problem damit hat, seiner Meinung nach nicht so intelligent wie andere zu sein. Bereits diese Thematik fand ich total ansprechend! Als er sich einem wissenschaftlichen Experiment unterzieht und sich einige Zeit später als wahres Genie entpuppt, merkt er erst, wie schlecht Menschen doch sein können und wie wenig Glück und Zufriedenheit mit Intelligenz zu tun hat. Im Laufe der Geschichte erfahren wir immer mehr über ihn und seine Vergangenheit, dieser arme Mensch musste wirklich viel leiden, das tat mir in der Seele weh. Auch das Schicksal, welches er mit Algernon teilt, ist schön dargestellt. Die Erzählform anhand von Forschungsberichten, die Charlie für das Forscherteam zur Beobachtung der Ergebnisse niederschreibt, bringt einem das Ganze nur noch näher, da er uns sein ganz persönliches und wahres Inneres zu jeder Zeit der Geschichte präsentiert. Die Entwicklung dieses jungen Mannes ist super spannend gewesen und hat mich zum Schluss einfach nur sprachlos da sitzen lassen. Ich werde über dieses Buch sicherlich noch sehr viel nachdenken und bin unendlich dankbar, dass ich es bei anderen Buchbloggern entdeckt habe 🥰 Außerdem habe ich mir hier wieder sehr viele Zitate zum Nachdenken heraus schreiben können, die sicherlich noch lange nachwirken werden. Lieblingszitat: "Intelligenz ist eine der großartigsten menschlichen Gaben. Doch allzu oft treibt das Verlangen nach Wissen dem Menschen das Verlangen nach Liebe aus. (...) Intelligenz ohne die Fähigkeit, Zuneigung zu schenken und zu empfangen, führt zum geistigen und moralischen Zusammenbruch (...).

Ein einzigartiges Buch, was einen sprachlos und nachdenklich zurück lässt!
5

Menschen wirklich sehen

Ich fand das Buch unglaublich berührend. Es regt zum Nachdenken an, stimmt an manchen Stellen traurig und zeigt eindrucksvoll, wie sehr wir uns als Individuen gesehen und wahrgenommen fühlen wollen. Charlie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Durch seine Geschichte wurde mir einmal mehr bewusst, wie wenig Sichtbarkeit Menschen mit geistiger Behinderung in unserer Gesellschaft oft erhalten. Eine klare Leseempfehlung von mir!

5

Es war sehr bewegend die intellektuelle und psychische Reise des Charlie Gordon zu begleiten und mit zu erleben und zu sehen wie Intelligenz den Charakter und das Leben verändern kann.

5

10 von 5 Sternen

Das Buch hat mich zerrissen. Ich habe es an einem Tag gelesen und am Ende war ich den Tränen nahe. Unbedingt Lesenswert!

5

Charlie weißt eine geringe Intelligenz auf und ist kaum des Lesens mächtig. Daher wird er zu Forschungszwecken operiert und entwickelt eine überragende Intelligenz. Das erste Wesen an dem diese Operation durchgeführt würde, ist die Maus Algernon. Doch jeder Eingriff bleibt nicht ohne Folgen und so zeigen sich bei Algernon nach kurzer Zeit schon die ersten Verfallserscheinungen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wie ich auf das Buch gekommen bin, aber die Geschichte lohnt gelesen zu werden. Durch Charlie's Fortschrittsberichte bekommt der Leser einen Eindruck wie sich der junge Mann entwickelt, aus intellektueller aber auch charakterlichen Sicht. Mich persönlich hat das Buch aber auch emotional absolut gefordert. Für einen scifi-Klassikern aus den 60ern, kann man die Geschichte auch gut in der heutigen Zeit spielen lassen. Eine eindeutige 5⭐ Bewertung von mir.

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3

Ein aufwühlendes schweres Buch

Blumen für Algernon - Daniel Keyes Inhalt: Charly ist geistig zurückgeblieben und hat einen sehr niedrigen IQ. Er arbeitet in einer Bäckerei und kommt mit seinem Leben ganz gut zurecht. Er hat nur einen Wunsch: Er möchte schlau sein. Er wird mit Hilfe seiner Mutter in eine Studie aufgenommen und am Hirn operiert. Für diese Studie soll er ein Tagebuch führen und im Laufe dieser Einträge erkennt man an Wortwahl, Schriftbild und Rechtschreibung, dass das Experiment geglückt ist. Je schlauer er wird, desto mehr Erkenntnisse gewinnt er Rückblickend auf sein Leben. Und Rückwärts betrachtet versteht er manche Situationen erst im Nachhinein, oder sieht sie aus einem anderen (schlauen) Blickwinkel. Eine große Rolle spielt auch die Laborratte Algernon, an der die gleiche OP durchgeführt wurde. Und dann verläuft alles anders, als die Ärzte erwartet haben... Meinung: Moralisch sehr fragwürdig und auch sonst wühlt das Buch (auch Monate später) sehr auf. Es ist ein Buch, dass ich wohl nie vergessen werden! Man stellt sich während des Lesens viele Fragen. Ist es überhaupt erstrebenswert schlau zu sein? Oder lebt man einfach das Beste Leben, das man geschenkt bekommen hat. Je schlauer Charly wird, desto emotionsärmer wird er zeitgleich. Somit verändert er sich auch charakterlich stark. Hinzu kommt ein moralisches Verständnis, das vorher nicht da war, wodurch er verschiedene Situationen durch ganz andere Augen sieht. Viele Situationen, die für ihn völlig fein waren schätzt er nach der OP völlig anders ein. Dieses Buch war kein Lesegenuß für mich. Es war anstrengend. Gefühlskalt. Mit einem sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, der aber zugleich ein geniales Stilmittel war, das ich so noch nie gelesen habe! Auch wenn es kein Lesegenuß war, wohl eines der Bücher, die ich nie wieder vergessen werde!

5

An absolutely great book that deals with the advantages and disadvantages of intelligence in a utopian scenario. It makes you think about your own life and, among other things, about ethical questions in science. Charlie Gordon, a man with an extremely low intelligence quotient, develops even above-average intelligence through an operation in the course of a scientific experiment, becoming a genius in all areas within a very short time. But what he loses in the process, namely warmth of heart, kindness, friendliness, openness, guilelessness and his very special charisma, makes the price for his cleverness seem too high. How is it that some books are still captivating and relevant even after decades? Is it because of the quality of the book itself, or because of the fact that human beings with their behaviours and neuroses hardly change at all? This is one such book, and anyone who takes the trouble and also the time to immerse themselves in the story will be fascinated by the description of the main protagonist as well as the reaction of his environment to his change. It is not an easy read, not something to be read in passing. But it is a grandiose story and absolutely worth reading.

4.5

First book that was close to making me cry

5

Wow, wieso kannte ich das Buch nicht?

Der Name und das Cover haben mich sonst was denken lassen, um was es in diesem Buch geht. Ich war auf der Suche nach einem emotional ergreifenden Buch - keins, dass einfach auf die Tränendrüse drückt, sondern eins das Eindruck macht und im Kopf bleibt. Und das wird es. Lest euch nicht zu viel über den Inhalt durch, schnappt euch einfach direkt das Buch.

3.5

„Ich dachte, wenn ich klug bin, wird alles besser. Aber es ist komplizierter geworden.“

Der Anfang war echt zäh. Ich bin kaum reingekommen und hab das Buch erstmal ein paar Tage liegen lassen. Aber dann hab ich mich doch durchgerungen weiterzulesen – und ab so Seite 50 wurde es echt besser und flüssiger. Die ganzen Rechtschreibfehler am Anfang haben mich erst total genervt, aber das hat halt dazugehört, um zu zeigen, wie „dumm“ Charlie am Anfang ist. Das macht im Nachhinein auch Sinn, weil man so richtig merkt, wie sehr er sich verändert. 🐭 Die Story an sich hat mich dann doch gepackt. Sie ist irgendwie traurig, aber auch schön. Hat mich echt zum Nachdenken gebracht – über Intelligenz, wie wir mit anderen Menschen umgehen und was im Leben eigentlich wichtig ist. War am Anfang anstrengend, aber am Ende hat sich’s definitiv gelohnt.

„Ich dachte, wenn ich klug bin, wird alles besser. Aber es ist komplizierter geworden.“
5

Ergreifender, gefühlvoller und nachhallender Roman

Fazit 📖>>> Es ist vollbracht, die Geschichte um den geistig retardierten Charlie und den kleinen Mäuserich Algernon ist zu Ende erzählt. Ein Buch das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Die Geschichte wird durch Fortschrittsberichte (Tagebucheinträge) aus der Perspektive des geistig, stark beeinträchtigen Charlie geschrieben. Charlie wird mittels eines neuen Verfahrens operativ behandelt, um seine Intelligenz zu steigern, beizubehalten und im besten Fall als Vorreiter für andere retardierte Menschen zu fungieren. Mit anderen Worten ist er eigentlich nichts anderes als ein menschliches Versuchskaninchen. Simultan wird dasselbe Verfahren an einer Versuchsmaus, dem kleinen Algernon durchgeführt. Die Operation glückt bei beiden und ihre Intelligenz steigt von Tag zu Tag exponentiell, was aber nicht nur Vorteile mit sich bringt. Charlie lernt in wenigen Monaten all das, wofür normale Menschen ihr Leben lang Zeit haben. Emotionen wie Liebe, Angst und Wut brechen so schnell und heftig über ihn herein, dass sein Leben und die Sicht auf seine Mitmenschen stark ins Wanken geraten. So muss er feststellen, das vermeintliche Freunde aus seiner Zeit als eingeschränkter Mensch, es nicht immer gut mit ihm gemeint haben und sich sehr oft auf seine Kosten amüsiert haben. Sein Erinnerungsvermögen bereitet ihm zudem tägliche Alpträume aus seinen Kindheitstagen. Denn auch seine Familie hatte zum Großteil nicht besonders viel für ihn übrig, um es mal vorsichtig zu sagen. Schon bald übertrifft er seine Lehrmeister intellektuell und erlangt einen IQ, der schon fast nicht mehr messbar ist. Dies bringt neue Probleme mit sich, welchen er sich zwangsläufig stellen muss. Charlie und Algernon sollen bei einem Kongress als Attraktion der Wissenschaft vorgeführt werden. Man vermittelt ihm mehr als einmal das Gefühl, von der Wissenschaft erschaffen worden zu sein und vor der Operation eigentlich kein menschliches Wesen gewesen zu sein. Es kommt, wie es kommen muss - die beiden fliehen. Als Algernon kurze Zeit später erste Verfallerscheinungen aufzeigt, beginnt für Charlie und seinen kleinen Freund, ein Wettlauf gegen die Zeit. Wird Charlie auch irgendwann wieder in die „Dunkelheit“ zurückfallen, oder gelingt es ihm eine Lösung für das Problem zu finden? Eine wundervolle aber gleichermaßen traurige Geschichte, die den Leser sich im Umgang mit seinen Mitmenschen hinterfragen lässt, das Herz und die Seele berührt, sensibilisiert und noch lange nachhallen wird. 5/5 ⭐️

Ergreifender, gefühlvoller und nachhallender Roman
5

Absolut zeitlos

Dieses Buch ist ergreifend und lässt sich auch in der heutigen Zeit noch sehr gut lesen. Ein absoluter Klassiker, der einem ans Herz geht und einen nachdenken lässt, wie wir mit Menschen umgehen, die es einfach schwerer im Leben haben. Es vermittelt einen bleibenden Eindruck, wie beeinträchtigte Menschen denken und sich fühlen. Es sensibilisiert uns auf Augenhöhe zu begegnen und Vorurteile abzulegen. Das Buch war seiner Zeit voraus und passt auch heute oder vielleicht gerade heute sehr gut in die Zeit. Wer sich ein bisschen in Psychologie eingelesen oder beschäftigt hat, kann die inneren Konflikte vielleicht sehr gut nachvollziehen. Aber auch für alle anderen ist es eine Odyssee, die einem ans Herz geht und lange Spuren hinterlassen wird.

5

Tolle Geschichte die einen sehr anrührt. Interessante Idee und obwohl das ganze Buch nur aus Einträgen besteht ist es sehr unterhaltsam und lässt einen wunderbar die Entwicklungen verfolgen. Sehr empfehlenswert.

5

Ein Buch, das mir wieder sehr Nahe ging.

"Wer und was bin ich jetzt? Bin ich die Summe meines Lebens oder nur die Summe der letzten Monate?" "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes ist eine wirklich berührende Geschichte, die sich mit der Bedeutung und der Auswirkung der Intelligenz auf unser Leben und die eigene Identität beschäftigt. Sie setzt sich mit Fragen zur Menschlichkeit und der ethischen Verantwortung der Wissenschaft auseinander und regt sehr zum Nachdenken an. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Eva-Maria Burgerer. Charlie Gordon ist ein geistig zurückgebliebener Mann, der in der Bäckerei von Mr. Donner, einem sehr guten Freund seines verstorbenen Onkels, arbeitet. Eines Tages gerät Charlie in ein Projekt des wissenschaftlichen Instituts, dass sich mit der Möglichkeit befasst, retardierte Erwachsene durch einen operativen Eingriff zu mehr Intelligenz zu verhelfen. Diverse Tests mit Mäusen verliefen positiv. Im Laufe des Experiments beginnt sich Charlies Intelligenz zu verbessern und sein IQ steigt stetig an. Schon bald überflügelt er selbst die Professoren des Instituts und entwickelt sich zu einem Genie auf vielen Gebieten. Auch beginnt er sich zu erinnern und sich mit seiner Vergangenheit und seiner Familie auseinanderzusetzen und all dies zu bewerten. Doch wer hoch fliegt, der fällt auch tief. Und während es mit Charlies IQ immer weiter bergauf geht, nimmt der von Algernon, der Versuchsmaus, stetig ab und auch sonst verhält Algernon sich zum Teil seltsam. Ist das Projekt am Ende doch gescheitert? "Blumen für Algernon" ist ein wirklich ergreifendes Buch, das in Form von Charlies Tagebucheinträgen geschrieben ist. Dadurch merkt der Leser deutlich die Fortschritte Charlies, die sich in immer besserer Ausdrucksweise und Rechtschreibung und Grammatik sichtbar macht. Beim Lesen habe ich wirklich viel mit Charlie gelitten und auch oft immenses Mitleid gehabt. Es gibt verschiedene Formen von Intelligenz und die Frage, die sich mir nach der Lektüre stellt ist: Wie wichtig ist das, was wir gemeinhin als Intelligenz betrachten? Und inwiefern ist der IQ überhaupt messbar? Natürlich unterhalte ich mich gerne mit "intelligenten" Menschen, aber letzlich fehlt es unserer Welt doch vor allem an emotionaler Intelligenz. Und das ist die Form der Intelligenz, die ich als wichtiger erachte.

Ein Buch, das mir wieder sehr Nahe ging.
4

Der letzte Satz des Buches hat mich fertig gemacht.

Der zurückgebliebene Charlie Gordon wünscht sich nichts sehnlicher als intelligent zu sein. Er bekommt im Rahmen eines Forschungsprojekte die Chance hierzu. Das Buch beginnt Positiv und voller Optimismus man freut sich über die Fortschritte die Charlie macht und fühlt mit ihm, als er nach und nach begreift, dass seine Freunde nicht mit ihm, sondern meist über ihn gelacht haben. Die ersten 100 Seiten waren aufgrund von Charlies Schreibstil sehr anstengend zu lesen und man kann es kaum erwarten, dass er intelligenter wird. Das Ende fand ich sehr ergreifend. Ein Buch das zum Nachdenken anregt.

Der letzte Satz des Buches hat mich fertig gemacht.
5

Das Buch ist wie ein Tagebuch aus der Sicht von Charlie aufgebaut. Dabei sieht man deutlich an der Art wie die Einträge geschrieben sind, wie sich sein Verstand verändert. Vielleicht schaue ich mir den Film zu dem Buch an.

Autor: Daniel Keyes Seiten: 298 Genre: Roman Charlie Gordon, der kaum des Lesens mächtig ist, wird zu Forschungszwecken operiert und entwickelt eine überragende Intelligenz. Schließlich überflügelt er Intellektuell sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon - das einzige Lebewesen, das mit derselben Methode behandelt wurde wie er. Eines Tages beobachtet er an Algernon eine Veränderung, die auch einen Schatten auf seine eigene Zukunft wirft …

Das Buch ist wie ein Tagebuch aus der Sicht von Charlie aufgebaut. Dabei sieht man deutlich an der Art wie die Einträge geschrieben sind, wie sich sein Verstand verändert. Vielleicht schaue ich mir den Film zu dem Buch an.
4

"Die Intelligenz hat einen Keil zwischen mich und alle Leute getrieben, die ich kannte und liebte [...] Jetzt bin ich einsamer als je zuvor"

Charlie Gordon nimmt an einem Experiment teil, das ihn von einem geistig beeinträchtigten jungen Mann zu einem Genie entwickeln lässt. Mit steigendem IQ entdeckt Charlie die Welt, die ihn umgibt mit all ihren Facetten... er entlarvt vermeintliche Freunde, Kindheitstraumata und entdeckt die Liebe. Doch auf dem Höhepunkt seiner Intelligenz entdeckt er einen Fehler in der Studie, an der er teilgenommen hat und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt... "Blumen für Algernon" gilt als Klassiker der Science-Fiction, wobei sich das titelgebende Genre tatsächlich nur auf das neurochirurgische Experiment bezieht. Alles darauffolgende ist eine Gesellschaftsstudie, die vielen Leuten den sehr unbequemen Spiegel bezüglich ihrer Sicht auf beeinträchtigte Menschen vorhält. Ein melancholisches Buch, das sehr zu Herzen geht und mich nachdenklich zurück gelassen hat.

5

Very gripping story with an interesting approach and linguistically carried out well. The last third is truly amazing, very emotional. Definitely one of my favorites.

5

Blumen für Algernon hab ich jetzt zum zweiten Mal gelesen und es hat für mich über die Jahre nichts an Kraft verloren. Auf den Inhalt will ich hier gar nicht näher eingehen. Für mich ist es eine ganz besondere Heldenreise vom milden Schatten in das grelle Licht und zurück in den milden Schatten. Ein Buch, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite anrührt, traurig macht und bewegt. So viel kann man für sich selbst aus dem Buch ziehen, reflektieren und erkennen. Man wird dankbarer für das, was man hat und wach erleben darf, jeden Tag. Gleichzeitig wird einem klar, dass alles seinen Preis hat, das Gute und das Schlechte und beides oft nahe beieinander liegt. Die letzten Seiten im Buch haben mich wieder zu Tränchen angerührt. Für mich eines der ergreifenden Bücher der Weltliteratur. Daher wieder: Volle fünf Sterne! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ PS für Eingeweihte: Ich lege gleich ein paar Blumen für Algernon hinten in den Garten.

3.5

ein rührender Roman

Blumen für Algernon skizziert eine Geschichte über einen retardieren jungen Mann, dessen sehnlichster Wunsch es ist intelligent zu werden. Verstoßen von seiner Familie wird Jahre später eine Forschungsgruppe auf ihn aufmerksam. Er wird operiert, beginnt Forschungsberichte zu schreiben und nimmt uns Lesende mit auf seinen Weg ein Genie zu werden. ❕Achtung Spoiler: Charlie begreift immer mehr. Erinnerungen seiner Vergangenheit kommen hoch und er versteht, dass zwischenmenschliche Beziehungen sowohl als Retardierter als auch als Genie nicht einfach sind. Zuvor hat er Freunde, eine Job und Freude gehabt. Als Genie fällt ihm jedoch auf, dass diese Beziehungen zumeist darauf ausgelegt waren, sich über ihn lustig zu machen. Als intelligenter Mann findet er keinen Anschluss, verliert sich in eigenen Forschungen und leidet zunehmend an Einsamkeit. Eine Wendung nimmt das Buch, als er begreift, dass seine neu erlangte Intelligenz nicht von Dauer ist. Das Buch zeigt zwei Gegensätze, mit doch gleichen Problemen. Etwas irritiert hat mich der Fakt, dass dieses Buch keine Kapitel hat. Zu Beginn viel es mir schwer in das Buch reinzukommen (immerhin kann Charlie noch nicht gut schreiben). Im letzten Drittel las es sich etwas schleppend.

ein rührender Roman
4.5

bis ich eine Rezension gelesen habe, die erwähnte, dass das Buch aus den 60ern ist, ist mir das nicht aufgefallen. So gut ist das Buch

4

Ein Buch was im Gedächtnis bleibt!

„Blumen für Algernon“ erzählt die bewegende Geschichte des geistig zurückgebliebenen Charlie Gordon, der an einem Experiment teilnimmt, das ihm Intelligenz und gesellschaftliche Anerkennung verspricht. Die Geschichte wird durch seine Fortschrittsberichte erzählt, die seine Entwicklung zeigen. Besonders am Anfang sind diese Berichte schwer verständlich, da sie Charlies Behinderung authentisch widerspiegeln, was die Geschichte jedoch umso eindringlicher macht. Besonders berührend waren für mich die Einblicke in Charlies Vergangenheit und seine zunehmende Erkenntnis darüber, wie ihn die Menschen wirklich behandelt haben. Die Art und Weise, wie seine Familie ihn vernachlässigte und misshandelte, hat mich zutiefst schockiert. Mit seiner steigenden Intelligenz erkennt Charlie, dass Intelligenz allein nicht ausreicht, um Freundschaften zu pflegen oder emotionale Erfüllung zu finden. Im Gegenteil, je intelligenter er wird, desto mehr verliert er an emotionaler Verbundenheit zu anderen. Dieses Buch hat mich lange über das Gelesene nachdenken lassen. Immer wieder musste ich während des Lesens innehalten, um meine Gedanken zu sortieren. Das Ende der Geschichte hinterließ mich jedoch emotional etwas unbefriedigt. Es fehlte mir ein abschließender Moment, der die Erzählung für mich vollständig gemacht hätte, weshalb das Buch zwar kein absolutes Highlight wurde, ich es aber dennoch wärmstens weiterempfehlen kann. Da „Blumen für Algernon“ mein erstes Buch aus dem Science-Fiction-Genre war, hatte ich keinerlei Erwartungen, was mich in dieser Art von Literatur erwarten würde. Umso mehr war ich positiv überrascht, wie zugänglich und emotional mitreißend diese Geschichte ist. Für alle, die einen Einstieg in Science Fiction suchen, bietet dieses Buch eine perfekte Balance zwischen tiefgreifender Charakterentwicklung und philosophischen Fragen über Intelligenz und Menschlichkeit. Es ist eine eindrucksvolle Lektüre, die noch lange nach dem Lesen nachhallt.

Ein Buch was im Gedächtnis bleibt!
5

Macht Intelligenz glücklich? Das ist die Frage in Blumen für Algernon, einem Buch das mich sehr berührt hat. Charlie Gordon, ein geistig zurückgebliebener junger Mann wird durch eine Operation zu einem extrem hochbegabten Menschen. Die gleiche Operation wurde zuvor an der Maus Algernon durchgeführt, die danach ebenfalls erstaunliche Dinge vollbringt. Doch nach einiger Zeit beginnt sich Algernons Verhalten zu verändern, seine Leistungen werden schlechter. Wird das gleiche auch mit Charlie geschehen? Die Geschichte wird aus Charlies Perspektive erzählt. Er schreibt Fortschrittsberichte, die zunächst kaum lesbar sind, nach der Operation jedoch einen vollkommen anderen Charakter annehmen. Besonders gelungen fand ich die Reflektionen Charlies über sein bisheriges Leben. Zunächst erzählt er alles aus der Sicht eines naiven, unbedarften Kindes. Später wird ihm vieles klar, er begreift warum die anderen ihn wie behandelt haben. Gleichzeitig verändert sich aber auch seine Persönlichkeit. Er wirkt nun auf viele arrogant, besonders auf die ihn umgebenden Wissenschaftler, deren Intelligenz er nun bei weitem übertrifft. Vor allem zum Schluss hin hat mich das Buch zu Tränen gerührt. Charlie ist einfach ein liebenswerter Mensch, egal wie hoch seine Intelligenz gerade ist. Er möchte immer das Richtige tun, merkt dabei aber oft nicht, welche Wirkung dies auf sein Umfeld hat. Blumen für Algernon ist ein moderner Klassiker und ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

5

Wow. Dieses Buch reißt einen von der ersten Seite an mit (auch wenn man erst mal in die "Schreibweise" am Anfang reinkommen muss) und dieses Gefühl hält bis zur letzten Seite vor. Eine wirklich tolle und einzigartige Geschichte über einen geistig zurückgeblieben Mann, dem durch eine OP eine immense Intelligenz ermöglicht wird, und über seinen Weg zur Selbstfindung (nennen wir es mal so), die später in einer Art Psychose oder gespaltene Persönlichkeit ausartet. Ich möchte jetzt nicht spoilern, aber ich habe gelacht sowie geweint.

4

Charlie ist ein netter Mann, aber leider mit wenig Intelligenz gesegnet. Das macht ihm aber nicht viel aus, bis er einiges Tages die Möglichkeit bekommt, durch eine Operation intelligenter zu werden. Das hat allerdings einen Haken: Er ist der erste Mensch, an dem solch eine Operation durchgeführt wird und niemand weiss, was es für Folgen haben könnte. Das wohl beeindruckende an diesem Buch ist, dass es als Tagebuch von Charlie geschrieben wurde und man anhand seiner Notizen richtig gut merkt, auf welche Ebene der Intelligenz er sich gerade befindet. Es lässt einen darüber nachdenken, was Intelligenz mit einem Menschen machen und wie es unsere Ansicht auf Personen verändern kann. Gleichzeitig aber auch, was Intelligenz wirklich bedeutet, auf was sich die Veränderung dieser Wahrnehmung alles auswirken kann und woran beziehungsweise ob sich ein IQ messen lässt. Ein beeindruckendes Buch das nur so sprüht vor Gesellschaftskritik.

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Ein Spiegel der Gesellschaft und eine scharfe Gesellschaftskritik

In Blumen von Algernon lernen wir durch Fortschrittsberichte Charlie kennen. Charlie ist ein geistig zurückgebliebener junger Mann, welcher durch eine Operation überdurchschnittlich intelligent wird. Mir hat dieses Buch das Herz zerrissen und mich emotional auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen. Dadurch, dass alles Erlebte aus der Perspektive von Charlie geschrieben ist, werden die Veränderungen greifbar und Charlie als Charakter unfassbar greifbar. Ohne dem Buch etwas vorweg zu nehmen, kann ich es jedem nur empfehlen, ob man Science Fiction liest oder nicht, es handelt sich hierbei um eine scharfe Kritik an der Gesellschaft mit aus meiner Sicht sehr wenigen science fiction Elementen.

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Charlie ist ein liebenswerter junger Mann. Leider hat das Schicksal es nicht gut mit ihm gemeint – er ist schwachsinnig – kann kaum Lesen und Schreiben und hat durch eine seltene Erkrankung maximal einen IQ von 60. Der einsame Charlie wünscht sich in seinem Leben nichts mehr, als Intelligent zu sein und viele Freunde zu haben. Da erscheint es wie ein Geschenk des Himmels, dass er für ein Experiment in Frage kommt, welches aus dummen Menschen Genies machen soll. Die Operation ist bereits zuvor u.a. an der Maus Algernon geglückt – Charlie ist Feuer und Flamme und sofort bereit, sich diesem Eingriff zu unterziehen. Mehr möchte ich hier gar nicht erzählen, jeder weitere Satz wäre nämlich an dieser Stelle zuviel! Erstmal meinen tiefsten Respekt an die Übersetzerin Eva-Maria Burgerer – das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und zwar SEHR authentisch – dem jeweiligen IQ Stand von Charlie entsprechend. Die ersten Kapitel waren nur sehr schwer zu entziffern und das Lesen war wegen der extremen Schreibschwäche sehr anstrengend und langsam. Trotzdem habe ich Charlie schnell lieb gewonnen. Ein herzensguter junger Mann, der extrem unter seiner Dummheit leidet. Seine Familie verstößt ihn aus Sorge, seine kleinere Schwester könnte Schaden nehmen in seinem Beisein. Freunde hat er keine – nur Arbeitskollegen in der kleinen Bäckerei wo er reinigt. Doch die machen sich auch nur über ihn lustig und er merkt es gar nicht. Ich habe mir so für ihn gewünscht, dass diese Operation ihm hilft ein neuer Mensch zu sein, aber ich habe auch mit Charlie zusammen so viel mehr begriffen. Hoch emotional und berührend erzählt Charlie tagein tagaus seine Gedanken – der Leser bekommt hautnah mit, wie er sich verändert. Wie sein Umfeld sich durch Charlie verändert – hier ist nicht alles Gold was glänzt und ein Genie zu sein nicht durchweg gut! Mich hat die Geschichte um Charlie sehr berührt, eine absolute Leseempfehlung! Für Menschen wie mich, die Neu auf dem Gebiet des Science-Fiction Genres sind ist es der perfekte Einstieg. Es gibt einige Medizinische Fachbegriffe, aber man wird nicht davon erschlagen. Die Story ist leicht und extrem authentisch. Charlie ein toller Charakter der zeigt, wie unterschiedlich Menschen wahrgenommen werden können. Und der uns lehrt, dass der äußere Schein öfters trügt!

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Trauriges Buch

Traurige Geschichte die wirklich zum Nachdenken anregt. Ein junger Mann der das bekommt, was er sich immer gewünscht hat und versucht damit klarzukommen.

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Eine bewegende Geschichte die einen nachdenklich zurücklässt. Absolute Empfehlung!

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📚 Inhalt Charlie ist geistig beeinträchtigt und nimmt an einem Experiment teil, das ihn intelligenter machen soll. Das Buch ist in Forschungsberichten geschrieben, die Charlie selber macht. Dies macht das Buch zu Beginn sehr herausfordernd zu lesen, da Charlie viele Schreibfehler macht und keine Satzzeichen benutzt. Allerdings wird er recht schnell intelligent und das Buch wird einfacher zu lesen. Kurz bevor er zu dem Experiment kam, wurde das gleiche mit einer Maus namens Algernon durchgeführt. Charlie und Algernon wurden auch in einem Labyrinth immer wieder verglichen, bis Charlie ihn mit Leichtigkeit besiegen konnte. Im Verlauf der Forschungsberichte gibt es auch immer wieder Rückblenden zu Charlies Kindheit. Er arbeitet Erinnerungen und Traumata auf und hinterfragt einiges. Er entwickelt sich zu einer ganz anderen Person, als er vorher war, wird zynisch, misstrauisch und verbittert. 📖 Meinung Ich hatte ganz andere Erwartungen, als ich mit diesem Buch begonnen habe. Schon allein die Tatsache, dass das Buch in den 60ern geschrieben wurde, hat mich überrascht. Ich dachte, es handle sich um ein relativ neues Buch. Umso merkwürdiger, dass ich noch nichts davon oder von dem Film dazu gehört habe. Mir gefiel es, die Entwicklung von Charlie zu verfolgen. Ich fand die Idee sehr spannend und auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte gerne noch mehr über die Beziehung von Charlie und Algernon erfahren und weniger über die Liebesgeschichten. Irgendwie mochte ich Algernon sehr und hätte gerne mehr über die kleine Maus gelesen. Aber natürlich stand Charlies Entwicklung im Fokus der Geschichte, was natürlich auch nachvollziehbar ist. Eine sehr spannende Idee, die mir gut gefallen hat.

4

Sehr tiefsinnig und immer noch aktuell. Empfehlenswert.

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Verstand und Gefühl: Ein stilles Meisterwerk mit großer emotionaler Wirkung

Ihr solltet das Buch lesen wenn ihr: • die Prämisse sehr interessant findet: ein Mann mit einem IQ von 68 wird durch einen medizinischen Eingriff ein Genie und erzählt darüber in Forschungsberichten • Lust auf eine eher ruhige Geschichte habt, die zwar thematisch spannend ist und viel Tiefgang und Interpretationsspielraum hat, aber allein aufgrund der Erzählweise (in Berichten) eher langsam erzählt ist Was mir gut (+) gefallen hat: + Charlie war als Protagonist stets sehr nahbar und hat sich nachvollziehbar verhalten - sowohl vor als auch nach der Operation + ich habe interessante Einblicke darüber erhalten, was in Menschen mit geistiger Behinderung vorgehen könnte und wie sie sich in bestimmten Situation fühlen könnten + die Entwicklung von Charlie, der immer schlauer wird, war sehr interessant und gleichzeitig spannend, weil ich mich ständig gefragt habe: wie soll das bloß ausgehen? + das Ende hat mich sehr berührt und ich werde noch lange immer mal wieder an diese Geschichte denken; ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass dieses Buch mich nachhaltig bereichert hat

4

Absolut herzzerreißend

Der Protagonist Charly ist ein geistig zurückgebliebener Mann, den man hier auf seiner Reise begleitet, eine überragende Intelligenz zu erreichen. Zu sehen, wie sich seine Realität dadurch verändert, dass er immer mehr Aspekte seiner Umwelt begreifen kann, ist sehr fesselnd und an einigen Stellen ziemlich traurig. Vor allem die Rückblicke in seine Kindheit zeigen irgendwann ein Gesamtbild, das einfach nur schmerzhaft ist. Der Schreibstil in Journalform sorgt dafür, dass man das Gefühl hat, die Geschehnisse mitzuerleben. Es gibt nur wenige Stellen, die sich etwas in die Länge gezogen anfühlen.

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