Blade Runner
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Description
»Träumen Androiden von elektrischen Schafen?« – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat danach den Film »Blade Runner« gedreht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht.
Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine »Mercertum« genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte »Stimmungsorgeln« manipulieren die Gefühle der Menschen.
Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet ...
Die vollständige Neuübersetzung macht deutschen Lesern den Roman erstmals in seiner ganzen sprachlichen Differenziertheit zugänglich – ein Meisterwerk nicht nur der Science-Fiction-Literatur.
Book Information
Author Description
Philip K. Dick hat die Science-Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: »Blade Runner«, »Minority Report«, »Total Recall«, »Impostor«, »Paycheck«, »Der dunkle Schirm« – all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von »Blade Runner«.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
Aufmerksam bin ich auf dieses Buch geworden durch Mark Beneke, der zum Thema Klimawandel und Naturschutz einen Vortrag an meiner Uni gehalten hatte. Er erwähnte häufiger das Buch, um dadurch verschiedene Themen anschaulicher zu machen, vor allem das Thema Artensterben, was definitiv aufgegriffen wird. Insgesamt ist Blade Runner ein extrem spannendes Buch, das um Rick handelt, der als Auftragsmörder unterwegs ist um Andis (Androiden) zu töten, die abtrünnig geworden sind. Phillip k Dick schafft es den Leser regelmäßig in die Irre zu führen. Für mich war es wie ein dauerhaftes Raten und Rätseln "und wenn xY doch ein Androide ist? " Ich habe sehr viel beim Hören des Hörbuches darüber nachgedacht, ob die Androiden nicht auch ein Recht zu leben haben. Was unterscheidet sie vom Menschen usw... Ich denke was Phillip k Dick so eindrucksvoll leistet mit diesem Buch ist einerseits eine unterhaltsame und spannende Androiden-Geschichte zu schaffen und andererseits auf wichtige Themen aufmerksam zu machen und den Lesenden zum Nachdenken anzuregen.
🧠 Dieses Buch stellt keine Antworten bereit – nur Fragen, die immer lauter werden…
Was wäre, wenn du jemandem begegnest – und du kannst nicht mehr sagen, ob er ein Mensch ist? Würdest du deinem Gefühl vertrauen… oder anfangen, alles zu hinterfragen? Was wäre, wenn Erinnerungen konstruiert sind? Wenn das, was du für deine Vergangenheit hältst, nie wirklich geschehen ist? Verliert dein Leben dadurch an Bedeutung? Wie viel Empathie braucht es, um ein Mensch zu sein? Und kann man Empathie verlieren – oder sogar verlernen? Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Mitgefühl keinen Wert mehr hat? Und vielleicht die wichtigste Frage: Was macht uns eigentlich menschlich? In dieser düsteren Zukunft geht es um sogenannte Replikanten – künstliche Menschen, die kaum noch von echten zu unterscheiden sind. Der Protagonist jagt sie… doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine und endet irgendwo ganz anders: bei der Frage, was Menschlichkeit überhaupt bedeutet. Dieses Buch stellt keine Antworten bereit – nur Fragen, die immer lauter werden… Ich fand es beeindruckend, wie konsequent philosophisch dieses Buch ist und wie sehr es mich gezwungen hat, wirklich nachzudenken, statt einfach nur zu lesen. Genau solche Bücher liebe ich. Die, die nicht nur unterhalten, sondern etwas in Bewegung bringen. 🤌 Klare Empfehlung für alle, die sich bewusst auf tiefere Fragestellungen einlassen möchten – und bereit sind, über das Offensichtliche hinauszudenken.

Alt aber modern
Habt ihr schon einmal ein falsches Buch gelesen, weil ihr es verwechselt habt? Mir ist es erst im Gespräch mit jemandem aufgefallen, denn wir wollten eigentlich gemeinsam "Maze Runner" lesen ... naja - dafür war es ein ganz spannendes Buch. Die Rahmenstory verbirgt tatsächlich interessante philosophische Fragen von Moral und Ethik. Dass das Buch in den 60ern geschrieben wurde, merkt man ihm nicht unbedingt an. Allein beim Ende wurde es mir etwas langatmig und nicht ganz nachvollziehbar - vielleicht hab ich hier dann doch nicht den nötigen philosophischen Intellekt.
Wow! Blade Runner gehört zu einen meiner Lieblingsfilme. Als ich vor kurzem erst erfahren habe das der Film aus dem gleichnamigen Buch entstanden ist, musste ich es gleich haben. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um reinzukommen aber dann war ich komplett gefesselt und habe es in wenigen Tagen durchgelesen. Die Grundgeschichte ist dem Film gleich und trotzdem ist das Buch so spannend und hat mich sofort in die Welt des Films reingezogen. Es ist schon erstaunlich wie Philip K. Dick 1968 die Welt in der Zukunft gesehen hat. Würde dieses Buch der Start einer Reihe sein, könnte es womöglich zu meinen Lieblingsbüchern werden. Wer den Film Blade Runner mag, muss unbedingt das Buch lesen! Ich werde mir morgen aufjedenfall nochmal den Film anschauen. Nun mit dem Wissen des Buches.
Solider Klassiker, spannende Thematik, für mich persönlich schwach geschrieben
Dafür, dass das Buch im Jahre 1968 geschrieben wurde finde ich es faszinierend, wie sich Philip K. Dick die Zukunft vorgestellt hat. Aber hier soll es nicht schließlich darum gehen, wie die Zukunft gebildet ist. Das Werk beschäftigt sich mit den philosophischen Ansätzen wie Identität, Empathie, Moral und das Grundverständnis wann ist man Mensch und wann ein Androide. An und für sich ein Gedankenexperiment, der mich komplett anspricht. Vor allem bin ich dystopische Werke in einem düsteren und melancholischen Setting sehr angetan. Mir hat der Schreibstil und die Dialoge leider nicht gefallen. Sie waren mir zu plump und teilweise langweilig. Die Charaktere waren für mich auch nichtssagend und haben in mir keine Gefühlsregung zeigen lassen. Die Geschichte an sich hat mich gar nicht abgeholt. Im Gegensatz dazu die Thematiken schon und regen im Nachhinein zum Nachdenken an. Außerdem empfinde ich das Werk als zu kurzweilig, dadurch war es geschichtlich gesehen ziemlich oberflächlich und unspektakulär. Ich hatte mir tatsächlich mehr erwartet. Daher leider nur 2.5 Sterne.
Was macht uns menschlich? Um diese Frage geht es in Blade Runner. Rick Deckard ist Kopfgeldjäger. Er jagt sogenannte "Andy's", Androiden die illegal auf die Erde gekommen sind. Mithilfe des Voigt-Kampff-Test, testet Deckard die Reaktionen seiner Testobjekte auf zahlreiche unangenehme Fragen. Dieser Test zielt darauf ab Empathie zu erspüren. Denn Mitgefühl ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die die Menschen von den Androiden unterscheiden. Menschen fühlen mit ihresgleichen und sogar mit Tieren mit. Androiden würden ohne mit der Wimper zu zucken ihren Nächsten verraten. Mit einem Melancholischen Schreibstil, und depressiven Charakteren, schafft der Autor eine düstere postapokalyptische Welt in der "Zukunft" (den 90ern). Wir begleiten Rick Deckard auf der Suche nach den Mitgliedern einer Gruppe von Androiden vom Mars, die sich unter den Menschen verstecken. Immer wieder zweifelte ich während des Lesens, ob das jetzt die Wirklichkeit war, oder nicht. Was auch absolut gewollt ist vom Autor. Und wenn ich mich gefragt habe, ob es Wirklichkeit war, oder nicht, war ich von dem Buch absolut begeistert. Und auch die Befragungs Szenen fand ich spannend zu lesen. Allerdings hatte das Buch für mich auch einige Längen. Die zweite POV war meiner Meinung nach unnötig, und bis auf das Ende, auch ziemlich langweilig. Aber warum der Autor nicht müde wurde zu erwähnen, dass diese eine Frau kleine Brüste hatte, winzige Brüste, also kleine Boobies (habt ihr es jetzt verstanden? Sie hat kleine Brüste! Wichtig! Nicht! 😂) ist mir auch nicht klar. Das wurde jedes Mal mehrfach(!) erwähnt 😅 Am Ende sind viele Fragen noch offen, finde ich. Vieles ist mir immer noch nicht ganz klar und wird es wohl auch eine Weile bleiben. Fazit: Blade Runner ist ein Buch, was zum Denken animieren soll. Was ist echt, was ist erschwindelt und spielt das beim Glauben überhaupt eine Rolle? Was macht uns zu Menschen und wer entscheidet das? Diese Thamatik macht es zu nicht gerade leichter Kost. Kein Buch für zwischendurch.
Dystopische Finsternis und Schwermut mit Tiefgang
Philip K. Dick zeichnet eine finstere "Zukunft": Die Menschen lassen eine tote Welt nach einem nuklearen Krieg zurück. Radioaktiver Staub gehört zum Alltag auf der Erde, Flora und Fauna ist nahezu ausgestorben, echte Tiere zu besitzen wird zum Privileg. Ein Teil der Menschheit hat die Erde bereits verlassen und siedelt auf dem Mars, wo sie von humanoiden Robotern (Androiden oder kurz Andys) unterstützt werden. Hin wieder ergreift eine Gruppe Andys die Flucht zur Erde, wo ihr Aufenthalt unerwünscht ist. Rick Deckard, Kopfgeldjäger der San Francisco Police Department, soll 6 entflohene Andys zur Strecke bringen, die sich kaum von echten Menschen unterscheiden lassen. Auf seiner Jagd gerät Rick immer wieder in moralische Konflikte und scheitert zunehmend an der Frage, was es bedeutet "menschlich" zu sein und die Natur der "Realität" - bis er schließlich seine eigene Menschlichkeit in den Zweifel zieht. Ich hab das Buch sehr gern gelesen. Die Grundstimmung des Buches ist finster und bedrückend, dennoch hat die Geschichte eine gute Dynamik & Tempo. Insbesondere die Dialoge mit und zwischen den Androiden sind super inszeniert, weil sie einem nie erlauben, eindeutig Stellung zu beziehen: Sind sie gut oder böse? Sind das nur programmierte Dinger oder Organismen, die nichts weiter wollen, als selbstbestimmt zu leben? Das ganze spitzt sich zu in der Figur der Rachel Rosen, für die Deckard echte Gefühle entwickelt. Alles in allem ein tolles Buch und wesentlich besser als Ridley Scotts 82er Verfilmung.
Mein erster Science-Fiction Roman. Ich wollte einfach mal in ein anderes Genre reinschnüffeln und schon immer mal wissen, was sich hinter "Blade Runner" verbirgt. Ich wurde sehr gut unterhalten, auch wenn ich am Anfang des Buches fast gar nichts kapiert habe (das mit dem Mercerismus hab ich immer noch nicht ganz gecheckt). Aber mit der Zeit kam ich gut in den Lesefluss und hab mich mit den Charakteren angefreundet. Der Aspekt mit den Tieren hat mir besonders gut gefallen. Auf jeden Fall eine interessante Zukunftsvision, die vielleicht gar nicht mehr allzu fern ist, aber hoffentlich niemals eintreten wird.
Zurecht ein Klassiker👌🏻
Mit seinem Mix aus „Proto-Cyberpunk“, gesellschaftskritischer Dystopie und einem auf einer verwüsteten Erde angesiedelten Krimi entsteht eine kurzweilige Erzählung, die die eine oder andere Skurrilität in Petto hat und den Lesen gut zu unterhalten weiß. Die Welt ist verständlich aufgebaut und ständig steht die Frage im Raum, was uns eigentlich menschlich macht.
Träumen Androiden von elektrischen Schafen? Die Antwort auf die Frage werdet ihr in diesem Buch nicht finden. Dafür aber eine tiefsinnige, düstere und wirklich gute Geschichte. Deckard ist Kopfgeldjäger und jagt Androiden. Als einer seiner Kollegen aufgrund einer Verletzung ausfällt, bekommt Deckard den Auftrag seines Lebens. Ihm winkt eine fette Prämie, sollte es ihm gelingen, einige neuartige Androiden zu finden und auszuschalten, die sich in die Gesellschaft gemischt haben. Was er jedoch nicht ahnt, ist was ihm dieser Auftrag abverlangen wird… Philip K. Dick hat mit diesem Roman etwas herausragendes geschaffen. Er befasst sich hier mit der Thematik, was denn eigentlich einen Menschen ausmacht. Welche Bedeutung hat Empathie? Wenn ich (mit)fühlen kann, bin ich dann automatisch menschlich? Was ist ein Bewusstsein? Und kann ich mir meiner Erinnerungen sicher sein? Diese und mehr Fragen beschäftigen auch Deckard mehr und mehr, während er sich in seinen Auftrag stürzt. Dabei entstehen Zweifel und Unsicherheiten, Dogmen werden entkräftet, der Glaube erschüttert und die eigene Identität infrage gestellt.
Moderner Klassiker, verfilmt 1982 mit Harrison Ford und Rutger Hauer. Buch unterscheidet sich deutlich vom Film, wie immer. Kopfgeldjäger jagen in einer radioaktiven, Postkriegsgesellschaft entflohene Androiden, sogenannte Andys im Auftrag der Polizei. Es gibt allerlei Empathie-Tests um die immer moderneren Versionen aufzuspüren. Rick Deckard übernimmt die Suche nach 7 Andys von einem Kollegen... Künstliche sowie echte Tiere sind Luxuswaren, nach dem gestrebt wird, als Statussymbol. Es gibt eine Ersatzreligion und Menschen werden aufgrund von radioaktiver Degeneration ausgegrenzt. Die USA sind der Schauplatz. Spannend, kurzweilig und auch teilweise philosophisch. Schnelles, tolles Leseerlebnis, hat mich definitiv sehr begeistert. Werde mehr von Dick lesen. Empfehlung meinerseits für Sci-Fi Freunde.
Ich habe es mal wieder mit Sci-Fi probiert und auch wenn das Werk schon im Jahr 1968 erschienen ist - damit zu den Klassikern aus dem Genre zählt - wollte ich es gerne mögen, da ich die Filme (alt & neu) auch mochte. Der Kinofilm von Ridley Scott unterscheidet sich in Stimmung und teils auch Handlung, weshalb beide Werke meiner Meinung nach für sich zu betrachten sind. Beide aber definitiv künstlerisch die Sci-Fi-Welt geprägt haben. Den Beginn des Buches mochte ich und es hat einen gewissen Sog auf mich ausgeübt, der dazu führte, dass ich gerne zu der Geschichte gegriffen habe. Ich wurde sofort in die dystopische Story rund um den Kopfgeldjäger Rick Deckard geworfen, welcher den Auftrag erhält vom Mars entflohene Androiden aufzuspüren und zu töten. Im Laufe der Geschichte beginnt er jedoch mehr und mehr an sich, seinem Beruf und allgemein existententiellen Bestandteilen der Gesellschaft zu zweifeln. Es ist zweifelsohne ein philosophisches Werk und nicht so actiongeladen wie der Film. Der Schreibstil wirkt teils eher emotionslos und die Twists werden mitten hinein geworfen, so dass ich teils Verständnisprobleme hatte. Das verstärkt sich im Laufe der Geschichte. Die Grundideen von Dick sind super spannend und großartig, besonders wenn man die Zeit bedenkt in der er diesen Roman geschrieben hat. Teils ist es schon witzig wie fortschrittlich er sich die Zukunft vorgestellt hat und wie manche Aspekte selbst für 2023 schon sehr oldschool wirken :) Aber ihm ging es ja nicht darum eine akkurate Zukunftsprognose zu stellen, sondern Themen wie Identität, Empathie und die Definition von Menschlichkeit zu bearbeiten. Das ist ihm auch grundsätzlich gelungen, nur die Art und Weise konnte mich nicht in Gänze überzeugen, aber das ist mein ganz persönliches Gefühl beim Lesen. Viele Fragen bleiben offen und manche repititiven Erwähnungen (Ja, wir haben verstanden, dass eine Protagonistin kleine Brüste hat, das muss man nicht 4x erwähnen) fand ich anstrengend. Es ist definitiv kein Buch für Zwischendurch, da man sich immer wieder fragt: „Ist das jetzt real oder nicht?“ Das ist ganz sicher vom Autor so gewollt, aber eben wie geschrieben nicht entspannend beim Lesen. Das Buch soll zum Nachdenken anregen und das tut es auch. Zumindest habe ich Lust jetzt nochmal den Film zu schauen. PS: Ob Androiden von elektrischen Schafen träumen erfährt man nicht, aber Tiere spielen eine sehr interessant relevante Rolle in diesem Roman.
4,5 Sterne ( die restlose Begeisterung fehlt für 5) Da waren ein paar tolle Ideen drin. Stimmung des Buches: Schwermut, Melancholie Hauptsächlich hab ich darin den Mythos des Sisyphos erkannt. Über den Sinn und Unsinn der Aufgaben und dem Gedanken, dass es besser ist eine unsinnige Aufgabe zu haben als gar keine, was im Widerspruch dazu steht sinnstiftend sein zu wollen. Ganz große Liebe für Herrn Isidor
Ja naja. Ich hab's gelesen. Mein Vorsatz ist: Mehr Klassiker lesen. Vielleicht finde ich dann irgendwann einen, der mir wirklich gefällt und ich verstehe endlich, wenn Leute sagen: das beste Buch aller Zeiten. Einfach ein echter Klassiker. Was soll ich sagen? Blade Runner war's jetzt nicht für mich. Das Buch hat nur 272 Seiten. Ich hab mich bis zum Schluss super schwer getan wirklich in die Welt einzutauchen, weil sie für mein Empfinden nur rudimentär beschrieben wird. Das Erzähltempo fand ich super schräg und vor allem den Handlungsfokus dann und wann. Für mich war es wirr und anstrengend, sorry 🥲 Ganz offensichtlich ist es in einer anderen Zeit geschrieben worden. Das erzählen hat sich verändert und offensichtlich hänge ich momentan sehr an der aktuellen Art des Erzählens...
Die moralische Frage nach dem Menschsein ist spannend und erzählt. Anhand der gesellschaftlichen Bedeutung von Tieren und deren Pflege wird das Thema Empathie eindrucksvoll erklärt. Ist Empathie nur etwas was Menschen empfinden können ? Kann man Empathie nur für Lebewesen empfinden ? Und was empfinden eigentlich Androiden? Dennoch ist das Buch recht behäbig und die eigentliche Action der Handlung ist immer schnell abgehandelt. Am Ende war ich froh es geschafft zu haben. Ich wollte auch nicht noch mehr von dieser Welt sehen. Daher für mich nur 3 Sterne.
Ich liebe die Filme schon sehr aber das Buch (bevor ich mir Steinen oder doch nur Styropor beworfen werde: schon klar, das hier vieles ganz anders ist als im Buch) hat mich total begeistert. Ich liebe diese Vision und Intelligenz dahinter; keine Ahnung warum ich das nicht früher gelesen habe und warum nicht alle das gelesen haben.
Endlich mal ein Schlusssatz, den ich mir merken kann. Ich bin gespannt, wie die ältere Übersetzung ist. Die Seitenzahlen gehen auseinander. Im direkten Vergleich einer Stichprobe waren zwar Unterschiede, aber die waren minimal und rechtfertigen weder eine neue Übersetzung noch die höhere Seitenzahl.
What if I‘m an android and don’t know about it?
A very old philosophical question about the state of being, set in a vast dystopian world. The premise is very up to date still and the multitude of possible readings is awesome. The characters lack depth and the book can’t come up with a specific morale.
Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
"Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" oder "Blade runner", so wie die Buch Neuauflage umbenannt wurde, nach dem kultfilm "Der Blade Runner", ist ein gutes Buch worauf man sich jedoch rein finden muss. Eine dystopische Welt, wo lebendige Tiere selten sind und man Androiden von Menschen kaum mehr unterscheiden kann. Das Konzept gefällt mir sehr und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen, und ich hatte durchaus spaß beim lesen. Blade Runner hatte viele spannende stellen und Wendungen und auch der schreib Stil von Philip K. Dick gefällt mir sehr, und da das Buch nur c.a 220 Seiten hat habe ich es auch in 2 Tagen durchgelesen. Für alle die am Sci fi genre interessiert sind, eine klare Empfehlung!
Das ist eine der wenigen Fälle, in denen ich mal sagen kann, dass mir der Film besser gefiel als Buch. Allerdings kann man Blade Runner von 1982 auch nur bedingt mit der Buchvorlage aus dem Jahr 1968 vergleichen. Der Film besticht in erster Linie durch seine melancholische düstere Stimmung. Außerdem wird Harrison Fords Jagd nach den Androiden natürlich actionreicher ausgedehnt. Die düstere Stimmung kommt im Roman auch gut zur Geltung, allerdings fehlt das Melancholische, vielmehr ist das Buch sehr zynisch-sarkastisch, wobei ich manche Dialoge auch albern empfand. Die Stärke der Erzählung liegt in der Thematik, wie man ethisch mit künstlicher Intelligenz umgeht und ob die Gefühle von Androiden von Bedeutung sind. Gut gefallen haben mir die Szenen, als der Blade Runner, also der Androidenjäger, mittels einer Art Empathietest ermittelt, ob der Befragte ein Mensch oder ein Android ist. Während beim Menschen Tierquälerei zum sofortigen Ausschlag der Gefühle führte, reagierte der Androide etwas langsamer und zwar gleich schnell wie auf die Frage, wenn einem Menschen unrecht getan wird. Das steckt schon viel triefender Spott in der Unterhaltung. Allerdings die andere Person/Maschine nur aufgrund dieser Verzögerung eines Bruchteils einer Sekunde zum Tode zu verurteilen, wirkte auf mich konstruiert. Auch die Idee mit der Ersatzreligion ist nicht schlecht, aber in dieser Form schon in vielen anderen Romanen zu lesen und vor allem wesentlich besser geschrieben. Und da steckt für mich die Schwäche des Buchs, denn für den philosophischen Anspruch, dem das Buch zugesprochen wird und quasi als Standardwerk deklariert wurde, fand ich es einfach langweilig geschrieben. Ich hatte mir viel mehr versprochen und wurde leider enttäuscht.
To be honest, the book was in my opinion underwhelming, but maybe that’s the fault of my expectations after seeing both movies, which are inspired by the book. Unfortunately, it was very difficult for me to get into the story because the dialogues felt very stiff and I didn't root or felt empathy for any of the characters. It seemed, as if I was observing the characters from a great distance and as if they were only shells, used to embody the topics the author wanted to convey, without being properly elaborated characters themselves. The story was thought provoking, but sadly, it didn't entertain me. Perhaps this was on purpose, and it was just the intention to get the reader, same as the protagonist, to reflect on their own values and it was not the intention to offer an entertaining story. It would have been cooler, if the book could have accomplished both: being thought provoking, while also make me care about the story or the characters or whatsoever. A good example of a story that in my opinion accomplishes this is “The Story of Your Life” by Ted Chiang, where the reader is encouraged to both think and empathize. However I am happy that I finally read the book, because it was so long on my to-read shelf and maybe I will appreciate the movies more now, knowing that they managed to create such masterpieces based on this source material.
“You will be required to do wrong no matter where you go. It is the basic condition of life, to be required to violate your own identity.” The book was written during the Cold War, at a time when people's greatest fear was nuclear fallout. The plot introduces us to the post-apocalyptic Earth of 1991, where most animals died out and the majority of humans have relocated to colonies on other planets. However, neurodivergent people are forced to be sterilized and stay on the dying planet. In order to encourage the migration, companies supply people with androids: house slaves that look identical to humans. Some of them rebel, slaying their masters and fleeing to Earth. The central character, Rick Deckard, is tasked with the mission of “retiring” them using a laser gun. To identify an android, Rick uses an empathy test. Initially convinced of androids' emotional void, he soon finds the roots of uncertainty within him. He does his job to earn money, in order to buy a living animal and prove to the neighbors that he has empathy. A whole new religion is built on empathy: humans share their emotions from life events through a special device with other humans worldwide… reminds us of something, doesn't it? And the book was written half a century ago. The idea of the book was very innovative back then. However, certain storylines remained unresolved, marked by plot holes and a lack of logic. Moreover, the book has aged badly: every female character is described in a sexist way: ▪️“He decided that the woman is really good-looking, and her husband is quite dangerous” ▪️“It's sadly impossible to appreciate her body under the suit, but I bet it's perfectly fine” ▪️“But, perhaps, she is too thin – no protruding roundness, especially breasts – the figure of a child, flat and not arousing desire” All in all, the concept seemed intriguing; however, the plot and character presentation disappointed me a lot. I would recommend this book only if you're very familiar with sci-fi literature. As for me: it wasn't my cup of tea. More reviews on my bookstagram: @penguinna_books
Enthält einen milden Spoiler. Schon seit Jahren steht dieses Buch auf meiner Leseliste. Am Film habe ich mich zwei Mal versucht, aber irgendwie bleibt mir dieser einfach nicht. Umso neugieriger wurde ich jedoch auf das Buch. Nun habe ich es auch endlich geschafft, mir diesen lang gehegten Lesewunsch zu erfüllen. Ich bin ehrlich: beim Buch bin ich NICHT eingeschlafen. Kein einziges Mal. Das Buch war anders, als dass ich es mir vorgestellt habe. Auf eine positive Art und Weise anders. Die Bilder, die bei mir im Kopf entstanden, waren so weit abseits des Filmes, wie man sich nur denken kann. Dick zog mich sofort hinein in diese apokalyptische Welt, die aus der Sicht des 21. Jahrhunderts auch ein wenig "niedlich" daherkommt, werden da noch oder auch wieder Durchschläge, Faxe etc. verwendet. Der philosophischen Grundthematik tun diese Details jedoch keinen Abbruch. Ist Rick nun ein Androide oder nicht? Wie würde eine Maschine handeln, wie ein Mensch? Wo liegt in dieser Welt der Unterschied? Und wie nahe sind wir im 21. Jahrhundert dieser Welt bereits gekommen? Auch im Kopf bleiben wir mir, wie wertvoll Tiere in dieser Welt geworden sind. Dass der Empathietest hauptsächlich darauf beruht, wie die Person auf heutzutage noch eher "normale" Vorgänge reagiert (z.B. darauf, dass Hummer bei lebendigem Leibe gekocht werden). Die Szene mit der Spinne zeigt deutlich den Unterschied zwischen Androiden und den Menschen, die diese Welt bevölkern. Am Film werde ich mich bestimmt auch noch einmal versuchen, aber das Original hat mich derart ergriffen, dass die Filmversion da kaum mithalten kann. Ausserdem ist es bereits beschlossene Sache, dass ich "Blade Runner" irgendwann noch einmal lesen werde.
Vorab ich kenne weder einen der Filme noch das Spiel dazu. Habe allerdings einiges gehört und kenne die Trailer der Filme. Das was ich gehört habe sprühte vor Begeisterung die meine Erwartung an das Buch doch schon hochgeschraubt haben. Naja nun habe ich gestern das Buch beendet und es hinterlässt ein schales Gefühl. Die Entscheidung ob ich es gut oder schlecht finden soll fällt mir immer noch schwer, ich hatte nämlich eine komplett andere Vorstellung des Inhalts. Nach einiger Überlegung bin ich zu einer drei Sterne Bewertung gekommen, da es so ein mittelding war (vll auch 2,5 Sterne). Aufgrund meiner, wenn auch wenigen Vorkenntnissen, hatte ich mehr Aktion und Spannung erwartet. Einfach mehr Hetzjadg um die Androiden/Kopfgeldjäger Sache. Was bekam ich dagegen zu lesen, eine tiefgründigere Geschichte die sich eher auf der zwischenmenschlichen Ebene abspielte und sich mit Fragen ethischer Herkunft beschäftigt. Sind Androiden dem Menschen gleichgestellt? Empfinden diese etwas?... Sowas in der Art. Der Einstieg fiel mit etwas schwer, war dieser Überwunden bekam das Buch nach und nach mehr Tiefe. Es regt zum Nachdenken an, gerade wenn ich Überlege das in der heutigen Zeit Roboter immer weiter entwickelt werden (gibt auch etliche Spielzeugrobotertierchen). Zudem es ja schon diverse Filme zu dieser Thematik gibt was passiert wenn z.B. Androiden irgendwann nicht mehr vom Menschen zu unterscheiden sind. Mir fallen da unteranderem iRobot, Terminator, DragonBall (auch da gibts Androiden), Battle Angel Alita und und und ein. Tendenziell mag ich solche eine Art von Büchern und Filmen aber hierbei kam ich zu meiner Wertung aufgrund einer persönlichen Fehlerwatung an das Buch selbst. Daher bitte nicht davon abschrecken lassen, es lohnt sich es zu lesen ;)
Das ist eine der wenigen Fälle, in denen ich mal sagen kann, dass mir der Film besser gefiel als Buch. Allerdings kann man Blade Runner von 1982 auch nur bedingt mit der Buchvorlage aus dem Jahr 1968 vergleichen. Der Film besticht in erster Linie durch seine melancholische düstere Stimmung. Außerdem wird Harrison Fords Jagd nach den Androiden natürlich actionreicher ausgedehnt. Die düstere Stimmung kommt im Roman auch gut zur Geltung, allerdings fehlt das Melancholische, vielmehr ist das Buch sehr zynisch-sarkastisch, wobei ich manche Dialoge auch albern empfand. Die Stärke der Erzählung liegt in der Thematik, wie man ethisch mit künstlicher Intelligenz umgeht und ob die Gefühle von Androiden von Bedeutung sind. Gut gefallen haben mir die Szenen, als der Blade Runner, also der Androidenjäger, mittels einer Art Empathietest ermittelt, ob der Befragte ein Mensch oder ein Android ist. Während beim Menschen Tierquälerei zum sofortigen Ausschlag der Gefühle führte, reagierte der Androide etwas langsamer und zwar gleich schnell wie auf die Frage, wenn einem Menschen unrecht getan wird. Das steckt schon viel triefender Spott in der Unterhaltung. Allerdings die andere Person/Maschine nur aufgrund dieser Verzögerung eines Bruchteils einer Sekunde zum Tode zu verurteilen, wirkte auf mich konstruiert. Auch die Idee mit der Ersatzreligion ist nicht schlecht, aber in dieser Form schon in vielen anderen Romanen zu lesen und vor allem wesentlich besser geschrieben. Und da steckt für mich die Schwäche des Buchs, denn für den philosophischen Anspruch, dem das Buch zugesprochen wird und quasi als Standardwerk deklariert wurde, fand ich es einfach langweilig geschrieben. Ich hatte mir viel mehr versprochen und wurde leider enttäuscht.
I originally wanted to give this book 4 or even 5 stars. but the second half took me foreveeeeer to read. the story didn't catch me anymore, and every scene seemed endless. I was waiting for a big or maybe... medium reveal or climax in the end, but all I got was "shooting, shooting, oh my goat, desert, I am god, toad?" so...super dissapointed. I have to agree with some other reviews that the ending seems rushed and written without care. what REALLY pissed me off was the description of Rachael, her "child like features and body and breasts". Dick could have still portrayed the underlying issue, the ethics of the human/android conflict in any other way. but she chose not to. brother in christ. eww. which, in retrospect, is super sad because I loved the world the author built and the deep message and philosophical questions lying behind the whole android-human-god trope.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Träumen Androiden von elektrischen Schafen?« – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat danach den Film »Blade Runner« gedreht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht.
Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine »Mercertum« genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte »Stimmungsorgeln« manipulieren die Gefühle der Menschen.
Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet ...
Die vollständige Neuübersetzung macht deutschen Lesern den Roman erstmals in seiner ganzen sprachlichen Differenziertheit zugänglich – ein Meisterwerk nicht nur der Science-Fiction-Literatur.
Book Information
Author Description
Philip K. Dick hat die Science-Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: »Blade Runner«, »Minority Report«, »Total Recall«, »Impostor«, »Paycheck«, »Der dunkle Schirm« – all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von »Blade Runner«.
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Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
Aufmerksam bin ich auf dieses Buch geworden durch Mark Beneke, der zum Thema Klimawandel und Naturschutz einen Vortrag an meiner Uni gehalten hatte. Er erwähnte häufiger das Buch, um dadurch verschiedene Themen anschaulicher zu machen, vor allem das Thema Artensterben, was definitiv aufgegriffen wird. Insgesamt ist Blade Runner ein extrem spannendes Buch, das um Rick handelt, der als Auftragsmörder unterwegs ist um Andis (Androiden) zu töten, die abtrünnig geworden sind. Phillip k Dick schafft es den Leser regelmäßig in die Irre zu führen. Für mich war es wie ein dauerhaftes Raten und Rätseln "und wenn xY doch ein Androide ist? " Ich habe sehr viel beim Hören des Hörbuches darüber nachgedacht, ob die Androiden nicht auch ein Recht zu leben haben. Was unterscheidet sie vom Menschen usw... Ich denke was Phillip k Dick so eindrucksvoll leistet mit diesem Buch ist einerseits eine unterhaltsame und spannende Androiden-Geschichte zu schaffen und andererseits auf wichtige Themen aufmerksam zu machen und den Lesenden zum Nachdenken anzuregen.
🧠 Dieses Buch stellt keine Antworten bereit – nur Fragen, die immer lauter werden…
Was wäre, wenn du jemandem begegnest – und du kannst nicht mehr sagen, ob er ein Mensch ist? Würdest du deinem Gefühl vertrauen… oder anfangen, alles zu hinterfragen? Was wäre, wenn Erinnerungen konstruiert sind? Wenn das, was du für deine Vergangenheit hältst, nie wirklich geschehen ist? Verliert dein Leben dadurch an Bedeutung? Wie viel Empathie braucht es, um ein Mensch zu sein? Und kann man Empathie verlieren – oder sogar verlernen? Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Mitgefühl keinen Wert mehr hat? Und vielleicht die wichtigste Frage: Was macht uns eigentlich menschlich? In dieser düsteren Zukunft geht es um sogenannte Replikanten – künstliche Menschen, die kaum noch von echten zu unterscheiden sind. Der Protagonist jagt sie… doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine und endet irgendwo ganz anders: bei der Frage, was Menschlichkeit überhaupt bedeutet. Dieses Buch stellt keine Antworten bereit – nur Fragen, die immer lauter werden… Ich fand es beeindruckend, wie konsequent philosophisch dieses Buch ist und wie sehr es mich gezwungen hat, wirklich nachzudenken, statt einfach nur zu lesen. Genau solche Bücher liebe ich. Die, die nicht nur unterhalten, sondern etwas in Bewegung bringen. 🤌 Klare Empfehlung für alle, die sich bewusst auf tiefere Fragestellungen einlassen möchten – und bereit sind, über das Offensichtliche hinauszudenken.

Alt aber modern
Habt ihr schon einmal ein falsches Buch gelesen, weil ihr es verwechselt habt? Mir ist es erst im Gespräch mit jemandem aufgefallen, denn wir wollten eigentlich gemeinsam "Maze Runner" lesen ... naja - dafür war es ein ganz spannendes Buch. Die Rahmenstory verbirgt tatsächlich interessante philosophische Fragen von Moral und Ethik. Dass das Buch in den 60ern geschrieben wurde, merkt man ihm nicht unbedingt an. Allein beim Ende wurde es mir etwas langatmig und nicht ganz nachvollziehbar - vielleicht hab ich hier dann doch nicht den nötigen philosophischen Intellekt.
Wow! Blade Runner gehört zu einen meiner Lieblingsfilme. Als ich vor kurzem erst erfahren habe das der Film aus dem gleichnamigen Buch entstanden ist, musste ich es gleich haben. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um reinzukommen aber dann war ich komplett gefesselt und habe es in wenigen Tagen durchgelesen. Die Grundgeschichte ist dem Film gleich und trotzdem ist das Buch so spannend und hat mich sofort in die Welt des Films reingezogen. Es ist schon erstaunlich wie Philip K. Dick 1968 die Welt in der Zukunft gesehen hat. Würde dieses Buch der Start einer Reihe sein, könnte es womöglich zu meinen Lieblingsbüchern werden. Wer den Film Blade Runner mag, muss unbedingt das Buch lesen! Ich werde mir morgen aufjedenfall nochmal den Film anschauen. Nun mit dem Wissen des Buches.
Solider Klassiker, spannende Thematik, für mich persönlich schwach geschrieben
Dafür, dass das Buch im Jahre 1968 geschrieben wurde finde ich es faszinierend, wie sich Philip K. Dick die Zukunft vorgestellt hat. Aber hier soll es nicht schließlich darum gehen, wie die Zukunft gebildet ist. Das Werk beschäftigt sich mit den philosophischen Ansätzen wie Identität, Empathie, Moral und das Grundverständnis wann ist man Mensch und wann ein Androide. An und für sich ein Gedankenexperiment, der mich komplett anspricht. Vor allem bin ich dystopische Werke in einem düsteren und melancholischen Setting sehr angetan. Mir hat der Schreibstil und die Dialoge leider nicht gefallen. Sie waren mir zu plump und teilweise langweilig. Die Charaktere waren für mich auch nichtssagend und haben in mir keine Gefühlsregung zeigen lassen. Die Geschichte an sich hat mich gar nicht abgeholt. Im Gegensatz dazu die Thematiken schon und regen im Nachhinein zum Nachdenken an. Außerdem empfinde ich das Werk als zu kurzweilig, dadurch war es geschichtlich gesehen ziemlich oberflächlich und unspektakulär. Ich hatte mir tatsächlich mehr erwartet. Daher leider nur 2.5 Sterne.
Was macht uns menschlich? Um diese Frage geht es in Blade Runner. Rick Deckard ist Kopfgeldjäger. Er jagt sogenannte "Andy's", Androiden die illegal auf die Erde gekommen sind. Mithilfe des Voigt-Kampff-Test, testet Deckard die Reaktionen seiner Testobjekte auf zahlreiche unangenehme Fragen. Dieser Test zielt darauf ab Empathie zu erspüren. Denn Mitgefühl ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die die Menschen von den Androiden unterscheiden. Menschen fühlen mit ihresgleichen und sogar mit Tieren mit. Androiden würden ohne mit der Wimper zu zucken ihren Nächsten verraten. Mit einem Melancholischen Schreibstil, und depressiven Charakteren, schafft der Autor eine düstere postapokalyptische Welt in der "Zukunft" (den 90ern). Wir begleiten Rick Deckard auf der Suche nach den Mitgliedern einer Gruppe von Androiden vom Mars, die sich unter den Menschen verstecken. Immer wieder zweifelte ich während des Lesens, ob das jetzt die Wirklichkeit war, oder nicht. Was auch absolut gewollt ist vom Autor. Und wenn ich mich gefragt habe, ob es Wirklichkeit war, oder nicht, war ich von dem Buch absolut begeistert. Und auch die Befragungs Szenen fand ich spannend zu lesen. Allerdings hatte das Buch für mich auch einige Längen. Die zweite POV war meiner Meinung nach unnötig, und bis auf das Ende, auch ziemlich langweilig. Aber warum der Autor nicht müde wurde zu erwähnen, dass diese eine Frau kleine Brüste hatte, winzige Brüste, also kleine Boobies (habt ihr es jetzt verstanden? Sie hat kleine Brüste! Wichtig! Nicht! 😂) ist mir auch nicht klar. Das wurde jedes Mal mehrfach(!) erwähnt 😅 Am Ende sind viele Fragen noch offen, finde ich. Vieles ist mir immer noch nicht ganz klar und wird es wohl auch eine Weile bleiben. Fazit: Blade Runner ist ein Buch, was zum Denken animieren soll. Was ist echt, was ist erschwindelt und spielt das beim Glauben überhaupt eine Rolle? Was macht uns zu Menschen und wer entscheidet das? Diese Thamatik macht es zu nicht gerade leichter Kost. Kein Buch für zwischendurch.
Dystopische Finsternis und Schwermut mit Tiefgang
Philip K. Dick zeichnet eine finstere "Zukunft": Die Menschen lassen eine tote Welt nach einem nuklearen Krieg zurück. Radioaktiver Staub gehört zum Alltag auf der Erde, Flora und Fauna ist nahezu ausgestorben, echte Tiere zu besitzen wird zum Privileg. Ein Teil der Menschheit hat die Erde bereits verlassen und siedelt auf dem Mars, wo sie von humanoiden Robotern (Androiden oder kurz Andys) unterstützt werden. Hin wieder ergreift eine Gruppe Andys die Flucht zur Erde, wo ihr Aufenthalt unerwünscht ist. Rick Deckard, Kopfgeldjäger der San Francisco Police Department, soll 6 entflohene Andys zur Strecke bringen, die sich kaum von echten Menschen unterscheiden lassen. Auf seiner Jagd gerät Rick immer wieder in moralische Konflikte und scheitert zunehmend an der Frage, was es bedeutet "menschlich" zu sein und die Natur der "Realität" - bis er schließlich seine eigene Menschlichkeit in den Zweifel zieht. Ich hab das Buch sehr gern gelesen. Die Grundstimmung des Buches ist finster und bedrückend, dennoch hat die Geschichte eine gute Dynamik & Tempo. Insbesondere die Dialoge mit und zwischen den Androiden sind super inszeniert, weil sie einem nie erlauben, eindeutig Stellung zu beziehen: Sind sie gut oder böse? Sind das nur programmierte Dinger oder Organismen, die nichts weiter wollen, als selbstbestimmt zu leben? Das ganze spitzt sich zu in der Figur der Rachel Rosen, für die Deckard echte Gefühle entwickelt. Alles in allem ein tolles Buch und wesentlich besser als Ridley Scotts 82er Verfilmung.
Mein erster Science-Fiction Roman. Ich wollte einfach mal in ein anderes Genre reinschnüffeln und schon immer mal wissen, was sich hinter "Blade Runner" verbirgt. Ich wurde sehr gut unterhalten, auch wenn ich am Anfang des Buches fast gar nichts kapiert habe (das mit dem Mercerismus hab ich immer noch nicht ganz gecheckt). Aber mit der Zeit kam ich gut in den Lesefluss und hab mich mit den Charakteren angefreundet. Der Aspekt mit den Tieren hat mir besonders gut gefallen. Auf jeden Fall eine interessante Zukunftsvision, die vielleicht gar nicht mehr allzu fern ist, aber hoffentlich niemals eintreten wird.
Zurecht ein Klassiker👌🏻
Mit seinem Mix aus „Proto-Cyberpunk“, gesellschaftskritischer Dystopie und einem auf einer verwüsteten Erde angesiedelten Krimi entsteht eine kurzweilige Erzählung, die die eine oder andere Skurrilität in Petto hat und den Lesen gut zu unterhalten weiß. Die Welt ist verständlich aufgebaut und ständig steht die Frage im Raum, was uns eigentlich menschlich macht.
Träumen Androiden von elektrischen Schafen? Die Antwort auf die Frage werdet ihr in diesem Buch nicht finden. Dafür aber eine tiefsinnige, düstere und wirklich gute Geschichte. Deckard ist Kopfgeldjäger und jagt Androiden. Als einer seiner Kollegen aufgrund einer Verletzung ausfällt, bekommt Deckard den Auftrag seines Lebens. Ihm winkt eine fette Prämie, sollte es ihm gelingen, einige neuartige Androiden zu finden und auszuschalten, die sich in die Gesellschaft gemischt haben. Was er jedoch nicht ahnt, ist was ihm dieser Auftrag abverlangen wird… Philip K. Dick hat mit diesem Roman etwas herausragendes geschaffen. Er befasst sich hier mit der Thematik, was denn eigentlich einen Menschen ausmacht. Welche Bedeutung hat Empathie? Wenn ich (mit)fühlen kann, bin ich dann automatisch menschlich? Was ist ein Bewusstsein? Und kann ich mir meiner Erinnerungen sicher sein? Diese und mehr Fragen beschäftigen auch Deckard mehr und mehr, während er sich in seinen Auftrag stürzt. Dabei entstehen Zweifel und Unsicherheiten, Dogmen werden entkräftet, der Glaube erschüttert und die eigene Identität infrage gestellt.
Moderner Klassiker, verfilmt 1982 mit Harrison Ford und Rutger Hauer. Buch unterscheidet sich deutlich vom Film, wie immer. Kopfgeldjäger jagen in einer radioaktiven, Postkriegsgesellschaft entflohene Androiden, sogenannte Andys im Auftrag der Polizei. Es gibt allerlei Empathie-Tests um die immer moderneren Versionen aufzuspüren. Rick Deckard übernimmt die Suche nach 7 Andys von einem Kollegen... Künstliche sowie echte Tiere sind Luxuswaren, nach dem gestrebt wird, als Statussymbol. Es gibt eine Ersatzreligion und Menschen werden aufgrund von radioaktiver Degeneration ausgegrenzt. Die USA sind der Schauplatz. Spannend, kurzweilig und auch teilweise philosophisch. Schnelles, tolles Leseerlebnis, hat mich definitiv sehr begeistert. Werde mehr von Dick lesen. Empfehlung meinerseits für Sci-Fi Freunde.
Ich habe es mal wieder mit Sci-Fi probiert und auch wenn das Werk schon im Jahr 1968 erschienen ist - damit zu den Klassikern aus dem Genre zählt - wollte ich es gerne mögen, da ich die Filme (alt & neu) auch mochte. Der Kinofilm von Ridley Scott unterscheidet sich in Stimmung und teils auch Handlung, weshalb beide Werke meiner Meinung nach für sich zu betrachten sind. Beide aber definitiv künstlerisch die Sci-Fi-Welt geprägt haben. Den Beginn des Buches mochte ich und es hat einen gewissen Sog auf mich ausgeübt, der dazu führte, dass ich gerne zu der Geschichte gegriffen habe. Ich wurde sofort in die dystopische Story rund um den Kopfgeldjäger Rick Deckard geworfen, welcher den Auftrag erhält vom Mars entflohene Androiden aufzuspüren und zu töten. Im Laufe der Geschichte beginnt er jedoch mehr und mehr an sich, seinem Beruf und allgemein existententiellen Bestandteilen der Gesellschaft zu zweifeln. Es ist zweifelsohne ein philosophisches Werk und nicht so actiongeladen wie der Film. Der Schreibstil wirkt teils eher emotionslos und die Twists werden mitten hinein geworfen, so dass ich teils Verständnisprobleme hatte. Das verstärkt sich im Laufe der Geschichte. Die Grundideen von Dick sind super spannend und großartig, besonders wenn man die Zeit bedenkt in der er diesen Roman geschrieben hat. Teils ist es schon witzig wie fortschrittlich er sich die Zukunft vorgestellt hat und wie manche Aspekte selbst für 2023 schon sehr oldschool wirken :) Aber ihm ging es ja nicht darum eine akkurate Zukunftsprognose zu stellen, sondern Themen wie Identität, Empathie und die Definition von Menschlichkeit zu bearbeiten. Das ist ihm auch grundsätzlich gelungen, nur die Art und Weise konnte mich nicht in Gänze überzeugen, aber das ist mein ganz persönliches Gefühl beim Lesen. Viele Fragen bleiben offen und manche repititiven Erwähnungen (Ja, wir haben verstanden, dass eine Protagonistin kleine Brüste hat, das muss man nicht 4x erwähnen) fand ich anstrengend. Es ist definitiv kein Buch für Zwischendurch, da man sich immer wieder fragt: „Ist das jetzt real oder nicht?“ Das ist ganz sicher vom Autor so gewollt, aber eben wie geschrieben nicht entspannend beim Lesen. Das Buch soll zum Nachdenken anregen und das tut es auch. Zumindest habe ich Lust jetzt nochmal den Film zu schauen. PS: Ob Androiden von elektrischen Schafen träumen erfährt man nicht, aber Tiere spielen eine sehr interessant relevante Rolle in diesem Roman.
4,5 Sterne ( die restlose Begeisterung fehlt für 5) Da waren ein paar tolle Ideen drin. Stimmung des Buches: Schwermut, Melancholie Hauptsächlich hab ich darin den Mythos des Sisyphos erkannt. Über den Sinn und Unsinn der Aufgaben und dem Gedanken, dass es besser ist eine unsinnige Aufgabe zu haben als gar keine, was im Widerspruch dazu steht sinnstiftend sein zu wollen. Ganz große Liebe für Herrn Isidor
Ja naja. Ich hab's gelesen. Mein Vorsatz ist: Mehr Klassiker lesen. Vielleicht finde ich dann irgendwann einen, der mir wirklich gefällt und ich verstehe endlich, wenn Leute sagen: das beste Buch aller Zeiten. Einfach ein echter Klassiker. Was soll ich sagen? Blade Runner war's jetzt nicht für mich. Das Buch hat nur 272 Seiten. Ich hab mich bis zum Schluss super schwer getan wirklich in die Welt einzutauchen, weil sie für mein Empfinden nur rudimentär beschrieben wird. Das Erzähltempo fand ich super schräg und vor allem den Handlungsfokus dann und wann. Für mich war es wirr und anstrengend, sorry 🥲 Ganz offensichtlich ist es in einer anderen Zeit geschrieben worden. Das erzählen hat sich verändert und offensichtlich hänge ich momentan sehr an der aktuellen Art des Erzählens...
Die moralische Frage nach dem Menschsein ist spannend und erzählt. Anhand der gesellschaftlichen Bedeutung von Tieren und deren Pflege wird das Thema Empathie eindrucksvoll erklärt. Ist Empathie nur etwas was Menschen empfinden können ? Kann man Empathie nur für Lebewesen empfinden ? Und was empfinden eigentlich Androiden? Dennoch ist das Buch recht behäbig und die eigentliche Action der Handlung ist immer schnell abgehandelt. Am Ende war ich froh es geschafft zu haben. Ich wollte auch nicht noch mehr von dieser Welt sehen. Daher für mich nur 3 Sterne.
Ich liebe die Filme schon sehr aber das Buch (bevor ich mir Steinen oder doch nur Styropor beworfen werde: schon klar, das hier vieles ganz anders ist als im Buch) hat mich total begeistert. Ich liebe diese Vision und Intelligenz dahinter; keine Ahnung warum ich das nicht früher gelesen habe und warum nicht alle das gelesen haben.
Endlich mal ein Schlusssatz, den ich mir merken kann. Ich bin gespannt, wie die ältere Übersetzung ist. Die Seitenzahlen gehen auseinander. Im direkten Vergleich einer Stichprobe waren zwar Unterschiede, aber die waren minimal und rechtfertigen weder eine neue Übersetzung noch die höhere Seitenzahl.
What if I‘m an android and don’t know about it?
A very old philosophical question about the state of being, set in a vast dystopian world. The premise is very up to date still and the multitude of possible readings is awesome. The characters lack depth and the book can’t come up with a specific morale.
Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
"Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" oder "Blade runner", so wie die Buch Neuauflage umbenannt wurde, nach dem kultfilm "Der Blade Runner", ist ein gutes Buch worauf man sich jedoch rein finden muss. Eine dystopische Welt, wo lebendige Tiere selten sind und man Androiden von Menschen kaum mehr unterscheiden kann. Das Konzept gefällt mir sehr und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen, und ich hatte durchaus spaß beim lesen. Blade Runner hatte viele spannende stellen und Wendungen und auch der schreib Stil von Philip K. Dick gefällt mir sehr, und da das Buch nur c.a 220 Seiten hat habe ich es auch in 2 Tagen durchgelesen. Für alle die am Sci fi genre interessiert sind, eine klare Empfehlung!
Das ist eine der wenigen Fälle, in denen ich mal sagen kann, dass mir der Film besser gefiel als Buch. Allerdings kann man Blade Runner von 1982 auch nur bedingt mit der Buchvorlage aus dem Jahr 1968 vergleichen. Der Film besticht in erster Linie durch seine melancholische düstere Stimmung. Außerdem wird Harrison Fords Jagd nach den Androiden natürlich actionreicher ausgedehnt. Die düstere Stimmung kommt im Roman auch gut zur Geltung, allerdings fehlt das Melancholische, vielmehr ist das Buch sehr zynisch-sarkastisch, wobei ich manche Dialoge auch albern empfand. Die Stärke der Erzählung liegt in der Thematik, wie man ethisch mit künstlicher Intelligenz umgeht und ob die Gefühle von Androiden von Bedeutung sind. Gut gefallen haben mir die Szenen, als der Blade Runner, also der Androidenjäger, mittels einer Art Empathietest ermittelt, ob der Befragte ein Mensch oder ein Android ist. Während beim Menschen Tierquälerei zum sofortigen Ausschlag der Gefühle führte, reagierte der Androide etwas langsamer und zwar gleich schnell wie auf die Frage, wenn einem Menschen unrecht getan wird. Das steckt schon viel triefender Spott in der Unterhaltung. Allerdings die andere Person/Maschine nur aufgrund dieser Verzögerung eines Bruchteils einer Sekunde zum Tode zu verurteilen, wirkte auf mich konstruiert. Auch die Idee mit der Ersatzreligion ist nicht schlecht, aber in dieser Form schon in vielen anderen Romanen zu lesen und vor allem wesentlich besser geschrieben. Und da steckt für mich die Schwäche des Buchs, denn für den philosophischen Anspruch, dem das Buch zugesprochen wird und quasi als Standardwerk deklariert wurde, fand ich es einfach langweilig geschrieben. Ich hatte mir viel mehr versprochen und wurde leider enttäuscht.
To be honest, the book was in my opinion underwhelming, but maybe that’s the fault of my expectations after seeing both movies, which are inspired by the book. Unfortunately, it was very difficult for me to get into the story because the dialogues felt very stiff and I didn't root or felt empathy for any of the characters. It seemed, as if I was observing the characters from a great distance and as if they were only shells, used to embody the topics the author wanted to convey, without being properly elaborated characters themselves. The story was thought provoking, but sadly, it didn't entertain me. Perhaps this was on purpose, and it was just the intention to get the reader, same as the protagonist, to reflect on their own values and it was not the intention to offer an entertaining story. It would have been cooler, if the book could have accomplished both: being thought provoking, while also make me care about the story or the characters or whatsoever. A good example of a story that in my opinion accomplishes this is “The Story of Your Life” by Ted Chiang, where the reader is encouraged to both think and empathize. However I am happy that I finally read the book, because it was so long on my to-read shelf and maybe I will appreciate the movies more now, knowing that they managed to create such masterpieces based on this source material.
“You will be required to do wrong no matter where you go. It is the basic condition of life, to be required to violate your own identity.” The book was written during the Cold War, at a time when people's greatest fear was nuclear fallout. The plot introduces us to the post-apocalyptic Earth of 1991, where most animals died out and the majority of humans have relocated to colonies on other planets. However, neurodivergent people are forced to be sterilized and stay on the dying planet. In order to encourage the migration, companies supply people with androids: house slaves that look identical to humans. Some of them rebel, slaying their masters and fleeing to Earth. The central character, Rick Deckard, is tasked with the mission of “retiring” them using a laser gun. To identify an android, Rick uses an empathy test. Initially convinced of androids' emotional void, he soon finds the roots of uncertainty within him. He does his job to earn money, in order to buy a living animal and prove to the neighbors that he has empathy. A whole new religion is built on empathy: humans share their emotions from life events through a special device with other humans worldwide… reminds us of something, doesn't it? And the book was written half a century ago. The idea of the book was very innovative back then. However, certain storylines remained unresolved, marked by plot holes and a lack of logic. Moreover, the book has aged badly: every female character is described in a sexist way: ▪️“He decided that the woman is really good-looking, and her husband is quite dangerous” ▪️“It's sadly impossible to appreciate her body under the suit, but I bet it's perfectly fine” ▪️“But, perhaps, she is too thin – no protruding roundness, especially breasts – the figure of a child, flat and not arousing desire” All in all, the concept seemed intriguing; however, the plot and character presentation disappointed me a lot. I would recommend this book only if you're very familiar with sci-fi literature. As for me: it wasn't my cup of tea. More reviews on my bookstagram: @penguinna_books
Enthält einen milden Spoiler. Schon seit Jahren steht dieses Buch auf meiner Leseliste. Am Film habe ich mich zwei Mal versucht, aber irgendwie bleibt mir dieser einfach nicht. Umso neugieriger wurde ich jedoch auf das Buch. Nun habe ich es auch endlich geschafft, mir diesen lang gehegten Lesewunsch zu erfüllen. Ich bin ehrlich: beim Buch bin ich NICHT eingeschlafen. Kein einziges Mal. Das Buch war anders, als dass ich es mir vorgestellt habe. Auf eine positive Art und Weise anders. Die Bilder, die bei mir im Kopf entstanden, waren so weit abseits des Filmes, wie man sich nur denken kann. Dick zog mich sofort hinein in diese apokalyptische Welt, die aus der Sicht des 21. Jahrhunderts auch ein wenig "niedlich" daherkommt, werden da noch oder auch wieder Durchschläge, Faxe etc. verwendet. Der philosophischen Grundthematik tun diese Details jedoch keinen Abbruch. Ist Rick nun ein Androide oder nicht? Wie würde eine Maschine handeln, wie ein Mensch? Wo liegt in dieser Welt der Unterschied? Und wie nahe sind wir im 21. Jahrhundert dieser Welt bereits gekommen? Auch im Kopf bleiben wir mir, wie wertvoll Tiere in dieser Welt geworden sind. Dass der Empathietest hauptsächlich darauf beruht, wie die Person auf heutzutage noch eher "normale" Vorgänge reagiert (z.B. darauf, dass Hummer bei lebendigem Leibe gekocht werden). Die Szene mit der Spinne zeigt deutlich den Unterschied zwischen Androiden und den Menschen, die diese Welt bevölkern. Am Film werde ich mich bestimmt auch noch einmal versuchen, aber das Original hat mich derart ergriffen, dass die Filmversion da kaum mithalten kann. Ausserdem ist es bereits beschlossene Sache, dass ich "Blade Runner" irgendwann noch einmal lesen werde.
Vorab ich kenne weder einen der Filme noch das Spiel dazu. Habe allerdings einiges gehört und kenne die Trailer der Filme. Das was ich gehört habe sprühte vor Begeisterung die meine Erwartung an das Buch doch schon hochgeschraubt haben. Naja nun habe ich gestern das Buch beendet und es hinterlässt ein schales Gefühl. Die Entscheidung ob ich es gut oder schlecht finden soll fällt mir immer noch schwer, ich hatte nämlich eine komplett andere Vorstellung des Inhalts. Nach einiger Überlegung bin ich zu einer drei Sterne Bewertung gekommen, da es so ein mittelding war (vll auch 2,5 Sterne). Aufgrund meiner, wenn auch wenigen Vorkenntnissen, hatte ich mehr Aktion und Spannung erwartet. Einfach mehr Hetzjadg um die Androiden/Kopfgeldjäger Sache. Was bekam ich dagegen zu lesen, eine tiefgründigere Geschichte die sich eher auf der zwischenmenschlichen Ebene abspielte und sich mit Fragen ethischer Herkunft beschäftigt. Sind Androiden dem Menschen gleichgestellt? Empfinden diese etwas?... Sowas in der Art. Der Einstieg fiel mit etwas schwer, war dieser Überwunden bekam das Buch nach und nach mehr Tiefe. Es regt zum Nachdenken an, gerade wenn ich Überlege das in der heutigen Zeit Roboter immer weiter entwickelt werden (gibt auch etliche Spielzeugrobotertierchen). Zudem es ja schon diverse Filme zu dieser Thematik gibt was passiert wenn z.B. Androiden irgendwann nicht mehr vom Menschen zu unterscheiden sind. Mir fallen da unteranderem iRobot, Terminator, DragonBall (auch da gibts Androiden), Battle Angel Alita und und und ein. Tendenziell mag ich solche eine Art von Büchern und Filmen aber hierbei kam ich zu meiner Wertung aufgrund einer persönlichen Fehlerwatung an das Buch selbst. Daher bitte nicht davon abschrecken lassen, es lohnt sich es zu lesen ;)
Das ist eine der wenigen Fälle, in denen ich mal sagen kann, dass mir der Film besser gefiel als Buch. Allerdings kann man Blade Runner von 1982 auch nur bedingt mit der Buchvorlage aus dem Jahr 1968 vergleichen. Der Film besticht in erster Linie durch seine melancholische düstere Stimmung. Außerdem wird Harrison Fords Jagd nach den Androiden natürlich actionreicher ausgedehnt. Die düstere Stimmung kommt im Roman auch gut zur Geltung, allerdings fehlt das Melancholische, vielmehr ist das Buch sehr zynisch-sarkastisch, wobei ich manche Dialoge auch albern empfand. Die Stärke der Erzählung liegt in der Thematik, wie man ethisch mit künstlicher Intelligenz umgeht und ob die Gefühle von Androiden von Bedeutung sind. Gut gefallen haben mir die Szenen, als der Blade Runner, also der Androidenjäger, mittels einer Art Empathietest ermittelt, ob der Befragte ein Mensch oder ein Android ist. Während beim Menschen Tierquälerei zum sofortigen Ausschlag der Gefühle führte, reagierte der Androide etwas langsamer und zwar gleich schnell wie auf die Frage, wenn einem Menschen unrecht getan wird. Das steckt schon viel triefender Spott in der Unterhaltung. Allerdings die andere Person/Maschine nur aufgrund dieser Verzögerung eines Bruchteils einer Sekunde zum Tode zu verurteilen, wirkte auf mich konstruiert. Auch die Idee mit der Ersatzreligion ist nicht schlecht, aber in dieser Form schon in vielen anderen Romanen zu lesen und vor allem wesentlich besser geschrieben. Und da steckt für mich die Schwäche des Buchs, denn für den philosophischen Anspruch, dem das Buch zugesprochen wird und quasi als Standardwerk deklariert wurde, fand ich es einfach langweilig geschrieben. Ich hatte mir viel mehr versprochen und wurde leider enttäuscht.
I originally wanted to give this book 4 or even 5 stars. but the second half took me foreveeeeer to read. the story didn't catch me anymore, and every scene seemed endless. I was waiting for a big or maybe... medium reveal or climax in the end, but all I got was "shooting, shooting, oh my goat, desert, I am god, toad?" so...super dissapointed. I have to agree with some other reviews that the ending seems rushed and written without care. what REALLY pissed me off was the description of Rachael, her "child like features and body and breasts". Dick could have still portrayed the underlying issue, the ethics of the human/android conflict in any other way. but she chose not to. brother in christ. eww. which, in retrospect, is super sad because I loved the world the author built and the deep message and philosophical questions lying behind the whole android-human-god trope.









































