Blick ins Buch

Sci-Fi

Blumen für Algernon

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Über das Buch

Die spannende und erschütternde Geschichte des geistig zurückgebliebenen Charlie Gordon, der durch eine Operation eine überragende Intelligenz erlangt, gehört zu den erfolgreichsten Klassikern der Science-fiction. Der mehrfach preisgekrönte Roman ist in 27 Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft und gelesen und unter dem Titel »Charly« verfilmt. Charlie Gordon, ursprünglich kaum des Lesens mächtig, ist zu Forschungszwecken operiert worden und entwickelt eine überragende Intelligenz; schließlich überflügelt er intellektuell und fachlich sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon - das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde. Mit den überwältigenden Fähigkeiten stellen sich für das Genie Charlie jedoch auch die ersten Probleme ein - in der Bäckerei, in der er früher arbeitete, mit seiner Familie, von der er jetzt entdeckt, daß sie ihn nie akzeptiert hat, und im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, vor dem er unerklärliche Angst hat. Als Charlie auf einem Fachkongreß als Attraktion vorgeführt werden soll, flieht er zusammen mit Algernon. Kurze Zeit später zeigen sich im Verhalten der Maus erste Verfallserscheinungen ... Charlies Aufzeichnungen für das Forscherteam geben dem Leser einen atemberaubenden Einblick in seine geistige Entwicklung und das Drama seiner Existenz. Die seit vielen Jahren nicht mehr lieferbaren früheren deutschsprachigen Ausgaben erschienen unter dem Titel »Charly«.

Editionen (4)

ISBN9783608100778
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum15.10.16
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

373 Bewertungen

73 Rezensionen

4,4

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  • lenaliebtlesen
    lenaliebtlesen

    106 Follower

    5,0

    Ein absolutes Highlight

    • Buchrezi • 😢 (Mein Lebens-Lesehighlight) Zum Inhalt: Charlie ist zufrieden. Er liebt seinen Job in einer Bäckerei und seine Kollegen. Gemeinsam lachen sie viel, und seine Arbeit wird geschätzt. Charlie wird ausgewählt, an einer neuartigen Operation teilzunehmen, die ihn intelligenter machen soll. Zuvor wurde diese an einer Maus namens Algernon getestet, mit erstaunlichen Ergebnissen. Da Charlie Lernschwierigkeiten hat und ihm diese im Alltag immer wieder bewusst gemacht werden, stimmt er der Operation zu. Und sie ist ein voller Erfolg. Nach und nach verbessert sich Charlies Ausdrucksweise, die Kommunikation mit seinen Mitmenschen wird flüssiger, Zusammenhänge werden klarer. Bis er schließlich so intelligent wird, dass ihn Gespräche langweilen und ihm niemand mehr das Wasser reichen kann… Auch seine früheren Kollegen, sein altes Leben und die Zeit in der Bäckerei sieht er plötzlich mit anderen Augen. Haben sie wirklich gemeinsam gelacht? Hatte er überhaupt Freund*innen? Und wie wird sich sein Leben nun entwickeln? Mein Fazit: „Blumen für Algernon“ geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Ich habe dieses Buch vor vielen Jahren gelesen und geliebt. Es hat mir das Herz gebrochen. Charlie ist ein unglaublich sympathischer, herzensguter Protagonist, und seine Entwicklung zu verfolgen ist gleichermaßen faszinierend wie schmerzhaft. Das Buch ist ausschließlich in Tagebucheinträgen aus Charlies Sicht geschrieben und beginnt mit sehr fehlerhafter Rechtschreibung, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter verbessert. Ein perfektes Stilmittel, das Charlies Entwicklung auf berührende Weise greifbar macht. Was jedoch am meisten erschüttert, ist die Gesellschaft und wie sie mit Charlie umgeht. Selbst jetzt kommen mir noch die Tränen, wenn ich daran denke, wie er im Laufe der Geschichte ein Bewusstsein dafür entwickelt. Nicht umsonst zählt dieses Buch zu den Klassikern des Sci-Fi-Genres. Bitte lest dieses Buch.

    Ein absolutes Highlight

    17. Jan. 2026

  • elarama
    elarama

    215 Follower

    3,0

    Schwer reinzukommen

    Charlie ist geistig zurückgeblieben, als ihm eine Operation ermöglicht intelligent zu werden, greift er ohne großes Zögern zu, denn nichts wünscht er sich sehnlicher. Aber als er beginnt nicht nur klüger zu werden, sondern alle anderen zu überflügeln wird er wieder zu einem Außenseiter, der er sein Leben lang war. Puh, ich bin gespalten bei diesem Buch. Das es aus der Perspektive von Charlie geschrieben ist, kann man am Anfang vor lauter Sprach- und Rechtschreibfehler finde ich sehr schlecht in das Ganze hinein finden. Manchmal ist es dann aber auch wieder herzzerreißend, wenn er z.B. herausfindet, dass seine „Freunde“ gar nicht mit ihm, sondern über ihn gelacht haben. Und wie er trotz seinem zunehmenden IQ keinerlei soziale Kompetenz aufbauen kann. Also wäre mein Fazit es ist ein gutes Buch, aber es ist nicht mein Buch.

    25. Sept. 2024

  • devouressofbooks
    devouressofbooks

    86 Follower

    5,0

    Was für ein fantastisches Werk

    Es ist einfach nur fantastisch. Dieses Buch ist super geschrieben und man kann alles nachvollziehen. Dadurch, dass es wie ein Tagebuch aufgebaut ist, fühlt man sich regelrecht in Charlie hinein. Es ist so schön geschrieben und auch so traurig. Ich musste weinen am Ende. Meiner Meinung nach ein Buch, dass man in der Schule lesen müsste, denn es gibt einem so viel Einblick in die Psyche eines Menschen und man kan viel Menschlichkeit daraus gewinnen.

    9. Sept. 2025

3 von 73 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Daniel Keyes

Daniel Keyes, geboren 1927 in New York, verstorben am 15. Juni 2014 in Florida; er studierte Psychologie und war Zeitschriftenredakteur und Modephotograph, später Englischlehrer und - nach einem Literaturstudium - Dozent u. a. an der Ohio University. Neben Blumen für Algernon hat Keyes drei weitere Romane und drei Sachbücher (psychologische Fallstudien) veröffentlicht.

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