Origin – Die Entdeckung
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Description
Book Information
Author Description
Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit Romanen wie »Äon«, »Das Erwachen« oder »Das Schiff« die deutsche Science-Fiction-Literatur der letzten Jahre entscheidend geprägt. Spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thriller-Plot sind zu seinem Markenzeichen geworden und verschaffen ihm regelmäßig Bestsellerplatzierungen. Zuletzt sind bei Heyne seine Thriller »Der Riss« und »Messias« erschienen. Andreas Brandhorst lebt im Emsland.
Posts
War leider nicht meins
Mein Senf zum Buch: Dieses Buch ist bei mir eingezogen, weil mich der Klappentext sehr abgeholt und neugierig gemacht hat! Ich hatte hohe Erwartungen durch die Kombination aus Menschen, Fortgeschrittener Technologie und KI, Humanoiden Lebensformen und einem teilweise leben im Weltall. Die Grundidee der Story hat mir auch gut gefallen und die Handlungsmotive einzelner Charaktere konnte ich auch gut nachvollziehen. Auch das Thema soziale Ungerechtigkeit finde ich persönlich ja immer interessant. Was ich sehr gut fand, sind die Übersichten am Ende des Buches - dort erwartet uns ein Glossar, eine Personenübersicht und eine Übersicht der historischen Ereignisse. Leider konnte mich das Buch nicht abholen. Es war mir zu trocken und zu wissenschaftlich und die emotionale Tiefe der Charaktere hat mir überwiegend auch gefehlt. Man fliegt zwar durch den flüssigen Schreibstil, aber in die Geschichte zu kommen ist nicht leicht. Auch der Auftritt der Humanoiden Lebensform aus dem Klappentext kam mir viel zu kurz auf diesen war ich eigentlich sehr gespannt! Diese Reihe werde ich wohl eher nicht weiterlesen.

Kommen wir zuallererst zu den positiven Aspekten des Buches: Die Handlung klingt nachvollziehbar, ebenso die Motivation der Charaktere. Artefakte desselben Materials, gefunden an völlig willkürlichen Orten im Weltall. Ein Wesen, das zu fast einhundert Prozent der menschlichen Spezies ähnelt - mehrere Millionen Jahre alt und somit älter als die Menschheit selbst. Der Forschungsdrang unserer Spezies wird geweckt. Was hat es hiermit auf sich? Lässt sich der wahre Ursprung der Menschen klären? Kann der Humanoide all die offenen Fragen klären? The game is on. Forscherin gegen Forscher. Wer kann die Entdeckung sein Eigen nennen, seine Karriere pushen, weitere finanzielle Mittel einheimsen, um Teil der Crew des legendären Forschungsschiff zu werden? Was mich nervt? Auch in diesem Buch bekleckern sich unsere Nachfahren nicht gerade mit Ruhm. Korruption, Manipulation, Terrorismus, jeder und jede verfolgt ein genaues Ziel, will mit allen Mitteln eine Ideologie vorantreiben. Mir stößt das einfach immer sauer auf. Welt kaputt, Menschen in zwei „Kasten“ aufgeteilt, soziale Ungerechtigkeit: Menschen, die auf dem alten Festland leben, die Trockenen, und Menschen auf künstlich geschaffenen Inseln, die Nassen. Kann nicht einmal gemeinsam daran gearbeitet werden, dass man das Beste aus dem überfluteten Planeten macht und an einem Strang zieht? Das wäre tatsächlich sehr erfrischend zu lesen. Dann werden recht viele Sequenzen und Gedanken wiederholt, sodass man selbst in Momenten der größten Langeweile oder Unachtsamkeit daran erinnert wird, wer das größte A-Loch unter den Protagonisten ist oder wie unfair unsere junge Forscherin behandelt wird. Hinzu kommt noch der pseudo-philosophisch-mystische Nebenstrang. Warum diese Person? Weshalb wurde sie auserwählt, um das Erbe der ersten Menschen zu bewahren? Wegen ihrer Aufopferung, ihres Selbstmords? Aufgrund dieses Märtyrertums? Oder gab es bereits vorher eine unergründete tiefere Verbindung? Keine Ahnung, wird nicht weiter beleuchtet, muss so hingenommen werden. Hmm, nun gut. Da dieser Roman für mich in sich abgeschlossen erschien, weiß ich nicht, ob ich mir die anderen beiden Bände der Trilogie geben will. Vielleicht siegt meine Neugier? Wer weiß… ORIGIN - Die Entdeckung liefert eine solide, unterhaltsame Science-Fiction-Idee, die mich aber nicht komplett begeistern konnte.
Spannender Beginn eines Dreiteilers
Um es vorweg zu nehmen, ich mag die Bücher von Andreas Brandhorst. Für mich ist er einer der besten deutschen Science Fiction Schriftsteller. Bei dem hier gelesenen "Origin" handelt es sich um den 1. Band eines Dreiteilers. Band 2 und 3 werden von zwei weiteren deutschen Science Fiction Schriftstellern geschrieben. In diesem Buch geht es darum, was aus der Menschheit im 23. Jahrhundert geworden ist und um die Frage, wie wir noch zu retten sind. Die Geschichte ist spannend geschrieben, zur Story will ich nicht allzu viel erzählen. Die Hauptfiguren sind unheimlich interessant. Kleiner Fact am Rande... mein Name wurde für eine der Figuren verwendet. Und ich hab tatsächlich nicht damit gerechnet, dass ich so eine tragende Rolle bekomme. Einen halben Punkt Abzug gibt es trotz aller Begeisterung. Ich hatte am Anfang etwas Probleme, in die Geschichte rein zu kommen. Zu viele Figuren und Nebenplätze. Aber wenn man den Weg rein gefunden hat, macht es Spaß zu lesen. Jetzt freue ich mich auf die nächsten zwei Bände.
Wie immer bei Andreas Brandhorst sind meine Erwartungen sehr hoch, das liegt natürlich an seinem Meisterwerk Diamant und den Folgen fünf Bänden alle ebenfalls grandios !! Und bei jedem neuen Buch hoffe ich von ganzem Herzen wieder so beeindruckt zu werden .. Leider wieder nicht ! Dies ist kein schlechtes Buch und die Grundstory ist so interessant wie die Version der der Zukunft . Kurzweilig und einfach zu lesen . Mal schauen wie die beiden anderen Autoren dies fortsetzen .
A far way for the Wayfarer
Andreas Brandhorst durfte den Dreiteiler Origin starten und hatte mich nach wenigen Seiten schon so neugierig gemacht, dass ich mir Band 2 und 3 gleich vorbestellen musste. Trotz störendem Esoteriktrip in die Tiefen des Pluto (nicht so meins) blieb die Spannung auf konstant hohem Niveau. Der ausgeklügelte Weltenbau, inklusive interessanter politischer Strukturen, überzeugte mich voll. Die Handlung setzt nach einer überstandenen Flutkatastrophe ein. Die plausible Herleitung von den Folgen des Klimawandels und deren kreative Umsetzung in ganz und gar unerwartete Zukunftsvisionen, bildeten das Kernstück der Geschichte. Beim Fund von Artefakten im Sonnensystem fürchtete ich erst die Neuauflage bereits bekannter Sci-Fi-Serien-Plots. Weit gefehlt. Die einzige Reminiszenz an Urgesteine wie Perry Rhodan fand ich in der, geschichtlich exakt 100 Jahre später als im Perryversum erfolgten, erfolgreichen Verhinderung eines Atomkriegs. Ansonsten war ich von der interessanten Charaktereauswahl sehr angetan. QI's, KI's und Transhumane ergänzten die vielseitigen Hauptprotagonisten ganz hervorragend. Dem Autor gelang die Einbindung sämtlicher Beteiligter so gut, dass ich selbst mit den Antagonisten mit litt. Andreas Brandhorst packte das, was Band 1 im Idealfall bewirken sollte. Mich mitzureißen und neugierig zu machen. Mission accomplished!
Spannender Einstieg in die Trilogie
Im 23. Jahrhundert ist die Erde nicht mehr unbedingt der beste Planet, um Zeit zu verbringen, denn Land ist rar. Bei einer Forschungsmission auf der Suche nach neuem Lebensraum stoßen Forscher auf einen Humanoiden, der 20 Millionen Jahre alt und der Schlüssel zum Ursprung der Menschheit ist. Dummerweise haben aber nicht alle im Team gute Absichten mit dieser Entdeckung… Das Buch braucht ein bisschen, bis es in Fahrt kommt (auch aufgrund der Vielzahl der Charaktere), dann entwickelt sich aber ein packender Kampf, bei dem es nicht nur um die letzten Ressourcen geht.

Ich bin positiv überrascht!
Nachdem einige Kritiken das Buch eher schlecht bewertet haben (in Zeiten, wo geradezu inflationär mit 5-Sternen um sich geworfen wird) habe ich eher schlimmes erwartet. Aber dem ist nicht so, erfreulicherweise. Natürlich ist es kein Meisterwerk mit vielschichtigen Figuren, aber es ist sehr unterhaltsam und kurzweilig und hat kaum oberflächliche Schwächen meiner Meinung. Die Handlung wird sehr lange von dem Mystery Aspekt getragen, was für eine Art Mensch das im Weltraum denn ist der 20 Millionen Jahre alt ist (das hat mir am besten gefallen und mir des Öfteren "2001 - Odyssee im Weltraum" Vibes gegeben) und wandelt sich dann so langsam in einen poltisich-soziologischen Thriller (so stelle ich mir "The Expanse" vor, aber kann mich auch täuschen). Ich habe keine besonders tiefen Bindungen zu den Protagonisten aufbauen können, aber zumindest starke Antipathien gegenüber den Gegenspielern, um trotzdem stark investiert gewesen zu sein. Das Worldbuilding kam mir allerdings etwas zu kurz, da wäre wohl mehr drin gewesen, zumal wir die Erde im nächsten Band verlassen werden? Sei es drum, ich hatte sehr viel Spaß und will wissen, wie es weiter geht 😊
Cliffhanger des Jahres!
Wo kommen wir Menschen her??? Das ist die Frage die sich einem ab Beginn des Buches stellt. Die Einbindung der artefakte erscheint am Anfang zwar wichtig jedoch nicht allumwerfend relevant für die Geschichte. Mir hat besonders die Einbettung in das Setting des Buches gefallen, welches mich sehr angesprochen hat. Man konnte sich richtig super reinversetzen und es ist nicht außerordentlich kompliziert gewesen. Die hauptstory der Begehung des neptuns und der Entdeckung des Archivs schien mir zu Beginn ehrlich gesagt gar nicht so spannend zu sein, hat sich im laufe der Handlung aber als super interessant herausgestellt. Eine große Leistung ist der Cliffhanger am Ende des Buches gewesen, der einen beinahe dazu verpflichtet sich den 2. Teil der Reihe zu kaufen um zu erfahren wie es weitergeht :)
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Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit Romanen wie »Äon«, »Das Erwachen« oder »Das Schiff« die deutsche Science-Fiction-Literatur der letzten Jahre entscheidend geprägt. Spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thriller-Plot sind zu seinem Markenzeichen geworden und verschaffen ihm regelmäßig Bestsellerplatzierungen. Zuletzt sind bei Heyne seine Thriller »Der Riss« und »Messias« erschienen. Andreas Brandhorst lebt im Emsland.
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War leider nicht meins
Mein Senf zum Buch: Dieses Buch ist bei mir eingezogen, weil mich der Klappentext sehr abgeholt und neugierig gemacht hat! Ich hatte hohe Erwartungen durch die Kombination aus Menschen, Fortgeschrittener Technologie und KI, Humanoiden Lebensformen und einem teilweise leben im Weltall. Die Grundidee der Story hat mir auch gut gefallen und die Handlungsmotive einzelner Charaktere konnte ich auch gut nachvollziehen. Auch das Thema soziale Ungerechtigkeit finde ich persönlich ja immer interessant. Was ich sehr gut fand, sind die Übersichten am Ende des Buches - dort erwartet uns ein Glossar, eine Personenübersicht und eine Übersicht der historischen Ereignisse. Leider konnte mich das Buch nicht abholen. Es war mir zu trocken und zu wissenschaftlich und die emotionale Tiefe der Charaktere hat mir überwiegend auch gefehlt. Man fliegt zwar durch den flüssigen Schreibstil, aber in die Geschichte zu kommen ist nicht leicht. Auch der Auftritt der Humanoiden Lebensform aus dem Klappentext kam mir viel zu kurz auf diesen war ich eigentlich sehr gespannt! Diese Reihe werde ich wohl eher nicht weiterlesen.

Kommen wir zuallererst zu den positiven Aspekten des Buches: Die Handlung klingt nachvollziehbar, ebenso die Motivation der Charaktere. Artefakte desselben Materials, gefunden an völlig willkürlichen Orten im Weltall. Ein Wesen, das zu fast einhundert Prozent der menschlichen Spezies ähnelt - mehrere Millionen Jahre alt und somit älter als die Menschheit selbst. Der Forschungsdrang unserer Spezies wird geweckt. Was hat es hiermit auf sich? Lässt sich der wahre Ursprung der Menschen klären? Kann der Humanoide all die offenen Fragen klären? The game is on. Forscherin gegen Forscher. Wer kann die Entdeckung sein Eigen nennen, seine Karriere pushen, weitere finanzielle Mittel einheimsen, um Teil der Crew des legendären Forschungsschiff zu werden? Was mich nervt? Auch in diesem Buch bekleckern sich unsere Nachfahren nicht gerade mit Ruhm. Korruption, Manipulation, Terrorismus, jeder und jede verfolgt ein genaues Ziel, will mit allen Mitteln eine Ideologie vorantreiben. Mir stößt das einfach immer sauer auf. Welt kaputt, Menschen in zwei „Kasten“ aufgeteilt, soziale Ungerechtigkeit: Menschen, die auf dem alten Festland leben, die Trockenen, und Menschen auf künstlich geschaffenen Inseln, die Nassen. Kann nicht einmal gemeinsam daran gearbeitet werden, dass man das Beste aus dem überfluteten Planeten macht und an einem Strang zieht? Das wäre tatsächlich sehr erfrischend zu lesen. Dann werden recht viele Sequenzen und Gedanken wiederholt, sodass man selbst in Momenten der größten Langeweile oder Unachtsamkeit daran erinnert wird, wer das größte A-Loch unter den Protagonisten ist oder wie unfair unsere junge Forscherin behandelt wird. Hinzu kommt noch der pseudo-philosophisch-mystische Nebenstrang. Warum diese Person? Weshalb wurde sie auserwählt, um das Erbe der ersten Menschen zu bewahren? Wegen ihrer Aufopferung, ihres Selbstmords? Aufgrund dieses Märtyrertums? Oder gab es bereits vorher eine unergründete tiefere Verbindung? Keine Ahnung, wird nicht weiter beleuchtet, muss so hingenommen werden. Hmm, nun gut. Da dieser Roman für mich in sich abgeschlossen erschien, weiß ich nicht, ob ich mir die anderen beiden Bände der Trilogie geben will. Vielleicht siegt meine Neugier? Wer weiß… ORIGIN - Die Entdeckung liefert eine solide, unterhaltsame Science-Fiction-Idee, die mich aber nicht komplett begeistern konnte.
Spannender Beginn eines Dreiteilers
Um es vorweg zu nehmen, ich mag die Bücher von Andreas Brandhorst. Für mich ist er einer der besten deutschen Science Fiction Schriftsteller. Bei dem hier gelesenen "Origin" handelt es sich um den 1. Band eines Dreiteilers. Band 2 und 3 werden von zwei weiteren deutschen Science Fiction Schriftstellern geschrieben. In diesem Buch geht es darum, was aus der Menschheit im 23. Jahrhundert geworden ist und um die Frage, wie wir noch zu retten sind. Die Geschichte ist spannend geschrieben, zur Story will ich nicht allzu viel erzählen. Die Hauptfiguren sind unheimlich interessant. Kleiner Fact am Rande... mein Name wurde für eine der Figuren verwendet. Und ich hab tatsächlich nicht damit gerechnet, dass ich so eine tragende Rolle bekomme. Einen halben Punkt Abzug gibt es trotz aller Begeisterung. Ich hatte am Anfang etwas Probleme, in die Geschichte rein zu kommen. Zu viele Figuren und Nebenplätze. Aber wenn man den Weg rein gefunden hat, macht es Spaß zu lesen. Jetzt freue ich mich auf die nächsten zwei Bände.
Wie immer bei Andreas Brandhorst sind meine Erwartungen sehr hoch, das liegt natürlich an seinem Meisterwerk Diamant und den Folgen fünf Bänden alle ebenfalls grandios !! Und bei jedem neuen Buch hoffe ich von ganzem Herzen wieder so beeindruckt zu werden .. Leider wieder nicht ! Dies ist kein schlechtes Buch und die Grundstory ist so interessant wie die Version der der Zukunft . Kurzweilig und einfach zu lesen . Mal schauen wie die beiden anderen Autoren dies fortsetzen .
A far way for the Wayfarer
Andreas Brandhorst durfte den Dreiteiler Origin starten und hatte mich nach wenigen Seiten schon so neugierig gemacht, dass ich mir Band 2 und 3 gleich vorbestellen musste. Trotz störendem Esoteriktrip in die Tiefen des Pluto (nicht so meins) blieb die Spannung auf konstant hohem Niveau. Der ausgeklügelte Weltenbau, inklusive interessanter politischer Strukturen, überzeugte mich voll. Die Handlung setzt nach einer überstandenen Flutkatastrophe ein. Die plausible Herleitung von den Folgen des Klimawandels und deren kreative Umsetzung in ganz und gar unerwartete Zukunftsvisionen, bildeten das Kernstück der Geschichte. Beim Fund von Artefakten im Sonnensystem fürchtete ich erst die Neuauflage bereits bekannter Sci-Fi-Serien-Plots. Weit gefehlt. Die einzige Reminiszenz an Urgesteine wie Perry Rhodan fand ich in der, geschichtlich exakt 100 Jahre später als im Perryversum erfolgten, erfolgreichen Verhinderung eines Atomkriegs. Ansonsten war ich von der interessanten Charaktereauswahl sehr angetan. QI's, KI's und Transhumane ergänzten die vielseitigen Hauptprotagonisten ganz hervorragend. Dem Autor gelang die Einbindung sämtlicher Beteiligter so gut, dass ich selbst mit den Antagonisten mit litt. Andreas Brandhorst packte das, was Band 1 im Idealfall bewirken sollte. Mich mitzureißen und neugierig zu machen. Mission accomplished!
Spannender Einstieg in die Trilogie
Im 23. Jahrhundert ist die Erde nicht mehr unbedingt der beste Planet, um Zeit zu verbringen, denn Land ist rar. Bei einer Forschungsmission auf der Suche nach neuem Lebensraum stoßen Forscher auf einen Humanoiden, der 20 Millionen Jahre alt und der Schlüssel zum Ursprung der Menschheit ist. Dummerweise haben aber nicht alle im Team gute Absichten mit dieser Entdeckung… Das Buch braucht ein bisschen, bis es in Fahrt kommt (auch aufgrund der Vielzahl der Charaktere), dann entwickelt sich aber ein packender Kampf, bei dem es nicht nur um die letzten Ressourcen geht.

Ich bin positiv überrascht!
Nachdem einige Kritiken das Buch eher schlecht bewertet haben (in Zeiten, wo geradezu inflationär mit 5-Sternen um sich geworfen wird) habe ich eher schlimmes erwartet. Aber dem ist nicht so, erfreulicherweise. Natürlich ist es kein Meisterwerk mit vielschichtigen Figuren, aber es ist sehr unterhaltsam und kurzweilig und hat kaum oberflächliche Schwächen meiner Meinung. Die Handlung wird sehr lange von dem Mystery Aspekt getragen, was für eine Art Mensch das im Weltraum denn ist der 20 Millionen Jahre alt ist (das hat mir am besten gefallen und mir des Öfteren "2001 - Odyssee im Weltraum" Vibes gegeben) und wandelt sich dann so langsam in einen poltisich-soziologischen Thriller (so stelle ich mir "The Expanse" vor, aber kann mich auch täuschen). Ich habe keine besonders tiefen Bindungen zu den Protagonisten aufbauen können, aber zumindest starke Antipathien gegenüber den Gegenspielern, um trotzdem stark investiert gewesen zu sein. Das Worldbuilding kam mir allerdings etwas zu kurz, da wäre wohl mehr drin gewesen, zumal wir die Erde im nächsten Band verlassen werden? Sei es drum, ich hatte sehr viel Spaß und will wissen, wie es weiter geht 😊
Cliffhanger des Jahres!
Wo kommen wir Menschen her??? Das ist die Frage die sich einem ab Beginn des Buches stellt. Die Einbindung der artefakte erscheint am Anfang zwar wichtig jedoch nicht allumwerfend relevant für die Geschichte. Mir hat besonders die Einbettung in das Setting des Buches gefallen, welches mich sehr angesprochen hat. Man konnte sich richtig super reinversetzen und es ist nicht außerordentlich kompliziert gewesen. Die hauptstory der Begehung des neptuns und der Entdeckung des Archivs schien mir zu Beginn ehrlich gesagt gar nicht so spannend zu sein, hat sich im laufe der Handlung aber als super interessant herausgestellt. Eine große Leistung ist der Cliffhanger am Ende des Buches gewesen, der einen beinahe dazu verpflichtet sich den 2. Teil der Reihe zu kaufen um zu erfahren wie es weitergeht :)


















