"The Invisible Man: A Grotesque Romance" by H. G. Wells is a compelling narrative that explores the arrival and mysterious activities of a stranger in the small village of Iping. The story begins with the arrival of a peculiar man, heavily bandaged and wearing large blue spectacles, who takes up residence at the "Coach and Horses" inn. His secretive nature and unusual appearance quickly become the subject of village gossip and speculation. The stranger, who is later revealed to be Griffin, a scientist who has discovered the secret of invisibility, is initially perceived as a reclusive and irritable figure. His interactions with the villagers are marked by tension and suspicion, particularly after a series of strange occurrences, including a burglary at the vicarage and the inexplicable movement of furniture in his room. As the narrative unfolds, the stranger's true identity and the nature of his experiments are gradually revealed. Griffin's invisibility, initially a scientific triumph, becomes a curse as he struggles with the consequences of his actions and the isolation it brings. The villagers' curiosity and fear escalate, leading to a series of confrontations that culminate in a dramatic and violent climax. Throughout the story, Wells explores themes of isolation, the ethical implications of scientific discovery, and the fine line between genius and madness. The novel is a thought-provoking exploration of the human condition and the potential dangers of unbridled scientific evolution.
A short, yet quite delightful story about the supposedly good gift of invisibility.
How do you live as an invisible person?
When there is no one left to see you and fear grips everyone you talk to?
This story is precisely about this isolation, which far eclipses the sheer boundless freedom of such a gift.
Mysterious, eerie and captivating, highly recommended
Apr 9, 2025
4.0
A short, yet quite delightful story about the supposedly good gift of invisibility.
How do you live as an invisible person?
When there is no one left to see you and fear grips everyone you talk to?
This story is precisely about this isolation, which far eclipses the sheer boundless freedom of such a gift.
Mysterious, eerie and captivating, highly recommended
Der Unsichtbare, dessen Namen wir nicht wissen, ist eine interessante Person. Auf der einen Seite mag ich seine mysteriöse Art, auf der anderen Seite ist er mir manchmal etwas zu aufbrausend und unhöflich. Natürlich nervt es, ständig beäugt und komisch gefunden zu werden, aber wenn ich akzeptiert und normal behandelt werden möchte, muss ich auch irgendwo freundlich bleiben und dieses Misstrauen nicht weiter nähren.
Wells bringt in dieser Geschichte auch wieder seine typische Gesellschaftskritik an. Den Bewohnern von Sussex und den Angelsachsen insgesamt werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Die Dorfbewohner haben keine Ahnung, was mit dem Fremden los ist, aber dafür allerlei Theorien, die vereinzelt sehr an den Haaren herbeigezogen scheinen. Manchmal nervt es, manchmal ist es wirklich witzig. Macht er gut, der Wells.
Dann kommt der Wechsel zum Ich-Erzähler. Wir erfahren, dass der Unsichtbare Griffin heißt, sowie seine Vorgeschichte bis zum Experiment.
Ist er zu Beginn seiner Forschung lediglich an einer großen Entdeckung interessiert, steigt ihm recht bald die Macht einer möglichen Unsichtbarkeit zu Kopf.
Angefangen mit Geldproblemen oder neugierigen Nachbarn oder Vermieter, wird er schnell aggressiv und schreckt auch vor schlimmen Taten nicht zurück: Tierversuche, Brandstiftung usw.
Griffin wird mir eigentlich mit jedem Kapitel unsympathischer und Dr. Kemp hat auch erkannt, welche Gefahr von ihm ausgeht.
Die Idee der Schreckensherrschaft zeigt seinen völligen Wahnsinn, der sich immer weiter gesteigert hat. Diebstahl und Brandstiftung sind eine Sache, aber spätestens als er zum mehrfachen Mörder wurde, wollte ich unbedingt, dass er gefasst wird.
Die Ideen waren ja grundsätzlich nicht immer schlecht, z. B. im Warenhaus, aber jedes Mal, wenn etwas nicht nach seinem Plan verläuft, flippt er völlig aus.
So ein Mensch hätte es auch in der heutigen Zeit schwer.
Wurde der Unsichtbare nun gefasst oder treibt er weiterhin sein Unwesen? Lest selbst!
Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.
Die Meerjungfrau von Wells hat mir leicht besser gefallen.
Mar 16, 2024
3.5
Meerjungfrauen sind besser als Unsichtbare!
Der Unsichtbare, dessen Namen wir nicht wissen, ist eine interessante Person. Auf der einen Seite mag ich seine mysteriöse Art, auf der anderen Seite ist er mir manchmal etwas zu aufbrausend und unhöflich. Natürlich nervt es, ständig beäugt und komisch gefunden zu werden, aber wenn ich akzeptiert und normal behandelt werden möchte, muss ich auch irgendwo freundlich bleiben und dieses Misstrauen nicht weiter nähren.
Wells bringt in dieser Geschichte auch wieder seine typische Gesellschaftskritik an. Den Bewohnern von Sussex und den Angelsachsen insgesamt werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Die Dorfbewohner haben keine Ahnung, was mit dem Fremden los ist, aber dafür allerlei Theorien, die vereinzelt sehr an den Haaren herbeigezogen scheinen. Manchmal nervt es, manchmal ist es wirklich witzig. Macht er gut, der Wells.
Dann kommt der Wechsel zum Ich-Erzähler. Wir erfahren, dass der Unsichtbare Griffin heißt, sowie seine Vorgeschichte bis zum Experiment.
Ist er zu Beginn seiner Forschung lediglich an einer großen Entdeckung interessiert, steigt ihm recht bald die Macht einer möglichen Unsichtbarkeit zu Kopf.
Angefangen mit Geldproblemen oder neugierigen Nachbarn oder Vermieter, wird er schnell aggressiv und schreckt auch vor schlimmen Taten nicht zurück: Tierversuche, Brandstiftung usw.
Griffin wird mir eigentlich mit jedem Kapitel unsympathischer und Dr. Kemp hat auch erkannt, welche Gefahr von ihm ausgeht.
Die Idee der Schreckensherrschaft zeigt seinen völligen Wahnsinn, der sich immer weiter gesteigert hat. Diebstahl und Brandstiftung sind eine Sache, aber spätestens als er zum mehrfachen Mörder wurde, wollte ich unbedingt, dass er gefasst wird.
Die Ideen waren ja grundsätzlich nicht immer schlecht, z. B. im Warenhaus, aber jedes Mal, wenn etwas nicht nach seinem Plan verläuft, flippt er völlig aus.
So ein Mensch hätte es auch in der heutigen Zeit schwer.
Wurde der Unsichtbare nun gefasst oder treibt er weiterhin sein Unwesen? Lest selbst!
Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.
Die Meerjungfrau von Wells hat mir leicht besser gefallen.