It's one of the most famous novels of the 19th century, and probably the one that's least actually read. *The Invisible Man,* first published in 1897, became the basis for the classic 1933 film starring Claude Rains-as well as its many spinoffs-but the novel is quite different: it's an early example of science fantasy that was as much about character as it was about concept.One of the most enduringly popular writers of modern literature, Wells here assured his position as one of the fathers of imaginative literature with his psychologically complex tale of a scientist who renders himself invisible and eventually goes mad because of it. And because it focuses more on people than on technology, it remains a compelling tale even more than a century after it was written.British author HERBERT GEORGE WELLS (1866-1946) is best known for his groundbreaking science fiction novels *The Time Machine* (1895), *The Invisible Man* (1897), and *The War of the Worlds* (1898).
A short, yet quite delightful story about the supposedly good gift of invisibility.
How do you live as an invisible person?
When there is no one left to see you and fear grips everyone you talk to?
This story is precisely about this isolation, which far eclipses the sheer boundless freedom of such a gift.
Mysterious, eerie and captivating, highly recommended
Apr 9, 2025
4.0
A short, yet quite delightful story about the supposedly good gift of invisibility.
How do you live as an invisible person?
When there is no one left to see you and fear grips everyone you talk to?
This story is precisely about this isolation, which far eclipses the sheer boundless freedom of such a gift.
Mysterious, eerie and captivating, highly recommended
Der Unsichtbare, dessen Namen wir nicht wissen, ist eine interessante Person. Auf der einen Seite mag ich seine mysteriöse Art, auf der anderen Seite ist er mir manchmal etwas zu aufbrausend und unhöflich. Natürlich nervt es, ständig beäugt und komisch gefunden zu werden, aber wenn ich akzeptiert und normal behandelt werden möchte, muss ich auch irgendwo freundlich bleiben und dieses Misstrauen nicht weiter nähren.
Wells bringt in dieser Geschichte auch wieder seine typische Gesellschaftskritik an. Den Bewohnern von Sussex und den Angelsachsen insgesamt werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Die Dorfbewohner haben keine Ahnung, was mit dem Fremden los ist, aber dafür allerlei Theorien, die vereinzelt sehr an den Haaren herbeigezogen scheinen. Manchmal nervt es, manchmal ist es wirklich witzig. Macht er gut, der Wells.
Dann kommt der Wechsel zum Ich-Erzähler. Wir erfahren, dass der Unsichtbare Griffin heißt, sowie seine Vorgeschichte bis zum Experiment.
Ist er zu Beginn seiner Forschung lediglich an einer großen Entdeckung interessiert, steigt ihm recht bald die Macht einer möglichen Unsichtbarkeit zu Kopf.
Angefangen mit Geldproblemen oder neugierigen Nachbarn oder Vermieter, wird er schnell aggressiv und schreckt auch vor schlimmen Taten nicht zurück: Tierversuche, Brandstiftung usw.
Griffin wird mir eigentlich mit jedem Kapitel unsympathischer und Dr. Kemp hat auch erkannt, welche Gefahr von ihm ausgeht.
Die Idee der Schreckensherrschaft zeigt seinen völligen Wahnsinn, der sich immer weiter gesteigert hat. Diebstahl und Brandstiftung sind eine Sache, aber spätestens als er zum mehrfachen Mörder wurde, wollte ich unbedingt, dass er gefasst wird.
Die Ideen waren ja grundsätzlich nicht immer schlecht, z. B. im Warenhaus, aber jedes Mal, wenn etwas nicht nach seinem Plan verläuft, flippt er völlig aus.
So ein Mensch hätte es auch in der heutigen Zeit schwer.
Wurde der Unsichtbare nun gefasst oder treibt er weiterhin sein Unwesen? Lest selbst!
Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.
Die Meerjungfrau von Wells hat mir leicht besser gefallen.
Mar 16, 2024
3.5
Meerjungfrauen sind besser als Unsichtbare!
Der Unsichtbare, dessen Namen wir nicht wissen, ist eine interessante Person. Auf der einen Seite mag ich seine mysteriöse Art, auf der anderen Seite ist er mir manchmal etwas zu aufbrausend und unhöflich. Natürlich nervt es, ständig beäugt und komisch gefunden zu werden, aber wenn ich akzeptiert und normal behandelt werden möchte, muss ich auch irgendwo freundlich bleiben und dieses Misstrauen nicht weiter nähren.
Wells bringt in dieser Geschichte auch wieder seine typische Gesellschaftskritik an. Den Bewohnern von Sussex und den Angelsachsen insgesamt werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Die Dorfbewohner haben keine Ahnung, was mit dem Fremden los ist, aber dafür allerlei Theorien, die vereinzelt sehr an den Haaren herbeigezogen scheinen. Manchmal nervt es, manchmal ist es wirklich witzig. Macht er gut, der Wells.
Dann kommt der Wechsel zum Ich-Erzähler. Wir erfahren, dass der Unsichtbare Griffin heißt, sowie seine Vorgeschichte bis zum Experiment.
Ist er zu Beginn seiner Forschung lediglich an einer großen Entdeckung interessiert, steigt ihm recht bald die Macht einer möglichen Unsichtbarkeit zu Kopf.
Angefangen mit Geldproblemen oder neugierigen Nachbarn oder Vermieter, wird er schnell aggressiv und schreckt auch vor schlimmen Taten nicht zurück: Tierversuche, Brandstiftung usw.
Griffin wird mir eigentlich mit jedem Kapitel unsympathischer und Dr. Kemp hat auch erkannt, welche Gefahr von ihm ausgeht.
Die Idee der Schreckensherrschaft zeigt seinen völligen Wahnsinn, der sich immer weiter gesteigert hat. Diebstahl und Brandstiftung sind eine Sache, aber spätestens als er zum mehrfachen Mörder wurde, wollte ich unbedingt, dass er gefasst wird.
Die Ideen waren ja grundsätzlich nicht immer schlecht, z. B. im Warenhaus, aber jedes Mal, wenn etwas nicht nach seinem Plan verläuft, flippt er völlig aus.
So ein Mensch hätte es auch in der heutigen Zeit schwer.
Wurde der Unsichtbare nun gefasst oder treibt er weiterhin sein Unwesen? Lest selbst!
Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.
Die Meerjungfrau von Wells hat mir leicht besser gefallen.