A Tale of Two Cities
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Description
Vividly interweaving epic historical drama with personal tragedy, Dickens's gripping novel depicts the lives of two very different men, Charles Darnay, an exiled French aristocrat, and Sydney Carton, a disreputable but brilliant English lawyer, as they become enmeshed through their love for Lucie Manette, the daughter of a political prisoner. From the tranquil roads of London, they are drawn against their will to the vengeful, bloodstained streets of Paris at the height of the Reign of Terror, and they soon fall under the lethal shadow of La Guillotine.
Edited with an Introduction and notes by Richard Maxwell
Book Information
Posts
Definitiv ein Klassiker! Ohne die Wikipedia-Inhaltsangabe hätte ich den Inhalt aber auch einfach nicht gerafft 😅 Ich musste nach jedem Kapitel nachlesen, ob ich das denn alles auch richtig verstanden habe. Inhaltlich genau mein Geschmack: Intrigen, menschliche Verwirrungen und Verirrungen, Tragik und ein dramatisches Ende. Ich bereue es auf keinen Fall!
Für mich die düsterste Geschichte, die ich von Charles Dickens gelesen habe.
Bis zur Hälfte des Buches war ich verwirrt. Es kamen viele Personen vor, und der Wechsel der Orte war für mich nicht immer ersichtlich. Doch dann ergab alles Sinn. Der Schluss war für mich ausschlaggebend für die Bewertung. Insgesamt finde ich, dass es ihm auch gut gelungen ist, die Stimmung der Zeit einzufangen.

2,5 Sterne Ich hoffe nach diesem Urteil erschlägt mich kein Dickensianer. Seine Gesellschaftskritik war zwar in schöne Worte verpackt aber für meinen Geschmack doch recht plump bzw. plakativ vorgetragen. Und somit wären wir beim nächsten Punkt. Die Charaktere sind für mich alle sehr blass geblieben. Es gab einige Ausnahmen, besonders in den Nebencharakteren, wie bspw. Mr. Cruncher der ein widerlicher, tyrannischer Ehemann ist, dafür aber seinem anständigen Vorgesetzten Mr. Lorry treu ergeben und hilfsbereit, als es Darnay an den Kragen gehen soll. Das ist aber auch die einzige ambivalente Figur die mir einfällt und selbst der wird am Ende geläutert und gehört zu den Guten. Monsieur Defarge steht auch zwischen den Fronten, ansonsten sind alle Charaktere eindeutig gut oder böse. Das fand ich enttäuschend. Regelrecht genervt hat mich seine Darstellung der Lucie, die nichts anderes war als brave Ehefrau, die brav betet, jedes Schicksal erträgt, ständig in Ohnmacht fällt und ansonsten immer hübsch anzusehen ist. Ich konnte bis zuletzt nicht nachvollziehen warum Sydney Carton so sehr in Lucie verliebt war, dass er sich sogar für ihren Ehemann opfert. Warum, wann und wie hat er sich so in dieses Püppchen verschossen? I don't get it. Ebenfalls nicht erwartet hatte ich dass, besonders das Ende, so kitschig ausfällt. Generell war mir die Geschichte zu oberflächlich. Man merkt hier, dass Dickens pro Wort bezahlt wurde. Die positiven Aspekte bleiben. Dickens Schreibtalent möchte ich gar nicht in Frage stellen, bildhafte Beschreibungen gehören dazu ebenso wie eine Prise Humor. Besonders den Anfang und auch das letzte Drittel habe ich gerne gelesen. Aber so ganz bin ich nicht mit diesem Autor warm geworden. Ich habe aber fest vor, mich irgendwann in naher Zukunft an Bleak House zu wagen. Vielleicht gefällt mir das ja besser.
Von Dickens' "Grosse Erwartungen" war ich hin und weg, da mir aber damals "Oliver Twist" weniger gut gefallen hat, war ich neugierig darauf zu erfahren, wie mir ein drittes Werk des Grossmeisters gefallen würde. Tja, ich war ein weiteres Mal hin und weg. Wieder bedient sich Dickens seiner wundervollen Sprache, in die ich einfach eintauchen kann, ohne vorher gross Luft geholt zu haben. Ein begnadeter Erzähler, feinfühlig, interessiert und geschickt darin, eine dichte Handlung zu weben. Dicht wie ein kuscheliger Pullover an einem kalten Winterabend. Dickens lesen tut der Seele gut. Von der Französischen Revolution hören wir im Geschichtsunterricht immer wieder. Doch was danach geschah, davon erzählen die Lehrer weniger gerne. Davon, wie die Revolution ihre eigenen Kinder frass und ein ganz neues Terrorregime entstand, das die Strassen von Paris in Blut tränkte. Davon erzählt uns Charles Dickens in "Eine Geschichte zweier Städte". Dieses Buch ist weniger umfangreich wie z.B. Tolstois "Krieg und Frieden", funktioniert aber auf ähnlicher Ebene. Gut recherchierte Hintergründe gehen auf in der Geschichte der Helden. Als Leser erhält man so einen Ausflug in die Geschichte, ohne dabei gelangweilt Blümchen auf ein Aufgabenblatt malen zu müssen, und lernt dabei noch Figuren kennen, die, ganz Dickens, einem ans Herz wachsen und dort zu bleiben pflegen. Trotz des Themas und der 500+ Seiten wirkte das Buch an keiner Stelle langatmig auf mich, sondern durchdacht und gut komponiert. Die Figuren brauchen ihre Zeit, um sich zu entwickeln und Vertrauen zum Leser zu fassen (und umgekehrt). Dickens ist keiner, der sich beeilt, nur weil das vielleicht jemand von ihm verlangen könnte. Er nimmt sich die Zeit, die die Geschichte und die Charaktere brauchen, um das auszusagen, was ihm wichtig ist. Deshalb hat mich "Eine Geschichte zweier Städte" auch so berührt. Dieses Buch geht tief, nicht nur bei den Helden, sondern auch bei mir. Es hat mir gezeigt, dass jeder Mensch zu etwas Grossem fähig ist. Dass immer noch ein Stückchen Kraft in uns ist, um weiterzumachen. Dass schlimme Zeiten, die wir ertragen müssen, uns stark machen und uns zukünftig helfen können. Dass es immer etwas gibt, wofür es sich lohnt, zu kämpfen. Danke dafür, Mister Dickens.
A historical novel set in revolutionary Paris; the streets running red with blood; Madame La Guillotine chopping of heads by the buttload; two men loving the same woman; unjust, unexplained and mysterious imprisonments; doppelgängers, spies, informants and denunciations - this novel has all the things I love and I'm here for it. In Dickens' own famous words: Please Sir, I want some more. One should not expect a historically accurate depiction of the French Revolution, but it is still bloody fun (bloody as in heads and hearts on pikes being carried through the streets). I always love learning the origin of a well-known phrase. Here, I learned where "It was the best of times, it was the worst of times" comes from. Neat.
Ich will nicht dramatisch klingen, aber, das war das schlimmste Buch, das ich seit Langem gelesen habe. Dabei habe ich Dickens sonst gerne gelesen und Les Mis ist eines meiner Lieblingsbücher, es hätte zwischen mir und diesem Buch also perfekt laufen können. Stattdessen haben mich die melodramatischen Wendungen einfach angeödet und die Geschichte, die dafür sorgt, dass man alles versteht, kommt auf den letzten zehn Seiten. Vieles kam mir auch historisch inkorrekt vor und Dickens Blick auf die Revolution wirkt fast schon bieder. Ich musste mich wirklich durch jeden Dialog zwingen und nicht einmal die Liebesgeschichte konnte mich mitreißen.
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Vividly interweaving epic historical drama with personal tragedy, Dickens's gripping novel depicts the lives of two very different men, Charles Darnay, an exiled French aristocrat, and Sydney Carton, a disreputable but brilliant English lawyer, as they become enmeshed through their love for Lucie Manette, the daughter of a political prisoner. From the tranquil roads of London, they are drawn against their will to the vengeful, bloodstained streets of Paris at the height of the Reign of Terror, and they soon fall under the lethal shadow of La Guillotine.
Edited with an Introduction and notes by Richard Maxwell
Book Information
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Definitiv ein Klassiker! Ohne die Wikipedia-Inhaltsangabe hätte ich den Inhalt aber auch einfach nicht gerafft 😅 Ich musste nach jedem Kapitel nachlesen, ob ich das denn alles auch richtig verstanden habe. Inhaltlich genau mein Geschmack: Intrigen, menschliche Verwirrungen und Verirrungen, Tragik und ein dramatisches Ende. Ich bereue es auf keinen Fall!
Für mich die düsterste Geschichte, die ich von Charles Dickens gelesen habe.
Bis zur Hälfte des Buches war ich verwirrt. Es kamen viele Personen vor, und der Wechsel der Orte war für mich nicht immer ersichtlich. Doch dann ergab alles Sinn. Der Schluss war für mich ausschlaggebend für die Bewertung. Insgesamt finde ich, dass es ihm auch gut gelungen ist, die Stimmung der Zeit einzufangen.

2,5 Sterne Ich hoffe nach diesem Urteil erschlägt mich kein Dickensianer. Seine Gesellschaftskritik war zwar in schöne Worte verpackt aber für meinen Geschmack doch recht plump bzw. plakativ vorgetragen. Und somit wären wir beim nächsten Punkt. Die Charaktere sind für mich alle sehr blass geblieben. Es gab einige Ausnahmen, besonders in den Nebencharakteren, wie bspw. Mr. Cruncher der ein widerlicher, tyrannischer Ehemann ist, dafür aber seinem anständigen Vorgesetzten Mr. Lorry treu ergeben und hilfsbereit, als es Darnay an den Kragen gehen soll. Das ist aber auch die einzige ambivalente Figur die mir einfällt und selbst der wird am Ende geläutert und gehört zu den Guten. Monsieur Defarge steht auch zwischen den Fronten, ansonsten sind alle Charaktere eindeutig gut oder böse. Das fand ich enttäuschend. Regelrecht genervt hat mich seine Darstellung der Lucie, die nichts anderes war als brave Ehefrau, die brav betet, jedes Schicksal erträgt, ständig in Ohnmacht fällt und ansonsten immer hübsch anzusehen ist. Ich konnte bis zuletzt nicht nachvollziehen warum Sydney Carton so sehr in Lucie verliebt war, dass er sich sogar für ihren Ehemann opfert. Warum, wann und wie hat er sich so in dieses Püppchen verschossen? I don't get it. Ebenfalls nicht erwartet hatte ich dass, besonders das Ende, so kitschig ausfällt. Generell war mir die Geschichte zu oberflächlich. Man merkt hier, dass Dickens pro Wort bezahlt wurde. Die positiven Aspekte bleiben. Dickens Schreibtalent möchte ich gar nicht in Frage stellen, bildhafte Beschreibungen gehören dazu ebenso wie eine Prise Humor. Besonders den Anfang und auch das letzte Drittel habe ich gerne gelesen. Aber so ganz bin ich nicht mit diesem Autor warm geworden. Ich habe aber fest vor, mich irgendwann in naher Zukunft an Bleak House zu wagen. Vielleicht gefällt mir das ja besser.
Von Dickens' "Grosse Erwartungen" war ich hin und weg, da mir aber damals "Oliver Twist" weniger gut gefallen hat, war ich neugierig darauf zu erfahren, wie mir ein drittes Werk des Grossmeisters gefallen würde. Tja, ich war ein weiteres Mal hin und weg. Wieder bedient sich Dickens seiner wundervollen Sprache, in die ich einfach eintauchen kann, ohne vorher gross Luft geholt zu haben. Ein begnadeter Erzähler, feinfühlig, interessiert und geschickt darin, eine dichte Handlung zu weben. Dicht wie ein kuscheliger Pullover an einem kalten Winterabend. Dickens lesen tut der Seele gut. Von der Französischen Revolution hören wir im Geschichtsunterricht immer wieder. Doch was danach geschah, davon erzählen die Lehrer weniger gerne. Davon, wie die Revolution ihre eigenen Kinder frass und ein ganz neues Terrorregime entstand, das die Strassen von Paris in Blut tränkte. Davon erzählt uns Charles Dickens in "Eine Geschichte zweier Städte". Dieses Buch ist weniger umfangreich wie z.B. Tolstois "Krieg und Frieden", funktioniert aber auf ähnlicher Ebene. Gut recherchierte Hintergründe gehen auf in der Geschichte der Helden. Als Leser erhält man so einen Ausflug in die Geschichte, ohne dabei gelangweilt Blümchen auf ein Aufgabenblatt malen zu müssen, und lernt dabei noch Figuren kennen, die, ganz Dickens, einem ans Herz wachsen und dort zu bleiben pflegen. Trotz des Themas und der 500+ Seiten wirkte das Buch an keiner Stelle langatmig auf mich, sondern durchdacht und gut komponiert. Die Figuren brauchen ihre Zeit, um sich zu entwickeln und Vertrauen zum Leser zu fassen (und umgekehrt). Dickens ist keiner, der sich beeilt, nur weil das vielleicht jemand von ihm verlangen könnte. Er nimmt sich die Zeit, die die Geschichte und die Charaktere brauchen, um das auszusagen, was ihm wichtig ist. Deshalb hat mich "Eine Geschichte zweier Städte" auch so berührt. Dieses Buch geht tief, nicht nur bei den Helden, sondern auch bei mir. Es hat mir gezeigt, dass jeder Mensch zu etwas Grossem fähig ist. Dass immer noch ein Stückchen Kraft in uns ist, um weiterzumachen. Dass schlimme Zeiten, die wir ertragen müssen, uns stark machen und uns zukünftig helfen können. Dass es immer etwas gibt, wofür es sich lohnt, zu kämpfen. Danke dafür, Mister Dickens.
A historical novel set in revolutionary Paris; the streets running red with blood; Madame La Guillotine chopping of heads by the buttload; two men loving the same woman; unjust, unexplained and mysterious imprisonments; doppelgängers, spies, informants and denunciations - this novel has all the things I love and I'm here for it. In Dickens' own famous words: Please Sir, I want some more. One should not expect a historically accurate depiction of the French Revolution, but it is still bloody fun (bloody as in heads and hearts on pikes being carried through the streets). I always love learning the origin of a well-known phrase. Here, I learned where "It was the best of times, it was the worst of times" comes from. Neat.
Ich will nicht dramatisch klingen, aber, das war das schlimmste Buch, das ich seit Langem gelesen habe. Dabei habe ich Dickens sonst gerne gelesen und Les Mis ist eines meiner Lieblingsbücher, es hätte zwischen mir und diesem Buch also perfekt laufen können. Stattdessen haben mich die melodramatischen Wendungen einfach angeödet und die Geschichte, die dafür sorgt, dass man alles versteht, kommt auf den letzten zehn Seiten. Vieles kam mir auch historisch inkorrekt vor und Dickens Blick auf die Revolution wirkt fast schon bieder. Ich musste mich wirklich durch jeden Dialog zwingen und nicht einmal die Liebesgeschichte konnte mich mitreißen.











