Interview mit einem Vampir
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Description
Mit »Interview mit einem Vampir« transportierte Bestsellerautorin Anne Rice den klassischen Vampirroman in die Moderne und gab einem ganzen Genre eine neue Richtung. Plötzlich führten Vampire ein (Un)Leben jenseits aller Blutgier und waren nicht mehr nur übermächtige Wesen, die es zu bekämpfen galt. Stattdessen wurden sie zu Helden mit ihren eigenen Sorgen und Hoffnungen. Die Einführung des jungen, schönen Louis in die Welt der Untoten durch den düsteren, aber charismatischen Lestat ist bis heute unvergessen. Ein Vampir mit Gefühlen und einem Gewissen – seine Geständnisse sind mitreißend und schockierend, bewegend und unsterblich.
Book Information
Author Description
Anne Rice wurde 1941 als Tochter irischer Einwanderer in New Orleans geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Romane und gilt als Königin des modernen Schauerromans. Berühmt wurde sie mit ihrer »Chronik der Vampire«, einem Zyklus von jeweils vier in sich abgeschlossenen Romanen um den Vampir Lestat. Anne Rice lebt mit ihrer Familie in einem alten Landhaus in New Orleans.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein Vampir, der nicht hätte erschaffen werden dürfen...
Ich liebte schon immer den Film 'Interview mit einem Vampir'. Die Geschichte ist meiner Meinung nach einfach fantastisch. Die Charaktere sind auch großartig geschrieben, besonders Claudia hat es mir vom Charakter angetan. Ewig im Körper eines Kindes gefangen, während der Verstand weiter wächst. Häufig wird sie aufgrund ihres Aussehens nicht ernst genommen. Blonde Locken, ein Puppengesicht. Fluch und Segen zugleich. Während es im Film (den Roman habe ich bisher noch nicht gelesen) hauptsächlich um Louis geht (immerhin gibt er das namensgebende Interview), geht es hier um Claudia und ihr Leben als Vampir. Als Vampir, der nicht hätte geschaffen werden dürfen. Man versteht mehr ihre Gefühle und ihren inneren Kampf mit sich und ihren Gefühlen. Die Frustration, dass sie im Körper eines Kindes steckt. Dass sie nie eine Frau sein wird, sondern immer das kleine, süße Mädchen mit dem blonden Locken und dem Puppengesicht. Süß und tödlich zugleich. Die Geschichte im Comic fängt an, als Claudia verwandelt wird und endet mit ihrem endgültigen Tod. Der Zeichenstil erinnert mich eher an Mangas, was mir sehr gefällt. Aber statt dem üblichen schwarz-weiß (mit Graustufen), ist es eher in Sepiatönen gehalten - nur Blut wird in einem kräftigen rot dargestellt. Es hat mir wie erwartet sehr gut gefallen und empfehle es jedem, dem 'Interview mit einem Vampir' und allgemein Vampir Geschichten gefallen.

Reread nach ca. 14 Jahren - und es ist immer noch: atmosphärisch, düster und verdammt einmalig. 🥰 Zur Geschichte brauch ich nicht viel sagen, denn ich denke allein durch den damaligen Film weiß so gut wie jeder, worum es geht: Louis, der glaubt mit 25 Jahren ist sein Leben so gut wie vorbei, wird von Lestat in einen Vampir verwandelt. Fortan begleiten wir ihn auf seinen Weg und das Buch erzählt großartig wie Louis als Vampir über die Jahre immer mehr langsam von seiner Menschlichkeit verliert. Es ist für mich die Vampirgeschichte. Ich liebe die Vampire von Anne Rice, da sie hier klassisch böse sind ohne groß romantisiert zu werden. Und dennoch hat jeder Charakter eine dunkle und eine helle Seite. Besonders Lestat sagt auf seine Art einige kluge Sachen und durch ihn lernt man nochmal wie die Welt der Vampire funktioniert. Der Schreibstil ist großartig. Es hat nicht lange gedauert und ich war wieder total in dieser Geschichte gefangen. Von mir natürlich eine große Empfehlung, wenn man mal in die Welt der klassischen Vampire eintauchen möchte. Ich kann nichts anderes sagen: ich liebe dieses Buch ♥️
Ich weiß nicht so recht 😄 War ok.
Also: wir alle kenne sicher den Film mit Brad Pitt und Tom Cruise aus den 90ern. Ich habe ihn vor ein paar Wochen mal wieder geguckt, was mich dazu brachte endlich mal das Buch zu lesen. Positiv vorweg - sie haben wirklich viel aus dem Buch übernommen. Teilweise 1:1. Sowas finde ich immer sehr gut, da es nichts schlimmeres als eine Buchverfilmung gibt, die nichts mehr mit dem Buch zu tun hat 😄 Was mich hier aber gestört hat, waren zum eine die endlos langen Kapitel - teilweise 40 Seiten lang!! 😭🤌🏻 - und dann diese Satzzeichen. Ich muss dazu sagen, ich habe es auf englisch gelesen, was absolut fit geht. Aber ständig waren Gänsefüßchen an Sätzen, obwohl es Gedanken waren und dann wieder keine, obwohl es Gespräche waren. Das war störend. An sich bin ich froh auch mal das Buch gelesen zu haben, da man so auch etwas über Louis Familie erfährt und allgemein noch mal über einzelne Vampire, ihre Gedanken und Gefühle. Aber die Reihe fortsetzen werde ich nicht. Dafür hat es mich dann doch zu wenig gecatcht. Sowas schaue ich dann lieber 😅

Ein Klassiker!
Ich kann garnicht genug schreiben um zum Ausdruck zu bringen wie sehr ich dieses Buch liebe. Viele kennen wahrscheinlich den Film dazu aber das Buch ist, wie so oft, um Welten besser. So gut geschrieben, einfach alles. Ich liebe Lestat und ich liebe diese Autorin . Danke für dieses wunderschöne Buch. Wer mehr von Lestat lesen möchte, es gibt insgesamt 13 Werke von "Die Chronik der Vampire".
Die Leiden des jungen Vampirs: Louis lieben, Lestat hassen
„Interview mit einem Vampir“ ist neben Bram Stoker‘s „Dracula“ das Werk das maßgeblich das Bild des Vampirs heute geprägt hat. In meiner Vorstellung glitzern sie jedenfalls nicht. Ich habe immer den kultivierten, feinfühligen, mit menschlicher Reue versehenen Louis geliebt und den ordinär frivolen Lestat verabscheut. Beide stehen sich absolut gegensätzlich gegenüber und sind für eine gewisse Zeit der Ewigkeit Lebensabschnittspartner. Louis sucht nach einem tieferen Sinn seiner Existenz, nach Schönheit. Der Roman ist in vier Abschnitte unterteilt. Im ersten geht es um Louis‘ Umwandlung, um sein Hadern mit der Unsterblichkeit und der damit für ihn verbundenen Qual des Tötens. Im zweiten Teil hat Lestat mit Claudia ein Vampirkind geschaffen. Sein Versuch Louis an sich zu binden. Die drei Leben für eine gewisse Zeit als Familie zusammen, bis Claudia beschließt Lestat loszuwerden, weil er ihnen nichts beibringt und sie scheinbar von anderen Vampiren fern hält. Auch macht sie ihn für ihr gemeinsam mit Louis geteiltes Leid verantwortlich. Im dritten Teil machen sich Louis und Claudia auf in die alte Welt um andere Unsterbliche zu finden. Ihr Weg führt sie über Transsilvanien bis nach Frankreich, Paris, Louis ursprüngliche Herkunft. Sie treffen dort auf andere Vampire mit der Erkenntnis, dass sie sie verabscheuen, denn diese Vampire sind ihnen nicht freundlich gesinnt. Im vierten Teil hat sich Louis mit Armand „auseinandergelebt“. Sein Dasein wird von dem Verlust von Claudia überschattet und er kehrt in die neue Welt, seine Heimat Amerika, New Orleans, zurück. Es kommt zu einem erneuten Treffen mit Lestat… und dem Titel gebenden Interview. Da ich den Film natürlich schon vor Jahrzehnten das erste mal gesehen habe, tatsächlich in meiner Kindheit, hatte ich wie so viele wahrscheinlich eine genaue Vorstellung beim Lesen. Die Verfilmung ist äußerst gelungen und unterscheidet sich zum Ende hin in einem wesentlichen Punkt . Diese Änderung ist gelungen - da ich Armand noch viel weniger mag, oder noch mehr hasse als Lestat. Seine Scheinheiligkeit ist verabscheuungswürdig . Der Roman hat eine gewisse Sogwirkung. Immer tiefer zieht es einen in den Bann des Vampirs. Der Roman hat den Vorteil, dass die Gefühlswelt von Louis noch detailreicher, ausführlicher, dargestellt wird. Ich denke, dass sich Literaturvorlage und Film hervorragend ergänzen und beides zusammen betrachtet werden MUSS. Wenn Louis von seiner Erzählung in die Gegenwart geholt wird und mit dem Journalisten kommuniziert, ist es im Roman weniger gelungen … jedesmal heißt es „Der Vampir“ oder „der junge Mann“. Das hat mich als Leserin entfremdet und aus der Handlung gezogen.
Um einiges besser als der Film 🎞, kann es jedem empfehlen der den Film liebt. 📕🧛🏻♀️🧛🏾 5 von 5 Sterne ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️
Wirklich schön geschrieben, die Gesichte hat mich von Anfang gefesselt. Ich kannte bisher nur den Film der einer meiner Lieblingsfilme der 90 er ist. Der Film weicht jedoch von dem Buch ab , dass Buch ist viel ausführlicher. Claudia ist zum Beispiel erst 5 Jahre alt und nicht 10. Louis trauert in dem Buch um seinen Bruder nicht um Frau und Kind.🧛🏻♀️ Es gibt auch viele im Film unerwähnte Inhalte wie zum Beispiel die Reise durch Osteuropa und das erste Zusammentreffen mit Vampiren. 🧛🏾 Ich hatte beim lesen die ganze Zeit die Stimme von Brad Pitt im Ohr. Mir gefällt das Buch definitiv besser auch das Ende unterschied sich etwas. Ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. 👍🏻 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Lestat is Liebe
Vor vielen Jahren, als der Film „Königin der Verdammten“ auf den Markt kam, war der Anne Rice Hype größer denn je. Jeder wollte wissen, wer ist Lestat und warum ist er zu dem geworden, wer er war. Viele Jahre zuvor wurde er von Tom Cruise verkörpert, was ihn definitiv in die Geschichte eingehen lies. Kein Vampir zu vor (außer Dracula) hatte so einen Hype (bis dann Edward um die Ecke glitzerte) Anne Rice weiß ihre Leserschaft zu beeindrucken, die Bücher sind meiner Meinung nach nicht flüssig genug geschrieben, was vielleicht am Alter liegen mag, aber ich las dennoch die Chroniken der Vampire und war begeistert, mal mehr mal weniger. Interview mit einem Vampir ist aber bis dato Anne Rice bestes Buch, ich liebte jede Zeile, jeden Spritzer Blut, und jede noch so erotische Passage. Empfehlung für die, die Vampire lieben, und sich in einem Jahrhundert verlieren wollen, wo alles noch etwas anders war.
Einer der besten Vampir-Romane, die ich bisher gelesen habe. Düster und emotional erzählt Louis aus seinem Leben als Vampir.
„Interview mit einem Vampir“ ist der erste und vermutlich der berühmteste Roman aus der „Chronik der Vampire“-Reihe von Anne Rice. Die Geschichte von Louis und Lestat wurde darüber hinaus im Jahr 1994 mit Brad Pitt und Tom Cruise verfilmt. Das Buch handelt von dem Vampir Louis de Pointe du Lac, der in einem Interview seine Lebensgeschichte erzählt. Aufgrund dessen ist der Stil des Buches überwiegend ein Monolog des Vampirs, teilweise mit Unterbrechung durch den Reporter. Die Handlung beginnt in den 1970er Jahren, in denen das Interview stattfindet. Hier erzählt Louis zu erst von seinem Leben Anfang des 18. Jahrhundert, wo er schließlich von Lestat, einem hedonistischen und narzisstischem Vampir, aus egoistischen Gründen verwandelt wird. Ab hier ist das Buch in vier Teile unterteilt und jeder Teil berichtet von einer anderen Geschichte aus Louis’ Leben. Im ersten Teil geht es um Louis’ Verwandlung und dem anschließenden Zusammenleben mit Lestat und später mit der Vampirin Claudia, einem Vampirkind, das ebenfalls von Lestat verwandelt wurde. Claudia basiert auf der im Alter von fünf Jahren verstorbenen Tochter der Autorin. Im zweiten Teil reist Louis mit Claudia nach Osteuropa, wo sie nach weiteren Vampiren suchen. Der dritte Teil ist sehr relevant für Louis’ charakterliche Entwicklung. Es geschehen viele Dinge und es gibt eine wichtige Entscheidungen, die viel Einfluss auf das Leben des Vampirs nehmen. Der vierte Teil beinhaltet den Abschluss des Interviews und ein kleines Foreshadowing auf den nächsten Band. Eines der wichtigsten Merkmale des Buches ist der deutliche Unterschied zwischen Louis de Pointe du Lac und Lestat de Lioncourt. Während Louis den emotionalen Vampir verkörpert, der weitestgehend menschlich geblieben ist, ist Lestat derjenige, der seine wahre Erfüllung im Vampirdasein findet. Stereotyp könnte man Louis also als Gutvampir und Lestat als den bösen Vampir bezeichnen. Nichtsdestotrotz sind beide Charaktere – sowie auch alle anderen – sehr gut und tiefgehend ausgearbeitet. Die Figuren wirken, selbst, wenn sie überspitzt dargestellt werden, glaubwürdig und echt. Die Geschichte ist passend zum Thema sehr düster und melancholisch gehalten, doch auch an Spannung mangelt es nicht, wenn auch diese weniger actionreich ausfällt und eher subtil ist. Über Unsterblichkeit wird selten so gefühlsstark erzählt wie hier, wo dem Leser ein tiefer Einblick in den Vampirismus, aber auch in die Folgen dessen geliefert wird. Obwohl das Buch bereits im Jahre 1976 erschienen ist, gibt es queere Charaktere und auch Romantik zwischen gleichgeschlechtlichen Charakteren wird abgebildet und als völlig natürlich und vor allem authentisch dargestellt. Dahingehend ist Anne Rice so manch einem heutigen Autor bei Weitem voraus. Für mich persönlich gehört „Interview mit einem Vampir“ zur besten Vampirliteratur, die es gibt und würde sie jedem empfehlen, dem das Thema Vampire bisher nicht zu öde geworden ist, aber auch denjenigen, die sich eine überzeugende queere Liebesgeschichte in einem Fantasy- bzw. Horror-Szenario wünschen.
Der Auftakt der "Chroniken der Vampire" von Anne Rice. Hier wird die Geschichte von Louis erzählt und wie er dem scheinbar unnahbarem und faszinierenden Vampir Lestat begegnet und selbst zu einem Geschöpf der Nacht wird. Sinnlichkeit, Drama und Abenteuer sind nur einige Schlagworte mit denen ich das Buch beschreiben würde. Es macht hungrig auf mehr und bin sehr gespannt, was die anderen Teile zu bieten haben. Für alle Fantasy & Vampirfans, die etwas anderes lesen wollen als Twilight oder der Darren Shan-Reihe
Rezensionsexemplar Louis kann den Tod seines Bruders nicht verkraften, er fühlt sich deshalb schuldig und ruhelos. Gleichzeitig muss er sich allein um seine Mutter und Schwester kümmern und deren Plantage verwalten. Louis sehnt sich nach dem Tod, doch als dieser in der Gestalt, des Vampires Lestats vor im steht, klammert sich ein kleiner Rest seiner selbst, ans Leben und so wird er als Vampir geboren. Lestat suchte einen Gefährten für die Ewigkeit, der mit Geld und Reichtum sein endloses Dasein aufwerten würde, damit er sich gebührend um seinen blinden Vater kümmern konnte. Dieser wiederum ahnt nicht, dass sein Sohn ein Vampir ist. So haben wir zwei Vampire die unterschiedlicher nicht sein können. Und doch teilen sie ihr Leben miteinander. Louis: zu großen Gefühlen fähig, geschmackvoll, achtsam, leidend und reuevoll. Versucht vergeblich nicht töten zu müssen und wünscht sich in Lestat einen Lehrer der ihm die Unsterblichkeit und den Sinn dahinter erklärt. Lestat allerdings, eher einfachen Gemütes, rüpelhaft und gierig nach Luxus und Lustbarkeiten. Sieht als einzige Möglichkeit Louis auf ewig an sich zu binden, in dem er ihm eine kleine, neue unsterbliche Gefährtin schenkt, Claudia. Es beginnt eine Reise ungleicher Charaktere, nach Europa. Auf der Suche nach dem Ursprung und Sinn des Vampir Daseins. Nach Religion, dem Versuch der ewigen Verdammnis zu entkommen. Der Versuchung nachzugeben, den andauernden Blutdurst zu stillen. Verrat zu überwinden und ein wenig Frieden zu finden. Für mich ein melancholischer und mitreißender Roman, der sich den tieferen Sinnfragen des Lebens stellt. Überaus Bildhaft und philosophisch. Mit detaillierten und tiefgründig ausgearbeiteten Charakteren. In einer andauernden düsteren und schauderhaften Atmosphäre geschrieben. Zurecht ein Klassiker der Vampir Literatur!
Die Geschichte von Claudia ist traurig und zugleich eine Anreihung von Egoismus. Angefangen mit Louis und Lestat und dem Wunsch als Väter eine Tochter zu haben. Claudia gefangen im Körper eines Kindes wächst innerlich zu einer Frau und ist doch immer auf ihr Aussehen reduziert worden. Ein weiteres Gefängnis in der Unsterblichkeit.
Meisterwerk, genialer Graphic Novel
Obwohl ich "Interview mit einem Vampir" nie gesehen oder gelesen habe, hatte ich keine Probleme in die Story reinzukommen. Die Bilder sind einfarbig, außer es kommt Blut ins Spiel, dann strahlt die Farbe Rot mit. Es gibt in diesem Graphic Novel echt Momente, die schockierend sind - nichts für schwache Nerven. Und dann wiederum, hat man Mitleid mit der Protagonistin Claudia. Es ist durchgehend spannend und passt jetzt zu Halloween perfekt als Lektüre. Die Zeichnungen sind so genial, sehr professionell gezeichnet und wunderschön. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat ist, dass es keine Kapitel gab und auch keine Seitenanzahl. Ich musste fürs Tracken immer raten, wo ich gerade war. Das ist aber echt eine Kleinigkeit zu diesem Meisterwerk.

Poetische Erzählung über das Leben und Leiden eines Vampir
Es ist eine Geschichte mit deutlich weniger Handlung, dafür mit soviel Gedankengut, als ich es für möglich gehalten hätte. Die Gefühlswelt des Hauptprotagonisten und auch die der Nebencharaktere sind so gut beschrieben. Es ist so voller (Leid)enschaft, Tragik, Melancholie und Zerrissenheit, dass es mich leider schon oft runter gezogen hat. Daher kann ich nicht 5 Sterne geben. Mir fehlten hier oft positive Momente. Wenn es sie gab dann verpuffte es gefühlt innerhalb von Sekunden. Aber trotzdem die Schreibweise ist einfach so schön, so poetisch, teilweise schon philosophisch, dass ich es trotz der Tragik nicht weglegen konnte.
Louis und Lestat
Ich liebe den Film und musste jetzt unbedingt auch Mal das Buch dazu lesen. Die Geschichte um Louis und Lestat hat mich von Anfang an gefesselt, was unter anderem daran lag, dass die Autorin es geschafft hat, beide Charaktere sehr authentisch darzustellen! Ich habe leider zu spät gesehen, dass es eine neue Übersetzung gibt, die sich etwas leichter lesen lässt. Die Übersetzung aus diesem Buch liest sich etwas langsamer (?). Also man merkt, dass die Übersetzung aus den 70ern stammt. Ich würde daher empfehlen, auf das Datum zu achten und die neuere Version zu wählen. Aber das macht der Geschichte natürlich keinen Abbruch :) Für fünf Sterne hat es dennoch nicht ganz gereicht, weil mir andere Bücher im Vergleich einfach noch besser gefallen haben als dieses.
That was... a lot. Edit: Here's my deepest, darkest secret: I'd never consumed any kind of Interview with the Vampire media until 2023, and I don't know why. Technically, it's right up my alley: I was aware of its existence, I had as big a vampire phase during my teenage years as the next-best nerd, and I started slashing any male characters that even dared to look at each other around the same time, so homoerotic vampires should have been exactly my thing, and yet. Anyways, I pulled this book out of one of these public bookcases a couple of years back, and with the new tv show now being available in Germany, I thought it was time to finally read it. And. Um. It might have helped if anyone would have told me it's not just homoerotic subtext, but actual text. I mean, sure, Louis has an ongoing gay crisis throughout the entire book, but he literally talks about loving and/or being into both Lestat and Armand several times?? Nobody had warned me about the super creepy pedophilic vibes Louis and Claudia have going on, either?? I really could have done without them and the constant reminder that Louis sees her partly as a daughter, partly as a (potential) lover. Yikes. Apart from that, I found the pacing a bit weird. Some plot points feel very dragged out, while others seem to happen in the blink of an eye and are so rushed that they don't really get a chance to shine. All in all I still don't know how I'd rate it, tbh. It definitely had its moments, but probably an equal amount of really questionable moments. As a side note, I was also surprised that the book was first published in 1976 and not the 90s (at least so where two different people I mentioned this to), because in my mind, this was 100% a 90s thing, so in some ways it feels actually quite progressive to me now.
Tolles, spannendes Buch
Kenne den Film, ist allerdings schon ewig her, dass ich ihn gesehen habe, somit haben mich einige Wendungen im Buch trotzdem gut gecatched. Generell sehr gut und schnell lesbar und leicht verständlich, dennoch spannend und tolle Charaktere, denen hier deutlich mehr Tiefe verliehen ist als im Film. Alles in allem ein tolles Buch, werde mir direkt den 2. Teil der Chronik der Vampire holen.
Darum geht es: New Orleans, 1791: Der junge Louis wird von dem grausamen Vampir Lestat gebissen und verwandelt. Fortan leben sie miteinander, wobei Louis immer mehr mit sich und seinen früheren Moralvorstellungen kämpfen muss. Es dauert fast ein Jahrhundert, bis er seine mörderische Natur akzeptiert. Als er Lestats sadistische Laune nicht mehr ertragen und ihn endgültig verlassen möchte, macht Lestat die fünfjährige Claudia zum Vampir. Louis fühlt sich für sie verantwortlich und weicht ihr nicht mehr von der Seite. Doch Claudia wächst über die Jahre geistig zu einer jungen Frau heran, die auf ewig in einem Kinderkörper gefangen ist und dafür ihre beiden Vampirväter verantwortlich macht. Ihr Hass auf Lestat wird mit den Jahrzehnten jedoch immer größer, bis sie den Plan fasst, ihn zu töten... „Interview mit einem Vampir“ ist eins der bekanntesten Vampir-Geschichten, und ich muss gestehen, dass ich diese Geschichte bis dato nicht kannte – weder als Roman noch als Film. Anne Rice erweckt in diesem Roman den Vampir Louis zum Leben. Er ist es auch, der das Interview gibt. Durch ihn wird ein detailgetreues Bild der Vampire wiedergegeben. Anders als die blutrünstigen Monster, erscheinen hier die Vampire als tiefgründige, starke Wesen. Sämtliche Charaktere sind großartig ausgearbeitet, so dass der Leser ein umfassendes Bild des Geschehens erhält, aber auch einen guten Einblick in die verschiedenen Charaktere selbst. Der Schreibstil von Anne Rice ist bildgewaltig und sehr atmosphärisch. Dies kommt besonders den Beschreibungen der Handlungsorte zugute: New Orleans, Transsilvanien und Paris. Die Geschichte ist spannend, düster mit einem Hauch an Romantik und Melancholie. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 4 von 5 Sterne
So ein faszinierendes Buch. Eigentlich mag ich Geschichten/Filme über Vampire überhaupt nicht. Trotzdem hab ich mich an dieses Buch gewagt 🧛🏻♀️. Was sehr berührend war, war die Geschichte rund um Claudia. Vampir Kinder altern nämlich zwar äußerlich nicht , aber dafür innerlich. So ist Claudia eine junge Frau gefangen im Körper eines Kindes😕. Auf jeden Fall fand ich das Buch rund um Louis leben interessant u. erschreckend (ich möchte nicht gerne zum Vampir 🧛♂️ werden 🙈🙉🙊).
Ein echtes Unikat! Der Film ist besser als das Buch!
Eher untypisch, dass eine Verfilmung die Literaturvorlage übertrumpft. Hier für mich aber definitiv der Fall. Neil Jordans "Interview mit einem Vampir" von 1994 erzählt die Geschichte um Louis, Lestat und Claudia so pointiert und atmosphärisch dicht, wie es das Buch nicht vermag. Der Film ist für mich ein Klassiker, das Buch das erste und letzte, das ich von Anne Rice gelesen habe.
Ich hab damals die Verfilmung zu “ Interview mit einem Vampir “ sehr geliebt. Als ich die Graphic Novel von Anne Rice zu Claudias Story entdeckt habe, kam ich nicht daran vorbei und musste sie einfach lesen. Jeder kennt wahrscheinlich Louis Geschichte. Aber das Ganze mal aus Claudias Perspektive zu erfahren, öffnet noch einmal völlig neue Türen. Ausweglos, erschütternd und tragisch. So lässt es sich meiner Meinung nach am besten beschreiben. Denn Claudias Dasein als Vampir ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Sicher birgt es Vorzüge, da sie ein Kind ist. Doch was ist mit den Nachteilen? Fluch und Segen zugleich. Claudia ist definitiv eine faszinierende Erscheinung. Gefangen zwischen Schwäche und Stärke wächst sie heran in ihrem Vampirleben. Anfangs noch von Unschuld geprägt, wächst sie zu einer beängstigenden Persönlichkeit heran. Altklug, durchtrieben und listig überlebt sie. In ihr wohnt jedoch auch eine Verletzlichkeit, die nicht nur ihren Weg prägt, sondern auch zu ihrer Schwachstelle wird. Bei Claudia weiß man nie, was in ihrem hübschen Köpfchen vor sich geht und was sie jetzt schon wieder ausheckt. Dramatisch und trotzdem sehr feinfühlig und traurig auf seine eigene Art und Weise. Man ist verzückt, aber gleichermaßen auch abgeschreckt von ihrer Persönlichkeit, die in tiefe Abgründe führt. Kann man es ihr übel nehmen? Schwierig. Und trotzdem hat man das Gefühl, sie nehme alles zu leicht. Aus gutem Grund. Die Illustrationen von Ashley Marie Witter unterstreichen alles perfekt. Das Setting, die Gefühlsgewalt und die Zerrissenheit, die Claudia täglich umtreibt. Man könnte sagen, sie erschafft sich ihre eigene Hölle und versinkt darin. Es ist keine neue Geschichte. Es ist eine Neuauflage als Graphic Novel. Und wer die Grundstory schon liebt, für den stellt dieses Schmuckstück ein absolutes Must Have dar. Die Gestaltungen sind einfach traumhaft, die Emotionen durchdringen den Leser bis ins Mark und gleichzeitig ist Louis’ Hilflosigkeit und Apathie förmlich spürbar. Ich liebe es. Fazit: Die Graphic Novel zu “Interview mit einem Vampir. Claudias Story von Anne Rice ist eine wunderbare Ergänzung zur Grundstory. Erschütternd, ausweglos und tragisch. Ein Must Have für jeden Fan. Wunderbare und stimmungsvolle Gestaltung sowohl vom Setting als auch den Charakteren und der Story. Liebs einfach. Aber Achtung, es ist keine neue Geschichte, lediglich eine Neuauflage in hochwertiger Graphic Novel-Qualität.

"What would Christ need have done to make me follow Him like Mathew or Peter? Dress well, to begin with, and have a luxurious head of pampered yellow hair." - Louis de Point du Lac Also Louis: i hate him so much!Go die in a hole! Lestat: 💘😎👻 4/5 ⭐️ I am convinced we never would have had Twilight if this book wasn't published. Anne Rice made vampires hot again after Dracula and her leaning into the queerness of vampirism just makes it even better. Even weirder to think about that she got rejected multiple times before finally getting Interview published and knowing the backstory of her writing the book after the death of her little daughter, nicknamed Claudia, really made it clear that she put her heart and soul into her work. Her writing reminded me of Shelly's Frankenstein. It's hauntingly beautiful and weird - in a good way! The story is interesting and the relationships between the characters even more so. The middle part dragged a bit and the ending felt rushed but at least I'll have more books in the series to look forward to. Also have to mention, I started watching the new 2022 AMC series after getting half-way through the book cause I got impatient and gotta say: I actually prefer the tv-version to the book, and that's coming from a snobbish "the-book-is-better-than-the-movie" reader that I am guilty of being. They really leaned into the best aspect of the novel - the gay love story between Loui and Lestat and made Loui a much more likable main character. To be fair to Anne Rice, it is clear that Louis is one extremely unreliable narrator, there's so many holes in his story and I loved them leaning into that fact in the AMC show. Still, they're very faithful to the novel in my opinion and the acting is amazing.

Wunderschön und kummervoll! Das Buch glänzt vor allem durch einen bezaubernden Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte hineinsaugt. Während ich zu Anfang noch keine große Begeisterung gegenüber dem Buch verspürte, wollte ich zum Ende hin, dass es überhaupt nicht mehr aufhört. Der Roman wird durch einzigartige Charaktere wie Claudia und die Entwicklung von Louis belebt. Besonders fesselnd waren die Gespräche zwischen Armsnd und Louis, die eine poetische Tiefe erreichten. Große Empfehlung geht raus! Selbst, wenn der Einstieg etwas schwer fällt, lohnt sich das Weiterlesen!
Ein Klassiker der Vampir Romane
Die Lebensgeschichte von Louis als Mensch und Vampir ist eine sehr dramatische. Während seiner Erzählung beschreibt Louis fortwährend die charakteristischen Eigenschaften und die Gefühlswelt seiner Weggefährten und die eigene. Ob sie nun Freunde oder eher Feinde waren, bleibt dem Leser zu beurteilen. Beim Lesen identifiziert man sich stark mit dem Erzähler und fragt sich wie man wohl selbst in den einzelnen Situationen reagiert hätte. Wer ist gut - wer ist böse? Insgesamt hat die Autorin es geschafft die Erzählung aus der Vergangenheit in Ich Perspektive sehr spannend zu halten. Wenn man Vampir Geschichten mag, sollte dieser Klassiker nicht fehlen.
Endlich gibt es eine Neuauflage von Gespräch mit einem Vampir. Damals habe ich die Geschichte geliebt und ich war gespannt, ob sie mich immer noch begeistern kann: Gerade erst fünfundzwanzig Jahre alt ist der hübsche, begehrenswerte Louis, als er im New Orleans des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts zum Vampir wird – „gezeugt“ von Lestat de Lioncourt, dem unbelehrbaren Rebellen unter den Vampiren. Und Lestat wird für Louis zum geliebten Lehrmeister, der ihn in die Welt der Dunkelheit einführt. Gemeinsam begeben sie sich auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteuern in der dunklen Unsterblichkeit. Mit 15 war ich zu jung, um mir den Film Interview mit einem Vampir im Kino anzusehen und so kam ich das erste Mal mit dem Buch in Berührung. Damals konnte mich die Geschichte total fesseln und mir ist es danach sogar gelungen mich doch noch in den Film zu schmuggeln :) Nun liegt das Buch in überarbeiteter Fassung vor, was meines Erachtens der Geschichte guttut, denn sie liest sich nun deutlich flüssiger. Auch heute hat die Geschichte nichts von ihrer Intensität verloren was vor allem an den tollen Charakteren liegt. Die Geschichte um Lestat, Louis und Claudia zieht einen gnadenlos in ihren Bann. Anne Rice zeichnet ihre Charaktere so intensiv und stark, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann und mit ihnen fühlt. Da die Geschichte von Louis erzählt wird, erhält man einen guten Einblick auf seine Sicht der Dinge. Aber auch Lestat und Claudia sind so tiefgründig ausgearbeitet, dass sie einen bleibenden Eindruck beim Leser hinterlassen. Anne Rice Schreibstil ist unglaublich lebhaft und so gelingt es ihr, die Geschichte sehr bildhaft vor meinen Augen entstehen zu lassen. Besonders die verschiedenen Handlungsorte wie New Orleans oder Transsilvanien sind richtig toll und atmosphärisch beschrieben. Spannend, düster mit einem Hauch Romantik erzählt die Autorin Louis Geschichte und spricht dabei die ganze Bandbreite an Emotionen an. Dabei gelingt es ihr, die Spannungskurve durchgehen oben zu halten. Interview mit einem Vampir gehört für mich zu den modernen Klassikern, der in jedes Bücherregal gehört, da hier der Grundstein für alle heutigen Vampirgeschichten gelegt wurde. Allein die Charaktere sind es schon wert, hinzu kommt noch eine mitreißende Story, die einen nicht mehr loslässt. Ich bin heute noch so begeistert von der Geschichte wie ich es damals war und hoffe, dass die komplette Reihe mit neuen Covern aufgelegt wird. 5 von 5 Sternen 🌟

Leiden und Leidenschaft
Das Buch beschreibt wunderbar wie Louis, der Vampir um dessen Leben es geht, unter seinem Dasein leidet. Was er erlebt, welche Leiden er bereiten muss, um zu existieren und der Hass seinem Schöpfer gegenüber. DasBild des Vampirs wird hier nicht romantisiert. Detailreicher als der Film mit Brat Pitt und Tom Cruise. Die Serie kenne ich (noch) nicht.
Ich kannte den Film bereits und war ganz gespannt auf die Hintergründe, die es im Buch noch zu ergründen gibt. Der Film ist tatsächlich nahe am Buch, gleichzeitig war es spannend, mehr über die Hauptfiguren zu erfahren. Das Buch lässt sich flott lesen und ist spannend geschrieben. Man taucht schnell die die dunkle Vampirwelt ein. Dennoch hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Die Charaktere sind nachvollziehbar und gut verständlich, gleichzeitig aber auch ermüdend. Und am Ende des Buches fühlte sich die Handlung dann doch nicht ganz rund an, die Handlungen verliefen gefühlt im Sande.
I am convinced we never would have had Twilight if this book wasn't published. Anne Rice made vampire hot again after Dracula and her leaning into the queerness of vampirism just makes it even better. Even weirder to think about that she got rejected multiple times before finally getting Interview published and knowing the backstory of her writing the book after the death of her little daughter, nicknamed Claudia, really made it clear that she put her heart and soul into her work. Her writing reminded me of Shelly's Frankenstein. It's hauntingly beautiful and weird - in a good way! The story is interesting and the relationships between the characters even more so. The middle part dragged a bit and the ending felt rushed but at least I'll have more books in the series to look forward to. Also have to mention, I started watching the new 2022 AMC series after getting half-way through the book cause I got impatient and gotta say: I actually prefer the tv-version to the book, and that's coming from a snobbish "the-book-is-better-than-the-movie" reader that I am guilty of being. They really leaned into the best aspect of the novel - the gay love story between Loui and Lestat and made Loui a much more likable main character. To be fair to Anne Rice, it is clear that Loui is one extremely unreliable nerrator, there's so many holes in his story and I loved them leaning into that fact in the AMC show. Still, they're very faithful to the novel in my opinion and the acting is amazing. Also, random fact - I found out that the show Hannibal was inspired by Interview with the vampire and once you know that you can't unsee it. It's so funny to me for some reason. Has anyone read the Vampire chronicles or any other Anne Rice novels? Thinking I might give her Mayfair Witches series a go as well
what do you even say about a book this seminal
i think i would’ve enjoyed it more if i’d mustered the concentration to read more at a time, but alas, summer calls. slow to start, then electric as soon as claudia is added to the mix. insane how much each adaptation changed, fascinating which elements they highlighted. who made the creative choice to send claudia mad in the 90ies film. kisses to everyone who made louis and lestat lovers before they were enemies (03.-18.06.2025)
Raphael‘s review of „Interview with a vampire“, or a lesson in patience and keeping an open mind: As many of my friends are all too aware, I am currently in a rabbit hole brought on by AMC‘s 2022 series adaptation of IWTV. In my humble opinion this show is the best thing I have watched in years, and so I endeavoured to read the source material. As many of my friends are also aware, I was bitching and moaning about it for the first half of my read. I fear I may have fallen into a reverse version of hating an adaptation for the sake of it, because AMC changed quite a bit. While I think that the changes in the show mostly enhanced the source material into a better version of itself, I digress that this is not an objective reason to enjoy the original book less. (Though it was very jarring to read about a plantation owner Louis who often refers to his adoptive vampire daughter - stuck in the body of a five year old no less - as his lover.) But this review is a story of patience, and I kept reading. And now I must retcon some of the aforementioned bitching and moaning, as hard as it may be for a certified hater such as myself. Admittedly, after the half-way mark there appeared more and more scenes that I thought were good, and multiple scenes that I would go as far as to call great. The themes of grief and the existential questions are ever present in this book; and while in first half they seemed repetitive and lost the thread, in the last few chapters they hit like a wonderful truck. In conclusion, I don’t know. Is it 3 stars? Should it be 2? Can I give a rating at all..? I will reread it at some point, but for now I am very grateful that Anne Rice‘s IWTV provided the basis for such an extensive book series and for an amazing TV show.
what do you even say about a book this seminal i think i would’ve enjoyed it more if i’d mustered the concentration to read more at a time, but alas, summer calls. slow to start, then electric as soon as claudia is added to the mix. insane how much each adaptation changed, fascinating which elements they highlighted. who made the creative choice to send claudia mad in the 90ies film. kisses to everyone who made louis and lestat lovers before they were enemies
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Mit »Interview mit einem Vampir« transportierte Bestsellerautorin Anne Rice den klassischen Vampirroman in die Moderne und gab einem ganzen Genre eine neue Richtung. Plötzlich führten Vampire ein (Un)Leben jenseits aller Blutgier und waren nicht mehr nur übermächtige Wesen, die es zu bekämpfen galt. Stattdessen wurden sie zu Helden mit ihren eigenen Sorgen und Hoffnungen. Die Einführung des jungen, schönen Louis in die Welt der Untoten durch den düsteren, aber charismatischen Lestat ist bis heute unvergessen. Ein Vampir mit Gefühlen und einem Gewissen – seine Geständnisse sind mitreißend und schockierend, bewegend und unsterblich.
Book Information
Author Description
Anne Rice wurde 1941 als Tochter irischer Einwanderer in New Orleans geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Romane und gilt als Königin des modernen Schauerromans. Berühmt wurde sie mit ihrer »Chronik der Vampire«, einem Zyklus von jeweils vier in sich abgeschlossenen Romanen um den Vampir Lestat. Anne Rice lebt mit ihrer Familie in einem alten Landhaus in New Orleans.
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Ein Vampir, der nicht hätte erschaffen werden dürfen...
Ich liebte schon immer den Film 'Interview mit einem Vampir'. Die Geschichte ist meiner Meinung nach einfach fantastisch. Die Charaktere sind auch großartig geschrieben, besonders Claudia hat es mir vom Charakter angetan. Ewig im Körper eines Kindes gefangen, während der Verstand weiter wächst. Häufig wird sie aufgrund ihres Aussehens nicht ernst genommen. Blonde Locken, ein Puppengesicht. Fluch und Segen zugleich. Während es im Film (den Roman habe ich bisher noch nicht gelesen) hauptsächlich um Louis geht (immerhin gibt er das namensgebende Interview), geht es hier um Claudia und ihr Leben als Vampir. Als Vampir, der nicht hätte geschaffen werden dürfen. Man versteht mehr ihre Gefühle und ihren inneren Kampf mit sich und ihren Gefühlen. Die Frustration, dass sie im Körper eines Kindes steckt. Dass sie nie eine Frau sein wird, sondern immer das kleine, süße Mädchen mit dem blonden Locken und dem Puppengesicht. Süß und tödlich zugleich. Die Geschichte im Comic fängt an, als Claudia verwandelt wird und endet mit ihrem endgültigen Tod. Der Zeichenstil erinnert mich eher an Mangas, was mir sehr gefällt. Aber statt dem üblichen schwarz-weiß (mit Graustufen), ist es eher in Sepiatönen gehalten - nur Blut wird in einem kräftigen rot dargestellt. Es hat mir wie erwartet sehr gut gefallen und empfehle es jedem, dem 'Interview mit einem Vampir' und allgemein Vampir Geschichten gefallen.

Reread nach ca. 14 Jahren - und es ist immer noch: atmosphärisch, düster und verdammt einmalig. 🥰 Zur Geschichte brauch ich nicht viel sagen, denn ich denke allein durch den damaligen Film weiß so gut wie jeder, worum es geht: Louis, der glaubt mit 25 Jahren ist sein Leben so gut wie vorbei, wird von Lestat in einen Vampir verwandelt. Fortan begleiten wir ihn auf seinen Weg und das Buch erzählt großartig wie Louis als Vampir über die Jahre immer mehr langsam von seiner Menschlichkeit verliert. Es ist für mich die Vampirgeschichte. Ich liebe die Vampire von Anne Rice, da sie hier klassisch böse sind ohne groß romantisiert zu werden. Und dennoch hat jeder Charakter eine dunkle und eine helle Seite. Besonders Lestat sagt auf seine Art einige kluge Sachen und durch ihn lernt man nochmal wie die Welt der Vampire funktioniert. Der Schreibstil ist großartig. Es hat nicht lange gedauert und ich war wieder total in dieser Geschichte gefangen. Von mir natürlich eine große Empfehlung, wenn man mal in die Welt der klassischen Vampire eintauchen möchte. Ich kann nichts anderes sagen: ich liebe dieses Buch ♥️
Ich weiß nicht so recht 😄 War ok.
Also: wir alle kenne sicher den Film mit Brad Pitt und Tom Cruise aus den 90ern. Ich habe ihn vor ein paar Wochen mal wieder geguckt, was mich dazu brachte endlich mal das Buch zu lesen. Positiv vorweg - sie haben wirklich viel aus dem Buch übernommen. Teilweise 1:1. Sowas finde ich immer sehr gut, da es nichts schlimmeres als eine Buchverfilmung gibt, die nichts mehr mit dem Buch zu tun hat 😄 Was mich hier aber gestört hat, waren zum eine die endlos langen Kapitel - teilweise 40 Seiten lang!! 😭🤌🏻 - und dann diese Satzzeichen. Ich muss dazu sagen, ich habe es auf englisch gelesen, was absolut fit geht. Aber ständig waren Gänsefüßchen an Sätzen, obwohl es Gedanken waren und dann wieder keine, obwohl es Gespräche waren. Das war störend. An sich bin ich froh auch mal das Buch gelesen zu haben, da man so auch etwas über Louis Familie erfährt und allgemein noch mal über einzelne Vampire, ihre Gedanken und Gefühle. Aber die Reihe fortsetzen werde ich nicht. Dafür hat es mich dann doch zu wenig gecatcht. Sowas schaue ich dann lieber 😅

Ein Klassiker!
Ich kann garnicht genug schreiben um zum Ausdruck zu bringen wie sehr ich dieses Buch liebe. Viele kennen wahrscheinlich den Film dazu aber das Buch ist, wie so oft, um Welten besser. So gut geschrieben, einfach alles. Ich liebe Lestat und ich liebe diese Autorin . Danke für dieses wunderschöne Buch. Wer mehr von Lestat lesen möchte, es gibt insgesamt 13 Werke von "Die Chronik der Vampire".
Die Leiden des jungen Vampirs: Louis lieben, Lestat hassen
„Interview mit einem Vampir“ ist neben Bram Stoker‘s „Dracula“ das Werk das maßgeblich das Bild des Vampirs heute geprägt hat. In meiner Vorstellung glitzern sie jedenfalls nicht. Ich habe immer den kultivierten, feinfühligen, mit menschlicher Reue versehenen Louis geliebt und den ordinär frivolen Lestat verabscheut. Beide stehen sich absolut gegensätzlich gegenüber und sind für eine gewisse Zeit der Ewigkeit Lebensabschnittspartner. Louis sucht nach einem tieferen Sinn seiner Existenz, nach Schönheit. Der Roman ist in vier Abschnitte unterteilt. Im ersten geht es um Louis‘ Umwandlung, um sein Hadern mit der Unsterblichkeit und der damit für ihn verbundenen Qual des Tötens. Im zweiten Teil hat Lestat mit Claudia ein Vampirkind geschaffen. Sein Versuch Louis an sich zu binden. Die drei Leben für eine gewisse Zeit als Familie zusammen, bis Claudia beschließt Lestat loszuwerden, weil er ihnen nichts beibringt und sie scheinbar von anderen Vampiren fern hält. Auch macht sie ihn für ihr gemeinsam mit Louis geteiltes Leid verantwortlich. Im dritten Teil machen sich Louis und Claudia auf in die alte Welt um andere Unsterbliche zu finden. Ihr Weg führt sie über Transsilvanien bis nach Frankreich, Paris, Louis ursprüngliche Herkunft. Sie treffen dort auf andere Vampire mit der Erkenntnis, dass sie sie verabscheuen, denn diese Vampire sind ihnen nicht freundlich gesinnt. Im vierten Teil hat sich Louis mit Armand „auseinandergelebt“. Sein Dasein wird von dem Verlust von Claudia überschattet und er kehrt in die neue Welt, seine Heimat Amerika, New Orleans, zurück. Es kommt zu einem erneuten Treffen mit Lestat… und dem Titel gebenden Interview. Da ich den Film natürlich schon vor Jahrzehnten das erste mal gesehen habe, tatsächlich in meiner Kindheit, hatte ich wie so viele wahrscheinlich eine genaue Vorstellung beim Lesen. Die Verfilmung ist äußerst gelungen und unterscheidet sich zum Ende hin in einem wesentlichen Punkt . Diese Änderung ist gelungen - da ich Armand noch viel weniger mag, oder noch mehr hasse als Lestat. Seine Scheinheiligkeit ist verabscheuungswürdig . Der Roman hat eine gewisse Sogwirkung. Immer tiefer zieht es einen in den Bann des Vampirs. Der Roman hat den Vorteil, dass die Gefühlswelt von Louis noch detailreicher, ausführlicher, dargestellt wird. Ich denke, dass sich Literaturvorlage und Film hervorragend ergänzen und beides zusammen betrachtet werden MUSS. Wenn Louis von seiner Erzählung in die Gegenwart geholt wird und mit dem Journalisten kommuniziert, ist es im Roman weniger gelungen … jedesmal heißt es „Der Vampir“ oder „der junge Mann“. Das hat mich als Leserin entfremdet und aus der Handlung gezogen.
Um einiges besser als der Film 🎞, kann es jedem empfehlen der den Film liebt. 📕🧛🏻♀️🧛🏾 5 von 5 Sterne ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️
Wirklich schön geschrieben, die Gesichte hat mich von Anfang gefesselt. Ich kannte bisher nur den Film der einer meiner Lieblingsfilme der 90 er ist. Der Film weicht jedoch von dem Buch ab , dass Buch ist viel ausführlicher. Claudia ist zum Beispiel erst 5 Jahre alt und nicht 10. Louis trauert in dem Buch um seinen Bruder nicht um Frau und Kind.🧛🏻♀️ Es gibt auch viele im Film unerwähnte Inhalte wie zum Beispiel die Reise durch Osteuropa und das erste Zusammentreffen mit Vampiren. 🧛🏾 Ich hatte beim lesen die ganze Zeit die Stimme von Brad Pitt im Ohr. Mir gefällt das Buch definitiv besser auch das Ende unterschied sich etwas. Ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. 👍🏻 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Lestat is Liebe
Vor vielen Jahren, als der Film „Königin der Verdammten“ auf den Markt kam, war der Anne Rice Hype größer denn je. Jeder wollte wissen, wer ist Lestat und warum ist er zu dem geworden, wer er war. Viele Jahre zuvor wurde er von Tom Cruise verkörpert, was ihn definitiv in die Geschichte eingehen lies. Kein Vampir zu vor (außer Dracula) hatte so einen Hype (bis dann Edward um die Ecke glitzerte) Anne Rice weiß ihre Leserschaft zu beeindrucken, die Bücher sind meiner Meinung nach nicht flüssig genug geschrieben, was vielleicht am Alter liegen mag, aber ich las dennoch die Chroniken der Vampire und war begeistert, mal mehr mal weniger. Interview mit einem Vampir ist aber bis dato Anne Rice bestes Buch, ich liebte jede Zeile, jeden Spritzer Blut, und jede noch so erotische Passage. Empfehlung für die, die Vampire lieben, und sich in einem Jahrhundert verlieren wollen, wo alles noch etwas anders war.
Einer der besten Vampir-Romane, die ich bisher gelesen habe. Düster und emotional erzählt Louis aus seinem Leben als Vampir.
„Interview mit einem Vampir“ ist der erste und vermutlich der berühmteste Roman aus der „Chronik der Vampire“-Reihe von Anne Rice. Die Geschichte von Louis und Lestat wurde darüber hinaus im Jahr 1994 mit Brad Pitt und Tom Cruise verfilmt. Das Buch handelt von dem Vampir Louis de Pointe du Lac, der in einem Interview seine Lebensgeschichte erzählt. Aufgrund dessen ist der Stil des Buches überwiegend ein Monolog des Vampirs, teilweise mit Unterbrechung durch den Reporter. Die Handlung beginnt in den 1970er Jahren, in denen das Interview stattfindet. Hier erzählt Louis zu erst von seinem Leben Anfang des 18. Jahrhundert, wo er schließlich von Lestat, einem hedonistischen und narzisstischem Vampir, aus egoistischen Gründen verwandelt wird. Ab hier ist das Buch in vier Teile unterteilt und jeder Teil berichtet von einer anderen Geschichte aus Louis’ Leben. Im ersten Teil geht es um Louis’ Verwandlung und dem anschließenden Zusammenleben mit Lestat und später mit der Vampirin Claudia, einem Vampirkind, das ebenfalls von Lestat verwandelt wurde. Claudia basiert auf der im Alter von fünf Jahren verstorbenen Tochter der Autorin. Im zweiten Teil reist Louis mit Claudia nach Osteuropa, wo sie nach weiteren Vampiren suchen. Der dritte Teil ist sehr relevant für Louis’ charakterliche Entwicklung. Es geschehen viele Dinge und es gibt eine wichtige Entscheidungen, die viel Einfluss auf das Leben des Vampirs nehmen. Der vierte Teil beinhaltet den Abschluss des Interviews und ein kleines Foreshadowing auf den nächsten Band. Eines der wichtigsten Merkmale des Buches ist der deutliche Unterschied zwischen Louis de Pointe du Lac und Lestat de Lioncourt. Während Louis den emotionalen Vampir verkörpert, der weitestgehend menschlich geblieben ist, ist Lestat derjenige, der seine wahre Erfüllung im Vampirdasein findet. Stereotyp könnte man Louis also als Gutvampir und Lestat als den bösen Vampir bezeichnen. Nichtsdestotrotz sind beide Charaktere – sowie auch alle anderen – sehr gut und tiefgehend ausgearbeitet. Die Figuren wirken, selbst, wenn sie überspitzt dargestellt werden, glaubwürdig und echt. Die Geschichte ist passend zum Thema sehr düster und melancholisch gehalten, doch auch an Spannung mangelt es nicht, wenn auch diese weniger actionreich ausfällt und eher subtil ist. Über Unsterblichkeit wird selten so gefühlsstark erzählt wie hier, wo dem Leser ein tiefer Einblick in den Vampirismus, aber auch in die Folgen dessen geliefert wird. Obwohl das Buch bereits im Jahre 1976 erschienen ist, gibt es queere Charaktere und auch Romantik zwischen gleichgeschlechtlichen Charakteren wird abgebildet und als völlig natürlich und vor allem authentisch dargestellt. Dahingehend ist Anne Rice so manch einem heutigen Autor bei Weitem voraus. Für mich persönlich gehört „Interview mit einem Vampir“ zur besten Vampirliteratur, die es gibt und würde sie jedem empfehlen, dem das Thema Vampire bisher nicht zu öde geworden ist, aber auch denjenigen, die sich eine überzeugende queere Liebesgeschichte in einem Fantasy- bzw. Horror-Szenario wünschen.
Der Auftakt der "Chroniken der Vampire" von Anne Rice. Hier wird die Geschichte von Louis erzählt und wie er dem scheinbar unnahbarem und faszinierenden Vampir Lestat begegnet und selbst zu einem Geschöpf der Nacht wird. Sinnlichkeit, Drama und Abenteuer sind nur einige Schlagworte mit denen ich das Buch beschreiben würde. Es macht hungrig auf mehr und bin sehr gespannt, was die anderen Teile zu bieten haben. Für alle Fantasy & Vampirfans, die etwas anderes lesen wollen als Twilight oder der Darren Shan-Reihe
Rezensionsexemplar Louis kann den Tod seines Bruders nicht verkraften, er fühlt sich deshalb schuldig und ruhelos. Gleichzeitig muss er sich allein um seine Mutter und Schwester kümmern und deren Plantage verwalten. Louis sehnt sich nach dem Tod, doch als dieser in der Gestalt, des Vampires Lestats vor im steht, klammert sich ein kleiner Rest seiner selbst, ans Leben und so wird er als Vampir geboren. Lestat suchte einen Gefährten für die Ewigkeit, der mit Geld und Reichtum sein endloses Dasein aufwerten würde, damit er sich gebührend um seinen blinden Vater kümmern konnte. Dieser wiederum ahnt nicht, dass sein Sohn ein Vampir ist. So haben wir zwei Vampire die unterschiedlicher nicht sein können. Und doch teilen sie ihr Leben miteinander. Louis: zu großen Gefühlen fähig, geschmackvoll, achtsam, leidend und reuevoll. Versucht vergeblich nicht töten zu müssen und wünscht sich in Lestat einen Lehrer der ihm die Unsterblichkeit und den Sinn dahinter erklärt. Lestat allerdings, eher einfachen Gemütes, rüpelhaft und gierig nach Luxus und Lustbarkeiten. Sieht als einzige Möglichkeit Louis auf ewig an sich zu binden, in dem er ihm eine kleine, neue unsterbliche Gefährtin schenkt, Claudia. Es beginnt eine Reise ungleicher Charaktere, nach Europa. Auf der Suche nach dem Ursprung und Sinn des Vampir Daseins. Nach Religion, dem Versuch der ewigen Verdammnis zu entkommen. Der Versuchung nachzugeben, den andauernden Blutdurst zu stillen. Verrat zu überwinden und ein wenig Frieden zu finden. Für mich ein melancholischer und mitreißender Roman, der sich den tieferen Sinnfragen des Lebens stellt. Überaus Bildhaft und philosophisch. Mit detaillierten und tiefgründig ausgearbeiteten Charakteren. In einer andauernden düsteren und schauderhaften Atmosphäre geschrieben. Zurecht ein Klassiker der Vampir Literatur!
Die Geschichte von Claudia ist traurig und zugleich eine Anreihung von Egoismus. Angefangen mit Louis und Lestat und dem Wunsch als Väter eine Tochter zu haben. Claudia gefangen im Körper eines Kindes wächst innerlich zu einer Frau und ist doch immer auf ihr Aussehen reduziert worden. Ein weiteres Gefängnis in der Unsterblichkeit.
Meisterwerk, genialer Graphic Novel
Obwohl ich "Interview mit einem Vampir" nie gesehen oder gelesen habe, hatte ich keine Probleme in die Story reinzukommen. Die Bilder sind einfarbig, außer es kommt Blut ins Spiel, dann strahlt die Farbe Rot mit. Es gibt in diesem Graphic Novel echt Momente, die schockierend sind - nichts für schwache Nerven. Und dann wiederum, hat man Mitleid mit der Protagonistin Claudia. Es ist durchgehend spannend und passt jetzt zu Halloween perfekt als Lektüre. Die Zeichnungen sind so genial, sehr professionell gezeichnet und wunderschön. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat ist, dass es keine Kapitel gab und auch keine Seitenanzahl. Ich musste fürs Tracken immer raten, wo ich gerade war. Das ist aber echt eine Kleinigkeit zu diesem Meisterwerk.

Poetische Erzählung über das Leben und Leiden eines Vampir
Es ist eine Geschichte mit deutlich weniger Handlung, dafür mit soviel Gedankengut, als ich es für möglich gehalten hätte. Die Gefühlswelt des Hauptprotagonisten und auch die der Nebencharaktere sind so gut beschrieben. Es ist so voller (Leid)enschaft, Tragik, Melancholie und Zerrissenheit, dass es mich leider schon oft runter gezogen hat. Daher kann ich nicht 5 Sterne geben. Mir fehlten hier oft positive Momente. Wenn es sie gab dann verpuffte es gefühlt innerhalb von Sekunden. Aber trotzdem die Schreibweise ist einfach so schön, so poetisch, teilweise schon philosophisch, dass ich es trotz der Tragik nicht weglegen konnte.
Louis und Lestat
Ich liebe den Film und musste jetzt unbedingt auch Mal das Buch dazu lesen. Die Geschichte um Louis und Lestat hat mich von Anfang an gefesselt, was unter anderem daran lag, dass die Autorin es geschafft hat, beide Charaktere sehr authentisch darzustellen! Ich habe leider zu spät gesehen, dass es eine neue Übersetzung gibt, die sich etwas leichter lesen lässt. Die Übersetzung aus diesem Buch liest sich etwas langsamer (?). Also man merkt, dass die Übersetzung aus den 70ern stammt. Ich würde daher empfehlen, auf das Datum zu achten und die neuere Version zu wählen. Aber das macht der Geschichte natürlich keinen Abbruch :) Für fünf Sterne hat es dennoch nicht ganz gereicht, weil mir andere Bücher im Vergleich einfach noch besser gefallen haben als dieses.
That was... a lot. Edit: Here's my deepest, darkest secret: I'd never consumed any kind of Interview with the Vampire media until 2023, and I don't know why. Technically, it's right up my alley: I was aware of its existence, I had as big a vampire phase during my teenage years as the next-best nerd, and I started slashing any male characters that even dared to look at each other around the same time, so homoerotic vampires should have been exactly my thing, and yet. Anyways, I pulled this book out of one of these public bookcases a couple of years back, and with the new tv show now being available in Germany, I thought it was time to finally read it. And. Um. It might have helped if anyone would have told me it's not just homoerotic subtext, but actual text. I mean, sure, Louis has an ongoing gay crisis throughout the entire book, but he literally talks about loving and/or being into both Lestat and Armand several times?? Nobody had warned me about the super creepy pedophilic vibes Louis and Claudia have going on, either?? I really could have done without them and the constant reminder that Louis sees her partly as a daughter, partly as a (potential) lover. Yikes. Apart from that, I found the pacing a bit weird. Some plot points feel very dragged out, while others seem to happen in the blink of an eye and are so rushed that they don't really get a chance to shine. All in all I still don't know how I'd rate it, tbh. It definitely had its moments, but probably an equal amount of really questionable moments. As a side note, I was also surprised that the book was first published in 1976 and not the 90s (at least so where two different people I mentioned this to), because in my mind, this was 100% a 90s thing, so in some ways it feels actually quite progressive to me now.
Tolles, spannendes Buch
Kenne den Film, ist allerdings schon ewig her, dass ich ihn gesehen habe, somit haben mich einige Wendungen im Buch trotzdem gut gecatched. Generell sehr gut und schnell lesbar und leicht verständlich, dennoch spannend und tolle Charaktere, denen hier deutlich mehr Tiefe verliehen ist als im Film. Alles in allem ein tolles Buch, werde mir direkt den 2. Teil der Chronik der Vampire holen.
Darum geht es: New Orleans, 1791: Der junge Louis wird von dem grausamen Vampir Lestat gebissen und verwandelt. Fortan leben sie miteinander, wobei Louis immer mehr mit sich und seinen früheren Moralvorstellungen kämpfen muss. Es dauert fast ein Jahrhundert, bis er seine mörderische Natur akzeptiert. Als er Lestats sadistische Laune nicht mehr ertragen und ihn endgültig verlassen möchte, macht Lestat die fünfjährige Claudia zum Vampir. Louis fühlt sich für sie verantwortlich und weicht ihr nicht mehr von der Seite. Doch Claudia wächst über die Jahre geistig zu einer jungen Frau heran, die auf ewig in einem Kinderkörper gefangen ist und dafür ihre beiden Vampirväter verantwortlich macht. Ihr Hass auf Lestat wird mit den Jahrzehnten jedoch immer größer, bis sie den Plan fasst, ihn zu töten... „Interview mit einem Vampir“ ist eins der bekanntesten Vampir-Geschichten, und ich muss gestehen, dass ich diese Geschichte bis dato nicht kannte – weder als Roman noch als Film. Anne Rice erweckt in diesem Roman den Vampir Louis zum Leben. Er ist es auch, der das Interview gibt. Durch ihn wird ein detailgetreues Bild der Vampire wiedergegeben. Anders als die blutrünstigen Monster, erscheinen hier die Vampire als tiefgründige, starke Wesen. Sämtliche Charaktere sind großartig ausgearbeitet, so dass der Leser ein umfassendes Bild des Geschehens erhält, aber auch einen guten Einblick in die verschiedenen Charaktere selbst. Der Schreibstil von Anne Rice ist bildgewaltig und sehr atmosphärisch. Dies kommt besonders den Beschreibungen der Handlungsorte zugute: New Orleans, Transsilvanien und Paris. Die Geschichte ist spannend, düster mit einem Hauch an Romantik und Melancholie. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 4 von 5 Sterne
So ein faszinierendes Buch. Eigentlich mag ich Geschichten/Filme über Vampire überhaupt nicht. Trotzdem hab ich mich an dieses Buch gewagt 🧛🏻♀️. Was sehr berührend war, war die Geschichte rund um Claudia. Vampir Kinder altern nämlich zwar äußerlich nicht , aber dafür innerlich. So ist Claudia eine junge Frau gefangen im Körper eines Kindes😕. Auf jeden Fall fand ich das Buch rund um Louis leben interessant u. erschreckend (ich möchte nicht gerne zum Vampir 🧛♂️ werden 🙈🙉🙊).
Ein echtes Unikat! Der Film ist besser als das Buch!
Eher untypisch, dass eine Verfilmung die Literaturvorlage übertrumpft. Hier für mich aber definitiv der Fall. Neil Jordans "Interview mit einem Vampir" von 1994 erzählt die Geschichte um Louis, Lestat und Claudia so pointiert und atmosphärisch dicht, wie es das Buch nicht vermag. Der Film ist für mich ein Klassiker, das Buch das erste und letzte, das ich von Anne Rice gelesen habe.
Ich hab damals die Verfilmung zu “ Interview mit einem Vampir “ sehr geliebt. Als ich die Graphic Novel von Anne Rice zu Claudias Story entdeckt habe, kam ich nicht daran vorbei und musste sie einfach lesen. Jeder kennt wahrscheinlich Louis Geschichte. Aber das Ganze mal aus Claudias Perspektive zu erfahren, öffnet noch einmal völlig neue Türen. Ausweglos, erschütternd und tragisch. So lässt es sich meiner Meinung nach am besten beschreiben. Denn Claudias Dasein als Vampir ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Sicher birgt es Vorzüge, da sie ein Kind ist. Doch was ist mit den Nachteilen? Fluch und Segen zugleich. Claudia ist definitiv eine faszinierende Erscheinung. Gefangen zwischen Schwäche und Stärke wächst sie heran in ihrem Vampirleben. Anfangs noch von Unschuld geprägt, wächst sie zu einer beängstigenden Persönlichkeit heran. Altklug, durchtrieben und listig überlebt sie. In ihr wohnt jedoch auch eine Verletzlichkeit, die nicht nur ihren Weg prägt, sondern auch zu ihrer Schwachstelle wird. Bei Claudia weiß man nie, was in ihrem hübschen Köpfchen vor sich geht und was sie jetzt schon wieder ausheckt. Dramatisch und trotzdem sehr feinfühlig und traurig auf seine eigene Art und Weise. Man ist verzückt, aber gleichermaßen auch abgeschreckt von ihrer Persönlichkeit, die in tiefe Abgründe führt. Kann man es ihr übel nehmen? Schwierig. Und trotzdem hat man das Gefühl, sie nehme alles zu leicht. Aus gutem Grund. Die Illustrationen von Ashley Marie Witter unterstreichen alles perfekt. Das Setting, die Gefühlsgewalt und die Zerrissenheit, die Claudia täglich umtreibt. Man könnte sagen, sie erschafft sich ihre eigene Hölle und versinkt darin. Es ist keine neue Geschichte. Es ist eine Neuauflage als Graphic Novel. Und wer die Grundstory schon liebt, für den stellt dieses Schmuckstück ein absolutes Must Have dar. Die Gestaltungen sind einfach traumhaft, die Emotionen durchdringen den Leser bis ins Mark und gleichzeitig ist Louis’ Hilflosigkeit und Apathie förmlich spürbar. Ich liebe es. Fazit: Die Graphic Novel zu “Interview mit einem Vampir. Claudias Story von Anne Rice ist eine wunderbare Ergänzung zur Grundstory. Erschütternd, ausweglos und tragisch. Ein Must Have für jeden Fan. Wunderbare und stimmungsvolle Gestaltung sowohl vom Setting als auch den Charakteren und der Story. Liebs einfach. Aber Achtung, es ist keine neue Geschichte, lediglich eine Neuauflage in hochwertiger Graphic Novel-Qualität.

"What would Christ need have done to make me follow Him like Mathew or Peter? Dress well, to begin with, and have a luxurious head of pampered yellow hair." - Louis de Point du Lac Also Louis: i hate him so much!Go die in a hole! Lestat: 💘😎👻 4/5 ⭐️ I am convinced we never would have had Twilight if this book wasn't published. Anne Rice made vampires hot again after Dracula and her leaning into the queerness of vampirism just makes it even better. Even weirder to think about that she got rejected multiple times before finally getting Interview published and knowing the backstory of her writing the book after the death of her little daughter, nicknamed Claudia, really made it clear that she put her heart and soul into her work. Her writing reminded me of Shelly's Frankenstein. It's hauntingly beautiful and weird - in a good way! The story is interesting and the relationships between the characters even more so. The middle part dragged a bit and the ending felt rushed but at least I'll have more books in the series to look forward to. Also have to mention, I started watching the new 2022 AMC series after getting half-way through the book cause I got impatient and gotta say: I actually prefer the tv-version to the book, and that's coming from a snobbish "the-book-is-better-than-the-movie" reader that I am guilty of being. They really leaned into the best aspect of the novel - the gay love story between Loui and Lestat and made Loui a much more likable main character. To be fair to Anne Rice, it is clear that Louis is one extremely unreliable narrator, there's so many holes in his story and I loved them leaning into that fact in the AMC show. Still, they're very faithful to the novel in my opinion and the acting is amazing.

Wunderschön und kummervoll! Das Buch glänzt vor allem durch einen bezaubernden Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte hineinsaugt. Während ich zu Anfang noch keine große Begeisterung gegenüber dem Buch verspürte, wollte ich zum Ende hin, dass es überhaupt nicht mehr aufhört. Der Roman wird durch einzigartige Charaktere wie Claudia und die Entwicklung von Louis belebt. Besonders fesselnd waren die Gespräche zwischen Armsnd und Louis, die eine poetische Tiefe erreichten. Große Empfehlung geht raus! Selbst, wenn der Einstieg etwas schwer fällt, lohnt sich das Weiterlesen!
Ein Klassiker der Vampir Romane
Die Lebensgeschichte von Louis als Mensch und Vampir ist eine sehr dramatische. Während seiner Erzählung beschreibt Louis fortwährend die charakteristischen Eigenschaften und die Gefühlswelt seiner Weggefährten und die eigene. Ob sie nun Freunde oder eher Feinde waren, bleibt dem Leser zu beurteilen. Beim Lesen identifiziert man sich stark mit dem Erzähler und fragt sich wie man wohl selbst in den einzelnen Situationen reagiert hätte. Wer ist gut - wer ist böse? Insgesamt hat die Autorin es geschafft die Erzählung aus der Vergangenheit in Ich Perspektive sehr spannend zu halten. Wenn man Vampir Geschichten mag, sollte dieser Klassiker nicht fehlen.
Endlich gibt es eine Neuauflage von Gespräch mit einem Vampir. Damals habe ich die Geschichte geliebt und ich war gespannt, ob sie mich immer noch begeistern kann: Gerade erst fünfundzwanzig Jahre alt ist der hübsche, begehrenswerte Louis, als er im New Orleans des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts zum Vampir wird – „gezeugt“ von Lestat de Lioncourt, dem unbelehrbaren Rebellen unter den Vampiren. Und Lestat wird für Louis zum geliebten Lehrmeister, der ihn in die Welt der Dunkelheit einführt. Gemeinsam begeben sie sich auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteuern in der dunklen Unsterblichkeit. Mit 15 war ich zu jung, um mir den Film Interview mit einem Vampir im Kino anzusehen und so kam ich das erste Mal mit dem Buch in Berührung. Damals konnte mich die Geschichte total fesseln und mir ist es danach sogar gelungen mich doch noch in den Film zu schmuggeln :) Nun liegt das Buch in überarbeiteter Fassung vor, was meines Erachtens der Geschichte guttut, denn sie liest sich nun deutlich flüssiger. Auch heute hat die Geschichte nichts von ihrer Intensität verloren was vor allem an den tollen Charakteren liegt. Die Geschichte um Lestat, Louis und Claudia zieht einen gnadenlos in ihren Bann. Anne Rice zeichnet ihre Charaktere so intensiv und stark, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann und mit ihnen fühlt. Da die Geschichte von Louis erzählt wird, erhält man einen guten Einblick auf seine Sicht der Dinge. Aber auch Lestat und Claudia sind so tiefgründig ausgearbeitet, dass sie einen bleibenden Eindruck beim Leser hinterlassen. Anne Rice Schreibstil ist unglaublich lebhaft und so gelingt es ihr, die Geschichte sehr bildhaft vor meinen Augen entstehen zu lassen. Besonders die verschiedenen Handlungsorte wie New Orleans oder Transsilvanien sind richtig toll und atmosphärisch beschrieben. Spannend, düster mit einem Hauch Romantik erzählt die Autorin Louis Geschichte und spricht dabei die ganze Bandbreite an Emotionen an. Dabei gelingt es ihr, die Spannungskurve durchgehen oben zu halten. Interview mit einem Vampir gehört für mich zu den modernen Klassikern, der in jedes Bücherregal gehört, da hier der Grundstein für alle heutigen Vampirgeschichten gelegt wurde. Allein die Charaktere sind es schon wert, hinzu kommt noch eine mitreißende Story, die einen nicht mehr loslässt. Ich bin heute noch so begeistert von der Geschichte wie ich es damals war und hoffe, dass die komplette Reihe mit neuen Covern aufgelegt wird. 5 von 5 Sternen 🌟

Leiden und Leidenschaft
Das Buch beschreibt wunderbar wie Louis, der Vampir um dessen Leben es geht, unter seinem Dasein leidet. Was er erlebt, welche Leiden er bereiten muss, um zu existieren und der Hass seinem Schöpfer gegenüber. DasBild des Vampirs wird hier nicht romantisiert. Detailreicher als der Film mit Brat Pitt und Tom Cruise. Die Serie kenne ich (noch) nicht.
Ich kannte den Film bereits und war ganz gespannt auf die Hintergründe, die es im Buch noch zu ergründen gibt. Der Film ist tatsächlich nahe am Buch, gleichzeitig war es spannend, mehr über die Hauptfiguren zu erfahren. Das Buch lässt sich flott lesen und ist spannend geschrieben. Man taucht schnell die die dunkle Vampirwelt ein. Dennoch hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Die Charaktere sind nachvollziehbar und gut verständlich, gleichzeitig aber auch ermüdend. Und am Ende des Buches fühlte sich die Handlung dann doch nicht ganz rund an, die Handlungen verliefen gefühlt im Sande.
I am convinced we never would have had Twilight if this book wasn't published. Anne Rice made vampire hot again after Dracula and her leaning into the queerness of vampirism just makes it even better. Even weirder to think about that she got rejected multiple times before finally getting Interview published and knowing the backstory of her writing the book after the death of her little daughter, nicknamed Claudia, really made it clear that she put her heart and soul into her work. Her writing reminded me of Shelly's Frankenstein. It's hauntingly beautiful and weird - in a good way! The story is interesting and the relationships between the characters even more so. The middle part dragged a bit and the ending felt rushed but at least I'll have more books in the series to look forward to. Also have to mention, I started watching the new 2022 AMC series after getting half-way through the book cause I got impatient and gotta say: I actually prefer the tv-version to the book, and that's coming from a snobbish "the-book-is-better-than-the-movie" reader that I am guilty of being. They really leaned into the best aspect of the novel - the gay love story between Loui and Lestat and made Loui a much more likable main character. To be fair to Anne Rice, it is clear that Loui is one extremely unreliable nerrator, there's so many holes in his story and I loved them leaning into that fact in the AMC show. Still, they're very faithful to the novel in my opinion and the acting is amazing. Also, random fact - I found out that the show Hannibal was inspired by Interview with the vampire and once you know that you can't unsee it. It's so funny to me for some reason. Has anyone read the Vampire chronicles or any other Anne Rice novels? Thinking I might give her Mayfair Witches series a go as well
what do you even say about a book this seminal
i think i would’ve enjoyed it more if i’d mustered the concentration to read more at a time, but alas, summer calls. slow to start, then electric as soon as claudia is added to the mix. insane how much each adaptation changed, fascinating which elements they highlighted. who made the creative choice to send claudia mad in the 90ies film. kisses to everyone who made louis and lestat lovers before they were enemies (03.-18.06.2025)
Raphael‘s review of „Interview with a vampire“, or a lesson in patience and keeping an open mind: As many of my friends are all too aware, I am currently in a rabbit hole brought on by AMC‘s 2022 series adaptation of IWTV. In my humble opinion this show is the best thing I have watched in years, and so I endeavoured to read the source material. As many of my friends are also aware, I was bitching and moaning about it for the first half of my read. I fear I may have fallen into a reverse version of hating an adaptation for the sake of it, because AMC changed quite a bit. While I think that the changes in the show mostly enhanced the source material into a better version of itself, I digress that this is not an objective reason to enjoy the original book less. (Though it was very jarring to read about a plantation owner Louis who often refers to his adoptive vampire daughter - stuck in the body of a five year old no less - as his lover.) But this review is a story of patience, and I kept reading. And now I must retcon some of the aforementioned bitching and moaning, as hard as it may be for a certified hater such as myself. Admittedly, after the half-way mark there appeared more and more scenes that I thought were good, and multiple scenes that I would go as far as to call great. The themes of grief and the existential questions are ever present in this book; and while in first half they seemed repetitive and lost the thread, in the last few chapters they hit like a wonderful truck. In conclusion, I don’t know. Is it 3 stars? Should it be 2? Can I give a rating at all..? I will reread it at some point, but for now I am very grateful that Anne Rice‘s IWTV provided the basis for such an extensive book series and for an amazing TV show.
what do you even say about a book this seminal i think i would’ve enjoyed it more if i’d mustered the concentration to read more at a time, but alas, summer calls. slow to start, then electric as soon as claudia is added to the mix. insane how much each adaptation changed, fascinating which elements they highlighted. who made the creative choice to send claudia mad in the 90ies film. kisses to everyone who made louis and lestat lovers before they were enemies



















































