Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt

Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt

Hardback
3.9243
CyberpunkIch-ErzählerR2D2Romane &Amp; Erzählungen

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Description

Mit kühner Fantastik und Fabulierkunst erzählt Japans größter zeitgenössischer Romancier in seinem Roman von zwei parallelen und wundersamen Reisen. In einem futuristisch brutalen Tokio der fernen Gegenwart tobt ein Datenkrieg zwischen dem ›System‹ der Kalkulatoren und einer Datenmafia, der ›Fabrik‹ der Semioten. Ein genialer und greiser Professor hat durch ein sicheres Codierverfahren im Unterbewusstsein allen Datendiebstahl unmöglich gemacht. Der Held und Ich-Erzähler in ›Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt‹ überlebt die Bearbeitung seines Gehirns, aber nach einem Überfall auf das unterirdische Geheimlabor des Professors ist der implantierte ›Psychokern‹ wie eine Bombe im Hirn nicht mehr beherrschbar. ›Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt‹ ist ein faszinierendes Leseabenteuer, rasant konstruiert zwischen den beiden Welten – einer realen an der Schwelle des Todes und einer anderen zeitlosen und zugleich seelenlosen. »Haruki Murakamis bester Roman« Hubert Winkels, DIE ZEIT

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
512
Price
26.80 €

Author Description

HARUKI MURAKAMI, 1949 in Kyoto geboren, lebte längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung bei DuMont. Zuletzt erschienen die Romane ›Die Ermordung des Commendatore‹ in zwei Bänden (2018), in einer Neuübersetzung ›Die Chroniken des Aufziehvogels‹ (2020), der Erzählband ›Erste Person Singular‹ (2021), ›Murakami T‹ (2022) und ›Honigkuchen‹ (2023).

Posts

27
All
4.5

Bisher für mich das beste Buch des Autors. Beide Handlungsstränge sind gut, spannend und amüsant. Die Ideen dahinter intelligent und mit den für ihn typischen Realitsverzerrungen / und Einblicken in Parallelwelten gespickt. Selbst wenn man das Rätsel früh löst, was es mit beiden Welten auf sich hat, bleibt das Interesse am Ende. Sehr lesenswert.

5

Dieses Buch hat mich bereits vor zwanzig Jahren sprachlos zurückgelassen. Seitdem bin ich ein großer Fan des Autors, dessen Schreibstil für mich einzigartig ist. Phantastische Welten treffen hier auf große Literatur. Außergewöhnlich gut! Eines der wenigen Bücher, die ich zweimal gelesen habe.

4

Ein faszinierender Roman (typisch Murakami)

Ich war am Anfang etwas verwirrt weil ich zuerst „Die Stadt mit der ungewissen Mauer“ von Murakami gelesen habe, dann dieses Buch. Ich dachte es ist ziemlich die gleiche Geschichte nur mit einem anderen Protagonisten der Kalkulator ist, jedoch wurde ich von Kapitel zu Kapitel immer mehr überrascht, wie gleich doch die Geschichten sind aber wiederum so verschieden! Ich war abschließend sehr beeindruckt von der Phantasie Murakami‘s und kann das Buch mit aller Zufriedenheit weiterempfehlen!

2

Schatten und Seele

Das 4. Werk von Murakami, als freier Schriftsteller veröffentlicht sogar erst sein 2. Roman, hat dem Autoren den internationalen Durchbruch und viele Preise eingebracht. Mich hat das Buch als grosser Fan von Murakami (es ist schon der 10. Roman, den ich von ihm lese) leider schon zu Beginn verloren, obwohl es in weiter Teilen eigentlich ein typischer Murakami ist: Ein alleinstehender Mittdreissiger erlebt eine Krise, in der sich mehr und mehr seine Realität zu verschieben droht und er langsam in eine surreale Welt driftet. Dies scheint das ewig wiederholbare Muster des Autoren zu sein und wenn man Murakami mag, lässt man sich gern immer wieder darauf ein. Hier ist es mir nicht gelungen. Es fällt schwer, sich mit den Protagonisten zu verbinden, sie bleiben seltsam grau, unnahbar und wirken wie einfache Schablonen. Man kann sagen, grob umrissen geht es in der Geschichte um die Frage, wo und was die Seele ist. Muss die Geschichte deshalb vollkommen seelenlos daherkommen? Es ist faszinierend zu erleben, wie Murakami die Geschichte verwebt, der Inhalt scheint mir die Mühe jedoch nicht wert. Man fragt sich bei Murakami oft, was seine Geschichten eigentlich vermitteln wollen. In diesem Fall ist mir der Autor die Antwort schuldig geblieben. Bin ich etwa langsam aus meiner gewohnten Begeisterung für Murakami herausgewachsen?

5

Der Vorbote zu meinem Lieblingsbuch

Noch bevor ich die Stadt und ihre ungewisse Mauer gelesen hab, fand ich die Geschichte in Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt unglaublich stark. Wir lesen zwei Parallelen gleichzeitig die sich später zu einem Vereinen. Ich muss auch sagen, es ist eins von Murakamis Actionsreichsten Romanen. Wir sehen in der realen Welt einen Protagonisten, der von einer Organisation verfolgt wird aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten, die ihm zu dem Platz geführt haben, wo im Unterbewusstsein sein anderes ich bereits angekommen ist und dieses versucht in seiner Welt ebenfalls aus dieser zu entkommen. Und am Ende treffen sich diese beiden Ichs durch eine Entscheidung, die sie, wenn auch getrennt sind, gemeinsam getroffen haben. Allein dieses Gedankenspiel zeugt von Murakamis, absoluter Brillanz und ist deswegen empfehlenswert für jeden, der Murakami mag oder auch nicht.

4

Als großer Murakami Fan hat mir auch dieser Roman super gefallen, ich weiß nur noch nicht wohin das ganze führen soll, da freue ich mich nun auf den Band 'Die Stadt und ihre ungewisse Mauer'.

4.5

Struktur gewonnen, Phantasie eingebüßt, dennoch gelungen

Mein drittes Murakami-Buch war wiedermal sehr gelungen. Zwei Welten, in denen dramatische und doch alltägliche Geschichten aus der Ich-Perspektive geschrieben werden. Ich hab mich immer geärgert wenn wieder Szenenwechsel war. Das hat der Autor schon echt gut gemacht, immer einen kleinen Cliffhänger zu bauen. Im nächsten Kapitel gings dann aber genau so spannend weiter. Bisschen schwierig fand ich, wie er das ,,dicke Mädchen“ beschrieben hat. Zu viel Wertung ihrer Äußerlichkeiten und immer wieder ähnlich. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass im Vergleich zu Mister Aufziehvogel und Kafka am Strand ein bisschen Phantasie verloren gegangen ist, dadurch, dass er mehr Struktur geschaffen hat. In den beiden Vorgängern waren die Kapitel konfuser verteilt, mehr Stories die ineinander verwoben wurden und die längen der Kapitel sehr unterschiedlich. Bei diesem Buch hatte alles seine Ordnung und war sehr ausgewogen. Das hat das Lesen im Allgemeinen angenehmer gemacht und man konnte besser folgen, ich mags jedoch, dass ich manchmal nich folgen kann und den Rest meiner Phantasie (und seiner) überlassen kann.

5

Der Held lebt in sich selbst, kämpft sich durch Tokyo und wird am Ende "Endlich Nichdenker". Gnostik und Jung treffen auf Blade Runner. http://www.zeit.de/2006/18/L-Murakami1

4.5

Magischer Realismus at it‘s best! Regt vielfältig zum Nachdenken an aber erneut sorgt die unnötige und fragwürdige sexuelle Komponente dafür, dass es kein Highlight darstellt!

4.5

Wahnsinnig schön!

Der Schreibstil ist atemberaubend, die beiden Welten, die geschaffen werden, sind so interessant. Es ist nicht brutal, es öffnet jede Fantasie durch magischen Realismus. Niemand hat einen Namen und trotzdem ist man so nah dran! Hab ich sehr gerne gelesen.

5

Mein zweiter Murakami (nach Afterdark). Hier ist deutlich mehr Spannung und ein roter Faden erkennbar. Die wenigen Sci-Fi Elemente sind perfekt eingestreut, um die Handlung interessant zu machen, ohne sie abzuheben. Wahrscheinlich ist das der „magische Realismus“, von dem man bei Murakami typischerweise liest.

4

Mag die Perspektivwechsel, hat leicht süchtig zu lesen gemacht gefällt

4

Das Ende der Welt als Anfang

Nach langer bröckchenhafter Lesezeit endlich fertig gelesen. Es war ein absolut tolles Buch! Ich liebe Murakamis einfache, geistreiche und amüsante Schreibweise mit so vielen perfekt sitzenden Anekdoten der Popkultur. Er gehört nach diesem Buch definitiv zu einem meiner Lieblingsautoren.

5

Neben [b:1Q84 #1-2|12254379|1Q84 #1-2 (1Q84, #1-2)|Haruki Murakami|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1327925087l/12254379._SY75_.jpg|18525322] mein neues Lieblingsbuch von Mumi. Auch wenn's hier genug gibt, das sich mir nicht erschließt und der Rätselspaß, wie immer bei Murakami, eine never ending Story ist, war das hier bisher das Verständlichste seiner Bücher, die mit mächtiger Symbolik um sich werfen. Ich habe das Buch als Aufforderung gelesen, unsere eigene Wirklichkeit zu gestalten und uns von festgelegten Konzepten und Vorstellungen zu befreien. Selbst Die Seele/der Schatten darf am Ende seines eigenen Weges gehen :-) Damit räumt Murakami für mich, mit dem Glauben auf, dass die Seele unsere Identität bestimmt. Oder sagen wir mal so: der Protagonist entscheidet am Ende, dass seine Identität aus einer anderen Quelle geschöpft werden kann. Insbesondere durch die Frauenfiguren, das "dicke Mädchen in rosa" und die "schlanke Bibliothekarin mit der Magenerweiterung" bespielt er das Feld, des Konformismus, was wir uns vorstellen, wie jemand ist, zu sein hat und welche Charakteratribute wir ihm anhängen. Das dicke Mädchen ist des Protas Guide, sie kann nahezu alles besser als er. Ist Intelligent, flink, geschickt und interessiert. Unserem Protagonisten scheint zum großen Teil die Passion verloren gegangen zu sein. Dieses Desinteresse und die Teilnahmslosigkeit gipfeln in einer göttlichen Szene, in der seine Wohnung verwüstet wird. Dazu viel Freud und Carl Gustav Jung, ein wenig Science und verschrobene Skurrilitäten. Und wie immer bei Mumi: Musik, Literatur und gutes Essen

5

Das Ende der Welt und andere Angelegenheiten

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man dieses Buch beschreiben soll. Zwei Handlungsstränge bzw. komplett verschiedene Welten, die auf den ersten Blick nichts miteinander gemein haben, verflechten sich auf abenteuerliche und originelle Weise zu einem beeindruckenden Ganzen. Was zunächst als eine Geschichte rund um Großkonzerne und Wirtschaftsspionage anmutet, entpuppt sich nach und nach zu einer Reise in eine fantastische Welt, wo nichts so ist, wie es scheint und doch genauso ist, wie man es erwartet.

4

Surreale Geschichte mit zwei verwobenen Strängen. Viele schöne Bilder.

2

Für dieses Buch brauchte ich mehrere Versuche und der Funke sprang trotzdem nicht über. Es sollte einfach nicht sein

4

Wenn man glaubt, dass man Murakami nach einigen gelesenen Romanen schon irgendwie kennt, dann wird das nach Hard-boiled Wonderland komplett über den Haufen geworfen. Unser Protagonist lebt in einem Tokio, das nicht wirklich was mit der realen Stadt gemeinsam hat. Jedoch wird er noch an anderer Stelle gebraucht, denn durch eine seltsame Operation, erweist er sich als guter Shuffler. Was bedeutet, dass er Gedanken aus Schädeln Verstorbener lesen kann. Dann gibt es noch die geheimnisvolle Stadt, in der die Menschen von ihren Schatten getrennt werden, was den Schatten gar nicht gut bekommt und so mancher verliert sogar seine Seele. Tatsächlich hielt ich 1Q84 bisher für Murakamis abgedrehtestes Werk, aber Hard-boiled Wonderland ist um Längen faszinierender. Wobei 1Q84 nichts von seiner Großartigkeit verliert. Mich konnte das Buch komplett mitnehmen und jede einzelne Seite und jeder Satz hat mir Spaß gemacht. Hallo...es gibt einen leuchtenden Einhornschädel! Für Murakami-Fans ist dieses Buch ein Muss! Eventuell störend empfand ich, dass die Enkelin des Wissenschaftlers immer die "Dicke" genannt wird. Wobei der Protagonist es meiner Meinung nach nie abwertend meint, es aber doch einen faden Beigeschmack hat. Trotzdem mein Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐ für umwerfende Lesestunden #lesen #bücher #murakami

5

I want to read more Murakamis!

At first it was a bit difficult to get a hold of the writing. It is no secret that Murakami is very descriptive and this book is no exception (he can go on and on about peeing) but I really liked the concept. The main character is very relatable in his weird way and I quickly liked him. I was amazed by what pictures Murakami can paint with his words and I found myself living in the hard-boil wonderland and the end of the world. I highly recommend this book. What world would you have chosen?

5

Mein absoluter Lieblings-Murakami!

3.5

Ein interessantes Konzept, aber dennoch etwas anstrengend zu lesen. Es sind 2 Bücher in einem. Kapitelweise im Wechsel. Genau so wechselt aber auch der Übersetzer was denn lesefluss leicht stört.

4

"Die Erschöpfung darf sich nicht in der Seele breit machen." (S. 75)

Von Anfang an fesseln mich die Worte auf den Seiten. Murakami hat wirklich eine ganz eigene Art, mit Sprache umzugehen. Die Leute haben nicht zu viel versprochen...

2

I just don‘t know what happened here. This is possibly the first Murakami I didn‘t love. And I cannot even pinpoint why that is. From the very beginning Hard-boiled Wonderland and the End of the World and I did not click. I had to work my way in and had to put it down several times and restart because I couldn‘t get into it. Then I pretty much forced my way through it. And I wouldn‘t be so baffled about this if I hadn‘t loved Murakami‘s stuff before. This bothers me especially because I get the impression that this one usually seems to be a favourite among his fans. Now let‘s look at the novel and try to explain my (non-)reaction to it. It has everything I have recently loved about this author‘s work. It has weird worlds (two of them); it has the usual quite inaccessible characters with their almost boring lives. It even has the descriptions of cooking and eating that I love so much in his other novels. It also has magical realism. And maybe that‘s one thing that bothered me. The magical realism here was more on the fantasy side and not so much on the weird/magical-things-happen-in-reality-and-still-noone-is-bothered-by-them-side. (Sorry, I don‘t know how else to put this.) The bizarre fantastical and dystopian setting made it seem less realistic and therefore it was a lot less creepy and uncanny than other worlds created by him. I am by far more creeped-out and actually get goose bumps from the eerie two moon parallel world of 1Q84 than this freaky unicorn-land or the non-descript futuristic Tokyo of this novel. So maybe this is one reason why I couldn‘t connect to it. The world just wasn‘t fleshed out and not convincing enough. O, and all that talk! With Murakami I am used to the fact that I don‘t understand why the characters have to talk about some things and how these conversations develop the way they do (and I‘m probably not supposed to understand that) but I had a feeling that most of the conversations in Hard-boiled Wonderland and the End of the World are simply filler material. There is almost no moving along of plot - there is almost no plot, for that matter - and the characters are meandering from topic to topic not revealing much of themselves or the world that surrounds them. Most of the time I was simply bored - there was a lot of eye-rolling on my part. Writing this makes me so sad. I never would have thought I would not like something of his and I can only hope that it is just his very early work that simply doesn‘t have an effect on me. I guess it will be a long time until I dare read Murakami again. I do not want to taint all the good memories I have of novels like [b:After Dark|17803|After Dark|Haruki Murakami|https://d202m5krfqbpi5.cloudfront.net/books/1388267591s/17803.jpg|3070852] or [b:Kafka on the Shore|4929|Kafka on the Shore|Haruki Murakami|https://d202m5krfqbpi5.cloudfront.net/books/1388213155s/4929.jpg|6191072]. Something just occurred to me: maybe I have outgrown Murakami. Not in the way that I am too good or too intelligent or whatever for his work. But maybe it‘s just that my literary taste has changed. But then wouldn‘t I think differently of his other stuff, too? Ugh, I don‘t know. Maybe I need to reread my favourites in order to find out what was wrong with this one. This gets two stars because the premise sounded so good and it actually did have some typical Murakami-stuff in it and for a very brief period I thought I could get into it. And because I can‘t bring myself to give only one star.

5

Realised while re-reading this book for the idek-times that i have never written a review. This is my favourite Murakami book (i only have After dark and after the quake left to read, but i do not really think they will compare to this, so i can safely say it). I still remember when i first read it (some years ago) and i have been coming back to this book a lot, sometimes only for parts of it, sometimes all of it. I cannot even explain what it is, that makes me so emotional about this. It's a really sad and kind of 'lonely' book and it makes me cry everytime. Yet the images it produces are beautiful and haunting at the same time. When people ask me, what it is about, i have a hard time explaining it, i also have a hard time writing about it, it seems.

4

As endings go, this isn't one. [Rtc]

5

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

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