Ernest Hemingway, himself one of the giants of American literature, believed this book to be the novel that ‘all modern American literature comes from.’ This is a massive claim when considering the contribution Americans have made in this form throughout the 20th century. Fitzgerald, Steinbeck, Faulkner, Pearl Buck, Joseph Heller, Philip Roth, Saul Bellow – and the list of significant contributors to 20th century literature could go on and on. So what made this book so important and powerful in the development of the modern US novel?
Firstly it tackled difficult and relevant issues of its time, in fact of any time. Racism, slavery, abuse, the plight of children are all woven into the fabric of the story. The story raises issues of morality and individual conscience in a natural and not preachy context and presents the dilemmas in situations that most would appreciate and relate to – whether they agreed with the implied conclusions or not. It made the reader think and not just follow the plot.
And the voices of the novel and especially the narrator, Huck himself, are authentic, ordinary characters; not literary creations spouting intricate prose but real people speaking a language that readers understood (however offensive some of it might appear today). Add to this Twain’s inimitable style and mordant sense of humour and invention and the sum of the parts becomes a very significant and meaningful whole.
The book has sparked controversy ever since publication for being both racist and crude on one hand but also too pro-black and anti-Southern on the other. It has been banned from libraries and school curricula – and subsequently restored; then often banned again depending on the prevailing political and social climate. It continues to cause controversy for both its language and views; but it is a novel that was deliberately written to question the conventional, the establishment view and to pose questions like whether institutionalised practices should just be accepted or sometimes be opposed, even at personal risk or cost?
These questions are still relevant today; perhaps more relevant, some might say. The conclusions of the novel might be Mark Twain’s own views but if they can help to stimulate thinking and debate on crucial issues of the day then this is a piece of work that is still worth reading and reflecting on.
Habe ich in der Schule gelesen, aber bin nie wirklich warm geworden mit dem Buch. Die Sprache, die Erzählweise und die Handlung haben mich nicht abgeholt. Das war einfach nicht mein Geschmack. Es geht um Abenteuer.
Obwohl es als Klassiker gilt, hat es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Oct 1, 2025
1.0
Langweilige Pflichtlektüre
Habe ich in der Schule gelesen, aber bin nie wirklich warm geworden mit dem Buch. Die Sprache, die Erzählweise und die Handlung haben mich nicht abgeholt. Das war einfach nicht mein Geschmack. Es geht um Abenteuer.
Obwohl es als Klassiker gilt, hat es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Und ich ließ die auch draußen; und hab nie mehr'n Gedanken darauf verwendet, mich bessern zu wollen. Ich schob die ganze Sache aus meinem Kopf raus und hab mir gesagt, ich wollt mich wieder an die Schlechtigkeit halten, weil mir das lag, wo ich doch dazu erzogen war, und das andre nicht. Und so zum Einstieg wollt ich mich an die Arbeit machen und Jim wieder aus der Sklaverei raushauen; und wenn mir noch irgendwas Schlimmeres einfiel, wollt ich das auch noch machen; weil wenn ich nu schon mal dabei war, und zwar endgültig, dann könnt ich genauso gut auch aufs Ganze gehen.
- Zitat, Seite 355
"Die Abenteuer des Huckleburry Finn" ist die berühmteste Geschichte aus der Feder von Mark Twain, in der er einem jungen Außenseiter eine Stimme gibt, der mit einem flüchtigen Sklaven auf dem Mississippi entlang schippert und bei den gemeinsamen Abenteuern gesellschaftliche Werte und Ansichten kritisch zu hinterfragen beginnt. Da der Autor am 30. November 1835 geboren wurde, ist es zufällig sehr passend, die Lektüre am letzten Tag des vorletzten Monats im Jahr abzuschließen.
Wie man den einleitenden Bemerkungen entnehmen kann, hatte der Übersetzer hier eine Meisterleistung bei der Wiedergabe der verwendeten Dialekte bzw Slangs zu erbringen. Zudem handelt es sich um ein Werk, welches bereits 1884 in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Zu der Neuübersetzung von Friedhelm Rathjen gibt es im Anhang eine lesenswerte Anmerkung.
Huck ist ein unkonventioneller und auch eher unzuverlässiger Erzähler, aber seine erfrischend direkte Art und seine Begegnungen mit vielen originellen Charakteren lassen dieses Werk wirklich zum sehr bildhaften Abenteuer werden. Der Protagonist ist ein Kind seiner Zeit, was sich auch in der Ausdrucksweise zeigt; rassistische Begriffe befinden sich im Text und müssen selbst eingeordnet werden. Hier bietet sich natürlich als ergänzende Lektüre der aktuelle Roman von P. Everett "James" an, der die Geschichte aus Sicht des Sklaven Jim berichtet.
FAZIT
Die erste Lektüre liegt ewige Zeiten zurück, vielleicht auch, weil der Roman zu Unrecht oft nur als Jugendbuch gehandelt wurde. Um so erstaunter war ich, hier gleich mehrmals auf Anleihen von Shakespeare, insbesondere auf Hamlet zu stoßen ("ist es Wahnsinn auch, so hat es doch Methode. ..").
Die wörtliche Rede, besonders von Jim, stellte mich vor Herausforderungen und hat das Lesetempo gedrosselt.
Insgesamt eine interessante Lektüre.
Unbedingt lesenswert.
Nov 30, 2024
4.0
Und ich ließ die auch draußen; und hab nie mehr'n Gedanken darauf verwendet, mich bessern zu wollen. Ich schob die ganze Sache aus meinem Kopf raus und hab mir gesagt, ich wollt mich wieder an die Schlechtigkeit halten, weil mir das lag, wo ich doch dazu erzogen war, und das andre nicht. Und so zum Einstieg wollt ich mich an die Arbeit machen und Jim wieder aus der Sklaverei raushauen; und wenn mir noch irgendwas Schlimmeres einfiel, wollt ich das auch noch machen; weil wenn ich nu schon mal dabei war, und zwar endgültig, dann könnt ich genauso gut auch aufs Ganze gehen.
- Zitat, Seite 355
"Die Abenteuer des Huckleburry Finn" ist die berühmteste Geschichte aus der Feder von Mark Twain, in der er einem jungen Außenseiter eine Stimme gibt, der mit einem flüchtigen Sklaven auf dem Mississippi entlang schippert und bei den gemeinsamen Abenteuern gesellschaftliche Werte und Ansichten kritisch zu hinterfragen beginnt. Da der Autor am 30. November 1835 geboren wurde, ist es zufällig sehr passend, die Lektüre am letzten Tag des vorletzten Monats im Jahr abzuschließen.
Wie man den einleitenden Bemerkungen entnehmen kann, hatte der Übersetzer hier eine Meisterleistung bei der Wiedergabe der verwendeten Dialekte bzw Slangs zu erbringen. Zudem handelt es sich um ein Werk, welches bereits 1884 in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Zu der Neuübersetzung von Friedhelm Rathjen gibt es im Anhang eine lesenswerte Anmerkung.
Huck ist ein unkonventioneller und auch eher unzuverlässiger Erzähler, aber seine erfrischend direkte Art und seine Begegnungen mit vielen originellen Charakteren lassen dieses Werk wirklich zum sehr bildhaften Abenteuer werden. Der Protagonist ist ein Kind seiner Zeit, was sich auch in der Ausdrucksweise zeigt; rassistische Begriffe befinden sich im Text und müssen selbst eingeordnet werden. Hier bietet sich natürlich als ergänzende Lektüre der aktuelle Roman von P. Everett "James" an, der die Geschichte aus Sicht des Sklaven Jim berichtet.
FAZIT
Die erste Lektüre liegt ewige Zeiten zurück, vielleicht auch, weil der Roman zu Unrecht oft nur als Jugendbuch gehandelt wurde. Um so erstaunter war ich, hier gleich mehrmals auf Anleihen von Shakespeare, insbesondere auf Hamlet zu stoßen ("ist es Wahnsinn auch, so hat es doch Methode. ..").
Die wörtliche Rede, besonders von Jim, stellte mich vor Herausforderungen und hat das Lesetempo gedrosselt.
Insgesamt eine interessante Lektüre.
Unbedingt lesenswert.
Lohnenswerter Klassiker, nach langer Zeit mal wieder gelesen. Dieses Mal als Vorbereitung auf "James" von Percival Everett.
Oct 8, 2024
5.0
Lohnenswerter Klassiker, nach langer Zeit mal wieder gelesen. Dieses Mal als Vorbereitung auf "James" von Percival Everett.
Oct 8, 2024
3 of 18 reviews
Author
About Mark Twain
Samuel Langhorne Clemens (November 30, 1835 – April 21, 1910), better known by his pen name Mark Twain, was an American author and humorist. He wrote The Adventures of Tom Sawyer (1876) and its sequel, Adventures of Huckleberry Finn (1885), the latter often called "the Great American Novel." Twain grew up in Hannibal, Missouri, which provided the setting for Huckleberry Finn and Tom Sawyer. After an apprenticeship with a printer, he worked as a typesetter and contributed articles to the newspaper of his older brother Orion Clemens. He later became a riverboat pilot on the Mississippi River before heading west to join Orion in Nevada. He referred humorously to his singular lack of success at mining, turning to journalism for the Virginia City Territorial Enterprise. In 1865, his humorous story, "The Celebrated Jumping Frog of Calaveras County," was published, based on a story he heard at Angels Hotel in Angels Camp, California, where he had spent some time as a miner. The short story brought international attention, and was even translated into classic Greek. His wit and satire, in prose and in speech, earned praise from critics and peers, and he was a friend to presidents, artists, industrialists, and European royalty. Though Twain earned a great deal of money from his writings and lectures, he invested in ventures that lost a great deal of money, notably the Paige Compositor, which failed because of its complexity and imprecision. In the wake of these financial setbacks, he filed for protection from his creditors via bankruptcy, and with the help of Henry Huttleston Rogers eventually overcame his financial troubles. Twain chose to pay all his pre-bankruptcy creditors in full, though he had no legal responsibility to do so. Twain was born shortly after a visit by Halley's Comet, and he predicted that he would "go out with it," too. He died the day following the comet's subsequent return. He was lauded as the "greatest American humorist of his age," and William Faulkner called Twain "the father of American literature."