Der scharlachrote Buchstabe

Der scharlachrote Buchstabe

Hardback
3.1141
SündeLiteraturklassikerManesse WeltbibliothekKlassische Belletristik

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Description

Amerika im 17. Jahrhundert: Eine Frau, des Ehebruchs schuldig, steht am Schandpfahl und verrät nicht, wer der Vater ihrer Tochter ist. Die gestrenge puritanische Obrigkeit verurteilt sie, als Zeichen ihrer Schande lebenslang einen scharlachroten Buchstaben zu tragen. Die Folgen dieser übertriebenen Moralvorstellungen und die Mechanismen der gesellschaftlichen Ausgrenzung schildert Nathaniel Hawthorne mit psychologischer Raffinesse. Sein Roman ist einer der wichtigsten amerikanischen Klassiker des 19. Jahrhunderts, als sich das moderne Amerika mit dem Blick in seine Geschichte neu erfand. Mit seiner glasklaren Neuübersetzung gibt Jürgen Brôcan dem Roman eine Gestalt für heutige Leser; im Anhang erläutert er die historischen und literarischen Hintergründe.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Hardback
Pages
480
Price
35.00 €

Author Description

Nathaniel Hawthorne (1804-1864) lebte einen großen Teil seines Lebens in Salem (Massachusetts) und Umgebung. Seine Romane und zahlreichen Erzählungen erweisen ihn als einen der wichtigsten amerikanischen Autoren der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Posts

20
All
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Starker Kern - Bröselnde Hülle

Ich feiere Schachtelsätze. Ich benutze sie selber ausgiebig. Reihe ein Komma an das nächste, füge noch einen weiteren Einschub in den Einschub ein, möchte den Gedankenfluss nicht durch einen Punkt beenden, bis am Ende des Satzes nur noch ein verlassenes kleines Verb, bei dem fast jeder Leser, bis auf den leiderprobten vielleicht, schon längst vergessen hat, wozu es eigentlich gehört, steht. ;-) Aber diese „Kunst“ betreibt Nathaniel Hawthorne in einem Ausmaße, das auch mir die Freude daran verdirbt. Ich musste mich durch das vom Autor selbst verfasste Vorwort quälen. Danach lief’s zwar besser, aber so richtig warm geworden bin ich mit diesem Werk leider nicht, aufgrund der immer wiederkehrenden Ausschweifungen und äußerst langatmigen, blumig-dramatischen Beschreibungen, wie sie um 1850 nunmal heißgeliebt wurden. Inhaltlich hohes Begeisterungspotenzial à la Dostojewski: Schuld, Loyalität, Integrität, Sühne, Selbstverdammnis und eine Prise Liebe.

3

Wie viel Symbolik bekomme ich in einen Roman? Hawthorne: Ja

Die metanarrativen Aspekte/Eingriffe, vor allem gegen Ende, waren beim Lesen sehr interessant. Die großen Symbole, Kritiken und Merkmale dringen zwar relativ einfach durch, aber irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten in zig Zeilen lesen zu müssen wie jetzt die Blätter an welchem Ast wie das Licht durchlassen. Wiederholt hatte ich das Gefühl, dass Hawthorne für eine möglichst genaue Beschreibung den Lesefluss opfert. Es hat sich gelohnt, aber es ist unwahrscheinlich dass ich es nochmal durchlese.

1.5

Klassiker, hin oder her!

Ja, ich verstehe, dass es ein wichtiger Klassiker ist. Dennoch hat es mir nicht so wahnsinnig gefallen und mich fast in eine fette Leseflaute gestürzt. Ich habe mich sehr gequält. Alle Charaktere waren mit unsympathisch, die Story war lahm und die langen verschachtelten Sätze sehr anstrengend zu lesen. Es passierte fast nichts, dennoch gab es viel Geschreibe drum rum. Keine Empfehlung von mir. Da gibt’s wesentlich tollere Klassiker, die einen Mehrwert haben.

Klassiker, hin oder her!
2

“Als erstes müßte das gesamte Gesellschaftssystem niedergerissen und neu errichtet werden. Danach müßte das innerste Wesen des anderen Geschlechts und dessen seit langem vererbte und ihm zur zweiten Natur gewordene Gewohnheit grundsätzlich umgestaltet werden, bevor es der Frau möglich ist, eine gerechte und angemessene Stellung einzunehmen.”

3

Insgesamt eine ruhige Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

• Ich kannte den Klassiker nur aus einem Teeniefilm. • War gespannt, worum es wirklich geht. • Anfangs musste ich mich an die Schreibweise gewöhnen. • Trotzdem hat es Spaß gemacht zu lesen.

Insgesamt eine ruhige Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
1.5

Ich Kulturbanausin kann dem Buch nicht viel abgewinnen

Mal wieder ein Fall von Pflichtlektüre für die Uni, die ich sonst niemals gelesen hätte. Hat auf jeden Fall interessante Aspekte, aber entspricht so gar nicht meinem normalen Buchgeschmack.

3

Einige langatmige Stellen, aber sonst eine entsprechend spannende Geschichte.

0.5

Zu viele Worte, die absolut nix aussagen

3

Das Leben einer Gebrandmarkten in einer puritanischen Kolonie Neuenglands zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Dieses Thema des Buchs hörte sich zunächst sehr spannend für mich an, denn in vielen Aspekten hatte ich Wissenslücken, angefangen von der frühen Kolonisierung Amerikas bis zur Glaubensrichtung des Puritanismus, der sich doch deutlich vom Protestantismus oder Calvinismus in dieser Zeit abhebt. Leider bot das Buch viel Licht und Schatten, so dass ich es bei einer lauen Dreistern-Bewertung am Ende belasse. Hester Prynne ist vor einigen Jahren in die Kolonie gekommen und teilte der Gemeinschaft mit, dass sie in England verheiratet war, ihr Ehemann aber verschwunden bzw. verschollen sei. Als Hester, die in Augen der Puritaner nach wie vor als eine verheiratete Frau gilt, ein Kind (Pearl)bekommt, wird sie bedrängt, den Namen des Mannes zu verraten. Sie weigert sich und muss fortan den Scarlet Letter "A" auf der Brust tragen (A für Adultery (Ehebruch) bemüssigte die deutschen Übersetzer den Buchstaben auf deutsch in ein "E" zu verwandeln. Außerdem werden Mutter und Tochter in manchen Übersetzungen Ester und Perle genannt. Die Übersetzung von Eigennamen finde ich immer ganz fürchterlich). Wenig später taucht ihr wesentlich älter Ehemann Roger Chillingworth aus der Gefangenschaft der Indianer in der Kolonie auf, gibt sich als solcher der Gemeinschaft nicht zu erkennen, und Hester verrät ihn auch nicht. Im Folgenden gibt sich Chillingworth als Arzt aus und drängt in das Leben des vermeintlichen Vaters als Heiler und Berater. Was vielleicht jetzt als Spoiler klingt, ist im Buch doch relativ schnell klar: Vater ist der junge, kranke Dorfpfarrer. Die Rahmenhandlung ist damit umrissen und eigentlich auch fast schon vollständig erzählt. Denn es passiert nicht viel mehr an Handlung. In erster Linie dreht sich Geschichte um die Frage der Schuld, der Sünde, der Vergebung, der Bürde, der Strafe, um Gottes Gericht und Teufels Beitrag. In langen Szenen des verbalen Austauschs zwischen den Personen werden diese für Puritaner wichtigen Themen erörtert. Sprachlich ist das auf einem hohem Niveau. Die deutsche Übersetzung ist diesbezüglich hervorragend, und daher war es unter diesen Gesichtspunkten ein Genuss, diesen 170 Jahre alten Klassiker zu lesen. Allerdings sind die Ausführungen über den verquerten Glauben auch ermüdend. Ich fühlte mich zeitweise in eine nicht endenwollende Predigt am Sonntag Morgen versetzt. Ich ertappte mich dann auch beim Lesen der schönen Worte, dass sie teilweise widerstandslos durch mein Hirn flossen, während die Gedanken woanders schweiften. Ich hatte mir eigentlich einen Gesellschaftsroman aus dem frühen Kolonieleben erhofft, aber leider kamen die sozialen Aspekte der Ausgrenzung viel zu kurz. Der Fokus liegt eindeutig in der Vierecksbeziehung zwischen Mutter-Tochter-Ehemann-Pfarrer sowie auf der theologischen Aufarbeitung des Sündenfalls. Zu Beginn des Buchs muss Hester auf den Pranger, und man kann eine Art Strafgericht durch die Dorfbewohner erkennen. Doch das Dorf spielt im weiteren Verlauf so gut wie keine Rolle mehr. Überraschenderweise wird Hester, die ihren Buchstaben fast schon mit einer Art Stolz trägt, eine respektable Bürgerin, erwirbt sich Dank ihrer Schneiderkunst die Achtung der Mitmenschen und gilt am Ende sogar quasi als rehabilitiert. Was für eine Überraschung. Ich will nicht sagen, dass Hawthrone hier an der Realität vorbeischreibt, den er wird als Puritaner seine Glaubensgemeinschaft besser gekannt haben als ich. Doch lässt mich der glückliche Schluss einigermaßen verwirrt zurück. Außerdem kann ich trotz der langen Passagen über die Schuldfrage aus Sicht der Puritaner am Ende des Buchs doch nicht genau sagen, wie ihr Glauben vollumfänglich aussah oder besser gesagt aussieht. Einerseits verdammten sie religiöse Symbole, warfen die Kreuze aus den Kirchen, ließen nur das Bibelwort zählen, andererseits stecken sie den Sündern Brandmarken an Revers, was so gar nicht bibeltreu ist. Leider bleiben da auch unter theologischer Sicht Fragen offen. Trotzdem habe ich es nicht bereut, mich mit diesem Buch beschäftigt zu haben.

4

Eigene Meinung: Cover: Das Cover zeigt Hester am Steg. Eine Zeichnung. Ganz ehrlich, ich finde das Cover etwas bieder. Für ein derart teures Buch (27,90 für ein Hardcover in Taschenbuchgröße) hätte ich mich über mehr haptisches Vergnügen gefreut oder eben ein etwas schöneres Cover. Inhalt/Geschichte: Ich weiß gar nicht mehr, wo ich von der neuen Übersetzung gelesen hatte. Ich glaube es war im Kultur-Spiegel. Von da an war klar, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dieses Buch zu lesen. Jürgen Brocan ist hier ein wundervolle Übersetzung gelungen. Ich musste mich zwar erst in die Geschichte einlesen, aber zur Mitte hin, hatte sie mich gefangen. Diese prüde puritanische Gesellschaft mit ihren Regeln, ihrem Schwarz-und-Weiß-Denken, ihrem strikten Glauben. So trostlos wie das Leben dort war, war auch diese Geschichte. Sehr düster, melancholisch. Am Ende geht es um eine Gesellschaftskritik an der Engstirnigkeit der Puritaner zum Einen. Zum Anderen wird man Zeuge einer Rache in Form einer psychischen Dekonstruktion, indem der Vater von Pearl langsam aber sicher in den Wahnsinn getrieben wird. Charaktere: Hester hat mir gefallen. Sie erträgt ihre Schande stolz und mit Tüchtigkeit. Es zeigt, dass sie im Herzen gut ist und einfach den falschen Mann geheiratet hat. Doch sie steht dazu. Dennoch hat sie mich in ihrer Zwiespältigkeit gegenüber ihrer Tochter manchmal doch erschrocken. Es schien mitunter, als sei ihr Kind selbst noch ein scharlochroter Buchstaben. Auch der Ehemann und der Vater des Kindes waren besondere Charaktere, wobei ich den rachsüchtigen Ehemann auch als etwas feige empfunden habe, indem er sich nicht zu erkennen gab. Und gruselig war er, sehr grusleig. Auch Pearl Vater war feige, hat aber seine Gründe, denn auch er versucht auf seine Art seine Sünde wieder gut zu machen. Stil/Gliederung: Und das war mein Highlight. Es gibt sie noch: Menschen, die der deutschen Sprache mächtig sind. Ich fand die Sprache einfach wundervoll. Sicher es ist “nur” eine Übersetzung, aber auch da muss man erst mal den Geist des Originals einfangen. Einfach sicher nicht, denn es gibt schon ganz schön lange Schachtelsätze, aber wundervoll, wa sman mit Sprache anstellen kann. Fazit: Dies ist sicherlich kein Buch für zwischendurch. Man muss sich vollständig darauf einlassen. Und man muss in der richtigen Stimmung sein, denn das Buch ist doch recht düster und trostlos, was der Geschichte geschuldet ist. Dennoch hat es mir gefallen.

3

Das Leben einer Gebrandmarkten in einer puritanischen Kolonie Neuenglands zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Dieses Thema des Buchs hörte sich zunächst sehr spannend für mich an, denn in vielen Aspekten hatte ich Wissenslücken, angefangen von der frühen Kolonisierung Amerikas bis zur Glaubensrichtung des Puritanismus, der sich doch deutlich vom Protestantismus oder Calvinismus in dieser Zeit abhebt. Leider bot das Buch viel Licht und Schatten, so dass ich es bei einer lauen Dreistern-Bewertung am Ende belasse. Hester Prynne ist vor einigen Jahren in die Kolonie gekommen und teilte der Gemeinschaft mit, dass sie in England verheiratet war, ihr Ehemann aber verschwunden bzw. verschollen sei. Als Hester, die in Augen der Puritaner nach wie vor als eine verheiratete Frau gilt, ein Kind (Pearl)bekommt, wird sie bedrängt, den Namen des Mannes zu verraten. Sie weigert sich und muss fortan den Scarlet Letter "A" auf der Brust tragen (A für Adultery (Ehebruch) bemüssigte die deutschen Übersetzer den Buchstaben auf deutsch in ein "E" zu verwandeln. Außerdem werden Mutter und Tochter in manchen Übersetzungen Ester und Perle genannt. Die Übersetzung von Eigennamen finde ich immer ganz fürchterlich). Wenig später taucht ihr wesentlich älter Ehemann Roger Chillingworth aus der Gefangenschaft der Indianer in der Kolonie auf, gibt sich als solcher der Gemeinschaft nicht zu erkennen, und Hester verrät ihn auch nicht. Im Folgenden gibt sich Chillingworth als Arzt aus und drängt in das Leben des vermeintlichen Vaters als Heiler und Berater. Was vielleicht jetzt als Spoiler klingt, ist im Buch doch relativ schnell klar: Vater ist der junge, kranke Dorfpfarrer. Die Rahmenhandlung ist damit umrissen und eigentlich auch fast schon vollständig erzählt. Denn es passiert nicht viel mehr an Handlung. In erster Linie dreht sich Geschichte um die Frage der Schuld, der Sünde, der Vergebung, der Bürde, der Strafe, um Gottes Gericht und Teufels Beitrag. In langen Szenen des verbalen Austauschs zwischen den Personen werden diese für Puritaner wichtigen Themen erörtert. Sprachlich ist das auf einem hohem Niveau. Die deutsche Übersetzung ist diesbezüglich hervorragend, und daher war es unter diesen Gesichtspunkten ein Genuss, diesen 170 Jahre alten Klassiker zu lesen. Allerdings sind die Ausführungen über den verquerten Glauben auch ermüdend. Ich fühlte mich zeitweise in eine nicht endenwollende Predigt am Sonntag Morgen versetzt. Ich ertappte mich dann auch beim Lesen der schönen Worte, dass sie teilweise widerstandslos durch mein Hirn flossen, während die Gedanken woanders schweiften. Ich hatte mir eigentlich einen Gesellschaftsroman aus dem frühen Kolonieleben erhofft, aber leider kamen die sozialen Aspekte der Ausgrenzung viel zu kurz. Der Fokus liegt eindeutig in der Vierecksbeziehung zwischen Mutter-Tochter-Ehemann-Pfarrer sowie auf der theologischen Aufarbeitung des Sündenfalls. Zu Beginn des Buchs muss Hester auf den Pranger, und man kann eine Art Strafgericht durch die Dorfbewohner erkennen. Doch das Dorf spielt im weiteren Verlauf so gut wie keine Rolle mehr. Überraschenderweise wird Hester, die ihren Buchstaben fast schon mit einer Art Stolz trägt, eine respektable Bürgerin, erwirbt sich Dank ihrer Schneiderkunst die Achtung der Mitmenschen und gilt am Ende sogar quasi als rehabilitiert. Was für eine Überraschung. Ich will nicht sagen, dass Hawthrone hier an der Realität vorbeischreibt, den er wird als Puritaner seine Glaubensgemeinschaft besser gekannt haben als ich. Doch lässt mich der glückliche Schluss einigermaßen verwirrt zurück. Außerdem kann ich trotz der langen Passagen über die Schuldfrage aus Sicht der Puritaner am Ende des Buchs doch nicht genau sagen, wie ihr Glauben vollumfänglich aussah oder besser gesagt aussieht. Einerseits verdammten sie religiöse Symbole, warfen die Kreuze aus den Kirchen, ließen nur das Bibelwort zählen, andererseits stecken sie den Sündern Brandmarken an Revers, was so gar nicht bibeltreu ist. Leider bleiben da auch unter theologischer Sicht Fragen offen. Trotzdem habe ich es nicht bereut, mich mit diesem Buch beschäftigt zu haben.

4

Even though the writing style can be tedious for some and made the book feel even older than it is, I enjoyed it. The prose was well done and the descriptions, though overly long, quite interesting. Yes, few things actually happen , but what did happen did leave a mark. Sure, my morals are different than the ones common back than and I wish there was more charactarization for Hester, but still I was able to feel what the characters were feeling. The story, though very much of its time, was moving and a much faster read than one would think. I liked the writing and character descriptions and especially enjoyed the quiet nature of the story. The dialog was in an older English but still appealed to me. Absolutely not for everyone, but I think it is a book worth reading.

3

Das Englisch in diesem Buch ist der absolute Horror! Ich sitze vor diesem Buch und verbringe die halbe Zeit damit, Wörter nachzuschlagen oder über der verwirrenden Satzstruktur zu brüten. Dabei ist das ja nicht mal echtes Altenglisch! "Beowulf" werde ich wohl nie in meinem Leben lesen können. Das ist ja hier schon teilweise wie eine ganz andere Sprache. Dieses Buch ist eines von geschätzt hunderten, die ich für meine nächsten Leselistenprüfung gelesen haben sollte. Ich wusste schon bevor ich zu lesen begann, worum es ungefähr geht. Immerhin musste ich den Inhalt auch schon für eine andere Prüfung im letzten Semester wiedergeben können. Und das war echt gut, denn ich weiß nicht, ob ich sonst so wirklich verstanden hätte, worum es geht. Denn, wie gesagt, ich hatte ziemliche Verständnisprobleme, was die verwendete Sprache anging. Vor allem, wenn die Figuren miteinander sprachen. Solang alle einfach still waren und nichts sagten, ging es halbwegs. Doch sobald einer von denen den Mund aufmachte, fühlte ich mich wie im Lateinunterricht meiner Schule. Ich war nicht wirklich gut in Latein. Klar, ich hab immer meine Drei bekommen - aber ich hab heute noch keine Ahnung, wie das funktioniert hat. Aber egal. Zurück zum Buch! Mit der Hauptfigur, Hester, wurde ich überhaupt nicht warm. Sie wirkte einfach nicht wirklich menschlich, wenn ich das so sagen darf. Sie war so unglaublich heilig! Dabei wäre das so eine schöne Möglichkeit gewesen, Hester einfach so richtig menschlich darzustellen. Sie musste einen Mann heiraten, den sie nie so wirklich liebte und hat dann Ehebruch mit jemand anderem begangen. Und aus diesem Seitensprung ist halt ein Kind entstanden. Und Hester wird deswegen jetzt total überzogen bestraft. Sie muss in einem Haus außerhalb der Stadt leben und ein scharlachrotes A auf ihrer Brust tragen, damit sie jeder immer sofort als Ausgestoßene und Sünderin erkennen kann. Ich frage also nochmal: Warum kann Hester nicht einfach als Mensch gezeigt werden? Sie ist total heilig und das macht sie irgendwie auch uninteressant. Ich zumindest weiß nicht, ob ich dieses Buch zuende gelesen hätte, wenn das nicht ein Klassiker wäre. Mein Fazit? Hat mir leider nicht so gut gefallen. Schade, ich hatte große Erwartungen!

2

Horrible book. The only reason I read The Scarlet Letter is because I wanted to add a classic under my belt. Luckily, this wasn't very long but it felt thrice as much. I struggled mightily to finish this. What is this about? Well, from what I gather this is a story of married woman who got impregnated by a beta male (not her husband) with a weak pullout game. This fact was discovered by the community and caused a great scandal. Out of love and fear, she did not disclose the name of the baby daddy and for seven years, she wore a letter A on her boobies as a sort of public penance to remind her of her sin of Adultery. She raised her baby alone without any child support. The child grew uneducated, socially inept and with a tendency for animal cruelty. The baby daddy, who was a puritan minister (?) had crippling guilt because of all this but he still did nothing like the pansy he is. Eventually, he exhibited symptoms of a vague mental illness and rashes shaped like letters (?) The woman's husband was very perceptive and latched to the minister right away and exacted one of the mildest revenge in all of fiction. In reality this book could've been 20 pages long, but the author felt the need to explain things over and over again. He also had a penchant of describing things that did not matter. What did I like about this? There is a certain charm about the book because of how dated everything was. The dialogue was fun to read. That's pretty much it. Oh, I also liked how my book looks like, great display item.

5

The Scarlet Letter was completely different from what I expected. Well, I actually don't know what I expected but not this. I enjoyed reading it immensely. It was a bit hard to get into (epsecially with the introduction) because of the old-fashioned language. But once I had gotten use to it I was hooked. I don't know if I would have enjoyed reading The Scarlet Letter in school but I can understand why it is read so often: it has an extreme potential for discussion and interpretation, just the thing teachers love!

3

3.5 ⭐️ “His feelings are too tender, his sen- ; He seems to have too much heart to bustle for his own advantage in such an empty and heartless world. “ Entertaining, gothic and dark. “Not an individual appears to have possessed insight enough to detect the illusive character of the stranger except a little child and a cur dog.”

5

I Think This Book was Awesome!!!

Ich habe sehr viele Bücher gelesen, aber dieses Buch gefällt mir am besten! Die Geschichte war super, und ich mag die Bücher die in 19.ten Jahrhundert spielt! Ich empfehle jeden Menschen, die für die interessante Geschichte begeistert!!!!😊🔮

3

Decent Read with Some Confusion

The Scarlet Letter was an okay read overall. I appreciated that the language was easier to understand than I expected for a classic, which made the reading experience smoother. However, I did find myself confused at times—some parts of the story and character motivations weren’t always clear to me. While the themes are interesting and I can see why it’s considered important literature, it didn’t fully grab me. I’m glad I read it, but it probably won’t be a favorite.

3

2.5 stars. well i don't know it was ok i guess. the writing style needs a lot of concentration and with the story being rather slow it can get a bit tiring. it was my second try with this book so i was prepared not falling in love with it but i'm still sort of disappointed.

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