Beloved
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
“A masterwork.... Wonderful.... I can’t imagine American literature without it.” —John Leonard, Los Angeles Times
Sethe was born a slave and escaped to Ohio, but eighteen years later she is still not free. Sethe has too many memories of Sweet Home, the beautiful farm where so many hideous things happened. And Sethe’s new home is haunted by the ghost of her baby, who died nameless and whose tombstone is engraved with a single word: Beloved.
“Dazzling. . . . Magical. . . . An extraordinary work.” —The New York Times
Book Information
Posts
Ich hab mir dieses Jahr vorgenommen, jeden Monat ein Buch von meinem SuB zu lesen und die Reado-Würfel entscheiden zu lassen. Dies war mein Januarbuch und ich habe es im Januar angefangen und im Februar beendet. Langsames Lesen war angesagt. Und nun frag ich mich, wie ich ein Buch beschreiben soll, bei dem ich das Gefühl habe, vieles nicht verstanden zu haben und doch so einiges begriffen. Das ist mein erstes Buch von Toni Morrison. Ob ich mich bewusst genau jetzt für dieses Buch im Januar entschieden hätte, weiß ich nicht. Da im Februar #blackhistorymonth ist, passt es thematisch allerdings sehr gut dazu und ich bin froh, dass die Reado-Würfel für mich entschieden haben. Es geht um Sethe, die in Cincinnati im Jahr 1885 mit ihrer Tochter Denver im Haus Nr. 124 lebt. Vor Jahren ist sie von der „Sweet Home“-Plantage geflohen und zu ihrer Schwiegermutter, in das Haus Nr. 124, geflüchtet. Baby Suggs wurde von ihrem Sohn, Sethes Ehemann, durch Mehrarbeit freigekauft und hat in dem Haus Nr. 124 mit den älteren Kindern ihres Sohnes Halle in Freiheit auf das Ehepaar gewartet. Baby Suggs war sehr beliebt und füllte das Haus Nr. 124 mit Leben. Sie hielt Predigten im Wald und war Ratgeberin der Schwarzengemeinde. Doch dann passiert etwas Furchtbares und das Haus wird ab dem Tag von dem Geist der verstorbenen Tochter Sethes, Denvers älterer Schwester, heimgesucht. Eines Tages, 18 Jahre später, kommt Paul D bei der ehemaligen Wegstation Haus Nr. 124 vorbei und besucht seine alte Leidensgenossin Sethe. Er vertreibt den Geist, doch dann taucht „Menschenkind“ auf und Erinnerungen werden wach. Der Schreibstil ist nicht leicht und etwas mystisch. Dementsprechend habe ich es sehr langsam gelesen. Ich hab meine Zeit gebraucht, um zu verstehen, dass hier verschiedene Erinnerungen, Zeitebenen und Ereignisse erzählt werden. Sie sind nicht chronologisch angelegt und manche Bruchstücke habe ich auch nicht ganz erfasst. Und trotzdem hab ich das Buch sehr gern zur Hand genommen, auch wenn das Thema wirklich schwer ist und ich es immer wieder weglegen musste, um zu verarbeiten, was ich lese. Um zu begreifen, welche menschlichen Grausamkeiten hier erzählt werden. Für mich eine Leseempfehlung und definitiv nicht das letzte Buch der Autorin. S.59 „Es war ein Luxus, den sie achtzehn Jahre lang nicht gehabt hatte und auch damals nur einmal. Vorher und seither war all ihr Bemühen nur darauf gerichtet gewesen, Schmerz nicht gerade zu vermeiden, aber so schnell wie möglich durchzustehen. Die einzigen Pläne, die sie je geschmiedet hatte - von Sweet Home fortzukommen -, waren so vollständig gescheitert, daß sie das Leben nie wieder durch weiteres Pläneschmieden herausforderte.“ S.68 „Riskant, dachte Paul D, sehr riskant. Irgend etwas so sehr zu lieben war gefährlich für eine ehemalige Sklavin, besonders wenn es die eigenen Kinder waren. Am besten, das wußte er, war es, nur ein klein wenig zu lieben; alles nur ein klein wenig zu lieben, so daß man, wenn sie einem das Rückgrat brachen oder einen in den Sack steckten, vielleicht noch ein klein wenig Liebe für etwas anderes übrig hatte.“ S.299 „Er war der jüngste von drei Halbbrüdern (dieselbe Mutter - verschiedene Väter), die an Garner verkauft und dort mit der Auflage, die Farm ja nicht zu verlassen, zwanzig Jahre lang gehalten wurden. Einmal war er in Maryland vier Sklavenfamilien begegnet, die alle schon seit hundert Jahren zusammenlebten: Urgroßeltern, Großeltern, Mütter, Väter, Tanten, Onkel, Vettern, Kinder, Halbweiß, teilweise weiß, ganz schwarz, mit I****nerblut. Er hatte sie voller Ehrfurcht und Neid betrachtet, und jedesmal, wenn er schwarze Großfamilien sah, bat er sie, wieder und wieder zu erklären, wer sie im einzelnen waren, wer genau mit wem verwandt war.“ Meine Ausgabe ist von 1994. Rechtschreibreform war erst danach ;)
Ein düster-poetisches Echo von Schmerz, Schuld und Liebe, das zwischen Geisterwelt und Erinnerung schwebt.
Dieses Buch habe ich für die Uni gelesen, im Rahmen eines Literaturseminars zu Southern Literature. Teilweise hatte ich ehrlich gesagt etwas Schwierigkeiten mit der Erzählweise – oft wusste ich nicht genau, wer gerade spricht oder aus welcher Perspektive erzählt wird. Das war manchmal verwirrend. Was mich jedoch besonders fasziniert hat, war die Beziehungskonstellation zwischen Beloved, Sethe und Denver, denn diese war sehr vielschichtig. Morrison legt so viel in die Figuren hinein, ohne alles direkt auszusprechen. Viel passiert zwischen den Zeilen, was die Figuren und ihr Gesagtes oft auch mehrdeutig macht. Vor allem die Figur Beloved wirft Fragen auf und schickt den Leser auf eine Reise jenseits der physischen Realitäten. Ich glaube, man muss das Buch vermutlich mehrmals lesen, weil nach dem ersten Mal noch viele Dinge verborgen bleiben, die Morrison in ihren Bildern und Dialogen andeutet. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die sich absolut lohnt – sowohl sprachlich als auch emotional.
BELOVED Toni Morrison Endlich ist der vierte Roman der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, der 1987 in den USA erschien, nun auch in deutscher Sprache verfügbar. 1885: Der Roman erzählt die Geschichte von Sethe, die mit ihrer Tochter Denver völlig isoliert in einem kleinen Haus am Rande von Cincinnati lebt. Ihre beiden Söhne sind bereits geflohen, und nur der Geist ihrer verstorbenen Tochter Beloved sucht das Haus in regelmäßigen Abständen heim. Vor zwanzig Jahren, kurz nach dem Ende des Bürgerkriegs, floh Sethe hochschwanger mit Denver im Bauch aus der Sklaverei. Sie fand Zuflucht bei ihrer Schwiegermutter Baby Suggs, die zuvor von ihrem Sohn freigekauft worden war. Doch als Sklavenjäger Sethe aufspürten, entschied sie sich in ihrer Verzweiflung, ihre Tochter Beloved zu töten, um sie vor dem grausamen Schicksal der Sklaverei zu bewahren. Eines Tages steht Paul D. vor Sethes Tür. Seine Ankunft reißt alte Wunden auf und bringt sie zurück zu den schmerzvollen Erinnerungen an die Farm „Sweet Home“, auf der sie einst als Sklavin lebte. Toni Morrison erzählt in einer poetischen, fast sanften Sprache eine Geschichte, die im krassen Gegensatz zu den schrecklichen und brutalen Ereignissen steht. Es ist kein leichtes Buch - weder inhaltlich noch sprachlich. Die Autorin springt oft zwischen den Zeitebenen, was es gelegentlich schwer macht, der Handlung zu folgen. Manchmal musste ich Passagen erneut lesen, um den Faden wiederzufinden. Bestimmt ist „Beloved“ ein bedeutendes literarisches Werk und ein wichtiges Stück Zeitgeschichte, das nicht in Vergessenheit geraten darf, mir fiel es allerdings schwer Zugang zu dem Buch zu finden. 3½/5

Der Roman spielt in der unmittelbaren Nachkriegszeit der Sklaverei und folgt der Geschichte von Sethe, einer ehemaligen Sklavin, die ihr Kind in einem verzweifelten Versuch, sie vor den Schrecken der Sklaverei zu schützen, umbrachte. Sethe und ihre Tochter Denver leben in einem von Geistern heimgesuchten Haus, und die Erscheinung einer mysteriösen jungen Frau, die sich Beloved nennt, wirft Fragen über die Grenzen von Leben und Tod auf. ✨ Toni Morrison erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen, was das Verständnis der Erlebnisse der Charaktere erschwert, aber auch dazu beiträgt, die Komplexität der Traumata, die sie tragen, zu verdeutlichen. Sethe wird von der Vergangenheit und der Schuld verfolgt, die sie empfindet, nachdem sie ihr Kind getötet hat, um sie vor einer noch schlimmeren Zukunft zu bewahren. Beloved erscheint als Symbol dieser Vergangenheit und zwingt Sethe, sich ihrer traumatischen Erinnerungen zu stellen. 💔🕊️ Die Autorin nutzt eine komplexe und poetische Sprache, die oft fragmentiert und verschachtelt ist, was die zerrissene und von Erinnerungen geprägte Psyche der Charaktere widerspiegelt. Dadurch, dass die Erzählstruktur nicht linear ist, ist es mir stellenweise schwergefallen, der Geschichte zu folgen ist, aber das Ganze verstärkte das Gefühl, dass Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Ich war gezwungen, mich mit den Themen des Romans auseinanderzusetzen. 📖 Die Handlung selbst ist eher eine Sammlung von Momenten, die die emotionale und psychologische Reise von Sethe und ihrer Familie darstellen. Beloved wird immer mehr als personifizierter Geist der Vergangenheit verstanden, was die Frage aufgeworfen hat, wie weit man vor den Geistern der Vergangenheit fliehen kann. Der Roman dreht sich weniger um die Entwicklung eines linearen Plots als um die Darstellung der Dabei standen die inneren Kämpfe und die Unfähigkeit, sich von einem Trauma zu befreien im Vordergrund. 💭 Beloved hat mich besonders durch die Darstellung des psychologischen Schmerzes und der psychischen Auswirkungen der Sklaverei auf die Überlebenden beeindruckt. Die Art und Weise, wie Toni Morrison die gelebte Geschichte von Gewalt, Verlust und Überlebenswillen in den Charakteren verarbeitet, macht das Buch emotional anspruchsvoll und schwierig, aber auch unverzichtbar, um das Ausmaß von Trauma und dessen Auswirkungen auf das Leben zu verstehen. Es ist ein Roman, der nicht nur die Geschichte der Sklaverei, sondern auch das Thema der kollektiven Erinnerung und des Kampfes um die eigene Identität aufgreift. 💔 Fazit: Ein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt und tief nachhallt, lange, nachdem man die letzten Seiten umgeblättert hat. Ich würde den Roman Leser:innen empfehlen, die gerne literarisch anspruchsvollere Werke lesen. ⭐⭐⭐⭐

Toni Morrisons bekanntester Roman in Neuübersetzung von Tanja Handels. Hier wunderbar gelesen von Abak Safaei-Rad, die den Inhalt nochmals mit Gefühl untermauert und (was war ich froh) auch die männlichen Rollen perfekt spricht. Das Buch der Literatur-Nobelpreis-Trägerin erzählt die Geschichte der Versklavung von Menschen, die ihrer Heimat entraubt wurden nochmals sehr eindringlich und unterfüttert die Schicksale dieser Menschen mit einem Hauch Mystery, ohne im Eigentlichen ins Unglaubwürdige abzudriften. Anfangs ist es mir ein wenig schwer gefallen, in die Story hineinzukommen - doch dann hat sie mich gepackt und mich mit einer großartigen Literatur belohnt. Die Geschichte - datiert kurz nach dem Bürgerkrieg - wird aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeiten erzählt; immer wieder vermischen sich die Erinnerungen der einen mit den Erzählungen der anderen. Der Leser/Hörer muss daher höllisch aufpassen, um am Ball zu bleiben. Letztlich gelingt es jedoch ohne Probleme und er wird konfrontiert mit einer weiteren drastischen Sicht auf die Sklaverei. Mir war zwar schon vorher bewusst, dass die Menschen entwürdigt und wie Eigentum gehalten wurden, um für ihren "Besitzer" zu arbeiten; doch dieser Roman beleuchtet nochmal weitere unmenschliche Facetten dieses Abschnitts der jüngeren Geschichte. Exemplarisch sei die Tatsache genannt, dass die Männer und besonders die Frauen nicht nur für die Arbeit, sondern auch für die Zucht weiterer Sklaven-Generationen genutzt wurden; und dabei ging man nicht anders vor, als im Zuchtgeschäft mit Nutzvieh. Hauptperson der Geschichte ist Sethe, die einst von einer Plantage geflohen, ihren Mann verloren und eines ihrer Kinder begraben musste; wie dieses zu Tode gekommen ist, möchte ich hier nicht verraten - nur so viel: das namenlos begrabene Kind möchte nicht vergessen werden. Und als Paul D. auftaucht, jeman den Sethe von der Plantage kennt, reißt dieser alte Wunden auf - seine, ihre und die anderer, die mit der Geschichte zu tun haben. Mehr darf hier nicht verraten werden. Wer große Literatur lesen möchte, sich mit dem Thema der Sklaverei in den USA beschäftigen und ein wenig Schauer mag, dem sei diese Geschichte wärmstens empfohlen!
Wichtig, komplex und nachklingend!
**** Worum geht es? **** Sethes Leben ist geprägt von Kampf, Verlust und dem Überlebenswillen einer Frau, die nie den Verstand verloren hat. Doch im kleinen Haus am Rande von Cincinnati scheint es zu spuken – der Geist ihrer verstorbenen Tochter geht dort um. Erst mit dem Auftauchen von Paul D., der alte Wunden aufreißt, beginnt ein schmerzhafter, aber notwendiger Heilungsprozess. **** Mein Eindruck **** *Beloved* ist wohl das umfangreichste und zugleich anspruchsvollste Werk von Toni Morrison, das ins Deutsche übertragen wurde. Es steckt voller tiefgreifender Themen, Vorurteile und schmerzhafter Erinnerungen. Als Hörbuch hat es mich emotional stark berührt – die Intonation ist hervorragend umgesetzt. Dennoch war es nicht leicht, der Geschichte in ihrer Gänze zu folgen. Die Erzählstruktur ist herausfordernd, besonders durch die Verschmelzung von Gegenwart und fieberartigen Rückblenden, die sich traumartig entfalten. Diese Komplexität erfordert viel Konzentration – dadurch entstanden für mich zwischendurch Längen, was ich als etwas anstrengend empfand. Daher ziehe ich einen Punkt ab. Inhaltlich jedoch ist das Buch über jeden Zweifel erhaben: Morrisons Stimme ist bedeutend, ihre Sprache eindringlich und ihr Stil unverwechselbar. Ihre Bücher hinterlassen Spuren – und *Beloved* wird mich noch lange beschäftigen. **** Empfehlung? **** Ein wichtiges Stück Literatur, dem man zuhören – oder besser noch: das man lesen – sollte. Auch Morrisons fünfter Roman schafft es auf seine ganz eigene Weise, Bewusstsein zu schaffen. Als Hörbuch nicht ganz einfach, aber inhaltlich und sprachlich absolut lohnenswert.
Gutes Buch mit sehr wichtiger Message
Natürlich ist dieses Buch nicht mit aktueller Romance Literatur zu vergleichen und deswegen ist die Bewertung anders zu verstehen, als bei Romanen, aber durch die Uni habe ich dieses Buch gelesen und ich muss sagen, es hat mich wirklich gefesselt. Beloved kehrt als Geist zurück zu ihrer Mutter, was dem Buch einen mystischen und spannenden Aspekt verleiht. Nach und nach werden Themen, wie Trauma, Familie, ein Leben nach Sklaverei und „Freiheit“ angerissen. Besonders Denver mochte ich gerne, aber Morrison hat in diesem Buch sehr mehrdimensionale Charaktere geschaffen. Keiner ist nur gut, oder nur schlecht. Alle haben Nuancen und sind zugleich Heldinnen und Täterinnen. Ich fand das Buch wirklich gut geschrieben, sehr poetisch und durchdacht. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine wichtige.

So traurig wie stark
Ich habe selten ein Buch so langsam gelesen. Der Inhalt haut so um, dass ich nur kleine Häppchen ertragen konnte. Morrisons Sprache, ihre Art zu schreiben, ist eine große Kunst, für die ich noch keine Worte habe. Ich muss mehr von ihr lesen. Thematisch natürlich ein Brocken, aber so wichtig. Man schämt sich beim Lesen, ein Mensch zu sein. Aber es ist auch ein großes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Bewegend und traurig. Sehr sehr empfehlenswert.
Rereads werden nun des Öfteren folgen. Der zweite Durchgang dieses Buches hat so richtig bei mir eingeschlagen. Da ich nun sprachlich und stilistisch vollumfänglich etwas mit dem Buch anfangen konnte, war ich in der Lage deutlich fokussierter mit dem Inhalt umzugehen. Und siehe da, ich habe doch tatsächlich etliche biblische Parallelen aus dem alten Testament finden können. Wen wundert es, wenn Morrison selber doch ihrem Buch Römer 9:25 voran stellt. Nur, dass wir Gott vergeblich im Buch suchen können. Er ist diese ominöse Leerstelle, von denen es viele im Buch gibt. Lücken die der Leser füllen darf, mit Symbolik an der Hand, um die Übergänge zur unerreichbaren harten Realität erträglich, händelbar zu machen. Morrison verhandelt den Schmerz, in seinen herrlichsten Abgründen, mit einer Sinnlichkeit, das einem Hören und Sehen vergeht. Wir riechen, fühlen, sehen, assoziieren, sind empfänglich für jeglichen Reiz der an "spitzenbesetzen Bäumen baumeln" mag. Jetzt sind wir bereit den Überwurf der uns vor dem Realen schützt hinfortzuziehen und blicken in die unergründliche Abscheulichkeit des Menschengeschlechts. Oder aber, wir bedienen uns der Lücken und Leerstellen, klammern uns an blühenden Bäumen und lustigen Farbenspielen fest, säuseln: "nur weniger Schmerz, das wär doch was" und beenden ein gutes Buch in vornehmer Distanziertheit. Ich empfehle die Radikalkur! Eventuell werden wir mit ein wenig Solidarität belohnt :-) Aussagen des ersten Durchgangs Mai 2022: Mein lieber Schwan. Das war anspruchsvoll. So einen Stil hab ich noch nie gelesen. Unaussprechliches Leid, Grausamkeiten und völliger Beraubung vom Mensch sein. Selbst der Hahn auf dem Mist besitzt mehr Würde und Identität als unsere Protagonisten. Toni Morrison hat eine blumige, mystische Sprache gewählt und bedient sich massenweise diverser Bilder. Natur, Blumen, Bäume und Farben spielen eine wichtige Rolle. Pathos kommt nicht vor. Grotesk verzerrt wirken viele Szenen, da sie wie entrückt die Gräuel schildert und den Protagonisten nur wenig Emotionalität gestattet. Gebrochene Menschen, die in Vergangenem festhängen und keinen Platz in „dem da draußen“ finden. Dazu kommt eine Metaphysische Komponente, die sehr gut gewählt ist um die Zerrissenheit und die emotionalen in sich eingeschlossenen Kämpfe zu unterstreichen. An sich alles 5 Sterne wert, wäre da nicht mein persönliches Geschmäckle: Der Erzählstil zu verwirrend. Insbesondere in der ersten Hälfte wusste oft nicht wo wir gerade sind und was sie mir erzählen möchte. Musste häufig Passagen mehrmals lesen. Das hat für keinen schönen Lesefluss gesorgt und ließ mich leicht entnervt zurück. Die Bilder, metaphorischen Ausführungen und nebulösen Beschreibungen: zu viel!
Absolut grossartiges Buch!! Das erste Mal, dass ich mich von “grosser Literatur” so richtig in ihren Bann gezogen gefühlt habe! Sehr beeindruckend, wie die Autorin es geschafft hat, das Trauma der Sklaverei in Worte zu fassen und in eine doch am Ende aufbauende Geschichte umzuwandeln! Mein absolutes Lieblingsbuch!
3⭐ Beloved von Toni Morrison ist ohne Frage ein bedeutendes Werk, das sich eindringlich mit den traumatischen Folgen der Sklaverei auseinandersetzt. Allerdings fiel es mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden, da die vielen Zeitstränge und Rückblenden oft verwirrend waren. Ich hatte gehofft, emotional noch stärker gepackt zu werden, doch leider konnte ich nicht vollständig mit den Figuren mitfühlen. Trotzdem ist das Buch unglaublich wichtig, und ich schätze die Art und Weise, wie Morrison dieses schwere Thema literarisch verarbeitet. Es ist sicherlich ein Werk, das seine Leserschaft findet und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Beloved von Toni Morrison ist ohne Frage ein bedeutendes Werk, das sich eindringlich mit den traumatischen Folgen der Sklaverei auseinandersetzt. Allerdings fiel es mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden, da die vielen Zeitstränge und Rückblenden oft verwirrend waren. Ich hatte gehofft, emotional noch stärker gepackt zu werden, doch leider konnte ich nicht vollständig mit den Figuren mitfühlen. Trotzdem ist das Buch unglaublich wichtig, und ich schätze die Art und Weise, wie Morrison dieses schwere Thema literarisch verarbeitet. Es ist sicherlich ein Werk, das seine Leserschaft findet und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Spannendes Thema aber nicht mein Stil
Ich habe schon lange nicht mehr so viel Zeit für ein Buch gebraucht. Ich glaube nur die Hälfte vom Inhalt verstanden zu haben. Vermutlich hat mich die Schreibweise einfach nicht abgeholt und der Stil ist mir zu aufwändig gewesen. Ich fand es wirklich sehr anstrengend durch die Geschichte zu kommen und habe häufig überlegt es abzubrechen. Ich denke, ich kann es dennoch nicht als schlechtes Buch betiteln, es war eben einfach nicht mein Fall.
Und wieder ein Buch von meiner Leseliste abgehakt. Auf dieses hier war ich wirklich schon sehr gespannt - immerhin war es eines von den Büchern, die ich mehr oder weniger frei wählen durfte. Und dieses hier ist mir schon in der letzten Vorlesung über amerikanische Literatur ins Auge gestochen. Teils deswegen, weil Toni Morrison nur so oberflächlich behandelt wurde, obwohl sie Nobelpreisträgerin ist. Ich meine, wenn man ganze Vorlesungstermine Edgar Allan Poe widmen kann, warum dann nicht zumindest einen halben für Toni Morrison aufbringen und sie nicht nur in einem Nebensatz erwähnen? Der zweite Grund, warum mir dieser Text im Gedächtnis geblieben ist, ist der Inhalt: Die Sklavin Sethe flieht nach Ohio, wo sie aber bei weitem nicht so frei ist, wie sie es sich erhofft hat. Gerade ihr Kopf hält sie davon ab, endlich kein Eigentum mehr zu sein. Da sind so viele schreckliche Erinnerungen, so viele Ängste und so weiter. Dieser Roman spielt 18 Jahre später. Sethe wird immer noch von ihrer Vergangenheit verfolgt, vor allem aber von der Erinnerung an ihre kleine Tochter, die ohne einen Namen starb. Auf ihren Grabstein hat sie das Wort "Beloved", also "Geliebt" eingravieren lassen. Und dieses Kind spukt immer noch durch Sethes Leben - im wahrsten Sinne des Wortes... Ich habe lange gebraucht, um mit diesem Text warm zu werden. Besonders schwierig war für mich die Sprache, mit der die Autorin gearbeitet hat. Klar ist das streng genommen einfach nur Englisch, also eine Sprache, die ich durchaus beherrsche oder zumindest können sollte. Das Problem war, dass mit Dialekten gearbeitet wurde, der Syntax untypisch war und manche Wörter verkürzt. Teilweise war die Grammatik auch "falsch". So, wie das halt mit Dialekten so ist. Ich bin aus Tirol, ich weiß also, wie das so ist. Und irgendwann hab ich mich auch daran gewöhnt, nur der Einstieg war halt ziemlich schwierig. Was mir außerdem an diesem Buch ins Auge gestochen ist, ist der Mangel an sympathischen Figuren. Das ist kein Kritikpunkt, aber es ist mir aufgefallen. Normalerweise ist es ja doch so, dass die meisten Autoren und Autorinnen zumindest eine Figur einbauen, mit der sich der Leser identifizieren können soll, zumindest ein bisschen. Morrison hat darauf nicht wirklich viel Wert gelegt. Die Figuren waren alle ziemlich düster gezeichnet und mir war von Seite 1 klar, dass ich total verstehe, warum diese Familie von den anderen Einwohnern der Stadt gemieden wird. Und da wusste ich noch gar nicht, was eigentlich passiert ist. Das erfährt man als Leserin nämlich erst später im Buch. Es gibt von Anfang an Andeutungen und ich hatte schon sehr früh eine Vermutung, aber wow! Mit diesem Verlauf der Geschichte habe ich wirklich nicht gerechnet! Mein Fazit? Ein sehr spannender Klassiker, den ich aber auf sprachlicher Ebene doch eher schwierig zu verstehen fand.
“You are your best thing” ― Toni Morrison, Beloved I listened to the audio version of this book and the narration by Toni Morrison was eerie and added another layer of emotion to it. It was really hard to get into the story at the beginning, because her narration style is very unique. Beyond the narration, this is beautiful writing... But it's also exhausting, because it describes the brutality of slavery in a way, that I personally haven't read about it yet. Sometimes, the book lost me with the magical references and in those instances the narrative felt convoluted.
Read my full review here:https://tessasworldofthings.blogspot.de/2015/10/beloved-by-toni-morrison.htmlIn 1873 Sethe, an ex-slave, lives with her daughter Denver in Ohio. The house 124 is haunted by the ghost of her second, but dead, daughter that never received a name. Her tombstone solely says "Beloved". Sethe has two more sons, both older than Denver, but at some point they ran away because they couldn't live in the haunted house anymore. Paul D, one of Sweet Home's men, arrives at 124, chases the ghost away and lives henceforth with Sethe and Denver. Later a young woman appears at the house and claims her name is Beloved.124 belonged to Sethe's mother-in-law, Baby Suggs, who passed away before the novel sets in. Baby Suggs is the mother of Halle, Sethe's husband, who bought his mother's freedom from their owner.Sethe, Baby Suggs (until she received her freedom), Paul D and Halle were slaves in Kentucky, on a farm called Sweet Home. There they were treated like people, until the man of the house, Mr. Garner, died. After that their lives changed drastically, which led to an attempt to escape. Sethe sends their three kids (two sons plus the to be named daughter) on their way to Baby Suggs, but has to stay behind (pregnant) to find her Halle. In flashbacks the novel tells the story of their lives at Sweet Home (before and after Mr. Garner died), their journey to Ohio and what happened to "Beloved".I highly recommend this book. It's a little confusing in the beginning, because of the feeling that there is more to the story of the first daughter's death, but you soon get used to it. It's very well written, it's read easily, but nevertheless, it will stick with you.
Toni Morrison is an astonishing writer and rightfully acclaimed as one of the greatest of our time. Beloved is a gripping, haunting and spellbinding novel that deals with history, the human inability to move on from the past and the perils of slavery. It tells the story of Sethe, born a slave in pre-Civil War America, and her quest towards real freedom and trying to forget the horrible things that have happened in the past. It is hard to get into, yes. However, really worth it in the long run.
Description
“A masterwork.... Wonderful.... I can’t imagine American literature without it.” —John Leonard, Los Angeles Times
Sethe was born a slave and escaped to Ohio, but eighteen years later she is still not free. Sethe has too many memories of Sweet Home, the beautiful farm where so many hideous things happened. And Sethe’s new home is haunted by the ghost of her baby, who died nameless and whose tombstone is engraved with a single word: Beloved.
“Dazzling. . . . Magical. . . . An extraordinary work.” —The New York Times
Book Information
Posts
Ich hab mir dieses Jahr vorgenommen, jeden Monat ein Buch von meinem SuB zu lesen und die Reado-Würfel entscheiden zu lassen. Dies war mein Januarbuch und ich habe es im Januar angefangen und im Februar beendet. Langsames Lesen war angesagt. Und nun frag ich mich, wie ich ein Buch beschreiben soll, bei dem ich das Gefühl habe, vieles nicht verstanden zu haben und doch so einiges begriffen. Das ist mein erstes Buch von Toni Morrison. Ob ich mich bewusst genau jetzt für dieses Buch im Januar entschieden hätte, weiß ich nicht. Da im Februar #blackhistorymonth ist, passt es thematisch allerdings sehr gut dazu und ich bin froh, dass die Reado-Würfel für mich entschieden haben. Es geht um Sethe, die in Cincinnati im Jahr 1885 mit ihrer Tochter Denver im Haus Nr. 124 lebt. Vor Jahren ist sie von der „Sweet Home“-Plantage geflohen und zu ihrer Schwiegermutter, in das Haus Nr. 124, geflüchtet. Baby Suggs wurde von ihrem Sohn, Sethes Ehemann, durch Mehrarbeit freigekauft und hat in dem Haus Nr. 124 mit den älteren Kindern ihres Sohnes Halle in Freiheit auf das Ehepaar gewartet. Baby Suggs war sehr beliebt und füllte das Haus Nr. 124 mit Leben. Sie hielt Predigten im Wald und war Ratgeberin der Schwarzengemeinde. Doch dann passiert etwas Furchtbares und das Haus wird ab dem Tag von dem Geist der verstorbenen Tochter Sethes, Denvers älterer Schwester, heimgesucht. Eines Tages, 18 Jahre später, kommt Paul D bei der ehemaligen Wegstation Haus Nr. 124 vorbei und besucht seine alte Leidensgenossin Sethe. Er vertreibt den Geist, doch dann taucht „Menschenkind“ auf und Erinnerungen werden wach. Der Schreibstil ist nicht leicht und etwas mystisch. Dementsprechend habe ich es sehr langsam gelesen. Ich hab meine Zeit gebraucht, um zu verstehen, dass hier verschiedene Erinnerungen, Zeitebenen und Ereignisse erzählt werden. Sie sind nicht chronologisch angelegt und manche Bruchstücke habe ich auch nicht ganz erfasst. Und trotzdem hab ich das Buch sehr gern zur Hand genommen, auch wenn das Thema wirklich schwer ist und ich es immer wieder weglegen musste, um zu verarbeiten, was ich lese. Um zu begreifen, welche menschlichen Grausamkeiten hier erzählt werden. Für mich eine Leseempfehlung und definitiv nicht das letzte Buch der Autorin. S.59 „Es war ein Luxus, den sie achtzehn Jahre lang nicht gehabt hatte und auch damals nur einmal. Vorher und seither war all ihr Bemühen nur darauf gerichtet gewesen, Schmerz nicht gerade zu vermeiden, aber so schnell wie möglich durchzustehen. Die einzigen Pläne, die sie je geschmiedet hatte - von Sweet Home fortzukommen -, waren so vollständig gescheitert, daß sie das Leben nie wieder durch weiteres Pläneschmieden herausforderte.“ S.68 „Riskant, dachte Paul D, sehr riskant. Irgend etwas so sehr zu lieben war gefährlich für eine ehemalige Sklavin, besonders wenn es die eigenen Kinder waren. Am besten, das wußte er, war es, nur ein klein wenig zu lieben; alles nur ein klein wenig zu lieben, so daß man, wenn sie einem das Rückgrat brachen oder einen in den Sack steckten, vielleicht noch ein klein wenig Liebe für etwas anderes übrig hatte.“ S.299 „Er war der jüngste von drei Halbbrüdern (dieselbe Mutter - verschiedene Väter), die an Garner verkauft und dort mit der Auflage, die Farm ja nicht zu verlassen, zwanzig Jahre lang gehalten wurden. Einmal war er in Maryland vier Sklavenfamilien begegnet, die alle schon seit hundert Jahren zusammenlebten: Urgroßeltern, Großeltern, Mütter, Väter, Tanten, Onkel, Vettern, Kinder, Halbweiß, teilweise weiß, ganz schwarz, mit I****nerblut. Er hatte sie voller Ehrfurcht und Neid betrachtet, und jedesmal, wenn er schwarze Großfamilien sah, bat er sie, wieder und wieder zu erklären, wer sie im einzelnen waren, wer genau mit wem verwandt war.“ Meine Ausgabe ist von 1994. Rechtschreibreform war erst danach ;)
Ein düster-poetisches Echo von Schmerz, Schuld und Liebe, das zwischen Geisterwelt und Erinnerung schwebt.
Dieses Buch habe ich für die Uni gelesen, im Rahmen eines Literaturseminars zu Southern Literature. Teilweise hatte ich ehrlich gesagt etwas Schwierigkeiten mit der Erzählweise – oft wusste ich nicht genau, wer gerade spricht oder aus welcher Perspektive erzählt wird. Das war manchmal verwirrend. Was mich jedoch besonders fasziniert hat, war die Beziehungskonstellation zwischen Beloved, Sethe und Denver, denn diese war sehr vielschichtig. Morrison legt so viel in die Figuren hinein, ohne alles direkt auszusprechen. Viel passiert zwischen den Zeilen, was die Figuren und ihr Gesagtes oft auch mehrdeutig macht. Vor allem die Figur Beloved wirft Fragen auf und schickt den Leser auf eine Reise jenseits der physischen Realitäten. Ich glaube, man muss das Buch vermutlich mehrmals lesen, weil nach dem ersten Mal noch viele Dinge verborgen bleiben, die Morrison in ihren Bildern und Dialogen andeutet. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die sich absolut lohnt – sowohl sprachlich als auch emotional.
BELOVED Toni Morrison Endlich ist der vierte Roman der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, der 1987 in den USA erschien, nun auch in deutscher Sprache verfügbar. 1885: Der Roman erzählt die Geschichte von Sethe, die mit ihrer Tochter Denver völlig isoliert in einem kleinen Haus am Rande von Cincinnati lebt. Ihre beiden Söhne sind bereits geflohen, und nur der Geist ihrer verstorbenen Tochter Beloved sucht das Haus in regelmäßigen Abständen heim. Vor zwanzig Jahren, kurz nach dem Ende des Bürgerkriegs, floh Sethe hochschwanger mit Denver im Bauch aus der Sklaverei. Sie fand Zuflucht bei ihrer Schwiegermutter Baby Suggs, die zuvor von ihrem Sohn freigekauft worden war. Doch als Sklavenjäger Sethe aufspürten, entschied sie sich in ihrer Verzweiflung, ihre Tochter Beloved zu töten, um sie vor dem grausamen Schicksal der Sklaverei zu bewahren. Eines Tages steht Paul D. vor Sethes Tür. Seine Ankunft reißt alte Wunden auf und bringt sie zurück zu den schmerzvollen Erinnerungen an die Farm „Sweet Home“, auf der sie einst als Sklavin lebte. Toni Morrison erzählt in einer poetischen, fast sanften Sprache eine Geschichte, die im krassen Gegensatz zu den schrecklichen und brutalen Ereignissen steht. Es ist kein leichtes Buch - weder inhaltlich noch sprachlich. Die Autorin springt oft zwischen den Zeitebenen, was es gelegentlich schwer macht, der Handlung zu folgen. Manchmal musste ich Passagen erneut lesen, um den Faden wiederzufinden. Bestimmt ist „Beloved“ ein bedeutendes literarisches Werk und ein wichtiges Stück Zeitgeschichte, das nicht in Vergessenheit geraten darf, mir fiel es allerdings schwer Zugang zu dem Buch zu finden. 3½/5

Der Roman spielt in der unmittelbaren Nachkriegszeit der Sklaverei und folgt der Geschichte von Sethe, einer ehemaligen Sklavin, die ihr Kind in einem verzweifelten Versuch, sie vor den Schrecken der Sklaverei zu schützen, umbrachte. Sethe und ihre Tochter Denver leben in einem von Geistern heimgesuchten Haus, und die Erscheinung einer mysteriösen jungen Frau, die sich Beloved nennt, wirft Fragen über die Grenzen von Leben und Tod auf. ✨ Toni Morrison erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen, was das Verständnis der Erlebnisse der Charaktere erschwert, aber auch dazu beiträgt, die Komplexität der Traumata, die sie tragen, zu verdeutlichen. Sethe wird von der Vergangenheit und der Schuld verfolgt, die sie empfindet, nachdem sie ihr Kind getötet hat, um sie vor einer noch schlimmeren Zukunft zu bewahren. Beloved erscheint als Symbol dieser Vergangenheit und zwingt Sethe, sich ihrer traumatischen Erinnerungen zu stellen. 💔🕊️ Die Autorin nutzt eine komplexe und poetische Sprache, die oft fragmentiert und verschachtelt ist, was die zerrissene und von Erinnerungen geprägte Psyche der Charaktere widerspiegelt. Dadurch, dass die Erzählstruktur nicht linear ist, ist es mir stellenweise schwergefallen, der Geschichte zu folgen ist, aber das Ganze verstärkte das Gefühl, dass Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Ich war gezwungen, mich mit den Themen des Romans auseinanderzusetzen. 📖 Die Handlung selbst ist eher eine Sammlung von Momenten, die die emotionale und psychologische Reise von Sethe und ihrer Familie darstellen. Beloved wird immer mehr als personifizierter Geist der Vergangenheit verstanden, was die Frage aufgeworfen hat, wie weit man vor den Geistern der Vergangenheit fliehen kann. Der Roman dreht sich weniger um die Entwicklung eines linearen Plots als um die Darstellung der Dabei standen die inneren Kämpfe und die Unfähigkeit, sich von einem Trauma zu befreien im Vordergrund. 💭 Beloved hat mich besonders durch die Darstellung des psychologischen Schmerzes und der psychischen Auswirkungen der Sklaverei auf die Überlebenden beeindruckt. Die Art und Weise, wie Toni Morrison die gelebte Geschichte von Gewalt, Verlust und Überlebenswillen in den Charakteren verarbeitet, macht das Buch emotional anspruchsvoll und schwierig, aber auch unverzichtbar, um das Ausmaß von Trauma und dessen Auswirkungen auf das Leben zu verstehen. Es ist ein Roman, der nicht nur die Geschichte der Sklaverei, sondern auch das Thema der kollektiven Erinnerung und des Kampfes um die eigene Identität aufgreift. 💔 Fazit: Ein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt und tief nachhallt, lange, nachdem man die letzten Seiten umgeblättert hat. Ich würde den Roman Leser:innen empfehlen, die gerne literarisch anspruchsvollere Werke lesen. ⭐⭐⭐⭐

Toni Morrisons bekanntester Roman in Neuübersetzung von Tanja Handels. Hier wunderbar gelesen von Abak Safaei-Rad, die den Inhalt nochmals mit Gefühl untermauert und (was war ich froh) auch die männlichen Rollen perfekt spricht. Das Buch der Literatur-Nobelpreis-Trägerin erzählt die Geschichte der Versklavung von Menschen, die ihrer Heimat entraubt wurden nochmals sehr eindringlich und unterfüttert die Schicksale dieser Menschen mit einem Hauch Mystery, ohne im Eigentlichen ins Unglaubwürdige abzudriften. Anfangs ist es mir ein wenig schwer gefallen, in die Story hineinzukommen - doch dann hat sie mich gepackt und mich mit einer großartigen Literatur belohnt. Die Geschichte - datiert kurz nach dem Bürgerkrieg - wird aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeiten erzählt; immer wieder vermischen sich die Erinnerungen der einen mit den Erzählungen der anderen. Der Leser/Hörer muss daher höllisch aufpassen, um am Ball zu bleiben. Letztlich gelingt es jedoch ohne Probleme und er wird konfrontiert mit einer weiteren drastischen Sicht auf die Sklaverei. Mir war zwar schon vorher bewusst, dass die Menschen entwürdigt und wie Eigentum gehalten wurden, um für ihren "Besitzer" zu arbeiten; doch dieser Roman beleuchtet nochmal weitere unmenschliche Facetten dieses Abschnitts der jüngeren Geschichte. Exemplarisch sei die Tatsache genannt, dass die Männer und besonders die Frauen nicht nur für die Arbeit, sondern auch für die Zucht weiterer Sklaven-Generationen genutzt wurden; und dabei ging man nicht anders vor, als im Zuchtgeschäft mit Nutzvieh. Hauptperson der Geschichte ist Sethe, die einst von einer Plantage geflohen, ihren Mann verloren und eines ihrer Kinder begraben musste; wie dieses zu Tode gekommen ist, möchte ich hier nicht verraten - nur so viel: das namenlos begrabene Kind möchte nicht vergessen werden. Und als Paul D. auftaucht, jeman den Sethe von der Plantage kennt, reißt dieser alte Wunden auf - seine, ihre und die anderer, die mit der Geschichte zu tun haben. Mehr darf hier nicht verraten werden. Wer große Literatur lesen möchte, sich mit dem Thema der Sklaverei in den USA beschäftigen und ein wenig Schauer mag, dem sei diese Geschichte wärmstens empfohlen!
Wichtig, komplex und nachklingend!
**** Worum geht es? **** Sethes Leben ist geprägt von Kampf, Verlust und dem Überlebenswillen einer Frau, die nie den Verstand verloren hat. Doch im kleinen Haus am Rande von Cincinnati scheint es zu spuken – der Geist ihrer verstorbenen Tochter geht dort um. Erst mit dem Auftauchen von Paul D., der alte Wunden aufreißt, beginnt ein schmerzhafter, aber notwendiger Heilungsprozess. **** Mein Eindruck **** *Beloved* ist wohl das umfangreichste und zugleich anspruchsvollste Werk von Toni Morrison, das ins Deutsche übertragen wurde. Es steckt voller tiefgreifender Themen, Vorurteile und schmerzhafter Erinnerungen. Als Hörbuch hat es mich emotional stark berührt – die Intonation ist hervorragend umgesetzt. Dennoch war es nicht leicht, der Geschichte in ihrer Gänze zu folgen. Die Erzählstruktur ist herausfordernd, besonders durch die Verschmelzung von Gegenwart und fieberartigen Rückblenden, die sich traumartig entfalten. Diese Komplexität erfordert viel Konzentration – dadurch entstanden für mich zwischendurch Längen, was ich als etwas anstrengend empfand. Daher ziehe ich einen Punkt ab. Inhaltlich jedoch ist das Buch über jeden Zweifel erhaben: Morrisons Stimme ist bedeutend, ihre Sprache eindringlich und ihr Stil unverwechselbar. Ihre Bücher hinterlassen Spuren – und *Beloved* wird mich noch lange beschäftigen. **** Empfehlung? **** Ein wichtiges Stück Literatur, dem man zuhören – oder besser noch: das man lesen – sollte. Auch Morrisons fünfter Roman schafft es auf seine ganz eigene Weise, Bewusstsein zu schaffen. Als Hörbuch nicht ganz einfach, aber inhaltlich und sprachlich absolut lohnenswert.
Gutes Buch mit sehr wichtiger Message
Natürlich ist dieses Buch nicht mit aktueller Romance Literatur zu vergleichen und deswegen ist die Bewertung anders zu verstehen, als bei Romanen, aber durch die Uni habe ich dieses Buch gelesen und ich muss sagen, es hat mich wirklich gefesselt. Beloved kehrt als Geist zurück zu ihrer Mutter, was dem Buch einen mystischen und spannenden Aspekt verleiht. Nach und nach werden Themen, wie Trauma, Familie, ein Leben nach Sklaverei und „Freiheit“ angerissen. Besonders Denver mochte ich gerne, aber Morrison hat in diesem Buch sehr mehrdimensionale Charaktere geschaffen. Keiner ist nur gut, oder nur schlecht. Alle haben Nuancen und sind zugleich Heldinnen und Täterinnen. Ich fand das Buch wirklich gut geschrieben, sehr poetisch und durchdacht. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine wichtige.

So traurig wie stark
Ich habe selten ein Buch so langsam gelesen. Der Inhalt haut so um, dass ich nur kleine Häppchen ertragen konnte. Morrisons Sprache, ihre Art zu schreiben, ist eine große Kunst, für die ich noch keine Worte habe. Ich muss mehr von ihr lesen. Thematisch natürlich ein Brocken, aber so wichtig. Man schämt sich beim Lesen, ein Mensch zu sein. Aber es ist auch ein großes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Bewegend und traurig. Sehr sehr empfehlenswert.
Rereads werden nun des Öfteren folgen. Der zweite Durchgang dieses Buches hat so richtig bei mir eingeschlagen. Da ich nun sprachlich und stilistisch vollumfänglich etwas mit dem Buch anfangen konnte, war ich in der Lage deutlich fokussierter mit dem Inhalt umzugehen. Und siehe da, ich habe doch tatsächlich etliche biblische Parallelen aus dem alten Testament finden können. Wen wundert es, wenn Morrison selber doch ihrem Buch Römer 9:25 voran stellt. Nur, dass wir Gott vergeblich im Buch suchen können. Er ist diese ominöse Leerstelle, von denen es viele im Buch gibt. Lücken die der Leser füllen darf, mit Symbolik an der Hand, um die Übergänge zur unerreichbaren harten Realität erträglich, händelbar zu machen. Morrison verhandelt den Schmerz, in seinen herrlichsten Abgründen, mit einer Sinnlichkeit, das einem Hören und Sehen vergeht. Wir riechen, fühlen, sehen, assoziieren, sind empfänglich für jeglichen Reiz der an "spitzenbesetzen Bäumen baumeln" mag. Jetzt sind wir bereit den Überwurf der uns vor dem Realen schützt hinfortzuziehen und blicken in die unergründliche Abscheulichkeit des Menschengeschlechts. Oder aber, wir bedienen uns der Lücken und Leerstellen, klammern uns an blühenden Bäumen und lustigen Farbenspielen fest, säuseln: "nur weniger Schmerz, das wär doch was" und beenden ein gutes Buch in vornehmer Distanziertheit. Ich empfehle die Radikalkur! Eventuell werden wir mit ein wenig Solidarität belohnt :-) Aussagen des ersten Durchgangs Mai 2022: Mein lieber Schwan. Das war anspruchsvoll. So einen Stil hab ich noch nie gelesen. Unaussprechliches Leid, Grausamkeiten und völliger Beraubung vom Mensch sein. Selbst der Hahn auf dem Mist besitzt mehr Würde und Identität als unsere Protagonisten. Toni Morrison hat eine blumige, mystische Sprache gewählt und bedient sich massenweise diverser Bilder. Natur, Blumen, Bäume und Farben spielen eine wichtige Rolle. Pathos kommt nicht vor. Grotesk verzerrt wirken viele Szenen, da sie wie entrückt die Gräuel schildert und den Protagonisten nur wenig Emotionalität gestattet. Gebrochene Menschen, die in Vergangenem festhängen und keinen Platz in „dem da draußen“ finden. Dazu kommt eine Metaphysische Komponente, die sehr gut gewählt ist um die Zerrissenheit und die emotionalen in sich eingeschlossenen Kämpfe zu unterstreichen. An sich alles 5 Sterne wert, wäre da nicht mein persönliches Geschmäckle: Der Erzählstil zu verwirrend. Insbesondere in der ersten Hälfte wusste oft nicht wo wir gerade sind und was sie mir erzählen möchte. Musste häufig Passagen mehrmals lesen. Das hat für keinen schönen Lesefluss gesorgt und ließ mich leicht entnervt zurück. Die Bilder, metaphorischen Ausführungen und nebulösen Beschreibungen: zu viel!
Absolut grossartiges Buch!! Das erste Mal, dass ich mich von “grosser Literatur” so richtig in ihren Bann gezogen gefühlt habe! Sehr beeindruckend, wie die Autorin es geschafft hat, das Trauma der Sklaverei in Worte zu fassen und in eine doch am Ende aufbauende Geschichte umzuwandeln! Mein absolutes Lieblingsbuch!
3⭐ Beloved von Toni Morrison ist ohne Frage ein bedeutendes Werk, das sich eindringlich mit den traumatischen Folgen der Sklaverei auseinandersetzt. Allerdings fiel es mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden, da die vielen Zeitstränge und Rückblenden oft verwirrend waren. Ich hatte gehofft, emotional noch stärker gepackt zu werden, doch leider konnte ich nicht vollständig mit den Figuren mitfühlen. Trotzdem ist das Buch unglaublich wichtig, und ich schätze die Art und Weise, wie Morrison dieses schwere Thema literarisch verarbeitet. Es ist sicherlich ein Werk, das seine Leserschaft findet und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Beloved von Toni Morrison ist ohne Frage ein bedeutendes Werk, das sich eindringlich mit den traumatischen Folgen der Sklaverei auseinandersetzt. Allerdings fiel es mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden, da die vielen Zeitstränge und Rückblenden oft verwirrend waren. Ich hatte gehofft, emotional noch stärker gepackt zu werden, doch leider konnte ich nicht vollständig mit den Figuren mitfühlen. Trotzdem ist das Buch unglaublich wichtig, und ich schätze die Art und Weise, wie Morrison dieses schwere Thema literarisch verarbeitet. Es ist sicherlich ein Werk, das seine Leserschaft findet und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Spannendes Thema aber nicht mein Stil
Ich habe schon lange nicht mehr so viel Zeit für ein Buch gebraucht. Ich glaube nur die Hälfte vom Inhalt verstanden zu haben. Vermutlich hat mich die Schreibweise einfach nicht abgeholt und der Stil ist mir zu aufwändig gewesen. Ich fand es wirklich sehr anstrengend durch die Geschichte zu kommen und habe häufig überlegt es abzubrechen. Ich denke, ich kann es dennoch nicht als schlechtes Buch betiteln, es war eben einfach nicht mein Fall.
Und wieder ein Buch von meiner Leseliste abgehakt. Auf dieses hier war ich wirklich schon sehr gespannt - immerhin war es eines von den Büchern, die ich mehr oder weniger frei wählen durfte. Und dieses hier ist mir schon in der letzten Vorlesung über amerikanische Literatur ins Auge gestochen. Teils deswegen, weil Toni Morrison nur so oberflächlich behandelt wurde, obwohl sie Nobelpreisträgerin ist. Ich meine, wenn man ganze Vorlesungstermine Edgar Allan Poe widmen kann, warum dann nicht zumindest einen halben für Toni Morrison aufbringen und sie nicht nur in einem Nebensatz erwähnen? Der zweite Grund, warum mir dieser Text im Gedächtnis geblieben ist, ist der Inhalt: Die Sklavin Sethe flieht nach Ohio, wo sie aber bei weitem nicht so frei ist, wie sie es sich erhofft hat. Gerade ihr Kopf hält sie davon ab, endlich kein Eigentum mehr zu sein. Da sind so viele schreckliche Erinnerungen, so viele Ängste und so weiter. Dieser Roman spielt 18 Jahre später. Sethe wird immer noch von ihrer Vergangenheit verfolgt, vor allem aber von der Erinnerung an ihre kleine Tochter, die ohne einen Namen starb. Auf ihren Grabstein hat sie das Wort "Beloved", also "Geliebt" eingravieren lassen. Und dieses Kind spukt immer noch durch Sethes Leben - im wahrsten Sinne des Wortes... Ich habe lange gebraucht, um mit diesem Text warm zu werden. Besonders schwierig war für mich die Sprache, mit der die Autorin gearbeitet hat. Klar ist das streng genommen einfach nur Englisch, also eine Sprache, die ich durchaus beherrsche oder zumindest können sollte. Das Problem war, dass mit Dialekten gearbeitet wurde, der Syntax untypisch war und manche Wörter verkürzt. Teilweise war die Grammatik auch "falsch". So, wie das halt mit Dialekten so ist. Ich bin aus Tirol, ich weiß also, wie das so ist. Und irgendwann hab ich mich auch daran gewöhnt, nur der Einstieg war halt ziemlich schwierig. Was mir außerdem an diesem Buch ins Auge gestochen ist, ist der Mangel an sympathischen Figuren. Das ist kein Kritikpunkt, aber es ist mir aufgefallen. Normalerweise ist es ja doch so, dass die meisten Autoren und Autorinnen zumindest eine Figur einbauen, mit der sich der Leser identifizieren können soll, zumindest ein bisschen. Morrison hat darauf nicht wirklich viel Wert gelegt. Die Figuren waren alle ziemlich düster gezeichnet und mir war von Seite 1 klar, dass ich total verstehe, warum diese Familie von den anderen Einwohnern der Stadt gemieden wird. Und da wusste ich noch gar nicht, was eigentlich passiert ist. Das erfährt man als Leserin nämlich erst später im Buch. Es gibt von Anfang an Andeutungen und ich hatte schon sehr früh eine Vermutung, aber wow! Mit diesem Verlauf der Geschichte habe ich wirklich nicht gerechnet! Mein Fazit? Ein sehr spannender Klassiker, den ich aber auf sprachlicher Ebene doch eher schwierig zu verstehen fand.
“You are your best thing” ― Toni Morrison, Beloved I listened to the audio version of this book and the narration by Toni Morrison was eerie and added another layer of emotion to it. It was really hard to get into the story at the beginning, because her narration style is very unique. Beyond the narration, this is beautiful writing... But it's also exhausting, because it describes the brutality of slavery in a way, that I personally haven't read about it yet. Sometimes, the book lost me with the magical references and in those instances the narrative felt convoluted.
Read my full review here:https://tessasworldofthings.blogspot.de/2015/10/beloved-by-toni-morrison.htmlIn 1873 Sethe, an ex-slave, lives with her daughter Denver in Ohio. The house 124 is haunted by the ghost of her second, but dead, daughter that never received a name. Her tombstone solely says "Beloved". Sethe has two more sons, both older than Denver, but at some point they ran away because they couldn't live in the haunted house anymore. Paul D, one of Sweet Home's men, arrives at 124, chases the ghost away and lives henceforth with Sethe and Denver. Later a young woman appears at the house and claims her name is Beloved.124 belonged to Sethe's mother-in-law, Baby Suggs, who passed away before the novel sets in. Baby Suggs is the mother of Halle, Sethe's husband, who bought his mother's freedom from their owner.Sethe, Baby Suggs (until she received her freedom), Paul D and Halle were slaves in Kentucky, on a farm called Sweet Home. There they were treated like people, until the man of the house, Mr. Garner, died. After that their lives changed drastically, which led to an attempt to escape. Sethe sends their three kids (two sons plus the to be named daughter) on their way to Baby Suggs, but has to stay behind (pregnant) to find her Halle. In flashbacks the novel tells the story of their lives at Sweet Home (before and after Mr. Garner died), their journey to Ohio and what happened to "Beloved".I highly recommend this book. It's a little confusing in the beginning, because of the feeling that there is more to the story of the first daughter's death, but you soon get used to it. It's very well written, it's read easily, but nevertheless, it will stick with you.
Toni Morrison is an astonishing writer and rightfully acclaimed as one of the greatest of our time. Beloved is a gripping, haunting and spellbinding novel that deals with history, the human inability to move on from the past and the perils of slavery. It tells the story of Sethe, born a slave in pre-Civil War America, and her quest towards real freedom and trying to forget the horrible things that have happened in the past. It is hard to get into, yes. However, really worth it in the long run.




























