Die Abenteuer des Huckleberry Finn
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Huckleberry Finn ist gewieft, gerissen und lügt, dass sich die Balken biegen. Er ist aber auch ein gefühlvoller, sensibler Geschichtenerzähler, der ein detailreiches Porträt der Menschen und Orte entlang des Mississippi zeichnet. »Die Abenteuer des Huckleberry Finn« sind die Fortsetzung von Tom Sawyers Abenteuer: Der abenteuerlustige Huck, auf der Flucht vor seinem gewalttätigen Vater und dem zivilisierten Leben, trifft den entflohenen Sklaven Jim. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in die Nordstaaten – auf einem Floß den Mississippi hinunter in Richtung Freiheit. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Langweilige Pflichtlektüre
Habe ich in der Schule gelesen, aber bin nie wirklich warm geworden mit dem Buch. Die Sprache, die Erzählweise und die Handlung haben mich nicht abgeholt. Das war einfach nicht mein Geschmack. Es geht um Abenteuer. Obwohl es als Klassiker gilt, hat es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Und ich ließ die auch draußen; und hab nie mehr'n Gedanken darauf verwendet, mich bessern zu wollen. Ich schob die ganze Sache aus meinem Kopf raus und hab mir gesagt, ich wollt mich wieder an die Schlechtigkeit halten, weil mir das lag, wo ich doch dazu erzogen war, und das andre nicht. Und so zum Einstieg wollt ich mich an die Arbeit machen und Jim wieder aus der Sklaverei raushauen; und wenn mir noch irgendwas Schlimmeres einfiel, wollt ich das auch noch machen; weil wenn ich nu schon mal dabei war, und zwar endgültig, dann könnt ich genauso gut auch aufs Ganze gehen. - Zitat, Seite 355 "Die Abenteuer des Huckleburry Finn" ist die berühmteste Geschichte aus der Feder von Mark Twain, in der er einem jungen Außenseiter eine Stimme gibt, der mit einem flüchtigen Sklaven auf dem Mississippi entlang schippert und bei den gemeinsamen Abenteuern gesellschaftliche Werte und Ansichten kritisch zu hinterfragen beginnt. Da der Autor am 30. November 1835 geboren wurde, ist es zufällig sehr passend, die Lektüre am letzten Tag des vorletzten Monats im Jahr abzuschließen. Wie man den einleitenden Bemerkungen entnehmen kann, hatte der Übersetzer hier eine Meisterleistung bei der Wiedergabe der verwendeten Dialekte bzw Slangs zu erbringen. Zudem handelt es sich um ein Werk, welches bereits 1884 in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Zu der Neuübersetzung von Friedhelm Rathjen gibt es im Anhang eine lesenswerte Anmerkung. Huck ist ein unkonventioneller und auch eher unzuverlässiger Erzähler, aber seine erfrischend direkte Art und seine Begegnungen mit vielen originellen Charakteren lassen dieses Werk wirklich zum sehr bildhaften Abenteuer werden. Der Protagonist ist ein Kind seiner Zeit, was sich auch in der Ausdrucksweise zeigt; rassistische Begriffe befinden sich im Text und müssen selbst eingeordnet werden. Hier bietet sich natürlich als ergänzende Lektüre der aktuelle Roman von P. Everett "James" an, der die Geschichte aus Sicht des Sklaven Jim berichtet. FAZIT Die erste Lektüre liegt ewige Zeiten zurück, vielleicht auch, weil der Roman zu Unrecht oft nur als Jugendbuch gehandelt wurde. Um so erstaunter war ich, hier gleich mehrmals auf Anleihen von Shakespeare, insbesondere auf Hamlet zu stoßen ("ist es Wahnsinn auch, so hat es doch Methode. .."). Die wörtliche Rede, besonders von Jim, stellte mich vor Herausforderungen und hat das Lesetempo gedrosselt. Insgesamt eine interessante Lektüre. Unbedingt lesenswert.
12 Klassiker in 2025 (2/12) - Die Abenteuer des Huck Finn
Puh 😮💨… eine Rezension fällt mir hier nicht leicht. Ich habe das Buch auf Vorbereitung für „James“ von Percival Everett gelesen. In James wird der Klassiker Huckleberry Finn aus der Sicht des Sklaven Jim geschrieben, weshalb ich es wichtig fand vorher das Original zu lesen. Und da wären wir. Ich kannte „Die Abenteuer des Huckleberry Fynn“ nur als Kinderbuch, was mich nicht sonderlich interessiert hat. Bis ich das lesen gestartet habe. Das Lesealter wird mit 12-17 Jahren angegeben. Ich bin ehrlich, als erwachsene Person habe ich mich mit einigen Szenen echt schwer getan und war froh, dass ich mit meinem Mann darüber reden konnte. Ich finde das Buch so schrecklich, auf ganz vielen Ebenen. Die Gewalt gegenüber den Kindern, der Umgang mit afrikanisch stämmigen Personen, das Lügen und Betrügen. Stellenweise habe ich mich mit dem Sprachstil auch sehr schwer getan und musste mich beim Lesen arg konzentrieren. Nun aber zum Inhalt bzw. den Charakteren. Ich habe Fynn als Charakter sehr gemocht und bin wirklich gerne in seine Gedanken eingetaucht. Dieser Zwiespalt aus was sagt mein eigener moralischer Kompass und was habe ich als richtig von der Gesellschaft gelernt, war super spannend zu lesen. Ebenso hat mir Gefallen, wie Jim versucht immer das Gute in allen Menschen, jeder Hautfarbe, zu sehen, egal, was sie ihn gerade antun. Er ist einfach Dankbar. Ich finde das bewundernswert und gleichzeitig tiefst traurig. Tom finde ich einfach nur einen schrecklichen Charakter. Er ist so bezeichnend, sowohl für die damalige als auch die heutige Zeit. Heuchlerisch ohne Ende und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. 🤮 Auch wenn das Buch in der Erstausgabe von 1884 stammt, ist es heute noch hochaktuell und hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor.
Zwischen Floßidylle und Gesellschaftskritik
Mark Twains Die Abenteuer des Huckleberry Finn ist zweifellos ein bedeutendes Werk der Literaturgeschichte, das mir in Teilen gefallen hat, mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Dennoch bietet das Buch einige bemerkenswerte Momente, die es lesenswert machen. Die Geschichte folgt Huck Finn, einem Jungen, der sich auf eine abenteuerliche Reise entlang des Mississippi begibt, zusammen mit dem entlaufenen Sklaven Jim. Huck ist ein erfrischender Erzähler, dessen Perspektive sowohl humorvoll als auch nachdenklich ist. Besonders gelungen fand ich Twains Darstellung der sozialen und moralischen Konflikte jener Zeit. Huck ringt mit den Werten der Gesellschaft und zeigt in verschiedenen Momenten wie beginnt, über die Moralvorstellungen seiner Umwelt hinauszuwachsen, was ich beeindruckend finde. Jim ist eine zentrale Figur, die ich ambivalent wahrgenommen habe. Auf der einen Seite schätze ich seine Loyalität und die tiefe Freundschaft, die sich zwischen ihm und Huck entwickelt. Auf der anderen Seite wird er oft in einer Weise dargestellt, die von rassistischen Stereotypen geprägt ist. Besonders auffällig ist sein gebrochener Dialekt, der eine Ungleichstellung zwischen ihm und Huck auf sprachlicher Ebene darstellen soll, aber auch dazu beiträgt, dass Jim oft weniger als komplexe Persönlichkeit wahrgenommen wird. Die Handlung des Buches ist stellenweise packend, verliert aber in einigen Episoden an Schwung. Besonders das letzte Drittel, in dem Tom Sawyer wieder auftaucht, hat mich eher frustriert, da der Ernst der Geschichte durch Albernheiten überschattet wird. Trotzdem hat das Buch einige wunderschöne und eindringliche Passagen, insbesondere, wenn Huck und Jim alleine auf dem Floß unterwegs sind und die Ruhe des Flusses spürbar wird. Diese Szenen erzeugen eine besondere Atmosphäre, die ich sehr genossen habe. Alles in allem ist "Die Abenteuer< des Huckleberry Finn" ein Buch, das ich mit gemischten Gefühlen gelesen habe. Es ist ein Werk, das viele gesellschaftliche Themen seiner Zeit anspricht, aber auch einige Schwächen hat, die den Lesefluss beeinträchtigen. Ich würde es vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die Interesse an der Geschichte und Kultur des 19. Jahrhunderts haben. Für mich war es eine solide, wenn auch nicht überragende Lektüre.
"Die beiden wichtigsten Tage in deinem Leben sind der Tag, an dem du geboren wirst, und der Tag, an dem du herausfindest, warum." Nach Tom Sawyers Geschichte nun die wilden Fahrten von Huckleberry Finn. Das Buch ist deutlich ernster und weniger kindlich auch wenn es aus der Sicht von Huckleberry Finn geschrieben ist. Ich konnte mich an viele Szenen noch erinnern. Heutzutage liest man so ein Buch natürlich anders, aber ein guter Abenteuer Roman bleibt es bei aller Gesellschaftskritik trotzdem. Jetzt bin ich auf die Geschichte von Jim gespannt.
Ich habe mir vorgenommen die ganzen Bücher zu lesen, die Rory Gilmore gelesen hat. Ich find es einfach interessant. Hoffe mich dadurch nochwas zu bilden und finde als Lesenerd sollte man die ein oder andere Literatur gelesen haben… Dies war das erste auf meiner Liste und ich habe mich echt etwas schwer mit der Sprache getan und auch die Geschichte war nicht meins. Hab es dennoch zügig durchlesen können und wollte es auch.. also ganz so langweilig war es nicht ..
Ein dann doch in die Jahre gekommener Jugendroman (mit Jugendsprache - hoho), der in Teilen aber nicht gut gealtert ist. Und trotzdem auch ein eindrucksvolles Zeugnis aus den Südstaaten, der eindeutig das Sklaventum, die Zivilisation und sogar Religion kritisiert und dabei gleichzeitig rassistisch ist. Lesenswert, wenn man ihn richtig historisch einordnet und nun keine fingernagelkauende Spannung erwartet.
I always wanted to read this one, and finally managed to do it. It was interesting to read because I’ve seen the Disney adaption from 1993 as a child and still remembered some things. Since I was familiar with some parts of the „Adventures“, it was fun and thrilling at the same time. It was a little tricky at first getting used to the writing. The book was first published in 1884, and Twain made use of several dialects that were somewhat harder to read. It gets easier, I think, the further along you get. I remember Huckleberry Finn and Tom Sawyer from my childhood. So, because of melancholic reasons but not only, I already liked them. And honestly, they’re up to no good. It’s so much fun reading about their adventures and the stupid things they do. Jim has probably left the greatest impression on me. He’s a slave to Miss Watson, both of them living with the Widow Douglas and Huck. He’s an interesting character and really grew on me. Overall, a fun, enjoyable experience.
Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich begeistern konnte, obwohl ich vor Lesebeginn hätte wetten können, dass es mich umhauen würde. Denn ich hatte zuvor den Roman "Die Abenteuer des Tom Sawyer" gelesen und sehr gemocht, die Story, die Begegnungen der Kinder untereinander und die ganze Stimmung in Tom Sawyer. Köstlich! "Huckleberry Finns Abenteuer" ist aber so ganz anders ... ein zu wenig verspielter südstaaten Roadtrip eines im Herzen einsamen, misshandelten Jungen sowie eines schwarzen Sklaven, eine ernste Abfolge von diversen Begegnungen und teilweise spröden Erlebnissen, welche ich mitunter lieblos und langweilig fand. Schade, dass dieses Buch bei mir nicht einschlagen konnte...
Huckelberry Finn lebt Mitte des neunzehnten Jahrhunderts in einer Kleinstadt am Ufer des Mississippi. Sein Vater kümmert sich allenfalls um die körperliche Züchtung seines halbwüchsigen Sohnes und so beschließt Huck diesen Ort zu verlassen und bricht zu einer abenteuerlichen Reise flußabwärts auf. Begleitet wird er von dem entflohenen Sklaven Jim. Die beiden treffen eine "echten" Herzog und einen noch echteren König, die aber später versehentlich geteert und gefedert werden. Als Hucks Freund Tom Sawyer endlich auftaucht werden die Abenteuer noch turbulenter. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich an die flapsige Sprache des Huckelberry Finns gewöhnt hatte, den Mark Twain hier seine Geschichte erzählen lässt. Letztlich passt sie aber sehr gut zu der Handlung. Ein paar richtige Abenteuer für Jungs. Schade, dass ich das Buch nicht mit 14 gelesen habe. Aber auch als älteres Kind ist das noch ein famoser Spaß.
I always wanted to read this one, and finally managed to do it. It was interesting to read because I’ve seen the Disney adaption from 1993 as a child and still remembered some things. Since I was familiar with some parts of the „Adventures“, it was fun and thrilling at the same time. It was a little tricky at first getting used to the writing. The book was first published in 1884, and Twain made use of several dialects that were somewhat harder to read. It gets easier, I think, the further along you get. I remember Huckleberry Finn and Tom Sawyer from my childhood. So, because of melancholic reasons but not only, I already liked them. And honestly, they’re up to no good. It’s so much fun reading about their adventures and the stupid things they do. Jim has probably left the greatest impression on me. He’s a slave to Miss Watson, both of them living with the Widow Douglas and Huck. He’s an interesting character and really grew on me. Overall, a fun, enjoyable experience.
I always wanted to read this one, and finally managed to do it. It was interesting to read because I’ve seen the Disney adaption from 1993 as a child and still remembered some things. Since I was familiar with some parts of the „Adventures“, it was fun and thrilling at the same time. It was a little tricky at first getting used to the writing. The book was first published in 1884, and Twain made use of several dialects that were somewhat harder to read. It gets easier, I think, the further along you get. I remember Huckleberry Finn and Tom Sawyer from my childhood. So, because of melancholic reasons but not only, I already liked them. And honestly, they’re up to no good. It’s so much fun reading about their adventures and the stupid things they do. Jim has probably left the greatest impression on me. He’s a slave to Miss Watson, both of them living with the Widow Douglas and Huck. He’s an interesting character and really grew on me. Overall, a fun, enjoyable experience.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Huckleberry Finn ist gewieft, gerissen und lügt, dass sich die Balken biegen. Er ist aber auch ein gefühlvoller, sensibler Geschichtenerzähler, der ein detailreiches Porträt der Menschen und Orte entlang des Mississippi zeichnet. »Die Abenteuer des Huckleberry Finn« sind die Fortsetzung von Tom Sawyers Abenteuer: Der abenteuerlustige Huck, auf der Flucht vor seinem gewalttätigen Vater und dem zivilisierten Leben, trifft den entflohenen Sklaven Jim. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in die Nordstaaten – auf einem Floß den Mississippi hinunter in Richtung Freiheit. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
Book Information
Posts
Langweilige Pflichtlektüre
Habe ich in der Schule gelesen, aber bin nie wirklich warm geworden mit dem Buch. Die Sprache, die Erzählweise und die Handlung haben mich nicht abgeholt. Das war einfach nicht mein Geschmack. Es geht um Abenteuer. Obwohl es als Klassiker gilt, hat es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Und ich ließ die auch draußen; und hab nie mehr'n Gedanken darauf verwendet, mich bessern zu wollen. Ich schob die ganze Sache aus meinem Kopf raus und hab mir gesagt, ich wollt mich wieder an die Schlechtigkeit halten, weil mir das lag, wo ich doch dazu erzogen war, und das andre nicht. Und so zum Einstieg wollt ich mich an die Arbeit machen und Jim wieder aus der Sklaverei raushauen; und wenn mir noch irgendwas Schlimmeres einfiel, wollt ich das auch noch machen; weil wenn ich nu schon mal dabei war, und zwar endgültig, dann könnt ich genauso gut auch aufs Ganze gehen. - Zitat, Seite 355 "Die Abenteuer des Huckleburry Finn" ist die berühmteste Geschichte aus der Feder von Mark Twain, in der er einem jungen Außenseiter eine Stimme gibt, der mit einem flüchtigen Sklaven auf dem Mississippi entlang schippert und bei den gemeinsamen Abenteuern gesellschaftliche Werte und Ansichten kritisch zu hinterfragen beginnt. Da der Autor am 30. November 1835 geboren wurde, ist es zufällig sehr passend, die Lektüre am letzten Tag des vorletzten Monats im Jahr abzuschließen. Wie man den einleitenden Bemerkungen entnehmen kann, hatte der Übersetzer hier eine Meisterleistung bei der Wiedergabe der verwendeten Dialekte bzw Slangs zu erbringen. Zudem handelt es sich um ein Werk, welches bereits 1884 in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Zu der Neuübersetzung von Friedhelm Rathjen gibt es im Anhang eine lesenswerte Anmerkung. Huck ist ein unkonventioneller und auch eher unzuverlässiger Erzähler, aber seine erfrischend direkte Art und seine Begegnungen mit vielen originellen Charakteren lassen dieses Werk wirklich zum sehr bildhaften Abenteuer werden. Der Protagonist ist ein Kind seiner Zeit, was sich auch in der Ausdrucksweise zeigt; rassistische Begriffe befinden sich im Text und müssen selbst eingeordnet werden. Hier bietet sich natürlich als ergänzende Lektüre der aktuelle Roman von P. Everett "James" an, der die Geschichte aus Sicht des Sklaven Jim berichtet. FAZIT Die erste Lektüre liegt ewige Zeiten zurück, vielleicht auch, weil der Roman zu Unrecht oft nur als Jugendbuch gehandelt wurde. Um so erstaunter war ich, hier gleich mehrmals auf Anleihen von Shakespeare, insbesondere auf Hamlet zu stoßen ("ist es Wahnsinn auch, so hat es doch Methode. .."). Die wörtliche Rede, besonders von Jim, stellte mich vor Herausforderungen und hat das Lesetempo gedrosselt. Insgesamt eine interessante Lektüre. Unbedingt lesenswert.
12 Klassiker in 2025 (2/12) - Die Abenteuer des Huck Finn
Puh 😮💨… eine Rezension fällt mir hier nicht leicht. Ich habe das Buch auf Vorbereitung für „James“ von Percival Everett gelesen. In James wird der Klassiker Huckleberry Finn aus der Sicht des Sklaven Jim geschrieben, weshalb ich es wichtig fand vorher das Original zu lesen. Und da wären wir. Ich kannte „Die Abenteuer des Huckleberry Fynn“ nur als Kinderbuch, was mich nicht sonderlich interessiert hat. Bis ich das lesen gestartet habe. Das Lesealter wird mit 12-17 Jahren angegeben. Ich bin ehrlich, als erwachsene Person habe ich mich mit einigen Szenen echt schwer getan und war froh, dass ich mit meinem Mann darüber reden konnte. Ich finde das Buch so schrecklich, auf ganz vielen Ebenen. Die Gewalt gegenüber den Kindern, der Umgang mit afrikanisch stämmigen Personen, das Lügen und Betrügen. Stellenweise habe ich mich mit dem Sprachstil auch sehr schwer getan und musste mich beim Lesen arg konzentrieren. Nun aber zum Inhalt bzw. den Charakteren. Ich habe Fynn als Charakter sehr gemocht und bin wirklich gerne in seine Gedanken eingetaucht. Dieser Zwiespalt aus was sagt mein eigener moralischer Kompass und was habe ich als richtig von der Gesellschaft gelernt, war super spannend zu lesen. Ebenso hat mir Gefallen, wie Jim versucht immer das Gute in allen Menschen, jeder Hautfarbe, zu sehen, egal, was sie ihn gerade antun. Er ist einfach Dankbar. Ich finde das bewundernswert und gleichzeitig tiefst traurig. Tom finde ich einfach nur einen schrecklichen Charakter. Er ist so bezeichnend, sowohl für die damalige als auch die heutige Zeit. Heuchlerisch ohne Ende und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. 🤮 Auch wenn das Buch in der Erstausgabe von 1884 stammt, ist es heute noch hochaktuell und hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor.
Zwischen Floßidylle und Gesellschaftskritik
Mark Twains Die Abenteuer des Huckleberry Finn ist zweifellos ein bedeutendes Werk der Literaturgeschichte, das mir in Teilen gefallen hat, mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Dennoch bietet das Buch einige bemerkenswerte Momente, die es lesenswert machen. Die Geschichte folgt Huck Finn, einem Jungen, der sich auf eine abenteuerliche Reise entlang des Mississippi begibt, zusammen mit dem entlaufenen Sklaven Jim. Huck ist ein erfrischender Erzähler, dessen Perspektive sowohl humorvoll als auch nachdenklich ist. Besonders gelungen fand ich Twains Darstellung der sozialen und moralischen Konflikte jener Zeit. Huck ringt mit den Werten der Gesellschaft und zeigt in verschiedenen Momenten wie beginnt, über die Moralvorstellungen seiner Umwelt hinauszuwachsen, was ich beeindruckend finde. Jim ist eine zentrale Figur, die ich ambivalent wahrgenommen habe. Auf der einen Seite schätze ich seine Loyalität und die tiefe Freundschaft, die sich zwischen ihm und Huck entwickelt. Auf der anderen Seite wird er oft in einer Weise dargestellt, die von rassistischen Stereotypen geprägt ist. Besonders auffällig ist sein gebrochener Dialekt, der eine Ungleichstellung zwischen ihm und Huck auf sprachlicher Ebene darstellen soll, aber auch dazu beiträgt, dass Jim oft weniger als komplexe Persönlichkeit wahrgenommen wird. Die Handlung des Buches ist stellenweise packend, verliert aber in einigen Episoden an Schwung. Besonders das letzte Drittel, in dem Tom Sawyer wieder auftaucht, hat mich eher frustriert, da der Ernst der Geschichte durch Albernheiten überschattet wird. Trotzdem hat das Buch einige wunderschöne und eindringliche Passagen, insbesondere, wenn Huck und Jim alleine auf dem Floß unterwegs sind und die Ruhe des Flusses spürbar wird. Diese Szenen erzeugen eine besondere Atmosphäre, die ich sehr genossen habe. Alles in allem ist "Die Abenteuer< des Huckleberry Finn" ein Buch, das ich mit gemischten Gefühlen gelesen habe. Es ist ein Werk, das viele gesellschaftliche Themen seiner Zeit anspricht, aber auch einige Schwächen hat, die den Lesefluss beeinträchtigen. Ich würde es vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die Interesse an der Geschichte und Kultur des 19. Jahrhunderts haben. Für mich war es eine solide, wenn auch nicht überragende Lektüre.
"Die beiden wichtigsten Tage in deinem Leben sind der Tag, an dem du geboren wirst, und der Tag, an dem du herausfindest, warum." Nach Tom Sawyers Geschichte nun die wilden Fahrten von Huckleberry Finn. Das Buch ist deutlich ernster und weniger kindlich auch wenn es aus der Sicht von Huckleberry Finn geschrieben ist. Ich konnte mich an viele Szenen noch erinnern. Heutzutage liest man so ein Buch natürlich anders, aber ein guter Abenteuer Roman bleibt es bei aller Gesellschaftskritik trotzdem. Jetzt bin ich auf die Geschichte von Jim gespannt.
Ich habe mir vorgenommen die ganzen Bücher zu lesen, die Rory Gilmore gelesen hat. Ich find es einfach interessant. Hoffe mich dadurch nochwas zu bilden und finde als Lesenerd sollte man die ein oder andere Literatur gelesen haben… Dies war das erste auf meiner Liste und ich habe mich echt etwas schwer mit der Sprache getan und auch die Geschichte war nicht meins. Hab es dennoch zügig durchlesen können und wollte es auch.. also ganz so langweilig war es nicht ..
Ein dann doch in die Jahre gekommener Jugendroman (mit Jugendsprache - hoho), der in Teilen aber nicht gut gealtert ist. Und trotzdem auch ein eindrucksvolles Zeugnis aus den Südstaaten, der eindeutig das Sklaventum, die Zivilisation und sogar Religion kritisiert und dabei gleichzeitig rassistisch ist. Lesenswert, wenn man ihn richtig historisch einordnet und nun keine fingernagelkauende Spannung erwartet.
I always wanted to read this one, and finally managed to do it. It was interesting to read because I’ve seen the Disney adaption from 1993 as a child and still remembered some things. Since I was familiar with some parts of the „Adventures“, it was fun and thrilling at the same time. It was a little tricky at first getting used to the writing. The book was first published in 1884, and Twain made use of several dialects that were somewhat harder to read. It gets easier, I think, the further along you get. I remember Huckleberry Finn and Tom Sawyer from my childhood. So, because of melancholic reasons but not only, I already liked them. And honestly, they’re up to no good. It’s so much fun reading about their adventures and the stupid things they do. Jim has probably left the greatest impression on me. He’s a slave to Miss Watson, both of them living with the Widow Douglas and Huck. He’s an interesting character and really grew on me. Overall, a fun, enjoyable experience.
Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich begeistern konnte, obwohl ich vor Lesebeginn hätte wetten können, dass es mich umhauen würde. Denn ich hatte zuvor den Roman "Die Abenteuer des Tom Sawyer" gelesen und sehr gemocht, die Story, die Begegnungen der Kinder untereinander und die ganze Stimmung in Tom Sawyer. Köstlich! "Huckleberry Finns Abenteuer" ist aber so ganz anders ... ein zu wenig verspielter südstaaten Roadtrip eines im Herzen einsamen, misshandelten Jungen sowie eines schwarzen Sklaven, eine ernste Abfolge von diversen Begegnungen und teilweise spröden Erlebnissen, welche ich mitunter lieblos und langweilig fand. Schade, dass dieses Buch bei mir nicht einschlagen konnte...
Huckelberry Finn lebt Mitte des neunzehnten Jahrhunderts in einer Kleinstadt am Ufer des Mississippi. Sein Vater kümmert sich allenfalls um die körperliche Züchtung seines halbwüchsigen Sohnes und so beschließt Huck diesen Ort zu verlassen und bricht zu einer abenteuerlichen Reise flußabwärts auf. Begleitet wird er von dem entflohenen Sklaven Jim. Die beiden treffen eine "echten" Herzog und einen noch echteren König, die aber später versehentlich geteert und gefedert werden. Als Hucks Freund Tom Sawyer endlich auftaucht werden die Abenteuer noch turbulenter. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich an die flapsige Sprache des Huckelberry Finns gewöhnt hatte, den Mark Twain hier seine Geschichte erzählen lässt. Letztlich passt sie aber sehr gut zu der Handlung. Ein paar richtige Abenteuer für Jungs. Schade, dass ich das Buch nicht mit 14 gelesen habe. Aber auch als älteres Kind ist das noch ein famoser Spaß.
I always wanted to read this one, and finally managed to do it. It was interesting to read because I’ve seen the Disney adaption from 1993 as a child and still remembered some things. Since I was familiar with some parts of the „Adventures“, it was fun and thrilling at the same time. It was a little tricky at first getting used to the writing. The book was first published in 1884, and Twain made use of several dialects that were somewhat harder to read. It gets easier, I think, the further along you get. I remember Huckleberry Finn and Tom Sawyer from my childhood. So, because of melancholic reasons but not only, I already liked them. And honestly, they’re up to no good. It’s so much fun reading about their adventures and the stupid things they do. Jim has probably left the greatest impression on me. He’s a slave to Miss Watson, both of them living with the Widow Douglas and Huck. He’s an interesting character and really grew on me. Overall, a fun, enjoyable experience.
I always wanted to read this one, and finally managed to do it. It was interesting to read because I’ve seen the Disney adaption from 1993 as a child and still remembered some things. Since I was familiar with some parts of the „Adventures“, it was fun and thrilling at the same time. It was a little tricky at first getting used to the writing. The book was first published in 1884, and Twain made use of several dialects that were somewhat harder to read. It gets easier, I think, the further along you get. I remember Huckleberry Finn and Tom Sawyer from my childhood. So, because of melancholic reasons but not only, I already liked them. And honestly, they’re up to no good. It’s so much fun reading about their adventures and the stupid things they do. Jim has probably left the greatest impression on me. He’s a slave to Miss Watson, both of them living with the Widow Douglas and Huck. He’s an interesting character and really grew on me. Overall, a fun, enjoyable experience.




















