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„The Passengers“ war für mich ein ganz großes Highlight und definitiv eines der Bücher, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat. John Marrs entwirft hier ein erschreckend realistisches Szenario rund um künstliche Intelligenz und autonomes Fahren und zeigt dabei auf, wie schnell Technik, der wir blind vertrauen, außer Kontrolle geraten kann. Acht Menschen sitzen in ihren selbstfahrenden Autos, als diese plötzlich gehackt werden. Die Kontrolle ist weg, die Fahrzeuge gehorchen nicht mehr und eine anonyme Stimme kündigt an: Einer der Passagiere wird sterben. Die Öffentlichkeit darf live darüber abstimmen, wer es sein soll. Was zunächst wie ein rasanter Thriller klingt, entwickelt sich schnell zu einer tief gesellschaftskritischen Geschichte. Marrs wirft unbequeme Fragen auf: Wie abhängig sind wir bereits von Technik? Wie manipulierbar ist die öffentliche Meinung? Und wie moralisch ist eine Gesellschaft wirklich, wenn sie anonym über Leben und Tod entscheiden darf? Besonders stark fand ich die vielen Geheimnisse und Intrigen, die nach und nach ans Licht kommen. Jeder der Passagiere hat etwas zu verbergen, und mit jeder Enthüllung verschiebt sich die eigene Wahrnehmung. Niemand ist einfach nur Opfer, niemand einfach nur unschuldig. Dadurch bleibt der Spannungsbogen durchgehend extrem hoch , ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Geschichte auch nur kurz an Fahrt verliert. Das Ende war teilweise vorhersehbar ,aber längst nicht in diesem Ausmaß. Gerade als man denkt, man hätte durchschaut, worauf alles hinausläuft, setzt Marrs noch einen Plottwist obendrauf. Und dann folgt tatsächlich noch ein weiterer Twist auf den Twist, der alles noch einmal neu einordnet. Für mich ist „The Passengers“ nicht nur ein packender Thriller, sondern auch eine eindringliche Warnung davor, wie schnell uns Technik, Medien und öffentliche Meinung entgleiten können. Ein hochspannendes, klug konstruiertes und sehr beunruhigendes Buch, das ich absolut empfehlen kann. Müsst ihr wissen
Jan 26, 2026
„The Passengers“ war für mich ein ganz großes Highlight und definitiv eines der Bücher, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat. John Marrs entwirft hier ein erschreckend realistisches Szenario rund um künstliche Intelligenz und autonomes Fahren und zeigt dabei auf, wie schnell Technik, der wir blind vertrauen, außer Kontrolle geraten kann. Acht Menschen sitzen in ihren selbstfahrenden Autos, als diese plötzlich gehackt werden. Die Kontrolle ist weg, die Fahrzeuge gehorchen nicht mehr und eine anonyme Stimme kündigt an: Einer der Passagiere wird sterben. Die Öffentlichkeit darf live darüber abstimmen, wer es sein soll. Was zunächst wie ein rasanter Thriller klingt, entwickelt sich schnell zu einer tief gesellschaftskritischen Geschichte. Marrs wirft unbequeme Fragen auf: Wie abhängig sind wir bereits von Technik? Wie manipulierbar ist die öffentliche Meinung? Und wie moralisch ist eine Gesellschaft wirklich, wenn sie anonym über Leben und Tod entscheiden darf? Besonders stark fand ich die vielen Geheimnisse und Intrigen, die nach und nach ans Licht kommen. Jeder der Passagiere hat etwas zu verbergen, und mit jeder Enthüllung verschiebt sich die eigene Wahrnehmung. Niemand ist einfach nur Opfer, niemand einfach nur unschuldig. Dadurch bleibt der Spannungsbogen durchgehend extrem hoch , ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Geschichte auch nur kurz an Fahrt verliert. Das Ende war teilweise vorhersehbar ,aber längst nicht in diesem Ausmaß. Gerade als man denkt, man hätte durchschaut, worauf alles hinausläuft, setzt Marrs noch einen Plottwist obendrauf. Und dann folgt tatsächlich noch ein weiterer Twist auf den Twist, der alles noch einmal neu einordnet. Für mich ist „The Passengers“ nicht nur ein packender Thriller, sondern auch eine eindringliche Warnung davor, wie schnell uns Technik, Medien und öffentliche Meinung entgleiten können. Ein hochspannendes, klug konstruiertes und sehr beunruhigendes Buch, das ich absolut empfehlen kann. Müsst ihr wissen
Jan 26, 2026








