Anonym
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Description
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums «Morituri». Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben ...
Book Information
Author Description
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos" und "Saeculum" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel", "Stimmen" und "Schatten"; gemeinsam mit Arno Strobel "Fremd" und "Anonym". Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Anonym von Arno Stobel und Ursula Poznanski 4 🌟🌟🌟🌟 Der erste Fall für Nina Salomon und Daniel Buchholz hat mich gut unterhalten und wirft so manche moralische Frage auf.
Im Darknet geht eine verstörende Website online: Menschen werden zur Abstimmung gestellt, Nutzer voten – und der „Gewinner“ bezahlt mit dem Leben. Was wie ein krankes Spiel wirkt, wird plötzlich grausige Realität. Nina Salomon und Daniel Buchholz übernehmen die Ermittlungen. Doch der Täter agiert im Schatten, technisch brillant und nahezu unantastbar. Gleichzeitig wird der Kreis der ZuschauerInnen, die sich an dem grausamen Spektakel beteiligen immer größer – und jede neue Stimme macht das System tödlicher. Poznanski und Strobel setzen sich mit durchaus unbequemen Fragen auseinander: Voyeurismus, Sensationslust, aber auch digitale Verantwortung. Gewalt übt gerade aus der Distanz immer wieder eine seltsame Faszination aus – doch macht man sich mitschuldig am Tod eines Menschen, wenn man „nur klickt“? Juristisch wird sich diese Frage vermutlich nie stellen, moralisch dagegen umso mehr – insbesondere dann, wenn die Entscheidung, sich zu beteiligen, anonym und im Schutz der Masse getroffen wird. Anonym ist der erste Fall für das Ermittlerduo Salomon und Buchholz. In vielen Bewertungen habe ich gelesen, dass LeserInnen diese ProtagonistInnen unsympathisch fanden – das ist für mich nicht nachvollziehbar. Beide haben ihre Spleens, aber gerade das macht sie umso menschlicher. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Ninas und Daniels Sicht. Das ist anfangs nervig, später steigert es jedoch die Spannung. Mir ist dieses Buch 4 Sterne wert, auch wenn man vergeblich nach wirklich überraschenden Twists sucht. Es lebt von seiner beklemmenden Grundidee – entsetzlich, aber nicht unrealistisch. Eine Schwäche bleibt dennoch: Einige Entwicklungen sind vorhersehbar, vor allem für erfahrene Thriller-LeserInnen. Mir war relativ schnell klar, welche Person als Täter infrage kommt.
Bei vielen zeigt sich das wahre , blutrünstige und abscheuliche Gesicht ,wenn sie denken sie seien Anonym!
Ich liebe die Zusammenarbeit der beiden Autoren ♥️ es konnten sehr viel mehr Bücher der beiden zusammen erscheinen. Das war jetzt das zweite Buch für mich von den beiden zusammen und ich muss sagen, es hat mir besser gefallen wie das erste. Es ist spannend von der ersten Seite an auch wenn mir die Protagonistin am Anfang echt die Nerven geraubt hat- sie war so unsympathisch, das ich selbst beim lesen ihr am liebsten die Haare rausgerissen hätte 🤣 Ein halber Stern Abzug gibt es leider da die Kapitel nicht mit Namen beschriftet sind ( wie auch beim anderen Buch) Es stört etwas wenn man ein paar Tage nicht gelesen hat und sich dann erstmal zurecht finden muss ( ja, es dauert nur 3-4-5 Sätze aber ich persönlich weiß gerne im vorraus wer gerade erzählt) ( Ja! Es sind Kleinigkeiten ABER meinen inneren Monk stört das- der tobt regelrecht ,das ist sehr anstrengend 😂🤣)

Es war von Anfang an sehr spannend, die Story sehr interessant. Der online Aspekt mit dem Forum hat mir sehr gut gefallen, die Abgründe der Menschen wenn alles anonym ist, die nichtigen Gründe warum jemanden andere für einen Mord vorschlägt... Leider hat mir die Sprecherin der FMC überhaupt nicht gefallen, ich fand ihre Stimme anstrengend, besonders wenn sie geschrien hat. Außerdem waren beide Hauptcharaktere extrem unsympathisch und Salomo auch noch sehr unprofessionell. Vieles wirkte unrealistisch, darunter auch das Ende, aber insgesamt wirkte die Polizeiarbeit eher schlecht. Dieses Problem hatte ich auch schon bei anderen Strobel Geschichten.
Überraschend spannend!
Eigentlich bin ich sehr kritisch bei Thrillern und ärgere mich oft über fehlende Spannung. Und eigentlich mag ich auch keine Krimis aus Sicht von irgendwelchen Ermittlern - eigentlich. "Anonym" war wirklich spannend. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen (bin ich von Poznanski schon gewöhnt und Strobel scheint hier gut dazuzupassen). Auch die weniger spannenden Passagen zum Storyaufbau und Charaktereinführung haben sich schnell und flüssig lesen lassen. Ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht und die letzten 150 Seiten habe ich quasi inhaliert. Hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Auf der Suche nach meinem nächsten Hörbuch, fiel meine Wahl auf "Anonym". Und ich muss sagen, ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Es war rasante und spannend erzählt und das von von zwei ganz fantastischen Sprecher. Die Beschreibungen der Votings war purer Nervenkitzel. Man hat richtig mitgefiebert. So eine Story könnte ich mir wirklich heutzutage im Web vorstellen. Einfach eine gruselige Vorstellung. Das Emittlerduo war auch sehr gut gewählt. Am Anfang dachte ich noch: "Na das kann ja Heiter werden, zwei Kollegen, die sich nicht ausstehen können"... und beide auch noch so mega Sturköpfe. Aber mit der Zeit hatte ich wirklich Spaß mit den beiden Protagonisten. Zwischendurch musste ich einfach lachen über ihre Eigenheiten. Und obwohl sie so unterschiedlich sind und definitiv keine einfachen Charaktere sind, arbeiten sie gut zusammen. Ich bin schon sehr auf den nächsten Teil gespannt und hoffe viele weitere werden noch folgen.
𝒆𝒊𝒏 𝒔𝒑𝒂𝒏𝒏𝒆𝒏𝒅𝒆𝒓 𝑭𝒂𝒍𝒍 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒘𝒆𝒏𝒏 𝒅𝒊𝒆 𝑷𝒓𝒐𝒕𝒂𝒈𝒐𝒏𝒊𝒔𝒕𝒆𝒏 𝒂𝒍𝒍𝒆𝒔𝒂𝒎𝒕 𝒆𝒕𝒘𝒂𝒔 𝒈𝒆𝒘ö𝒉𝒏𝒖𝒏𝒈𝒔𝒃𝒆𝒅ü𝒓𝒇𝒕𝒊𝒈 𝒔𝒊𝒏𝒅 ...
gelesen 6.4.2025 - 15.4.2025 „anonym“ ist der erste Teil der gemeinsamen Thriller Reihe von Ursula Poznanski und Arno Strobel und ich war sehr gespannt darauf weil ich den Schreibstil und die Bücher von Poznanski liebe und mich mit den Büchern von Strobel ein eher zwiespältiges Verhältnis verbindet ... würde ich erkennen wer welchen Part geschrieben hat? wird es starke Unterschiede geben? wird es vom Aufbau her ein typischer Strobel oder setzt sich der von mir favorisierte Stil von Poznanski durch? zunächst einmal muss ich sagen dass ich den Fall und das Thema sehr spannend fand - ich hatte zwar ab einem gewissen Zeitpunkt die richtige Person im Verdacht aber trotzdem hab ich mitgefiebert und es hat mir sehr gut gefallen wie sich alles aufgelöst hat und auch das Ende fand ich richtig gut und mutig Leider waren mir die beiden Hauptprotagonisten Nina und Daniel von Anfang an unsympathisch wobei sich das bei Nina bis zum Schluss nur unwesentlich verbessert hat ... es wurde dann zwar etwas besser aber ins Herz geschlossen habe ich sie immer noch nicht. Im realen Leben wäre sie eine Person mit der ich auf Grund ihrer Art absolut nichts zu tun haben möchte - egal was ihr vielleicht schimmes in der Vergangenheit widerfahren ist - trotzdem kann man ein gewisses Maß an Sozialverhalten an den Tag legen und auch wenn sie selbst zumindest ab und zu erkennt dass sie sich wie ein A.... aufführt ändert das kaum etwas an ihrem Verhalten. Daniel musste ich erst etwas näher kennenlernen und dann fand ich ihn sehr ok aber mein Liebling wurde er auch nicht Ich möchte auf jeden Fall weiterlesen und habe Invisible schon am SuB bereit liegen

Spannend von Anfang bis Ende
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich mag Thriller mit Ermittlern, die in Deutschland spielen. Die Hinrichtungen hatten ein bisschen was von Saw, nur dass ein Überleben keine wirkliche Option ist. Arno Strobel ist für mich ohnehin ein Garant für ein spannendes Buch, Poznanski kannte ich bisher noch nicht. Ich werde mir den 2. Teil sofort holen.

Ein Mix aus Big Brother und SAW
Im Darknet existiert das Forum Morituri, in dem jeder unliebsame Mitmenschen nominieren kann, denen man den Tod wünscht. Alle Mitglieder des Forums stimmen innerhalb eines festgelegten Zeitraums über die Vorschläge ab und wählen vier Kandidaten aus, welche die Exekution am meisten verdient haben. Dem Gewinner winkt der Tod, der natürlich auch live im Darknet übertragen wird. Das Forum ins Leben gerufen hat der User Trajan, der auch die Rolle des Gamemasters übernimmt. Der Hamburger Kommissar Daniel Buchholz und seine neue Kollegin Nina Salomon wollen den Drahtzieher hinter diesem perfiden Forum finden, bevor noch mehr Menschen sterben müssen. Die Grundidee war wirklich spannend, denn gerade in unserem digitalen Zeitalter, der Verrohung der Gesellschaft und dem Voyeurismus ist die Idee eines solchen Forums durchaus denkbar. Zeitweise hat die Handlung mich sogar etwas an SAW erinnert, als es um die Morde ging. Die Suche nach dem Täter war wirklich spannend, auch wenn zum Ende hin immer offensichtlicher wurde, wer hinter dem Forum steckt. Was mich leider etwas gestört hat, waren die konstruierten Konflikte zwischen den Ermittlern. Beide haben natürlich ihr privates Päckchen zu tragen und sind nicht die einfachsten Persönlichkeiten. Sowas habe ich in Thrillern einfach schon zu oft gelesen und finde es inzwischen anstrengend - in diesem Fall müssen hier auch explizit Ninas gefährliche Alleingänge genannt werden. Für meinen Geschmack hat sich die Handlung einfach ein bisschen zu viel um die Protagonisten und zu wenig um die Tätersuche gedreht. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen Daniel und Nina, so dass man beide Charaktere und ihre Gedankengänge kennenlernt. Auch den Täter begleitet man ein paar Mal kapitelweise. Ich habe die Geschichte als Hörbuch, vertont durch Sascha Rotermund (als Kommissar Buchholz) und Christiane Marx (als Nina Salomon) gehört und fand die beiden als Sprecher gewohnt gut.
🎧 Warum müssen Kommissare immer eine Impulskontrollstörung haben? 
Die Story ist an sich ganz gut, jedoch haben mich ein paar Sachen genervt. Die Kommissarin hat eine Impulskontrollstörung. Der Kommissar ist ein schicker, reicher Schnösel mit Sauberkeitsfimmel. Obwohl sich beide erst kurz kennen, scheinen sie Gefühle für einander zu entwickeln. Augenroll. Ausätzlich passiert auch noch etwas, was ich gar nicht mag: nämlich, dass die Kommissare persönlich involviert sind. Dies und das Schmachten haben mir das Buch negativ aufstoßen lassen. Wo sind all die guten Thriller geblieben? Nunja, hier jedenfalls nicht. 
Nun habe ich auch endlich dieses Buch von meinem SuB befreit und muss sagen hat mich echt gut unterhalten. Für mich war es zwar mehr Krimi als Thriller aber mir hat es trotzdem gut gefallen. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, die Story fand ich gut, es war echt spannend und der Plottwist war auch gut. Hatte keine Erwartungen an dieses Buch und wurde überrascht. 😊 Von mir eine klare Leseempfehlung 👍.
🤯🤯🤯
Was ein Buch! Ich liebe Krimis und dieser hat mich richtig gefesselt. Die Autorenkombi steht scheinbar für krasse Storys. So krass die Story auch scheint, würde ich es in der heutigen Zeit leider nicht ausschließen und gerade der moralische Teil dahinter ist doch sehr groß und auch wichtig. Denn was heißt es für Menschen, dir sich hinter der Anonymität des Internets verstecken? Und wie weit sind sie bereit zu gehen? Die Protagonistin hat mich zwischendurch echt abgefuckt aber das war wohl auch die ganze Story ? 🤣
Anonym - Ein Klick kann töten
Ich fand die Grundidee von „Anonym“ extrem stark: Ein Darknet-Forum, in dem anonym über den Tod realer Menschen abgestimmt wird. Allein dieser Gedanke sorgt schon für Gänsehaut – und genau davon lebt der Thriller. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und sehr temporeich erzählt. Besonders gut gefallen hat mir der permanente Zeitdruck, unter dem die Ermittler stehen. Man merkt, wie schnell sich digitale Dynamiken verselbstständigen können. Das Thema Internet-Anonymität wirkt erschreckend real und aktuell. Allerdings bleibt die Figurenzeichnung für meinen Geschmack etwas oberflächlich. Ich hätte mir an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht, damit die Geschichte emotional noch stärker wirkt. Auch einige Entwicklungen sind etwas konstruiert. Trotzdem: Der Thriller liest sich flüssig, ist packend aufgebaut und regt zum Nachdenken an – vor allem darüber, wie leicht Menschen im Schutz der Anonymität moralische Grenzen überschreiten. Von mir daher 7 von 10 P. (abgeschlossen am 04.03.2026)

Im Schutz der Anonymität
"Menschen tun die widerwärtigsten Dinge, wenn sie sich sicher wähnen. Wenn sie ihr Gesicht nicht zeigen müssen. Wenn sie anonym bleiben können." Ein spannendes Buch mit einer zeitgemäßen Story. Es zeigt sehr gut, wie gefährlich Anonymität im Internet werden kann und wozu Menschen fähig sind, wenn Verantwortung sich im Schutz der Masse auflöst. Die Spannung baut sich sehr gut auf, sodass es schon nach den ersten Seiten schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den beiden Hauptermittlern, was ich als erfrischend empfunden habe. Auch die Gegensätzlichkeit der beiden Hauptcharaktere fand ich interessant, sie hat für mich sehr gut funktioniert.
Ein Thriller, wie ein Feuerwerk. Ich denke "anonym" wird auf ewig einer meiner liebsten Romane bleiben. Spannend und gesellschaftskritisch ohne aber diese seltsame "Hau drauf" Mentalität zu haben. Vieles im Buch könnte genau so heutzutage passieren und klingt deshalb noch lange nach. Eine große Empfehlung.
Seit langem einmal wieder ein Buch, das ich nicht weglegen konnte. Es war spannend, von Anfang bis Ende, die letzten 200 Seiten wurden eine Nachteinlage meinerseits. So, wie ich es bisher immer von den Autoren gewohnt war. Was mich minimal gestört hat: Die Kapitel. Diese sind nur durchnummeriert. Man hat 3 verschiedene Perspektiven, die in jedem Kapitel wechseln. Und es hat mich manchmal kurz irritiert, weil ich erst einmal überlegen musste, wessen Sichtweise gerade dran ist. Hat natürlich meist nur ein paar Sätze gedauert, war aber nicht nach meinem Geschmack, mein Hirn kam nicht gut klar damit.
Poznanski gehört für mich zu den Must-Read-Autorinnen. Insbesondere ihre Kriminalromane, in denen sie sehr moderne Themen aufgreift, haben mir bisher immer ausgesprochen gut gefallen. Ihr erstes Buch, das sie gemeinsam mit Arno Strobel geschrieben hat, habe ich noch nicht gelesen. So ging ich etwas skeptisch an diesen Roman heran. Die Struktur ist recht klassisch: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive eines Mannes und einer Frau geschildert. Ich vermute, dass Strobel den männlichen und Poznanski den weiblichen Part geschrieben hat, könnte dafür aber auch nicht meine Hand ins Feuer legen, da der Schreibstil sich sehr ähnelt. Das führte anfangs allerdings auch dazu, dass ich - hatte ich das Buch kurz aus der Hand gelegt - nicht wusste, ob ich mich im Kopf von Daniel Buchholz oder Nina Salomon befinde. Doch je weiter die Ereignisse an Fahrt gewinnen, umso mehr man vom gesuchten Täter in dessen Bann gezogen wird, umso weniger spielt es eine Rolle, welche der Hauptfiguren gerade das Steuer übernommen hat. Bis zum Ende war mir nicht klar, wie die Auflösung des Falles aussehen würde, die Autoren vermögen es sehr gut, den Leser lang im Unklaren zu lassen (was nicht jedem Kriminalschriftsteller gelingt). Und ja, es war ein überzeugender und sehr guter Schluss. Definitiv ein Buch, das ich weiterempfehlen kann!
Unerwartet und spannend
Ich schreibe ja generell nicht ganz so viel. Zum einen finde ich es überflüssig, die Story hier nochmal wiederzugeben, denn sie ist ja auch beim Buch zu finden. Zum anderen möchte ich einfach nur meine Meinung zum Buch weitergeben und im besten Fall Lust aufs Lesen desselbigen zu machen. Aus Sorge zu viel zu verraten, halte ich mich also kurz. Umso mehr freue ich mich nach jeder Rezension, wenn ihr sie liked. Vielen lieben Dank dafür. Freue mich auch über Kommentare!! 🤪 Jetzt zum Wesentlichen zurück: Dieses Buch hat mir mega gut gefallen. Das Ermittlerteam ist liebenswert. Okay, einen Stinker muss es wohl immer geben. Eben wie im echten Leben. Das Ende war unerwartet und ich freue mich schon sehr, mit Teil zwei zu beginnen.
Anonym von Poznanski und Strobel [Gelesen im Oktober 2018] ➖ Thriller ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Das erste Buch was ich von @ursulapoznanski gelesen habe und es war soooo 👍🏼Das Buch habe ich in Mexiko gelesen, daher ist es für mich ein ganz besonderes Bild ♥️ Ursula Poznanski ist für mich die weibliche Fitzek einfach grandios 👌🏼
Der 1. Band der Buchholz und Salomon Reihe
Die beiden Autoren sollten weiter an diesem Projekt arbeiten. Ich mochte den Band sehr. Es war spannend, mit sehr interessanten Charakteren und einen Mega Fall. Ich mochte den Aufbau der Story sehr, ebenso wie die Ermittlerarbeit. Beide Bände sind zum wegsuchten geeignet.

Klasse! Etwas anderes fällt mir dazu nicht ein. Eine gelungene, extrem spannende Story mit dem gewissen Etwas. Wirklich absolut gelungen! ***Der Plottwist über die Identität des Täters war herausragend. Der Liebhaber der Polizistin ist der Täter und macht am Ende bei seinem eigenen 'Spiel' mit und fällt damit auf die Nase. Wirklich super! *** absolut 5 Sterne
Bewertung: Must read! Richtig spannender Thriller mit einem sehr interessanten Thema und gelungener Umsetzung. Das Setting war für mich realistisch, könnte mir vorstellen dass sowas tatsächlich auch so oder ähnlich passieren könnte in der vermeintlichen Anonymität des Internets. Die Protagonist*innen haben mir gut gefallen, auch wenn ich Nina häufiger mal nervig fand und bin gespannt wie sich die Zusammenarbeit weiter gestaltet. Hatte anfangs eine Vermutung zum Täter, sie dann aber aufgrund der Ereignisse wieder fallengelassen und war dann doch überrascht dass er es doch war.
Sehr spannend. In sich gut strukturiert und sprachlich sorgfältig. Ein Thema, das einen über sich selbst grübeln lässt.
Ein ungleiches Ermittlerduo aus Hamburg wird am ersten Tag ihrer Zusammenarbeit zu einem grausamen Mord gerufen. Es stellt sich heraus, dass dieser Mord in einem Internetforum im Darknet durch Abstimmung der User in Auftrag gegeben wurde. Dem Forumsbetreiber ist nicht beizukommen und so geschehen noch mehr abscheuliche öffentliche Hinrichtungen für vergleichsweise banale "Vergehen". Daniel Buchholz und Nina Salomon reiben sich völlig auf in dem Versuch, den Täter zu finden. Gleichzeitig stoßen beide immer wieder an ihre eigenen, persönlichen Baustellen, die ihnen auch manchmal die Zusammenarbeit erschweren. Ein unvorhergesehener Plot und ein grandioses Finale rundet eine spannende, geniale Story ab. Jeder stellt sich im Laufe der Geschichte und besonders am Ende die Frage, ob die Anonymität nicht viele dunkle Abgründe in uns begünstigt. Ob man sicher ausschließen könnte, dass man sich nicht ebenfalls an einer Verurteilung beteiligen würde, sofern man dabei bequem auf seiner Wohnzimmercouch sitzen kann und unerkannt bleibt. Ein aufregendes, tiefgründiges, durchgehend spannendes Buch, das mich mitfiebern ließ bis zum Schluss.
Selten hat mich ein Thriller so gefesselt wie dieser, auch wenn ich zu Beginn noch etwas skeptisch war. Die Protagonisten sind beide Ermittler mit ihren eigenen (auch psychischen) Problemen und erfüllen dadurch mal wieder Ermittlerstereotype. Insbesondere Nina hat mich mehr als einmal mit ihrer Art zur Weißglut getrieben. Auch sind manche geschilderten Tatsachen doch stark amerikanisiert und entsprechen schlicht nicht der hiesigen Realität. Aber: Die Handlung und der Schreibstil sind einfach genial. Sie fesseln, sie enthalten unerwartete Wendungen, sie überraschen. Wirklich toll! Die ungekürzte Hörfassung mit den verschiedenen Sprechern, je nachdem aus welcher Perspektive erzählt wird, ist zusätzlich auch noch gelungen. Kurz gesagt: Ein gelungenes, rundes Werk.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums «Morituri». Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben ...
Book Information
Author Description
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos" und "Saeculum" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel", "Stimmen" und "Schatten"; gemeinsam mit Arno Strobel "Fremd" und "Anonym". Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
Posts
Anonym von Arno Stobel und Ursula Poznanski 4 🌟🌟🌟🌟 Der erste Fall für Nina Salomon und Daniel Buchholz hat mich gut unterhalten und wirft so manche moralische Frage auf.
Im Darknet geht eine verstörende Website online: Menschen werden zur Abstimmung gestellt, Nutzer voten – und der „Gewinner“ bezahlt mit dem Leben. Was wie ein krankes Spiel wirkt, wird plötzlich grausige Realität. Nina Salomon und Daniel Buchholz übernehmen die Ermittlungen. Doch der Täter agiert im Schatten, technisch brillant und nahezu unantastbar. Gleichzeitig wird der Kreis der ZuschauerInnen, die sich an dem grausamen Spektakel beteiligen immer größer – und jede neue Stimme macht das System tödlicher. Poznanski und Strobel setzen sich mit durchaus unbequemen Fragen auseinander: Voyeurismus, Sensationslust, aber auch digitale Verantwortung. Gewalt übt gerade aus der Distanz immer wieder eine seltsame Faszination aus – doch macht man sich mitschuldig am Tod eines Menschen, wenn man „nur klickt“? Juristisch wird sich diese Frage vermutlich nie stellen, moralisch dagegen umso mehr – insbesondere dann, wenn die Entscheidung, sich zu beteiligen, anonym und im Schutz der Masse getroffen wird. Anonym ist der erste Fall für das Ermittlerduo Salomon und Buchholz. In vielen Bewertungen habe ich gelesen, dass LeserInnen diese ProtagonistInnen unsympathisch fanden – das ist für mich nicht nachvollziehbar. Beide haben ihre Spleens, aber gerade das macht sie umso menschlicher. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Ninas und Daniels Sicht. Das ist anfangs nervig, später steigert es jedoch die Spannung. Mir ist dieses Buch 4 Sterne wert, auch wenn man vergeblich nach wirklich überraschenden Twists sucht. Es lebt von seiner beklemmenden Grundidee – entsetzlich, aber nicht unrealistisch. Eine Schwäche bleibt dennoch: Einige Entwicklungen sind vorhersehbar, vor allem für erfahrene Thriller-LeserInnen. Mir war relativ schnell klar, welche Person als Täter infrage kommt.
Bei vielen zeigt sich das wahre , blutrünstige und abscheuliche Gesicht ,wenn sie denken sie seien Anonym!
Ich liebe die Zusammenarbeit der beiden Autoren ♥️ es konnten sehr viel mehr Bücher der beiden zusammen erscheinen. Das war jetzt das zweite Buch für mich von den beiden zusammen und ich muss sagen, es hat mir besser gefallen wie das erste. Es ist spannend von der ersten Seite an auch wenn mir die Protagonistin am Anfang echt die Nerven geraubt hat- sie war so unsympathisch, das ich selbst beim lesen ihr am liebsten die Haare rausgerissen hätte 🤣 Ein halber Stern Abzug gibt es leider da die Kapitel nicht mit Namen beschriftet sind ( wie auch beim anderen Buch) Es stört etwas wenn man ein paar Tage nicht gelesen hat und sich dann erstmal zurecht finden muss ( ja, es dauert nur 3-4-5 Sätze aber ich persönlich weiß gerne im vorraus wer gerade erzählt) ( Ja! Es sind Kleinigkeiten ABER meinen inneren Monk stört das- der tobt regelrecht ,das ist sehr anstrengend 😂🤣)

Es war von Anfang an sehr spannend, die Story sehr interessant. Der online Aspekt mit dem Forum hat mir sehr gut gefallen, die Abgründe der Menschen wenn alles anonym ist, die nichtigen Gründe warum jemanden andere für einen Mord vorschlägt... Leider hat mir die Sprecherin der FMC überhaupt nicht gefallen, ich fand ihre Stimme anstrengend, besonders wenn sie geschrien hat. Außerdem waren beide Hauptcharaktere extrem unsympathisch und Salomo auch noch sehr unprofessionell. Vieles wirkte unrealistisch, darunter auch das Ende, aber insgesamt wirkte die Polizeiarbeit eher schlecht. Dieses Problem hatte ich auch schon bei anderen Strobel Geschichten.
Überraschend spannend!
Eigentlich bin ich sehr kritisch bei Thrillern und ärgere mich oft über fehlende Spannung. Und eigentlich mag ich auch keine Krimis aus Sicht von irgendwelchen Ermittlern - eigentlich. "Anonym" war wirklich spannend. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen (bin ich von Poznanski schon gewöhnt und Strobel scheint hier gut dazuzupassen). Auch die weniger spannenden Passagen zum Storyaufbau und Charaktereinführung haben sich schnell und flüssig lesen lassen. Ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht und die letzten 150 Seiten habe ich quasi inhaliert. Hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Auf der Suche nach meinem nächsten Hörbuch, fiel meine Wahl auf "Anonym". Und ich muss sagen, ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Es war rasante und spannend erzählt und das von von zwei ganz fantastischen Sprecher. Die Beschreibungen der Votings war purer Nervenkitzel. Man hat richtig mitgefiebert. So eine Story könnte ich mir wirklich heutzutage im Web vorstellen. Einfach eine gruselige Vorstellung. Das Emittlerduo war auch sehr gut gewählt. Am Anfang dachte ich noch: "Na das kann ja Heiter werden, zwei Kollegen, die sich nicht ausstehen können"... und beide auch noch so mega Sturköpfe. Aber mit der Zeit hatte ich wirklich Spaß mit den beiden Protagonisten. Zwischendurch musste ich einfach lachen über ihre Eigenheiten. Und obwohl sie so unterschiedlich sind und definitiv keine einfachen Charaktere sind, arbeiten sie gut zusammen. Ich bin schon sehr auf den nächsten Teil gespannt und hoffe viele weitere werden noch folgen.
𝒆𝒊𝒏 𝒔𝒑𝒂𝒏𝒏𝒆𝒏𝒅𝒆𝒓 𝑭𝒂𝒍𝒍 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒘𝒆𝒏𝒏 𝒅𝒊𝒆 𝑷𝒓𝒐𝒕𝒂𝒈𝒐𝒏𝒊𝒔𝒕𝒆𝒏 𝒂𝒍𝒍𝒆𝒔𝒂𝒎𝒕 𝒆𝒕𝒘𝒂𝒔 𝒈𝒆𝒘ö𝒉𝒏𝒖𝒏𝒈𝒔𝒃𝒆𝒅ü𝒓𝒇𝒕𝒊𝒈 𝒔𝒊𝒏𝒅 ...
gelesen 6.4.2025 - 15.4.2025 „anonym“ ist der erste Teil der gemeinsamen Thriller Reihe von Ursula Poznanski und Arno Strobel und ich war sehr gespannt darauf weil ich den Schreibstil und die Bücher von Poznanski liebe und mich mit den Büchern von Strobel ein eher zwiespältiges Verhältnis verbindet ... würde ich erkennen wer welchen Part geschrieben hat? wird es starke Unterschiede geben? wird es vom Aufbau her ein typischer Strobel oder setzt sich der von mir favorisierte Stil von Poznanski durch? zunächst einmal muss ich sagen dass ich den Fall und das Thema sehr spannend fand - ich hatte zwar ab einem gewissen Zeitpunkt die richtige Person im Verdacht aber trotzdem hab ich mitgefiebert und es hat mir sehr gut gefallen wie sich alles aufgelöst hat und auch das Ende fand ich richtig gut und mutig Leider waren mir die beiden Hauptprotagonisten Nina und Daniel von Anfang an unsympathisch wobei sich das bei Nina bis zum Schluss nur unwesentlich verbessert hat ... es wurde dann zwar etwas besser aber ins Herz geschlossen habe ich sie immer noch nicht. Im realen Leben wäre sie eine Person mit der ich auf Grund ihrer Art absolut nichts zu tun haben möchte - egal was ihr vielleicht schimmes in der Vergangenheit widerfahren ist - trotzdem kann man ein gewisses Maß an Sozialverhalten an den Tag legen und auch wenn sie selbst zumindest ab und zu erkennt dass sie sich wie ein A.... aufführt ändert das kaum etwas an ihrem Verhalten. Daniel musste ich erst etwas näher kennenlernen und dann fand ich ihn sehr ok aber mein Liebling wurde er auch nicht Ich möchte auf jeden Fall weiterlesen und habe Invisible schon am SuB bereit liegen

Spannend von Anfang bis Ende
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich mag Thriller mit Ermittlern, die in Deutschland spielen. Die Hinrichtungen hatten ein bisschen was von Saw, nur dass ein Überleben keine wirkliche Option ist. Arno Strobel ist für mich ohnehin ein Garant für ein spannendes Buch, Poznanski kannte ich bisher noch nicht. Ich werde mir den 2. Teil sofort holen.

Ein Mix aus Big Brother und SAW
Im Darknet existiert das Forum Morituri, in dem jeder unliebsame Mitmenschen nominieren kann, denen man den Tod wünscht. Alle Mitglieder des Forums stimmen innerhalb eines festgelegten Zeitraums über die Vorschläge ab und wählen vier Kandidaten aus, welche die Exekution am meisten verdient haben. Dem Gewinner winkt der Tod, der natürlich auch live im Darknet übertragen wird. Das Forum ins Leben gerufen hat der User Trajan, der auch die Rolle des Gamemasters übernimmt. Der Hamburger Kommissar Daniel Buchholz und seine neue Kollegin Nina Salomon wollen den Drahtzieher hinter diesem perfiden Forum finden, bevor noch mehr Menschen sterben müssen. Die Grundidee war wirklich spannend, denn gerade in unserem digitalen Zeitalter, der Verrohung der Gesellschaft und dem Voyeurismus ist die Idee eines solchen Forums durchaus denkbar. Zeitweise hat die Handlung mich sogar etwas an SAW erinnert, als es um die Morde ging. Die Suche nach dem Täter war wirklich spannend, auch wenn zum Ende hin immer offensichtlicher wurde, wer hinter dem Forum steckt. Was mich leider etwas gestört hat, waren die konstruierten Konflikte zwischen den Ermittlern. Beide haben natürlich ihr privates Päckchen zu tragen und sind nicht die einfachsten Persönlichkeiten. Sowas habe ich in Thrillern einfach schon zu oft gelesen und finde es inzwischen anstrengend - in diesem Fall müssen hier auch explizit Ninas gefährliche Alleingänge genannt werden. Für meinen Geschmack hat sich die Handlung einfach ein bisschen zu viel um die Protagonisten und zu wenig um die Tätersuche gedreht. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen Daniel und Nina, so dass man beide Charaktere und ihre Gedankengänge kennenlernt. Auch den Täter begleitet man ein paar Mal kapitelweise. Ich habe die Geschichte als Hörbuch, vertont durch Sascha Rotermund (als Kommissar Buchholz) und Christiane Marx (als Nina Salomon) gehört und fand die beiden als Sprecher gewohnt gut.
🎧 Warum müssen Kommissare immer eine Impulskontrollstörung haben? 
Die Story ist an sich ganz gut, jedoch haben mich ein paar Sachen genervt. Die Kommissarin hat eine Impulskontrollstörung. Der Kommissar ist ein schicker, reicher Schnösel mit Sauberkeitsfimmel. Obwohl sich beide erst kurz kennen, scheinen sie Gefühle für einander zu entwickeln. Augenroll. Ausätzlich passiert auch noch etwas, was ich gar nicht mag: nämlich, dass die Kommissare persönlich involviert sind. Dies und das Schmachten haben mir das Buch negativ aufstoßen lassen. Wo sind all die guten Thriller geblieben? Nunja, hier jedenfalls nicht. 
Nun habe ich auch endlich dieses Buch von meinem SuB befreit und muss sagen hat mich echt gut unterhalten. Für mich war es zwar mehr Krimi als Thriller aber mir hat es trotzdem gut gefallen. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, die Story fand ich gut, es war echt spannend und der Plottwist war auch gut. Hatte keine Erwartungen an dieses Buch und wurde überrascht. 😊 Von mir eine klare Leseempfehlung 👍.
🤯🤯🤯
Was ein Buch! Ich liebe Krimis und dieser hat mich richtig gefesselt. Die Autorenkombi steht scheinbar für krasse Storys. So krass die Story auch scheint, würde ich es in der heutigen Zeit leider nicht ausschließen und gerade der moralische Teil dahinter ist doch sehr groß und auch wichtig. Denn was heißt es für Menschen, dir sich hinter der Anonymität des Internets verstecken? Und wie weit sind sie bereit zu gehen? Die Protagonistin hat mich zwischendurch echt abgefuckt aber das war wohl auch die ganze Story ? 🤣
Anonym - Ein Klick kann töten
Ich fand die Grundidee von „Anonym“ extrem stark: Ein Darknet-Forum, in dem anonym über den Tod realer Menschen abgestimmt wird. Allein dieser Gedanke sorgt schon für Gänsehaut – und genau davon lebt der Thriller. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und sehr temporeich erzählt. Besonders gut gefallen hat mir der permanente Zeitdruck, unter dem die Ermittler stehen. Man merkt, wie schnell sich digitale Dynamiken verselbstständigen können. Das Thema Internet-Anonymität wirkt erschreckend real und aktuell. Allerdings bleibt die Figurenzeichnung für meinen Geschmack etwas oberflächlich. Ich hätte mir an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht, damit die Geschichte emotional noch stärker wirkt. Auch einige Entwicklungen sind etwas konstruiert. Trotzdem: Der Thriller liest sich flüssig, ist packend aufgebaut und regt zum Nachdenken an – vor allem darüber, wie leicht Menschen im Schutz der Anonymität moralische Grenzen überschreiten. Von mir daher 7 von 10 P. (abgeschlossen am 04.03.2026)

Im Schutz der Anonymität
"Menschen tun die widerwärtigsten Dinge, wenn sie sich sicher wähnen. Wenn sie ihr Gesicht nicht zeigen müssen. Wenn sie anonym bleiben können." Ein spannendes Buch mit einer zeitgemäßen Story. Es zeigt sehr gut, wie gefährlich Anonymität im Internet werden kann und wozu Menschen fähig sind, wenn Verantwortung sich im Schutz der Masse auflöst. Die Spannung baut sich sehr gut auf, sodass es schon nach den ersten Seiten schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den beiden Hauptermittlern, was ich als erfrischend empfunden habe. Auch die Gegensätzlichkeit der beiden Hauptcharaktere fand ich interessant, sie hat für mich sehr gut funktioniert.
Ein Thriller, wie ein Feuerwerk. Ich denke "anonym" wird auf ewig einer meiner liebsten Romane bleiben. Spannend und gesellschaftskritisch ohne aber diese seltsame "Hau drauf" Mentalität zu haben. Vieles im Buch könnte genau so heutzutage passieren und klingt deshalb noch lange nach. Eine große Empfehlung.
Seit langem einmal wieder ein Buch, das ich nicht weglegen konnte. Es war spannend, von Anfang bis Ende, die letzten 200 Seiten wurden eine Nachteinlage meinerseits. So, wie ich es bisher immer von den Autoren gewohnt war. Was mich minimal gestört hat: Die Kapitel. Diese sind nur durchnummeriert. Man hat 3 verschiedene Perspektiven, die in jedem Kapitel wechseln. Und es hat mich manchmal kurz irritiert, weil ich erst einmal überlegen musste, wessen Sichtweise gerade dran ist. Hat natürlich meist nur ein paar Sätze gedauert, war aber nicht nach meinem Geschmack, mein Hirn kam nicht gut klar damit.
Poznanski gehört für mich zu den Must-Read-Autorinnen. Insbesondere ihre Kriminalromane, in denen sie sehr moderne Themen aufgreift, haben mir bisher immer ausgesprochen gut gefallen. Ihr erstes Buch, das sie gemeinsam mit Arno Strobel geschrieben hat, habe ich noch nicht gelesen. So ging ich etwas skeptisch an diesen Roman heran. Die Struktur ist recht klassisch: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive eines Mannes und einer Frau geschildert. Ich vermute, dass Strobel den männlichen und Poznanski den weiblichen Part geschrieben hat, könnte dafür aber auch nicht meine Hand ins Feuer legen, da der Schreibstil sich sehr ähnelt. Das führte anfangs allerdings auch dazu, dass ich - hatte ich das Buch kurz aus der Hand gelegt - nicht wusste, ob ich mich im Kopf von Daniel Buchholz oder Nina Salomon befinde. Doch je weiter die Ereignisse an Fahrt gewinnen, umso mehr man vom gesuchten Täter in dessen Bann gezogen wird, umso weniger spielt es eine Rolle, welche der Hauptfiguren gerade das Steuer übernommen hat. Bis zum Ende war mir nicht klar, wie die Auflösung des Falles aussehen würde, die Autoren vermögen es sehr gut, den Leser lang im Unklaren zu lassen (was nicht jedem Kriminalschriftsteller gelingt). Und ja, es war ein überzeugender und sehr guter Schluss. Definitiv ein Buch, das ich weiterempfehlen kann!
Unerwartet und spannend
Ich schreibe ja generell nicht ganz so viel. Zum einen finde ich es überflüssig, die Story hier nochmal wiederzugeben, denn sie ist ja auch beim Buch zu finden. Zum anderen möchte ich einfach nur meine Meinung zum Buch weitergeben und im besten Fall Lust aufs Lesen desselbigen zu machen. Aus Sorge zu viel zu verraten, halte ich mich also kurz. Umso mehr freue ich mich nach jeder Rezension, wenn ihr sie liked. Vielen lieben Dank dafür. Freue mich auch über Kommentare!! 🤪 Jetzt zum Wesentlichen zurück: Dieses Buch hat mir mega gut gefallen. Das Ermittlerteam ist liebenswert. Okay, einen Stinker muss es wohl immer geben. Eben wie im echten Leben. Das Ende war unerwartet und ich freue mich schon sehr, mit Teil zwei zu beginnen.
Anonym von Poznanski und Strobel [Gelesen im Oktober 2018] ➖ Thriller ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Das erste Buch was ich von @ursulapoznanski gelesen habe und es war soooo 👍🏼Das Buch habe ich in Mexiko gelesen, daher ist es für mich ein ganz besonderes Bild ♥️ Ursula Poznanski ist für mich die weibliche Fitzek einfach grandios 👌🏼
Der 1. Band der Buchholz und Salomon Reihe
Die beiden Autoren sollten weiter an diesem Projekt arbeiten. Ich mochte den Band sehr. Es war spannend, mit sehr interessanten Charakteren und einen Mega Fall. Ich mochte den Aufbau der Story sehr, ebenso wie die Ermittlerarbeit. Beide Bände sind zum wegsuchten geeignet.

Klasse! Etwas anderes fällt mir dazu nicht ein. Eine gelungene, extrem spannende Story mit dem gewissen Etwas. Wirklich absolut gelungen! ***Der Plottwist über die Identität des Täters war herausragend. Der Liebhaber der Polizistin ist der Täter und macht am Ende bei seinem eigenen 'Spiel' mit und fällt damit auf die Nase. Wirklich super! *** absolut 5 Sterne
Bewertung: Must read! Richtig spannender Thriller mit einem sehr interessanten Thema und gelungener Umsetzung. Das Setting war für mich realistisch, könnte mir vorstellen dass sowas tatsächlich auch so oder ähnlich passieren könnte in der vermeintlichen Anonymität des Internets. Die Protagonist*innen haben mir gut gefallen, auch wenn ich Nina häufiger mal nervig fand und bin gespannt wie sich die Zusammenarbeit weiter gestaltet. Hatte anfangs eine Vermutung zum Täter, sie dann aber aufgrund der Ereignisse wieder fallengelassen und war dann doch überrascht dass er es doch war.
Sehr spannend. In sich gut strukturiert und sprachlich sorgfältig. Ein Thema, das einen über sich selbst grübeln lässt.
Ein ungleiches Ermittlerduo aus Hamburg wird am ersten Tag ihrer Zusammenarbeit zu einem grausamen Mord gerufen. Es stellt sich heraus, dass dieser Mord in einem Internetforum im Darknet durch Abstimmung der User in Auftrag gegeben wurde. Dem Forumsbetreiber ist nicht beizukommen und so geschehen noch mehr abscheuliche öffentliche Hinrichtungen für vergleichsweise banale "Vergehen". Daniel Buchholz und Nina Salomon reiben sich völlig auf in dem Versuch, den Täter zu finden. Gleichzeitig stoßen beide immer wieder an ihre eigenen, persönlichen Baustellen, die ihnen auch manchmal die Zusammenarbeit erschweren. Ein unvorhergesehener Plot und ein grandioses Finale rundet eine spannende, geniale Story ab. Jeder stellt sich im Laufe der Geschichte und besonders am Ende die Frage, ob die Anonymität nicht viele dunkle Abgründe in uns begünstigt. Ob man sicher ausschließen könnte, dass man sich nicht ebenfalls an einer Verurteilung beteiligen würde, sofern man dabei bequem auf seiner Wohnzimmercouch sitzen kann und unerkannt bleibt. Ein aufregendes, tiefgründiges, durchgehend spannendes Buch, das mich mitfiebern ließ bis zum Schluss.
Selten hat mich ein Thriller so gefesselt wie dieser, auch wenn ich zu Beginn noch etwas skeptisch war. Die Protagonisten sind beide Ermittler mit ihren eigenen (auch psychischen) Problemen und erfüllen dadurch mal wieder Ermittlerstereotype. Insbesondere Nina hat mich mehr als einmal mit ihrer Art zur Weißglut getrieben. Auch sind manche geschilderten Tatsachen doch stark amerikanisiert und entsprechen schlicht nicht der hiesigen Realität. Aber: Die Handlung und der Schreibstil sind einfach genial. Sie fesseln, sie enthalten unerwartete Wendungen, sie überraschen. Wirklich toll! Die ungekürzte Hörfassung mit den verschiedenen Sprechern, je nachdem aus welcher Perspektive erzählt wird, ist zusätzlich auch noch gelungen. Kurz gesagt: Ein gelungenes, rundes Werk.




















































