Die gute Seele
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Description
Ein verstörend-fesselnder Psychothriller des englischen Bestsellerautors John Marrs – Finalist für den International Thriller Writers‘ Award 2019 (Bestes Taschenbuch).
Sie ist eine freundliche Stimme am Telefon. Aber kannst du ihr trauen?
Wer die Telefonseelsorge anruft, braucht Hoffnung. Und die Bestätigung, dass das Leben lebenswert ist. Doch wer Pech hat, wird mit Laura verbunden. Sie redet nicht nur gern mit Menschen, denen es schlechter geht als ihr. Sie verzehrt sich regelrecht danach. Denn Laura will niemandem Mut zusprechen. Sie will hören, wie die verzweifelten Anrufer sich das Leben nehmen.
Als sich seine schwangere Frau Hand in Hand mit einem Fremden das Leben nimmt, bricht Ryans Welt zusammen. Was trieb sie in den Tod? Seine Nachforschungen führen ihn auf Lauras Spur und er beginnt das perfide Spiel zu durchschauen. Ryan ahnt nicht, zu welch drastischen Mitteln sie greifen wird, um ihr Geheimnis zu bewahren ...
Book Information
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Zwischen Abscheu und Faszination
Dieses Buch hat mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits: Was für eine kranke, abgedrehte Idee – auf so etwas muss man erst einmal kommen. Die Story ist stellenweise so verstörend, dass man kaum glauben kann, was man da gerade liest. Genau das macht aber auch den Reiz aus: Man legt das Buch nicht einfach weg, weil man wissen will, wie es weitergeht. Sprachlich ist es solide geschrieben, der Spannungsbogen bleibt über weite Strecken erhalten, auch wenn manche Passagen für meinen Geschmack etwas zu extrem und schwer verdaulich waren. Wer auf düstere, schonungslose Plots steht, kommt hier auf seine Kosten – wer eher leichte Kost sucht, sollte lieber die Finger davon lassen. Unterm Strich: Ein mutiges, ungewöhnliches Buch, das mich gleichzeitig fasziniert und abgestoßen hat. Für diese Mischung vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. Gerne auch bei Facebook: https://www.facebook.com/share/g/14LPMPc1HgM/?mibextid=wwXIfr
Stark.
Das war crazy! Von Anfang an absolut komisch, verstörend und verworren. Fand es durchweg spannend. Ich liebs ja generell wie man bei Marrs immer so ein paar Happen bekommt um sich die Geschichte zu erarbeiten. Die Story stellt sich als richtig crazy heraus... Den Plotttwist am Ende... den hab ich nicht erwartet. W.T.F.
wieder ohne Ende...
... jedenfalls kein Richtiges, das zweite Buch in Folge. Man kann sich ja seinen Teil denken, aber das ist schon umbefriedigend... Das Buch an sich ist grausam, wenn man selbst einen solchen Fall in der Familie hat. Triggerwarnungen wären angebracht. Und die Protagonistin ist solch eine Soziopathin, dass man sie selbst vor die Wahl lassen will, wie - aber nicht dass... Ich will nicht spoilern, dazu muss man das Buch lesen. 3,5 🌟, weil es sich ganz schön in die Länge zog...
SPANNEND INSZENIERT! Die gute Seele ist ein weiterer gelungener Thriller von John Marrs, der mit einer verstörenden Grundidee, starken Figuren und anhaltender Spannung überzeugt. Erzählt wird aus zwei Perspektiven, die sich immer weiter annähern und dabei ein Netz aus Lügen, Manipulation und seelischen Abgründen offenlegen. Laura arbeitet bei der Telefonseelsorge und gibt sich von außen als liebevolle Mutter und Ehefrau. Doch hinter der Fassade verbirgt sich eine erschreckende Kälte. Schritt für Schritt enthüllt Marrs ihre dunkle Seite und mit jeder neuen Erkenntnis wächst die Fassungslosigkeit. Dem gegenüber steht Ryan, dessen Leben nach einem tragischen Verlust aus den Fugen gerät. Seine Trauer, Wut und Verzweiflung machen ihn zu einer menschlichen Figur, auch wenn seine Entscheidungen nicht immer leicht zu akzeptieren sind. Gerade dieses Spannungsfeld zwischen Mitgefühl und Zweifel macht die Geschichte so intensiv. Die Handlung ist raffiniert konstruiert, stellenweise bitter und bewusst unangenehm. Nicht alles wirkt vollkommen realistisch, doch die psychologische Spannung, die Atmosphäre und die überraschenen Wendungen machen das mehr als wett. Das Katz und Maus Spiel steigert sich kontinuierlich und führt zu einem düsteren konsequenten Finale. Ein nervenaufreibener, hinterhältiger Thriller.

Die gute Seele von John Marrs hat mich von Anfang an vollkommen in den Bann gezogen. Die Idee hinter der Story fand ich einfach genial. Was mich besonders fasziniert hat, war diese erschreckend verzerrte Wahrnehmung von Laura, der Hauptfigur. Ihre Gedankenwelt, die ins Wahnhafte abdriftet, war für mich zugleich schockierend und faszinierend. Wie sie ihre eigenen Handlungen und die Realität um sie herum komplett falsch wahrnimmt, war einfach intensiv und hat mich das ganze Buch über gefesselt. Es gab so viele Momente, wo ich beim Lesen schlucken musste, weil die Geschichte auf eine Weise verstörend war, die ich so nicht erwartet hatte. Aber genau das machte den Reiz aus. Laura ist ja eigentlich fest davon überzeugt, das Richtige zu tun, und diese Täuschung macht die ganze Handlung so unberechenbar und spannend. Ihre völlig verzerrte Wahrnehmung der Welt zieht einen einfach mit. Das Ende hat mich auch komplett eingenommen. So viele Thriller bauen Spannung auf, aber hier hat sich das durch das ganze Buch gezogen, und die Auflösung war absolut befriedigend. Ich war die meiste Zeit über total gebannt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Deswegen gibt es für Die gute Seele von mir verdiente fünf Sterne. Ein Thriller, der nicht nur spannend, sondern auf eine psychologische Art tief verstörend ist – einfach ein Buch, das ich definitiv weiterempfehlen kann. Allerdings mit dem Hinweis, dass das Buch einige belastende Themen wie u.a. Telefonseelsorge, Depressionen, psychische Erkrankungen und Tod behandelt. Wer empfindlich auf solche Inhalte reagiert, sollte sich dessen vor dem Lesen bewusst sein.
Irrungen und Wirrungen
Der Autor versteht es wirklich, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Eine Intrige nach der nächsten wird hier gesponnen und man kann kaum Durchatmen, bis die nächste Verstrickung kommt. Es geht immer weiter und weiter, bis am Ende alles zusammen passt. Die Idee ist wirklich verrückt, man schwankt zwischen Faszination und Abscheu. Ich fühlte mich seh gut unterhalten, zwischendurch hab ich ein wenig die Orientierung verloren, da es wirklich sehr viele Verstrickungen waren, aber das war ok. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Der Thriller hat mir gut gefallen, sehr schöne Plot-Twists und eine richtig gute, durch und durch böse Protagonistin! Vor allem die Hörbuchsprecherin, die Lauras Part vorgetragen hat war großartig und gehört besonders hervorgehoben! Mit ihrer leicht blasierten, eingebildet klingenden Stimme hat sie Laura perfekt wiedergegeben!
Sehr spannend
Auf so eine kranke Seele muss man erst mal kommen! Das Buch wurde in der Sichtweise mehrerer Antagonisten geschrieben. Die Hauptperson spinnt sich ihre eigenen Wahrheiten zurecht und verbiegt sie solange, bis sie passen. Alles schlüssig und logisch aufgebaut. Es könnte wirklich noch eine Fortsetzung geben! Das Ende kam für mich zu schnell 😞
Wow was für einen Hass kann man gegen eine Protagonistin haben😁? Also Laura schafft es auf Platz 1. Auch wenn sie eine schreckliche Kindheit hatte und dadurch selber psychischen Störungen entwickelt hat, ist sie eine schreckliche Frau, die auch noch glaubt, das Richtige zu tun. Ihre eigene Wahrnehmung ist eine völlig andere als die Realität hergibt. Wirklich gut geschrieben, spannend aber manchmal etwas zu langatmig. Insgesamt eine klare Empfehlung!
Spannend, schnell und absolut fesselnd
„Die gute Seele“ von John Marrs hat mich von der ersten Seite an gepackt. Durch die kurzen Kapitel und das hohe Tempo konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Plottwists waren größtenteils gelungen – manches war für mich vorhersehbar, aber dennoch gab es immer wieder unerwartete Wendungen, die mich überrascht haben. Besonders das Ende hat nochmal richtig überzeugt und war einfach genial gemacht. Die Figur Laura ist bewusst unsympathisch und teilweise extrem dargestellt, was zwar zur Story passt, aber für mich nicht immer ganz glaubwürdig wirkte. Insgesamt ein sehr packender Thriller mit starkem Schreibstil und Sogwirkung, den ich nur weiter empfehlen kann! 👀
Die gute Seele von John Marrs ist ein Psychothriller, der mit einer starken Grundidee und einer beklemmenden Atmosphäre punktet. Im Mittelpunkt steht eine unscheinbare Protagonistin, die nach außen hin hilfsbereit und freundlich wirkt, während sich hinter dieser Fassade eine deutlich dunklere Wahrheit verbirgt. Der Roman spielt gekonnt mit moralischen Grauzonen und der Frage, wie gut man einen Menschen wirklich kennen kann. Die Geschichte entfaltet sich spannend und lebt vor allem von ihrem psychologischen Druck sowie den immer wieder überraschenden Wendungen. Gerade die grundlegende Idee und die Entwicklung der Figur sorgen für eine konstante Neugier beim Lesen beziehungsweise Hören. Als Hörbuch funktioniert das Ganze ebenfalls sehr gut, da die Geschichte angenehm eingesprochen ist und sich flüssig verfolgen lässt. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas überladen. Besonders im Mittelteil zieht sich die Geschichte spürbar, und einige Entwicklungen erscheinen fast schon zu extrem oder überdreht, was gelegentlich den Lesefluss beeinträchtigt. An manchen Punkten entsteht der Eindruck, dass hier bewusst noch eine Wendung mehr eingebaut wurde, als der Geschichte tatsächlich guttut. Trotz dieser kleinen Schwächen bleibt der Thriller insgesamt unterhaltsam und bietet eine interessante Mischung aus Spannung und psychologischer Tiefe. Wer düstere Geschichten mit ungewöhnlichen Figuren und moralischen Abgründen mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen, auch wenn das Gesamtbild nicht ganz an die stärksten Werke des Autors heranreicht. Bewertung: 4 von 5 Sternen
Schwach, leider gar nicht meins
Die Geschichte konnte mich gar nicht überzeugen. Ich fand sie nicht spannend, weil man das meiste erahnen konnte. Dazu wurden die gleichen Dialoge einmal aus ihrer und dann aus seiner Sicht wiedergegeben, was ich langweilig fand. Ausser dass ich mich das ganze Buch hindurch über die Protagonistin aufgeregt habe und dann nicht mal süsse Rache bekommen habe, wurde ich auch mit dem Schreibstil des Autoren nicht warm. Ich hätte auf mein Gefühl hören und abbrechen sollen, aber ich dachte, da kommt noch was grosses auf mich zu. War dann leider nicht so.
Langsamer Einstieg bevor richtig aufs Gas getreten wird
In Die gute Seele erzählt John Marrs die Geschichte von Laura, einer scheinbar hilfsbereiten Frau, die sich bei einer Telefonseelsorge engagiert – jedoch mit tödlichen Absichten. Der Klappentext verrät bereits, dass Laura ihre Anrufer nicht retten, sondern in den Selbstmord treiben will. Genau dieser frühe Spoiler nimmt dem ersten Teil des Romans viel Spannung. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt ausschließlich aus Lauras Perspektive. Ihre Denkweise ist zweifellos verstörend, doch gerade weil der Leser von Anfang an weiß, was sie tut, fehlt es an Überraschungen oder Wendungen. Statt Spannung baut sich eher ein beklemmendes Gefühl auf, allerdings ohne den Sog, den man von einem Psychothriller erwartet. Laura bleibt als Figur zudem schwer greifbar und fast unsympathisch auf eine uninteressante Weise. Erst nach 140 Seiten erfolgt der Perspektivenwechsel zu Ryan und damit beginnt der eigentliche Thriller. Ab diesem Moment nimmt die Geschichte Fahrt auf, wird emotionaler und spannender. Die Handlung entwickelt sich zu einem fesselnden Katz-und-Maus-Spiel, das bis zum Schluss mitreißt. Fazit: Die gute Seele ist ein Roman mit zwei Gesichtern: Einem recht zähen und spannungsarmen ersten Teil und deutlich packenderen weiteren. Wer den Anfang durchhält, wird mit einem intensiven Psychothriller belohnt, doch der späte Einstieg ins echte Geschehen könnte viele Leser vorher schon verlieren.

Etwas Enttäuscht...
Eines der wenigen Bücher, in denen ich keinen einzigen Charakter mochte. Alle Handlungen waren überzogen und unlogisch. Die Geschichte und das was passiert ist, hat mich teils echt aufgebracht... Ich bin nur unschlüssig, ob ich die Geschichte schlecht finde, oder ob der Autor die Charaktere so gut geschrieben hat, dass ich sie hasse 😅🙈

Die Geschichte war sehr speziell. Wir erfahren die Geschichte teilweise aus Lauras Sicht. Der Klappentext verrät schon, dass mit ihr etwas nicht stimmt und das zu verfolgen, war sehr interessant und mal was ganz anderes. Man begleitet sie, wird wütend, kommt an seine Grenzen. John Marrs hat hier definitiv etwas ausgelöst. Die Hintergründe zu erfahren, war für mich total spannend und auch die Wendungen und Twists waren gut gemacht und konnten mich überraschen. Stellenweise ging es ein bisschen zu weit, aber genau das hallt am Ende noch nach.
schwieriges Thema… (zT mit Spoiler!)
Finde das Buch ganz schwierig. Es geht um mental health und wie eine psychisch kranke Person diese Gefühle von anderen für ihren eigenen “Spaß” ausnutzt. In 3 Teilen wir ddie Geschichte von Laura erzählt, die bei einer Hilfe-Hotline alles andere macht als zu helfen und wie das Leben von mehreren Personen durch ihre Handlungen dadurch zerstört werden. Die Idee ist sehr interessant und es hat auch viel Potenzial, mir persönlich hat die Umsetzung leider gar nicht gefallen. Ryan tat mir einfach nur leid, wobei mit der Zeit die Geschichte so unrealistisch wurde (insbesondere mit dieser Hetzjagd im 2. Teil des Buchs), sodass ich irgendwann mein Mitleid einfach verdrängt habe, weil es so absurd wurde. Und der 3. Teil sowie Epilog war dann einfach zu viel von allem. Unrealistisch, absurd und einfach ganz komisch. Es bleiben einfach ganz viele unbeantwortete Fragen und plot holes, die meiner Meinung nach echt nicht sein müssen. Was das Buch um einiges kürzer gemacht hätte: die Polizei anrufen. Warum ist niemand in diesem Buch darauf gekommen, Laura anzuzeigen. Dadurch hätte man einfach so viel Leid sich ersparen können …..
Ziemlich kranke Geschichte - am Anfang kurz Angst gehabt das es mir nicht gefallen könnte, da ich ein früheres Buch mit dem Thema „Telefonseelsorge“ schon mal abgebrochen hatte - aber was für eine kranke Geschichte aus Manipulativem Verhalten, Rache, Persönlichkeitsstörung - der Moment, wenn man hofft, das sowas wirklich nur eine Geschichte ist/bleibt… 🤯

Auge um Auge…
Laura ist eine scheinbar gute Seele und hat eine wundervolle Familie, mit drei Kindern. Sie arbeitet bei der Seelensorge und verleitet insgeheim Menschen zum Selbstmord. Doch eines Tages erwischt sie die falsche Person. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Am Anfang kommen zwei große Blöcke von den zwei Protagonisten. Danach wechseln die Perspektiven zusammen mit den Kapiteln. Ein ziemlich interessanter Aufbau, der den Fokus mehr auf die einzelnen Personen lenkt. Was mir an dem Schreibstil allerdings nicht so gut gefallen hat ist der plötzliche Ort- und Personenwechsel am Anfang. Manchmal fühlte ich mich dadurch verloren. Ich vermute es hat etwas mit der Denkweise der Protagonistin zu tun, war jedoch manchmal für mich zu anstrengend. Trotz der negativen Charaktere auf Rachejagt, konnte ich dennoch mit jedem mitfühlen und mitfiebern. Die Charakterwandlungen fand ich sehr stark. Vor allem die von Ryan, der am Ende seine eigenen Fehler erkannte. Die Handlung fand ich spannend aufgebaut. Die beiden Charaktere sind ebenbürtige Gegner und haben beide nichts zu verlieren. Der Hass in den sich die beiden steigern, kann man als Leser selbst fühlen. Das Ende könnte der Anfang einer „Wenn sie Wüsste“ Mutter-Tochter Beziehung sein. Irgendwie erwische ich in letzter Zeit Bücher mit Handlungsfehlern bzw. zu wenig Recherche. Man kann sich nicht einfach so aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen. Vor allem wenn man Schwierigkeiten hat zwischen Realität und Traumwelt zu unterscheiden. Sonst würden diese Einrichtungen fast immer leer sein. Auf jeden Fall ein gutes Buch mit sehr vielen überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren. Eins der besten Bücher von dem Autor, eine Empfehlung von mir!
Spannend bis zum Schluss
Ich hatte schon mal ein Werk vom Autor gelesen, was mir sehr gut gefiel und vor allem nachhallte. Ich mag den unaufgeregten Schreibstil, schön flüssig, vor allem nicht so krass actionreich, sondern eher ruhiger, aber dafür mega psychologisch. Das mag ich sehr und auch diese Geschichte, also das zweite Buch vom Autor, das ich nun kenne, erfüllt genau das. Ich werde definitiv noch mehr von ihm lesen. Die Story selbst war ziemlich kreativ und selten, die Idee mit der Telefonseelsorge war wirklich krass gut. Die Umsetzung gefiel mir ebenfalls gut, wenngleich die Charaktere alle ein bisschen übertrieben psychotisch waren, aber das hat mich nicht gestört und passte auch gut zur Geschichte. Klare Leseempfehlung mal wieder!
Highlight!!
Das Buch ist spannend bis zur letzten Zeile. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und man kommt den Protagonisten sehr nah. Teilweise ist man regelrecht verstört und kann gar nicht fassen, was die Protagonisten von sich geben. Aber zeitgleich wirkt es sehr authentisch. Das Buch ist super spannend geschrieben und immer wenn man denkt „jetzt fliegt alles auf“ kommt irgendein neuer Twist und man weiß bis zuletzt nicht, wie es wirklich ausgeht. Es gab viele Szenen, in denen ich dachte, ich wüsste wie es am Ende ausgeht, aber ich wurde immer wieder eines besseren belehrt. Der Autor hat es geschafft, einen Thriller zu schreiben, der einen durchgehend überrascht und staunen lässt.
Nervenzusammenbruch
Also ich kann mich an kein Buch erinnern das in mir so viel Hass gegen die Protagonistin ausgelöst hat wie dieses! Ich war so oft wütend und fassungslos. Auch wenn das alles irgendwie negativ klingt, hat mich das Buch genau deswegen so gut gefallen! John Marrs ist einfach ein Genie! Ich liebe seine Bücher ❤️
TW Suizid
Zunächst einmal fehlt mir am Anfang die TW. Das Buch kann einem wirklich an die Substanz gehen. Die Geschichte, die Plott Twists waren echt überraschend und spannend. Es ist wirklich ein intensiver Psychothriller. Jedoch fand ich es teilweise zu konstruiert und das Ende hat mich auch nicht 100% zufrieden gestellt. Da wäre ein Epilog noch schön gewesen.
Rache wird hier groß geschrieben
Ich habe nun fast alle Bücher gelesen von John Marrs gelesen. Jedes ist auf seine ganz eigene Art etwas besonderes. Hier in diesem Buch fand ich die Erzählweise sehr spannend, denn hier gab es 2 Handlungsstränge, due jeweils aus ihrer Perspektive erzählten. Ungewöhlich von Marrs, aber sehr gut gemacht. Die Geschichte ist durchtrieben von hinterlistigen Schachzügen, Lügen und Intrigen. Man fragt sich wirklich wer hier Täter und wer hier Opfer ist. Dennoch gibt es keine Ungereimtheiten, alles ist spannend ind plausibel. Sehr empfehlenswert.
die freundliche stimme am telefon - kannst du ihr trauen?
die grundidee der story mochte ich sehr, weswegen ich mich eigentlich auf das buch gefreut hatte. aber leider fand ich die ersten ~150 seiten wirklich anstrengend, weil es sich extrem gezogen hat. danach hat das ganze spannung aufgebaut und ich wollte unbedingt weiterlesen. wie auch in "die schatten über uns" waren die auflösung und das finale dann aber einfach wieder too much. alles wirkte übertrieben und ständig kam was neueres, was "krasseres", was zwar geschockt, aber es auch unrealistisch gemacht hat. für mich wahrscheinlich erstmal kein weiteres buch von ihm...

Guter Thriller, der, eher ungewöhnlich, aus der Sicht der Täterin und des Ehemannes eines ihrer Opfer geschrieben ist. Man weiß von Anfang an, wie die Täterin vorgeht und wer sie ist, aber dennoch kommt es im Laufe des Buches noch zu einigen spannenden Wendungen. Der erste Teil erschien mir teilweise etwas zäh, manchmal habe ich mich gefragt, was noch kommen soll. Allerdings ging es danach erst so richtig los. 😅 Der Hauptteil hat mir dann sehr gut gefallen, das Katz-und-Maus-Spiel der beiden war rasant und spannend. Am Ende war's dann aber nochmal zu gewollt, das hätte man etwas abkürzen können. Insgesamt ein unterhaltsamer Zeitvertreib.
Ein überraschend Buch , Ein klassischer Psychothriller die in die abrundet der kranken menschlichen Seele zeigt. Manipulation ist im gesamten Buch angesagt, eine heftige Biographie kommt auch nach und nach zum Vorschein Mir hat es gut gefallen man flog nahezu durch die Seiten. Obwohl Teil 1 und 2 für mich etwas lang gezogen waren
Beklemmend, psychotisch - das ist dann mal DER Psychothriller von diesem Jahr - und ob der noch getoppt werden kann, ist gerade wirklich fraglich. 😳 Einfach mega. Wenn ein Psychothriller es schafft, dass einem dauerhaft vor Beklemmung ein Kloß im Hals sitzt, macht der Autor definitiv was richtig. Ich war permanent am Kopf schütteln. Laura war eine dermaßen psychotische Antagonistin, die für mich einige in den Schatten gestellt hat. Ihren Gedanken zu folgen, war einfach nur heftig und einzigartig. Viel mehr kann ich nicht sagen, außer dass die Wendungen mich beinah gedanklich in ein Schleudertrauma gebracht haben. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung an alle Thrillerfans - für mich war es tatsächlich ein Thriller in Perfektion. Und die Hörbuchsprecher haben so viel richtig gemacht 😍
„Ich habe einmal gelesen, dass man irgendwann nicht mehr weiß, wo die Wahrheit aufhört und wo die Einbildung beginnt, wenn man sich selbst etwas nur lange genug einredet.“
Für mich ehrlich gesagt ein auf und ab. Die Idee des Buches hat mich fasziniert und war wirklich interessant. Es war definitiv auch mal etwas anderes. Dennoch konnte es mich nicht komplett abholen. Den Anfang, wo Laura vorgestellt wird, empfand ich noch als ganz gelungen. Danach folgte die Perspektive von Ryan, einem Hinterblibenen eines Selbstmordopfers. Speziell seine Perspektive war für mich emotional sehr anstrengend zu lesen, Spannung nur wenig auf. Bis zu ca. 2/3 des Buches wusste ich auch noch überhaupt nicht, in welche Richtung die Geschichte gehen soll. Auf psychischer Ebene wurde es gegen Ende etwas interessanter. Ich denke, ich hatte wahrscheinlich allgemein etwas zu hohe Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt wurden. 3⭐️
Fesselnd und schockierend! Nichts für schwache Nerven!
Wem kann man noch trauen? Laura arbeitet bei der Telefonseelsorge und ist unter ihren Kollegen sehr beliebt. Doch in Wirklichkeit freut sie sich über Menschen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen und sie deshalb telefonisch kontaktieren. Hier will sie bis zum letzten Atemzug dabei sein. Als sich eine junge, schwangere Frau nach Lauras Bedingungen umbringt, kommt der Mann der Verstorbenen ihr auf die Schliche und will sich rächen. Hier folgt dann ein Katz und Maus spiel und es wird jeweils aus den verschiedenen Perspektiven beschrieben. Das Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und teilweise schockierend. Eventuell benötigt das Buch eine Triggerwarnung, denn es ist meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven.
John Marrs schaffte es auch mit dem dritten Buch, welches ich von ihm gelesen habe mich zu begeistern. Temporeich, spannend und mit einer sehr kreativen Ausgangslage. Direkt zu Beginn lernen wir Laura kennen und befinden uns in ihrem Kopf. Eine nach außen hin perfekte Ehefrau und Mutter, welche ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge arbeitet. Aber anstatt den selbstmordgefährdeten Menschen zu helfen empfindet sie regelrechte Befriedigung darin sie zu bestätigen und ihnen zu „helfen“ sich selbst umzubringen. Laura ist ein wahnsinnig manipulierender und abartiger Charakter, den man (zumindest zu Beginn) teilweise fast amüsant empfindet. John Marrs hat wirklich ein Händchen für Charaktere. Im zweiten Teil des Buches lernen wir ein „Opfer“ Lauras kennen und eine Art Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem immer wieder unerwartete Twists auftauchen und Geheimnisse auf eine Art und Weise gelüftet werden, die mir als Leser nicht nur einmal den Mund offen stehen liessen. Ein Mini-Abzug für das etwas hektische Ende aus meiner Sicht, aber trotzdem eine große Leseempfehlung für alle, die auf überraschende Psycho-Thriller stehen, bei dem der Horror nicht im darstellen von Gewalt begründet liegt. Das schafft John Marrs auch ganz ohne Blut & Gemetzel.
Sehr spannend!!!
Ich habe mich von diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und es hat mich sehr gefesselt. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mit fiebern. Allerdings werden in dem Buch Themen behandelt, die belastend wirken können. Auf jeden Fall empfehlenswert ❤️

Ein richtiges Highlight!
Die gute Seele - John Marrs Klappentext im 2. Bild, Seitenanzahl: 461. Triggerwarnung: Suizid und alles was damit zutun hat. ~ „Er hatte Pläne geschmiedet, seine Angelegenheiten geregelt und sich für einen Ort entschieden, den er auch aufgesucht hatte. Alles, was er jetzt noch brauchte, war ich. Ich hatte ein gutes Gefühl bei ihm. Und ich wollte hören, wie er starb. - S. 39“ ~ Laura, eine unglaublich manipulative und selbstsüchtige Person, arbeitet ehrenamtlich bei einer Telefonseelsorge. Sie versucht auf ihre eigene Weise anderen Leuten zu helfen indem sie die depressiven Anrufer solange manipuliert bis sie keinen Ausweg mehr sehen. So kann sie genüsslich ihre letzten Atemzügen mitanhören. Laura bekommt immer was sie will und lässt sich dabei von nichts und niemanden aufhalten. Als Ryan dahinterkommt, wer für den Suizid seiner Frau schuld ist, beginnt ein Rachefeldzug gegen Laura. Er ist ein gebrochener Mann nach dem plötzlichen Tod seiner Frau, steigert sich in die Sache mit Laura zu sehr hinein, trifft falsche Entscheidungen und merkt viel zu spät was er damit alles ins Rollen bringt. Wow, was war das wieder für ein Buch von John Marrs! 😍 In diesem Buch passieren so, so viele Dinge, dass es sich am Ende nicht wie 461 Seiten anfühlt. Eher wie das Doppelte. Kein Kapitel oder Handlungsstrang war zu viel. Die Handlung ist so durchdacht, dass am Ende alles einen Sinn ergibt und keine Fragen offen bleiben. Ich war gebannt von der ersten bis zur letzten Seite und inhalierte das Buch förmlich. Das ist mein 3. Buch von John Marrs und mittlerweile hat er sich an die Spitze meiner Lieblingsautoren katapultiert. Einfach nur großartig, spannend und unglaublich fesselnd geschrieben. Ein richtiges Highlight und eine riesengroße Leseempfehlung von mir. Das müsst ihr einfach lesen! Aber denkt bitte an die Triggerwarnung. Bewertung: 5+/5 ⭐️

Wenn John Marrs etwas kann, dann einen in die unvorstellbaren Gedanken eines Psychopathen's blicken zu lassen. Das Buch ist äußert belastend, aber genau das worauf man sich wissentlich einlässt, wenn man einen Thriller liest. So viele Plottwists die einen mit offenem Mund weiterlesen lassen. Das einzig negative was ich über dieses Buch sagen lässt, ist das es sich zwischenzeitlich etwas gezogen hat.
This had an intriguing plot and was quite well written. I could follow the characters‘ thoughts easily (even if they sometimes were hard to stomach, especially Ryan’s attitude towards Charlotte) and feel Ryan’s despair. Minus one star because a) women written by men are sometimes just not it (no, you don’t wash your face with water and then reapply make up, I wish it was that easy) and b) the two new POVs at the end didn’t have the impact they could have had.
Das Thema Telefonseelsorge und seinen Dienst dort zu missbrauchen, um Menschen zum Suizid zu ermutigen fand ich spannend. Wie Laura das alles geplant hat, war auch spannend. Die Idee als Gegenspieler einen liebenden Ehemann eines Opfers zu wählen war auch gut. AB HIER SPOILER: Aber das Katz-und-Maus-Spiel hat mir nicht gefallen. Es war interessant zu erfahren, wie Laura zu dieser Idee gekommen ist, aber ihre verquere Wahrnehmung bezüglich der eigenen Familie, ihres Freundes/Ziehbruders Nate und die kleine Geschichte mit ihrer Tochter waren mir doch etwas too mutch. Auch der komplette Sinneswandel von Ryan wurde mir nicht ausreichend erklärt. Natürlich ist es verständlich, dass er wütend ist und rachsüchtig, aber dass er dann auch anfängt Psychospielchen zu spielen fand ich nicht so nachvollziehbar. ⭐⭐⭐, 5
Gruselig...
Nachdem mich The Passengers von John Marrs so begeistert hat, wollte ich direkt ein weiteres Buch von ihm lesen. An ersteres konnte es für mich zwar nicht anknüpfen, dennoch ist es ein gutes Buch. Laura ist ein grausamer Mensch, den man das ganze Buch lang so richtig schön verachtet. Mitfiebern tut man währenddessen mit Ryan, der auf ihrer Spur ist. Was führt dazu, dass eine Frau so bösartig wird? Lest selbst...
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein verstörend-fesselnder Psychothriller des englischen Bestsellerautors John Marrs – Finalist für den International Thriller Writers‘ Award 2019 (Bestes Taschenbuch).
Sie ist eine freundliche Stimme am Telefon. Aber kannst du ihr trauen?
Wer die Telefonseelsorge anruft, braucht Hoffnung. Und die Bestätigung, dass das Leben lebenswert ist. Doch wer Pech hat, wird mit Laura verbunden. Sie redet nicht nur gern mit Menschen, denen es schlechter geht als ihr. Sie verzehrt sich regelrecht danach. Denn Laura will niemandem Mut zusprechen. Sie will hören, wie die verzweifelten Anrufer sich das Leben nehmen.
Als sich seine schwangere Frau Hand in Hand mit einem Fremden das Leben nimmt, bricht Ryans Welt zusammen. Was trieb sie in den Tod? Seine Nachforschungen führen ihn auf Lauras Spur und er beginnt das perfide Spiel zu durchschauen. Ryan ahnt nicht, zu welch drastischen Mitteln sie greifen wird, um ihr Geheimnis zu bewahren ...
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Zwischen Abscheu und Faszination
Dieses Buch hat mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits: Was für eine kranke, abgedrehte Idee – auf so etwas muss man erst einmal kommen. Die Story ist stellenweise so verstörend, dass man kaum glauben kann, was man da gerade liest. Genau das macht aber auch den Reiz aus: Man legt das Buch nicht einfach weg, weil man wissen will, wie es weitergeht. Sprachlich ist es solide geschrieben, der Spannungsbogen bleibt über weite Strecken erhalten, auch wenn manche Passagen für meinen Geschmack etwas zu extrem und schwer verdaulich waren. Wer auf düstere, schonungslose Plots steht, kommt hier auf seine Kosten – wer eher leichte Kost sucht, sollte lieber die Finger davon lassen. Unterm Strich: Ein mutiges, ungewöhnliches Buch, das mich gleichzeitig fasziniert und abgestoßen hat. Für diese Mischung vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. Gerne auch bei Facebook: https://www.facebook.com/share/g/14LPMPc1HgM/?mibextid=wwXIfr
Stark.
Das war crazy! Von Anfang an absolut komisch, verstörend und verworren. Fand es durchweg spannend. Ich liebs ja generell wie man bei Marrs immer so ein paar Happen bekommt um sich die Geschichte zu erarbeiten. Die Story stellt sich als richtig crazy heraus... Den Plotttwist am Ende... den hab ich nicht erwartet. W.T.F.
wieder ohne Ende...
... jedenfalls kein Richtiges, das zweite Buch in Folge. Man kann sich ja seinen Teil denken, aber das ist schon umbefriedigend... Das Buch an sich ist grausam, wenn man selbst einen solchen Fall in der Familie hat. Triggerwarnungen wären angebracht. Und die Protagonistin ist solch eine Soziopathin, dass man sie selbst vor die Wahl lassen will, wie - aber nicht dass... Ich will nicht spoilern, dazu muss man das Buch lesen. 3,5 🌟, weil es sich ganz schön in die Länge zog...
SPANNEND INSZENIERT! Die gute Seele ist ein weiterer gelungener Thriller von John Marrs, der mit einer verstörenden Grundidee, starken Figuren und anhaltender Spannung überzeugt. Erzählt wird aus zwei Perspektiven, die sich immer weiter annähern und dabei ein Netz aus Lügen, Manipulation und seelischen Abgründen offenlegen. Laura arbeitet bei der Telefonseelsorge und gibt sich von außen als liebevolle Mutter und Ehefrau. Doch hinter der Fassade verbirgt sich eine erschreckende Kälte. Schritt für Schritt enthüllt Marrs ihre dunkle Seite und mit jeder neuen Erkenntnis wächst die Fassungslosigkeit. Dem gegenüber steht Ryan, dessen Leben nach einem tragischen Verlust aus den Fugen gerät. Seine Trauer, Wut und Verzweiflung machen ihn zu einer menschlichen Figur, auch wenn seine Entscheidungen nicht immer leicht zu akzeptieren sind. Gerade dieses Spannungsfeld zwischen Mitgefühl und Zweifel macht die Geschichte so intensiv. Die Handlung ist raffiniert konstruiert, stellenweise bitter und bewusst unangenehm. Nicht alles wirkt vollkommen realistisch, doch die psychologische Spannung, die Atmosphäre und die überraschenen Wendungen machen das mehr als wett. Das Katz und Maus Spiel steigert sich kontinuierlich und führt zu einem düsteren konsequenten Finale. Ein nervenaufreibener, hinterhältiger Thriller.

Die gute Seele von John Marrs hat mich von Anfang an vollkommen in den Bann gezogen. Die Idee hinter der Story fand ich einfach genial. Was mich besonders fasziniert hat, war diese erschreckend verzerrte Wahrnehmung von Laura, der Hauptfigur. Ihre Gedankenwelt, die ins Wahnhafte abdriftet, war für mich zugleich schockierend und faszinierend. Wie sie ihre eigenen Handlungen und die Realität um sie herum komplett falsch wahrnimmt, war einfach intensiv und hat mich das ganze Buch über gefesselt. Es gab so viele Momente, wo ich beim Lesen schlucken musste, weil die Geschichte auf eine Weise verstörend war, die ich so nicht erwartet hatte. Aber genau das machte den Reiz aus. Laura ist ja eigentlich fest davon überzeugt, das Richtige zu tun, und diese Täuschung macht die ganze Handlung so unberechenbar und spannend. Ihre völlig verzerrte Wahrnehmung der Welt zieht einen einfach mit. Das Ende hat mich auch komplett eingenommen. So viele Thriller bauen Spannung auf, aber hier hat sich das durch das ganze Buch gezogen, und die Auflösung war absolut befriedigend. Ich war die meiste Zeit über total gebannt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Deswegen gibt es für Die gute Seele von mir verdiente fünf Sterne. Ein Thriller, der nicht nur spannend, sondern auf eine psychologische Art tief verstörend ist – einfach ein Buch, das ich definitiv weiterempfehlen kann. Allerdings mit dem Hinweis, dass das Buch einige belastende Themen wie u.a. Telefonseelsorge, Depressionen, psychische Erkrankungen und Tod behandelt. Wer empfindlich auf solche Inhalte reagiert, sollte sich dessen vor dem Lesen bewusst sein.
Irrungen und Wirrungen
Der Autor versteht es wirklich, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Eine Intrige nach der nächsten wird hier gesponnen und man kann kaum Durchatmen, bis die nächste Verstrickung kommt. Es geht immer weiter und weiter, bis am Ende alles zusammen passt. Die Idee ist wirklich verrückt, man schwankt zwischen Faszination und Abscheu. Ich fühlte mich seh gut unterhalten, zwischendurch hab ich ein wenig die Orientierung verloren, da es wirklich sehr viele Verstrickungen waren, aber das war ok. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Der Thriller hat mir gut gefallen, sehr schöne Plot-Twists und eine richtig gute, durch und durch böse Protagonistin! Vor allem die Hörbuchsprecherin, die Lauras Part vorgetragen hat war großartig und gehört besonders hervorgehoben! Mit ihrer leicht blasierten, eingebildet klingenden Stimme hat sie Laura perfekt wiedergegeben!
Sehr spannend
Auf so eine kranke Seele muss man erst mal kommen! Das Buch wurde in der Sichtweise mehrerer Antagonisten geschrieben. Die Hauptperson spinnt sich ihre eigenen Wahrheiten zurecht und verbiegt sie solange, bis sie passen. Alles schlüssig und logisch aufgebaut. Es könnte wirklich noch eine Fortsetzung geben! Das Ende kam für mich zu schnell 😞
Wow was für einen Hass kann man gegen eine Protagonistin haben😁? Also Laura schafft es auf Platz 1. Auch wenn sie eine schreckliche Kindheit hatte und dadurch selber psychischen Störungen entwickelt hat, ist sie eine schreckliche Frau, die auch noch glaubt, das Richtige zu tun. Ihre eigene Wahrnehmung ist eine völlig andere als die Realität hergibt. Wirklich gut geschrieben, spannend aber manchmal etwas zu langatmig. Insgesamt eine klare Empfehlung!
Spannend, schnell und absolut fesselnd
„Die gute Seele“ von John Marrs hat mich von der ersten Seite an gepackt. Durch die kurzen Kapitel und das hohe Tempo konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Plottwists waren größtenteils gelungen – manches war für mich vorhersehbar, aber dennoch gab es immer wieder unerwartete Wendungen, die mich überrascht haben. Besonders das Ende hat nochmal richtig überzeugt und war einfach genial gemacht. Die Figur Laura ist bewusst unsympathisch und teilweise extrem dargestellt, was zwar zur Story passt, aber für mich nicht immer ganz glaubwürdig wirkte. Insgesamt ein sehr packender Thriller mit starkem Schreibstil und Sogwirkung, den ich nur weiter empfehlen kann! 👀
Die gute Seele von John Marrs ist ein Psychothriller, der mit einer starken Grundidee und einer beklemmenden Atmosphäre punktet. Im Mittelpunkt steht eine unscheinbare Protagonistin, die nach außen hin hilfsbereit und freundlich wirkt, während sich hinter dieser Fassade eine deutlich dunklere Wahrheit verbirgt. Der Roman spielt gekonnt mit moralischen Grauzonen und der Frage, wie gut man einen Menschen wirklich kennen kann. Die Geschichte entfaltet sich spannend und lebt vor allem von ihrem psychologischen Druck sowie den immer wieder überraschenden Wendungen. Gerade die grundlegende Idee und die Entwicklung der Figur sorgen für eine konstante Neugier beim Lesen beziehungsweise Hören. Als Hörbuch funktioniert das Ganze ebenfalls sehr gut, da die Geschichte angenehm eingesprochen ist und sich flüssig verfolgen lässt. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas überladen. Besonders im Mittelteil zieht sich die Geschichte spürbar, und einige Entwicklungen erscheinen fast schon zu extrem oder überdreht, was gelegentlich den Lesefluss beeinträchtigt. An manchen Punkten entsteht der Eindruck, dass hier bewusst noch eine Wendung mehr eingebaut wurde, als der Geschichte tatsächlich guttut. Trotz dieser kleinen Schwächen bleibt der Thriller insgesamt unterhaltsam und bietet eine interessante Mischung aus Spannung und psychologischer Tiefe. Wer düstere Geschichten mit ungewöhnlichen Figuren und moralischen Abgründen mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen, auch wenn das Gesamtbild nicht ganz an die stärksten Werke des Autors heranreicht. Bewertung: 4 von 5 Sternen
Schwach, leider gar nicht meins
Die Geschichte konnte mich gar nicht überzeugen. Ich fand sie nicht spannend, weil man das meiste erahnen konnte. Dazu wurden die gleichen Dialoge einmal aus ihrer und dann aus seiner Sicht wiedergegeben, was ich langweilig fand. Ausser dass ich mich das ganze Buch hindurch über die Protagonistin aufgeregt habe und dann nicht mal süsse Rache bekommen habe, wurde ich auch mit dem Schreibstil des Autoren nicht warm. Ich hätte auf mein Gefühl hören und abbrechen sollen, aber ich dachte, da kommt noch was grosses auf mich zu. War dann leider nicht so.
Langsamer Einstieg bevor richtig aufs Gas getreten wird
In Die gute Seele erzählt John Marrs die Geschichte von Laura, einer scheinbar hilfsbereiten Frau, die sich bei einer Telefonseelsorge engagiert – jedoch mit tödlichen Absichten. Der Klappentext verrät bereits, dass Laura ihre Anrufer nicht retten, sondern in den Selbstmord treiben will. Genau dieser frühe Spoiler nimmt dem ersten Teil des Romans viel Spannung. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt ausschließlich aus Lauras Perspektive. Ihre Denkweise ist zweifellos verstörend, doch gerade weil der Leser von Anfang an weiß, was sie tut, fehlt es an Überraschungen oder Wendungen. Statt Spannung baut sich eher ein beklemmendes Gefühl auf, allerdings ohne den Sog, den man von einem Psychothriller erwartet. Laura bleibt als Figur zudem schwer greifbar und fast unsympathisch auf eine uninteressante Weise. Erst nach 140 Seiten erfolgt der Perspektivenwechsel zu Ryan und damit beginnt der eigentliche Thriller. Ab diesem Moment nimmt die Geschichte Fahrt auf, wird emotionaler und spannender. Die Handlung entwickelt sich zu einem fesselnden Katz-und-Maus-Spiel, das bis zum Schluss mitreißt. Fazit: Die gute Seele ist ein Roman mit zwei Gesichtern: Einem recht zähen und spannungsarmen ersten Teil und deutlich packenderen weiteren. Wer den Anfang durchhält, wird mit einem intensiven Psychothriller belohnt, doch der späte Einstieg ins echte Geschehen könnte viele Leser vorher schon verlieren.

Etwas Enttäuscht...
Eines der wenigen Bücher, in denen ich keinen einzigen Charakter mochte. Alle Handlungen waren überzogen und unlogisch. Die Geschichte und das was passiert ist, hat mich teils echt aufgebracht... Ich bin nur unschlüssig, ob ich die Geschichte schlecht finde, oder ob der Autor die Charaktere so gut geschrieben hat, dass ich sie hasse 😅🙈

Die Geschichte war sehr speziell. Wir erfahren die Geschichte teilweise aus Lauras Sicht. Der Klappentext verrät schon, dass mit ihr etwas nicht stimmt und das zu verfolgen, war sehr interessant und mal was ganz anderes. Man begleitet sie, wird wütend, kommt an seine Grenzen. John Marrs hat hier definitiv etwas ausgelöst. Die Hintergründe zu erfahren, war für mich total spannend und auch die Wendungen und Twists waren gut gemacht und konnten mich überraschen. Stellenweise ging es ein bisschen zu weit, aber genau das hallt am Ende noch nach.
schwieriges Thema… (zT mit Spoiler!)
Finde das Buch ganz schwierig. Es geht um mental health und wie eine psychisch kranke Person diese Gefühle von anderen für ihren eigenen “Spaß” ausnutzt. In 3 Teilen wir ddie Geschichte von Laura erzählt, die bei einer Hilfe-Hotline alles andere macht als zu helfen und wie das Leben von mehreren Personen durch ihre Handlungen dadurch zerstört werden. Die Idee ist sehr interessant und es hat auch viel Potenzial, mir persönlich hat die Umsetzung leider gar nicht gefallen. Ryan tat mir einfach nur leid, wobei mit der Zeit die Geschichte so unrealistisch wurde (insbesondere mit dieser Hetzjagd im 2. Teil des Buchs), sodass ich irgendwann mein Mitleid einfach verdrängt habe, weil es so absurd wurde. Und der 3. Teil sowie Epilog war dann einfach zu viel von allem. Unrealistisch, absurd und einfach ganz komisch. Es bleiben einfach ganz viele unbeantwortete Fragen und plot holes, die meiner Meinung nach echt nicht sein müssen. Was das Buch um einiges kürzer gemacht hätte: die Polizei anrufen. Warum ist niemand in diesem Buch darauf gekommen, Laura anzuzeigen. Dadurch hätte man einfach so viel Leid sich ersparen können …..
Ziemlich kranke Geschichte - am Anfang kurz Angst gehabt das es mir nicht gefallen könnte, da ich ein früheres Buch mit dem Thema „Telefonseelsorge“ schon mal abgebrochen hatte - aber was für eine kranke Geschichte aus Manipulativem Verhalten, Rache, Persönlichkeitsstörung - der Moment, wenn man hofft, das sowas wirklich nur eine Geschichte ist/bleibt… 🤯

Auge um Auge…
Laura ist eine scheinbar gute Seele und hat eine wundervolle Familie, mit drei Kindern. Sie arbeitet bei der Seelensorge und verleitet insgeheim Menschen zum Selbstmord. Doch eines Tages erwischt sie die falsche Person. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Am Anfang kommen zwei große Blöcke von den zwei Protagonisten. Danach wechseln die Perspektiven zusammen mit den Kapiteln. Ein ziemlich interessanter Aufbau, der den Fokus mehr auf die einzelnen Personen lenkt. Was mir an dem Schreibstil allerdings nicht so gut gefallen hat ist der plötzliche Ort- und Personenwechsel am Anfang. Manchmal fühlte ich mich dadurch verloren. Ich vermute es hat etwas mit der Denkweise der Protagonistin zu tun, war jedoch manchmal für mich zu anstrengend. Trotz der negativen Charaktere auf Rachejagt, konnte ich dennoch mit jedem mitfühlen und mitfiebern. Die Charakterwandlungen fand ich sehr stark. Vor allem die von Ryan, der am Ende seine eigenen Fehler erkannte. Die Handlung fand ich spannend aufgebaut. Die beiden Charaktere sind ebenbürtige Gegner und haben beide nichts zu verlieren. Der Hass in den sich die beiden steigern, kann man als Leser selbst fühlen. Das Ende könnte der Anfang einer „Wenn sie Wüsste“ Mutter-Tochter Beziehung sein. Irgendwie erwische ich in letzter Zeit Bücher mit Handlungsfehlern bzw. zu wenig Recherche. Man kann sich nicht einfach so aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen. Vor allem wenn man Schwierigkeiten hat zwischen Realität und Traumwelt zu unterscheiden. Sonst würden diese Einrichtungen fast immer leer sein. Auf jeden Fall ein gutes Buch mit sehr vielen überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren. Eins der besten Bücher von dem Autor, eine Empfehlung von mir!
Spannend bis zum Schluss
Ich hatte schon mal ein Werk vom Autor gelesen, was mir sehr gut gefiel und vor allem nachhallte. Ich mag den unaufgeregten Schreibstil, schön flüssig, vor allem nicht so krass actionreich, sondern eher ruhiger, aber dafür mega psychologisch. Das mag ich sehr und auch diese Geschichte, also das zweite Buch vom Autor, das ich nun kenne, erfüllt genau das. Ich werde definitiv noch mehr von ihm lesen. Die Story selbst war ziemlich kreativ und selten, die Idee mit der Telefonseelsorge war wirklich krass gut. Die Umsetzung gefiel mir ebenfalls gut, wenngleich die Charaktere alle ein bisschen übertrieben psychotisch waren, aber das hat mich nicht gestört und passte auch gut zur Geschichte. Klare Leseempfehlung mal wieder!
Highlight!!
Das Buch ist spannend bis zur letzten Zeile. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und man kommt den Protagonisten sehr nah. Teilweise ist man regelrecht verstört und kann gar nicht fassen, was die Protagonisten von sich geben. Aber zeitgleich wirkt es sehr authentisch. Das Buch ist super spannend geschrieben und immer wenn man denkt „jetzt fliegt alles auf“ kommt irgendein neuer Twist und man weiß bis zuletzt nicht, wie es wirklich ausgeht. Es gab viele Szenen, in denen ich dachte, ich wüsste wie es am Ende ausgeht, aber ich wurde immer wieder eines besseren belehrt. Der Autor hat es geschafft, einen Thriller zu schreiben, der einen durchgehend überrascht und staunen lässt.
Nervenzusammenbruch
Also ich kann mich an kein Buch erinnern das in mir so viel Hass gegen die Protagonistin ausgelöst hat wie dieses! Ich war so oft wütend und fassungslos. Auch wenn das alles irgendwie negativ klingt, hat mich das Buch genau deswegen so gut gefallen! John Marrs ist einfach ein Genie! Ich liebe seine Bücher ❤️
TW Suizid
Zunächst einmal fehlt mir am Anfang die TW. Das Buch kann einem wirklich an die Substanz gehen. Die Geschichte, die Plott Twists waren echt überraschend und spannend. Es ist wirklich ein intensiver Psychothriller. Jedoch fand ich es teilweise zu konstruiert und das Ende hat mich auch nicht 100% zufrieden gestellt. Da wäre ein Epilog noch schön gewesen.
Rache wird hier groß geschrieben
Ich habe nun fast alle Bücher gelesen von John Marrs gelesen. Jedes ist auf seine ganz eigene Art etwas besonderes. Hier in diesem Buch fand ich die Erzählweise sehr spannend, denn hier gab es 2 Handlungsstränge, due jeweils aus ihrer Perspektive erzählten. Ungewöhlich von Marrs, aber sehr gut gemacht. Die Geschichte ist durchtrieben von hinterlistigen Schachzügen, Lügen und Intrigen. Man fragt sich wirklich wer hier Täter und wer hier Opfer ist. Dennoch gibt es keine Ungereimtheiten, alles ist spannend ind plausibel. Sehr empfehlenswert.
die freundliche stimme am telefon - kannst du ihr trauen?
die grundidee der story mochte ich sehr, weswegen ich mich eigentlich auf das buch gefreut hatte. aber leider fand ich die ersten ~150 seiten wirklich anstrengend, weil es sich extrem gezogen hat. danach hat das ganze spannung aufgebaut und ich wollte unbedingt weiterlesen. wie auch in "die schatten über uns" waren die auflösung und das finale dann aber einfach wieder too much. alles wirkte übertrieben und ständig kam was neueres, was "krasseres", was zwar geschockt, aber es auch unrealistisch gemacht hat. für mich wahrscheinlich erstmal kein weiteres buch von ihm...

Guter Thriller, der, eher ungewöhnlich, aus der Sicht der Täterin und des Ehemannes eines ihrer Opfer geschrieben ist. Man weiß von Anfang an, wie die Täterin vorgeht und wer sie ist, aber dennoch kommt es im Laufe des Buches noch zu einigen spannenden Wendungen. Der erste Teil erschien mir teilweise etwas zäh, manchmal habe ich mich gefragt, was noch kommen soll. Allerdings ging es danach erst so richtig los. 😅 Der Hauptteil hat mir dann sehr gut gefallen, das Katz-und-Maus-Spiel der beiden war rasant und spannend. Am Ende war's dann aber nochmal zu gewollt, das hätte man etwas abkürzen können. Insgesamt ein unterhaltsamer Zeitvertreib.
Ein überraschend Buch , Ein klassischer Psychothriller die in die abrundet der kranken menschlichen Seele zeigt. Manipulation ist im gesamten Buch angesagt, eine heftige Biographie kommt auch nach und nach zum Vorschein Mir hat es gut gefallen man flog nahezu durch die Seiten. Obwohl Teil 1 und 2 für mich etwas lang gezogen waren
Beklemmend, psychotisch - das ist dann mal DER Psychothriller von diesem Jahr - und ob der noch getoppt werden kann, ist gerade wirklich fraglich. 😳 Einfach mega. Wenn ein Psychothriller es schafft, dass einem dauerhaft vor Beklemmung ein Kloß im Hals sitzt, macht der Autor definitiv was richtig. Ich war permanent am Kopf schütteln. Laura war eine dermaßen psychotische Antagonistin, die für mich einige in den Schatten gestellt hat. Ihren Gedanken zu folgen, war einfach nur heftig und einzigartig. Viel mehr kann ich nicht sagen, außer dass die Wendungen mich beinah gedanklich in ein Schleudertrauma gebracht haben. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung an alle Thrillerfans - für mich war es tatsächlich ein Thriller in Perfektion. Und die Hörbuchsprecher haben so viel richtig gemacht 😍
„Ich habe einmal gelesen, dass man irgendwann nicht mehr weiß, wo die Wahrheit aufhört und wo die Einbildung beginnt, wenn man sich selbst etwas nur lange genug einredet.“
Für mich ehrlich gesagt ein auf und ab. Die Idee des Buches hat mich fasziniert und war wirklich interessant. Es war definitiv auch mal etwas anderes. Dennoch konnte es mich nicht komplett abholen. Den Anfang, wo Laura vorgestellt wird, empfand ich noch als ganz gelungen. Danach folgte die Perspektive von Ryan, einem Hinterblibenen eines Selbstmordopfers. Speziell seine Perspektive war für mich emotional sehr anstrengend zu lesen, Spannung nur wenig auf. Bis zu ca. 2/3 des Buches wusste ich auch noch überhaupt nicht, in welche Richtung die Geschichte gehen soll. Auf psychischer Ebene wurde es gegen Ende etwas interessanter. Ich denke, ich hatte wahrscheinlich allgemein etwas zu hohe Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt wurden. 3⭐️
Fesselnd und schockierend! Nichts für schwache Nerven!
Wem kann man noch trauen? Laura arbeitet bei der Telefonseelsorge und ist unter ihren Kollegen sehr beliebt. Doch in Wirklichkeit freut sie sich über Menschen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen und sie deshalb telefonisch kontaktieren. Hier will sie bis zum letzten Atemzug dabei sein. Als sich eine junge, schwangere Frau nach Lauras Bedingungen umbringt, kommt der Mann der Verstorbenen ihr auf die Schliche und will sich rächen. Hier folgt dann ein Katz und Maus spiel und es wird jeweils aus den verschiedenen Perspektiven beschrieben. Das Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und teilweise schockierend. Eventuell benötigt das Buch eine Triggerwarnung, denn es ist meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven.
John Marrs schaffte es auch mit dem dritten Buch, welches ich von ihm gelesen habe mich zu begeistern. Temporeich, spannend und mit einer sehr kreativen Ausgangslage. Direkt zu Beginn lernen wir Laura kennen und befinden uns in ihrem Kopf. Eine nach außen hin perfekte Ehefrau und Mutter, welche ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge arbeitet. Aber anstatt den selbstmordgefährdeten Menschen zu helfen empfindet sie regelrechte Befriedigung darin sie zu bestätigen und ihnen zu „helfen“ sich selbst umzubringen. Laura ist ein wahnsinnig manipulierender und abartiger Charakter, den man (zumindest zu Beginn) teilweise fast amüsant empfindet. John Marrs hat wirklich ein Händchen für Charaktere. Im zweiten Teil des Buches lernen wir ein „Opfer“ Lauras kennen und eine Art Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem immer wieder unerwartete Twists auftauchen und Geheimnisse auf eine Art und Weise gelüftet werden, die mir als Leser nicht nur einmal den Mund offen stehen liessen. Ein Mini-Abzug für das etwas hektische Ende aus meiner Sicht, aber trotzdem eine große Leseempfehlung für alle, die auf überraschende Psycho-Thriller stehen, bei dem der Horror nicht im darstellen von Gewalt begründet liegt. Das schafft John Marrs auch ganz ohne Blut & Gemetzel.
Sehr spannend!!!
Ich habe mich von diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und es hat mich sehr gefesselt. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mit fiebern. Allerdings werden in dem Buch Themen behandelt, die belastend wirken können. Auf jeden Fall empfehlenswert ❤️

Ein richtiges Highlight!
Die gute Seele - John Marrs Klappentext im 2. Bild, Seitenanzahl: 461. Triggerwarnung: Suizid und alles was damit zutun hat. ~ „Er hatte Pläne geschmiedet, seine Angelegenheiten geregelt und sich für einen Ort entschieden, den er auch aufgesucht hatte. Alles, was er jetzt noch brauchte, war ich. Ich hatte ein gutes Gefühl bei ihm. Und ich wollte hören, wie er starb. - S. 39“ ~ Laura, eine unglaublich manipulative und selbstsüchtige Person, arbeitet ehrenamtlich bei einer Telefonseelsorge. Sie versucht auf ihre eigene Weise anderen Leuten zu helfen indem sie die depressiven Anrufer solange manipuliert bis sie keinen Ausweg mehr sehen. So kann sie genüsslich ihre letzten Atemzügen mitanhören. Laura bekommt immer was sie will und lässt sich dabei von nichts und niemanden aufhalten. Als Ryan dahinterkommt, wer für den Suizid seiner Frau schuld ist, beginnt ein Rachefeldzug gegen Laura. Er ist ein gebrochener Mann nach dem plötzlichen Tod seiner Frau, steigert sich in die Sache mit Laura zu sehr hinein, trifft falsche Entscheidungen und merkt viel zu spät was er damit alles ins Rollen bringt. Wow, was war das wieder für ein Buch von John Marrs! 😍 In diesem Buch passieren so, so viele Dinge, dass es sich am Ende nicht wie 461 Seiten anfühlt. Eher wie das Doppelte. Kein Kapitel oder Handlungsstrang war zu viel. Die Handlung ist so durchdacht, dass am Ende alles einen Sinn ergibt und keine Fragen offen bleiben. Ich war gebannt von der ersten bis zur letzten Seite und inhalierte das Buch förmlich. Das ist mein 3. Buch von John Marrs und mittlerweile hat er sich an die Spitze meiner Lieblingsautoren katapultiert. Einfach nur großartig, spannend und unglaublich fesselnd geschrieben. Ein richtiges Highlight und eine riesengroße Leseempfehlung von mir. Das müsst ihr einfach lesen! Aber denkt bitte an die Triggerwarnung. Bewertung: 5+/5 ⭐️

Wenn John Marrs etwas kann, dann einen in die unvorstellbaren Gedanken eines Psychopathen's blicken zu lassen. Das Buch ist äußert belastend, aber genau das worauf man sich wissentlich einlässt, wenn man einen Thriller liest. So viele Plottwists die einen mit offenem Mund weiterlesen lassen. Das einzig negative was ich über dieses Buch sagen lässt, ist das es sich zwischenzeitlich etwas gezogen hat.
This had an intriguing plot and was quite well written. I could follow the characters‘ thoughts easily (even if they sometimes were hard to stomach, especially Ryan’s attitude towards Charlotte) and feel Ryan’s despair. Minus one star because a) women written by men are sometimes just not it (no, you don’t wash your face with water and then reapply make up, I wish it was that easy) and b) the two new POVs at the end didn’t have the impact they could have had.
Das Thema Telefonseelsorge und seinen Dienst dort zu missbrauchen, um Menschen zum Suizid zu ermutigen fand ich spannend. Wie Laura das alles geplant hat, war auch spannend. Die Idee als Gegenspieler einen liebenden Ehemann eines Opfers zu wählen war auch gut. AB HIER SPOILER: Aber das Katz-und-Maus-Spiel hat mir nicht gefallen. Es war interessant zu erfahren, wie Laura zu dieser Idee gekommen ist, aber ihre verquere Wahrnehmung bezüglich der eigenen Familie, ihres Freundes/Ziehbruders Nate und die kleine Geschichte mit ihrer Tochter waren mir doch etwas too mutch. Auch der komplette Sinneswandel von Ryan wurde mir nicht ausreichend erklärt. Natürlich ist es verständlich, dass er wütend ist und rachsüchtig, aber dass er dann auch anfängt Psychospielchen zu spielen fand ich nicht so nachvollziehbar. ⭐⭐⭐, 5
Gruselig...
Nachdem mich The Passengers von John Marrs so begeistert hat, wollte ich direkt ein weiteres Buch von ihm lesen. An ersteres konnte es für mich zwar nicht anknüpfen, dennoch ist es ein gutes Buch. Laura ist ein grausamer Mensch, den man das ganze Buch lang so richtig schön verachtet. Mitfiebern tut man währenddessen mit Ryan, der auf ihrer Spur ist. Was führt dazu, dass eine Frau so bösartig wird? Lest selbst...






















































