Dry
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Description
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.
Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet. In Deutschland liegen bisher seine Serien »Vollendet« und »Scythe« vor.
Die »Vollendet-Serie« umfasst folgende Bände:
Vollendet – Die Flucht
Vollendet – Der Aufstand
Vollendet – Die Rache
Vollendet – Die Wahrheit
Die »Scythe«-Serie umfasst folgende Bände:
Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Rache der Gerechten
Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten
Book Information
Author Description
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Weltuntergangsszenarien machen nur Spaß, solange der Weltuntergang theoretisch ist...
DRY ist für mich überraschenderweise zum Highlight geworden. Ich hätte nicht erwartet, dass es mich dermaßen in den Bann zieht, da es als Jugenbuch gilt. Doch das hat es. Ausnahmslos. Darum geht es: Von einem Tag auf den anderen hat halb Kalifornien kein Wasser mehr. Seen sind ausgetrocknet. Die Regierung hat es verpasst vorzusorgen und nun stehen verdammt viele Menschen vor einem gewaltigen Problem: Dem Verdursten. "Nichts. Nicht einmal ein Tröpfchen. Unser Wasserhahn hat einen Herzstillstand erlitten, und keine Wiederbelebungsmaßnahme wird ihn zurückholen." Schnell kommt es zu Plünderungen und Vandalismus. Nette Nachbarn werden zum größten Feind. Alles läuft aus dem Ruder... Eine kleine (zufällige) Gruppe Jugendlicher muss sich ab sofort selbst durchschlagen, da ihre Eltern auf unterschiedlichste Weise nicht für sie da sein können. "Alles im Leben ist eine Lektion. Lerne etwas daraus. Werde besser. Werde stärker." Ich war vom Anfang bis Ende gefesselt, teilweise schockiert, stolz, traurig und fasziniert von der Gruppe, ihren Entscheidungen und Handeln. Sie ist für mich absolut gelungen zusammengestellt, sodass ich gerne mit ihnen den steinigen Weg gegangen bin. Das ganze Szenario des Buches ist echt erschreckend, da man trotz unseres Wohlstandstands ein Gefühl dafür bekommt, wie schnell alles vorbei sein kann. Mein Bewusstsein für "selbstverständliche" Güter wurde jedenfalls mal wieder ordentlich geweckt. Ebenso auch die Erkenntnis, dass in der Not und wenn es ums eigene Leben geht, nichts beständig ist. Moral und Anstand hart auf die Probe gestellt werden. Egoismus aufblüht und vieles, was sonst im Licht erstrahlt im Schatten verschwindet. Aber auch, dass Mut, Wille und Stärke alles überwinden kann und es sich manchmal lohnt bis zum Schluss zu kämpfen. Sei es auch noch so aussichtslos. 100%ige Leseempfehlung ✅️
𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆𝒔 𝑩𝒖𝒄𝒉 𝒉𝒂𝒕 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒅𝒂𝒛𝒖 𝒈𝒆𝒃𝒓𝒂𝒄𝒉𝒕 𝒅𝒂𝒓ü𝒃𝒆𝒓 𝒏𝒂𝒄𝒉𝒛𝒖𝒅𝒆𝒏𝒌𝒆𝒏 𝒘𝒊𝒆 𝒐𝒇𝒕 𝒘𝒊𝒓 𝑾𝒂𝒔𝒔𝒆𝒓 𝒂𝒍𝒔 𝒔𝒆𝒍𝒃𝒔𝒕𝒗𝒆𝒓𝒔𝒕ä𝒏𝒅𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒆𝒓𝒂𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏 𝒖𝒏𝒅 𝒗ö𝒍𝒍𝒊𝒈 𝒔𝒊𝒏𝒏𝒍𝒐𝒔 𝒗𝒆𝒓𝒈𝒆𝒖𝒅𝒆𝒏
gelesen Mai 2019 wow - was für ein Buch! Ich kann nur jedem empfehlen es zu lesen und würde sogar dafür plädieren dass es als Pflichtlektüre im Deutschunterricht auf die Leseliste kommt Das Buch behandelt ein sehr wichtiges und ernstes Thema - was passiert wenn es kein Wasser mehr gibt? Ein paar Tage ... ein paar Wochen ... ein paar Monate ... für immer? Neal und Jarrod Shusterman schaffen es ein sehr dusteres Bild der Situation zu zeichnen ohne zu übertreiben und alles was so passiert ist für mich durchaus nachvollziehbar auch wenn es teilweise erschreckend ist - aber was tun Menschen nicht alles wenn es ums eigene Überleben geht? Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kommt rasch voran - trotz des ernsten Themas stellenweise amüsant und mit subtilem Humor gespickt. Die Erzählweise wechselt zwischen den Protagonisten und so erfährt man bei vielen Situationen wie unterschiedlich diese von Alyssa, Kelton, Jacqui, Garrett und Henry gesehen und eingeschätzt werden. Auch wenn es nicht so viel Action gibt ist man doch immer gespannt wie es weitergeht - was als nächstes passiert - ob sie Wasser finden und ob es eine Rettung aus dieser Katastrophe für alle Beteiligten gibt das Buch hat mich auch dazu gebracht Wasser als nicht selbstverständlich anzusehen und mit mehr Achtsamkeit mit dieser kostbaren Ressource umzugehen

🔪 Verstörender Endzeitroman 🔥
Klappentext: Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben. Absoluter Pageturner. Unterm Strich ist das Buch wirklich keine Neuerfindung. Es gibt ähnliche Bücher oder entsprechende Serien. Ich war immer wieder an „The Walking Dead“ erinnert. Dennoch sehr gute Unterhaltung. Am Anfang habe ich mich mit dem Schreibstil und den unterschiedlichen POVs etwas schwer getan. Mit der Zeit habe ich richtig gefallen dran gefunden. Der ein oder andere Charakter ist für mich etwas flach geblieben, andere dafür super interessant. Super Unterhaltung mit einigen Schockmomenten. 4,5/5 ⭐️
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Packender Jugendroman mit einem erschreckenden Thema. Der Beginn scheint harmlos. Es gibt kein Wasser, aber schnell spitzt sich die Lage zu. Sehr eindrucksvoll wird der Verfall des zivilisierten Zusammenlebens dargestellt. Das Buch hinterlässt einen bleibenden Eindruck und weckt das Bedürfnis Wasser zu kaufen.
Habt eine Wasserflasche neben euch stehen.
Dieses Buch,dieses BUCH! Direkt von der ersten Seite an,hatte der Autor mich.Der Schreibstil war einnehmend und hatte absolute Sogwirkung,ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Wir begleiten Alyssa,ihren Burder Garret,den nerdigen Nachbarsjungen Kelton,die unbekannte Furie Jaqui und einen "Unbekannten" der sich Henry nennt inmitten einem Kalifornien das gänzlich ohne Wasser auskommen muss. Die Geschichte nimmt rasant fahrt auf und ich glaube,das seeeehr viel davon näher an der Realität liegt,als wir uns das wünschen würden. Gerade was das Verhalten von Menschen in solch einer Situation betrifft als auch der Umgang des Themas bei den Medien. Ich weiss nicht wie Schusterman das gemacht hat aber er hat nur mit Wörtern dafür gesorgt das ich ständig durst hatte und anfing darüber nachzudenken mir einen grösseren Wasservorrat anzulegen 😂 Es war wirklich faszinierend seinen eigenen Gedanken zu lauschen. Alyssa war als Protagonistin in Ordnung,Kelton mochte ich wirklich sehr,ich glaube gerade WEIL er so "seltsam" war.Mit Jaqui konnte ich mich identifizieren,Henry war der Typ von Mensch den ich verachte.Garret war wohl der kleine Wehmutstropfen,der gelang dem Autor nicht zu 100%.Für 10 jahre war er mal ZU kindisch oder auch ZU erwachsen,das passte einfach nicht so ganz. Onkel Basil ist mir richtig ans Herz gewachsen,den mochte ich sehr,genau so wie die Dynamik zwischen Kelton's Eltern. Ich konnte jede Handlung der Jugendlichen nachvollziehen,auch die der Erwachsenen,ob nun gut oder schlecht,und schlechtes passiert hier leider zu genüge. Auch emotional hat mich das Buch absolut abgeholt. Erst wusste ich nicht so recht was ich mit diesen kurzen Kapiteln die nicht von der kleinen Gruppe handeln,anfangen sollte aber irgendwann machte es dann sinn und gab so einen kleiben "woarghh" Effekt.Das gefiel mir wirklich sehr gut.. Das Ende kam ein bisschen überstürzt,meinetwegen hätte man da noch gut 100 Seiten dran hängen können,das hätte dem ganzen keinen Abbruch getan. Dieses Buch wird einem noch länger im Gedächtnis bleiben und kann ich wirklich nur empfehlen.
Wow! Was für ein Buch!!! 😍😍
Geschrieben von Vater und Sohn, findet man in diesem Buch wirklich ALLES, was man sich nur wünschen kann! Spannung, Mitgefühl, Betrug, knallharte Aktion, dann wieder ein Hauch Romantik... Irre! Achtung: bitte ausreichend Getränke neben sich bereitstellen, man bekommt unter Umständen großen Durst 😜. Die Situation, plötzlich kein Wasser mehr zu haben scheint surreal, jedoch hat uns die Pandemie vor nicht allzu langer Zeit gezeigt, dass bestimmte Dinge nicht selbstverständlich sind (ich denke da an leergekaufte Regale im Supermarkt) und sich Menschen plötzlich ungewohnt selbstsüchtig und aggressiv verhalten können, wenn sie unter Druck stehen. Von daher sind gewisse Situationen aus dem Buch für den Leser nicht neu und versetzen einen mittenrein. 🙂 Im Buch "Dry" von Neal und Jarrod Shusterman wird der Überlebenskampf mehrerer junger Leute erzählt, und der hat es in sich!💀 Dabei wirkt alles stimmig und keineswegs übertrieben, man kann jede Handlung absolut nachvollziehen. Der Spannungsbogen steigt wie ein abgeschossener Pfeil von der ersten Seite an steil an und lässt einem keine Ruhe mehr, bis man die letzten Seite umblättert. Die Story wird in jedem Kapitel aus einer anderen Perspektive erzählt, das passt zu diesem Buch extrem gut, da die Vorgänge aus der jeweiligen Sicht immer realistisch bleiben und Sinn machen. 👍👍 Ich empfehle dieses Buch wirklich JEDEM! Es bekommt einen Platz in der kurzen Liste meiner Lieblingsbücher, weil es einen auch nach der letzten Seite nicht loslässt, und das schaffen nicht viele Bücher! 😍😍

Brandheiße Lektüre für den Hochsommer
Durst- Durst- Durst Das Gefühl hatte ich ständig, während ich das Buch gelesen habe. Natürlich habe ich es im Hochsommer bei 32 Grad gelesen. Da konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen 🙃 Das Buch spielt im hitzegeplagten, ausgedorrten Californien. Auf einmal wird das fließende Wasser abgeschalten und damit beginnt der Kampf ums nackte überleben. Auch das Buch wieder ein Highlight aus der Feder von Shusterman.
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht Nie mehr.
Eigentlich so garnicht das was ich lese, aber eine Freundin aus dem Bücherclub hatte es mir empfohlen. Eine wirklich spannende allerdings auch sehr erschreckende Story, die extrem realitätsnah rübergebracht wird. Jacqui, Kelton, Garrett, Henry und Alyssa sind eine so witzige und auch nervenaufreibende Gruppe gewesen, denn es gab viele Momente in denen sie sich untereinander mehr als uneinig waren... Der Wassermangel hat der Geschichte einen so krassen Spannungsbogen verpasst und ich habe bei jeder Seite mit den "fünf" mitgefiebert. Ein Buch mit sehr vielen Höhen und Tiefen, was ich weiterempfehlen kann ;)
Was passiert, wenn deine Welt austrocknet...?
⭐ 4/5 'Dry' ist eine Dystopie, die wohl genau so gut jetzt wie auch in fünf, zehn oder zwanzig Jahren spielen kann. In Kalifornien herrscht seit Jahren Dürre. Die Bürger sind angehalten, Wasser zu sparen, wo es nur geht. Flüsse und Kanäle sind bereits ausgetrocknet. Und nun passiert das, wovon keiner gedacht hat, dass es jemals so weit kommt: das Wasser bleibt ganz aus. In dieses Setting werden wir hineingeworfen und begleiten ein paar junge Teenager, wie sie versuchen, zu überleben, obwohl es kein Wasser gibt. Das Buch ist gut geschrieben und wird aus verschiedenen POVs erzählt. Manchmal hat mich der Perspektivwechsel gestört, aber dennoch war jeder Charakter anders geschrieben. Die beiden Autoren, Neal Shusterman und sein Sohn, haben es geschafft, jedem Charakter eine eigene Persönlichkeit und Eigenheit zu geben und deren Kapitel auch so rüberzubringen. So waren mir manche Charaktere durchaus sympathisch, während ich andere einfach gar nicht mochte. Aber in solchen Situationen kann man sich selten aussuchen, mit wem man Hand in Hand gehen möchte. Ich fand die Thematik, dass es kein Wasser mehr gibt, unglaublich interessant. Es hat mich auch nicht so sehr gestört, dass dies wohl eher ein Jugendroman ist, dennoch würde ich mir eine solche Geschichte mal mit erwachsenen Protagonisten und sehr viel düsterer wünschen, als es hier beschrieben war. Es war spannend zu sehen, in welch einer Geschwindigkeit die Welt, die man kennt, sich um 180 Grad dreht, wenn es kein Wasser mehr gibt, wenn die Zivilisation zusammenbricht aufgrund dessen und man innerhalb kürzester Zeit vor dem Verdursten steht und was das wiederum mit den Menschen macht. Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Sehr realistisch, mit bedrückender Atmosphäre und verursacht regelrecht Durst beim Lesen.
Wirklich ein sehr realistischer Thriller, der einen sehr deutlich vor Augen führt, wie schnell die Zivilisation und vor allem die Menschlichkeit verloren gehen, wenn etwas zu Neige geht, was für uns ebenso selbstverständlich wie lebensnotwendig ist: Das Wasser.
Alyssa will gerade ein Glas Wasser trinken, als die Wasserleitung sich verabschiedet. Innerhalb von Stunden steht ihr ganzes Leben auf dem Kopf: Es gibt kein Wasser mehr, mitten im kalifornischen Sommer. Und so findet sie sich im größten Überlebenskampf wieder, den man sich vorstellen kann.
Shusterman liefert wie immer einen unglaublich gesellschaftskritischen Thriller. Welches Thema könnte auch aktueller sein als der Klimawandel? Dry ist meiner Meinung nach nicht das beste der Autoren, aber dennoch ein unglaublich gutes Buch. Neben der üblichen Spannung wird es philosophisch und nachdenklich, wenn die Menschen ihre Menschlichkeit verlieren, Anarchie regiert und Hilfe unmöglich macht, weil die Gier den Verstand besiegt. Die Charaktere sind wie immer vielfältig und nicht alle sympathisch, dafür aber geradezu erschreckend real. Sie verkörpern genau die verschiedenen Nuancen unterschiedlicher Persönlichkeiten und zusammen sind sie - mal mehr mal weniger - ein Team, auch wenn sich ihre Schattenseiten deutlich zeigen. Dry ist fesselnd und beklemmend und vermutlich näher an unserer Realität als uns bewusst und lieb ist, ein aufrüttelnder Warnruf, der und mit allem Nachdruck den Ernst unserer Lage deutlich macht.
Eine beängstigende postapokalyptische Welt ohne Wasser. Grundsätzlich hat mir das Buch gefallen. Es ist vielleicht nicht vergleichbar mit anderen Büchern dieser Art, aber doch sehr spannend. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch gerade jüngeren Menschen gut gefallen könnte. Es bietet gerade für Leser, die vielleicht noch nicht so viele Bücher dieser Art gelesen haben, eine spannungsgeladene Geschichte und einen guten Einstieg in die Thematik. Ein Punkt der mir persönlich nicht so gut gefallen hat war, dass das Buch im Präsens geschrieben ist. Aber das ist meine persönliche Präferenz. Abgesehen davon habe ich manche Handlungen, Verhaltensweisen und Reaktionen der Protagonisten nicht so gut nachvollziehen können. Das ist allerdings meine persönliche Meinung und möglicherweise sehen das andere Leser anders.
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eis Vorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben. Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.
Absolutes Highlight
Heftige (und evt. gar nicht so unrealistische) Thematik. Man hat einen wirklich guten Einblick in das Leben der Protagonisten erhalten. Irgendwann mochte man sie wirklich und wollte unbedingt wissen, was mit ihnen passiert. Die Story war wirklich unglaublich spannend, ich habe teilweise komplett vergessen, dass ich am Lesen bin.
Ein sehr realistisch geschriebenes Buch über eine Katastrophe die man sich nicht ausmalen will. Mir hat es wirklich gut gefallen! Leider hab ich ne absolute Leseflaute weswegen ich super lang gebraucht habe das Buch zu beenden. Aber das bedeutet nicht das es nicht gut war! Es hätte noch etwas fesselnder sein können aber ansonsten ein super spannendes Buch! Ich muss aber auch sagen das ich auch total gerne Filme & Serien über Katastrophen und Apokalypsen schaue, weswegen das voll mein Thema war 😂
Das Buch hat unterhalten einfach weil es Spannung pur war. Hab es quasi in einem weggelesen. Teilweise kam es mir aber unrealistisch vor.. an einem Tag gibt es noch Wasser zu kaufen und schon am nächsten Tag töten die Menschen für Wasser ?! Auch das Ende.. Mich hätte auch noch mehr das drumherum interessiert als ausschließlich der Überlebenskampf der Hauptprotagonisten.

Meine Meinung Was passiert, wenn wir kein Zugang zum Wasser haben? Genau das erzählt hier Neal Shusterman zusammen mit seinem Sohn Jarrod Shusterman. Während dem Lesen habe ich richtigen Durst gekriegt. Es war erschreckend zu sehen, was passieren könnte, wenn wir kein Wasser mehr hätten. Anfangs hat es sich so surreal angefühlt, doch je weiter man liest, desto realistischer und bedrohlicher wird das Szenario. Menschen werden zu “Wasserzombies” und verhalten sich wie Tiere. Wie weit würde ich gehen bei Wassernot? Was geschieht mit meinen Haustieren? Wo liegen die Prioriäten? Und vor allem: was passiert mit der Solidarität? Meine Bewertung Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne
Dry ist eine - gar nicht so unwahrscheinliche - Dystopie, die einen ziemlich durstig zurück lässt. Hier geht es viel darum, wie sich Menschen verhalten, wenn sie ein paar Stunden bis hin zu ein paar Tagen kein Wasser mehr getrunken haben und das zu diesem Zeitpunkt eine recht animalische Seite in uns zum Vorschein kommt, die uns nicht mehr wirklich an andere denken lässt, sondern nur noch an sich selbst und den nächsten Schluck. Da ich mich mit dem Thema nicht so wirklich auskenne, kann ich natürlich nicht sagen, wie realistisch die ganzen Verhaltensweisen sind, aber zumindest haben die Autoren es geschafft, alles sehr realistisch darzustellen. Wir begleiten eine Gruppe von (fast) Teenagern. Garrett war mit 10 Jahren der Jüngste und Jacqui mit 17 die Älteste, was es zu einer bunten Mischung gemacht hat, aber auch vom Charackter her waren alle 5 Protagonisten/innen sehr unterschiedlich, was ab und zu mal dafür gesorgt haben, dass es zu Streitigkeiten kam. Trotzdem sind mir die Charaktere leider ein bisschen zu blass geblieben (vor allem Henry), wodurch mich diese alle nicht so wirklich begeistern konnten. Das Buch startet mit dem Start des Tap-Out und geht bis Tag 7. Währenddessen versuchen unsere Protas zu überleben, Wasser zu finden und sich nicht von anderen umbringen zu lassen. Es gab ein paar Twists, die vorhersehbar waren und den ein oder anderen wirklich unerwarteten Twist. Obwohl es schon interessant war, den fünf Protas zu folgen, konnte mich die Story doch nicht so wirklich für sich einnehmen. Gerade der Schluss war einfach super abrupt und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich es gecheckt habe. Ich habe zwar eine Vermutung, aber es wurde nicht direkt gesagt, deshalb... Im Großen und Ganzen war es zwar ganz nett, aber ich würde es auch nicht unbedingt empfehlen.
Extrem spannend 😱‼️
Dry ist ein sehr gelungenes Jugendbuch über eine Folge des Klimawandels und die Wichtigkeit von Trinkwasserverfügbarkeit. Von der ersten bis zur letzten Seite war das Buche gepackt mit Spannung, man hatte keine Ahnung, wer überleben wird und wie das Buch ausgeht. Der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven und eingestreuten Kurzgeschichten hat mir sehr gut gefallen und hat das Storytelling mehrdimensional gemacht. 👍 Obwohl die ProtagonistInnen Jugendliche sind, liest sich das Buch trotzdem sehr erwachsen, also ich habe nicht wie bei anderen Büchern das Problem gehabt, dass mich kindische Verhaltensweisen aufregen. Große Leseempfehlung für alle ab 12 Jahren, man sieht nach dem Lesen dieses Buches Wasser mit ganz anderen Augen 💧
Bleibt im Gedächtnis
Ein wirklich gutes Jugendbuch! Wären die Protagonisten nicht zwischen 10 und 19 Jahren alt gewesen, hätte ich fast nicht gemerkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Die apokalyptischen Zustände werden wirklich gut dargestellt. Mir haben besonders die kleinen Einspieler gefallen, in denen man kurz und einmalig aus der Perspektive verschiedener Menschen auf die Situation blicken kann. Dadurch hat alles eine gewisse Tiefe gewonnen. Seitdem fühlt es sich definitiv anders an den Wasserhahn aufzudrehen.

Dieses Buch war unerwartet. Es war heftig und schockierend, und manchmal hat man sich gefragt: was hätte ich gemacht? Es geht darum, was passiert, wenn es plötzlich kein Wasser mehr gibt. Wie sich die Gesellschaft verändert - was überhaupt noch von der Gesellschaft bleibt. Alyssa und ihren kleinen Bruder beim Überlebenskampf zu begleiten, war auf jeden Fall spannend und oft traurig. Viele Wendungen waren überraschend, deswegen möchte ich nicht zu viel verraten. Aber empfehlen möchte ich dieses Buch unbedingt.
Mich hat diese Geschichte vom ersten Moment an abholen und mit ihrem gar nicht so unrealistischen dystopischen Szenario in Form von plötzlicher Wasserknappheit beeindrucken können.
Wie reagiert man, wenn eine wichtige Ressource plötzlich verschwindet… Dieses Buch ist wirklich mal eine krasse Lektüre, die einem auch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt und über die man nachdenkt. Gerade auch Leute die, die Corona Zeit miterlebt haben und die vor den Regalen standen und kein Klopapier, Mehl, Hefe und andere Lebensmittel mehr bekommen haben, werden sich vielleicht an diese Zeit zurück erinnern. Denn hier hat man einen Vorgeschmack bekommen, wie sich ein Szenario anfühlt, in dem Ressourcen, die sonst eher als selbstverständlich betrachtet werden plötzlich heiß umkämpft sind, manchmal leider sogar wortwörtlich. Wie ist es dann erst, wenn eine lebenswichtige Ressource plötzlich nicht mehr vorhanden ist? Dieses Szenario beschreiben die Shustermans in dieser Geschichte sehr eindrücklich, indem sie ein dystopisches Setting erschaffen, indem es plötzlich von einem auf den anderen Tag zu einer Wasserknappheit in Kalifornien kommt. Von der ersten Seite an hatte ich ein beklemmendes Gefühl beim Lesen, viel innere Unruhe und auch eine gewisse Form von Stress. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren in der Geschichte hineinversetzen und mir sehr gut vorstellen, was in ihnen vorging. Hier haben die Autoren schreibtechnisch echt alle Register gezogen. Es zeigte sich sehr eindrücklich eine zunehmende Steigerung des Eskalationsgrades mit dem zeitlichen Fortschreiten der Katastrophe. Denn wo am Anfang noch eine gewisse Form von Hilfsbereitschaft zu erkennen war, trat der Egoismus der Menschen nach und nach immer stärker in den Fokus und es stellten sich auch bald die Fragen, wie schnell es mit der Menschlichkeit zu Ende geht und was passiert, wenn Menschen ums Überleben kämpfen müssen und wozu sie dann in der Lage sind, wenn es hart auf hart kommt. Die Stimmung wurde immer düsterer, angespannter, brutaler und insgesamt immer krasser. Man erlebte, wie Menschen nach und nach die Nerven verloren und heftigere Entscheidungen getroffen haben. zum Glück hat man aber auch Ausnahmen in Form von Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Miteinander erleben dürfen, was mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt war es für mich aber ein echt beängstigendes Szenario, da es doch sehr realistisch ist. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und sensibilisiert für einen verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Mitmenschen und auch mit unseren tagtäglich genutzten Ressourcen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und handelt vor allem von der Hauptprotagonistin Alyssa, ihrem Bruder Garret und dem Nachbarsjungen Kelton, die sich zusammentun, um diese schwierige Situation irgendwie zu meistern. Hier fand ich es sehr beeindruckend, wie die Jugendlichen mit allem umgegangen sind. Ich konnte allesamt gut nachvollziehen, konnte aber keine wirkliche Nähe zu ihnen aufbauen. Mein Fazit: Mich hat diese Geschichte vom ersten Moment an abholen und mit ihrem gar nicht so unrealistischen dystopischen Szenario in Form von plötzlicher Wasserknappheit beeindrucken können. Gerade die Atmosphäre haben die beiden Autoren sehr gut dargestellt, sodass sie mir beim Lesen ein sehr beklemmendes Gefühl ausgelöst hat. Die Figuren fand ich allesamt interessant, auch wenn ich bis zum Ende hin keinen wirklichen nahen Zugang zu ihnen bekommen konnte. Dennoch ist diese Geschichte eine, die einem definitiv länger im Gedächtnis bleibt und zum Nachdenken anregt. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Herzen!

Wegen dem Inhalt verweise ich auf den Klappentext Dry ist mein erstes Buch des Autoren Neal Shusterman gewesen, ganz sicher aber nicht das letzte. Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil und schafft es den Leser an diese Seiten zu fesseln. Was passiert wenn auf einmal kein Wasser aus dem Wasserhahn mehr kommt und die Läden ausverkauft und leer geräumt werden. Der Autor bzw. die Autoren (hier schreibt er zusammen mit seinem Sohn Jarrod Shusterman) schafft auf schon auf den ersten Seiten eine bedrückende Atmosphäre, die sehr realistisch daherkommt. Sie zeigen einen auf, zu was Menschen gezwungen sind um zu überleben und zu welchen Mitteln sie dann sie dann fähig sind um ihr und das Überleben ihrer Familie zu sichern (Gewalt, Ideenreichtum etc.). Und dies ist erschreckend zu lesen. Ich saß geschockt. Mit jeder Seite wurde die Stimmung bedrückender und man war einfach sprachlos zu lesen wie weit das ganze Ausmaß und deren Folgen die Menschheit führt. Gerade in dieser Zeit muss man nach dem Lesen des Buches sagen, dass die Autoren hier wirklich eine sehr realistische Geschichte geschrieben haben, welche irgendwann auch Wirklichkeit werden könnte. Zwar geht es nicht um eine Epidemie in der Geschichte, sondern um die Wasserknappheit aber die Handlungen der Menschen in dieser Situation sind dieselben. Fazit: Ein sehr realistischer und bedrückender Jugendroman, den ich jeden Leser ans Herz lege.
4,5 ★ Shusterman hat mich mit seinem Schreibstil und seinem dystopischen Szenario wieder einmal ganz überzeugt, auch wenn Dry nicht ganz mit Scythe mithalten kann und stärker Richtung Jugendbuch geht. Es ist aber auch hier unglaublich fesselnd und sooo spannend! Man bekommt die ultimative Apokalypse vorgesetzt - aber eine, die greifbar real und denkbar ist, wie als ob sie um die nächste Ecke auf uns warten könnte. Es gibt keine übernatürlichen Elemente oder Gegenspieler. Nur die Menschheit, der Überlebenswille und die Natur und das reicht aus, um ein ganzes Buch durchgehend unterhaltend zu füllen.
„Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.“ Worte, die man auf dem Cover von „Dry“ findet. Worte, die zumindest mir direkt unter die Haut gegangen sind, weil ich nicht anders konnte, als mir dieses Szenario auszumalen. Meine Fantasie ist mit mir durchgegangen, bevor ich auch nur dem Klappentext Aufmerksamkeit geschenkt habe. Kein Wasser. Was würde das mit der Welt anstellen? Und mit uns? In dem Werk von Neal & Jarrod Shusterman darf halb Kalifornien diese Erfahrung machen. Was mit dem Verbot anfängt, keine Pools mehr zu befüllen, gipfelt in dem, worüber man die Jahre zuvor schmunzeln konnte: Das Wasser geht aus. Und von einem Tag auf den nächsten wird Kalifornien ins Chaos gestürzt. Wer meine Story in den letzten Tagen verfolgt hat, weiß schon, was folgt: Eine Lobeshymne, denn das Buch hat mich von Seite eins an gefesselt. Ich habe die Geschichte an einem Nachmittag durchgelesen, weil ich schlichtweg keine andere Wahl hatte. Das Buch aus der Hand zu legen schien unmöglich. Ein Phänomen, das meiner Meinung nach schon mit der ersten Seite zu erwarten war, denn es gibt keine Einstiegszeit, keine Chance, erst die Charaktere kennenzulernen. Stattdessen beginnt man mit dem Startschuss für die Katastrophe – und begleitet im weiteren Verlauf mehrere junge Menschen auf ihrem Kampf ums Überleben. Ich will gar nicht viel zum Inhalt sagen. Dieses Buch ist spannend, realitätsnah, packend und auch beängstigend. Es hat mich immer wieder gezwungen, zu meiner Wasserflasche zu greifen, nur um mir bewusst zu machen, dass sie überhaupt da war. Und als ich das Buch schließlich zugeklappt habe, habe ich eine Weile lang geschwiegen und auf das Cover gestarrt, mit der Frage in meinem Kopf, ob die Möglichkeit einer solchen Katastrophe nicht viel aktueller ist, als man sich wünschen sollte. Und mit dem aufgefrischten Bewusstsein dafür, dass wir froh sein sollten, in Deutschland bisher nicht um unser sauberes Wasser bangen zu müssen.
📖 Dry - kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr ✍🏽 @neal Shusterman & Jarrod Shusterman 📚 Argon Hörbuch-Verlag 🗣️Madiha Kelling Bergner, Jacob Weigert, Nellie Thalbach, Marian Funk, Thomas Nicolai, Dirk Kauffels 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Im Colorado River ist das Wasser knapp. Schon länger gibt es Vorgaben zum wassersparenden Verhalten, Pools zu befüllen ist längst verboten, die Landwirtschaft ist am Ende. Doch die halbherzigen Versuche der Politik Entsalzungsanlagen am Strand zu etablieren und Abkommen zur Sicherung der Wasserversorgung auszuhandeln finden ein jähes Ende. Von heute auf morgen kappen die umliegenden Gemeinden die Wasserversorgung zur Eigenabsicherung. Ganze Regionen und damit zigtausend Menschen sind nun abgeschlossen von der Wasserversorgung und schnell wird der Zustand bedenklich, denn der Katastrophenschutz ist komplett überlastet... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Wir begleiten Alyssa und ihre Familie am Tag, an dem dze Wasserversorgung zusammenbrach. Innerhalb weniger Stunden spitzt sich die Situation zu, denn es kommt nicht nur kein Wasser aus der Leitung , auch das Abwassersystem ist kollabiert und Trinkwasser wird zu einer alles entscheidenden Ressource. Einer der Nachbarn - Keltons Vater - ist ein Prepper, einer der wenigen und stets belachten Nerds, die schon lange auf einen Fall solchen Ausmaßes warten und sich jahrelang vorbereitet haben. Vom Notstromaggregat, über Medikamentenvorräte und Panik room, bis zu Waffen und chemischen Toilettenanlagen hat dieser alles. Dazu verfügt er über das Wissen um Umgang mit der Krise und die bereits bestehende Erkenntnis, dass der Staat es nicht leisten können wird, die Bevölkerung zu schützen. Im Verlauf der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse in Kürze und Alyssa, ihr Bruder Gerret, der Nachbarssohn Kelton, die Überlebenskünstlerin Jacqui und der Lebemensch Henry werden zu einer ungleichen Teenager-Clique, die sich im Kampf ums Überleben zusammentun. Eine gute Einführung in Themen wie Klimawandel und staatliche Kontrolle, der es in sich hat. Den Jugendlichen wird schnell klar, dass Not erfinderisch macht, das eigene Überleben einen Dinge tun lässt, die man vor Tagen als unmöglich angesehen hätte und dass sich Wertekonzepte den Gegebenheiten anpassen müssen. Spannend für Erstleser im Thema. Im Vergleich zu anderem aus dem Genre gebe ich 3 von 5 Sterne aber eine klare Empfehlung für gerade junge Leser!

Spannende Story mit gutem Ende
Dieses Buch war der erste Thriller den ich jemals gelesen und die Geschichte hat mich sehr angesprochen. Mir haben das Setting und die Charaktere echt gut gefallen und das Buch war einfach und schnell zu lesen. Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, da alles sehr aussichtslos wirkte, sich aber dann gewendet hat. Ein bisschen Schade fand ich, dass einige Stellen im Buch etwas langgezogen und langweilig waren, das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Alles in allem mochte ich das Buch sehr gerne, ein Jahreshighlight ist es aber nicht geworden.
Dry ist erschreckend realistisch, lebt von einer durchgehenden Spannung und einem Wordbuilding, das es in sich hat. Für mich ein Jahreshighlight, das ich euch nur empfehlen kann!
Dass ich Dry begonnen habe, war mehr Zufall wie Absicht. Und ich bin so unendlich froh, dass ich auf diesen Jugenthriller gestoßen bin. Denn wer Dry nicht kennt, verpasst in diesem Genre etwas! Hat der Klappentext mich von Sekunde eins an begeistert, war ich doch sehr skeptisch, was so unfassbar spannendes Geschehen soll, dass es mich Kapitel für Kapitel fesselt. Doch schon nach den ersten Kapiteln war es um mich geschehen. Den Autoren gelingt es mit jeder weiteren Sicht, jeder weiteren Situation eine so starke Spannung zu erzeugen, dass man regelrecht süchtig nach dem Fortgang wird. Das Wordbuilding ist atemberaubend gut. Mit jedem einzelnen Wort bewirken die Autoren etwas bei den Lesern. Sei es Spannung, sei es Angst, sei es Neugier oder Freude. Und ebenso gut gelingt es ihnen all das binnen Sekunden zu zerstören, wenn die nächste unerwartete Wendung uns fassungslos werden lässt. War ich zu Beginn etwas von den vielen Perspektiven verwirrt, habe ich schnell verstanden, dass es einen Hauptstrang gibt und neben diesem immer wieder kleine Kapitel eingebaut sind, die nur noch mehr Spannung erzeugen bzw uns einen anderen Blickwinkel auf die Situation geben.
Ein so so gutes Buch, indem so viele wichtige Themen wie Politik und Psychologie vertreten sind. Kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Die Charaktere waren alle so gut ausgearbeitet und alle auf ihre Weise besonders und trotzdem nachvollziehbar und sympathisch. Bin wirklich sprachlos über dieses Meisterwerk
Die USA werden von 2 Katastrophen gleichzeitig getroffen: Ein Hurrikan richtet Verwüstungen und in Kalifornien gibt es auch einmal kein Trinkwasser mehr! Die Öffentlichkeit konzentriert sich zunächst auf die Hurrikan-Opfer und es scheint, dass die Menschen in Kalifornien allein gelassen werden. Bis die Hilfe anläuft und der "Tap-Out" beendet werden kann, geht die Krise weiter. Die Geschichte wird aus der Perspektive der beteiligten Kinder erzählt: Neben den Geschwistern Alyssa und Garrett, sowie deren Nachbarjungen Kelton, kommen noch andere Charaktäre hinzu. Die Kinder müssen sich nach einiger Zeit selber durchschlagen und versuchen einen sicheren Ort mit Wasser zu erreichen.... Gut zu lesendes Buch, dass immer spannend bleibt und sogar bis zum Ende immer wieder Überraschungen parat hat. Das Buch ist in 4 Teile geteilt und die jeweiligen Kapitel werden aus der Sicht der einzelnen Kindercharaktäre erzählt. Absolute Empfehlung für Dystopie-Fans!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.
Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet. In Deutschland liegen bisher seine Serien »Vollendet« und »Scythe« vor.
Die »Vollendet-Serie« umfasst folgende Bände:
Vollendet – Die Flucht
Vollendet – Der Aufstand
Vollendet – Die Rache
Vollendet – Die Wahrheit
Die »Scythe«-Serie umfasst folgende Bände:
Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Rache der Gerechten
Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten
Book Information
Author Description
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.
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Weltuntergangsszenarien machen nur Spaß, solange der Weltuntergang theoretisch ist...
DRY ist für mich überraschenderweise zum Highlight geworden. Ich hätte nicht erwartet, dass es mich dermaßen in den Bann zieht, da es als Jugenbuch gilt. Doch das hat es. Ausnahmslos. Darum geht es: Von einem Tag auf den anderen hat halb Kalifornien kein Wasser mehr. Seen sind ausgetrocknet. Die Regierung hat es verpasst vorzusorgen und nun stehen verdammt viele Menschen vor einem gewaltigen Problem: Dem Verdursten. "Nichts. Nicht einmal ein Tröpfchen. Unser Wasserhahn hat einen Herzstillstand erlitten, und keine Wiederbelebungsmaßnahme wird ihn zurückholen." Schnell kommt es zu Plünderungen und Vandalismus. Nette Nachbarn werden zum größten Feind. Alles läuft aus dem Ruder... Eine kleine (zufällige) Gruppe Jugendlicher muss sich ab sofort selbst durchschlagen, da ihre Eltern auf unterschiedlichste Weise nicht für sie da sein können. "Alles im Leben ist eine Lektion. Lerne etwas daraus. Werde besser. Werde stärker." Ich war vom Anfang bis Ende gefesselt, teilweise schockiert, stolz, traurig und fasziniert von der Gruppe, ihren Entscheidungen und Handeln. Sie ist für mich absolut gelungen zusammengestellt, sodass ich gerne mit ihnen den steinigen Weg gegangen bin. Das ganze Szenario des Buches ist echt erschreckend, da man trotz unseres Wohlstandstands ein Gefühl dafür bekommt, wie schnell alles vorbei sein kann. Mein Bewusstsein für "selbstverständliche" Güter wurde jedenfalls mal wieder ordentlich geweckt. Ebenso auch die Erkenntnis, dass in der Not und wenn es ums eigene Leben geht, nichts beständig ist. Moral und Anstand hart auf die Probe gestellt werden. Egoismus aufblüht und vieles, was sonst im Licht erstrahlt im Schatten verschwindet. Aber auch, dass Mut, Wille und Stärke alles überwinden kann und es sich manchmal lohnt bis zum Schluss zu kämpfen. Sei es auch noch so aussichtslos. 100%ige Leseempfehlung ✅️
𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆𝒔 𝑩𝒖𝒄𝒉 𝒉𝒂𝒕 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒅𝒂𝒛𝒖 𝒈𝒆𝒃𝒓𝒂𝒄𝒉𝒕 𝒅𝒂𝒓ü𝒃𝒆𝒓 𝒏𝒂𝒄𝒉𝒛𝒖𝒅𝒆𝒏𝒌𝒆𝒏 𝒘𝒊𝒆 𝒐𝒇𝒕 𝒘𝒊𝒓 𝑾𝒂𝒔𝒔𝒆𝒓 𝒂𝒍𝒔 𝒔𝒆𝒍𝒃𝒔𝒕𝒗𝒆𝒓𝒔𝒕ä𝒏𝒅𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒆𝒓𝒂𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏 𝒖𝒏𝒅 𝒗ö𝒍𝒍𝒊𝒈 𝒔𝒊𝒏𝒏𝒍𝒐𝒔 𝒗𝒆𝒓𝒈𝒆𝒖𝒅𝒆𝒏
gelesen Mai 2019 wow - was für ein Buch! Ich kann nur jedem empfehlen es zu lesen und würde sogar dafür plädieren dass es als Pflichtlektüre im Deutschunterricht auf die Leseliste kommt Das Buch behandelt ein sehr wichtiges und ernstes Thema - was passiert wenn es kein Wasser mehr gibt? Ein paar Tage ... ein paar Wochen ... ein paar Monate ... für immer? Neal und Jarrod Shusterman schaffen es ein sehr dusteres Bild der Situation zu zeichnen ohne zu übertreiben und alles was so passiert ist für mich durchaus nachvollziehbar auch wenn es teilweise erschreckend ist - aber was tun Menschen nicht alles wenn es ums eigene Überleben geht? Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kommt rasch voran - trotz des ernsten Themas stellenweise amüsant und mit subtilem Humor gespickt. Die Erzählweise wechselt zwischen den Protagonisten und so erfährt man bei vielen Situationen wie unterschiedlich diese von Alyssa, Kelton, Jacqui, Garrett und Henry gesehen und eingeschätzt werden. Auch wenn es nicht so viel Action gibt ist man doch immer gespannt wie es weitergeht - was als nächstes passiert - ob sie Wasser finden und ob es eine Rettung aus dieser Katastrophe für alle Beteiligten gibt das Buch hat mich auch dazu gebracht Wasser als nicht selbstverständlich anzusehen und mit mehr Achtsamkeit mit dieser kostbaren Ressource umzugehen

🔪 Verstörender Endzeitroman 🔥
Klappentext: Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben. Absoluter Pageturner. Unterm Strich ist das Buch wirklich keine Neuerfindung. Es gibt ähnliche Bücher oder entsprechende Serien. Ich war immer wieder an „The Walking Dead“ erinnert. Dennoch sehr gute Unterhaltung. Am Anfang habe ich mich mit dem Schreibstil und den unterschiedlichen POVs etwas schwer getan. Mit der Zeit habe ich richtig gefallen dran gefunden. Der ein oder andere Charakter ist für mich etwas flach geblieben, andere dafür super interessant. Super Unterhaltung mit einigen Schockmomenten. 4,5/5 ⭐️
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Packender Jugendroman mit einem erschreckenden Thema. Der Beginn scheint harmlos. Es gibt kein Wasser, aber schnell spitzt sich die Lage zu. Sehr eindrucksvoll wird der Verfall des zivilisierten Zusammenlebens dargestellt. Das Buch hinterlässt einen bleibenden Eindruck und weckt das Bedürfnis Wasser zu kaufen.
Habt eine Wasserflasche neben euch stehen.
Dieses Buch,dieses BUCH! Direkt von der ersten Seite an,hatte der Autor mich.Der Schreibstil war einnehmend und hatte absolute Sogwirkung,ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Wir begleiten Alyssa,ihren Burder Garret,den nerdigen Nachbarsjungen Kelton,die unbekannte Furie Jaqui und einen "Unbekannten" der sich Henry nennt inmitten einem Kalifornien das gänzlich ohne Wasser auskommen muss. Die Geschichte nimmt rasant fahrt auf und ich glaube,das seeeehr viel davon näher an der Realität liegt,als wir uns das wünschen würden. Gerade was das Verhalten von Menschen in solch einer Situation betrifft als auch der Umgang des Themas bei den Medien. Ich weiss nicht wie Schusterman das gemacht hat aber er hat nur mit Wörtern dafür gesorgt das ich ständig durst hatte und anfing darüber nachzudenken mir einen grösseren Wasservorrat anzulegen 😂 Es war wirklich faszinierend seinen eigenen Gedanken zu lauschen. Alyssa war als Protagonistin in Ordnung,Kelton mochte ich wirklich sehr,ich glaube gerade WEIL er so "seltsam" war.Mit Jaqui konnte ich mich identifizieren,Henry war der Typ von Mensch den ich verachte.Garret war wohl der kleine Wehmutstropfen,der gelang dem Autor nicht zu 100%.Für 10 jahre war er mal ZU kindisch oder auch ZU erwachsen,das passte einfach nicht so ganz. Onkel Basil ist mir richtig ans Herz gewachsen,den mochte ich sehr,genau so wie die Dynamik zwischen Kelton's Eltern. Ich konnte jede Handlung der Jugendlichen nachvollziehen,auch die der Erwachsenen,ob nun gut oder schlecht,und schlechtes passiert hier leider zu genüge. Auch emotional hat mich das Buch absolut abgeholt. Erst wusste ich nicht so recht was ich mit diesen kurzen Kapiteln die nicht von der kleinen Gruppe handeln,anfangen sollte aber irgendwann machte es dann sinn und gab so einen kleiben "woarghh" Effekt.Das gefiel mir wirklich sehr gut.. Das Ende kam ein bisschen überstürzt,meinetwegen hätte man da noch gut 100 Seiten dran hängen können,das hätte dem ganzen keinen Abbruch getan. Dieses Buch wird einem noch länger im Gedächtnis bleiben und kann ich wirklich nur empfehlen.
Wow! Was für ein Buch!!! 😍😍
Geschrieben von Vater und Sohn, findet man in diesem Buch wirklich ALLES, was man sich nur wünschen kann! Spannung, Mitgefühl, Betrug, knallharte Aktion, dann wieder ein Hauch Romantik... Irre! Achtung: bitte ausreichend Getränke neben sich bereitstellen, man bekommt unter Umständen großen Durst 😜. Die Situation, plötzlich kein Wasser mehr zu haben scheint surreal, jedoch hat uns die Pandemie vor nicht allzu langer Zeit gezeigt, dass bestimmte Dinge nicht selbstverständlich sind (ich denke da an leergekaufte Regale im Supermarkt) und sich Menschen plötzlich ungewohnt selbstsüchtig und aggressiv verhalten können, wenn sie unter Druck stehen. Von daher sind gewisse Situationen aus dem Buch für den Leser nicht neu und versetzen einen mittenrein. 🙂 Im Buch "Dry" von Neal und Jarrod Shusterman wird der Überlebenskampf mehrerer junger Leute erzählt, und der hat es in sich!💀 Dabei wirkt alles stimmig und keineswegs übertrieben, man kann jede Handlung absolut nachvollziehen. Der Spannungsbogen steigt wie ein abgeschossener Pfeil von der ersten Seite an steil an und lässt einem keine Ruhe mehr, bis man die letzten Seite umblättert. Die Story wird in jedem Kapitel aus einer anderen Perspektive erzählt, das passt zu diesem Buch extrem gut, da die Vorgänge aus der jeweiligen Sicht immer realistisch bleiben und Sinn machen. 👍👍 Ich empfehle dieses Buch wirklich JEDEM! Es bekommt einen Platz in der kurzen Liste meiner Lieblingsbücher, weil es einen auch nach der letzten Seite nicht loslässt, und das schaffen nicht viele Bücher! 😍😍

Brandheiße Lektüre für den Hochsommer
Durst- Durst- Durst Das Gefühl hatte ich ständig, während ich das Buch gelesen habe. Natürlich habe ich es im Hochsommer bei 32 Grad gelesen. Da konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen 🙃 Das Buch spielt im hitzegeplagten, ausgedorrten Californien. Auf einmal wird das fließende Wasser abgeschalten und damit beginnt der Kampf ums nackte überleben. Auch das Buch wieder ein Highlight aus der Feder von Shusterman.
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht Nie mehr.
Eigentlich so garnicht das was ich lese, aber eine Freundin aus dem Bücherclub hatte es mir empfohlen. Eine wirklich spannende allerdings auch sehr erschreckende Story, die extrem realitätsnah rübergebracht wird. Jacqui, Kelton, Garrett, Henry und Alyssa sind eine so witzige und auch nervenaufreibende Gruppe gewesen, denn es gab viele Momente in denen sie sich untereinander mehr als uneinig waren... Der Wassermangel hat der Geschichte einen so krassen Spannungsbogen verpasst und ich habe bei jeder Seite mit den "fünf" mitgefiebert. Ein Buch mit sehr vielen Höhen und Tiefen, was ich weiterempfehlen kann ;)
Was passiert, wenn deine Welt austrocknet...?
⭐ 4/5 'Dry' ist eine Dystopie, die wohl genau so gut jetzt wie auch in fünf, zehn oder zwanzig Jahren spielen kann. In Kalifornien herrscht seit Jahren Dürre. Die Bürger sind angehalten, Wasser zu sparen, wo es nur geht. Flüsse und Kanäle sind bereits ausgetrocknet. Und nun passiert das, wovon keiner gedacht hat, dass es jemals so weit kommt: das Wasser bleibt ganz aus. In dieses Setting werden wir hineingeworfen und begleiten ein paar junge Teenager, wie sie versuchen, zu überleben, obwohl es kein Wasser gibt. Das Buch ist gut geschrieben und wird aus verschiedenen POVs erzählt. Manchmal hat mich der Perspektivwechsel gestört, aber dennoch war jeder Charakter anders geschrieben. Die beiden Autoren, Neal Shusterman und sein Sohn, haben es geschafft, jedem Charakter eine eigene Persönlichkeit und Eigenheit zu geben und deren Kapitel auch so rüberzubringen. So waren mir manche Charaktere durchaus sympathisch, während ich andere einfach gar nicht mochte. Aber in solchen Situationen kann man sich selten aussuchen, mit wem man Hand in Hand gehen möchte. Ich fand die Thematik, dass es kein Wasser mehr gibt, unglaublich interessant. Es hat mich auch nicht so sehr gestört, dass dies wohl eher ein Jugendroman ist, dennoch würde ich mir eine solche Geschichte mal mit erwachsenen Protagonisten und sehr viel düsterer wünschen, als es hier beschrieben war. Es war spannend zu sehen, in welch einer Geschwindigkeit die Welt, die man kennt, sich um 180 Grad dreht, wenn es kein Wasser mehr gibt, wenn die Zivilisation zusammenbricht aufgrund dessen und man innerhalb kürzester Zeit vor dem Verdursten steht und was das wiederum mit den Menschen macht. Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Sehr realistisch, mit bedrückender Atmosphäre und verursacht regelrecht Durst beim Lesen.
Wirklich ein sehr realistischer Thriller, der einen sehr deutlich vor Augen führt, wie schnell die Zivilisation und vor allem die Menschlichkeit verloren gehen, wenn etwas zu Neige geht, was für uns ebenso selbstverständlich wie lebensnotwendig ist: Das Wasser.
Alyssa will gerade ein Glas Wasser trinken, als die Wasserleitung sich verabschiedet. Innerhalb von Stunden steht ihr ganzes Leben auf dem Kopf: Es gibt kein Wasser mehr, mitten im kalifornischen Sommer. Und so findet sie sich im größten Überlebenskampf wieder, den man sich vorstellen kann.
Shusterman liefert wie immer einen unglaublich gesellschaftskritischen Thriller. Welches Thema könnte auch aktueller sein als der Klimawandel? Dry ist meiner Meinung nach nicht das beste der Autoren, aber dennoch ein unglaublich gutes Buch. Neben der üblichen Spannung wird es philosophisch und nachdenklich, wenn die Menschen ihre Menschlichkeit verlieren, Anarchie regiert und Hilfe unmöglich macht, weil die Gier den Verstand besiegt. Die Charaktere sind wie immer vielfältig und nicht alle sympathisch, dafür aber geradezu erschreckend real. Sie verkörpern genau die verschiedenen Nuancen unterschiedlicher Persönlichkeiten und zusammen sind sie - mal mehr mal weniger - ein Team, auch wenn sich ihre Schattenseiten deutlich zeigen. Dry ist fesselnd und beklemmend und vermutlich näher an unserer Realität als uns bewusst und lieb ist, ein aufrüttelnder Warnruf, der und mit allem Nachdruck den Ernst unserer Lage deutlich macht.
Eine beängstigende postapokalyptische Welt ohne Wasser. Grundsätzlich hat mir das Buch gefallen. Es ist vielleicht nicht vergleichbar mit anderen Büchern dieser Art, aber doch sehr spannend. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch gerade jüngeren Menschen gut gefallen könnte. Es bietet gerade für Leser, die vielleicht noch nicht so viele Bücher dieser Art gelesen haben, eine spannungsgeladene Geschichte und einen guten Einstieg in die Thematik. Ein Punkt der mir persönlich nicht so gut gefallen hat war, dass das Buch im Präsens geschrieben ist. Aber das ist meine persönliche Präferenz. Abgesehen davon habe ich manche Handlungen, Verhaltensweisen und Reaktionen der Protagonisten nicht so gut nachvollziehen können. Das ist allerdings meine persönliche Meinung und möglicherweise sehen das andere Leser anders.
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eis Vorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben. Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.
Absolutes Highlight
Heftige (und evt. gar nicht so unrealistische) Thematik. Man hat einen wirklich guten Einblick in das Leben der Protagonisten erhalten. Irgendwann mochte man sie wirklich und wollte unbedingt wissen, was mit ihnen passiert. Die Story war wirklich unglaublich spannend, ich habe teilweise komplett vergessen, dass ich am Lesen bin.
Ein sehr realistisch geschriebenes Buch über eine Katastrophe die man sich nicht ausmalen will. Mir hat es wirklich gut gefallen! Leider hab ich ne absolute Leseflaute weswegen ich super lang gebraucht habe das Buch zu beenden. Aber das bedeutet nicht das es nicht gut war! Es hätte noch etwas fesselnder sein können aber ansonsten ein super spannendes Buch! Ich muss aber auch sagen das ich auch total gerne Filme & Serien über Katastrophen und Apokalypsen schaue, weswegen das voll mein Thema war 😂
Das Buch hat unterhalten einfach weil es Spannung pur war. Hab es quasi in einem weggelesen. Teilweise kam es mir aber unrealistisch vor.. an einem Tag gibt es noch Wasser zu kaufen und schon am nächsten Tag töten die Menschen für Wasser ?! Auch das Ende.. Mich hätte auch noch mehr das drumherum interessiert als ausschließlich der Überlebenskampf der Hauptprotagonisten.

Meine Meinung Was passiert, wenn wir kein Zugang zum Wasser haben? Genau das erzählt hier Neal Shusterman zusammen mit seinem Sohn Jarrod Shusterman. Während dem Lesen habe ich richtigen Durst gekriegt. Es war erschreckend zu sehen, was passieren könnte, wenn wir kein Wasser mehr hätten. Anfangs hat es sich so surreal angefühlt, doch je weiter man liest, desto realistischer und bedrohlicher wird das Szenario. Menschen werden zu “Wasserzombies” und verhalten sich wie Tiere. Wie weit würde ich gehen bei Wassernot? Was geschieht mit meinen Haustieren? Wo liegen die Prioriäten? Und vor allem: was passiert mit der Solidarität? Meine Bewertung Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne
Dry ist eine - gar nicht so unwahrscheinliche - Dystopie, die einen ziemlich durstig zurück lässt. Hier geht es viel darum, wie sich Menschen verhalten, wenn sie ein paar Stunden bis hin zu ein paar Tagen kein Wasser mehr getrunken haben und das zu diesem Zeitpunkt eine recht animalische Seite in uns zum Vorschein kommt, die uns nicht mehr wirklich an andere denken lässt, sondern nur noch an sich selbst und den nächsten Schluck. Da ich mich mit dem Thema nicht so wirklich auskenne, kann ich natürlich nicht sagen, wie realistisch die ganzen Verhaltensweisen sind, aber zumindest haben die Autoren es geschafft, alles sehr realistisch darzustellen. Wir begleiten eine Gruppe von (fast) Teenagern. Garrett war mit 10 Jahren der Jüngste und Jacqui mit 17 die Älteste, was es zu einer bunten Mischung gemacht hat, aber auch vom Charackter her waren alle 5 Protagonisten/innen sehr unterschiedlich, was ab und zu mal dafür gesorgt haben, dass es zu Streitigkeiten kam. Trotzdem sind mir die Charaktere leider ein bisschen zu blass geblieben (vor allem Henry), wodurch mich diese alle nicht so wirklich begeistern konnten. Das Buch startet mit dem Start des Tap-Out und geht bis Tag 7. Währenddessen versuchen unsere Protas zu überleben, Wasser zu finden und sich nicht von anderen umbringen zu lassen. Es gab ein paar Twists, die vorhersehbar waren und den ein oder anderen wirklich unerwarteten Twist. Obwohl es schon interessant war, den fünf Protas zu folgen, konnte mich die Story doch nicht so wirklich für sich einnehmen. Gerade der Schluss war einfach super abrupt und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich es gecheckt habe. Ich habe zwar eine Vermutung, aber es wurde nicht direkt gesagt, deshalb... Im Großen und Ganzen war es zwar ganz nett, aber ich würde es auch nicht unbedingt empfehlen.
Extrem spannend 😱‼️
Dry ist ein sehr gelungenes Jugendbuch über eine Folge des Klimawandels und die Wichtigkeit von Trinkwasserverfügbarkeit. Von der ersten bis zur letzten Seite war das Buche gepackt mit Spannung, man hatte keine Ahnung, wer überleben wird und wie das Buch ausgeht. Der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven und eingestreuten Kurzgeschichten hat mir sehr gut gefallen und hat das Storytelling mehrdimensional gemacht. 👍 Obwohl die ProtagonistInnen Jugendliche sind, liest sich das Buch trotzdem sehr erwachsen, also ich habe nicht wie bei anderen Büchern das Problem gehabt, dass mich kindische Verhaltensweisen aufregen. Große Leseempfehlung für alle ab 12 Jahren, man sieht nach dem Lesen dieses Buches Wasser mit ganz anderen Augen 💧
Bleibt im Gedächtnis
Ein wirklich gutes Jugendbuch! Wären die Protagonisten nicht zwischen 10 und 19 Jahren alt gewesen, hätte ich fast nicht gemerkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Die apokalyptischen Zustände werden wirklich gut dargestellt. Mir haben besonders die kleinen Einspieler gefallen, in denen man kurz und einmalig aus der Perspektive verschiedener Menschen auf die Situation blicken kann. Dadurch hat alles eine gewisse Tiefe gewonnen. Seitdem fühlt es sich definitiv anders an den Wasserhahn aufzudrehen.

Dieses Buch war unerwartet. Es war heftig und schockierend, und manchmal hat man sich gefragt: was hätte ich gemacht? Es geht darum, was passiert, wenn es plötzlich kein Wasser mehr gibt. Wie sich die Gesellschaft verändert - was überhaupt noch von der Gesellschaft bleibt. Alyssa und ihren kleinen Bruder beim Überlebenskampf zu begleiten, war auf jeden Fall spannend und oft traurig. Viele Wendungen waren überraschend, deswegen möchte ich nicht zu viel verraten. Aber empfehlen möchte ich dieses Buch unbedingt.
Mich hat diese Geschichte vom ersten Moment an abholen und mit ihrem gar nicht so unrealistischen dystopischen Szenario in Form von plötzlicher Wasserknappheit beeindrucken können.
Wie reagiert man, wenn eine wichtige Ressource plötzlich verschwindet… Dieses Buch ist wirklich mal eine krasse Lektüre, die einem auch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt und über die man nachdenkt. Gerade auch Leute die, die Corona Zeit miterlebt haben und die vor den Regalen standen und kein Klopapier, Mehl, Hefe und andere Lebensmittel mehr bekommen haben, werden sich vielleicht an diese Zeit zurück erinnern. Denn hier hat man einen Vorgeschmack bekommen, wie sich ein Szenario anfühlt, in dem Ressourcen, die sonst eher als selbstverständlich betrachtet werden plötzlich heiß umkämpft sind, manchmal leider sogar wortwörtlich. Wie ist es dann erst, wenn eine lebenswichtige Ressource plötzlich nicht mehr vorhanden ist? Dieses Szenario beschreiben die Shustermans in dieser Geschichte sehr eindrücklich, indem sie ein dystopisches Setting erschaffen, indem es plötzlich von einem auf den anderen Tag zu einer Wasserknappheit in Kalifornien kommt. Von der ersten Seite an hatte ich ein beklemmendes Gefühl beim Lesen, viel innere Unruhe und auch eine gewisse Form von Stress. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren in der Geschichte hineinversetzen und mir sehr gut vorstellen, was in ihnen vorging. Hier haben die Autoren schreibtechnisch echt alle Register gezogen. Es zeigte sich sehr eindrücklich eine zunehmende Steigerung des Eskalationsgrades mit dem zeitlichen Fortschreiten der Katastrophe. Denn wo am Anfang noch eine gewisse Form von Hilfsbereitschaft zu erkennen war, trat der Egoismus der Menschen nach und nach immer stärker in den Fokus und es stellten sich auch bald die Fragen, wie schnell es mit der Menschlichkeit zu Ende geht und was passiert, wenn Menschen ums Überleben kämpfen müssen und wozu sie dann in der Lage sind, wenn es hart auf hart kommt. Die Stimmung wurde immer düsterer, angespannter, brutaler und insgesamt immer krasser. Man erlebte, wie Menschen nach und nach die Nerven verloren und heftigere Entscheidungen getroffen haben. zum Glück hat man aber auch Ausnahmen in Form von Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Miteinander erleben dürfen, was mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt war es für mich aber ein echt beängstigendes Szenario, da es doch sehr realistisch ist. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und sensibilisiert für einen verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Mitmenschen und auch mit unseren tagtäglich genutzten Ressourcen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und handelt vor allem von der Hauptprotagonistin Alyssa, ihrem Bruder Garret und dem Nachbarsjungen Kelton, die sich zusammentun, um diese schwierige Situation irgendwie zu meistern. Hier fand ich es sehr beeindruckend, wie die Jugendlichen mit allem umgegangen sind. Ich konnte allesamt gut nachvollziehen, konnte aber keine wirkliche Nähe zu ihnen aufbauen. Mein Fazit: Mich hat diese Geschichte vom ersten Moment an abholen und mit ihrem gar nicht so unrealistischen dystopischen Szenario in Form von plötzlicher Wasserknappheit beeindrucken können. Gerade die Atmosphäre haben die beiden Autoren sehr gut dargestellt, sodass sie mir beim Lesen ein sehr beklemmendes Gefühl ausgelöst hat. Die Figuren fand ich allesamt interessant, auch wenn ich bis zum Ende hin keinen wirklichen nahen Zugang zu ihnen bekommen konnte. Dennoch ist diese Geschichte eine, die einem definitiv länger im Gedächtnis bleibt und zum Nachdenken anregt. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Herzen!

Wegen dem Inhalt verweise ich auf den Klappentext Dry ist mein erstes Buch des Autoren Neal Shusterman gewesen, ganz sicher aber nicht das letzte. Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil und schafft es den Leser an diese Seiten zu fesseln. Was passiert wenn auf einmal kein Wasser aus dem Wasserhahn mehr kommt und die Läden ausverkauft und leer geräumt werden. Der Autor bzw. die Autoren (hier schreibt er zusammen mit seinem Sohn Jarrod Shusterman) schafft auf schon auf den ersten Seiten eine bedrückende Atmosphäre, die sehr realistisch daherkommt. Sie zeigen einen auf, zu was Menschen gezwungen sind um zu überleben und zu welchen Mitteln sie dann sie dann fähig sind um ihr und das Überleben ihrer Familie zu sichern (Gewalt, Ideenreichtum etc.). Und dies ist erschreckend zu lesen. Ich saß geschockt. Mit jeder Seite wurde die Stimmung bedrückender und man war einfach sprachlos zu lesen wie weit das ganze Ausmaß und deren Folgen die Menschheit führt. Gerade in dieser Zeit muss man nach dem Lesen des Buches sagen, dass die Autoren hier wirklich eine sehr realistische Geschichte geschrieben haben, welche irgendwann auch Wirklichkeit werden könnte. Zwar geht es nicht um eine Epidemie in der Geschichte, sondern um die Wasserknappheit aber die Handlungen der Menschen in dieser Situation sind dieselben. Fazit: Ein sehr realistischer und bedrückender Jugendroman, den ich jeden Leser ans Herz lege.
4,5 ★ Shusterman hat mich mit seinem Schreibstil und seinem dystopischen Szenario wieder einmal ganz überzeugt, auch wenn Dry nicht ganz mit Scythe mithalten kann und stärker Richtung Jugendbuch geht. Es ist aber auch hier unglaublich fesselnd und sooo spannend! Man bekommt die ultimative Apokalypse vorgesetzt - aber eine, die greifbar real und denkbar ist, wie als ob sie um die nächste Ecke auf uns warten könnte. Es gibt keine übernatürlichen Elemente oder Gegenspieler. Nur die Menschheit, der Überlebenswille und die Natur und das reicht aus, um ein ganzes Buch durchgehend unterhaltend zu füllen.
„Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.“ Worte, die man auf dem Cover von „Dry“ findet. Worte, die zumindest mir direkt unter die Haut gegangen sind, weil ich nicht anders konnte, als mir dieses Szenario auszumalen. Meine Fantasie ist mit mir durchgegangen, bevor ich auch nur dem Klappentext Aufmerksamkeit geschenkt habe. Kein Wasser. Was würde das mit der Welt anstellen? Und mit uns? In dem Werk von Neal & Jarrod Shusterman darf halb Kalifornien diese Erfahrung machen. Was mit dem Verbot anfängt, keine Pools mehr zu befüllen, gipfelt in dem, worüber man die Jahre zuvor schmunzeln konnte: Das Wasser geht aus. Und von einem Tag auf den nächsten wird Kalifornien ins Chaos gestürzt. Wer meine Story in den letzten Tagen verfolgt hat, weiß schon, was folgt: Eine Lobeshymne, denn das Buch hat mich von Seite eins an gefesselt. Ich habe die Geschichte an einem Nachmittag durchgelesen, weil ich schlichtweg keine andere Wahl hatte. Das Buch aus der Hand zu legen schien unmöglich. Ein Phänomen, das meiner Meinung nach schon mit der ersten Seite zu erwarten war, denn es gibt keine Einstiegszeit, keine Chance, erst die Charaktere kennenzulernen. Stattdessen beginnt man mit dem Startschuss für die Katastrophe – und begleitet im weiteren Verlauf mehrere junge Menschen auf ihrem Kampf ums Überleben. Ich will gar nicht viel zum Inhalt sagen. Dieses Buch ist spannend, realitätsnah, packend und auch beängstigend. Es hat mich immer wieder gezwungen, zu meiner Wasserflasche zu greifen, nur um mir bewusst zu machen, dass sie überhaupt da war. Und als ich das Buch schließlich zugeklappt habe, habe ich eine Weile lang geschwiegen und auf das Cover gestarrt, mit der Frage in meinem Kopf, ob die Möglichkeit einer solchen Katastrophe nicht viel aktueller ist, als man sich wünschen sollte. Und mit dem aufgefrischten Bewusstsein dafür, dass wir froh sein sollten, in Deutschland bisher nicht um unser sauberes Wasser bangen zu müssen.
📖 Dry - kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr ✍🏽 @neal Shusterman & Jarrod Shusterman 📚 Argon Hörbuch-Verlag 🗣️Madiha Kelling Bergner, Jacob Weigert, Nellie Thalbach, Marian Funk, Thomas Nicolai, Dirk Kauffels 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Im Colorado River ist das Wasser knapp. Schon länger gibt es Vorgaben zum wassersparenden Verhalten, Pools zu befüllen ist längst verboten, die Landwirtschaft ist am Ende. Doch die halbherzigen Versuche der Politik Entsalzungsanlagen am Strand zu etablieren und Abkommen zur Sicherung der Wasserversorgung auszuhandeln finden ein jähes Ende. Von heute auf morgen kappen die umliegenden Gemeinden die Wasserversorgung zur Eigenabsicherung. Ganze Regionen und damit zigtausend Menschen sind nun abgeschlossen von der Wasserversorgung und schnell wird der Zustand bedenklich, denn der Katastrophenschutz ist komplett überlastet... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Wir begleiten Alyssa und ihre Familie am Tag, an dem dze Wasserversorgung zusammenbrach. Innerhalb weniger Stunden spitzt sich die Situation zu, denn es kommt nicht nur kein Wasser aus der Leitung , auch das Abwassersystem ist kollabiert und Trinkwasser wird zu einer alles entscheidenden Ressource. Einer der Nachbarn - Keltons Vater - ist ein Prepper, einer der wenigen und stets belachten Nerds, die schon lange auf einen Fall solchen Ausmaßes warten und sich jahrelang vorbereitet haben. Vom Notstromaggregat, über Medikamentenvorräte und Panik room, bis zu Waffen und chemischen Toilettenanlagen hat dieser alles. Dazu verfügt er über das Wissen um Umgang mit der Krise und die bereits bestehende Erkenntnis, dass der Staat es nicht leisten können wird, die Bevölkerung zu schützen. Im Verlauf der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse in Kürze und Alyssa, ihr Bruder Gerret, der Nachbarssohn Kelton, die Überlebenskünstlerin Jacqui und der Lebemensch Henry werden zu einer ungleichen Teenager-Clique, die sich im Kampf ums Überleben zusammentun. Eine gute Einführung in Themen wie Klimawandel und staatliche Kontrolle, der es in sich hat. Den Jugendlichen wird schnell klar, dass Not erfinderisch macht, das eigene Überleben einen Dinge tun lässt, die man vor Tagen als unmöglich angesehen hätte und dass sich Wertekonzepte den Gegebenheiten anpassen müssen. Spannend für Erstleser im Thema. Im Vergleich zu anderem aus dem Genre gebe ich 3 von 5 Sterne aber eine klare Empfehlung für gerade junge Leser!

Spannende Story mit gutem Ende
Dieses Buch war der erste Thriller den ich jemals gelesen und die Geschichte hat mich sehr angesprochen. Mir haben das Setting und die Charaktere echt gut gefallen und das Buch war einfach und schnell zu lesen. Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, da alles sehr aussichtslos wirkte, sich aber dann gewendet hat. Ein bisschen Schade fand ich, dass einige Stellen im Buch etwas langgezogen und langweilig waren, das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Alles in allem mochte ich das Buch sehr gerne, ein Jahreshighlight ist es aber nicht geworden.
Dry ist erschreckend realistisch, lebt von einer durchgehenden Spannung und einem Wordbuilding, das es in sich hat. Für mich ein Jahreshighlight, das ich euch nur empfehlen kann!
Dass ich Dry begonnen habe, war mehr Zufall wie Absicht. Und ich bin so unendlich froh, dass ich auf diesen Jugenthriller gestoßen bin. Denn wer Dry nicht kennt, verpasst in diesem Genre etwas! Hat der Klappentext mich von Sekunde eins an begeistert, war ich doch sehr skeptisch, was so unfassbar spannendes Geschehen soll, dass es mich Kapitel für Kapitel fesselt. Doch schon nach den ersten Kapiteln war es um mich geschehen. Den Autoren gelingt es mit jeder weiteren Sicht, jeder weiteren Situation eine so starke Spannung zu erzeugen, dass man regelrecht süchtig nach dem Fortgang wird. Das Wordbuilding ist atemberaubend gut. Mit jedem einzelnen Wort bewirken die Autoren etwas bei den Lesern. Sei es Spannung, sei es Angst, sei es Neugier oder Freude. Und ebenso gut gelingt es ihnen all das binnen Sekunden zu zerstören, wenn die nächste unerwartete Wendung uns fassungslos werden lässt. War ich zu Beginn etwas von den vielen Perspektiven verwirrt, habe ich schnell verstanden, dass es einen Hauptstrang gibt und neben diesem immer wieder kleine Kapitel eingebaut sind, die nur noch mehr Spannung erzeugen bzw uns einen anderen Blickwinkel auf die Situation geben.
Ein so so gutes Buch, indem so viele wichtige Themen wie Politik und Psychologie vertreten sind. Kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Die Charaktere waren alle so gut ausgearbeitet und alle auf ihre Weise besonders und trotzdem nachvollziehbar und sympathisch. Bin wirklich sprachlos über dieses Meisterwerk
Die USA werden von 2 Katastrophen gleichzeitig getroffen: Ein Hurrikan richtet Verwüstungen und in Kalifornien gibt es auch einmal kein Trinkwasser mehr! Die Öffentlichkeit konzentriert sich zunächst auf die Hurrikan-Opfer und es scheint, dass die Menschen in Kalifornien allein gelassen werden. Bis die Hilfe anläuft und der "Tap-Out" beendet werden kann, geht die Krise weiter. Die Geschichte wird aus der Perspektive der beteiligten Kinder erzählt: Neben den Geschwistern Alyssa und Garrett, sowie deren Nachbarjungen Kelton, kommen noch andere Charaktäre hinzu. Die Kinder müssen sich nach einiger Zeit selber durchschlagen und versuchen einen sicheren Ort mit Wasser zu erreichen.... Gut zu lesendes Buch, dass immer spannend bleibt und sogar bis zum Ende immer wieder Überraschungen parat hat. Das Buch ist in 4 Teile geteilt und die jeweiligen Kapitel werden aus der Sicht der einzelnen Kindercharaktäre erzählt. Absolute Empfehlung für Dystopie-Fans!























































