The Marriage Act - Bis der Tod euch scheidet
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Description
Book Information
Author Description
John Marrs arbeitete über zwanzig Jahre als freischaffender Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Mit seinem Roman »The One« und dessen Serienadaption auf Netflix gelang ihm der internationale Durchbruch. Der Autor lebt und arbeitet in London.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich bin großer Fan von John Marrs, und auch dieses Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Es kommt aber leider nicht an den Vorgänger „The One“ heran. Obwohl mir der Aufbau der Bücher mit den verschiedenen Personen und deren unterschiedlichen Geschichten immer sehr gefällt, blieben die Charaktere diesmal leider etwas blass und am Anfang waren die vielen Namen etwas verwirrend. Aber dann nahm das Buch an Fahrt auf und es ließ sich gut lesen und es hat Spaß gemacht, in die Geschichten einzutauchen!
"Aber dass ich in meinem eigenen Haus unterdrückt würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Und noch dazu von dir, von meinem Mann, von dem ich glaubte, er liebt mich." 📖 The marriage act - bis der Tod euch scheidet ✍🏽 John Marrs 📚 Heyne 📅 Erscheinungstermin 2023 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Aus der Technologie von Match your DNA (aus John Marrs Buch "the one") wurde mit der Zeit eine von der Regierung präferierte Lebensform: die Ehe. Staatliche Lenkung und Propaganda sorgen dafür dass Paare früh heiraten. Das Gesetz der guten Ehe billigt verheirateten Paaren Privilegien zu für sich und ihre Kinder. Dazu gehören günstigere Kredite, bessere Wohngegenden, bessere Jobs und Gehälter, günstigere Versicherungen und bessere Krankenversorgung sowie Zugang zu besonderen Schulen und Universitäten. Doch der Preis ist fdie Überwachung der Kommunikation und der Standorte, über die eine KI wacht und gegebenfalls Alarm schlägt, wenn die Ehe zu bröckeln beginnt. Die Befürworter würden gerne die erprobten Vorteile ausweiten auf andere gesellschaftlich relevanten Themen. Die Opfer des Systems rebellieren jedoch. Die Opposition "Freiheit für alle" formiert sich.... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine Erweiterung der Dystopie von "the one", die mich sehr gecatcht hat und die natürlich erneut zum Nachdenken anregt. ➕ Kurze Kapitel, drei Teile ➕ 6 parallele Geschichten, welche die Erzählung mit Leben und Beispielen füttern ➕ Leichter und flüssiger Sprachstil ➕ Dystopisch, utopisch und doch erschreckend realistisch fühlbar ➕modernes DNA und KI Thema Ich habe mich dabei die ganze Zeit gefragt, ob ich ebenfalls breit gewesen wäre, meine Ehe zur smart Ehe upzugraden und was das Audite zu meiner Ehe sagen würde. Fazit: super interessant! Klare Empfehlung für Liebhaber des Gedankenexperiments. Ich gebe 4,5 Sterne

Ein erschreckendes Zukunftsszenerario, die einem wirklich zum Nachdenken anregt und teilweise wirklich sehr krass war.
Ein Zukunft, in dem es nichts wichtigeres gibt, als die Ehe. Es wurde nämlich erwiesen, dass verheiratete Menschen glücklicher, gesünder und produktiver sind. Um die Ehe zu "stärken" kann man seine Ehe Upgraden und das bringt Vor- und Nachteile mit sich. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht zum Lesen. Wir haben hier mehrere Perspektiven und Charaktere, die um diese Thematik leben und walten. Dazu muss man nicht "The One" gelesen haben, sondern man kann auch direkt mit diesem Buch starten. Finde die Perspektiven und Charaktere super herausgearbeitet. Manche waren nervig, einige haben mich zu tiefst berührt. Kann daher jeden dieses Buch empfehlen der so düstere Zukunftsszenarios interessiert und ich finde, John Marrs stellt diese in so einem realistischen und authentischen Kontext.
Wenn der Staat die Ehe steuert 👁️
In einer nahen Zukunft beschließt die britische Regierung, die Ehe zur Staatsangelegenheit zu machen. Wer einen Smart-Marriage-Vertrag unterschreibt, erhält exklusive Vorteile: von besseren Schulen für die Kinder bis zu erstklassigen Wohngegenden. Doch der Preis dafür ist hoch. Die eigene Beziehung wird rund um die Uhr von einem Algorithmus überwacht. Mehrere Figuren geraten in diesem perfiden System an ihre Grenzen. Ein Witwer, der eine Zwangsverheiratung fürchtet, eine Influencerin, deren Ehrgeiz ihre Familie gefährlich ins Wanken bringt, ein Serienmörder als Paartherapeut und ein queeres Paar, dessen smarte Ehe zur tödlichen Falle wird. „The Marriage Act“ ist ein spannender, dystopischer Thriller mit einer cleveren Grundidee, wie ich sie von John Marrs mittlerweile gewohnt bin. Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen, die Erzählstränge greifen dynamisch ineinander und sorgen für viele überraschende Momente. Im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe wirkt die Handlung allerdings stellenweise etwas chaotisch, und besonders gegen Ende hatte ich mir irgendwie noch etwas mehr erhofft. Trotz kleiner Schwächen bleibt es aber ein mitreißendes Buch, das zum Nachdenken anregt und sich schnell weglesen lässt.

SCHOCKIEREND REALITÄTSNAH!
Mit „The Marriage Act“ schafft John Marrs eine beängstigende Zukunftsvision, die mich immer wieder ins Grübeln gebracht hat: Inwieweit beeinflusst uns künstliche Intelligenz jetzt schon in unserem Alltag und wie weit kann sich der Einfluss ausweiten? In diesem Roman begleiten wir fünf verschiedene Charaktere dabei, wie sie ganz persönlich mit dem Prinzip der Smart-Ehe umgehen. Dabei ist es mir leider nicht gelungen, einen Bezug zu den Charakteren aufzubauen. Demnach blieb das große Mitfiebern aus und infolgedessen auch die Spannung. Für mich hat die Geschichte erst zum Ende hin richtig an Fahrt aufgenommen. Bis dahin waren der sehr gute Schreibstil und die Story ansich, das einzige weshalb ich trotzdem gern weitergelesen habe.

Ein Upgrade für die Ehe Ein weiterer dystopischer Roman aus der Feder von John Marrs ist erschienen und ist genau wie seine Vorgänger wieder ein Pageturner. In einer nicht allzu fernen Zukunft möchte die amtierende britische Regierung seine Bürger davon überzeugen, dass die Ehe nicht nur der Schlüssel zum Glück ist, sondern auch ein Garant für ein längeres und gesünderes Leben. Belohnt wird der, der seiner Ehe ein Upgrade verpasst und einen Vertrag für eine Smart Ehe unterzeichnet mit finanziellen Vorteilen, wie z.B günstigeren Kreditzinsen, Steuererleichterungen und einer wesentlich besseren Krankenversorgung. Man gibt dem Staat mit seiner Unterschrift allerdings auch das Recht jederzeit private Gespräche aufzuzeichnen, natürlich „nur“ um bei Eheproblemen frühzeitig Hilfe anbieten zu können. Da der Staat die Ehe und insbesondere die smarte Ehe als die beste aller Lebensformen propagiert und massiv fördert, geht dies natürlich zu Lasten von Singles, Geschiedenen und Verwitweten. Der neue Roman von John Marrs nimmt auch Bezug auf das bekanntestes Werk des Autors „ The One“, wo die Partnersuche durch DNA Abgleich revolutioniert wurde. Natürlich gibt es eine Menge Paare, die ihren Perfect Match auf diese Weise gefunden haben. Das Buch ist ohne Vorkenntnis der vorherigen Bücher gut verständlich. Auch in diesem Roman wird die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Personen, meist Ehepartnern erzählt. Eine besondere Perspektive ist die von Jeffrey. Er ist Beziehungsberater und nutzt seine Stellung aber auf besonders perfide Art aus. Das 553 Seiten starke Buch liest sich super schnell weg und hat mich wieder richtig gut unterhalten. Es hält so manche Überraschung bereit und hat ein schlüssiges Finale.
Erinnert ein wenig an Orwell und 1984 und hat eine ähnliche Message
In der Zukunft werden Menschen belohnt, die verheiratet sind und einer Smart Ehe zugestimmt haben. Die Regierung überwacht die Eheleute, um rechtzeitig Unterstützung und halt zu geben, wenn das Audit erkennt, dass es notwendig ist. Dafür erhalten Smart Ehen günstige Kredite, schöne Häuser und Zugang zu den besten Schulen, Unis und guter Gesundheitsversorgung. Denn viele Ehen bedeuten glückliche, gesunde Menschen.... oder?
Erschreckend (un)realistisch!
Ich bin ein großer Fan von dystopischen Romanen, die in naher Zukunft spielen. Auch das Cover in Kombination mit dem Klappentext haben mich sehr angesprochen. Zwischenzeitlich dachte ich oft, wie unrealistisch doch so ein Ehegesetz wäre. John Marrs hat es jedoch sehr geschickt geschafft, immer wieder kleine Dinge einfließen zu lassen, die die Situation dann eben doch sehr realistisch hat werden lassen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und auch die Länge der Kapitel war sehr gut gewählt. Besonders die Aufteilung der Kapitel in 4 (?) Protagonisten fand ich sehr gut gelungen. Es gab natürlich auch noch jede Menge andere Figuren und irgendwie hing auch alles zusammen. Dennoch hat dies den Lesefluss nochmal verstärkt. Auch die Entwicklung der Figuren war spannend. So habe ich die ein oder andere Figur erst gar nicht gemocht und später um so mehr und anders herum. Ein rundum gelungener Roman! Sehr lesenswert!

Eine spannende und gruselige Vorstellung
Ich durfte das Hörbuch "The Marriage Act" von John Marrs aus dem Ronin Hörverlag, gesprochen von Uve Teschner hören und muss sagen, diese Story hat es echt in sich. Für mich war es die erste Geschichte von Hern Marrs, so dass ich noch nicht so recht einschätzen konnte, was mich erwarten wird. Hier geht es um eine Dystopie, in der man durch eine Hochstufung seiner Ehe bessere Lebensbedingungen schaffen kann. Z.B. vergünstigte Steuern, schönere, größere Häuser in besseren Wohngegenden, schnellere Arzttermine usw. Im Gegenzug muss man sich aber auch bereiterklären lassen, 24/7 durch entsprechende Geräte im Haus abhören zu lassen. Diese Geräte wiederum können auch, wenn sie der Meinung sind, der Haussegen hängt schief, die Ehe auf eine Stufe stellen und einen Eheberater für einige Wochen ins Haus schicken. Auf Stufe 3 wird man dann geschieden. Steht die Ehe auf einer Stufe, meiden Freunde und Nachbarn einen aus Angst vor Ansteckung. Es gibt aber auch Widerstandskämpfer gegen dieses System. Denn dies soll immer mehr ausgeweitet werden und nur wenige trauen sich, was zu sagen, da ja auf jedes elektronisches Gerät in irgendeiner Weise Zugriff genommen werden kann. Das ist schon ein gruselige Vorstellung, finde ich. Mir hat dieses Hörbuch aber richtig gut gefallen. Anfangs het es etwas gebraucht um reinzufinden aber dann fand ich es echt spannend und gruselig gleichzeitig. #unbezahltewerbung #Rezensionsexemplar
Ich hoffe unsere Zukunft wird nicht so!
Ich bin fasziniert und geschockt! Das Buch behandelt das aktuelle Thema KI/Digitalisierung, aber auf eine ziemlich abgefahrene Art 🫣 Es war super zu lesen, spannend, mitreißend und gut geschrieben! Ich mag John Marrs Bücher sehr gerne. Einer meiner Lieblingsautoren des Jahres 2023!
Wieder ein brillantes Buch von diesem Autor.
John Marrs habe ich durch Prime Reading entdeckt und ich war sofort von seinem Schreibstift eingenommen. Die Stories sind einzigartig und haben immer eine Wendung mit der ich nicht rechne. Bei diesem Buch war es so, dass ich mit allem und nichts rechnet habe. Es war von der ersten Seite an spannend, auch wenn ich anfangs Schwierigkeiten hatte mir die verschiedenen Namen zu merken und deren dazugehörigen Geschichten. Ich habe das Buch wirklich verschlungen und kann es nur empfehlen.
Damit hat er mich wieder völlig weggehauen. 😳 Dieses Buch ist eine Mischung aus SciFi, Thriller und Dystopie- und es ist mal so genial 😱 Die Idee einer Smartehe und was das für die Figuren bedeutet, hat mich immer wieder zum Kopf schütteln und Nachdenken gebracht. Dort heißen die Geräte Audit - bei uns heißt es dann wohl Alexa 😳 Auch hier schafft er es wieder und kreiert so unterschiedliche Charaktere. Ich hab einige geliebt und andere wieder gehasst. Von den Wendungen war ich hin und weg. Und natürlich habe ich die LGBTQ Themen wieder gefeiert. Auch ging er wieder so an die Psyche und mit einigen Entwicklungen der Figuren hat er mir wahrlich das Herz rausgerissen. 💔 Ein für mich schlussendlich geniales Buch mit einem wichtigen Thema, was mich sehr an 1984 erinnert hat. 🖤
"We all live to learn but some of us die to teach. " "Now it's up to the people where we go from here. "
Wow, was für ein Buch! Könnte ich mehr Sterne geben, hätte ich es getan... 5 Sterne für die Geschichte 5 Sterne für die Erzählweise 5 Sterne für die Spannung Ich habe einige Rezensionen gelesen, die fanden, das Buch hätte seine Längen, das habe ich überhaupt nicht so empfunden. Ich war vom Anfang bis zum Ende von der Geschichte fasziniert. Das Szenario,das John Marrs konstruiert hat, ist so interessant und wie oft habe ich schon mit anderen darüber diskutiert, dass unser Kinderwunsch- System in Deutschland wahnsinnig unfair und überholt ist. Finanzielle Unterstützung erhält man bei drei Versuchen nur wenn man verheiratet ist!!! Aber was sagt die Ehe über die Beziehung zwischen Menschen aus? Wird man dadurch zu besseren Menschen? Ich habe es als Buddyread mit einer Freundin gelesen und wir waren beide sehr begeistert von dem Buch. Es war mein erstes Buch von John Marrs und definitiv nicht das Letzte, nach diesem grandiosen Roman hat er Potential zum Lieblingsautor zu werden und ich mache direkt weiter mit "The one".

Wieder ein sehr spannendes Thema
Ich habe bereits The One von John Marrs gelesen und bin jetzt auch von diesem Buch wieder begeistert. Das Thema, die Smart Ehe überwacht von der Regierung, fand ich super interessant und teilweise erschreckend und beängstigend. Wie im vorherigen Buch geht es wieder um verschiedene Personen mit ihren Geschichten, die sich zum Ende hin alle zuspitzen. Das Ende fand ich richtig gelungen und hat einiges nochmal aufgeklärt. Tolles Buch und von mir eine klare Empfehlung!
Diese Geschichte ist wieder eine Dystopie die in der nahen Zukunft spielt. Hier geht es um eine künstliche Intelligenz und darum, wie die Regierung das Leben und die Beziehungen der Menschen durch mehrere Gesetze kontrolliert. Diejenigen sich dem Marriage Act anschließen und verheiratet sind, haben viele Vorteile im Gegensatz zu den Singles, sodass sich das Vereinigte Königreich spaltet. Wir haben hier, was man auch schon aus den anderen Büchern kennt, verschiedene Charaktere (5 Perspektiven), die nichts miteinander zu tun haben und die den Umgang sowie das Leben mit dieser Institution erzählen. Das "Audite" kann die Ehepaare abhören und entscheidet, ob ein Ehepaar Probleme hat und wenn ja, werden diese in verschiedene Ebenen eingestuft und bekommen dann beispielsweise einen Berater zugeteilt. Der Einstieg in die Geschichte ist mir etwas schwer gefallen, was ich gar nicht erklären wieso es mir so ergangen ist. Und man hat anfänglich das Gefühl, dass man keinen roten Faden hat, was sich aber schnell bei mir gelegt hat. Mir hat besonders gefallen wie sich die Charakter im Laufe der Geschichte entwickelt haben und vor allem in welche Richtung sich diese entwickelt haben, was man nicht vorhersehen konnte. Dies ist teilweise sehr erschreckend gewesen. Auch wenn es am Anfang keinen Zusammenhang zwischen den Perspektiven gegeben hat, werden diese am Ende aufgrund der Handlung zu einem runden Gesamtbild vervollständigt. Das hat mir richtig gut gefallen. Immer wieder gibt es auch Querverweise zu seinen anderen Büchern (The One & The Passenger kann ich nur empfehlen), wo man einfach merkt wie viele Gedanken sich John Marrs gemacht haben muss um solch ein Konstrukt zu erschaffen. Insgesamt eine gute und intelligente Geschichte die in der nahen Zukunft spielt.

Die Idee ist sehr gut, die Umsetzung typisch John Marrs: sehr gut! Verschiedene Personen, einige Perspektiven, die doch alle irgendwie miteinander zusammenhängen, ohne, dass man direkt mit der Nase drauf gestoßen wird und man hier durch 1:1 zusammen zählen ein Erfolgserlebnis hat. Blöderweise werden die mir sympathischen Figuren ausgesiebt, sodass das letzte Achtel vom Buch etwas trocken war. Aber: John Marrs hat es einfach drauf.
Mein lieber Herr Gesangsverein... Da schnapp ich mir einfach mal ohne große Hintergedanken ein Buch aus dem RuB, wirkt sehr dick ist aber mit ca. 560 noch recht annehmbar, die Story klingt interessant.... ... und dann haut mich das alles echt um. Ist gruselig weil doch sehr an unserer Realität dran. Und die Figuren und ihr Leben geht zumindest mir zum Teil unter die Haut. Hat er gut geschrieben, der Autor und für mich eins der besten in 2023!

Genial aber für mich ein bisschen zu derb
Buchrezension zu "The Marriage Act Bis der Tod euch scheidet" Dieses Buch ist genial und spannend geschrieben. Dennoch kann ich nur 4 von 5 Sternen geben. Den die Abgründe der Menschen die in diesem Buch vorkommen sind für mich einfach zu tief. Ich kann aber verstehen warum das so ist den sie sollen abschreckend wirken und uns Angst machen vor dieser Zukunft die wir unbedingt verhindern müssen. Im politischen Sinne ist das echt gut gemacht. Nichtsdestotrotz hat es mir den Spaß am Buch leider gemindert. Ich würde das Buch dennoch allen empfehlen die schon mal Kontakt mit der KI hatten.
John Marrs beweiwt erneut sein Talent, faszinierende Geschichten zu entwerfen, die zwar fiktiv sind, aber dennoch mit einer erschreckenden Plausibilität ausgestattet sind. "The Marriage Act" beleuchtet das Thema künstliche Intelligenz und die Machtausübung der Regierung über das Leben und die Beziehungen der Bürger mittels eines durchgreifenden Gesetzes. Die Parallelen zur heutigen Welt sind deutlich, sodass die Entwicklung der Handlung umso beklemmender wirkt. In einer nahen Zukunft hat die Regierung das Konzept der "Smart-Ehe" eingeführt. Um exklusive Privilegien wie niedrige Steuern, erstklassige Wohnungen und Fahrzeuge zu genießen, können Paare ihre Ehe aufwerten lassen. Doch dieser Schritt erfordert die bedingungslose Überwachung sämtlicher Lebensbereiche rund um die Uhr durch das "Audite". Dieses Gerät nimmt täglich zu einer unbestimmten Zeit 10 Minuten des Gesprächs zwischen den Eheleuten auf um diese zu analysieren und rechtzeitig einschreiten zu können. Wer nicht in die Ehe eintritt oder die Aufwertung ablehnt, wird finanziell benachteiligt und verliert in bestimmten Stadtgebieten an Wohnrecht. Medizinische Versorgung und andere Dienstleistungen werden für hochgestufte Paare bevorzugt, was Singles und Nicht-Aufgewertete benachteiligt. Die Handlung verfolgt verschiedene Charaktere, die in dieser kontrollierten Gesellschaft versuchen, ihren Weg zu finden. Während die "Audite"-Überwachungen Konflikte zwischen Paaren eskalieren lassen können, werden Berater für einen Zeitraum von 3 bis 8 Wochen hinzugezogen - diese ziehen im entsprechendem Haushalt ein um Beziehungsprobleme zu lösen. Mit "The Marriage Act" erhalten wir einen Einblick in die Erlebnisse von vier Protagonisten und deren Anpassungsversuche in dieser von der Regierung geformten Realität. Das Buch findet in der gleichen Welt statt wie "The One," "The Passengers" und "The Watchers". Wenn du ein Fan von Black Mirror bist, kann ich dir dieses Buch bzw. generell alle im Heyne-Verlag erschienen Bücher von John Marrs, wärmstens empfehlen. Da das Buch Elemente von The One und The Passengers erwähnt, sollte man diese Bücher bestenfalls vorher gelesen haben (ist allerdings kein Muss). Obwohl das Buch von der Spannung her mit "The One" und "The Passengers" nicht ganz mithalten kann, bietet es dennoch einen mitreißenden Lesegenuss. Die Wendungen der Handlung, die politische Zuspitzung und das unvorhersehbare Ende tragen zur Faszination bei. Alles in allem kann ich "The Marriage Act" wärmstens empfehlen – ebenso wie alle weiteren Bücher von John Marrs; sowohl die dystopischen Werke im Heyne-Verlag als auch die klassischen Thriller im Edition-M-Verlag :)

Jetzt hast du den perfekten Partner gefunden. Fehlt nur noch die Ehe. Auch diese muss perfekt sein!
"Bis der Tod euch scheidet" heißt es. Auch das ist das Motto von John Marrs! In seinem neuen Roman geht es über die Ehe, die ewig hält. Ich mein was gibt es besseres als die Ehe?? Verheiratete Menschen sind glücklicher, gesünder und produktiver. In diesem fiktiven Vereinigten Königreich, versucht man den Bürgern die Ehe schmackhafter zu gestalten in den man verheirateten Privilegien verschafft. Mehr Geld, Mehr Wohlstand, Bessere Bildung, einfach das perfekte Leben. Was muss man dafür tun? eine Smart-Ehe eingehen und sich einfach lieben. Doch was passiert, wenn man sich überwachen lässt und seine Ehe einem Algorithmus anvertraut? Wir haben verschiedene Erzählstränge die uns verschiedene Sichtweisen auf diese Smart-Ehen geben. Angefangen vom Witwer, der den Tod seiner Frau vertuschen will bis hin zur Hausfrau und Mutter die unbedingt Vloggerin werden will und ihre Familie an den Rand des Ruins treibt. Ist diese Ehe wirklich alles? Natürlich ist sie das, sonst würde es nicht Paartherapeuten geben, die diese Ehen versuchen zu retten. Manchen ist dafür aber jedes Mittel recht. Wer auf Sci-Fi und ein bisschen Abgefuckte Zukunft steht, der hat hier definitiv seinen Spaß mit. Man darf auch gern alles hinterfragen. Aber bedenkt bitte: einige Dinge die in diesem Buch aufgeführt sind gibt es schon...

"The Marriage Act - Bis der Tod euch scheidet" ist der zehnte Roman aus John Marrs' Feder und der Vierte, der beim Heyne-Verlag erschienen ist. Konnten mich seine beiden Erstlingswerke bei Heyne "The One" und "The Passengers" noch restlos begeistern, so ist das spätestens seit "The Watchers" und jetzt bei seinen neuen Roman "The Marriage Act" leider nicht mehr der Fall. Die Stimmung des Buches ist zwar auch diesmal wieder dystopisch-düster und es gibt auch wieder ziemlich drastische Szenen und Switches; aber leider fand ich diesmal die Figuren irgendwie eindimensional und mitunter nervig. Das habe ich in anderen seiner Romane schon anders und besser empfunden. Fazit: Es ist zwar ein durchaus spannendes Buch, kann aber nicht an seine anderen Werke heranreichen.
"The Marriage Act" behandelt die Auswirkungen von KI, Social Media und bewusste Spaltung der Gesellschaft auf die oder den Einzelnen. In nicht all zu ferner Zukunft erhalten verheiratete Paare viele Vergünstigungen. Wer seine normale Ehe auf eine "Smart-Ehe" upgraded bekommt noch mehr Vorteile, stimmt aber im Gegenzug einer permanenten Überwachung zu - eine KI entscheidet dann über den Zustand der Ehe und welche Maßnahmen zur eventuellen Verbesserung getroffen werden müssen. Nach und nach sollen auch noch andere Lebensbereiche durch die KI optimiert werden, was zu einigen spannenden Nebenschauplätzen führt. Die Plotidee finde ich großartig und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Die recht kurzen Kapitel widmen sich jeweils einem/einer Protagonist*in. Zu Beginn bekommt man nur lose Informationen, die im weiteren Verlauf das Gesamtbild ergeben. Auch der ein oder andere Plot Twist ist dabei. "The Marriage Act" ist wirklich ein rundum gelungenes Buch. Man bekommt eine Aussicht auf eine nicht ganz so tolle Zukunft - in der zwar theoretisch alles optimiert ist, aber es sich für viele Menschen nicht so anfühlt. Dir Stimmung wird toll eingefangen, die Details stimmen und die jeweiligen Plots sind spannend. Für meinen Geschmack ist das Buch einen Ticken zu lang und hat immer mal wieder ein paar Stellen, an denen ich mir ein etwas strafferes Tempo gewünscht hätte, daher sehr gute 4 von 5 Sternen. Aber nichtsdestotrotz ist es ein sehr gutes Buch, dass ich weiterempfehlen kann.
Einfach mal was Anderes (für mich)
Ich fand es zwischenzeitlich anstrengend die verschiedenen Perspektiven zu lesen, ab der Hälfte des Buches fing es langsam an Spass zu machen. Das Ende war mir dann doch zu glatt für eine Dystophie, aber ich bin dankbar für die neue Erfahrung und dankbar dafür, dass ich im Buddyread die Motivation fand, nach den ersten Kapiteln weiter zu lesen. Ich kann mir auch vorstellen, dass es vielen Menschen noch besser gefällt als mir. :)
Die reinen Thriller von John Marrs liebe ich wirklich abgöttisch, daher bin ich bei jeder Neuerscheinung von ihm direkt aus dem Häuschen. „The Marriage Act“ ist im Sci-Fi Bereich angesiedelt und trägt verdammt beängstigend realistische Züge in sich. Der Schreibstil ist gewohnt sehr fesselnd und mitreißend. Die Atmosphäre ist sehr düster und bedrohlich. Hier spielen unglaublich viele Charaktere eine enorm wichtige Rolle. Arthur hat mich dabei wohl am meisten berührt. Dabei lässt uns John Marrs die unterschiedlichsten Perspektiven zukommen. Interessant ist hierbei das eigene emotionale Empfinden, das man zu den Charakteren im Laufe der Handlung aufbaut. Denn sie machen eine unglaubliche Entwicklung durch und das lässt einfach nicht kalt. Und dabei entdeckt man die unterschiedlichsten charakteristischen Züge. Sei es absolute Empathielosigkeit, oder obsessives, fast manisches Verhalten oder auch klassische psychopathische Auffälligkeiten. Man erlebt hier wirklich alles. Die Persönlichkeiten werden mit so viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, dass man das Gefühl hat, sie wirklich zu kennen und an ihrem Leben teilzuhaben. Was sich mitunter als sehr zerstörerisch auswirken kann. Der Einstieg war großartig und ich war direkt erstmal gefesselt, danach flaute es erstmal etwas ab. Denn die Informationen rund um diese Welt sind sehr komplex und teils auch sehr anspruchsvoll. „The One“ und „The Passengers“ spielen ebenfalls in dieser Welt. Wer beide gelesen hat, wird es wahrscheinlich leichter haben. Habe ich jedoch nicht, war aber letztendlich auch kein Drama. Ich brauchte nur etwas länger um alles zu verstehen und zu verinnerlichen. Die Einzelschicksale spielen hier eine enorm große Rolle. Manchmal ist mir wirklich beinahe das Herz gebrochen, bei so viel Schmerz, Leid und Angst. Weil man realisiert, dass man in einem Fass ohne Boden eingesperrt ist, aber niemals entkommen kann. Vordergründig geht es darum, dass die Smart Ehe, oder besser gesagt die kontrollierte Ehe, das einzig wahre und richtige ist. Und wenn man erstmal realisiert, was das bedeutet, wird einem einfach nur schlecht. Weil sich die Menschen einfach so leicht formen, manipulieren und lenken lassen. Wirf Ihnen etwas hin, sie glauben alles, lechzen förmlich danach, um ein scheinbar besseres und sicheres Leben zu haben. Aber es gibt auch noch den Widerstand, der meines Erachtens noch besser und intensiver hätte ausgebaut werden können. Es geht um Kontrolle und Macht. Es gibt nichts, was nicht kontrolliert wird und das ist verdammt beängstigend. Denn unsere Welt ist gar nicht soweit davon entfernt. Es wird unterdrückt, ausgebeutet, gemordet, um ja die Kontrolle nicht zu verlieren. Die Digitalisierung hat einen sehr großen Stellenwert. Es funktioniert nichts mehr ohne. Aber was, wenn die Technik zu deinem Feind wird und deinen Untergang bedeutet? Dann bist du verdammt verloren und allein. Du kämpfst schlichtweg auf verlorenem Posten. Ein Kampf, den du unmöglich gewinnen kannst. Der Verlauf war unglaublich erschreckend, erschütternd und einfach schrecklich. Das Ausmaß, dass sich hier herauskristallisiert, ist verstörend, unnatürlich und fühlt sich auf so viele Arten einfach nur falsch, menschlich unwürdig und demütigend an. Man hat das Gefühl von Verrat, seelischer Entblößung und vor allem ist es nicht nur aus moralischer Sicht fragwürdig. Bis auf eine Sache wurde es sehr authentisch und lebendig herüber gebracht, ich bin selbst überrascht, wie gut mir das ganze gefallen hat. Die Dramatik, die persönlichen Katastrophen und Konflikte, der manipulative Arm, der alles lenkt und steuert. Alles ist dem Untergang geweiht und man möchte nur aus diesem Alptraum aufwachen und einfach ausbrechen. Ein interessanter Roman über die Gefährlichkeit von Technik, Macht und Kontrolle. Und das Fortschritt auch Rückschritt bedeuten kann. Fazit: Mit „The Marriage Act“ hat John Marrs ein verdammt beängstigendes und düsteres Zukunftsszenario erschaffen, das mitten in die Abwärtsspirale führt. Beängstigend, düster und schockierend. Ein interessanter Roman über die Gefährlichkeit von Technik, Macht und Kontrolle. Wenn du das Gefühl hast, alles bereits verloren zu haben. Vor allem dich selbst. Definitiv eine Leseempfehlung.

Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (Werbung / Rezensionsexemplar ) The Marriage Act Roman (near future) Autor: John Marrs Verlag: Heyne Seiten: 558 ISBN: 9783453322738 VÖ: 16.08.2023 ~: 𝓕𝓻𝓪𝓰𝓮 :~ Kennt ihr Near Future Romane ? Welche konnten euch da begeistern ? 𝓚𝓵𝓪𝓹𝓹𝓮𝓷𝓽𝓮𝔁𝓽 / 𝓘𝓷𝓱𝓪𝓵𝓽: Verheiratete Menschen sind glücklicher, gesünder und produktiver. Um ihre Bürger zur Ehe zu animieren, erlässt die britische Regierung ein Gesetz, das Verheirateten eine Menge Privilegien verschafft: bessere Schulen für die Kinder, bessere Kredite, bessere Gehälter, Häuser in besseren Wohngegenden. Dafür muss man nur einen Smart-Marriage-Vertrag unterschreiben. Doch was bedeutet es, wenn man seine Beziehung einem Algorithmus anvertraut ? Im besten Fall ein schönes Leben. Im schlimmsten Fall den Tod. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Das neuste Werk von John Marrs konnte mich überzeugen aber nicht komplett begeistern. Bei „The Marriage Act“ handelt es sich wieder um einen Near Future Roman, der gut an „The One“ und „The Passengers“ anknüpft. Zwingend vorher gelesen haben muss man die aber nicht. Direkt zu Beginn werden uns in kurzen Kapitel die sechs (später ca 4-5) handelnden Charaktere vorgestellt. Plus natürlich deren Ehepartner, Kinder ect. Da dachte ich mir zu Beginn direkt – oh ha...das ist mir bestimmt zu viel – aber dem war nicht so. Schnell lernt man die handelnden Personen kennen und kann sie gut zu ordnen. Die Kapitel sind wie gesagt immer kurz gehalten und wechseln zwischen den Personen – was mir ja immer sehr gefällt, weil ich dadurch einen guten Lesefluss entwickeln kann. Die einzelnen Geschichtsstränge der Charaktere fand ich interessant aber im Gesamten hat es mir etwas an Spannung gefehlt. Die Geschichte von Jeffrey (einem sog. Beziehungsberater) hatte mir noch am meisten Spannung beschert. Mir fehlt hier so ein wenig der „rote Faden“ und „The Passengers“ habe habe ich, was das Spannungselement angeht, als besser empfunden. Dennoch mal wieder ein klasse Roman von John Marrs, der mit Zukunftsvisionen spielt die einem Gänsehaut verursachen können. Trotz seinen über 500 Seiten lies sich dieser Roman gut und zügig lesen und ich habe mit Interesse die Geschehnisse um die einzelnen Personen verfolgt – auch wenn es mir hier nicht vor Spannung die Schuhe ausgezogen hat. . Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!

Wie immer verstörend!
John Marrs hat es wieder mal geschafft! Mit seinen Blicken in eine nicht allzu ferne Zukunft hat er mich auch diesmal schwer schockiert und zum Nachdenken gebracht! Ich liebe und hasse seine Charaktere genauso inbrünstig, wie die Cliffhanger am Ende der jeweiligen Kapitel! The One bleibt meine Nr 1 (haha Was für ein Wortspiel) aber the marriage act folgt dicht dahinter!
Erschreckende Zukunftsversion
John Marrs thematisiert in seinem Roman "The Marriage Act" die angeblich perfekte Ehe und wie diese durch KI unterstützte Techniken aufrecht erhalten werden soll. Wir begleiten als Leser (ganz typisch für die Bücher des Autors) einige Personen im Großbritannien der Zukunft, die alle aus den unterschiedlichsten Gründen mit der Smart-Ehe konfrontiert sind. Die einen stehen für das Gesetz und die damit verbundenen Vorteile wie Steuerermäßigungen und besseren Wohnraum ohne Rücksicht auf Verluste ein, die anderen sind noch gewöhnlich verheiratet und wollen das auch nicht ändern. Nicht jede Beziehung - auch wenn es DNA-Matches sind - ist perfekt, und das führt zu einigen Konflikten. Und welche Macht Influencer haben, ist noch ein ganz anderer wichtiger Punkt, der thematisiert wird. Ich mag den Schreibstil mit den enorm kurzen Kapiteln, das beschleunigt die gesamte Geschichte enorm. Aber die Charaktere bleiben seltsam blass, ich konnte mich nicht in sie hineinfühlen. Sie sind zu unterschiedlich, wollen zu viel und ich war leider immer wieder mit der schieren Menge an Handlungssträngen überfordert. Ich hoffe jedenfalls, dass es so ein Gesetz wie die Smart-Ehe niemals geben wird - das Buch war allein deshalb lesenswert, um zu erfahren, wie es nicht werden sollte.

Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
John Marrs arbeitete über zwanzig Jahre als freischaffender Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Mit seinem Roman »The One« und dessen Serienadaption auf Netflix gelang ihm der internationale Durchbruch. Der Autor lebt und arbeitet in London.
Posts
Ich bin großer Fan von John Marrs, und auch dieses Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Es kommt aber leider nicht an den Vorgänger „The One“ heran. Obwohl mir der Aufbau der Bücher mit den verschiedenen Personen und deren unterschiedlichen Geschichten immer sehr gefällt, blieben die Charaktere diesmal leider etwas blass und am Anfang waren die vielen Namen etwas verwirrend. Aber dann nahm das Buch an Fahrt auf und es ließ sich gut lesen und es hat Spaß gemacht, in die Geschichten einzutauchen!
"Aber dass ich in meinem eigenen Haus unterdrückt würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Und noch dazu von dir, von meinem Mann, von dem ich glaubte, er liebt mich." 📖 The marriage act - bis der Tod euch scheidet ✍🏽 John Marrs 📚 Heyne 📅 Erscheinungstermin 2023 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Aus der Technologie von Match your DNA (aus John Marrs Buch "the one") wurde mit der Zeit eine von der Regierung präferierte Lebensform: die Ehe. Staatliche Lenkung und Propaganda sorgen dafür dass Paare früh heiraten. Das Gesetz der guten Ehe billigt verheirateten Paaren Privilegien zu für sich und ihre Kinder. Dazu gehören günstigere Kredite, bessere Wohngegenden, bessere Jobs und Gehälter, günstigere Versicherungen und bessere Krankenversorgung sowie Zugang zu besonderen Schulen und Universitäten. Doch der Preis ist fdie Überwachung der Kommunikation und der Standorte, über die eine KI wacht und gegebenfalls Alarm schlägt, wenn die Ehe zu bröckeln beginnt. Die Befürworter würden gerne die erprobten Vorteile ausweiten auf andere gesellschaftlich relevanten Themen. Die Opfer des Systems rebellieren jedoch. Die Opposition "Freiheit für alle" formiert sich.... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Eine Erweiterung der Dystopie von "the one", die mich sehr gecatcht hat und die natürlich erneut zum Nachdenken anregt. ➕ Kurze Kapitel, drei Teile ➕ 6 parallele Geschichten, welche die Erzählung mit Leben und Beispielen füttern ➕ Leichter und flüssiger Sprachstil ➕ Dystopisch, utopisch und doch erschreckend realistisch fühlbar ➕modernes DNA und KI Thema Ich habe mich dabei die ganze Zeit gefragt, ob ich ebenfalls breit gewesen wäre, meine Ehe zur smart Ehe upzugraden und was das Audite zu meiner Ehe sagen würde. Fazit: super interessant! Klare Empfehlung für Liebhaber des Gedankenexperiments. Ich gebe 4,5 Sterne

Ein erschreckendes Zukunftsszenerario, die einem wirklich zum Nachdenken anregt und teilweise wirklich sehr krass war.
Ein Zukunft, in dem es nichts wichtigeres gibt, als die Ehe. Es wurde nämlich erwiesen, dass verheiratete Menschen glücklicher, gesünder und produktiver sind. Um die Ehe zu "stärken" kann man seine Ehe Upgraden und das bringt Vor- und Nachteile mit sich. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht zum Lesen. Wir haben hier mehrere Perspektiven und Charaktere, die um diese Thematik leben und walten. Dazu muss man nicht "The One" gelesen haben, sondern man kann auch direkt mit diesem Buch starten. Finde die Perspektiven und Charaktere super herausgearbeitet. Manche waren nervig, einige haben mich zu tiefst berührt. Kann daher jeden dieses Buch empfehlen der so düstere Zukunftsszenarios interessiert und ich finde, John Marrs stellt diese in so einem realistischen und authentischen Kontext.
Wenn der Staat die Ehe steuert 👁️
In einer nahen Zukunft beschließt die britische Regierung, die Ehe zur Staatsangelegenheit zu machen. Wer einen Smart-Marriage-Vertrag unterschreibt, erhält exklusive Vorteile: von besseren Schulen für die Kinder bis zu erstklassigen Wohngegenden. Doch der Preis dafür ist hoch. Die eigene Beziehung wird rund um die Uhr von einem Algorithmus überwacht. Mehrere Figuren geraten in diesem perfiden System an ihre Grenzen. Ein Witwer, der eine Zwangsverheiratung fürchtet, eine Influencerin, deren Ehrgeiz ihre Familie gefährlich ins Wanken bringt, ein Serienmörder als Paartherapeut und ein queeres Paar, dessen smarte Ehe zur tödlichen Falle wird. „The Marriage Act“ ist ein spannender, dystopischer Thriller mit einer cleveren Grundidee, wie ich sie von John Marrs mittlerweile gewohnt bin. Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen, die Erzählstränge greifen dynamisch ineinander und sorgen für viele überraschende Momente. Im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe wirkt die Handlung allerdings stellenweise etwas chaotisch, und besonders gegen Ende hatte ich mir irgendwie noch etwas mehr erhofft. Trotz kleiner Schwächen bleibt es aber ein mitreißendes Buch, das zum Nachdenken anregt und sich schnell weglesen lässt.

SCHOCKIEREND REALITÄTSNAH!
Mit „The Marriage Act“ schafft John Marrs eine beängstigende Zukunftsvision, die mich immer wieder ins Grübeln gebracht hat: Inwieweit beeinflusst uns künstliche Intelligenz jetzt schon in unserem Alltag und wie weit kann sich der Einfluss ausweiten? In diesem Roman begleiten wir fünf verschiedene Charaktere dabei, wie sie ganz persönlich mit dem Prinzip der Smart-Ehe umgehen. Dabei ist es mir leider nicht gelungen, einen Bezug zu den Charakteren aufzubauen. Demnach blieb das große Mitfiebern aus und infolgedessen auch die Spannung. Für mich hat die Geschichte erst zum Ende hin richtig an Fahrt aufgenommen. Bis dahin waren der sehr gute Schreibstil und die Story ansich, das einzige weshalb ich trotzdem gern weitergelesen habe.

Ein Upgrade für die Ehe Ein weiterer dystopischer Roman aus der Feder von John Marrs ist erschienen und ist genau wie seine Vorgänger wieder ein Pageturner. In einer nicht allzu fernen Zukunft möchte die amtierende britische Regierung seine Bürger davon überzeugen, dass die Ehe nicht nur der Schlüssel zum Glück ist, sondern auch ein Garant für ein längeres und gesünderes Leben. Belohnt wird der, der seiner Ehe ein Upgrade verpasst und einen Vertrag für eine Smart Ehe unterzeichnet mit finanziellen Vorteilen, wie z.B günstigeren Kreditzinsen, Steuererleichterungen und einer wesentlich besseren Krankenversorgung. Man gibt dem Staat mit seiner Unterschrift allerdings auch das Recht jederzeit private Gespräche aufzuzeichnen, natürlich „nur“ um bei Eheproblemen frühzeitig Hilfe anbieten zu können. Da der Staat die Ehe und insbesondere die smarte Ehe als die beste aller Lebensformen propagiert und massiv fördert, geht dies natürlich zu Lasten von Singles, Geschiedenen und Verwitweten. Der neue Roman von John Marrs nimmt auch Bezug auf das bekanntestes Werk des Autors „ The One“, wo die Partnersuche durch DNA Abgleich revolutioniert wurde. Natürlich gibt es eine Menge Paare, die ihren Perfect Match auf diese Weise gefunden haben. Das Buch ist ohne Vorkenntnis der vorherigen Bücher gut verständlich. Auch in diesem Roman wird die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Personen, meist Ehepartnern erzählt. Eine besondere Perspektive ist die von Jeffrey. Er ist Beziehungsberater und nutzt seine Stellung aber auf besonders perfide Art aus. Das 553 Seiten starke Buch liest sich super schnell weg und hat mich wieder richtig gut unterhalten. Es hält so manche Überraschung bereit und hat ein schlüssiges Finale.
Erinnert ein wenig an Orwell und 1984 und hat eine ähnliche Message
In der Zukunft werden Menschen belohnt, die verheiratet sind und einer Smart Ehe zugestimmt haben. Die Regierung überwacht die Eheleute, um rechtzeitig Unterstützung und halt zu geben, wenn das Audit erkennt, dass es notwendig ist. Dafür erhalten Smart Ehen günstige Kredite, schöne Häuser und Zugang zu den besten Schulen, Unis und guter Gesundheitsversorgung. Denn viele Ehen bedeuten glückliche, gesunde Menschen.... oder?
Erschreckend (un)realistisch!
Ich bin ein großer Fan von dystopischen Romanen, die in naher Zukunft spielen. Auch das Cover in Kombination mit dem Klappentext haben mich sehr angesprochen. Zwischenzeitlich dachte ich oft, wie unrealistisch doch so ein Ehegesetz wäre. John Marrs hat es jedoch sehr geschickt geschafft, immer wieder kleine Dinge einfließen zu lassen, die die Situation dann eben doch sehr realistisch hat werden lassen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und auch die Länge der Kapitel war sehr gut gewählt. Besonders die Aufteilung der Kapitel in 4 (?) Protagonisten fand ich sehr gut gelungen. Es gab natürlich auch noch jede Menge andere Figuren und irgendwie hing auch alles zusammen. Dennoch hat dies den Lesefluss nochmal verstärkt. Auch die Entwicklung der Figuren war spannend. So habe ich die ein oder andere Figur erst gar nicht gemocht und später um so mehr und anders herum. Ein rundum gelungener Roman! Sehr lesenswert!

Eine spannende und gruselige Vorstellung
Ich durfte das Hörbuch "The Marriage Act" von John Marrs aus dem Ronin Hörverlag, gesprochen von Uve Teschner hören und muss sagen, diese Story hat es echt in sich. Für mich war es die erste Geschichte von Hern Marrs, so dass ich noch nicht so recht einschätzen konnte, was mich erwarten wird. Hier geht es um eine Dystopie, in der man durch eine Hochstufung seiner Ehe bessere Lebensbedingungen schaffen kann. Z.B. vergünstigte Steuern, schönere, größere Häuser in besseren Wohngegenden, schnellere Arzttermine usw. Im Gegenzug muss man sich aber auch bereiterklären lassen, 24/7 durch entsprechende Geräte im Haus abhören zu lassen. Diese Geräte wiederum können auch, wenn sie der Meinung sind, der Haussegen hängt schief, die Ehe auf eine Stufe stellen und einen Eheberater für einige Wochen ins Haus schicken. Auf Stufe 3 wird man dann geschieden. Steht die Ehe auf einer Stufe, meiden Freunde und Nachbarn einen aus Angst vor Ansteckung. Es gibt aber auch Widerstandskämpfer gegen dieses System. Denn dies soll immer mehr ausgeweitet werden und nur wenige trauen sich, was zu sagen, da ja auf jedes elektronisches Gerät in irgendeiner Weise Zugriff genommen werden kann. Das ist schon ein gruselige Vorstellung, finde ich. Mir hat dieses Hörbuch aber richtig gut gefallen. Anfangs het es etwas gebraucht um reinzufinden aber dann fand ich es echt spannend und gruselig gleichzeitig. #unbezahltewerbung #Rezensionsexemplar
Ich hoffe unsere Zukunft wird nicht so!
Ich bin fasziniert und geschockt! Das Buch behandelt das aktuelle Thema KI/Digitalisierung, aber auf eine ziemlich abgefahrene Art 🫣 Es war super zu lesen, spannend, mitreißend und gut geschrieben! Ich mag John Marrs Bücher sehr gerne. Einer meiner Lieblingsautoren des Jahres 2023!
Wieder ein brillantes Buch von diesem Autor.
John Marrs habe ich durch Prime Reading entdeckt und ich war sofort von seinem Schreibstift eingenommen. Die Stories sind einzigartig und haben immer eine Wendung mit der ich nicht rechne. Bei diesem Buch war es so, dass ich mit allem und nichts rechnet habe. Es war von der ersten Seite an spannend, auch wenn ich anfangs Schwierigkeiten hatte mir die verschiedenen Namen zu merken und deren dazugehörigen Geschichten. Ich habe das Buch wirklich verschlungen und kann es nur empfehlen.
Damit hat er mich wieder völlig weggehauen. 😳 Dieses Buch ist eine Mischung aus SciFi, Thriller und Dystopie- und es ist mal so genial 😱 Die Idee einer Smartehe und was das für die Figuren bedeutet, hat mich immer wieder zum Kopf schütteln und Nachdenken gebracht. Dort heißen die Geräte Audit - bei uns heißt es dann wohl Alexa 😳 Auch hier schafft er es wieder und kreiert so unterschiedliche Charaktere. Ich hab einige geliebt und andere wieder gehasst. Von den Wendungen war ich hin und weg. Und natürlich habe ich die LGBTQ Themen wieder gefeiert. Auch ging er wieder so an die Psyche und mit einigen Entwicklungen der Figuren hat er mir wahrlich das Herz rausgerissen. 💔 Ein für mich schlussendlich geniales Buch mit einem wichtigen Thema, was mich sehr an 1984 erinnert hat. 🖤
"We all live to learn but some of us die to teach. " "Now it's up to the people where we go from here. "
Wow, was für ein Buch! Könnte ich mehr Sterne geben, hätte ich es getan... 5 Sterne für die Geschichte 5 Sterne für die Erzählweise 5 Sterne für die Spannung Ich habe einige Rezensionen gelesen, die fanden, das Buch hätte seine Längen, das habe ich überhaupt nicht so empfunden. Ich war vom Anfang bis zum Ende von der Geschichte fasziniert. Das Szenario,das John Marrs konstruiert hat, ist so interessant und wie oft habe ich schon mit anderen darüber diskutiert, dass unser Kinderwunsch- System in Deutschland wahnsinnig unfair und überholt ist. Finanzielle Unterstützung erhält man bei drei Versuchen nur wenn man verheiratet ist!!! Aber was sagt die Ehe über die Beziehung zwischen Menschen aus? Wird man dadurch zu besseren Menschen? Ich habe es als Buddyread mit einer Freundin gelesen und wir waren beide sehr begeistert von dem Buch. Es war mein erstes Buch von John Marrs und definitiv nicht das Letzte, nach diesem grandiosen Roman hat er Potential zum Lieblingsautor zu werden und ich mache direkt weiter mit "The one".

Wieder ein sehr spannendes Thema
Ich habe bereits The One von John Marrs gelesen und bin jetzt auch von diesem Buch wieder begeistert. Das Thema, die Smart Ehe überwacht von der Regierung, fand ich super interessant und teilweise erschreckend und beängstigend. Wie im vorherigen Buch geht es wieder um verschiedene Personen mit ihren Geschichten, die sich zum Ende hin alle zuspitzen. Das Ende fand ich richtig gelungen und hat einiges nochmal aufgeklärt. Tolles Buch und von mir eine klare Empfehlung!
Diese Geschichte ist wieder eine Dystopie die in der nahen Zukunft spielt. Hier geht es um eine künstliche Intelligenz und darum, wie die Regierung das Leben und die Beziehungen der Menschen durch mehrere Gesetze kontrolliert. Diejenigen sich dem Marriage Act anschließen und verheiratet sind, haben viele Vorteile im Gegensatz zu den Singles, sodass sich das Vereinigte Königreich spaltet. Wir haben hier, was man auch schon aus den anderen Büchern kennt, verschiedene Charaktere (5 Perspektiven), die nichts miteinander zu tun haben und die den Umgang sowie das Leben mit dieser Institution erzählen. Das "Audite" kann die Ehepaare abhören und entscheidet, ob ein Ehepaar Probleme hat und wenn ja, werden diese in verschiedene Ebenen eingestuft und bekommen dann beispielsweise einen Berater zugeteilt. Der Einstieg in die Geschichte ist mir etwas schwer gefallen, was ich gar nicht erklären wieso es mir so ergangen ist. Und man hat anfänglich das Gefühl, dass man keinen roten Faden hat, was sich aber schnell bei mir gelegt hat. Mir hat besonders gefallen wie sich die Charakter im Laufe der Geschichte entwickelt haben und vor allem in welche Richtung sich diese entwickelt haben, was man nicht vorhersehen konnte. Dies ist teilweise sehr erschreckend gewesen. Auch wenn es am Anfang keinen Zusammenhang zwischen den Perspektiven gegeben hat, werden diese am Ende aufgrund der Handlung zu einem runden Gesamtbild vervollständigt. Das hat mir richtig gut gefallen. Immer wieder gibt es auch Querverweise zu seinen anderen Büchern (The One & The Passenger kann ich nur empfehlen), wo man einfach merkt wie viele Gedanken sich John Marrs gemacht haben muss um solch ein Konstrukt zu erschaffen. Insgesamt eine gute und intelligente Geschichte die in der nahen Zukunft spielt.

Die Idee ist sehr gut, die Umsetzung typisch John Marrs: sehr gut! Verschiedene Personen, einige Perspektiven, die doch alle irgendwie miteinander zusammenhängen, ohne, dass man direkt mit der Nase drauf gestoßen wird und man hier durch 1:1 zusammen zählen ein Erfolgserlebnis hat. Blöderweise werden die mir sympathischen Figuren ausgesiebt, sodass das letzte Achtel vom Buch etwas trocken war. Aber: John Marrs hat es einfach drauf.
Mein lieber Herr Gesangsverein... Da schnapp ich mir einfach mal ohne große Hintergedanken ein Buch aus dem RuB, wirkt sehr dick ist aber mit ca. 560 noch recht annehmbar, die Story klingt interessant.... ... und dann haut mich das alles echt um. Ist gruselig weil doch sehr an unserer Realität dran. Und die Figuren und ihr Leben geht zumindest mir zum Teil unter die Haut. Hat er gut geschrieben, der Autor und für mich eins der besten in 2023!

Genial aber für mich ein bisschen zu derb
Buchrezension zu "The Marriage Act Bis der Tod euch scheidet" Dieses Buch ist genial und spannend geschrieben. Dennoch kann ich nur 4 von 5 Sternen geben. Den die Abgründe der Menschen die in diesem Buch vorkommen sind für mich einfach zu tief. Ich kann aber verstehen warum das so ist den sie sollen abschreckend wirken und uns Angst machen vor dieser Zukunft die wir unbedingt verhindern müssen. Im politischen Sinne ist das echt gut gemacht. Nichtsdestotrotz hat es mir den Spaß am Buch leider gemindert. Ich würde das Buch dennoch allen empfehlen die schon mal Kontakt mit der KI hatten.
John Marrs beweiwt erneut sein Talent, faszinierende Geschichten zu entwerfen, die zwar fiktiv sind, aber dennoch mit einer erschreckenden Plausibilität ausgestattet sind. "The Marriage Act" beleuchtet das Thema künstliche Intelligenz und die Machtausübung der Regierung über das Leben und die Beziehungen der Bürger mittels eines durchgreifenden Gesetzes. Die Parallelen zur heutigen Welt sind deutlich, sodass die Entwicklung der Handlung umso beklemmender wirkt. In einer nahen Zukunft hat die Regierung das Konzept der "Smart-Ehe" eingeführt. Um exklusive Privilegien wie niedrige Steuern, erstklassige Wohnungen und Fahrzeuge zu genießen, können Paare ihre Ehe aufwerten lassen. Doch dieser Schritt erfordert die bedingungslose Überwachung sämtlicher Lebensbereiche rund um die Uhr durch das "Audite". Dieses Gerät nimmt täglich zu einer unbestimmten Zeit 10 Minuten des Gesprächs zwischen den Eheleuten auf um diese zu analysieren und rechtzeitig einschreiten zu können. Wer nicht in die Ehe eintritt oder die Aufwertung ablehnt, wird finanziell benachteiligt und verliert in bestimmten Stadtgebieten an Wohnrecht. Medizinische Versorgung und andere Dienstleistungen werden für hochgestufte Paare bevorzugt, was Singles und Nicht-Aufgewertete benachteiligt. Die Handlung verfolgt verschiedene Charaktere, die in dieser kontrollierten Gesellschaft versuchen, ihren Weg zu finden. Während die "Audite"-Überwachungen Konflikte zwischen Paaren eskalieren lassen können, werden Berater für einen Zeitraum von 3 bis 8 Wochen hinzugezogen - diese ziehen im entsprechendem Haushalt ein um Beziehungsprobleme zu lösen. Mit "The Marriage Act" erhalten wir einen Einblick in die Erlebnisse von vier Protagonisten und deren Anpassungsversuche in dieser von der Regierung geformten Realität. Das Buch findet in der gleichen Welt statt wie "The One," "The Passengers" und "The Watchers". Wenn du ein Fan von Black Mirror bist, kann ich dir dieses Buch bzw. generell alle im Heyne-Verlag erschienen Bücher von John Marrs, wärmstens empfehlen. Da das Buch Elemente von The One und The Passengers erwähnt, sollte man diese Bücher bestenfalls vorher gelesen haben (ist allerdings kein Muss). Obwohl das Buch von der Spannung her mit "The One" und "The Passengers" nicht ganz mithalten kann, bietet es dennoch einen mitreißenden Lesegenuss. Die Wendungen der Handlung, die politische Zuspitzung und das unvorhersehbare Ende tragen zur Faszination bei. Alles in allem kann ich "The Marriage Act" wärmstens empfehlen – ebenso wie alle weiteren Bücher von John Marrs; sowohl die dystopischen Werke im Heyne-Verlag als auch die klassischen Thriller im Edition-M-Verlag :)

Jetzt hast du den perfekten Partner gefunden. Fehlt nur noch die Ehe. Auch diese muss perfekt sein!
"Bis der Tod euch scheidet" heißt es. Auch das ist das Motto von John Marrs! In seinem neuen Roman geht es über die Ehe, die ewig hält. Ich mein was gibt es besseres als die Ehe?? Verheiratete Menschen sind glücklicher, gesünder und produktiver. In diesem fiktiven Vereinigten Königreich, versucht man den Bürgern die Ehe schmackhafter zu gestalten in den man verheirateten Privilegien verschafft. Mehr Geld, Mehr Wohlstand, Bessere Bildung, einfach das perfekte Leben. Was muss man dafür tun? eine Smart-Ehe eingehen und sich einfach lieben. Doch was passiert, wenn man sich überwachen lässt und seine Ehe einem Algorithmus anvertraut? Wir haben verschiedene Erzählstränge die uns verschiedene Sichtweisen auf diese Smart-Ehen geben. Angefangen vom Witwer, der den Tod seiner Frau vertuschen will bis hin zur Hausfrau und Mutter die unbedingt Vloggerin werden will und ihre Familie an den Rand des Ruins treibt. Ist diese Ehe wirklich alles? Natürlich ist sie das, sonst würde es nicht Paartherapeuten geben, die diese Ehen versuchen zu retten. Manchen ist dafür aber jedes Mittel recht. Wer auf Sci-Fi und ein bisschen Abgefuckte Zukunft steht, der hat hier definitiv seinen Spaß mit. Man darf auch gern alles hinterfragen. Aber bedenkt bitte: einige Dinge die in diesem Buch aufgeführt sind gibt es schon...

"The Marriage Act - Bis der Tod euch scheidet" ist der zehnte Roman aus John Marrs' Feder und der Vierte, der beim Heyne-Verlag erschienen ist. Konnten mich seine beiden Erstlingswerke bei Heyne "The One" und "The Passengers" noch restlos begeistern, so ist das spätestens seit "The Watchers" und jetzt bei seinen neuen Roman "The Marriage Act" leider nicht mehr der Fall. Die Stimmung des Buches ist zwar auch diesmal wieder dystopisch-düster und es gibt auch wieder ziemlich drastische Szenen und Switches; aber leider fand ich diesmal die Figuren irgendwie eindimensional und mitunter nervig. Das habe ich in anderen seiner Romane schon anders und besser empfunden. Fazit: Es ist zwar ein durchaus spannendes Buch, kann aber nicht an seine anderen Werke heranreichen.
"The Marriage Act" behandelt die Auswirkungen von KI, Social Media und bewusste Spaltung der Gesellschaft auf die oder den Einzelnen. In nicht all zu ferner Zukunft erhalten verheiratete Paare viele Vergünstigungen. Wer seine normale Ehe auf eine "Smart-Ehe" upgraded bekommt noch mehr Vorteile, stimmt aber im Gegenzug einer permanenten Überwachung zu - eine KI entscheidet dann über den Zustand der Ehe und welche Maßnahmen zur eventuellen Verbesserung getroffen werden müssen. Nach und nach sollen auch noch andere Lebensbereiche durch die KI optimiert werden, was zu einigen spannenden Nebenschauplätzen führt. Die Plotidee finde ich großartig und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Die recht kurzen Kapitel widmen sich jeweils einem/einer Protagonist*in. Zu Beginn bekommt man nur lose Informationen, die im weiteren Verlauf das Gesamtbild ergeben. Auch der ein oder andere Plot Twist ist dabei. "The Marriage Act" ist wirklich ein rundum gelungenes Buch. Man bekommt eine Aussicht auf eine nicht ganz so tolle Zukunft - in der zwar theoretisch alles optimiert ist, aber es sich für viele Menschen nicht so anfühlt. Dir Stimmung wird toll eingefangen, die Details stimmen und die jeweiligen Plots sind spannend. Für meinen Geschmack ist das Buch einen Ticken zu lang und hat immer mal wieder ein paar Stellen, an denen ich mir ein etwas strafferes Tempo gewünscht hätte, daher sehr gute 4 von 5 Sternen. Aber nichtsdestotrotz ist es ein sehr gutes Buch, dass ich weiterempfehlen kann.
Einfach mal was Anderes (für mich)
Ich fand es zwischenzeitlich anstrengend die verschiedenen Perspektiven zu lesen, ab der Hälfte des Buches fing es langsam an Spass zu machen. Das Ende war mir dann doch zu glatt für eine Dystophie, aber ich bin dankbar für die neue Erfahrung und dankbar dafür, dass ich im Buddyread die Motivation fand, nach den ersten Kapiteln weiter zu lesen. Ich kann mir auch vorstellen, dass es vielen Menschen noch besser gefällt als mir. :)
Die reinen Thriller von John Marrs liebe ich wirklich abgöttisch, daher bin ich bei jeder Neuerscheinung von ihm direkt aus dem Häuschen. „The Marriage Act“ ist im Sci-Fi Bereich angesiedelt und trägt verdammt beängstigend realistische Züge in sich. Der Schreibstil ist gewohnt sehr fesselnd und mitreißend. Die Atmosphäre ist sehr düster und bedrohlich. Hier spielen unglaublich viele Charaktere eine enorm wichtige Rolle. Arthur hat mich dabei wohl am meisten berührt. Dabei lässt uns John Marrs die unterschiedlichsten Perspektiven zukommen. Interessant ist hierbei das eigene emotionale Empfinden, das man zu den Charakteren im Laufe der Handlung aufbaut. Denn sie machen eine unglaubliche Entwicklung durch und das lässt einfach nicht kalt. Und dabei entdeckt man die unterschiedlichsten charakteristischen Züge. Sei es absolute Empathielosigkeit, oder obsessives, fast manisches Verhalten oder auch klassische psychopathische Auffälligkeiten. Man erlebt hier wirklich alles. Die Persönlichkeiten werden mit so viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, dass man das Gefühl hat, sie wirklich zu kennen und an ihrem Leben teilzuhaben. Was sich mitunter als sehr zerstörerisch auswirken kann. Der Einstieg war großartig und ich war direkt erstmal gefesselt, danach flaute es erstmal etwas ab. Denn die Informationen rund um diese Welt sind sehr komplex und teils auch sehr anspruchsvoll. „The One“ und „The Passengers“ spielen ebenfalls in dieser Welt. Wer beide gelesen hat, wird es wahrscheinlich leichter haben. Habe ich jedoch nicht, war aber letztendlich auch kein Drama. Ich brauchte nur etwas länger um alles zu verstehen und zu verinnerlichen. Die Einzelschicksale spielen hier eine enorm große Rolle. Manchmal ist mir wirklich beinahe das Herz gebrochen, bei so viel Schmerz, Leid und Angst. Weil man realisiert, dass man in einem Fass ohne Boden eingesperrt ist, aber niemals entkommen kann. Vordergründig geht es darum, dass die Smart Ehe, oder besser gesagt die kontrollierte Ehe, das einzig wahre und richtige ist. Und wenn man erstmal realisiert, was das bedeutet, wird einem einfach nur schlecht. Weil sich die Menschen einfach so leicht formen, manipulieren und lenken lassen. Wirf Ihnen etwas hin, sie glauben alles, lechzen förmlich danach, um ein scheinbar besseres und sicheres Leben zu haben. Aber es gibt auch noch den Widerstand, der meines Erachtens noch besser und intensiver hätte ausgebaut werden können. Es geht um Kontrolle und Macht. Es gibt nichts, was nicht kontrolliert wird und das ist verdammt beängstigend. Denn unsere Welt ist gar nicht soweit davon entfernt. Es wird unterdrückt, ausgebeutet, gemordet, um ja die Kontrolle nicht zu verlieren. Die Digitalisierung hat einen sehr großen Stellenwert. Es funktioniert nichts mehr ohne. Aber was, wenn die Technik zu deinem Feind wird und deinen Untergang bedeutet? Dann bist du verdammt verloren und allein. Du kämpfst schlichtweg auf verlorenem Posten. Ein Kampf, den du unmöglich gewinnen kannst. Der Verlauf war unglaublich erschreckend, erschütternd und einfach schrecklich. Das Ausmaß, dass sich hier herauskristallisiert, ist verstörend, unnatürlich und fühlt sich auf so viele Arten einfach nur falsch, menschlich unwürdig und demütigend an. Man hat das Gefühl von Verrat, seelischer Entblößung und vor allem ist es nicht nur aus moralischer Sicht fragwürdig. Bis auf eine Sache wurde es sehr authentisch und lebendig herüber gebracht, ich bin selbst überrascht, wie gut mir das ganze gefallen hat. Die Dramatik, die persönlichen Katastrophen und Konflikte, der manipulative Arm, der alles lenkt und steuert. Alles ist dem Untergang geweiht und man möchte nur aus diesem Alptraum aufwachen und einfach ausbrechen. Ein interessanter Roman über die Gefährlichkeit von Technik, Macht und Kontrolle. Und das Fortschritt auch Rückschritt bedeuten kann. Fazit: Mit „The Marriage Act“ hat John Marrs ein verdammt beängstigendes und düsteres Zukunftsszenario erschaffen, das mitten in die Abwärtsspirale führt. Beängstigend, düster und schockierend. Ein interessanter Roman über die Gefährlichkeit von Technik, Macht und Kontrolle. Wenn du das Gefühl hast, alles bereits verloren zu haben. Vor allem dich selbst. Definitiv eine Leseempfehlung.

Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (Werbung / Rezensionsexemplar ) The Marriage Act Roman (near future) Autor: John Marrs Verlag: Heyne Seiten: 558 ISBN: 9783453322738 VÖ: 16.08.2023 ~: 𝓕𝓻𝓪𝓰𝓮 :~ Kennt ihr Near Future Romane ? Welche konnten euch da begeistern ? 𝓚𝓵𝓪𝓹𝓹𝓮𝓷𝓽𝓮𝔁𝓽 / 𝓘𝓷𝓱𝓪𝓵𝓽: Verheiratete Menschen sind glücklicher, gesünder und produktiver. Um ihre Bürger zur Ehe zu animieren, erlässt die britische Regierung ein Gesetz, das Verheirateten eine Menge Privilegien verschafft: bessere Schulen für die Kinder, bessere Kredite, bessere Gehälter, Häuser in besseren Wohngegenden. Dafür muss man nur einen Smart-Marriage-Vertrag unterschreiben. Doch was bedeutet es, wenn man seine Beziehung einem Algorithmus anvertraut ? Im besten Fall ein schönes Leben. Im schlimmsten Fall den Tod. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Das neuste Werk von John Marrs konnte mich überzeugen aber nicht komplett begeistern. Bei „The Marriage Act“ handelt es sich wieder um einen Near Future Roman, der gut an „The One“ und „The Passengers“ anknüpft. Zwingend vorher gelesen haben muss man die aber nicht. Direkt zu Beginn werden uns in kurzen Kapitel die sechs (später ca 4-5) handelnden Charaktere vorgestellt. Plus natürlich deren Ehepartner, Kinder ect. Da dachte ich mir zu Beginn direkt – oh ha...das ist mir bestimmt zu viel – aber dem war nicht so. Schnell lernt man die handelnden Personen kennen und kann sie gut zu ordnen. Die Kapitel sind wie gesagt immer kurz gehalten und wechseln zwischen den Personen – was mir ja immer sehr gefällt, weil ich dadurch einen guten Lesefluss entwickeln kann. Die einzelnen Geschichtsstränge der Charaktere fand ich interessant aber im Gesamten hat es mir etwas an Spannung gefehlt. Die Geschichte von Jeffrey (einem sog. Beziehungsberater) hatte mir noch am meisten Spannung beschert. Mir fehlt hier so ein wenig der „rote Faden“ und „The Passengers“ habe habe ich, was das Spannungselement angeht, als besser empfunden. Dennoch mal wieder ein klasse Roman von John Marrs, der mit Zukunftsvisionen spielt die einem Gänsehaut verursachen können. Trotz seinen über 500 Seiten lies sich dieser Roman gut und zügig lesen und ich habe mit Interesse die Geschehnisse um die einzelnen Personen verfolgt – auch wenn es mir hier nicht vor Spannung die Schuhe ausgezogen hat. . Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!

Wie immer verstörend!
John Marrs hat es wieder mal geschafft! Mit seinen Blicken in eine nicht allzu ferne Zukunft hat er mich auch diesmal schwer schockiert und zum Nachdenken gebracht! Ich liebe und hasse seine Charaktere genauso inbrünstig, wie die Cliffhanger am Ende der jeweiligen Kapitel! The One bleibt meine Nr 1 (haha Was für ein Wortspiel) aber the marriage act folgt dicht dahinter!
Erschreckende Zukunftsversion
John Marrs thematisiert in seinem Roman "The Marriage Act" die angeblich perfekte Ehe und wie diese durch KI unterstützte Techniken aufrecht erhalten werden soll. Wir begleiten als Leser (ganz typisch für die Bücher des Autors) einige Personen im Großbritannien der Zukunft, die alle aus den unterschiedlichsten Gründen mit der Smart-Ehe konfrontiert sind. Die einen stehen für das Gesetz und die damit verbundenen Vorteile wie Steuerermäßigungen und besseren Wohnraum ohne Rücksicht auf Verluste ein, die anderen sind noch gewöhnlich verheiratet und wollen das auch nicht ändern. Nicht jede Beziehung - auch wenn es DNA-Matches sind - ist perfekt, und das führt zu einigen Konflikten. Und welche Macht Influencer haben, ist noch ein ganz anderer wichtiger Punkt, der thematisiert wird. Ich mag den Schreibstil mit den enorm kurzen Kapiteln, das beschleunigt die gesamte Geschichte enorm. Aber die Charaktere bleiben seltsam blass, ich konnte mich nicht in sie hineinfühlen. Sie sind zu unterschiedlich, wollen zu viel und ich war leider immer wieder mit der schieren Menge an Handlungssträngen überfordert. Ich hoffe jedenfalls, dass es so ein Gesetz wie die Smart-Ehe niemals geben wird - das Buch war allein deshalb lesenswert, um zu erfahren, wie es nicht werden sollte.























































