Set in England over a summer in the aftermath of the second world war, the book follows 16-year-old Robert Appleyard, son of a coal miner, who leaves Durham village to head south and search for any work that isn't coal mining. Eventually he finds himself in the old smuggling village of Robin Hood's Bay. It's here he meets Dulcie Piper, a fiercely independent woman, three times his elder, living with her protective German Shepherd named Butler in an unusual cottage. Seeing Robert from her yard, Dulcie offers him a room. The teenager plans on being there for only a night but Dulcie is entirely different to anyone he has ever met. Soon he finds himself trading his work for food and her infections company. She is verbose, eloquent, lobster eating, sexually liberated, motherly and foul-mouthed. He is a nationalist. She is a bohemian. As well as feeding him, Dulcie introduces him to poetry: "mankind's way of saying that we're not entirely alone." She introduces Robert to writers he has never heard of - Lawrence, Whitman, Auden, Keats, Dickinson, Bronte, Rossetti - and food he has never tasted. Eventually, Robert finds an unpublished manuscript in a decaying shed. Dulcie reveals she was once the lover of Romy Landau, a tragic German poet. The manuscript, (also called The Offing), is his, and Dulcie's past begins to unfold. It leads to the revelation of a tragic secret and a message from beyond the grave.
Eine wunderbare Geschichte über das Zu sich selbst finden während man unterwegs ist. Der Schreibstil ist sehr poetisch, die Natur und Landschaftsbeschreibungen der englischen Küste so lebendig, dass man sie direkt vor Augen hat. Und natürlich geht es um Liebe und Poesie 😊. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können.
Apr 30, 2025
5.0
Poetisch und sensibel
Eine wunderbare Geschichte über das Zu sich selbst finden während man unterwegs ist. Der Schreibstil ist sehr poetisch, die Natur und Landschaftsbeschreibungen der englischen Küste so lebendig, dass man sie direkt vor Augen hat. Und natürlich geht es um Liebe und Poesie 😊. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können.
*„Eine Begegnung am Meer, die ein ganzes Leben verschiebt.
Und die zeigt, wie viel ein Sommer verändern kann.“*
Klappentext:
Eine zeitlose und geradezu zärtliche Geschichte über die Bedeutung und Kraft menschlicher Beziehungen. Der junge Robert weiß schon früh, dass er wie alle Männer seiner Familie Bergarbeiter sein wird. Dabei ist ihm Enge ein Graus. Er liebt Natur und Bewegung, sehnt sich nach der Weite des Meeres. Daher beschließt er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, sich zum Ort seiner Sehnsucht, der offenen See, aufzumachen. Fast am Ziel angekommen, lernt er eine ältere Frau kennen, die ihn auf eine Tasse Tee in ihr leicht heruntergekommenes Cottage einlädt. Eine Frau wie Dulcie hat er noch nie getroffen: unverheiratet, allein lebend, unkonventionell, mit sehr klaren und für ihn unerhörten Ansichten zu Ehe, Familie und Religion. Aus dem Nachmittag wird ein längerer Aufenthalt, und Robert lernt eine ihm vollkommen unbekannte Welt kennen. In den Gesprächen mit Dulcie wandelt sich sein von den Eltern geprägter Blick auf das Leben. Als Dank für ihre Großzügigkeit bietet er ihr seine Hilfe rund um das Cottage an. Doch als er eine wild wuchernde Hecke stutzen will, um den Blick auf das Meer freizulegen, verbietet sie das barsch. Ebenso ablehnend reagiert sie auf ein Manuskript mit Gedichten, das Robert findet. Gedichte, die Dulcie gewidmet sind, die sie aber auf keinen Fall lesen will.
Rezension:
Offene See ist ein Roman über Übergänge. Zwischen Jugend und Erwachsensein, zwischen Enge und Freiheit, zwischen dem, was man kennt, und dem, was möglich ist. Benjamin Myers erzählt von Einsamkeit, von Begegnungen, die tragen, und von der Bedeutung von Zeit – nicht als etwas, das man misst, sondern als etwas, das man erlebt. Das Meer steht dabei nicht nur für Weite, sondern auch für Offenheit: für Gedanken, für Möglichkeiten, für ein anderes Leben.
Mich hat dieser Roman sofort erreicht. Die Sprache ist ruhig, präzise, klar und dich sehr poetisch. Kein Satz wirkt überflüssig.
Die Beziehung zwischen Robert und Dulcie ist das Herz des Buches. Unaufgeregt, ehrlich und ohne große Gesten – und genau deshalb so berührend. Ich habe beim Lesen oft innegehalten, nicht weil es kompliziert ist, sondern weil es so viel in der Einfachheit liegt. Ein Buch, das leise erzählt und trotzdem sehr viel auslöst, auch eine Träne am Ende.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
„Man muss nicht weit gehen, um etwas zu finden. Man muss nur offen sein.“
#OffeneSee #BenjaminMyers #ComingOfAge #LeiseLiteratur #Begegnungen
Mar 17, 2026
5.0
*„Eine Begegnung am Meer, die ein ganzes Leben verschiebt.
Und die zeigt, wie viel ein Sommer verändern kann.“*
Klappentext:
Eine zeitlose und geradezu zärtliche Geschichte über die Bedeutung und Kraft menschlicher Beziehungen. Der junge Robert weiß schon früh, dass er wie alle Männer seiner Familie Bergarbeiter sein wird. Dabei ist ihm Enge ein Graus. Er liebt Natur und Bewegung, sehnt sich nach der Weite des Meeres. Daher beschließt er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, sich zum Ort seiner Sehnsucht, der offenen See, aufzumachen. Fast am Ziel angekommen, lernt er eine ältere Frau kennen, die ihn auf eine Tasse Tee in ihr leicht heruntergekommenes Cottage einlädt. Eine Frau wie Dulcie hat er noch nie getroffen: unverheiratet, allein lebend, unkonventionell, mit sehr klaren und für ihn unerhörten Ansichten zu Ehe, Familie und Religion. Aus dem Nachmittag wird ein längerer Aufenthalt, und Robert lernt eine ihm vollkommen unbekannte Welt kennen. In den Gesprächen mit Dulcie wandelt sich sein von den Eltern geprägter Blick auf das Leben. Als Dank für ihre Großzügigkeit bietet er ihr seine Hilfe rund um das Cottage an. Doch als er eine wild wuchernde Hecke stutzen will, um den Blick auf das Meer freizulegen, verbietet sie das barsch. Ebenso ablehnend reagiert sie auf ein Manuskript mit Gedichten, das Robert findet. Gedichte, die Dulcie gewidmet sind, die sie aber auf keinen Fall lesen will.
Rezension:
Offene See ist ein Roman über Übergänge. Zwischen Jugend und Erwachsensein, zwischen Enge und Freiheit, zwischen dem, was man kennt, und dem, was möglich ist. Benjamin Myers erzählt von Einsamkeit, von Begegnungen, die tragen, und von der Bedeutung von Zeit – nicht als etwas, das man misst, sondern als etwas, das man erlebt. Das Meer steht dabei nicht nur für Weite, sondern auch für Offenheit: für Gedanken, für Möglichkeiten, für ein anderes Leben.
Mich hat dieser Roman sofort erreicht. Die Sprache ist ruhig, präzise, klar und dich sehr poetisch. Kein Satz wirkt überflüssig.
Die Beziehung zwischen Robert und Dulcie ist das Herz des Buches. Unaufgeregt, ehrlich und ohne große Gesten – und genau deshalb so berührend. Ich habe beim Lesen oft innegehalten, nicht weil es kompliziert ist, sondern weil es so viel in der Einfachheit liegt. Ein Buch, das leise erzählt und trotzdem sehr viel auslöst, auch eine Träne am Ende.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
„Man muss nicht weit gehen, um etwas zu finden. Man muss nur offen sein.“
#OffeneSee #BenjaminMyers #ComingOfAge #LeiseLiteratur #Begegnungen
Ein sanftes , ruhiges Buch mit einer unglaublich schönen bildhaften Sprache.
Ein Buch über Werte, Selbstfindung und Freundschaft, über Poesie und Liebe!
Ich habe jede Seite genossen!
Mar 20, 2026
4.5
Ein sanftes , ruhiges Buch mit einer unglaublich schönen bildhaften Sprache.
Ein Buch über Werte, Selbstfindung und Freundschaft, über Poesie und Liebe!
Ich habe jede Seite genossen!