Der längste, strahlendste Tag

Der längste, strahlendste Tag

Hardback
2.954

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Description

Die vornehmlich männlichen Protagonisten in Bejamin Myers' oft aufwühlenden Erzählungen haben weder das Strahlende der Helden vergangener Tage noch zeigen sie den Charakter, der sie das moderne Leben bewältigen lassen würde. Vielmehr kämpfen sie oft ums nackte Überleben, oft mit gescheiterten Lebensentwürfen und ihrer Vorstellung vom Mannsein. Harte Arbeit, Prinzipientreue, Pflichterfüllung, ohne Fragen zu stellen, all das ist ihnen nicht fremd. Vor Versagensängsten, Unsicherheit und Zärtlichkeit schrecken sie zurück. So wie der Ehemann der namenlosen Frau, die in ›Ein englisches Ende‹ beim friedlichen Schwimmen in einem abgelegenen See ihrer Ehe unsentimental und klarsichtig Revue passieren lässt. Sieger sind die Frauen und Männer in Myers' Erzählungen kaum, dennoch erleben sie ab und an Momente des Friedens und des Glücks. ›Der längste, strahlendste Tag‹ vereint die Arbeit von fünfzehn Jahren. Emotional und sprachlich dicht überzeugt jede einzelne Geschichte von Benjamin Myers.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Short Stories
Format
Hardback
Pages
272
Price
23.70 €

Author Description

BENJAMIN MYERS, geboren 1976, ist Journalist und Schriftsteller. Myers hat nicht nur Romane, sondern auch Sachbücher und Lyrik geschrieben. Für seine literarischen Arbeiten hat er mehrere Preise erhalten. Sein Roman ›Offene See‹ (DuMont 2020) stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde mit dem Preis des unabhängigen Buchhandels als Lieblingsbuch des Jahres ausgezeichnet. 2021 erschien ›Der perfekte Kreis‹ (DuMont). Er lebt mit seiner Frau in Nordengland.

Posts

12
All
2

Nach 'Offene See' und 'Strandgut' habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider konnten mich die Geschichten diesmal nicht abholen. Der melancholische, poetische Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder wunderschön.


Nach 'Offene See' und 'Strandgut' habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.
Leider konnten mich die Geschichten diesmal nicht abholen.
Der melancholische, poetische Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder wunderschön.
1.5

Ohne Worte. Irgendwie ein ganz schlimmes Buch, es schwankt zwischen grausam und absolut langweilig. Ganz wenige der 18 Geschichten haben mir gefallen, die meisten habe ich nicht gern gelesen und habe daher auch ewig für dieses dünne Buch gebraucht. Ich musste mich zwingen es zu Ende zu lesen. Das fröhlich und schön aussehende Cover trügt auf jeden Fall.

Ohne Worte. Irgendwie ein ganz schlimmes Buch, es schwankt zwischen grausam und absolut langweilig. Ganz wenige der 18 Geschichten haben mir gefallen, die meisten habe ich nicht gern gelesen und habe daher auch ewig für dieses dünne Buch gebraucht. Ich musste mich zwingen es zu Ende zu lesen. Das fröhlich und schön aussehende Cover trügt auf jeden Fall.
2

Was für ein seltsames Buch!

5

Nachdem mich "Der perfekte Kreis" eher leicht frustriert und irritiert zurückgelassen hatte, war dieses Buch ein Feuerwerk an fantastischen Kurzgeschichten, in der Myers auf so vielen verschiedenen Ebenen sein Können beweist. Anders als in den beiden Büchern zuvor sind sie allerdings deutlich tragischer und düsterer, in aller Regel melancholisch, lassen aber auch das ein oder andere Schmunzeln durchgehen. Wer Ferdinand von Schirachs Bücher kennt und schätzt, wird hier einen entfernten Verwandten finden, nur deutlich malerischer beschrieben und von einer Schönheit, die mich trotz ( oder vielleicht genau aufgrund ) all ihrer Tragik in ihren Bann zieht.

3.5

Die Ironie des Lebens

... oder Kritik an der Menschheit oder die Eigenarten der Menschheit? Ich habe wahrscheinlich nicht alle Kurzgeschichten verstanden, aber viele sehr genossen und von Snorri & Frosti hätte ich ein ganzes Buch lesen können!

4

Ich liebe es wie Benjamin Myers schreibt, aber dieses Buch kommt auf jeden Fall nicht an „Offene See“ heran.

4

Viele zerschmetterte Knochen gibt es in diesen Erzählungen. Viel Leid und viel Tod.

1

Nicht mein Buch!

Für mich eins der seltsamsten Bücher, das ich je gelesen habe. Die Kurzgeschichten haben mich zum Großteil überhaupt nicht abgeholt und mit dem Schreibstil bin ich auch nicht warm geworden.

3

Es war mittelmäßig, an sich interessante und komische Erzählung von Myers. Aber habe selbst was anderes erwartet. Heißt ja aber nichts schlechtes. Ist definitiv nicht für jeden :)

3

“offene See” war wunderschön, dementsprechend waren die Erwartungen hoch. Manche Kurzgeschichten haben mir gut gefallen, aber einige auch nicht so sehr. Kann man gut machen, aber kein Highlight :)

1

Ich habe mich gezwungen dieses Buch zu Ende zu lesen. Die Kurzgeschichten treffen so gar nicht meinen Geschmack.

2.5

Eine Sammlung interessanter, abwechslungsreicher Erzählungen – nur leider nicht ganz mein Fall.

»Der längste, strahlendste Tag« war mein erstes Buch von Benjamin Myers und ich glaube es wäre besser gewesen, wenn ich mit einem anderen seiner Bücher begonnen hätte. Versteht mich nicht falsch, das Buch an sich war nicht schlecht. Es war nur nicht meins und konnte mich nicht wirklich erreichen. Ich glaube, das liegt hauptsächlich an meinem persönlichen Geschmack: Ich mag (poetische) Kurzgeschichten einfach nicht so gerne und dieses Buch besteht nun mal aus 18 seiner Kurzgeschichten – manche mehrere Seiten, manche wenige Zeilen lang. So geht es zum Beispiel um den Wächter der Bibliothek der ausgestorbenen Tiere, der sich der enormen Verantwortung seiner Aufgabe bewusst ist (diese Geschichte hat mir wirklich gut gefallen!) oder um einen Bauern, der in die Fänge seiner Maschine gerät. Im Zentrum stehen immer Männer und die Erwartungen, die von außen oder innen an sie gestellt werden. Das Patriarchat in seiner Hülle und Fülle. ♂️ Viele der Geschichten enden damit, dass die handelnden Figuren sterben, meist aufgrund von Dummheit oder Ignoranz. Vergänglichkeit und Sterben sind sowieso DIE zentralen Themen dieses Romans: Menschheit, Natur, Tierwelt, Normen und Zeiten, Gesellschaften und Rollenerwartungen. Alles befindet sich stetig im Wandel, alles stirbt, wird ausgerottet, durch Neues ersetzt oder verschwindet ganz. Der Mensch als sein ureigener und größter Feind, der langsam nicht nur alles andere, sondern auch sich selbst auslöscht. Das ist die Message, die ich aus diesen Geschichten mitgenommen habe: Die Menschheit ist sche!ße. Nun gut, wusste ich schon. Kurzum: Man kann dieses Buch lesen, aber ich hätte auch nichts verpasst, hätte ich es nicht getan. Manche Geschichten waren wirklich schön, andere lehrreich, einige verstörend und manche habe ich nur gelesen, weil sie eben Teil des Buchs waren. Ich bleibe dabei: Mir sind Romane lieber. Aber vielleicht geht's euch ja anders?

Eine Sammlung interessanter, abwechslungsreicher Erzählungen – nur leider nicht ganz mein Fall.
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