Cuddy – Echo der Zeit
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Description
Book Information
Author Description
BENJAMIN MYERS, geboren 1976, ist Journalist und Schriftsteller. Für seine literarischen Arbeiten hat er mehrere Preise erhalten. Sein Roman ›Offene See‹ (DuMont 2020) stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde mit dem Preis des unabhängigen Buchhandels als Lieblingsbuch des Jahres ausgezeichnet. 2021 erschien ›Der perfekte Kreis‹, 2022 ›Der längste, strahlendste Tag‹, 2024 ›Cuddy‹ und 2025 ›Strandgut‹ (alle DuMont). Er lebt mit seiner Frau in Nordengland.
Posts
Gute Idee, schönes Cover – story konnte mich nicht abholen!
Dieses Buch von Myers beinhaltet innerhalb eines 1000 Jahre umspannenden historischen Romans sehr unterschiedliche Geschichten mit sehr verschiedenen Protagonisten. Ich würdige Myers unbedingt als tollen Schriftsteller („Offene See“ habe ich geliebt, „Der perfekte Kreis“ und „Der längste strahlendste Tag“ gerne gelesen). Aber so leid es mir tut muss ich gestehen: ich habe mich durch dieses Buch gequält!!, kam mit der Mischung aus Prosa und Poesie nicht zurecht und die Story konnte mich nicht packen – schade!
Für mich eher ein mutiges Schreib-Experiment als ein fesselnder Roman
Ich liebe bereits einige Bücher und Kurzgeschichten von Benjamin Myers und hatte mich deswegen gar nicht großartig mit „Cuddy“ beschäftigt, bevor ich es begann. Hätte ich mal lieber tun sollen, denn dann wäre mir vielleicht die anfängliche Enttäuschung erspart geblieben. Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die für mich, wie ein Experiment wirken. Am Anfang ist e s einfach nur eine Sammlung von Zitaten? Sieht aus wie meine Notizen für ne wissenschaftliche Arbeit. Dann wird es als Theaterstück geschrieben, nur direkte Rede. Ab Seite 200 blitzt ein bekannter Myers durch. Aber auch hier finden wir Texte in unterschiedlichen Formen (bspw. Ein Teil nur in Form von Tagebucheinträgen). Aus literarischer Sicht, fand ich das ganz spannend und ich mochte auch die grundsätzliche Idee den heiligen Cuthbert und seine Bedeutung aus verschiedenen Epochen zu beleuchten (das ist durchaus gelungen), aber insgesamt kenne ich fesselndere Bücher des Autors.
Nachdem sich Benjamin Myers mit "Offene See" an die Spitze meiner Lebenslesehighlights katapultiert habe, war ich von den letzten beiden Büchern relativ enttäuscht und auch mit "Cuddy" konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Klar, der Schreibstil ist noch immer wunderschön und einmalig, die Story dahinter hat mich aber leider null gefesselt. Mich hat das alles leider null interessiert (was das Buch ja per se nicht schlecht macht, ist eben meine eigene Meinung) und anhand des Klappentextes hab ich mir auch was komplett anderes von der Story versprochen. Vielleicht muss ich es einsehen und "Offene See" war einfach ein One Hit Wonder für mich…

1/3 enttäuschend und 2/3 Myers
**** Worum geht es? **** Ein Buch rund um Cuthberg. Eine Persönlichkeit, die über die Jahrhunderte viele Menschenleben beeinflusste und neue Hoffnung erweckte. **** Mein Eindruck **** Ich bin in das Buch gestartet und habe mir gedacht, was ist das denn. Ich wollte abbrechen, obwohl ich so ein Fan des Autors bin. Einzig die Rezensionen im Netz, die eine Besserung versprechen, haben mich davon abgehalten. Ich habe das erste Buch nach 40 Seiten überschlagen und bin zum zweiten Buch übergegangen, somit bei Seite 189 erneut in die Geschichte gestartet. Das Buch verändert sich hier signifikant. Nicht nur, dass ich von nun an zusammenhängenden Text verfolgen durfte auch der klassische Stil des Autors trat hervor. Für mich hat seine Art Texte aufzubauen und Argumente hintereinander zu reihen sprachlich etwas besonderes und das konnte ich hier auch erneut genießen. Auch inhaltlich wurde mir hier einiges geboten. Mit dem szenischen Aufbau und der Trennung in verschiedenen Büchern rollt Myers die Geschichte Cuthbergs über die verschiedenen Jahrhunderte neu auf, ergreift die Wesenszüge der unterschiedlichen Epochen und rüttelt am Zahn der Zeit. Die Figuren und Schicksale berührten mich und doch konnte mich der Gesamtaufbau des Buches nicht gänzlich loslassen beim Lesen. Ohne die Rezensionen hätte ich dieses Buch erst gar nicht weiter gelesen und von einem Buch für die breite Leserschaft, so wie Myers mittlerweile angesehen wird, erwarte ich eigentlich etwas anderes. Inhaltlich und sprachlich zu 2/3 überzeugt und doch überschattet emotional die 1/3 Enttäuschung. **** Empfehlung? **** Wer Myers kennt und feiert kann hier nach einem schwierigen Einstieg seine gewohnte Leistung erleben und in eine interessante Thematik einsteigen. Allgemein ist dies kein Myers, den man für meinen Geschmack kennen muss. Seine anderen Werke kann ich von Herzen empfehlen.
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BENJAMIN MYERS, geboren 1976, ist Journalist und Schriftsteller. Für seine literarischen Arbeiten hat er mehrere Preise erhalten. Sein Roman ›Offene See‹ (DuMont 2020) stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde mit dem Preis des unabhängigen Buchhandels als Lieblingsbuch des Jahres ausgezeichnet. 2021 erschien ›Der perfekte Kreis‹, 2022 ›Der längste, strahlendste Tag‹, 2024 ›Cuddy‹ und 2025 ›Strandgut‹ (alle DuMont). Er lebt mit seiner Frau in Nordengland.
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Gute Idee, schönes Cover – story konnte mich nicht abholen!
Dieses Buch von Myers beinhaltet innerhalb eines 1000 Jahre umspannenden historischen Romans sehr unterschiedliche Geschichten mit sehr verschiedenen Protagonisten. Ich würdige Myers unbedingt als tollen Schriftsteller („Offene See“ habe ich geliebt, „Der perfekte Kreis“ und „Der längste strahlendste Tag“ gerne gelesen). Aber so leid es mir tut muss ich gestehen: ich habe mich durch dieses Buch gequält!!, kam mit der Mischung aus Prosa und Poesie nicht zurecht und die Story konnte mich nicht packen – schade!
Für mich eher ein mutiges Schreib-Experiment als ein fesselnder Roman
Ich liebe bereits einige Bücher und Kurzgeschichten von Benjamin Myers und hatte mich deswegen gar nicht großartig mit „Cuddy“ beschäftigt, bevor ich es begann. Hätte ich mal lieber tun sollen, denn dann wäre mir vielleicht die anfängliche Enttäuschung erspart geblieben. Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die für mich, wie ein Experiment wirken. Am Anfang ist e s einfach nur eine Sammlung von Zitaten? Sieht aus wie meine Notizen für ne wissenschaftliche Arbeit. Dann wird es als Theaterstück geschrieben, nur direkte Rede. Ab Seite 200 blitzt ein bekannter Myers durch. Aber auch hier finden wir Texte in unterschiedlichen Formen (bspw. Ein Teil nur in Form von Tagebucheinträgen). Aus literarischer Sicht, fand ich das ganz spannend und ich mochte auch die grundsätzliche Idee den heiligen Cuthbert und seine Bedeutung aus verschiedenen Epochen zu beleuchten (das ist durchaus gelungen), aber insgesamt kenne ich fesselndere Bücher des Autors.
Nachdem sich Benjamin Myers mit "Offene See" an die Spitze meiner Lebenslesehighlights katapultiert habe, war ich von den letzten beiden Büchern relativ enttäuscht und auch mit "Cuddy" konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Klar, der Schreibstil ist noch immer wunderschön und einmalig, die Story dahinter hat mich aber leider null gefesselt. Mich hat das alles leider null interessiert (was das Buch ja per se nicht schlecht macht, ist eben meine eigene Meinung) und anhand des Klappentextes hab ich mir auch was komplett anderes von der Story versprochen. Vielleicht muss ich es einsehen und "Offene See" war einfach ein One Hit Wonder für mich…

1/3 enttäuschend und 2/3 Myers
**** Worum geht es? **** Ein Buch rund um Cuthberg. Eine Persönlichkeit, die über die Jahrhunderte viele Menschenleben beeinflusste und neue Hoffnung erweckte. **** Mein Eindruck **** Ich bin in das Buch gestartet und habe mir gedacht, was ist das denn. Ich wollte abbrechen, obwohl ich so ein Fan des Autors bin. Einzig die Rezensionen im Netz, die eine Besserung versprechen, haben mich davon abgehalten. Ich habe das erste Buch nach 40 Seiten überschlagen und bin zum zweiten Buch übergegangen, somit bei Seite 189 erneut in die Geschichte gestartet. Das Buch verändert sich hier signifikant. Nicht nur, dass ich von nun an zusammenhängenden Text verfolgen durfte auch der klassische Stil des Autors trat hervor. Für mich hat seine Art Texte aufzubauen und Argumente hintereinander zu reihen sprachlich etwas besonderes und das konnte ich hier auch erneut genießen. Auch inhaltlich wurde mir hier einiges geboten. Mit dem szenischen Aufbau und der Trennung in verschiedenen Büchern rollt Myers die Geschichte Cuthbergs über die verschiedenen Jahrhunderte neu auf, ergreift die Wesenszüge der unterschiedlichen Epochen und rüttelt am Zahn der Zeit. Die Figuren und Schicksale berührten mich und doch konnte mich der Gesamtaufbau des Buches nicht gänzlich loslassen beim Lesen. Ohne die Rezensionen hätte ich dieses Buch erst gar nicht weiter gelesen und von einem Buch für die breite Leserschaft, so wie Myers mittlerweile angesehen wird, erwarte ich eigentlich etwas anderes. Inhaltlich und sprachlich zu 2/3 überzeugt und doch überschattet emotional die 1/3 Enttäuschung. **** Empfehlung? **** Wer Myers kennt und feiert kann hier nach einem schwierigen Einstieg seine gewohnte Leistung erleben und in eine interessante Thematik einsteigen. Allgemein ist dies kein Myers, den man für meinen Geschmack kennen muss. Seine anderen Werke kann ich von Herzen empfehlen.








