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Olga

3.9(148)
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About the book

THE #1 INTERNATIONAL BESTSELLER

'Bernhard Schlink speaks straight to the heart' New York Times

Olga is an orphan raised by her grandmother in a Prussian village around the turn of the 20th century. Smart and precocious, she fights against the prejudices of the time to find her place in a world that sees her as second-best.

When she falls in love with Herbert, a local aristocrat obsessed with the era's dreams of power, glory and greatness, her life is irremediably changed.

Theirs is a love against all odds, entwined with the twisting paths of German history, leading us from the late 19th to the early 21st century, from Germany to Africa and the Arctic, from the Baltic Sea to the German south-west.

This is the story of that love, of Olga's devotion to a restless man - told in thought, letters and in a fateful moment of great rebellion.

Translated from the German by Charlotte Collins

Editions (3)

ISBN9781474611152
PublisherOrion Publishing Group
Publication Date05/13/21
Pages300

Reviews & Ratings

148 ratings

30 reviews

3.9

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  • wolkenwehe
    wolkenwehe

    66 Followers

    5.0

    Mal wieder ein Schlink. Immer wieder beeindruckend, wie dieser Autor in nüchterner, distanzierter Sprache, oft mit trockenem Humor, teilweise hochbewegende Schicksale geradezu seziert. Sicher nicht jedermanns Sache - aber meine, jedenfalls in der genialen, von Burghart Klaußner eingelesenen Hörbuchfassung! Das Schicksal, das Schlink in diesem Buch darstellt, ist das der titelgebenden Olga, einer klugen wie charakterstarken Frau mit einem gefestigten Wertesystem, die im Sommer 1971 im Alter von 88 Jahren bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Bismarck-Denkmal verstarb. Olga kämpfte sich nicht nur durch ganz schwere Zeiten, sie (ver)zweifelte auch zeitlebens an Männern, die sich durch den Kampf für falsche oder fragliche Ideale selbst beweisen wollten. Genannt seien hier nur ihre "Wald-und-Wiesen-Liebe", der so grundverschiedenene Herbert (anglehnt an den realen Polarforscher Herbert Schröder-Stranz), ein menschenscheuer Eigenbrötler, der vor den Menschen ungeachtet der Liebe zu Olga durch Reisen und Expeditionen in die Einsamkeit flüchtete, bis er 1912 nicht mehr von einer schlecht vorbereiteten "Nordostland"-Expedition zurückkehrte. Olga nannte Herbert in ihren Briefen übrigens selbst einen "Ritter der traurigen Gestalt". Und da ist ihr Sohn Eik (von dem der Erzeuger Herbert übrigens nichts wusste, weil er immer unterwegs war), der den Nazis hinterher rannte und von dem sie sich deshalb lossagte. Das sind nur zwei der Männer, die Olga mit ihrem Männlichkeitswahn zur Verzweiflung trieben. Heute kennt man sie als "alte weiße Männer". Schlink rekonstruiert Olgas Leben bis hin zum überraschenden Finale in drei Teilen: teils als Erzähler, teils aus Erinnerungen von Olgas Vertrautem Ferdinand, teils aus Briefen, die Olga in ihrer Verzweiflung über vier Jahre Richtung Norden geschickt hat, ohne jemals eine Antwort zu erhalten. Und immer baut er elegant Bezüge zur Zeitgeschichte ein. Ich habe nun schon einige Bücher von Bernhard Schlink gelesen, gehört und genossen. Das ist für mich - mit dem "Vorleser" zusammen - sein bestes!

    Oct 11, 2025

  • buecherdrache29
    buecherdrache29

    161 Followers

    5.0

    Was für eine Geschichte! Ich habe es geliebt von der 1 .ten bis zur letzten Seite 😃! Und freu mich jetzt schon auf das nächste Buch von Herrn Schlink 👍🏻

    May 17, 2024

  • lostsoul
    lostsoul

    49 Followers

    Eine schöne, langsame und melancholische Erzählung. Hatte eigentlich Potenzial zu einem 4- oder 5-Sterne-Buch, aber zum einen finde ich es verwerflich, dass zwei Mal ein sehr abwertender Begriff für die afrikanische Bevölkerung verwendet wurde und zum anderen habe ich mir vom Ende noch etwas mehr erhofft.

    Apr 1, 2025

3 of 30 reviews

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